Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Auftreten wirklich so wichtig?


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von Bernhard W. (Gast)


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Hi Leute

Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef 
sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug 
rumlaufen oder andere langweiligen Dinge. Bin gern am PC und nicht im 
Shopping center.
Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

von Manfred (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es,

Trolltrottel

> dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Sicheres Auftreten hat keinesfalls etwas mit Anzug tragen zu tun, es 
würde damit beginnen, den Chef zu fragen, was er denn darunter versteht.

von Gerd M. (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> neuer Chef sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Dann weißt Du ja, was in der Firma zählt. Hauptsache alles sieht gut 
aus. Spiel das Spiel mit bis du was neues gefunden hast. Leisten misst 
du in dem Laden nichts, nur gut aussehen ;)

von CarlLagerfeld (Gast)


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Das ist ein komplexes Themenfeld:

1) du bist richtig, richtig gut in deinem job: Dann kannst du dir e 
travaganzen in kleidung/sozialverhalten erlauben. Dein umfeld wird duch 
als nerd abstempeln und dich ansonsten tolerieren

2) du bist durchschnitt, der job/einkommen ist dir egal: du wirst als 
der verschrobene typ mit mickrigem einkommen in einem hinterzimmerbüro 
enden

3) du bist durchschnitt, job/einkommen ist dir nicht egal, du bist 
unterdurchschnitt: lerne, mit den wölfen zu heulen und/oder mach dich 
durch kopieren des fashionstyles deines scheffs/des mainstreams und 
durch nachplappern des business blahblah deiner kollegen unsichtbar.

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Bernhard W. schrieb:
> Hi Leute
>
> Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.


Vor wem gegenüber genau sieht Dich Dein Chef unvorteilhaft auftreten?

mfG

von Joggel E. (jetztnicht)


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Der Chef will keine mickrige Truppe.
Ich schlage vor diese Situation zum Lernen zu verwenden. Also aufpeppen 
mit weissem Hemd, Krawatte, Lackschuhe, Gel-frisur. Und nach einem Monat 
soll der Chef 30% aufs Gehalt drauflegen, sonst verschwindet das Zeug im 
Schrank...

von AVR (Gast)


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Mein Fresse...wir Deutschen sind ja ein richtiges Blendervolk geworden. 
Was für eine Schande.

von AVR (Gast)


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Naja was soll man sagen? Das Blenden scheint wohl von Natur aus so 
gewollt. Was in der Berufswelt erwünscht ist, gibt es in der Natur 
bereits seit sehr sehr langem. Ein Beispiel der Pfau. Das Blendertier 
schlechthin. Ersetze dein Informatikjob mit der Paarung des Pfaus und du 
findest eine Analogie.

MfG

von Markus (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Hi Leute
>
> Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge. Bin gern am PC und nicht im
> Shopping center.
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Wenn ich einen Informatiker einstelle, dann erwarte ich eigentlich ein 
Bückstück welches sich in leicht geduckter Haltung ohne aufzufallen 
durchs Unternehmen bewegt, Sklavenarbeit macht und sich jedes Jahr mit 
einer Reallohnkürzung durch eine Lohnerhöhung unter Inflation zufrieden 
gibt.

Du verhälst dich also genau richtig.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Wann sind denn die Schulferien überall zu ende?

von Toni Tester (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5930375:
> Ersetze dein Informatikjob mit der Paarung des Pfaus und du
> findest eine Analogie.

Hinkt zwar wie Sau, ist aber trotzdem kein Vergleich.
Das, was der Pfau macht, hat einen wirklich tieferen Sinn, nämlich den 
Fortbestand der Art möglichst effizient zu sichern, indem die 
prachtvollsten, stärksten Männchen die fertilsten Weibchen besteigen 
dürfen.
Das "Balzverhalten" dieser Möchtegern-Managertypen in Anzug, Krawatte 
und Gelfrisur ist eher homosexueller Natur - ähnlich dem Äußeren 
typischer "Gender-Opfer"* signalisiert es den Vorgesetzten, dass man 
vergleichsweise billig zu haben ist, vulgo für eine Aussicht auf eine 
auch nur mickrige Karotte mehr als willig die Schenkelschere macht und 
die A-Backen auseinander zieht.

*) Z. B. MzW-Transsexuelle, die mitten in der Umwandlung aufhörten und 
jetzt als Mann im Kleid überzeugen wollen und mit unmöglich hohen 
Schuhen, riesigen Ohrringen und tonnenweise Schminke ihren männlichen 
Gang, ihre männliche Stimme und ihren Kehlkopf zu überdecken suchen.

Beitrag #5930476 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Udo S. (urschmitt)


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Hannes J. schrieb:
> Wann sind denn die Schulferien überall zu ende?

Die haben in BaWü und Bayern gerade erst begonnen

von Dr. Sommer (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge.

vielleicht wäre er schon zufrieden, wenn du jeden Tag duschen und keine 
Sandalen tragen würdest.

von Ich schon wieder (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

NEIN!

Bernhard W. schrieb:
> Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Wie läufst Du rum, im Gegensatz zu deinen Kollegen?

-Kleidung
-Frisur (Irokese, farblich extrovertiert, ...)
-Haltung (Schluffi,...)
-Körperpflege (wurde schon genannt)

von F.B. (Gast)


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Sei ein Mann! Lern Anzug und Krawatte!

Euer Finanzierungsberater!

von Buppie's World (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #5930370:
> Mein Fresse...wir Deutschen sind ja ein richtiges Blendervolk geworden.

von Amerika lernen, heißt blenden lernen!

von Bernhard W. (Gast)


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Hi wieder mal, ich bin's, der TO.

Also: ich bin in der IT wie es auch hier mal früher geheissen hat in der 
Firma, EDV, als Senior Entwiggler angestellt. In der (bayrischen) 
Niederlassung sind wir hier Teil eines grösseren Baukonzerns, nahm 
damals das Angebot an, da mir der Chef sympathisch war, das Gehalt jetzt 
nicht so schlecht und ich weg von einer Bastlerklitsche wollte. Soviel 
(und nicht mehr) dazu ;-)

Das witzige ist, dass Bauleiter die sich jahrelang einen Ruf 
erarbeiteten, nun im Sommer im T Shirt rumlaufen dürfen.
Mir war es auch sehr heiss, jetzt bei den Temperaturen und ohne (!) 
Klimaanlage im Büro sehe ich es nicht ein, langärmelige Hemden zu 
tragen. Hab 1-2 Neulinge gesehen, die auch mit mir angefangen haben, die 
tragen das, scheint ein ungeschriebener Code zu sein. Hab das auch mal 
versucht und bin kommt mir vor, besser angekommen bei den Leuten, evtl 
reine subjektive Wahrnehmung.

Vielleicht bin ich auch normale Kleidung bzw nicht so ein Theater von 
meiner Klitsche gewöhnt. Nach wie vor gehe ich mit T Shirt bei den 
Temperaturen arbeiten. Sandalen sind schon angenehm, da halte ich jedoch 
nichts davon, eher bequeme Sportschule.
Entweder sie machen eine offizielle Kleiderordnung mit Klimaanlage oder 
sie lassen es und ich auch. So einfach meine ich es, keine Trollerei und 
kein Theater in der Firma.

Viele Grüsse
Bernie

von Fresh Franziskus (Gast)


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Suit up!

von Gaaast12234 (Gast)


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Das kommt ja auch drauf an was für eine Position die anderen im Tshirt 
haben und was du für eine Position hast.

Die EDV Hansel bei uns laufen auch im Hoodie oder lustigen Shirts rum. 
Dafür sind es halt nur EDV Hansel ohne jeglichen Kundenkontakt.

Selbst die Handwerker bei uns kriegen als Arbeitskleidung Polo Shirts.

Hemd und Jeans kann man von einem Ingenieur gerade wenn er neu ist schon 
erwarten. Ich hab nach 6 Monaten in der Firma auch langsam angefangen 
1-2 die Woche kein Hemd zu tragen.

von DerHeiner (Gast)


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Also ein Pulli bzw. T-Shirt mit gescheiten Birkenstocks muss schon sein, 
damit tritt man sehr angenehm auf.

von Juniormanager (Gast)


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Also meine Untergebenen müssen immer Anzug und Krawatte tragen, 
einschließlich den Nerds und Entwicklern ohne Kundenkontakt. Das ist 
über das Kleingedruckte des Vertrags sowieso so festgelegt.

Würde jemand in Jeans und Hemd aufkreuzen, würde ich denjenigen sofort 
für 2 Wochen in Büro im Keller degradieren, ohne Sonnenlicht. Das geht 
doch gar nicht.

von Ende Gelände (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Also meine Untergebenen müssen immer Anzug und Krawatte tragen,
> einschließlich den Nerds und Entwicklern ohne Kundenkontakt. Das ist
> über das Kleingedruckte des Vertrags sowieso so festgelegt.
> Würde jemand in Jeans und Hemd aufkreuzen, würde ich denjenigen sofort
> für 2 Wochen in Büro im Keller degradieren, ohne Sonnenlicht. Das geht
> doch gar nicht.

