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Forum: Haus & Smart Home Stromverbrauch mit 10 kWh pro Jahr zu hoch? Neuer Online-Zähler vom Netzbetreiber


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Autor: Bernd (Gast)
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Hi.

Der Netzbetreiber war bei mir, um einen neuen Stromzähler zu 
installieren. Nicht ganz plötzlich und unangekündigt, sondern der erste 
Brief kam schon vor ca 2 Jahren.

Der Stromverbrauch liegt bei ca 10 kWh im Jahr, deswegen musste 
angeblich ein neuer Zähler eingebaut werden.

Nun ist mir erstens aufgefallen, dass der Stromzähler ein 
Zweiwege-Zähler ist, der auch eine Netzeinspeisung aufzeichnet. Obwohl 
ich gar keine PV oder ähnliches habe. Ist das heutzutage Standard?

Dann ist mir aufgefallen, dass der Zähler ziemlich viel Statistik macht.
Ich habe Zugangsaten für ein Onlineportal bekommen. Dort gibt es dann 
nette Diagramme, wie viel man am Tag, in der Woche, im Monat usw 
verbraucht hat.
Inklusive Lastverlauf und Tendenz-Pfeil. Alle paar Minuten wird sogar 
die Momentanlast aktualisiert.

Über die Statistik habe ich gesehen, dass ich eine Grundlast von etwa 
900 Watt habe. Das habe ich bisher noch gar nicht so wahrgenommen.
Laut dem Kundenportal habe ich einen "hohen Energieverbrauch" und man 
gibt mir gleich Tipps zum Energiesparen.

Welchen Stromverbauch und welche Grundlast habt ihr denn so?
Habt ihr auch eine sogenannte "Intelligente Messeinrichtung" bekommen?

Autor: Sven B. (scummos)
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Meinst du 10.000 kWh/Jahr? 10 kWh sind dreimal Wäsche waschen ...

900 W Grundlast für eine Wohnung sind irre, das kann fast nicht sein. 
Normal wären vmtl. sowas in der Richtung von 30 W + 25 W pro 
Kühlschrank.

Autor: Bernd (Gast)
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Ja, 10.000 kWh im Jahr natürlich.

Es handelt sich nicht um eine Wohnung sondern um ein Haus mit 3 
Wohnungen, im Haus wohnen mehrere Familienmitglieder.

Wir haben aber nur einen einzigen Zähler vom Versorger, da wir alles 
Weitere "intern" klären.

Ist es üblich, dass heutzutage soche Zähler verbnaut werden? Der 
Netzbetreiber meinte, ab 6000 kWh wäre das Pflicht.

Autor: APW (Gast)
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Normalerweise sollte man einen modernen Zähler so konfigurieren können, 
dass er den Momentanverbrauch direkt am Display anzeigt. Eventuell nach 
Eingabe eines Codes, den man anfordern kann (vom Stromlieferant oder 
Netzbetreiber?)

Autor: MaWin (Gast)
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Bernd schrieb:
> Es handelt sich nicht um eine Wohnung sondern um ein Haus mit 3
> Wohnungen, im Haus wohnen mehrere Familienmitglieder

Findest du das nicht hiemlich frech, diese 'Details' in deiner 
ursprünglichen Frage wegzulassen ?

10MWh wären viel für eine Einzelperson, für 3 Haushalte a 2 Personen 
aber ok.

Trotzdem: Energiesparen lohnt sich, ein energieeffizienter Kühlschrank, 
Waschmaschine, Trockner und ev. elektronisch geregelter 
Durchlauferhitzer sind die halbe Miete, und vielleicht braucht ihr gar 
nicht alles 3-fach.

Autor: oszi40 (Gast)
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> und ev. elektronisch geregelter Durchlauferhitzer sind die halbe Miete

Bei Durchlauferhitzern würde ich gründlicher überlegen, wieviel Liter 
Kaltwasser erst verschwendet werden, bis die gewünschte Temperatur 
erreicht ist. Wasser kostet auch Geld! Herde, Heizung, alte Kühlschränke 
und Waschmaschinen sind natürlich die Großverbraucher, aber auch 
zahllose kleine Standbygeräte brauchen Strom. Eine kleine Inventur ist 
manchmal nützlich.

Pro Haushalt 3500 kWh/a sind aber ein üblicher Verbrauch sofern keiner 
spezielle Pflanzen züchtet oder ständig auf Reisen ist.

