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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Kreditkarte auf Firmenkonto?


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Autor: KJk (Gast)
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Hallo,

ich bin selbstständig und habe von bei meiner Bank eine Kreditkarte, 
jedoch mit schlechten Konditionen. Nun wollte ich eine neue Karte von 
einem anderen Anbieter beantragen.

Weiß einer ob die Karte nun auf die Firma oder einfach auf mich als GF 
laufen kann?
Und einfach am Ende des Monats vom Geschäftskonto der Betrag abgebucht 
wird?

Viele Dank

Autor: Holger (Gast)
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..ähm, was war die Frage bitte?

Autor: Lord Hesketh-Fortescue aus North Cothelstone Hall (Gast)
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Du kannst doch das Geschäftskonto als Abrechnungskonto angeben?

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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Ich habe mir bei der N26 ein Geschaeftskonto aufgemacht fuer die 
Firmenkreditkarte. Die ist umsonst und weil N26 jetzt nicht gerade so 
vertrauenswuerdig erscheint, lagert auf dem Konto nur soviel Geld, wie 
man eben benoetigt. Das sind dann eher Kleinigkeiten fuer Unterwegs oder 
im Ausland, daher liegt auf dem N26 Konto auch nur entsprechend wenig 
Geld.

Fuer Investitionen, z.B. Online Bestellungen verwende ich die digitale 
Kreditkarte meines Hauptkontos bei der Fidor Bank (auch umsonst). Eine 
physische Kreditkarte kostet dort mittlerweile und lohnt sich hinten und 
vorne nicht, doch mit der digitalen Kreditkarte ist mir das egal, 
brauche ich nicht.

In der Ueberlegung ist noch ein Konto bei der GLS Bank zu eroeffnen un 
dafuer Fidor und N26 abzuschaffen. Den sozialen Aspekt finde ich klasse, 
allerdings kann ich auch statt den hohen Gebuehren entsprechend 
anderweitig Projekte unterstuetzen und das dann sogar als Spende von der 
Steuer absetzen.

Autor: DagobertDuck (Gast)
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Würde auf keinen Fall N26 als Selbstständiger nutzen. Gab schon einige 
Fälle in Zeitungen, wo Menschen fast in den Ruin getrieben wurden. So 
gab es keinen Telefonsupport und der Chat/Email antowrteten auch 
innerhalb von Tagen nicht.

Schon jetzt prüfen Sparkassen und Volksbanken Überweisungen an N26 und 
fragen beim Kunden nach, ob er dahin wirklich überweisen möchte.

Autor: Kjk (Gast)
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Lord Hesketh-Fortescue aus North Cothelstone Hall schrieb im Beitrag 
#5930146:
> Du kannst doch das Geschäftskonto als Abrechnungskonto angeben?

Das ist die Frage, ich habe sowas noch nicht gemacht?
Ist das so üblich?



Vielen Dank für die Antwortn.

Es geht nochmals darum: Kreditkarte auf die Firma oder auf mich?
Die Kreditkarte soll als Firmenkreditkarte genutzt werden, aber kann ich 
einfach die Kreditkarte auf mich abschließen und anschließend das 
Firmenkonto als Verrechnungskonto angeben?

Gruß

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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DagobertDuck schrieb:
> Würde auf keinen Fall N26 als Selbstständiger nutzen. Gab schon einige
> Fälle in Zeitungen, wo Menschen fast in den Ruin getrieben wurden. So
> gab es keinen Telefonsupport und der Chat/Email antowrteten auch
> innerhalb von Tagen nicht.

Exakt, deshalb ist auf dem Konto nur soviel Geld drauf, wie ich fuer 
meine physische Kreditkarte benoetige. Das ist nicht mehr als was so 
ueblich auf Geschaeftsreisen anfaellt (Parkticket, Fahrkarten, etc.).