Leistung, Leistung, Leistung, liebe Freunde des schnöden Mammons!

von Dr. Sommer (Gast)


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Toni Tester schrieb:
> Das "Balzverhalten" dieser Möchtegern-Managertypen in Anzug, Krawatte
> und Gelfrisur ist eher homosexueller Natur

Und die "homosexuelle Natur" ist also abzulehnen?

Toni Tester schrieb:
> signalisiert es den Vorgesetzten, dass man
> vergleichsweise billig zu haben ist

Homosexuelle sind also leicht zu haben?

Toni Tester schrieb:
> *) Z. B. MzW-Transsexuelle, die mitten in der Umwandlung aufhörten und
> jetzt als Mann im Kleid überzeugen wollen und mit unmöglich hohen
> Schuhen, riesigen Ohrringen und tonnenweise Schminke ihren männlichen
> Gang, ihre männliche Stimme und ihren Kehlkopf zu überdecken suchen.

Den Unterschied zwischen Transsexualität und Travestie kennst du? Dass 
Transsexuelle aufgrund von Depression, Mobbing, Diskriminierung oft 
Probleme im Berufsleben haben und sich eine vollständige 
Geschlechtsanpassungs-OP-Serie nicht mal eben so leisten können, und 
dass so eine Sache auch nicht an einem Tag vollständig erledigt ist, 
weißt du?

Toni Tester schrieb:
> "Gender-Opfer"*

Eine Person, welche einen inneren Kampf austrägt und sich nicht von der 
Gesellschaft in eine Ecke drängen lässt bezeichnest du also als "Opfer"? 
Es hat leider nicht jeder das Glück, in der Gen-Lottie das Los 
Männlich-Weiß-Heterosexuell-Cisgender zu ziehen. Diese sind es erst, 
welche andere zum Opfer machen (homo/trans-phobe Schläger, Politiker, 
Gesetze, ...).

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Eine Person, welche einen inneren Kampf austrägt und sich nicht von der
> Gesellschaft in eine Ecke drängen lässt bezeichnest du also als "Opfer"?
> Es hat leider nicht jeder das Glück, in der Gen-Lottie das Los
> Männlich-Weiß-Heterosexuell-Cisgender zu ziehen. Diese sind es erst,
> welche andere zum Opfer machen (homo/trans-phobe Schläger, Politiker,
> Gesetze, ...).

Nun, die meisten haben nun mal keinen inneren Kampf, sondern sind 
unterfordert. Die wollen halt irgendwie "individuell" sein und schaffen 
das nur darüber, dass sie jetzt irgendein cooles Geschlecht haben.

Für mich gibt es nur Mann, Frau und Mischformen, also zwei Geschlechter 
und das in einer deutlichen Mehrheit.

Aber ich habe das Problem eh nicht, da ich eh nur Männer unter mir habe 
und sich sowieso keine Frauen auf Ingenieur Berufe bewerben. Und son 
Zwischending habe ich noch nicht gesehen.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Nun, die meisten haben nun mal keinen inneren Kampf, sondern sind
> unterfordert.

Und woher weißt du das?

Juniormanager schrieb:
> Die wollen halt irgendwie "individuell" sein und schaffen
> das nur darüber, dass sie jetzt irgendein cooles Geschlecht haben.

Bis jetzt ging es um MtF-Transsexuelle. Ist "weiblich" also ein "cooles 
Geschlecht"? Und woher weißt du das?

Juniormanager schrieb:
> Für mich gibt es nur Mann, Frau und Mischformen, also zwei Geschlechter
> und das in einer deutlichen Mehrheit.

Gut dass sich die Welt nicht an dem orientiert, was es "für dich" gibt.

Juniormanager schrieb:
> Und son
> Zwischending habe ich noch nicht gesehen.

Nicht bewusst.

Juniormanager schrieb:
> und sich sowieso keine Frauen auf Ingenieur Berufe bewerben

Vielleicht möchten die nicht mit Menschen zusammen arbeiten, welche 
andere Menschen als Dinge ("Zwischending") bezeichnen.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Vielleicht möchten die nicht mit Menschen zusammen arbeiten, welche
> andere Menschen als Dinge ("Zwischending") bezeichnen.

Unsinn, ganz viel Neusprech bla bla bla. Mann oder Frau 99%. Ansonsten 
irgendwas dazwischen. "Ich hab schon als Kind lieber mit Puppen 
gespielt, ich glaub ich bin eine Frau im Körper eines Mannes" - träum 
weiter.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Mann oder Frau 99%.

Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?

Juniormanager schrieb:
> "Ich hab schon als Kind lieber mit Puppen
> gespielt, ich glaub ich bin eine Frau im Körper eines Mannes" - träum
> weiter.

Richtig, mit Puppen hat das nichts zu tun.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?

Zumindest ist es nicht so wichtig, welches Geschlecht die nun im 
Einzellfall haben, dass man einen Aufstand drum macht. Genauso wie ich 
nicht für einen Veganer unter 100 Fleischessern ein zweites Menu koche 
bei einer (privaten) Feier. Muss der sich halt das rauspicken was er 
mag.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Zumindest ist es nicht so wichtig, welches Geschlecht die nun im
> Einzellfall haben, dass man einen Aufstand drum macht.

Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich 
behandelt und nicht beschimpft, verprügelt, ausgegrenzt, diskriminiert, 
gefoltert, hingerichtet (passiert alles ständig) werden.

Juniormanager schrieb:
> Genauso wie ich
> nicht für einen Veganer unter 100 Fleischessern ein zweites Menu koche
> bei einer (privaten) Feier.

Und wie machst du es bei z.B. bei Menschen mit Zöliakie? Wenn alles 
Gluten enthält, ist es halt Pech?

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Und wie machst du es bei z.B. bei Menschen mit Zöliakie? Wenn alles
> Gluten enthält, ist es halt Pech?

Veganismus/Vegetarismus ist im Gegensatz dazu keine Krankheit (oder 
doch?). Äpfel/Birne.

Genauso reicht Mann/Frau ankreuzen auf irgendwelchen Formularen völlig 
aus. Da wird einfach im Moment so ein Aufstand drum gemacht, das ist 
unfassbar. Machste kein "divers" in dein Stellenangebot, kann gleich der 
Abmahnanwalt kommen. Was wird auf diesem Land..?

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Veganismus/Vegetarismus ist im Gegensatz dazu keine Krankheit (oder
> doch?). Äpfel/Birne.

Aha. Geschlechtsidentität ist angeboren. Die kann man sich genau so 
wenig aussuchen.

Juniormanager schrieb:
> Machste kein "divers" in dein Stellenangebot, kann gleich der
> Abmahnanwalt kommen. Was wird auf diesem Land..?

Oh nein, Menschen werden gleich behandelt! Wo kommen wir da hin? Das 
vergiftet bestimmt unsere Brunnen.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Aha. Geschlechtsidentität ist angeboren. Die kann man sich genau so
> wenig aussuchen.

Das stimmt, nur versuchen sich viele eine andere Ientität aufzusetzen. 
Gerade wieder ein Video gesehen. Fette kurzhaarige Frau mit Geschlecht 
XYZ und ein offensichtlicher Mann, der sich als undefiniert beschreibt.

Was ein Blödsinn, denen gehts einfach zu gut. Natürlich würde ich sowas 
nicht einstellen...

von Rudi Radlos (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge.

Dr. Postel meinte: zu jedem Anlass die richtige Kleidung. Nur so wird 
aus einem Briefträger ein Oberarzt!

von Maxe (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Juniormanager schrieb:
>> Mann oder Frau 99%.
>
> Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?
Es geht hier ja hoffentlich ums biologische Geschlecht. Und die 1% sind 
eben keine Menschen, die der Meinung sind, im falschen Koerper zu 
stecken, sondern deren biologischen Merkmale sind halt nicht eindeutig.
Per Gesetz sind aber alle auf der Arbeit gleich zu behandeln. Das 
Geschlecht ist aber z.B. bei der Bereitstellung von Toiletten zu 
beruecksichtigen. Dabei geht es um den Schutz der Personen, die die 
Toilette benutzen. Ueblich ist eine Einteilung in zwei Personengruppen, 
die eine mit Zipfel, die andere ohne Zipfel. Weil das bei 99,5% (tendenz 
fallend) eben mit dem Geschlecht korrelliert, nennt man die Toilletten 
der Einfachheit halber nach dem Geschlecht.

> hetero
Auch das ist per Gesetz ohne Relevanz fuer.die Arbeit.

von Maxe (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich
> behandelt und nicht beschimpft, verprügelt, ausgegrenzt, diskriminiert,
> gefoltert, hingerichtet (passiert alles ständig) werden.
Ja, hast recht, bei uns ist heute in der Mittagspause erst wieder ein 
Vegetarier hingerichtet worden.

von Bernd (Gast)


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@ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag

Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Das stimmt, nur versuchen sich viele eine andere Ientität aufzusetzen.

Und woher weißt du, dass es aufgesetzt ist? Kannst du Gedanken lesen?

Maxe schrieb:
> Auch das ist per Gesetz ohne Relevanz fuer.die Arbeit.