Autor: michael_ (Gast)
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Sven B. schrieb:
> 900 W Grundlast für eine Wohnung sind irre, das kann fast nicht sein.

Auch wenn ein Power-Spiele-PC vor sich hinrattert?

Autor: Sven B. (scummos)
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michael_ schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> 900 W Grundlast für eine Wohnung sind irre, das kann fast nicht sein.
>
> Auch wenn ein Power-Spiele-PC vor sich hinrattert?

Das ist ja keine Grundlast ...

Autor: Karl K. (karl2go)
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oszi40 schrieb:
> Durchlauferhitzern würde ich gründlicher überlegen, wieviel Liter
> Kaltwasser erst verschwendet werden, bis die gewünschte Temperatur
> erreicht ist

Du meinst, der DLE überlegt erstmal 5min, ob er heute Lust hat Wasser zu 
erwärmen?

Es wird natürlich nicht mehr Kaltwasser "verschwendet" als bei einem 
Boiler in gleicher Entfernung auch. Nur dass man so einen DLE direkt 
unter die Küchenspülke hängen kann.

Autor: Karl K. (karl2go)
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Bernd schrieb:
> Ist es üblich, dass heutzutage soche Zähler verbnaut werden? Der
> Netzbetreiber meinte, ab 6000 kWh wäre das Pflicht.

Ja ist so. Und Du solltest da auch nicht weiter drauf rumreiten beim 
Netzbetreiber, sonst kommt der drauf dass da 3 Abnahmestellen sind und 
da Unterverkauf verboten ist muss jeder Abnehmer einen eigenen Zähler 
haben und schwupps hast Du 3 mal Grundgebühr, 3 Zähler und die Umbauten 
am Zählerschrank noch dazu an der Backe.

Bei 900W Grundlast würd ich auch mal schauen, wo die hingehen. 300W pro 
Haushalt ist schon recht hoch, aber es gibt ja auch Leute, bei denen 
laufen ständig 3 Fernseher.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Sven B. schrieb:
> 10 kWh sind dreimal Wäsche waschen ...

Wenn noch ein Trockner ins Spiel kommt. Eine auch nur mäßig moderne 
Waschmaschine braucht für eine 60°-Wäsche unter 1 kWh.

Autor: jemand (Gast)
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michael_ schrieb:
> Sven B. schrieb:
>> 900 W Grundlast für eine Wohnung sind irre, das kann fast nicht sein.
>
> Auch wenn ein Power-Spiele-PC vor sich hinrattert?

Ich hab so einen. Der kommt auf 350kWh/Jahr (gemessen über 3 Monate und 
hochgerechnet). Das ist schon ein Batzen, aber die 10000kWh müssen 
woanders herkommen. Welcher PC braucht denn dauerhaft z.B. 400W?

Der kommt auf 110W (Surfen) und 330W (Spiele).

Auf mehr als 1000kWh mit einem PC zu kommen, halte ich für schwierig. 
Das wären bei meiner Kiste 2857 Vollaststunden. Oder fast 8h pro Tag. 
Das schaffen höchstens Schüler und Studenten ;-)

Autor: Stefan S. (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Wenn noch ein Trockner ins Spiel kommt. Eine auch nur mäßig moderne
> Waschmaschine braucht für eine 60°-Wäsche unter 1 kWh.

Kann das stimmen? Mein Geschirrspüler braucht im ECO-Modus 1 kWh und 10 
Liter Wasser, was ich schon recht gut finde.

60 Grad-Wäsche -- so grob geschätzt hätte ich nicht gedacht dass man da 
mit 1 kWh auskommen könnte. Es sei denn mit Heisswasseranschluss. Ich 
wasche eh meist nur mit 40 Grad, bei Einsatz von Vollwaschmittel habe 
ich keine Angst vor Keimen.

Aber was ich eigentlich fragen wollte, was verbrauchen Trockner pro 
Ladung eigentlich so? Hatte kürzlich mal kurz mit Google gesucht, da 
findet man oft Angaben zum jährlichen Verbrauch, was soll man damit 
anfangen?

Autor: Ansgar K. (malefiz)
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Und wieviele Personen seid ihr zusammen 6 sind ja bis jetzt auch nur 
geraten

Autor: MaWin (Gast)
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Stefan S. schrieb:
> was verbrauchen Trockner pro Ladung eigentlich so?

