Weisheiten des Personalwesens
Heute: Von Pflöcken und Gummibändern. Eine Denkschrift von Heiko Mell
https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/berufswegplanung/1512-mit-40-festgefahren/
Durch State of the Art HR Methodik wäre dem Probanten das tragische
Schicksal erspart geblieben. Hätte man nur rechtzeitig beim Probanten
eine Schädelvermessung gemacht, hätte man sofort festgestellt: Arier
kaukasischen Typs, eignet sich für Handwerk und einfache bis mäßig
komplexe geistige Tätigkeiten. Nicht geeignet für höhere Laufbahn und
Stabsdienst.
Der Text könnte von Mattis kommen. Ach ja, Meiko Hell - behauptet der
nicht auch, es gäbe kein Mobbing?
Den VDI-Mitgliedsbeitrag kann und sollte man sich sparen. Dann lieber in
die Gewerkschaft. Die setzt sich wirklich für ihre Mitglieder ein.
Hallo Zusammen,
man kann sicher der Meinung von Heiko Mell zustimmen oder nicht, aber
das löst ja das Problem nicht.
Der erste Artikel gibt eine anschauliche (wenn evtl. auch fragwürdige)
Erklärung der Situation und gibt Ratschläge.
Ich bin noch Student, und deswegen würde mich jetzt mal als Vergleich
interessieren, was Ihr diesem Langzeit-Doktorand empfehlen würdet.
Gruß ein Student
Leute, wenn ihr wirklich wissen wollt womit sich HR-Leute beschäftigen,
lest die Dinge die sie im Studium durchkauen, z.B. "Personalpsychologie
I + II". Soweit ich es erinnere eine Kollektion verschiedenster Studien
und statistischer Auswertung über krude Dinge und Korrelationen, z.B.
Rückschlüsse auf die Intelligenz von Personen, wenn diese übergewichtig,
dunkelhäutig, Brillenträger, aus armen oder reichen Elternhaus und noch
sehr viele weitere Aspekte über alles erdenklich mögliche, totnüchtern
fein säuberlich niedergeschrieben.
Grossartige Realsatire. Dem Mell musst man diesmal sogar recht geben.
Man sieht förmlich wie er durch die Blume formuliert was er denkt und
kämpfen muss nicht einfach kurz und knapp die Wahrheit rauszuballern,
sonst würde der Dauerdoktorand vielleicht noch weinen.
Student schrieb:> Ich bin noch Student, und deswegen würde mich jetzt mal als Vergleich> interessieren, was Ihr diesem Langzeit-Doktorand empfehlen würdet.
so schnell wie es geht endlich anfangen geld zu verdienen und dazu
aufgebaute kontakte zur wirtschaft nutzen
Heiko Mell...erinnert mich irgendwie an den Typen, der hier im
Nachbarthread unter dem Pseudonym "Ende Gelände" unterwegs war und mit
"Meiko Hell" gegrüßt hat.
Und den Leidensgeschichte da oben im ersten Link könnte jemand hier
gefunden und kopiert haben.
FH vs Uni endgültig geklärt. Uni ist besser.
===
Frage 2
Ich hätte eine Frage bzgl. einer Aussage, die Sie zuletzt getätigt
haben. Angenommen, wir haben zwei Bewerbungen vor uns liegen. Der eine
Kandidat ist Universitätsabsolvent (Master) mit einer Durchschnittsnote
von 1,0 und der andere ein FH-Absolvent (Master) mit ebenfalls 1,0.
Woher wollen Sie wissen, ob der FH-Absolvent nicht auch einen
Uni-Abschluss mit 1,0 geschafft hätte?
Antwort 2:
Von „nicht auch“ kann gar keine Rede sein! Ganz im Gegenteil: Ihrem
1,0-FH-Absolventen „garantiere“ ich aus langjähriger Erfahrung
mindestens einen Uni-Abschluss mit 2,0 und halte ein besseres Ergebnis
für sehr wahrscheinlich, eine 1,0 dort ist absolut möglich.
===
https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/berufseinstieg/wieso-sollte-ein-fh-absolvent-weniger-koennen-als-ein-uni-absolvent/
Das bestätigt alles auch die Praxis, z.B. bei George W. Bush, dem besten
Präsident:
[x] Vater war auch Präsident, kommt also aus präsidialem Elternhaus
nicht allzuweit mit dem Gummiband vom seinem Pflock entfernt.
[x] War auf einer Elite-Uni. Das ist besser wie eine Elite-FH. Die
Weisheit der Uni ist da magisch auf ihn übergetreten.
[x] Hat wenig "hinterfragt" sondern mit Äxten die Bäume im Irak gefällt
[x] Hat einen Doktor (h.c. von einer Sportuni) ist somit also für höhere
Tätigenkeiten geeignet
Heiko Mell schrieb auf
https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/berufswegplanung/1512-mit-40-festgefahren/:
> Man entschließt sich zur Pomotion, weil sie entweder> zur Laufbahn gehört oder man den Titel gern hätte.
Lol
Es heißt Promotion, und alle erfolgreich im forschungs- und
wissenschaftsnahen Bereich Tätigen die ich kenne, egal ob promoviert
oder nicht, sind deshalb erfolgreich, weil sie für ihr Thema brennen und
das auch schon früher getan haben. Laufbahn- und Titelsucht als
Motivation ist für Luschen. Kann Herr Mell aber nicht wissen, denn wie
aus Wikipedia zu erkennen ist, ist er nie anständiger (ingenieurmäßiger)
Arbeit nachgegangen.
Student schrieb:> Ich bin noch Student, und deswegen würde mich jetzt mal als Vergleich> interessieren, was Ihr diesem Langzeit-Doktorand empfehlen würdet.
Um etwas zu empfehlen müsste man zusätzlich wissen:
- unbefristete Stelle oder Zeitvertraggehangel? Bei erstem scheint die
Abteilungs- / Instiutusleitung den Frager durchaus für wichtig zu
halten. Bei zweitem wäre es ohnehin bald Zeit sich etwas außerhalb zu
suchen.
- Welchen beruflichen Zustand würde der Frager gern erreichen und warum?
- Weiter Projekte leiten? Das geht auch so.
- Personalverantwortung, also z.B. Abteilungsleitung? Mit den von außen
gekommenen neuen Führungskräften sind möglicherweise auch neue Themen
gekommen. Hier wäre es sinnvoll mit der Institutsleitung zu sprechen in
welche Richtung sich der Themenbereich der Abteilung des Fragers in
Zukunft entwickeln sollte
- Professur? Da weiß der Frager hoffentlich selbst was zu tun ist.
- Einfach nur irgendwie irgendwo "Kariere" machen? Ab in die Wirtschaft
und von Herrn Mell für besseren Erfolg noch ein paar Bullshit-Bingo
Phrasen mitnehmen.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Ist dieser Meiko Hell in den 50er Jahren steckengeblieben? Was> soll> dieser Mist?
Nun ja - er arbeitet für einen Verband, der deutsche Ingenieure
vertritt. Dafür ist er fast schon etwas zu wild und progressiv
unterwegs.
Kugel-Schreiber schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:>> Ist dieser Meiko Hell in den 50er Jahren steckengeblieben? Was>> soll>> dieser Mist?>> Nun ja - er arbeitet für einen Verband, der deutsche Ingenieure> vertritt. Dafür ist er fast schon etwas zu wild und progressiv> unterwegs.
Wie soll er Ingenieur-Arbeit beurteilen? Hat der jemals als richtiger
Ingenieur gearbeitet? Das ist Anmaßung!
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wie soll er Ingenieur-Arbeit beurteilen? Hat der jemals als richtiger> Ingenieur gearbeitet? Das ist Anmaßung!
Ohne ihn verteidigen zu wollen, nur einer sauberen Argumentation wegen:
Ein Frauenarzt behandelt auch Frauen, ohne selbst jemals eine Frau
gewesen zu sein. Denk mal darüber nach.
ZF schrieb:> Laufbahn- und Titelsucht als Motivation ist für Luschen. Kann Herr Mell> aber nicht wissen
Schreibt er aber trotzdem klar und deutlich im ersten verlinkten
Beitrag:
Mein lieber Herr Dauerstudent, das, was Sie wollen ist zu viel für Sie!
