Low quiescent low noise LDO mit 14,4V-16,8V Eingangsspannung

Gast #5928448
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Hallo ich suche einen Spannungsregler mit niedrigem Eingenverbrauch für 
Batterieanwendung (4S1P Li-Ion) und wenig rauschen, der einen µC und 
einen Operationsverstärker betreiben soll. Für den OpAmp wird auch eine 
negative Spannung gebraucht (wie würde man diese am besten machen?). Am 
besten im DIP-package. Gefunden habe ich zuerst den MCP1702 
(Eingangsspannung zu niedrig), dann den MCP1703 (leider nicht im DIP 
package und Eingangsspannung immer noch zu niedrig). Nicht mehr als 
100mA, wahrscheinlich sogar nicht mehr als 50 mA Stromstärkeausgang wird 
benötigt.
Gast #5928460
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> 4S1P Li-Ion
> 14,4V-16,8V Eingangsspannung

Erstmal möchte ich anmerken, das Lithium Zellen eine Spannung von etwa 3 
bis 4,3 Volt liefern. Bei vier Zellen sind das 12 bis 17,2 Volt.

Ich rate allgemein von der Verwendung von LDO Reglern ab, es sei denn, 
man hat einen guten Grund gegen normale Spannungsregler. LDO Regler sind 
nämlich in der Regel träger und neigen stärker zu, Schwingen. Ob di 
einen LDO brauchst, hängt von der gewünschten Ausgangsspannung ab.

Wenn ich vier Zellen zu Verfügung habe, und damit einen OP-Amp 
symmetrisch betreiben möchte, dann würde ich in aller Regel die Mitte 
zwischen den Zellen als GND festlegen. Dadurch erhalte ich +/- 6 bis 8,6 
Volt, was für ganz gewöhnliche Operationsverstärker ideal ist.

Operationsverstärker brauchen in der Regel keine Stabile 
Versorgungsspannung, weil sie nur das Nutz-Signal verstärken, nicht die 
Versorgungs-Spannung. Eine OP-Amp Schaltung, die eine stabilisierte 
Versorgungsspannung verlangt, riecht extrem heftig nach 
Fehlkonstruktion.

Konkrete Hilfe kann ich Dir nicht geben, weil du deinen Anwendungsfall 
geheim gehalten hast.
Gast #5928462
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qwe schrieb:
> ... leider nicht im DIP package ...

Auch mit Röhrensockel wirst du heutzutage keinen OP finden ;-)

> ... und wenig rauschen
Filtere die Versorgungsspannung vernünftig und guck bei dem OP im 
Datenblatt mal unter Power Supply Rejection Ratio.
Wieviel Rauschen bei welcher Bandbreite wäre auf der Versorgungsspannung 
des OP tolerierbar?
Gast #5928468
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Hat LDO nicht weniger Verlustleistung? LDO muss dann nicht sein. Den 
Akku hab ich schon und wollte ihn nutzen, statt einen 3S1P zu kaufen, 
deswegen ist Eingangsspannung so hoch. Ja, 3,3V bis 5V für OpAmp 
Ausgangsspannung ist korrekt. DIP-package muss nicht sein, kann sein, 
dass neuere Architekturen nicht dieses alte Format haben. Wirklich 1,3W? 
Das wäre viel zu viel für eine Batterieanwendung.
Gast #5928469
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Ich habe mir bei einem chinesischen Produkt abgeguckt, dass man eine 
negative Hilfsspannung recht billig mit einem MAX3232 Klon erzeugen 
kann. Da wäre ich vorher nie drauf gekommen, den MAX zu Zweckentfremden, 
vor allem weil er teuer ist. Aber die chinesischen Klone bekommt man 
fast geschenkt.

Vermutlich wirst du allerdings noch einen L/C Filter dahinter packen 
wollen.
(Firma: fritzler-avr.de) #5928473
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qwe schrieb:
> Hat LDO nicht weniger Verlustleistung?

Ne, das is schwachsinn.
Ptot = (Vin - Vout)*I
Die Physik kannste nicht beeinflussen.
Bei einem LDO kann (Vin - Vout) nur eben sehr klein sein.
Zb um 3,3V aus 5V zu gewinnen.

Aber was sind denn das für Opamps, dass die nicht 12 bis 17,2V 
aushalten?
Hier brauchts eigentlich keine Spannungsregelung.
Eine negative SPannung brauchts auch nicht, viele Opampschaltungen 
lassen sich auf eine einfache Versorgung umbauen mit virtueller Masse.

Also Schaltplan her!

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