Abluft 3-4 kWh, Wärmepumpe 1.4 kWh.

Stefan S. schrieb:
> keine Angst vor Keimen

Wasch mal mit Waschmittel ohne Parfüm. Du wirst riechen wie vergammelt 
die Wäsche nach dem Waschen ist. Und sauber wird sie eigentlich auch 
nicht, vergleiche deine Weisswäsche mit der z.B aus einem Hotel.

Karl K. schrieb:
> Du meinst, der DLE überlegt erstmal 5min, ob er heute Lust hat Wasser zu
> erwärmen

Ja, Clage MCX, nennt sich Heizwendelschutz und NERVT, jeder hydraulische 
schaltet einfach ein, klack, während der erstmal denkt, es rinnt und 
rinnt, bis er mal heizt, wenn überhaupt.

Autor: Rufus Τ. F. (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Autor: Stefan S. (Gast)
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Das ist interessant. Erstaunlich wenig. Die Waschmaschine meiner Eltern, 
Baujahr ca. 1980 hatte noch 2,3 kWh verbraucht, bei 40 Grad. Hatte ich 
damals mal gemessen. Ich hatte übrigens kürzlich meinen Kühlschrank 
gemessen, ist einer mit Gefrierfach, eingestellt auf 6 Grad. Ich hatte 
befürchtet, dass er jetzt bei 25 Grad Zimmertemperatur viel verbraucht 
-- sind aber auch nur ca. 0,6 kWh pro Tag.

Also ich weiss nicht wie da noch Leute über zu hohe Stromkosten jammern 
können. Mit modernen Geräten verbraucht man ja kaum noch Strom, solange 
man den Strom nicht irgendwie sinnlos verschwendet. Etwa 200 W PC rund 
um die Uhr an. Mein Laptop hat 17 W, LED-Beleuchtung sind auch nur 
einige Watt. (Na ja, el. Kochen frisst wohl einiges.)

Autor: Dirk (Gast)
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Stefan S. schrieb:
> Also ich weiss nicht wie da noch Leute über zu hohe Stromkosten jammern
> können. Mit modernen Geräten verbraucht man ja kaum noch Strom,

Auch wenn moderne Geräte weniger brauchen, es gibt immer mehr Geräte pro 
Haushalt. Und wenn sich mal Smarthome durchsetzt, braucht jeder 
Lichtschalter und jeder Rolladen zusätzlich Strom.

> solange
> man den Strom nicht irgendwie sinnlos verschwendet. Etwa 200 W PC rund
> um die Uhr an. Mein Laptop hat 17 W, LED-Beleuchtung sind auch nur
> einige Watt. (Na ja, el. Kochen frisst wohl einiges.)

Einige ältere Leute haben auch 3 Gefriertruhen und wollen sich eher noch 
eine anschaffen. Und 17W für den PC ist echt wenig. Wer will schon 
ständig am Notebook sitzen? Es geht nichts über richtige Eingabegeräte 
und richtige Monitore. Ja kann man alles ans Notebook anschließen 
(braucht aber zusätzlich Strom), ist aber eher Gefrickel und das 
unhandliche Notebook muss dann auch noch irgendwie auf den Tisch. Habe 
mir schon überlegt, einen Raspberry PI4 als Desktopersatz zu nehmen, ist 
dann aber doch ziemlich schwach weil heutige Webseiten anspruchsvoll 
sind. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Intel NUC oder ähnliches. Die 
Dinger sind aber so teuer, dass es sich einfach nicht lohnt. Dann lieber 
den etwas älteren Desktop-PC.

Autor: Sven B. (scummos)
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Energieverbrauch im Haushalt optimieren ist halt so 'ne Sache. Man muss 
sich schon überlegen, was da wesentlich ist, denn viele Dinge sind es 
nicht.

Sowieso viel wichtiger als alles mit Strom ist die Heizung, da hilft 
eine kleine Optimierung (z.B. abends rechtzeitig ausschalten) mehr als 
man bei Strom je einsparen kann.

Der nächste große, vermeidbare Punkt ist keine fünf Kühlschränke zu 
haben. Und Desktop-Rechner und Fernseher auszuschalten, wenn sie nicht 
gebraucht werden.

Als nächstes würde ich nach Standby-Verbrauchern suchen, die mehr als 
2-3 W brauchen, aber da wird es vermutlich nicht viele geben.