> denn wie aus Wikipedia zu erkennen ist
Hmmmm, gleich so interessiert an diesem Menschen?
> ist er nie anständiger (ingenieurmäßiger) Arbeit nachgegangen.
Er muss ja nicht die "anständige" Arbeit des Ingenieurs machen
können(*).
Aber er hat garantiert hunderte erfolgreicher und weniger erfolgreicher
Ingenieure und Chefs von Ingenieuren aus sicher ebensovielen
unterschiedlichen Betrieben analysieren und beraten dürfen. Ich traue
ihm in Richtung der Bewertung einer Situation daher deutlich mehr zu als
jemandem, der nur einige wenige Betriebe aus (s)einem eng begrenzten
Blickwinkel gesehen hat.
Oder andersrum: wenn dir die Artikel, die er schreibt, aus
irgendwelchen Gründen nicht gefallen, warum liest du sie dann?
Und natürlich lesen sich diese Artikel heute wie vor 10, 20, 30 Jahren.
Offenbar wird die Menschheit nicht müde, immer die selben Fehler zu
machen...
>> Man entschließt sich zur Pomotion...> Lol> Es heißt Promotion
Ja, ein solch eklatanter verbaler Ausrutscher rückt natürlich Herr Mells
Aussagen allesamt zurecht in Zwielicht des Fragwürdigen!
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wie soll er Ingenieur-Arbeit beurteilen?
Er beurteilt keineswegs die Arbeit eines Ingenieurs (oder gar deren
Qualität). Er beurteilt nur, wie erfolgreich der Ingenieur mit dieser
Arbeit ist. Das ist ein grundlegender Unterschied.
(*)
BTW:
"anständige (ingenieurmäßige) Arbeit"
Seltsames Standesdünkel...
Verrichtet ein Lohnbuchhalter keine anständige Arbeit?
Oder ein Verkäufer?
Oder einer, der hinten am Band die Maschine zusammenschraubt?
Oder der, der sie beim Kunden in Betrieb nimmt?
Mell der "Ingenieur". Eine Ingenieursschule war sowas zwischen Techniker
und Ausbildung. Eher ein Arbeiter mit Mathewissen ...
Den Doktor hat er ehrenhalber geschenkt bekommen, weil er die
Magdeburger Studenten neoliberal getrimmt hat. Diese sind nun
kleingeredet und unterwürfig und verlangen die typischen Ossilöhne von
17,50€/Stunde.
Er schreibt in einem der verlinkten Fälle:
"Ich rate nicht zur Dissertation. Sie waren schon zu alt, als Sie damit
angefangen haben."
Ich rate ihm:
Ich rate nicht zur Personalberatung für den modernen Arbeitsmarkt. Sie
waren schon zu alt, als Sie damit angefangen haben.
Aber er wird nie damit aufhören. Er kann nichts anderes und hat aufgrund
seines Durchhaltevermögens (nicht seiner Leistung) eine Position mit
einem gewissen Ruf erlangt. Das macht der ewig und ob es jemand liest
ist egal. Und ob das wirklich echte Einsendungen sind oder er sich das
alles selbst ausdenkt auch.
Eine Frage die offen bleibt: Warum tut er das? Warum trägt er pro-aktiv
zur Verrohung des sozialen Klimas bei?
Handelt er wirklich aus Überzeugung? Würde er die gleichen Tips auch
seinem Kind geben?
Ich befürchte es fast. Im Neoliberalismus gefangen und immer weiter
entsolidarisiert. Sehr schwer, Marktgläubige wieder zurück auf die Spur
des gesunden Menschenverstandes zu bringen. Auch wenn das Versagen der
Marktprinzipien in so vielen Bereichen evident ist.
Hallo Al-Koholoida.
Al-Koholoida schrieb:> Dr. Evil schrieb:>> https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/berufswegplanung/1512-mit-40-festgefahren/>>>>> hervorragende analyse, der mann hat es echt drauf.> ich wünsche mir ich würde tipps von solchen leuten rechtzeitig bekommen
Die Analyse ist zwar gut, aber sie kann nie rechtzeitig kommen.
In dem entsprechenden Alter 25-45 sind die, die gewarnt sein sollten,
schon zu alt, um sinnvoll dazu zu lernen. Die Persönlichkeit ist dann
schon zu "gefestigt", d.h. "zu starr", um selbst bei erfolgreicher
Anwendung des gelernten ein Erfolgsgefühl zu haben.
Was bleibt, sind die gewandten Psychopathen, die lange genug flexibel
bleiben. Aber die brauchen die Tipps nicht, die machen das instinktiv.
Und jüngeren willst du diese Tipps vielleicht nicht geben, weil du sie
damit demotivieren würdest.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
Heiko Mell hat hier mit seiner Analyse aus meiner Sicht vollkommen
recht.
Ich bin froh, dass ich mein Gummiband nie zu weit gedehnt habe, es ist
bei mir nicht einmal stramm geworden, da ich aus einem
Akademikerhaushalt stamme. Eine Promotion kam mir allerdings nie
wirklich in den Sinn. Mein Studium war zwar rückblickend eine sehr
wertvolle Erfahrung und nebenbei auch ein notwendiges Kriterium für
meinen sehr gut bezahlten Job als Entwicklungsingenieur, aber irgendwie
war ich auch einfach froh, als ich den Abschluss endlich in der Tasche
hatte und richtig im Beruf durchstarten konnte, zusammen mit einem
geregelten Einkommen.
Für die Visitenkarte oder das Klingelschild brauche ich jedenfalls
keinen "Dr.", so eingebildet bin ich nicht, und einen finanziellen
Vorteil kann ich mir in meiner Situation realistischerweise kaum
vorstellen. Also habe ich wohl alles richtig gemacht.
Wer den Meiko Hell liest und seine Vorschläge gut findet, der macht
seine Arbeit nur aus Mittel zum Zweck und hat gar kein tieferes
Interesse an seiner Tätigkeit. Beim Studium geht es solchen Leuten nur
um den Titel und nicht um das Wissensgebiet selbst.
Heraus kommen dann armselige Kreaturen, die besser BWL statt Ingenieur-
und Naturwissenschaften studiert hätten. Die richtigen Ingenieure werden
später im Berufsleben von solchen Typen drangsaliert und von der
eigentlichen Arbeit abgehalten.
Ingenieursethik ist solchen Leuten auch fremd wie man z.B. am
Dieselskandal sieht. Da gab es mal einen Artikel von ihm, in dem
sinngemäß drinstand dass man bei Missständen tunlichst den Mund halten
sollte.
Wer arbeitslos ist, der ist nur selbst dran schuld. Man hätte sich doch
nur frühzeitig woanders bewerben sollen.
Ingenieur schrieb:> Ich bin froh, dass ich mein Gummiband nie zu weit gedehnt habe, es ist> bei mir nicht einmal stramm geworden, da ich aus einem> Akademikerhaushalt stamme.
Gelebter Standesdünkel ist schon mal eine gute Basis für den beruflichen
Erfolg
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wer den Meiko Hell liest und seine Vorschläge gut findet, der macht> seine Arbeit nur aus Mittel zum Zweck und hat gar kein tieferes> Interesse an seiner Tätigkeit.
also ich gehe arbeiten um meine familie und hobbies zu finanzieren, ist
es bei dir anders?
> dass man bei Missständen tunlichst den Mund halten sollte.
auch hier hat der mann recht, schweigen ist nach wie vor gold
>Wer arbeitslos ist, der ist nur selbst dran schuld. Man hätte sich doch
nur frühzeitig woanders bewerben sollen.
nein, wie in einer ehe/partnerschaft ist man nur zu 50% verantwortlich:
du kannst es nicht beinflussen ob dein partner dir fremdgeht/schluss
macht
„absolvierte dort bis zur 10. Klasse die Oberschule“
„Er absolvierte ein zweijähriges Praktikum im Maschinenbau, besuchte die
Ingenieurschule und erwarb einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur“
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heiko_Mell
Sapperlot, Schulbesuch nur bis zur 10. Klasse (Mittlere Reife). Hat der
überhaupt Abitur?