Und wenn es mit den paar Kroeten mal soweit kommt dass es mich in den 
Ruin treibt, dann hab ich ganz andere Sorgen. ;-)

Kjk schrieb:
> Es geht nochmals darum: Kreditkarte auf die Firma oder auf mich?
> Die Kreditkarte soll als Firmenkreditkarte genutzt werden, aber kann ich
> einfach die Kreditkarte auf mich abschließen und anschließend das
> Firmenkonto als Verrechnungskonto angeben?

Wenn du die Kreditkarte geschaeftlich nutzt, dann sollte es auch ein 
Geschaeftskonto sein. Am besten mal mit der Bank telefonieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Tom (Gast)
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Falls es auch ein neues Konto mit Kreditkarte sein darf:
https://www.dkb.de/geschaeftskunden/branchen/freie_berufe/dkb_business/

Autor: Kjk (Gast)
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Tobias B. schrieb:
> DagobertDuck schrieb:
>> Würde auf keinen Fall N26 als Selbstständiger nutzen. Gab schon einige
>> Fälle in Zeitungen, wo Menschen fast in den Ruin getrieben wurden. So
>> gab es keinen Telefonsupport und der Chat/Email antowrteten auch
>> innerhalb von Tagen nicht.
>
> Exakt, deshalb ist auf dem Konto nur soviel Geld drauf, wie ich fuer
> meine physische Kreditkarte benoetige. Das ist nicht mehr als was so
> ueblich auf Geschaeftsreisen anfaellt (Parkticket, Fahrkarten, etc.).
>
> Und wenn es mit den paar Kroeten mal soweit kommt dass es mich in den
> Ruin treibt, dann hab ich ganz andere Sorgen. ;-)
>
> Kjk schrieb:
>> Es geht nochmals darum: Kreditkarte auf die Firma oder auf mich?
>> Die Kreditkarte soll als Firmenkreditkarte genutzt werden, aber kann ich
>> einfach die Kreditkarte auf mich abschließen und anschließend das
>> Firmenkonto als Verrechnungskonto angeben?
>
> Wenn du die Kreditkarte geschaeftlich nutzt, dann sollte es auch ein
> Geschaeftskonto sein. Am besten mal mit der Bank telefonieren.


Genau das verstehe ich auch nicht! Ich habe eine Kreditkarte von meiner 
Bank bei welcher ich auch das Geschäftkonto habe!

Nur sind die Konditionen absolut überteuert. Kann ich einfach eine 
Kreditkarte von XY beantragen und die Abrechnung über das Geschäftskonto 
laufen lassen? Oder ist das dann Privat -> Geschäftlich?
Ich verstehe da den Unterschied nicht ganz.

Mir ist klar das ich dann pers. für das Geld "hafte" aber das wäre mir 
nicht wichtig.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Kjk schrieb:
> Nur sind die Konditionen absolut überteuert. Kann ich einfach eine
> Kreditkarte von XY beantragen und die Abrechnung über das Geschäftskonto
> laufen lassen? Oder ist das dann Privat -> Geschäftlich?
> Ich verstehe da den Unterschied nicht ganz.

Den wird dir notfalls das Finanzamt ganz genau erklären. Wenn die 
Kreditkarte auf deine eigenen Namen, nicht auf die Firma, ausgestellt 
ist, du sie aber über das Firmenkonto bedienst, dann kann das Finanzamt 
auf die Idee kommen, dass die Umsätze mit der Karte Privatentnahmen sein 
könnte.

Je nach Rechtsform deiner Firma ist eine Privatentnahme überhaupt nicht 
zulässig (Beklauen der Firma) oder muss bestimmten Bedingungen erfüllen. 
Ob das spontane Rumwedeln mit einer Kreditkarte die Bedingungen erfüllt?

Googel sagt mir, dass neben der bereits erwähnten N26 Firmenkreditkarte 
auch andere preiswerte Firmenkreditkarten gibt. 
https://www.cardscout.de/firmen-kreditkarte Zum Beispiel von der 
Postbank. Die paar Kröten wären mir eine saubere Buchführung wert.