Klar, Kochen, Waschen etc verbraucht auch Strom, ist aber schwer ohne 
Verlust von Lebensqualität einzusparen. Ansonsten fällt mir gar nicht so 
viel ein, was man machen kann. Gibt halt nicht mehr so viele Dinge die 
wirklich viel Strom brauchen.

Autor: Jan H. (j_hansen)
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Dirk schrieb:
> Ja kann man alles ans Notebook anschließen (braucht aber zusätzlich
> Strom), ist aber eher Gefrickel und das unhandliche Notebook muss dann
> auch noch irgendwie auf den Tisch.

Gefrickel ist eher, mehrere Geräte zu verwenden, die man auch alle 
warten muss. Ein Notebook auf dem alles drauf und eingerichtet ist ist 
da praktischer.

Autor: GEKU (Gast)
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Bernd schrieb:
> Über die Statistik habe ich gesehen, dass ich eine Grundlast von etwa
> 900 Watt habe.

Läuft irgendwo eine elektrische Heizung?

Autor: Dirk (Gast)
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Jan H. schrieb:
> Gefrickel ist eher, mehrere Geräte zu verwenden, die man auch alle
> warten muss. Ein Notebook auf dem alles drauf und eingerichtet ist ist
> da praktischer.

Notebook ist und bleibt eine Notlösung. Damit arbeite ich nur wenn ich 
muss. Docking-Station, richtige Tastatur und Monitor braucht zusammen 
mehr Platz als ein richtiger PC und kostet das dreifache.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Da wirst Du wohl an die Verteilung müssen. Ich erspare mir hier den 
Sermon zum: "Vorsicht bissiger Hund".
Um festzustellen, wer der Übeltäter ist. Das ist aber recht aufwendig, 
da im schlimmsten Falle der Übeltäter gerade schläft, und im Normalfall 
Du jede Menge Leitungen überwachen musst.
Geht es um ein in Familienhand liegendes Haus, so kannst Du auch mal 
rumgehen und mit einem handelsüblichen Energiekostenzähler genauer 
hinsehen. Ein winziges bisschen Gefühl dafür, was es sein könnte ist 
hierbei recht hilfreich. Vergiss auch den Fernseher nicht.
Im Anschluss einfach die Kosten, entsprechend den gemessenen Werten, neu 
umlegen. Du sollst mal sehen, wie schnell der Durchschnittsverbrauch 
dann sinkt. Außerdem brauchst Du Dir dann nicht den Mund fusselig reden 
- von wegen: "Achte doch mal darauf..."

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Bevor ich es vergesse noch zwei Sachen:
1. Schau Dir doch mal die Kühlgeräte an!
   Normalerweise sind die ja, so es keine Antiken sind, im Verbrauch
   recht moderat, aber wenn irgendetwas kaputt ist, können die schnell
   zum echten Stromfresser werden. Und keiner merkt es.
2. <Böse AN>
   Die Zähler sind auch prima geeignet um zu schnüffeln.
   Überwachst Du den Verbrauch dauerhaft, so kannst Du vielleicht die
   Verbrauchsspitzen einem der gerade anwesenden Mitbewohner zuordnen.
   So Du feststellen kannst, wer gerade da ist, sollte das kein Problem
   sein.
   <Böse AUS>

Autor: Lieder, Märchen und Geschichten (Gast)
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Bernd schrieb:
> Ja, 10.000 kWh im Jahr natürlich.
>
> Es handelt sich nicht um eine Wohnung sondern um ein Haus mit 3
> Wohnungen, im Haus wohnen mehrere Familienmitglieder.
>
> Wir haben aber nur einen einzigen Zähler vom Versorger, da wir alles
> Weitere "intern" klären.


Wenn ihr es intern klärt, dann mußt Du ja zwangsweise die Zählerstände 
der anderen Bewohner kennen.

-> Schon weißt Du, wer da am stromhungrigsten ist.

Autor: Arno (Gast)
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Bernd schrieb:
> Über die Statistik habe ich gesehen, dass ich eine Grundlast von etwa
> 900 Watt habe. Das habe ich bisher noch gar nicht so wahrgenommen.
> Laut dem Kundenportal habe ich einen "hohen Energieverbrauch" und man
> gibt mir gleich Tipps zum Energiesparen.
>
> Welchen Stromverbauch und welche Grundlast habt ihr denn so?