Warum braucht jemand ein zweijähriges (!) Praktikum. Für einen High
Potential wären doch zwei Monate ausreichend.
Eine Ingenieurschule bewegt sich eher auf Technikerniveau und ist
keinesfalls mit einem Studium vergleichbar. Ein Zeitrahmen steht nicht
dort, wahrscheinlich sind da nur ziemlich dünne Bretter gebohrt worden.
Als in der Ingenieurschule die ersten technischen Zeichnungen an die
Wand kamen, konnte ich sie nicht lesen. Da wurde die Vorderansicht einer
komplizierten Maschine gezeigt, die ich eben noch in der Aufsicht
gesehen hatte, und ich suchte verzweifelt nach Welle und Träger.“
https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/medien/wie-schallende-ohrfeige-karriere-turbo/
Im Ingenieurberuf gescheitert.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wer arbeitslos ist, der ist nur selbst dran schuld. Man hätte sich doch> nur frühzeitig woanders bewerben sollen.
Der Algorithmus, der dazu führt, ist erheblich komplizierter
als es einem die Binsenweisheit glaube lässt.
Da können mehr als 50 Faktoren locker eine Rolle spielen.
Verlangen tun die Personaler aber nur ein Bruchteil in ihren Offerten.
Das ganze Konzept ist nur zu Gunsten der Arbeitgeberseite ausgelegt.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Gelebter Standesdünkel ist schon mal eine gute Basis für den beruflichen> Erfolg
Da mag ich nicht widersprechen, man hat einfach bessere Startbedingungen
als Andere. Mehr ist es aber auch nicht, denn man muss sich schon selbst
auch noch anstrengen und ein erfolgreiches Studium absolvieren. Jetzt
ernte ich verdientermaßen die Früchte dieser Saat.
Hallo Lothar,
Lothar M. schrieb:> ZF schrieb:>> Laufbahn- und Titelsucht als Motivation ist für Luschen. Kann Herr Mell>> aber nicht wissen> Schreibt er aber trotzdem klar und deutlich im ersten verlinkten> Beitrag:> Mein lieber Herr Dauerstudent, das, was Sie wollen ist zu viel für Sie!
Beim Fragesteller sehe ich eher Unsicherheit in welche Richtung es mit
ihm gehen soll. Sofern die Frage überhaupt echt ist und nicht
theatralisch konstruiert zur vorbereiteten Antwort geschrieben wurde.
Sie, die Antwort, ist jedenfalls anmaßend, denn bis dato hat der Frager
alle angestrebten Abschlüsse außer der Promotion erreicht.
>> denn wie aus Wikipedia zu erkennen ist> Hmmmm, gleich so interessiert an diesem Menschen?
Recherche gehört zu guter Arbeit ;-)
>> ist er nie anständiger (ingenieurmäßiger) Arbeit nachgegangen.> Er muss ja nicht die "anständige" Arbeit des Ingenieurs machen> können(*).> Aber er hat garantiert hunderte erfolgreicher und weniger erfolgreicher> Ingenieure und Chefs von Ingenieuren aus sicher ebensovielen> unterschiedlichen Betrieben analysieren und beraten dürfen. Ich traue> ihm in Richtung der Bewertung einer Situation daher deutlich mehr zu als> jemandem, der nur einige wenige Betriebe aus (s)einem eng begrenzten> Blickwinkel gesehen hat.
Ich sehe da keine Validierung, dass stets die beste Lösung empfohlen
wurde. In der Branche dürfte er vor allem von seinem bissigen Ruf leben.
In diesem speziellen Fall sagt Mell ja selbst, dass er von Wissenschaft
keine Ahnung hat. Sonst wüsste er vielleicht, dass die Dissertation
mitunter auf der Strecke bleibt, weil die Doktoranden zu viel Zeit für
andere Aufgaben aufwenden müssen. Dieser Punkt, der die Promotion auch
für die Zukunft unmöglich machen könnte, blieb völlig unbeachtet.
Ich bleibe dabei, im Wissenschaftsbereich sind die erfolgreich, wenn sie
wollen später auch mit Personalverantwortung, die Begeisterung für ihr
Thema haben. Das ist eine andere Welt als sie Herr Mell zu sehen
bekommt. Die nicht Begeisterungsfähigen gehen dahin wo sich der
Doktorgrad gut auf der Visitenkarte macht. In den Bereich mag er
Kontakte haben.
> Oder andersrum: wenn dir die Artikel, die er schreibt, aus> irgendwelchen Gründen nicht gefallen, warum liest du sie dann?
Aus Neugierde weils verlinkt war. Aber, gerade erst gesehen, das wurde
schon vor 19 Jahren veröffentlicht. Also kalter Kaffee.
> Und natürlich lesen sich diese Artikel heute wie vor 10, 20, 30 Jahren.> Offenbar wird die Menschheit nicht müde, immer die selben Fehler zu> machen...
Vielleicht hat er sich ja inzwischen gebessert. Mein Interesse reicht
nicht so weit das zu überprüfen.
>>> Man entschließt sich zur Pomotion...>> Lol>> Es heißt Promotion> Ja, ein solch eklatanter verbaler Ausrutscher rückt natürlich Herr Mells> Aussagen allesamt zurecht in Zwielicht des Fragwürdigen!
Warum so dünnhäutig? Der Beitrag ist in einer Zeitung erschienen und
nicht um Mitternacht in einem Forum bei heruntergedrehter
Bildschirmhelligkeit um keine Mücken anzulocken schnell getippt. Bei
Zeitungen liest normalerweise noch jemand drüber.
> (*)> BTW:> "anständige (ingenieurmäßige) Arbeit"> Seltsames Standesdünkel...> Verrichtet ein Lohnbuchhalter keine anständige Arbeit?> Oder ein Verkäufer?> Oder einer, der hinten am Band die Maschine zusammenschraubt?> Oder der, der sie beim Kunden in Betrieb nimmt?
Der Beitrag erschien in der Zeitung eines sich für wichtig haltenden
Ingenieurvereins. Nicht im Buchhalterblatt oder der Bäckerblume. Da darf
man etwas ingenieurmäßigen Standesdünkel erwarten.
Übrigens: Brian May hat seine Dissertation erst nach 37 Jahren
erfolgreich beendet. Kariere hat er zwischendurch trotzdem gemacht. Gut,
dass er nicht Herrn Mell gefragt hat, ob er noch beenden soll! ;-)
Einfach unverbesserlich schrieb:> Da gab es mal einen Artikel von ihm, in dem sinngemäß drinstand dass man> bei Missständen tunlichst den Mund halten sollte.
Solche Ratschläge zu verbreiten ist unverantwortlich. Unternehmen haben
ein großes Interesse an einer positiven Fehlerkultur. Wenn insbesondere
Ingenieure Missstände nicht deutlich ansprechen, können Menschenleben
auf dem Spiel stehen. Ich denke da nur mal an Software in gewissen
Flugzeugen.
Wie kann es der VDI nur zulassen, dass in der eigenen Zeitung solche
Denkmuster verbreitet werden. Das ist doch gegen die eigenen Grundsätze:
https://www.vdi.de/fileadmin/pages/mein_vdi/redakteure/publikationen/VDI_Ethische_Grundsaetze.pdf
„Vom Eingang der Frage bis zur Veröffentlichung vergehen vier bis sechs
Wochen“
Von agilem Arbeiten hat der noch nie was gehört.
Außerdem anscheinend kein Abitur, IngenieurSCHULE, noch nie eine Uni von
innen gesehen. Küchenpsychologisches Hintergrundwissen, sonstiges
Rüstzeug fehlt komplett. Eltern offenbar nicht mal Akademiker. Und so
einer verdingt sich als Berater. Geht‘s noch?