Leider doch, denn z.B. die katholische Kirche darf als Arbeitgeber 
(Träger von u.a. Kindergärten, Krankenhäusern) hier fröhlich 
diskriminieren.

Maxe schrieb:
> Ja, hast recht, bei uns ist heute in der Mittagspause erst wieder ein
> Vegetarier hingerichtet worden.

Die nicht, aber in diversen Ländern steht auf Homosexualität die 
Todesstrafe.

von Juniormanager (Gast)


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Bernd schrieb:
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Ich bin zwar nicht Bernd, aber ich trage auch nachts einen Pyjamer, der 
wie ein Anzug ausschaut! Ich habe hat Stil und muss doch ein Vorbild für 
meine nerdigen Entwickler sein!

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Die nicht, aber in diversen Ländern steht auf Homosexualität die
> Todesstrafe.

Wir sind hier aber nicht in einem "diversen" Land ;).

Dr. Sommer schrieb:
> Und woher weißt du, dass es aufgesetzt ist? Kannst du Gedanken lesen?

Nö, aber das ist offensichtlich, dass die nur verwirrt sind. Legt sich 
in der Regel mit dem älter werden.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Nö, aber das ist offensichtlich, dass die nur verwirrt sind. Legt sich
> in der Regel mit dem älter werden.

Es ist offensichtlich, dass du verwirrt bist ob der Anforderung, 
alt-eingebrannte Auffassungen zu revidieren. Das legt sich, wenn diese 
Generation älter wird und ab tritt.

von Maxe (Gast)


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Nachtrag:

Dr. Sommer schrieb:
> Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich
> behandelt [...] werden.
Du verwechselst da was! Die fuehlen sich diskriminiert, WEIL sie gleich 
behandelt werden.
Sie koennen nicht ertragen, dass sie wie jeder andere auch nach ihrer 
Biologie kategorisiert werden.

von NDW (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

von NDW (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Pyjamer

:-)

Beitrag #5931132 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5931142 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Le X. (lex_91)


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Lass dich halt triggern, Dr. Sommer.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb im Beitrag #5931142:
> Davon
> ab, ja, es wird zu viel aufgrund von biologischem Geschlecht
> kategorisiert. Außer bei medizinischen Zwecken ist das wenig nötig.

Das ist halt der Flucht der Individualität. Die Leute werden immer 
gleichgeschalteter und drehen langsam durch. Nun versuchen sie sich 
durch ein "Geschlecht" wieder individuell zu machen. Die normalsten sind 
halt diejeniger mit Mann/Frau Beziehung, Haus, Kind und Arbeit.

Dann gibts eben ein paar Verrückte, die meinen CIs*TransMann irgendwas 
zu sein, weil sie gerne mit Puppen spielen und gleichzeitig einen SUV 
fahren.

Mir egal, aber die sollen mich einfach mit ihren wirren Gedanken in Ruhe 
lassen.

Wenn ich bei Tagesspiegel einen Artikel lese "was kannst du für LGBT 
machen?" denke ich mir: Nix, die kriegen keine Sonderbehandlung, sondern 
werden wie alle anderen auch behandelt.

von Maxe (Gast)


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Dr. Sommer schrieb im Beitrag #5931142:
> Davon
> ab, ja, es wird zu viel aufgrund von biologischem Geschlecht
> kategorisiert. Außer bei medizinischen Zwecken ist das wenig nötig.
Genau. Und nach GeNdER zu kategorisieren ist überhaupt gar nicht 
notwendig.

von Juniormanager (Gast)


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Wollen wir nicht lieber über den Klimawandel und die bevorstehende 
Rezession sprechen?
Und über die drohende Massenarbeitslosigkeit in der Automobilindustrie?

von Traumtänzer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Bernd schrieb:
>> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?
>
> Ich bin zwar nicht Bernd, aber ich trage auch nachts einen Pyjamer, der
> wie ein Anzug ausschaut! Ich habe hat Stil und muss doch ein Vorbild für
> meine nerdigen Entwickler sein!

Pyjamer? Jamer nicht rum!

Auch ich trage im Bett einen Anzug. Man könnte ja schließlich im Traum 
jemandem begegnen. Nur die Krawatte hänge ich über die Nachttischlampe, 
weil ich mich schon einmal fast stranguliert hätte.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Das ist halt der Flucht der Individualität. Die Leute werden immer
> gleichgeschalteter und drehen langsam durch. Nun versuchen sie sich
> durch ein "Geschlecht" wieder individuell zu machen. Die normalsten sind
> halt diejeniger mit Mann/Frau Beziehung, Haus, Kind und Arbeit.

Wirre Verschwörungstheorie.

Juniormanager schrieb:
> Dann gibts eben ein paar Verrückte, die meinen CIs*TransMann irgendwas
> zu sein,

Du bist also nicht Cis? Was denn?

Juniormanager schrieb:
> Nix, die kriegen keine Sonderbehandlung, sondern
> werden wie alle anderen auch behandelt.

Schön wärs! Wenn es endlich so weit ist, kann man mit den Protesten und 
Forderungen aufhören.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Wirre Verschwörungstheorie.

Ne, man muss sich diese Leute nur mal anschauen und anhören. Total wirr, 
keine Verschwörungstheorie. Lebenserfahrung.

Dr. Sommer schrieb:
> Du bist also nicht Cis? Was denn?

Vermutlich heißt cis irgendwas mit hetero oder? Mir ziemlich egal, 
tangiert mich nicht :). Ich bin ein heterosexueller, junger weißer Mann 
- irgendwann alt.

Dr. Sommer schrieb:
> Schön wärs! Wenn es endlich so weit ist, kann man mit den Protesten und
> Forderungen aufhören.

Nun, dass ich in einem 100 Mann Betrieb für einen Trans ein extra Klo 
für 20.000€ einrichten muss gehört dazu? Bei mir nicht.

von Dr. Sommer (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Vermutlich heißt cis irgendwas mit hetero oder? Mir ziemlich egal,
> tangiert mich nicht :)

Ah, kennst also nichtmal die Begriffe, weißt aber was andere fühlen und 
denken?

Juniormanager schrieb:
> Nun, dass ich in einem 100 Mann Betrieb für einen Trans ein extra Klo
> für 20.000€ einrichten muss gehört dazu

Muss man überhaupt nicht.

von Juniormanager (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Ah, kennst also nichtmal die Begriffe, weißt aber was andere fühlen und
> denken?

Begriffe sind vollkommen überflüssig, ja. Ich habe mich mit dem Thema 
beschäftigt und für mich abgehackt: unwichtig, maßlose Übertreibung. 
Daher werden die Begriffe auch wieder aus meinem WÖrterbuch gestrichen 
;).

von CarlLagerfeld (Gast)


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Pyjamer, abgehackt, Juniormanager - alles klar...

von Juniormanager (Gast)


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C(K)arl Lagerfeld ist schon tot!

von Elvis P. (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> C(K)arl Lagerfeld ist schon tot!

sagt wer?

von Alter Hase (Gast)


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NDW schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Mein neuer Chef
>> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
>
> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum 
einer mag):

1.
Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst 
dann  untergeordnet nach Leistung.

2.
Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu 
sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der 
meine Stärken und Schwächen?

Wer 1. und 2. ignoriert hats auf Dauer schwer ... erst recht wenn der 
Chef dauernd ...

von Bernhard W. (Gast)


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Bernd schrieb:
> @ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Nein, etwas ungeschickt ausgedrückt: ich meinte dieses Anzug-Gehabe: ich 
bin nicht so gerne im Shopping Center, um die ganzen Anzüge zu kaufen, 
ja irgendwann auch reinigen zu lassen (viele Mehrkosten) und sonstige 
Accessoires zu besorgen, wenn ich auch normal arbeiten kann. Im 
Gegenteil Leuten im Anzug (Banker, Versicherungen, Mafia..) traue sogar 
noch weniger als Leuten mit "Standard" Kleidung.

Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich 
wiederum auch übertrieben... Oh mei, manchmal frage ich mich, hätte 
wahrscheinlich eher in die 70er/80er gepasst:
Da war wohl rauchen, Steak, ein gutes Bier, eine schöne Alte und ein 
geil motorisiertes (oder frisiertes) ;-) Auto  noch was.
Heute ist man als "normaler" ja schon Exot. Vegan, alkoholfrei, 
glutenfrei, hirnfrei, alles total normal? Geht's noch. Irgendwann wird 
das "klassische" wieder hip ;-)

von AVR (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum
> einer mag):
>
> 1. Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.

Das spiegelt auch den aktuellen Zeitgeist in diesem Sche** Land wieder. 
Das gilt sogar nicht nur bei Konzernen, sondern auch an vielen anderen 
Orten.

Na gut. Macht ruhig so weiter bis letzte Fähige Typ kein Bock mehr haben 
wird. Zum Glück habe ich das damals schon im Studium verstanden und habe 
das mit meinem Start Up sofort beendet. Wozu dadurch mehr unnötig mehr 
Steuern zahlen für irgendwelche Minderleister.

Beitrag #5931499 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Msd schrieb im Beitrag #5930476:
> Ihr alle seit Trottel.