In einem normalen Jahr ca. 700kWh. Wenn mein AG mich monatelang auswärts 
wohnen lässt, auch schonmal 500kWh. Grundlast ungefähr 15W - 
Schnurlostelefon, Fritzbox, Tintenstrahldrucker, Mikrowelle, Herd und 
Raspberry Pi - alles andere ist per Steckerleiste oder geschalteter 
Steckdose abgeschaltet oder braucht in ausgeschaltetem Zustand keinen 
Strom.

Der Kühlschrank ist ja keine Grundlast in dem Sinn, dass der Kompressor 
dauernd läuft, braucht durchschnittlich aber nochmal ca. 10W 
(nachgemessen).

Bei euch würde ich schauen, dass nirgendwo eine Rohrbegleitheizung oder 
irgendein elektrischer Frostschutz fälschlicherweise dauerhaft läuft und 
wie alt die Umwälzpumpe(n) der Heizung sind (und ob sie sinnvoll 
eingestellt sind und zumindest die Zirkulationspumpe sollte wohl auch 
nicht durchlaufen).

Habt ihr eine Außenbeleuchtung? Viel verbrauchen können auch 
Klimaanlagen (besonders Splitgeräte, deren Abluftschlauch einfach zum 
offenen Fenster hinaus gehängt wird) oder Heizlüfter.

Wenn ihr elektrische Warmwasserbereitung oder eine Wärmepumpe habt, 
finde ich 1600kWh/Person/Jahr andererseits nicht viel.

> Habt ihr auch eine sogenannte "Intelligente Messeinrichtung" bekommen?

Nein, ich bekomme nichtmal einen Drehstromzähler...

MfG, Arno

Autor: Toxic (Gast)
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GEKU schrieb:
> Läuft irgendwo eine elektrische Heizung?

Lockenwickler,Foen,Hoehensonne und ein kleiner 2kW Heizluefter(im 
Winter) - Standard-Utilities die die Frau Gemahlin nonstop in Betrieb 
hat.😀


Youtube-Video "LOCKENWICKLER? LOHNT SICH DAS? - Schnelle Locken - LIVE TEST | Sanny Kaur"

Autor: michael_ (Gast)
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GEKU schrieb:
> Bernd schrieb:
>> Über die Statistik habe ich gesehen, dass ich eine Grundlast von etwa
>> 900 Watt habe.
>
> Läuft irgendwo eine elektrische Heizung?

Ich kenne das aus einem Wohnblock.
Da ist eine Position Hauslicht.
Die ist relativ hoch und die Mieter fauchen sich gegenseitig an, wenn 
mal einer das Kellerlicht zu lange brennen lässt.

Die Wahrheit aber ist, dass das Warmwasser als el. Rohrbegleitheizung 
immer warm ist, auch im 5. Stock.
Luxus kostet eben.
Auch die Elektrokosten für die Gasheizung gehen in diese Position ein.
Ich glaube, das sind so 80EUR pro Mieter und Jahr.

Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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michael_ schrieb:
> Da ist eine Position Hauslicht.

Darum nennt man es Allgemeinstrom oder ähnlich und hat keine Diskussion

Autor: Arno (Gast)
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michael_ schrieb:
> GEKU schrieb:
>> Läuft irgendwo eine elektrische Heizung?
>
> Ich kenne das aus einem Wohnblock.
> Da ist eine Position Hauslicht.

Da stimme ich Sven zu, das ist eine selten bescheuerte Bezeichnung...

> Die Wahrheit aber ist, dass das Warmwasser als el. Rohrbegleitheizung
> immer warm ist, auch im 5. Stock.
> Luxus kostet eben.
> Auch die Elektrokosten für die Gasheizung gehen in diese Position ein.

Das könnte allerdings (ich bin kein Jurist) mit der Heizkostenverordnung 
in Konflikt stehen, nach der Heiz- und Warmwasserkosten zu 50% bis 70% 
nach Verbrauch aufzuteilen sind. Wenn die Stromkosten schon nicht 
separat erfasst werden, ist es zumindest nicht ganz trivial, das sicher 
zu erfüllen.