Das in Frage 2.992 angerissene Thema, ob man gut beraten ist, sich als
Angestellter beim Vorstand seines Unternehmens schriftlich und sehr
deutlich über dessen Fehlverhalten zu beschweren, beschäftigt weiterhin
unsere Leser. Zur Erinnerung: Ein Einsender hatte berichtet, dass er
entsprechend vorgegangen war – und das, wenn auch in einer besonderen
Situation, überlebt hatte. Seitdem wird gefordert, dem nachzueifern oder
es wird dringend davor gewarnt. U. a. von mir; H. Mell
Dr.Who schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:>> Wer arbeitslos ist, der ist nur selbst dran schuld. Man hätte sich doch>> nur frühzeitig woanders bewerben sollen.>> Der Algorithmus, der dazu führt, ist erheblich komplizierter> als es einem die Binsenweisheit glaube lässt.> Da können mehr als 50 Faktoren locker eine Rolle spielen.> Verlangen tun die Personaler aber nur ein Bruchteil in ihren Offerten.> Das ganze Konzept ist nur zu Gunsten der Arbeitgeberseite ausgelegt.
Der Meiko Hell sieht, das aber genau so. Wer arbeitslos ist hätte sich
doch viel früher nach einem anderen Arbeitsplatz umsehen müssen.
Ich habe vor sehr vielen Jahren eine interessante Umfrage gelesen: Eine
Zeitung hatte insbesondere amerikanische Topmanager gefragt, worauf sie
den Umstand zurückführen, dass sie jetzt an der Spitze dieses
Unternehmens säßen. Die Antworten reichten von seitenlangen
Darstellungen überragender persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten
bis hin zu eher sachlichen Aufzählungen. Einer der Kandidaten ist mir im
Gedächtnis geblieben, weil er die Dinge auf den Punkt brachte: „Ich
sitze hier, weil meinem Vater die meisten Aktien gehören.“
Einfach unverbesserlich schrieb:> Außerdem anscheinend kein Abitur, IngenieurSCHULE, noch nie eine Uni von> innen gesehen. Küchenpsychologisches Hintergrundwissen, sonstiges> Rüstzeug fehlt komplett. Eltern offenbar nicht mal Akademiker. Und so> einer verdingt sich als Berater. Geht‘s noch?
Das ist unerheblich, da sich Hr. Mell ja scheinbar in eine Position
gemausert hat, in der er üppig bezahlt wird und davon gut und gerne
lebt.
Er hat also alles richtig gemacht, vor allem durch die Entscheidung,
sich nicht auf Dauer in eine untertänige Angestelltenposition ohne Macht
und Einfluss zu begeben.
Wie viele in diesem Thread sind denn nicht neidisch darauf, gesetzt und
sicher am Ende ihrer Wege stehen zu dürfen? Und nicht in ihren 50ern mit
dem schmutzigen Badewasser des "Konzerns" ihres Vertrauens ausgekippt zu
werden.
Einfach unverbesserlich schrieb:> „absolvierte dort bis zur 10. Klasse die Oberschule“>> „Er absolvierte ein zweijähriges Praktikum im Maschinenbau, besuchte die> Ingenieurschule und erwarb einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur“>> Sapperlot, Schulbesuch nur bis zur 10. Klasse (Mittlere Reife). Hat der> überhaupt Abitur?>> Eine Ingenieurschule bewegt sich eher auf Technikerniveau und ist> keinesfalls mit einem Studium vergleichbar. Ein Zeitrahmen steht nicht> dort, wahrscheinlich sind da nur ziemlich dünne Bretter gebohrt worden.
Vielleicht ist Heiko Mell ein Ossi. In der DDR endete die reguläre
Schullaufbahn nach der 10. Klasse Oberschule (vergleichbar Realschule
BRD).
Wenn er Wessi ist, wurde er wegen mangelnder Leistungen aus der
Oberschule geworfen (Note 5 in 2 Hauptfächern). Dann gab es die
Möglichkeit, die mittlere Reife zu erlangen.
In West-D gab es bis 1972 die 3-jähr. Ingenieurschulen. Voraussetzung
waren die mittlere Reife und eine abgeschlossene Berufsausbildung -
evtl. ersatzweise ein "zweijähriges Praktikum", je nach Bundesland.
Grad: Ing. grad.
Eine Ingenieurschule ist eine Fachschule, also eine
Fortbildungseinrichtung, vergleichbar mit einer Technikerschule (die es
aber damals noch nicht gegeben hat).
Ab 1972 wurden in der BRD die 4-jähr. Fachhochschulen und 2-jähr.
Technikerschulen gegründet. Für die FH war eine Form des "Abiturs", z.B.
FHR erforderlich. Für die Technikerschule reicht eine abgeschlossene
Ausbildung, ein bestimmter Schulabschluß wird nicht gefordert.
In der DDR gab es auch Ingenieurschulen, Details kenne ich nicht.
Entweder ist Heiko Mell ein "rübergemachter" Ossi, oder ein Wessi mit
Fachschulabschluß (etwas besserer Techniker). Er hat kein Abitur und
kein Hochschulstudium absolviert. Er ist ein Hochstapler. ;)
Eulenspiegel schrieb:> sich nicht auf Dauer in eine untertänige> Angestelltenposition ohne Macht und Einfluss zu begeben.
Wer braucht denn schon Macht und Einfluss? Das bringt doch nur hohe
Verantwortung und Stress mit sich. Ich verzichte gerne darauf, und
kassiere nur das Geld.
> Wie viele in diesem Thread sind denn nicht neidisch darauf, gesetzt und> sicher am Ende ihrer Wege stehen zu dürfen?
Ich denke mal: Alle.
Jo S. schrieb:> Entweder ist Heiko Mell ein "rübergemachter" Ossi, oder ein Wessi mit> Fachschulabschluß (etwas besserer Techniker). Er hat kein Abitur und> kein Hochschulstudium absolviert. Er ist ein Hochstapler. ;)
Sagen wir mal so, er ist auf jeden Fall kein Diplom-Ingenieur. Dafür
aber Dr. E.h.
Das ist einfach nur lächerlich
Einfach unverbesserlich schrieb:> Jo S. schrieb:>> Entweder ist Heiko Mell ein "rübergemachter" Ossi, oder ein Wessi mit>> Fachschulabschluß (etwas besserer Techniker). Er hat kein Abitur und>> kein Hochschulstudium absolviert. Er ist ein Hochstapler. ;)>> Sagen wir mal so, er ist auf jeden Fall kein Diplom-Ingenieur. Dafür> aber Dr. E.h.> Das ist einfach nur lächerlich
Zumindestens Ing. grad ?
Jo S. schrieb:> HelloWorld schrieb:>> Und so einer soll als Berater taugen?>> Für den VDI schon. ;) :)
Das erklärt auch den Mär vom Fachkräftemangel seitens der VDI wohl
endgültig. Wenn die es sagen, dann kann es ja nur stimmen :)
Eulenspiegel schrieb:> Das ist unerheblich, da sich Hr. Mell ja scheinbar in eine Position> gemausert hat, in der er üppig bezahlt wird und davon gut und gerne> lebt.
Für solche Leute gibt es spezielle Ausdrücke ?
Nett, womit Leute Probleme haben und halbe Samstage verbringen...
Einfach unverbesserlich schrieb:> Außerdem anscheinend kein Abitur, IngenieurSCHULE, noch nie eine Uni von> innen gesehen. Küchenpsychologisches Hintergrundwissen, sonstiges> Rüstzeug fehlt komplett. Eltern offenbar nicht mal Akademiker. Und so> einer verdingt sich als Berater. Geht‘s noch?
Und wer bist du, dass du Mells Kompetenz auch nur ansatzweise in Frage
stellen könntest? Hast du überhaupt eine Ausbildung, die dich dazu
befähigt, das korrekt einzuschätzen?
Kannst du seine Analysen auch mal fachlich und sachlich mit Beispielen
widerlegen?
Oder kurz: merkst du echt nicht, wie lächerlich dein Bashing hier ist?
Ich bin dann wieder draußen...
Lothar M. schrieb:> Und wer bist du, dass du Mells Kompetenz auch nur ansatzweise in Frage> stellen könntest
Kennst Du Herrn Mell persönlich? Und/oder kannst Du dessen Reputation
unter Beweis stellen?
Ich kenne den Herrn Mell nicht und auch nicht seine Vita.
Kläre uns doch bitte auf.
Lothar M. schrieb:> Nett, womit Leute Probleme haben und halbe Samstage verbringen...>> Oder kurz: merkst du echt nicht, wie lächerlich dein Bashing hier ist?>> Ich bin dann wieder draußen...