Schaue: https://seidseit.de/

> Bis auf der erste, der ist nur ein Troll.

Vermutlich ja, vielleicht aber auch nur doof.

Bernd schrieb:
> @ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Geh' mal im Lodderoutfit los, ein Auto (Neuwagen) zu kaufen, das ist 
erlebenswert. Schade nur, dass die Arroganzverkäufer bzw. deren Chef nie 
erfahren, weshalb das nichts wurde bzw. ich bei einem anderen gekauft 
habe.

NDW schrieb:
> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

Du wiederholst im Prinzip meinen Post:
Beitrag "Re: Auftreten wirklich so wichtig?"

Ich bin gelegentlich zu Kunden gefahren / geflogen, die mit dem System 
unzufrieden sind und nun den Experten aus dem Werk benötigen. Jeans-Hose 
von KiK, ungebügeltes Hemd. Das gab regelmäßig skeptische Blicke, aber 
nach kurzer Zeit erledigt - dann haben sie gemerkt, dass ich den Kram 
kenne und in der Lage bin, Korrekturen durchzusetzen.

Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und 
-Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht 
irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter 
Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat. Der Kunde 
kannte ihn schon länger, gemeinsam haben wir "die Kuh vom Eis geholt" - 
nur das zählt.

Das bedeutet aber auch, dass man "Arsch in der Hose" hat, 
Äußerlichkeiten zu ignorieren.

von Maxe (Gast)


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Bimbo. schrieb im Beitrag #5931499:
> Das muss
> wirklich eine winzige Randgruppe sein, die die Medien gekapert hat. Mir
> geht es erlich gesagt auch etwas auf die Nüsse und allen die ich kenne
> ebenfalls.
Es gibt halt Themen wo man tendenziell nicht dagegen sein kann.
Die Gender-Fraktion ist gegen Diskriminierung, wer kann schon f u e r 
Diskriminierung sein. So schweigt eben ein Grossteil der Menschen, 
insbesondere im oeffentlichen Raum.
Im gleichen oeffentlichen Raum moechten sich viele profilieren, Sie 
suchen sich Themen, von denen sie Unterstuetzung/Anerkennung erwarten - 
und wenig Kontra. Und genau da gelangt man wieder an solche Themen.

Dazu kommt noch eine Opferizierung der Gesellschaft. Mir scheint das ein 
Trend zu sein,  dass an jeder Ecke Hilfsbeduerftige gesehen werden. Die 
auf die eigene Hilfe warten. Wie hier der Dr. Sommer. Natuerlich ist er 
weder schwul noch lesbisch, noch trans, weder vegetarier noch weiblich. 
Und trotzdem (oder gerade deshalb) stempelt er ganze 
Bevoelkerungsgruppen als Opfer ab.
Und tut auch noch so als ginge es ihm um deren Interessen. Das laeuft 
natuerlich unterbewusst ab. Eine emotionale Mischung aus 
Hilfsbereitschaft und Selbstbefriedigung.

von Elbi (Gast)


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Manfred schrieb:
> Sicheres Auftreten

Es geht wohl eher um ein zurückhaltendes Auftreten.

Nicht poltern sondern sanft reden und sprechen.

Freundlich und nett ist angesagt

von Manfred (Gast)


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Elbi schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Sicheres Auftreten
> Es geht wohl eher um ein zurückhaltendes Auftreten.
> Nicht poltern sondern sanft reden und sprechen.
> Freundlich und nett ist angesagt

"Sicheres Auftreten" schließt Freundlichkeit nicht aus. Zurückhaltung 
ist nicht in jedem Fall angesagt, sicheres Auftreten bedeutet, seine 
Ansicht auch gegen Widerstand zu vertreten.

Sind wir in einem Waldorf-Kindergarten oder einem geschäftlichen Umfeld?

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Alter Hase schrieb:
> 1.
> Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.

In kleinen Betrieben ist das auch nicht so viel anders. Jeder Chef 
toleriert spezielles Verhalten nur bis zu einem gewissen Punkt. Durch 
Können kann man den Punkt hinausschieben, aber irgendwo ist Schluss. Bei 
jedem.

Die Flure der Arbeitsagenturen sind voll von Leuten die glaubten sie 
wären unersetzlich und könnten sich im Betrieb alles leisten.

> 2.
> Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu
> sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der
> meine Stärken und Schwächen?

Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die 
ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne 
Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.

Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten 
wird.

Wer einen Arbeitsvertrag in einer Firma unterschreibt, in der man im 
Anzug rum läuft, das aber nicht will, war bei der Unterschrift bekifft. 
Wer glaubt dass der Anzug für ihn nicht gilt macht das nicht ungestraft. 
Vielleicht kommt die Strafe erst nach Jahren wenn man bei einer 
Gehaltserhöhung oder Beförderung übergangen wird.

von F. B. (finanzberater)


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In meiner vorletzten Klitsche, die allerdings überdurchschnittlich 
bezahlt hat, habe ich den Vorgesetzten gefragt, ob man im Sommer auch 
mit kurzen Hosen kommen darf. Er meinte nein, man könnte ja eine leichte 
Leinenhose tragen. Falls Kunden im Haus wären, würden kurze Hosen keinen 
guten Eindruck machen usw. Später sah ich dann regelmäßig einige 
Kollegen aus anderen Abteilungen in kurzen Hosen und barfuß durch die 
Flure rennen, ohne dass es jemanden gestört hätte. Habe dann aber 
sowieso zum Ende der Probezeit gekündigt. Firma und Bezahlung waren zwar 
gut, aber das Verhalten der Vorgesetzten und die Arbeitsweise dort fand 
ich schon etwas merkwürdig.

von Cyblord -. (cyblord)


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CarlLagerfeld schrieb:
> Das ist ein komplexes Themenfeld:
>
> 1) du bist richtig, richtig gut in deinem job: Dann kannst du dir e
> travaganzen in kleidung/sozialverhalten erlauben. Dein umfeld wird duch
> als nerd abstempeln und dich ansonsten tolerieren
>
> 2) du bist durchschnitt, der job/einkommen ist dir egal: du wirst als
> der verschrobene typ mit mickrigem einkommen in einem hinterzimmerbüro
> enden
>
> 3) du bist durchschnitt, job/einkommen ist dir nicht egal, du bist
> unterdurchschnitt: lerne, mit den wölfen zu heulen und/oder mach dich
> durch kopieren des fashionstyles deines scheffs/des mainstreams und
> durch nachplappern des business blahblah deiner kollegen unsichtbar.

Auf den ersten Blick ziehen alle drei Varianten die gleichen Folgen nach 
sich. Worin liegen jetzt genau die Vor- und Nachteile?

> Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und
> -Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht
> irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter
> Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat.

Das sind so Geschichten von Nerds für Nerds um sich weiter einzureden 
dass nur Können und sonst nichts zählt. Das ist aber leider nicht so.
Die Anzug tragenden Vollpfosten mit guten Kontakten werden befördert und 
der Nerd im Keller wird halt zwangsweise toleriert, nicht befördert, 
aber kann sich dann dem Anzugtyp überlegen fühlen. Schlechter Deal.

Wie immer zählt die Mitte. Man muss fachlich was drauf haben, aber in 
Äußerlichkeiten und Verhalten vorzeigbar sein. Auch für Kunden. Dann 
läufts mit der Karriere.

: Bearbeitet durch User
von AVR (Gast)


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F. B. schrieb:
> Später sah ich dann regelmäßig einige Kollegen aus anderen Abteilungen
> in kurzen Hosen und barfuß durch die Flure rennen, ohne dass es jemanden
> gestört hätte.

Alle sollen gleich sein, aber einige sind halt gleicher.

von Le X. (lex_91)


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AVR schrieb im Beitrag #5931735:
> F. B. schrieb:
>> Später sah ich dann regelmäßig einige Kollegen aus anderen Abteilungen
>> in kurzen Hosen und barfuß durch die Flure rennen, ohne dass es jemanden
>> gestört hätte.
>
> Alle sollen gleich sein, aber einige sind halt gleicher.

Na was soll der AG denn machen?
Sofort die Abmahnung rausholen?

Bei uns laufen auch einige im Gammellook und mit kurzer Hose herum.
Die offizielle Ansage ist dass man, obwohl es keinen Dresscode für 
Entwickler gibt, nicht im Badelook rumlaufen soll.
Aber wenns halt doch einer macht, meingott, wird halt toleriert.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5931790 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5931841 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932071 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932089 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932101 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alter Hase (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die
> ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne
> Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.
>
> Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten
> wird.

Ja das würde ich sofort so unterschreiben. Denn Probleme gibts genug, 
man braucht keine zusätzlichen Probleme anderer.
Lösungsvorschläge sind noch besser, mir ist aber klar dass die nicht 
immer mitgeliefert werden können. Wenn sich kein Mitarbeiter mehr traut 
was zu fragen ist es auch nicht wirklich gut.