MfG, Arno

Autor: Joachim B. (jar)
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Dirk schrieb:
> Notebook ist und bleibt eine Notlösung

sehe ich nicht so, seit mein Desktop kaputt ist arbeite ich sehr gerne 
mit dem Notebook. Die haben meist 2 Monitoranschlüsse, USV ist auch 
dabei falls es mal ein Spannungsschwankung gibt da ist mir schon öfter 
der PC abgeschmiert, gerade wenn die letzte Sicherung über eine Stunde 
her ist.
Selbst der älteste Notebookakku der nur noch 5 Minuten durchhält puffert 
sowas weg.
Bei mir spinnt ab und an die MasterSlave Steckdose wenn der Staubsauger 
angeworfen wird.

Autor: GEKU (Gast)
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michael_ schrieb:
> Die Wahrheit aber ist, dass das Warmwasser als el. Rohrbegleitheizung
> immer warm ist, auch im 5. Stock.
> Luxus kostet eben.

Wir haben im Haus eine elektrische Heizung der Garagenauffahrt. Diese 
ist über Sensoren gesteuert, aber wie diese aus fielen , wurde dies erst 
mit der nächsten Stromrechnung  erkannt.

Frechheit des Bauherren war, dass diese Heizung nicht über den Rücklauf 
der Fernwärme realisiert wurde, obwohl diese beim Bau eingeleitet wurde.

Autor: Helge Schneider (Gast)
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Waschmaschine beko (Buntwäsche-Eco-Programm 50°C), ein Waschvorgang 
0.939kWh

billiger Umlufttrockner beko: 0.958kWh

jedenfalls bei mir

Autor: Helge Schneider (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> sehe ich nicht so, seit mein Desktop kaputt ist arbeite ich sehr gerne
> mit dem Notebook. Die haben meist 2 Monitoranschlüsse, USV ist auch
> dabei falls es mal ein Spannungsschwankung gibt da ist mir schon öfter
> der PC abgeschmiert, gerade wenn die letzte Sicherung über eine Stunde
> her ist.

Der Klodeckel (Monitordeckel) vom Notbook stört meist wenn man einen 
externen Monitor benutzt. Ansonsten, Klodeckel zu und externe Tastatur, 
Maus und Monitor anschließen. Dann braucht das Notbook 1/4 vom 
Schreibtisch.
Stromausfall gab es bei mir in den letzten 20 Jahren vielleicht 1 Mal. 
In welcher Pampa lebst du?

> Bei mir spinnt ab und an die MasterSlave Steckdose wenn der Staubsauger
>angeworfen wird.

Dann bring mal deine Technik in Ordnung.

Autor: Stefan S. (Gast)
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Rufus Τ. F. schrieb:
> Ich denke schon:
> https://www.stromverbrauchinfo.de/stromverbrauch-waschmaschinen.php

Wobei man da wohl schon extrem nah an dem theoretisch Möglichen ist, 
wenn man das nicht sogar schon überschreitet.

6 kg Wäsche 60 Grad. 10 Liter Wasser wird man benötigen, um die Wäsche 
halbwegs feucht zu machen, erwärmt um 50 Kelvin. Die kWh ergeben sich 
dann zu:

 10000*4.2*50/3600/1000 = 0.58 kWh

Da sind Wärmeverluste nicht berücksichtigt, und für Schleudern, 
Umwälzen, Pumpen wird ja auch Energie benötigt. Und die Wäsche selbst 
und die Trommel müssen ja auch erwärmt werden.

Wenn überhaupt ist das natürlich nur ohne Vorwäsche möglich.

Wobei ich mich gerade an einen Fernsehbeitrag erinnerte, der vor 
vielleicht drei Jahren im öffentlich-rechtlichen TV lief: Da wurde 
gesagt, dass das 60 Grad ECO-Programm tatsächlich nur bei knapp 50 Grad 
wäscht, und das durch sehr lange Waschzeit ausgleicht, waren wohl 
Gesamtzeiten von ca. 4 Stunden.

Autor: Stefan S. (Gast)
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Autor: Armin X. (werweiswas)
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jemand schrieb:
> Ich hab so einen. Der kommt auf 350kWh/Jahr (gemessen über 3 Monate und
> hochgerechnet). Das ist schon ein Batzen, aber die 10000kWh müssen
> woanders herkommen. Welcher PC braucht denn dauerhaft z.B. 400W?
>
> Der kommt auf 110W (Surfen) und 330W (Spiele).

Die Rechnung stimmt nicht.
Wenn der Rechner den ganzen Tag an ist zieht der 2,5kWh am Tag...

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