Wer als Karriereberater für Ingenieure wirken möchte sollte vielleicht
selber eine Karriere als richtiger Ingenieur in einem Industriebetrieb
vorweisen können um glaubwürdig zu sein. Ansonsten kann man gleich den
Schädeldeuter befragen.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wer als Karriereberater für Ingenieure wirken möchte sollte vielleicht> selber eine Karriere als richtiger Ingenieur in einem Industriebetrieb> vorweisen können um glaubwürdig zu sein.
Volle Zustimmung, aber mit folgender Korrektur:
ersetze "sollte vielleicht" mit "muß unbedingt".
HelloWorld schrieb:> Hallo Kompuuhta, du neumodische Untat.
Putin hat auch keinen PC und nutzt kein Internet, trotzdem 20 jahre
präsident des rohstoffreichsten landes dieser erde.
Schwindeln ist ok ?
https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/bewerbung-mell/2478-falsche-angaben-im-lebenslauf/
„was mir noch einfällt: Möchte mich ausdrücklich bedanken, dass Sie uns
den Mitarbeiter Müller abnehmen; höre, dass Sie ihn bei Y eingestellt
haben. Freue mich sehr darüber! Wissen Sie, war dauernd krank, der Kerl.
Immer und immer wieder. Wussten gar nicht, wie wir ihn loswerden
konnten. Dann kam die Info, Ihre Leute wären auf ihn abgefahren.
Nochmals Dank, Herr Kollege.“
Kannst du nicht einfach einen Link zum Toplevel geben? Man scrollt sich
hier ja zu Tode...
Einfach unverbesserlich schrieb:> Bartpflege ist wichtiger als das Abitur
Was man aus ein paar Zeilen alles herausinterpretieren kann. BTW: wo
steht da was von Abitur im Zusammenhang mit dem Bart?
Jo S. schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:>> Wer als Karriereberater für Ingenieure wirken möchte sollte vielleicht>> selber eine Karriere als richtiger Ingenieur in einem Industriebetrieb>> vorweisen können um glaubwürdig zu sein.> Volle Zustimmung, aber mit folgender Korrektur:> ersetze "sollte vielleicht" mit "muß unbedingt".
Und anstelle "Karriereberater" muss jeder beliebige andere Berufe wie
"Anwalt", "Arzt" oder "Professor"' oder gar "Steuerberater" eingesetzt
werden können.
Fazit: ich stimme Le X. (lex_91) völlig zu.
Johann J. schrieb:> Kennst Du Herrn Mell persönlich?
Nein.
> Und/oder kannst Du dessen Reputation unter Beweis stellen?
Ich finde allein die Tatsache, dass er länger als die Lindenstraße im
Programm ist, durchaus bemerkenswert. Wenn seine Vorschläge größtenteils
Unsinn wären, wäre er schon lange durch Werbung ersetzt worden.
In Bewerbungen ist ein grosses Bild ein Ausdruck von Narzissmus, auf der
Mell-Seite ist ein überdimensionales Bild im Kim-Jong-Stil gaaaanz
normal... ?
Die HR-Bots sind da:
https://www.softgarden.de/blog/die-wichtigsten-hr-trends-2018/
===
HR-Bots sind ebenfalls eine technologische Neuerung, die schon vor 2
Jahren angekündigt wurde, aber erst jetzt an Bedeutung gewinnt. HR-Bots
sollen die Talentsuche für Arbeitgeber enorm erleichtern: statt
stundenlanger Suche auf allen möglichen Portalen, können die Bots
Lebensläufe auf sämtlichen Kanälen nach bestimmte Kriterien durchsuchen.
Die Vorselektion wird so enorm erleichtert und die vorher erwähnten
Chatbots können sogar schon den nächsten Schritt der Kontaktaufnahme
übernehmen und erste Formalien mit Kandidaten im Chat klären, ohne dass
man als Personaler selbst zig Mails über Xing und Co. verfassen muss,
die möglicherweise unbeantwortet bleiben, weil der Kandidat gar kein
Interesse hat.
===
Hallo, Lebenslauf interessant. Was letzter Preis?
Also im folgenden Video hat er aber in einem Punkt recht. Das ein
Arbeitszeugnis von BMW mehr taugt als einer von einer Uni/Institut
sollte klar sein.
https://www.youtube.com/watch?v=DHTOgLqpWMo
MfG
Sehr gut kann ich mir vorstellen, dass was Herr Mell sagt, vielen hier
nicht passt. Er berichtet aber aus der Praxis, er hat Kontakte zu
Personalern und Entscheidern. Er weiss, was die Firmen wollen und was
nicht. Ob er jetzt Techniker oder staatlich geprüfter Ingenieur oder
sonst was ist, ist dafür auch egal. Er sagt ungeschönt das, was man
sonst nicht so leicht zu hören kriegt. Unternehmer wollen bei der
Personalsuche keinen Fairnesspreis gewinnen und Firmen sind keine
Mitarbeitereholungsheime, sondern stehen im knallharten globalen
Wettbewerb. Da hat man nichts zu verschenken.
Der Automatisierer schrieb:> Solche Ratschläge zu verbreiten ist unverantwortlich. Unternehmen haben> ein großes Interesse an einer positiven Fehlerkultur. Wenn insbesondere> Ingenieure Missstände nicht deutlich ansprechen, können Menschenleben> auf dem Spiel stehen. Ich denke da nur mal an Software in gewissen> Flugzeugen.
Genau, deswegen setzen sich große Unternehmen auch so extrem für
Wistleblowerschutz ein. Und unter Vorwänden gekündigte Wistleblower
werden mit Kusshand genommen. Zeig mir mal wo!
DerHeiner schrieb:> Der Automatisierer schrieb:> Solche Ratschläge zu verbreiten ist unverantwortlich. Unternehmen haben> ein großes Interesse an einer positiven Fehlerkultur. Wenn insbesondere> Ingenieure Missstände nicht deutlich ansprechen, können Menschenleben> auf dem Spiel stehen. Ich denke da nur mal an Software in gewissen> Flugzeugen.>> Genau, deswegen setzen sich große Unternehmen auch so extrem für> Wistleblowerschutz ein. Und unter Vorwänden gekündigte Wistleblower> werden mit Kusshand genommen. Zeig mir mal wo!
Die beauftragen sogar externe Dienstleister für nicht wenig Geld, um
entsprechende Hotlines zu betreiben.
Seriöse Unternehmen legen Wert auf integres Handeln. Wo anders will ich
auch gar nicht arbeiten müssen.
Thema Oberflächlichkeit
Ein namenhaftes US Unternehmen hatte zeitweise eine KI eingesetzt, um
eine Vorauswahl bei Bewerbungen zu treffen. Für diesen Zweck wurde sie
damit trainiert, wer bei welcher Datenlage eingestellt wurde und wer
nicht.
Peinlich dabei: Es gab da wohl einen statistischen Zusammenhang zwischen
Geschlecht und Wahrscheinlichkeit auf Einstellung...
Geschlecht: weiblich -> "Wir danken für Ihr Interesse..."
Gnadenloser Empirismus
Der Automatisierer schrieb:> Die beauftragen sogar externe Dienstleister für nicht wenig Geld, um> entsprechende Hotlines zu betreiben.> Seriöse Unternehmen legen Wert auf integres Handeln. Wo anders will ich> auch gar nicht arbeiten müssen.
Dieser selbsternannte Karriereberater sieht das aber ein bisschen
anders. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.
Was der schreibt ist einfach nur Mist und sieht nach einer bezahlten
Auftragsarbeit aus.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Gibt es eigentlich eine echte Interessensvertretung für> Ingenieure?
Nein. Wozu denn? Das brauchen doch nur Low Performer.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Der Automatisierer schrieb:> Die beauftragen sogar externe Dienstleister für nicht wenig Geld, um> entsprechende Hotlines zu betreiben.> Seriöse Unternehmen legen Wert auf integres Handeln. Wo anders will ich> auch gar nicht arbeiten müssen.>> Dieser selbsternannte Karriereberater sieht das aber ein bisschen> anders. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.>> Was der schreibt ist einfach nur Mist und sieht nach einer bezahlten> Auftragsarbeit aus.