Was das Auftreten (Optik) betrifft: Anzug und Krawatte sind bei uns out. 
Braucht niemand. Solange man nicht völlig "von der Norm" abweicht ist 
alles ok, einschließlich bis zur letzten Hierarchieebene (oben wie 
unten).

von Alter Hase (Gast)


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Le X. schrieb:
> Bei uns laufen auch einige im Gammellook und mit kurzer Hose herum.
> Die offizielle Ansage ist dass man, obwohl es keinen Dresscode für
> Entwickler gibt, nicht im Badelook rumlaufen soll.
> Aber wenns halt doch einer macht, meingott, wird halt toleriert.

Als erstes versucht man dem Abweichler klar zu machen, dass es seine 
EIGENE  Idee ist dass es besser ist nicht im Badelook herumzulaufen da 
Vorteil A, B, C usw.

Bei geschickter Argumentation und Wortwahl klappt das auch meistens.
Bei beratungsresistenten Fällen ist dagegen das Modell "Ansage" auf der 
Tagesordnung...

Jemandem klar zu machen dass Idee X doch die eigene Idee ist und daher 
schleunigst umgesetzt werden sollte ist auch ganz hilfreich bei Kunden, 
Lieferanten, Mitarbeiter, Chef ...

von loeti2 (Gast)


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Ein sicheres Auftreten vermeidet Unfälle und ist bei der 
Berufsgenossenschaft hoch angesehen.

Dazu gehört festes Schuhwerk und eine funktionale nicht einengende 
Kleidung.

Gleichzeitig soll die Kleidung schützen, was zum Beispiel bei kurzen 
Hosen nicht gegeben ist, da könnte ja Lötzinn zwischen die Beine tropfen 
;-)

von Teddy (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Nö. Ich gehe zumindest mit normalen Klamotten (neutrales 
T-Shirt/Pullover + Jeans) zur Arbeit und habe jeden zweiten Tag fettige 
Haare.
Stört niemanden.

von Bernhard W. (Gast)


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Hi Leute

Vielen Dank für eure Tipps. Hab mich nun etwas für den Mittelweg 
entschieden:

https://st3.depositphotos.com/4071389/16855/i/1600/depositphotos_168551684-stock-photo-shorts-and-suit-guy.jpg

Bin gespannt wie es ankommt in der Firma, werde das ähnliche Outfit 
tragen (aber ohne Krawatte).

von Ich schon wieder (Gast)


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Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

Wenn in einer Firma, warum auch immer, Anzug- und Krawattenzwang ist, 
dann muss ich mich dran halten.

Ich kenne auch welche, die haben als Freiberufler aus solchen Gründen 
einen Job abgelehnt.


Du arbeitest freiwillig (!) unter diesen Rahmenbedingungen.
Love it, Change it, leave it!

Beitrag #5932937 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael K. (Gast)


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Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine 
Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
Wenn mein Chef mich daran erinnern müsste, wäre mir das peinlich.

Man trägt die Klamotten für den Job den man machen möchte.
Ungepflegt mit fettigem Haar, wäre das dann Bahnhofspenner.

Sitze ich mit Entscheidern des Kunden zusammen und möchte ernst genommen 
werden, habe ich mich entsprechend zu benehmen.
Der Mensch ist ein Augentier und die Klamotte ist die Verpackung.
Ein Iphone wickel ich ja auch nicht in eine alte Zeitung ein.

von Doppelnepp (Gast)


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Eigentlich sollte man die Kleidung trage fuer den Job, den man haben 
moechte. Wenn du also Chef werden willst solltest du dich wie ein Chef 
kleiden.

von Ron Jeremy (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
> Wenn mein Chef mich daran erinnern müsste, wäre mir das peinlich.
Mir sind Anzugträger mit tellergrossen Schwitzflecken peinlich, 
Selbstrespekt gegenüber sich selbst und des Kunden sieht für mich anders 
aus. Das zeigt mir nur da sitzt einer der ausgesprochen dämlich ist.
Wie soll man solche Leute ernst nehmen.
Erst gestern wieder sowas erlebt: drückende Schwüle, rein in einen 
Bürobunker dort drinn war es noch stickiger, rein ins Archtektenbüro und 
da rennen sie alle mit blauen Langarmhemden Krawatte und seichnass unter 
den Armen rum. Bin ich hier im Iditoentzoo gelandet?

> Man trägt die Klamotten für den Job den man machen möchte.
> Ungepflegt mit fettigem Haar, wäre das dann Bahnhofspenner.
s.o.


> Der Mensch ist ein Augentier und die Klamotte ist die Verpackung.
S.o. die Schwitzflecken im Businessoutfit. Der Mensch ist auch ein 
Nasentier.

Beitrag #5932979 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Michael K. (Gast)


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Misanthrop schrieb im Beitrag #5932979:
> Ich glaube aber

das Du mal wieder absolut keinen Plan hast.
Wird Dir das nicht langweilig mich unter ständig neuen Identitäten 
anpissen zu wollen?

Beitrag #5933057 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ich schon wieder (Gast)


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Bimbo. schrieb im Beitrag #5932937:
> Hätte ich nicht anders gemacht. Würde mein Chef heute damit kommen,
> hätte er zwei Möglichkeiten: a) den Unsinn wieder sein lassen. Oder b)
> er ist mich los.

Wenn Du so schnell wieder einen anderen besseren Job bekommst, bei dem 
der Chef, die Kollegen, .. nicht eine andere Macke haben, kannst Du das 
machen.

Beitrag #5933495 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5933538 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jo S. (Gast)


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Alter Hase schrieb:
>> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
>> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.
>
Zum angemessenen Verhalten gehört auch ein passendes Outfit.

> Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum
> einer mag):
> 1.
> Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.
>
> Wer 1. und 2. ignoriert hats auf Dauer schwer ... erst recht wenn der
> Chef dauernd ...

Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung 
bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.

Wer stets schlechte Leistung bringt (schwarze Liste), hat´s auf Dauer 
schwer, im Unternehmen bleiben zu dürfen.

von Jo S. (Gast)


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Hannes J. schrieb:
>> 2.
>> Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu
>> sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der
>> meine Stärken und Schwächen?
>
> Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die
> ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne
> Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.
>
> Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten
> wird.

volle Zustimmung

von Jo S. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
>> Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und
>> -Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht
>> irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter
>> Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat.
>
> Das sind so Geschichten von Nerds für Nerds um sich weiter einzureden
> dass nur Können und sonst nichts zählt. Das ist aber leider nicht so.
> Die Anzug tragenden Vollpfosten mit guten Kontakten werden befördert und
> der Nerd im Keller wird halt zwangsweise toleriert, nicht befördert,
> aber kann sich dann dem Anzugtyp überlegen fühlen. Schlechter Deal.
>
> Wie immer zählt die Mitte. Man muss fachlich was drauf haben, aber in
> Äußerlichkeiten und Verhalten vorzeigbar sein. Auch für Kunden. Dann
> läufts mit der Karriere.

ebenso volle Zustimmung

von Achim B. (bobdylan)


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Beim Auftreten - egal wie - aber immer EINS bedenken: Du sollst Mutter 
Erde nicht mit Füßen treten!

von uiae (Gast)


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Jo S. schrieb:
> volle Zustimmung

Jo S. schrieb:
> ebenso volle Zustimmung

Danke für diese hilfreichen Beiträge!

von Quak Quak (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Beim Auftreten - egal wie - aber immer EINS bedenken: Du sollst
> Mutter Erde nicht mit Füßen treten!

https://www.blick.ch/news/ausland/ei-glueck-in-berlin-schwules-pinguin-paar-will-nachwuchs-id15457871.html

von rbx (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Ja, Psychostudiom, 1.Semester Beobachtungspraktikum, Abhängigkeit der 
"Hilfsbereitschaft" vom äußeren Erscheinungsbild.

Schickes Outfit/Auto vs alter VW-Bus + Studi/Palestinensertuchoutfit

So getan als mit Auto stehengeblieben und mit Benzinkanister an der 
Straße winkend, nahe beim Auto.

Bei welchem Auto/Outfit wurde öfter angehalten?

Bei Gericht ist der Effekt noch schlimmer. Wer hübscher ist, wird (viel) 
milder bestraft - falls überhaupt.

Dann gibt es aber auch noch: (diesen Link auf keinen Fall anklicken!)
Youtube-Video "Reaktanz - Weniger ist mehr I Verkaufstrainer Michael Fridrich"

Beitrag #5934507 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alter Hase (Gast)


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Jo S. schrieb:
> Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung
> bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.
>
> Wer stets schlechte Leistung bringt (schwarze Liste), hat´s auf Dauer
> schwer, im Unternehmen bleiben zu dürfen.