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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Tom schrieb:
> Falls es auch ein neues Konto mit Kreditkarte sein darf:
> https://www.dkb.de/geschaeftskunden/branchen/freie_berufe/dkb_business/

Die schliessen leider praktisch alle Berufsgruppen aus, ausser Anwaelte, 
Steuerberater, Notare, etc. Wer aus dem Naturwissenschaftlichem oder 
technischem Breich kommt: keine Chance.

Kjk schrieb:
> Nur sind die Konditionen absolut überteuert. Kann ich einfach eine
> Kreditkarte von XY beantragen und die Abrechnung über das Geschäftskonto
> laufen lassen? Oder ist das dann Privat -> Geschäftlich?
> Ich verstehe da den Unterschied nicht ganz.

Das haengt nur davon ab, ob die Bank mit dem Konto und die Bank der 
Kreditkarte das akzeptieren. In der Regel wird das nur geduldet, die 
Banken wollen dir entsprechend die teuren Geschaeftskonton aufs Auge 
druecken. Daher einfach mal bei den Banken anrufen und nachfragen.

Hannes J. schrieb:
> Den wird dir notfalls das Finanzamt ganz genau erklären. Wenn die
> Kreditkarte auf deine eigenen Namen, nicht auf die Firma, ausgestellt
> ist, du sie aber über das Firmenkonto bedienst, dann kann das Finanzamt
> auf die Idee kommen, dass die Umsätze mit der Karte Privatentnahmen sein
> könnte.

Als Einzelunternehmer ist das dem Finanzamt eigentlich schnurz. Dem 
Steuerberater/in machst du aber einen riesen gefallen geschaeftliche und 
private Ausgaben zu trennen! Wenn es mal zu eienr Pruefung kommt 
interessiert sich das Finanzamt so oder so fuer beide Konten.

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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Gerade bin ich noch ueber Fyrst gestolpert. Klingt auch interessant, 
bietet nur Konten fuer gewerbliche Kunden und eine Debit Card ist auch 
inklusive mit dem gratis Basiskonto.

Autor: Gerne auch (Gast)
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Es gab da mal die unabhängige und ungebundene Karte der Advanzia Bank 
mit guten Auslandskonditonen. Die wollen kein Konto sondern per 
Überweisung (egal von welchem Konto) innerhalb 20 Tagen bedient werden, 
ansonsten schnappt die Zinsfalle für einen längeren Kredit zu. Wenn man 
sich dran hält eine feine Sache. Hatte jemand bereits hier beschrieben:
Beitrag "Re: China SUPER Bauteile-Schnäppchen Thread [V4]"
Als Einzelunternehmer sollte das ja auch alles problemlos zu handlen 
sein, wenn die Ausgaben mit den Belegen schlüssig zusammenpassen. Muß 
nur alles nachvollziehbar sein, dann sollte auch das FA mitspielen.

Autor: Claus M. (energy)
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Tobias B. schrieb:
> Und wenn es mit den paar Kroeten mal soweit kommt dass es mich in den
> Ruin treibt, dann hab ich ganz andere Sorgen. ;-)

Dann verstehe ich nicht warum du nicht einige Kröten für ein 
ordentliches Konto übrig hast. Ist doch pillepalle. Wer nix bezahlen 
will darf auch nix erwarten.

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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Claus M. schrieb:
> Dann verstehe ich nicht warum du nicht einige Kröten für ein
> ordentliches Konto übrig hast. Ist doch pillepalle. Wer nix bezahlen
> will darf auch nix erwarten.

Ist doch alles in Ordnung, oder habe ich mich ueber irgendetwas 
beschwert? Den Umsatz den ich mit meiner KRedikarte habe, waere geringer 
als die Jahregebuehren des Kontos. Warum sollte ich das tun?

Ausserdem liegt die Wahrscheinlichkeit, dass mir vom N26 Konto das Geld 
abhanden kommt weit unterhalb von 100%, sogar weit unter 1%. Wenn ich 
dann die Bankgebuehren der konventionellen Bank vergleiche mit dem 
Erwartungswert des Totalverlustes bei der N26 Bank, dann gewinnt die N26 
sogar haushoch.

Von daher kann ich dich nicht verstehen. Wo liegt jetzt hier ein Problem 
vor?

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