Ok, ich verrate dir den geheimen Auftraggeber: VDI.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Der Automatisierer schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:> Gibt es eigentlich eine echte Interessensvertretung für> Ingenieure?>> https://www.igmetall.de/> https://www.verdi.de/>> Ist doch eher was für den gewerblichen Bereich.
Dann brauchen wir wohl eine eigene Gewerkschaft.
Einfach unverbesserlich schrieb:> „absolvierte dort bis zur 10. Klasse die Oberschule“>> „Er absolvierte ein zweijähriges Praktikum im Maschinenbau, besuchte die> Ingenieurschule und erwarb einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur“>> https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heiko_Mell>> Sapperlot, Schulbesuch nur bis zur 10. Klasse (Mittlere Reife). Hat der> überhaupt Abitur?>> Warum braucht jemand ein zweijähriges (!) Praktikum. Für einen High> Potential wären doch zwei Monate ausreichend.>> Eine Ingenieurschule bewegt sich eher auf Technikerniveau und ist> keinesfalls mit einem Studium vergleichbar. Ein Zeitrahmen steht nicht> dort, wahrscheinlich sind da nur ziemlich dünne Bretter gebohrt worden.
Damals gab es keine Realschule! Da gab es noch Volksschule 8 Jahre und
eben diese Oberschule, im Westen ähnlich.
Du kannst das heute mit mind. FHR vergleichen.
Die alten Ing. Schulen wären damals mal Fachschulen, die dann ende der
60er zu den FACH Hochschulen reformiert wurden, wegen der EU... später
sogar zu "Unis" FH vs UNI.
Damals hatte man nach der 8. Klasse quasi Hauptschule, nach der 10. FHR
und nach der Abi.
Wobei der Unterschied zwischen 10. Klasse /Ing. Schule und 12. Klasse
und Uni. Ein enormer Unterschied war.
Heute dauert alles länger uns ist angeblich viel besser...???
naja, er ist halt ein Ossi und Hochstapler, musste im Leben nie
körperlich arbeiten - dafür gibt er oft goldrichtige tipps. eine
kontroverse person... und seine rente werden wir demnächst bezahlen -
immer daran denken
Einfach unverbesserlich schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:>> Geht es noch engstirniger? ?>>>>> https://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/bewerbung-mell/1211-fleischereifachverkaeuferin-kontra-industriekauffrau/>> Das ist zum Schiessen. Nach Meiko Hell sollte der Lebensweg ab dem 5.> Lebensalter komplett durchgeplant worden sein. Hat ser überhaupt> begriffen dass es Umstände gibt die man nicht beeinflussen kann. Wie> weltfremd ist der eigentlich? Wahrscheinlich kennt er nur Leute de> Vitamin B haben.
Ist das nicht auch recht engstirnig betachtet?
Es haben doch bestimmt (ohne jetzt eine Statistik zu kennen) 90% aller
Personen einen geradlinigeren Werdegang als dieses Bsp. von Heiko Mell.
Was wäre denn daran falsch, wenn man versucht eben nicht bei diesen 10%
zu sein, sondern evtl. mehr Mühe und Anstrengungen investiert zu
versuchen bei diesen 90% zu sein, die nicht erst etwas vollkommen
fachfremdes machen.
Bei mir im Studium haben auch viele eine Ausbildung vorher gemacht, aber
eben eine "passende", was auch Hr. mell fordert.
Al-Koholoida schrieb:> naja, er ist halt ein Ossi und Hochstapler, musste im Leben nie> körperlich arbeiten - dafür gibt er oft goldrichtige tipps. eine> kontroverse person... und seine rente werden wir demnächst bezahlen -> immer daran denken
warum muss man denn körperlich arbeiten um was zu leisten?
und zur Rente: ich zahle nach meinem Abschluss auch die Rente meines
Vaters und der anderen. Wenigstens hat Hr. Mell vorher eingezahlt,
sodass er sich die Auszahlung erarbeitet hat, wie die allermeisten
Rentner.
Und warum Hochstapler?
Wegen der Ingenieurschule? Frankreccih hat mit z.B der Ecole
Polytechnique auch jetzt Ingenieurschulen, die einen sehr guten Ruf
haben.
Die DDR hatte ein anderes System, sodass diese Ingenieurschulen durchaus
den BRD Fhs gleichwertig waren
Einfach unverbesserlich schrieb:> Gibt es eigentlich eine echte Interessensvertretung für Ingenieure?Einfach unverbesserlich schrieb:> und sitze gerade deshalb in einem IGM KonzernEinfach unverbesserlich schrieb:> Der Automatisierer schrieb:>> https://www.igmetall.de/> Ist doch eher was für den gewerblichen Bereich.
Wahrnehmungsverzerrung?
Einfach unverbesserlich schrieb:> und sitze gerade deshalb in einem IGM KonzernEinfach unverbesserlich schrieb:> Die von mir entwickelten Produkte
Du hast in einem Konzern ganz allein Produkte entwickelt, die
> in den größten Firmen der Welt eingesetzt
werden?
Die von dir entwickelten Produkte können somit kaum viel komplexer als
ein Seifenspender sein. Aber auch schon dafür und sowieso für alles
andere hast du in einem Konzern ein Team, das solche Produkte
entwickelt. Und dann müsste da korrekterweise "die von uns entwickelten
Produkte" stehen.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Den kann man doch nicht ernst nehmen
Warum tust gerade du es dann mit diesem ausdauernden
"Hinterherrecherchieren"? Mach dir das Spaß?
Das hat ja schon masochistische Züge...
Wenn ich etwas nicht ernst nehme (wie z.B. Bedini-Generator-Bauer,
Flacherdler und andere Solche), dann bin ich nach spätestens 5 Minuten
damit fertig und mache was Sinnvolles.
Zum Abschluss:
Ich bin echt froh, dass du es trotz der Missachtung nahezu aller
Binsenweisheiten, die H. Mell da so aufschreibt, in den Konzern
geschafft hast und dort glücklich bist. Denn so laufen wir uns sicher
nie über den Weg.
Lothar M. schrieb:> Einfach unverbesserlich schrieb:>> Den kann man doch nicht ernst nehmen> Warum tust gerade du es dann mit diesem ausdauernden> "Hinterherrecherchieren"? Mach dir das Spaß?> Das hat ja schon masochistische Züge...>> Wenn ich etwas nicht ernst nehme (wie z.B. Bedini-Generator-Bauer,> Flacherdler und andere Solche), dann bin ich nach spätestens 5 Minuten> damit fertig und mache was Sinnvolles.
Es ist nunmal erschreckend, dass jemand eine derart verquere Weltsicht
verbreiten kann. Das ist faszinierend wie ein Autounfall - man will
nicht hinsehen, guckt aber doch
Lassen wir bitte (rechte und linke und jedwede andere) Propaganda hier
raus? Sonst ist der Thread blitzartig in /dev/null, wenn er es überhaupt
noch dorthin schafft...
Wo beginnt Propaganda und wo endet sie? Heiko Mell betreibt
konservativ-Neoliberale Propaganda. Manche treiben rechte Propaganda.
Sollen die Vetreter der linken Strömungen da einfach zusehen und den
konservativ-rechten die Meinungshoheit überlassen?
Das widerspricht den Prinzipien einer demokratisch pluralistisch
verfassten Gesellschaft.
Hier wird immer Propaganda getrieben werden, sie wird nur immer
geschickter getarnt.
Der Automatisierer schrieb:> Hier wird immer Propaganda getrieben werden, sie wird nur immer> geschickter getarnt.
Ja, dann also bitte keine noch wesentlich plumpere Propaganda, als das,
was bisher eh' schon läuft...
Sowieso soll ein Forum ein Ort zum diskutieren sein (das funktioniert
hier aber offenbar eh' nicht) und nicht als platte Linksammlung dienen.
propaganda? wohl eher eine meinungsäußerung, basierend auf
lebenserfahrung.
heiko schlägt stets einen weg vor - aus seiner perspektive den
richtigen.
jeder muss in sich gehen, und fragen ob der aufwand sich lohnt: bei mir
im freundes/kollegenkreis häufen sich seit paar jahren herzinfarkte und
psychische störungen, viele nehmen dauerhaft antidepressiva - aufgrund
von überlastung,stress,nerven - oft selbst verursacht (hamsterrad)
wie in einem kastensystem man wird in der regel "hineingeboren", man
muss einfach akzeptieren dass man nie vorstandschef sein wird oder
überhaupt eine leitende position bekommt - so what? es gibt tausende
andere dinge im leben die man besser als andere meistern kann.