Oha - das ist bei uns anders. Selbst Externe "merken und kommunizieren" 
das, wohlgemerkt erst mal wertfrei. Ok wir haben deutlich 6 stellig 
Mitarbeiter an Bord. Lokal wird es da Unterschiede geben. Ich kenne nur 
ein paar Business Units genauer und auch da bei weitem nicht alle 
Bereiche.
Aber: woran wird bei Tarif-MA die Leistung gemessen? Da werden eher 
Aufgaben beschrieben (keine messbaren Ziele). Erst außerhalb Tarif 
werden bei uns die Erbsen genau gezählt - x% von welchem Zielwert auch 
immer mal Multiplikator y ergibt usw. usw.
Gehässig ausgedrückt läufts bei uns wie bei den mittlerweile "verhassten 
Bankern" ;-)

von Ingenieur (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Aber: woran wird bei Tarif-MA die Leistung gemessen? Da werden eher
> Aufgaben beschrieben (keine messbaren Ziele). Erst außerhalb Tarif
> werden bei uns die Erbsen genau gezählt

Aus diesem Grund kann die höchste Entgeltgruppe mit hoher 
Leistungszulage bei 40h-Woche durchaus attraktiver sein als ein 
AT-Vertrag. Da muss man schon genau abwägen, was am Ende besser ist.

von Dominik (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich
> wiederum auch übertrieben...

Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne 
Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr 
drin.

Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben, 
wenn er den Konsum selbiger meidet?

Beitrag #5934815 wurde von einem Moderator gelöscht.
von P. S. (namnyef)


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Michael K. schrieb:
> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.

Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss 
mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich 
manche das vorstellen.

von Bernhard W. (Gast)


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Dominik schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich
>> wiederum auch übertrieben...
>
> Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne
> Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr
> drin.
>
> Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben,
> wenn er den Konsum selbiger meidet?

Nö, diejenigen mit Vegan, Gluten etc. die habens meistens beim Hirn, 
weniger am Arsch.

Wen jemand Erdnüsse aus Allergiegründen nicht isst, ist das i.O., da der 
Konsum derjenigen dann in dem Fall nachweisbar schadet.
Hirngespinste wie vegan, Gluten, Transgender usw. kommen eher aus 
Hollywood oder aus Nahrungsmittelkonzernen und es gibt leider viel zu 
viel Leute die an diesen Schund glauben.
(In Wirklichkeit ist die Nahrungsindustrie dahinter, die einfach über 
solche fragwürdigen Trends und andere Signale versucht, die Bevölkerung 
zu manipulieren). Meistens sind es Teenies, Yuppies, wie junge 
Studienabgänger oder Studenten die sich intellektuell geben wollen, 
Biofreaks, Öko/Konsumtussis, die sich gut vorkommen etc. oder einfach 
sogar teilw. normale Leute die diese Hirnwäsche glauben.
Hat es das in den 70er/80er/90er etc. gegeben? nein. Die Leute haben 
trotzdem überlebt. Ja sogar hat es Zeiten gegeben, in dem sie froh 
waren, überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Den Leuten geht´s heute 
anscheinend zu gut.

Grüsse
Bernie

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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P. S. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
>> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
>
> Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss
> mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich
> manche das vorstellen.

Labberiges Nerd-T Shirt und ausgebeulte Jeans müssen reichen

Beitrag #5934834 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Dirty Harry schrieb im Beitrag #5934834:
> P. S. schrieb:
>> Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss
>> mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich
>> manche das vorstellen.
>
> Ja es reichen absolut schon ein Sakko, Chino und glänzende Lederschuhe
> als Entwickler. Frisur ist relativ unwichtig, als Mann natürlich maximal
> Ohrenlang. Als Hausmeister/Praktikant reichen dann Hemd, Markenjeans und
> Markenschuhe.
>
> Alles andere ist Schlabberlook.

Unfug. Es zählt nur der Code

von F. B. (finanzberater)


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Jo S. schrieb:
> Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung
> bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.

Wie kann im Großkonzern nach Leistung bezahlt werden, wenn es 
ERA-Tabellen gibt? Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit 
der ein High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist 
wie die Low-Performer? Darüber kann sich doch nur jemand freuen, der im 
Hamsterrad feststeckt.

Beitrag #5934927 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Bernhard.

Bernhard W. schrieb:

> Hirngespinste wie vegan, Gluten, Transgender usw. kommen eher aus
> Hollywood oder aus Nahrungsmittelkonzernen und es gibt leider viel zu
> viel Leute die an diesen Schund glauben.

Wegen Gluten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie
Zölliakie ist kein Hirngespinst.

> (In Wirklichkeit ist die Nahrungsindustrie dahinter,

Nahrungsindustrie? Auch bei Transgender? Das hat wohl was mit 
Menschenfresserei zu tun. ;O)

> die einfach über
> solche fragwürdigen Trends und andere Signale versucht, die Bevölkerung
> zu manipulieren). Meistens sind es Teenies, Yuppies, wie junge
> Studienabgänger oder Studenten die sich intellektuell geben wollen,
> Biofreaks, Öko/Konsumtussis, die sich gut vorkommen etc. oder einfach
> sogar teilw. normale Leute die diese Hirnwäsche glauben.

Da oft hinter esoterischen Trends Fachleute stecken, die sehr 
überzeugend auch andere Fachleute hinters Licht führen können, sind hier 
teilweise umfassende Recherchen nötig.

Als Startpunkt für eigene Recherchen empfielt sich oft 
https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite

> Hat es das in den 70er/80er/90er etc. gegeben? nein.

Doch. die 70er, 80er und 90er waren voll mit Esoterik und Drogen. ;O)
Nur eine andere Esoterik und andere Drogen als heute.

> Die Leute haben trotzdem überlebt.

Eben nicht alle. Und die wegen Problemen verstorben sind, können Dir nun 
nichts davon erzählen. Das verfälscht Deine Wahrnehmung.

Allerdings bist Du in die damalige Welt hineingewachsen, hast Dich mit 
ihr arrangieren können und hineingepasst. Die Welt entwickelt sich aber 
weiter, und wir Menschen können halt mit zunehmendem Alter nicht mehr 
folgen, weil wir im Kopf die Kurve nicht mehr kriegen. Das geht 
anscheinend Dir so, und mir geht das schon lange so. Aber das heisst nun 
mal nicht automatisch, das früher alles besser war, und heute 
schlechter. Es kommt uns lediglich so vor.


> Den Leuten geht´s heute
> anscheinend zu gut.

Dir geht es nach meiner Einschätzung aber auch zu gut. Warum stören Dich 
denn sonst Sachen die Dich eigentlich nix angehen wie die 
Ernährungsvorlieben/Geschmack und die sexuellen Präferenzen anderer 
Leute?
Hast Du Langeweile?

Alternativ bist Du ein Trollbot, der aus irgendwelchen 
Textversatzstücken
Trollpostings zusammensetzt....das es öfters nicht ganz logisch passt, 
verstärkt den Eindruck.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit der ein
> High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist wie die
> Low-Performer?

Fünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der 
Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.
Bei ERA gibt es ja nicht umsonst verschiedene Entgeltgruppen. Und wer 
wirklich so gut ist, dem steht ja AT jenseits des Tarifkreises offen.

von Locker gekleidet (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> ünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der
> Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.

Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung berichten, dass es solche 
Unterschiede durchaus gibt, ich würde sogar sagen, bis zu Faktor 10. Ein 
Top Entwickler, welcher super schnell versteht und die Technik bis ins 
Detail versteht, kann gerade bei Bugs, die eine sehr komplizierte und 
tiefe Fehleranalyse benötigen, sehr viel schneller sein, als ein 
Entwickler, der sich am unteren Rande des Durchschnitts befindet. Wenn 
der Top Entwickler 3 Stunden braucht das zu analysieren und noch mal 1 
um eine Lösung zu erarbeiten, braucht der weniger begabte vielleicht 
sogar mehrere Tage oder wird gar nie das Problem beheben, sondern eine 
Workaroundlösung vorschlagen, die nicht die Fehlerquelle beseitigt und 
nicht zur Zuverlässigkeit und Qualität des Produktes beiträgt, sondern 
nur das eigentliche Problem verschleiert oder bestenfalls nach 
Problementstehung irgendwie beseitigt. Wenn man solche Fälle betrachtet, 
kann die Produktivität durchaus um Faktor 10 höher sein. Mangelnde 
Zuverlässigkeit eines Produktes können durchaus über das Schicksal eines 
Unternehmens entscheiden.

Zum Thema: Ich als Entwickler bin eher locker gekleidet, wie die meisten 
im Team. Wer die klassische Management Karriere machen möchte, sollte 
sich bezüglich der Kleidung und Auftreten am Besten am Management 
orientieren. Häufig wolleln Manager Leute um sich herum haben, die ihnen 
ähnlich sind.

von F. B. (finanzberater)


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Ingenieur schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit der ein
>> High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist wie die
>> Low-Performer?
>
> Fünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der
> Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.

Selbstverständlich ist das möglich, aber für einen Low- oder 
Normal-Performer natürlich nicht vorstellbar. Exakt lässt sich die 
höhere Produktivität schwer messen bzw. hängt von der Maßzahl ab. Ein 
möglicher Indikator wäre beispielsweise, wie viele Bug-Tickets die 
betreffende Person am Tag durchschnittlich fixt.

von F. B. (finanzberater)


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Locker gekleidet schrieb:
> Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung berichten, dass es solche
> Unterschiede durchaus gibt, ich würde sogar sagen, bis zu Faktor 10.

Exakt. Den Faktor 10 hätte ich aus eigener Erfahrung auch als Obergrenze 
geschätzt.