Buppie's World schrieb:> bei mir> im freundes/kollegenkreis häufen sich seit paar jahren herzinfarkte und> psychische störungen, viele nehmen dauerhaft antidepressiva - aufgrund> von überlastung,stress,nerven - oft selbst verursacht (hamsterrad)
Tjoa - so ist das eben: 45 Jahre tagtäglich im vollklimatisierten,
offenen 50-Mann-Großraumbüro mit Kunstlicht, dafür ohne jegliche
Schallschutz- oder Privacy-Maßnahmen sitzen und dort in irgendwelchen
Exceltabellen oder Powerpoints rumtippen zu "dürfen" - oder noch
spannender, z. B. in Anforderungsmanagementtools selbige auf Basis des
V-Modells herunterbrechen zu dürfen, das hinterlässt eben zwangsläufig
Spuren. Gibt klar noch effizientere Methoden zur Gehirnwäsche, aber nach
45 Jahren Dauerberieselung kommt auch da sicher keiner mehr raus, der
noch alle Latten am Zaun hat.
> man> muss einfach akzeptieren dass man nie vorstandschef sein wird oder> überhaupt eine leitende position bekommt
Nun ja, die Anzahl der Vorstandschefposten ist im Verhältnis zur Zahl
der Arbeitsstellen insgesamt einfach sehr überschaubar - gilt sinngemäß
auch für andere leitende Positionen, da eine wesentliche Eigenschaft
einer Pyramide eben darin besteht, nach oben hin zu verschlanken.
Wie findet man nun aber den richtigen Mann für den jeweiligen Posten -
Headhunter, Beziehungen - oder nimmt man nicht doch gleich besser den
"Buppie's World" aus'm µC-Forum, weil der immer so lustige Kommentare
schreibt und ergo der beste Mann für die fragliche Position sein muss?
> so what? es gibt tausende> andere dinge im leben die man besser als andere meistern kann.
So isses. Es gibt eben Typen, denen geht darauf einer ab, dass sie nach
ein bis n Dekaden Buckeln und Allerwertestenlecken gnädigerweise
"Manager" oder "Head of..." auf ihre Visitenkarten und ins Xing-Profil
schreiben dürfen - das ist dann mindestens ein essentielles, häufig gar
DAS Lebensziel und setzt wohl mindestens hinreichend narzisstische
Persönlichkeiten voraus. Habe ich auch mal ne Zeit lang probiert, finde
solche Gestalten aus heutiger Perspektive aber eher armselig (wenn man
schon einen Großteil seines Lebens von einem Konzern abhängig machen und
auf Gedeih und Verderb diesem und seinen Marotten ausgeliefert sein
will, dann doch lieber nen Beautychannel o. ä. auf Youtube eröffnen) -
aber gut, kann auch dran liegen, weil ich das nicht verstehe; eben weil
ich selbst schon ordentlich Lebenszeit verbraten habe im Versuch, diesen
"Lifestyle" nachzueifern.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Wir alle kommen irgendwoher und gehen irgendwohinhttps://www.ingenieur.de/karriere/arbeitsleben/heiko-mell/berufswegplanung/1512-mit-40-festgefahren/
"Man entschließt sich zur Pomotion [sic!], weil sie entweder zur
Laufbahn gehört oder man den Titel gern hätte."
Ich bin da kein Experte: Macht man eine solche Pomotion in der Toilette
der Schwulenkneipe?
Promotionen - Ich dachte immer die Dissertation dient dem Fortschritt
der Wissenschaft und dem Erkenntnisgewinn. Dabei benötigt man die
einfach nur als Tool für die Laufbahn oder man hätte den Titel gerne
für's Klingelschild. Das Vorwort kann man aus der FAZ abschreiben, das
Resume kopiert man aus dem örtlichen Einkaufsblättchen, Fertig!
F. B. schrieb:> Keine Gruppendiskussionen mehr im Assessmentcenter, sondern stattdessen> mehr analytische und Intelligenztests.
Am Ende ist beides in Kombination sehr wichtig, aber das scheinst du
noch immer nicht erkannt zu haben.
Jo S. schrieb:> Halleluja, habe soeben diesen grafologischen Selbsttest gemacht. Nun bin> ich von diesem "Firlefanz" auch überzeugt. Fast volle Stimmigkeit. Wow.> :)
lies dir dringend das https://de.wikipedia.org/wiki/Barnum-Effekt
ansonsten kann man genauso gut horoskope lesen, tarot etc.
Das Geheimnis der Graphologie schrieb:> Ich bin ein begeisterungsfähiger, besonnener und nüchterner Narzist,> allerdings antriebsarm sowie meist opportun und faul.
Haha, das ist wie ein Horoskop, für jeden etwas dabei:
Der Schreiber ist eher bescheiden und zurückhaltend.
Es reicht ihm, wenn er nicht im Mittelpunkt steht.
Er ist etwas selbstkritisch und kommt auch ohne die Hilfe
anderer ganz gut zurecht.
Der Schreiber ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und
unkonventioneller Typ.
Es fällt ihm nicht leicht, sich anzupassen.
Der Schreiber ist bescheiden, zurückhaltend
und oft etwas eigenbrödlerisch und selbstkritisch.
Der Schreiber ist ein Gewohnheitsmensch.
Er ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihm erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für ihn ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.
Er ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt er gelassen bis uninteressiert,
wenn er aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht er
seine Umwelt durch sein überschwängliches und begeisterungsfähiges
Auftreten.
Er ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Der Schreiber ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei rein
rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.
Er lässt sich von seiner Intuition leiten,
auch dann, wenn der Verstand etwas anderes sagt.
Der Schreiber ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt er seine Aufgaben.
Der Schreiber ist eigensinnig, geradlinig, konsequent und
widerstandsfähig.
Die eigene Meinung wird durchgesetzt, er ist durch andere nur
schwer zu beeinflussen.
Er arbeitet sehr genau und zeichnet sich durch rationales,
analytisches Denken aus.
Er hat sehr viel Humor.
Zusammen mit einer gewissen Kompromisslosigkeit geht dieser
Humor oft ins sarkastische.
Schön, die vielen widersprüchlichen Aussagen. Da kann man immer was
finden was zu einem passt...
So wie Glückskeks-Sprüche...
Automatisierer schrieb:> So wie Glückskeks-Sprüche...
In meinem letzten Glückskeks stand, dass große Reichtümer auf mich
warten. Wann genau, stand da aber leider nicht.
Einfach unverbesserlich schrieb:> Der Meiko Hell widerspricht sich ständig. Den kann man doch nicht> ernst> nehmen
Genau das!
Im verlinkten Artikel, der aus dem Jahr 2000 stammt, wirft Mell dem
Fragesteller vor, mit 30 beim Start der Promotion zu alt gewesen zu
sein.
In einer kürzlich erschienen Einsendung, rät er dem Einsender, mit 30
die Promotion zu beginnen.
Genau dieses Bild, des sich selbst widersprechenden Typen, lässt sich
erkennen, wenn man seine älteren Werke anschaut und diese mit aktuellen
vergleicht.
Auf der anderen Seite ist er ja mittlerweile eher bemitleidenswert. Der
Mann ist fast 80 und wird doch kaum noch wahrgenommen.
kik schrieb:> Auf der anderen Seite ist er ja mittlerweile eher bemitleidenswert. Der> Mann ist fast 80 und wird doch kaum noch wahrgenommen.
Warum schreibt er überhaupt noch für den VDI, hat er es wirklich nötig?
Oder ist das nur ein Pseudonym wir Dr. Sommer aus der BRAVO?
kik schrieb:> Auf der anderen Seite ist er ja mittlerweile eher bemitleidenswert. Der> Mann ist fast 80 und wird doch kaum noch wahrgenommen.
Ansichtssache.
Wenn ich mir die vielen Kommentare der Gefrusteten hier anschaue, allen
vorran Einfach unverbesserlich (Gast), scheint es mir als würde er sehr
wohl wahrgenommen werden. Er schafft es gut euch alle zu triggern.
Le X. schrieb:> kik schrieb:>> Auf der anderen Seite ist er ja mittlerweile eher bemitleidenswert. Der>> Mann ist fast 80 und wird doch kaum noch wahrgenommen.>> Ansichtssache.>> Wenn ich mir die vielen Kommentare der Gefrusteten hier anschaue, allen> vorran Einfach unverbesserlich (Gast), scheint es mir als würde er sehr> wohl wahrgenommen werden. Er schafft es gut euch alle zu triggern.
Das ist dann eben die alte Generation, die ihn damals wahrgenommen hat.
Frag mal die jungen Ingenieure - so bis 35 - nach Mell. Ein paar wird
der Name wohl schon noch was sagen, aber mit seinen Artikeln setzt sich
doch keiner mehr auseinander.
Von den ganzen jungen, die jetzt noch im Studium sind oder gerade erst
anfangen, wird ihn wohl gar keiner mehr kennen. Der Mann ist ja nicht
mal auf Youtube vertreten ...
Mir wurde Mell von einem älteren Kollegen empfohlen. Ich kann seine
Ratschläge aber nicht unbedingt nachvollziehen. Er wirkt sehr ängstlich
bei seinen Empfehlungen. Bloß nicht die Stelle wechseln, bloß nicht die
Branche wechseln und ja nicht das machen, was einem mehr Spaß machen
könnte.
Quereinsteiger schrieb:> Mir wurde Mell von einem älteren Kollegen empfohlen. Ich kann> seine> Ratschläge aber nicht unbedingt nachvollziehen. Er wirkt sehr ängstlich> bei seinen Empfehlungen. Bloß nicht die Stelle wechseln, bloß nicht die> Branche wechseln und ja nicht das machen, was einem mehr Spaß machen> könnte.
Naja, um es freundlich auszudrücken, er ist halt altmodisch ... Was
willst du von einem 80-jährigen, der in den 50ern aufgewachsen ist,
erwarten?
Wenn man sich seine aktuellen Zuschriften mal so ansieht, dann fällt
auf, dass das häufig langjährige ältere Leser sind, die ihm nur noch zu
seiner tollen Arbeit gratulieren.
Das zeigt halt auch irgendwie, dass die Luft raus ist. Er bekommt
sozusagen den Preis fürs Lebenswerk und sollte alsbald abdanken.
kik schrieb:> Naja, um es freundlich auszudrücken, er ist halt altmodisch ... Was> willst du von einem 80-jährigen, der in den 50ern aufgewachsen ist,> erwarten?
Ich bin der Meinung, das hast du richtig erkannt. Seine Ratschläge
passen gut in eine andere, vergangene Zeit der Arbeitswelt, sind aber
für heute nicht mehr sinnvoll anwendbar. Aus meiner Sicht hat er den
richtigen Zeitpunkt verpasst, sich mit seiner beratenden Tätigkeit
zurückzuziehen.
Wenn Elon Musk auf seine „Ratschläge“ gehört hätte dann gäbe es heute
weder PayPal, Tesla noch SpaceX...
Diese Mell ist doch geistig in der vorigen Jahrhundertwende stecken
geblieben
Hallo Qwertz.
Qwertz schrieb:> Ich bin der Meinung, das hast du richtig erkannt. Seine Ratschläge> passen gut in eine andere, vergangene Zeit der Arbeitswelt, sind aber> für heute nicht mehr sinnvoll anwendbar. Aus meiner Sicht hat er den> richtigen Zeitpunkt verpasst, sich mit seiner beratenden Tätigkeit> zurückzuziehen.
Teilweise aber auch nicht. Unternehmen funktionieren oft wie
mittelalterliche oder Renaissance Fürstenhöfe. Die "Grundlagen" sind
also die gleichen geblieben.
Und die meisten Unternehmer sind extrem konservativ.
Also so ganz daneben liegt er nicht.
Allerdings gelten seine Tipps nur noch, wenn man "ganz hoch hinauf"
will.
Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de
kik schrieb:> Quereinsteiger schrieb:>> Mir wurde Mell von einem älteren Kollegen empfohlen. Ich kann>> seine>> Ratschläge aber nicht unbedingt nachvollziehen. Er wirkt sehr ängstlich>> bei seinen Empfehlungen. Bloß nicht die Stelle wechseln, bloß nicht die>> Branche wechseln und ja nicht das machen, was einem mehr Spaß machen>> könnte.>> Wenn man sich seine aktuellen Zuschriften mal so ansieht, dann fällt> auf, dass das häufig langjährige ältere Leser sind, die ihm nur noch zu> seiner tollen Arbeit gratulieren.> Das zeigt halt auch irgendwie, dass die Luft raus ist. Er bekommt> sozusagen den Preis fürs Lebenswerk und sollte alsbald abdanken.
Vielleicht schreibt er manche Einsendungen auch selbst!? Quasi wie bei
RTL mit erfundenen Geschichten ...
Auf jeden Fall war es immer süffisant, als der VDI noch regelmäßig
monatsweise den riesigen sogar deutschlandgefährdeten Ingenieurmangel
medial über Jahre beklagte, gleichzeitig der Lohnschreiber Mell aus
gleichem Hause reihenweise Leserbriefe von gescheiterten Ingenieuren
hatte, denen er feinst seziert dann dargelegt hat, was sie wohl falsch
gemacht haben und das natürlich irreversibel wäre.
Und dass er von einem Mangel nichts wisse, kurz darauf der VDI wieder
mit seiner Mangelkampagne am Start. Das war wirklich pure Verarsche und
Verhöhnung von Studenten und Ingenieuren. Und in den Stellenanzeigen nur
Ingenieurleihbuden.
Dividendor schrieb:> Auf jeden Fall war es immer süffisant, als der VDI noch regelmäßig> monatsweise den riesigen sogar deutschlandgefährdeten Ingenieurmangel> medial über Jahre beklagte, gleichzeitig der Lohnschreiber Mell aus> gleichem Hause reihenweise Leserbriefe von gescheiterten Ingenieuren> hatte, denen er feinst seziert dann dargelegt hat, was sie wohl falsch> gemacht haben und das natürlich irreversibel wäre.> Und dass er von einem Mangel nichts wisse, kurz darauf der VDI wieder> mit seiner Mangelkampagne am Start. Das war wirklich pure Verarsche und> Verhöhnung von Studenten und Ingenieuren. Und in den Stellenanzeigen nur> Ingenieurleihbuden.
Oder vom Unternehmen Sonntag Abend eine automatisierte Absage auf die
Bewerbung zu bekommen, während sein Personalchef gerade "händeringend"
im Zeitungsinterview in der Sonntagszeitung Fachkräfte mit der gleichen
Qualifikation sucht. Händeringend!
Das waren noch Zeiten, was haben wir gelacht :-)
Arbeitsagenturen im Vergleich:
Wiesbaden: 40 Stellenangebote bei 40 arbeitslosen SW-Entwicklern
Dresden: 600 Stellenangebote bei 100 arbeitslosen SW-Entwicklern.
Die Realwirtschaft muss natürlich die Monatsmiete aufbringen. Manchmal
belasten zu hohe Lohnabschlüsse die Unternehmen, jetzt sind es wohl
Wohnungsmieten.
60 Arbeitslose Informatiker: 20 im AG Service registriert. 20 weitere im
Hartz-Bezug, da WI Optionskommune ist. Kräftige Torry-Wirtschaft, die
über jede kommunistische Theorie siegt weil sie bei den monetären Fakten
bleibt. Bäckerei-Fachverkäuferin in WI: Gewöhne dir die tschechische
Sprache an.
Als ich noch in Unternehmen tätig war wurden solche Stellen eigentlich
nicht über die Arbeitsagentur besetzt. Bzw. wurden die erst einbezogen
wenn man über andere Kanäle überhaupt niemanden fand. Die lukrativen
Stellen waren das dann eigentlich nicht.