Es gab Kollegen, die haben selbst dann bei einem Bugfix noch Fehler 
eingebaut, wenn man ihnen die Lösung des Problems als Zehnzeiler per 
Mail geschickt hat. Das war dann aber wirklich der absolute 
Low-Performer im Team. Dem Kunden ist der nur aufgefallen, wenn unsere 
Firma ihnen den Mitarbeiter in Rechnung gestellt haben. Die wussten gar 
nicht, wer das ist, weil sein Name in den gefixten Bugtickets praktisch 
nie aufgetaucht ist.


Locker gekleidet schrieb:
> Mangelnde Zuverlässigkeit eines Produktes können durchaus über das
> Schicksal eines Unternehmens entscheiden.

Das war einer der Gründe, warum meine Ex-Klitsche ihre zwei größten 
Kunden verloren hat und jetzt pleite ist.

: Bearbeitet durch User
von Bernhard W. (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Allerdings bist Du in die damalige Welt hineingewachsen, hast Dich mit
> ihr arrangieren können und hineingepasst. Die Welt entwickelt sich aber
> weiter, und wir Menschen können halt mit zunehmendem Alter nicht mehr
> folgen, weil wir im Kopf die Kurve nicht mehr kriegen. Das geht
> anscheinend Dir so, und mir geht das schon lange so. Aber das heisst nun
> mal nicht automatisch, das früher alles besser war, und heute
> schlechter. Es kommt uns lediglich so vor.
Hallo Bernd.
Normalerweise krieg viel in meinem Kopf rein, warum sollte es jetzt 
anders sein?
>> Den Leuten geht´s heute anscheinend zu gut.
>
> Dir geht es nach meiner Einschätzung aber auch zu gut. Warum stören Dich
> denn sonst Sachen die Dich eigentlich nix angehen wie die
> Ernährungsvorlieben/Geschmack und die sexuellen Präferenzen anderer
> Leute?
> Hast Du Langeweile?
Stimmt schon,  evtl. geht es mir auch nicht schlecht,  aber ich finde 
den ganzen Firlefanz übertrieben,  das ist alles. Man sollte doch 
zufrieden sein, mit dem was man hat. Es ist trotzdem einfach bescheuert, 
wenn ich solchen Leuten zuhöre, die nur zB Veganer sein wollen, weil es 
gerade hip ist, das stört, nicht wenn jemand es aus Überzeugung tut wie 
zB Tiere schützen,  wobei das auch fragwürdig ist...
>
> Alternativ bist Du ein Trollbot, der aus irgendwelchen
> Textversatzstücken
> Trollpostings zusammensetzt....das es öfters nicht ganz logisch passt,
> verstärkt den Eindruck.
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.dl0dg.de
Nein, bin kein Troll, bin echt.. wie kommst du darauf?

von Ingenieur (Gast)


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F. B. schrieb:
> Selbstverständlich ist das möglich, aber für einen Low- oder
> Normal-Performer natürlich nicht vorstellbar.

Glaubst du, ich wäre ein Minderleister?

von STK500-Besitzer (Gast)


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Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:
Vielleicht hat der Chef auch einfach nur gesagt "Halt dich gerade!" oder 
"Sieh Leuten ins Gesicht, wenn du mit ihnen sprichst!".

von Bernhard W. (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:
> Vielleicht hat der Chef auch einfach nur gesagt "Halt dich gerade!" oder
> "Sieh Leuten ins Gesicht, wenn du mit ihnen sprichst!".

Ja vielleicht ist es die ganze Mischung die ihm nicht passt.

von Bernhard W. (Gast)


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Dirty Harry schrieb im Beitrag #5934815:
> Dominik schrieb:
> Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne
> Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr
> drin.
> Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben,
> wenn er den Konsum selbiger meidet?
>
> Du kommst mit Erdnussallergie und Zöliakie. Es geht um Veganer,
> Transgender und Pseudo-Glutenunverträglichkeiten.
>
> Letztens beim Bäcker: "Ist da denn Gluten drin?" "Ja, benötigen Sie
> Allergie bedingt etwas anderes?" "Nein, ich möchte einfach kein
> Backwaren mit Zucker oder Gluten, am besten vegan das ist ja alles total
> ungesund". VÖLLIG BEHÄMMERT!....

Absolute Zustimmung!
Um das geht es... Pseudo-Unverträglichkeiten, da sich Leute das momentan 
einbilden,  da es einfach im Trend liegt, Vegan weil es hip ist, und 
sorry ja das ist behindert! Und Transgender von mir aus, aber früher gab 
es sowas nicht (da sagte man Gesindel).
Wenn aber Leute echte Allergien haben,  ist nichts einzuwenden.

von A. S. (achs)


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Ingenieur schrieb:
> Glaubst du, ich wäre ein Minderleister?

Erstens reicht laut F.B. auch normalo, zweitens gibt es Bereiche, in 
denen die Spanne kleiner ist. Ein Gutachter z.b. kann kaum 10x schneller 
sein. Bei SW-entwicklern ist es jedoch offensichtlich. Bei 
Programmierern eher weniger.

von Dominik (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> aber früher gab es sowas nicht (da sagte man Gesindel)

Klingt nach Afd-Wähler.
Wie wäre es mit leben und leben lassen?

von rbx (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:

Ja, Gott sei dank. Wenn hier schon Internetseiten ohne Impressum, aber 
mit strafrechtlichen Inhalten verlinkt werden (z.B. Verleumdung), 
teilweise politisch sehr brisant, dann hätte ich als Admin mit sehr gut 
funktionierendem Politikverbot keine Ruhe.

@Bernhard W
Hat dir der Chef nahegelegt, Vegan zu essen und zur Mittagspause 
Mandelmilch zu trinken?
(sind Mandeln überhaupt "vegan"?)
https://www.vegpool.de/magazin/mandeln-nicht-vegan.html

von Bernhard W. (Gast)


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Aber die langen Diskussionen haben auch Selbsterkenntnis  gebracht:
-Ich ordne mich nicht gerne Konventionen oder Hypes unter, evtl. bin ich 
auch deswegen etwas unbeliebt in der Firma. D.h. gegen den Mainstream 
sein, funktionierte gut auf der Uni, nun in diesem Geschäfts- und 
Büroleben fühle ich mich nicht wohl, evtl. kommt das dann negativ rüber. 
Das betrifft alles was hip ist, Ernährung,  Kleidung etc. Ist ein 
Hipster ist auch nur mehr Mainstream wenn plötzlich jeder ein Bärtchen 
trägt und zum "Barber" geht. Ich gehe da mit solchen Modewellen nicht 
mit, mir ist das ziemlich wurst.

Dominik schrieb:
> Klingt nach Afd-Wähler. Wie wäre es mit leben und leben lassen?
Ja stimmt schon, bin ich auch dafür,  "meine " jedoch nur... ;-)
rbx schrieb:
> @Bernhard W
> Hat dir der Chef nahegelegt, Vegan zu essen und zur Mittagspause
> Mandelmilch zu trinken?
Nein. Aber ich liebe zB Mandeln, lecker mit Schokolade oder gebrannte 
Mandeln.

Hier noch ein guter Artikel, apropos Gluuten:
https://magazin.envivas.de/gesundheitswissen/zoeliakie-ernaehrung/

"Das Geschäft mit glutenfreien Produkten steigt seit Jahren 
kontinuierlich an und beschert den Lebensmittelunternehmen 
Rekordumsätze. Paradox: In Deutschland leidet nur eine überschaubare 
Gruppe von etwa einem Prozent der Bevölkerung an Zöliakie und ist damit 
wirklich auf glutenfreie Produkte angewiesen."
Experten gehen davon aus, dass in Deutschland rund 800.000 Menschen an 
Zöliakie leiden. Dieser Anteil entspricht rund einem Prozent der 
Bevölkerung und liegt damit in etwa im internationalen Durchschnitt."
"Übrigens: Die USA genießen in puncto glutenfreie Ernährung eine 
Sonderstellung: Obwohl auch hier nur etwa ein Prozent der Menschen an 
Zöliakie leidet, lebt jeder zehnte US-Haushalt glutenfrei. Sogar jeder 
vierte Amerikaner ist der Meinung, dass die glutenfreie Ernährungsform 
für jedermann gesund ist, und in amerikanischen Restaurants werden jedes 
Jahr rund 200 Millionen Essen glutenfrei zubereitet."

Also, da haben wir es: US Konzerne, Rekordumsätze, Trends. Die Konzerne 
sind sehr schlau, sie machen aus einer Allergie einen Trend. Plötzlich 
haben es alle. Was ich bemerkenswert finde dass  sogar akademisch 
gebildete Leute (ohne Diagnose) drauf reinfallen, schon gesehen bei 
Bwler Modepüppchen, Öko Fritzen etc. Naja egal ich mit meinen Ing., und 
IT Kollegen wir bevorzugen immer noch ein gutes Steak und Bier!
Diagnose also nur mit Darmspiegelung möglich,  bzw. Biopsie. Wer also 
einfach so glutenfrei frisst, weil es cool ist, kann sich sogar 
schädigen. Wer von den Anti Glutengänger hat wirklich eine Diagnose 
machen lassen? Vegan schädigt auch, wegen fehlender B12 Vitamine (kein 
Fleisch  ). Egal, ich schweife ab: alles was zuviel ist, ist gefährlich.

Beitrag #5935629 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dr. Sommer (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> -Ich ordne mich nicht gerne Konventionen oder Hypes unter, evtl. bin ich
> auch deswegen etwas unbeliebt in der Firma. D.h. gegen den Mainstream
> sein, funktionierte gut auf der Uni, nun in diesem Geschäfts- und
> Büroleben fühle ich mich nicht wohl, evtl. kommt das dann negativ rüber.

an der Uni hast du dich nicht gegen Konventionen aufgelehnt und bist 
nicht gegen den Strom geschwommen. Scheiße aussehen ist im MINT-Bereich 
Standard.

Im Beruf bedeutet scheiße aussehen auch nicht gegen den Mainstream zu 
sein.
Es sieht einfach nur scheiße aus.

von rbx (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Egal, ich schweife ab: alles was zuviel ist, ist gefährlich.

Kommt darauf an. Manchmal ist das Verirren auf Nebenschauplätzen ja 
durchaus gewünscht.

Ich bin durch das "Politikverbot" hier (soweit man das so nennen kann) 
und Fernsehverzicht (selbst - soweit es eben geht) wieder mehr auf dem 
historischen Pfad geraten.

Teilweise ziemlich interessant:

Milchzentrifugen..
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Lefeldt

Wegwarten*:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zichorienfabrik

* https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wegwarte bzw. was die Vögel so 
alles mitbringen (z.B. auch Brombeeren, Hallimasche, Hanf, Himbeeren, 
Holunder, Scharbockskraut, Schmerwurz, Sonnenblumen..)

Schlimm wirds, wenn man sich nicht gut gegen bestimmte Strömungen wehren 
kann (z.B. Kinder generell oder Haupt-Urlaubsstreichung ein paar Tage 
vorher oder s.o.).

von rbx (Gast)


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Dr. Sommer schrieb:
> Scheiße aussehen ist im MINT-Bereich
> Standard.

Gar nicht, standardisiertes Aussehen ist Standard

von Ingenieur (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Naja egal ich mit meinen Ing., und IT Kollegen wir bevorzugen immer noch
> ein gutes Steak und Bier!

Das kann ich zu 100 Prozent unterschreiben. Lecker!

Beitrag #5935901 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Misanthrop schrieb im Beitrag #5933495:
> Oh hier zerpflücken aber die Mods wieder den Gesprächsverlauf.
Oh, hier sind wieder ein paar mit mehreren Namen unterwegs.
Und frei nach der simplen Regel "Nur 1 Name pro Thread" aus den simplen 
Nutzungsbedingungen werden alle Posts ab dem ersten Namenswechsel 
gelöscht.

: Bearbeitet durch Moderator
von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wie kann im Großkonzern nach Leistung bezahlt werden, wenn es
> ERA-Tabellen gibt? Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit
> der ein High-Performer abgespeist wird,...

Tja da ist leider was dran. Die Leistungszulage reicht da eher nicht aus 
um die Performance Unterschiede auszugleichen. Also muss auch die 
Stellenbeschreibung "gedehnt" werden und umgruppiert werden. Mach ich - 
geht.

Das Berufsleben ist da nicht fair. Das weiß auch jeder. Vor ERA war das 
weder völlig anders noch wirklich besser. Der stärkste Esel ...

Ist m.E. aber auch zweitrangig. Intrinsische Motivation muss passen, 
Auftreten (Verhalten, Haltung, äußere Erscheinung) auch und bei 
ausreichender Flexibilität lässt sich schon was an der Karriere 
zusammenbasteln. Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie 
von selbst, fast so einfach wie bei manchen Spekulanten hier;-)

von Rick M. (rick-nrw)


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Alter Hase schrieb:
> Ist m.E. aber auch zweitrangig. Intrinsische Motivation muss passen,
> Auftreten (Verhalten, Haltung, äußere Erscheinung) auch und bei
> ausreichender Flexibilität lässt sich schon was an der Karriere
> zusammenbasteln.

JA!

Alter Hase schrieb:
> Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie
> von selbst,

auch nicht von selbst, man muss immer daran arbeiten.

> fast so einfach wie bei manchen Spekulanten hier;-)

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> Dann kommt das Geld überproportional rein.

Überproportional kann gar nicht sein. Wenn wirklich leistungsgerecht 
bezahlt werden würde, dann müsste es Gehaltsunterschiede von mehreren 
hundert Prozent geben.

von Ingenieur (Gast)


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Rick M. schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie
>> von selbst,
>
> auch nicht von selbst, man muss immer daran arbeiten.

Aber ab einem gewissen Level kann man getrost eine ruhigere Kugel 
schieben. Wichtig ist vielmehr, dass man in den ersten Berufsjahren Gas 
gibt, und sich seine Lorbeeren verdient. Danach gibt es mehr Geld für 
weniger Einsatz.

von Alter Hase (Gast)


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F. B. schrieb:
> Überproportional kann gar nicht sein. Wenn wirklich leistungsgerecht
> bezahlt werden würde, dann müsste es Gehaltsunterschiede von mehreren
> hundert Prozent geben.

Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich 
(dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

Alle Ings im Tarif haben bei uns Schwerpunktaufgaben, aber keine Ziele 
in dem Sinn dass das Entgelt 1:1 hart an eine echte Zielerreichung 
gekoppelt wäre.

Dieses Modell gab es bei uns jahrelang erst im außertariflichen Bereich:
Bonus nach Zielereichung, berechenbar nach Formel xyz. Ergebnis: da 
versuchen sich zu viele nur selbst zu optimieren.

Mit überproportional meine ich dass Beitragsgrenzen zu 
Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. überschritten sind. Dann 
schlägt "nur" noch die Einkommenssteuer böse zu. Es bleibt immer mehr 
Geld übrig zum Ab- oder Anlegen in welchen Finanzprodukten auch immer 
oder zum Verjubeln.

Ich wäre froh wenn ich 5 Millionen Euro Einkommensteuer zahlen müsste, 
denn dann hätte ich ja rund 10 Millionen an Einnahmen. Genau das wird 
aber gern völlig anders gesehen, ist mir aber Wurscht.

Obendrein wird die Spreizung nach oben immer größer (Gehaltsbänder) - 
auch nett.

von Alter Hase (Gast)


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Ingenieur schrieb:
> Aber ab einem gewissen Level kann man getrost eine ruhigere Kugel
> schieben. Wichtig ist vielmehr, dass man in den ersten Berufsjahren Gas
> gibt, und sich seine Lorbeeren verdient. Danach gibt es mehr Geld für
> weniger Einsatz.

Da kann ich 100% zustimmen. Leider ein Faktor sich nicht günstig 
hinsichtlich gerechtere Entlohnung auswirkt.

Was solls. Siegen von Siegern lernen. Jammern hilft nix.
Wer meint z.B. Abteilungsleiter x, Stabsstelleninhaber y usw. bekommt 
alles geschenkt der  sollte zusehen selbst einer zu sein. Jeder ist 
seines Glückes Schmied.

von Michael K. (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich
> (dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

Verhalten ist aber auch eine Leistung.
Der brilliante Entwickler, der stur seinen eigenen Weg geht, mit 
niemanden arbeitet, sich von niemanden steuern lässt, in Meetings stört, 
etc. pp. ist trotz seiner hohen Qualifikation im Endeffekt ein 
Störfaktor den man entfernen muss, weil er in der Gesammtwirkung 
schädlich ist.

Wer mitspielt, Hierachien achtet, seine Führungskräfte unterstützt, auch 
wenn er nicht ihrer Meinung ist, eine hohe Frustrationstoleranz hat und 
ein Teamplayer ist, erschafft im Endeffekt größere Dinge als der 
verbissene Einzelkämpfer.

Wer verwahrlost in Verhalten und Erscheinung ist, nimmt negativen 
Einfluss auf seine Umgebung. Ob gegenüber Kollegen oder Kunden, sowas 
ist im besten Fall noch zu tolerieren. Gut ist das nie.

Man kann nicht vom Chef erwarten das man mit in Kundengespräche genommen 
wird und an Entscheidungsprozessen teilhat, wenn man im alltäglichen 
Auftritt den Eindruck vermittelt das man sich und sein Erscheinen nicht 
im Griff hat.

von F. B. (finanzberater)


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Alter Hase schrieb:
> Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich
> (dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

In meinen bisherigen Klitschen wurde weder nach Leistung noch nach 
Verhalten bezahlt, sondern nach Selbstvermarktung und Selbstdarstellung.

von Zocker_55 (Gast)


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> Re: Auftreten wirklich so wichtig?

Ja !

von Erfolgreicher (Gast)


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Ich war heute in kurzer Hose einkaufen und laufe bei diesen Temperaturen 
eigentlich nur mit nackten, haarigen Männerbeinen rum. Stilbruch 
sondersgleichen - interessiert aber niemanden..

von Naiver deutscher Michelstudent (Gast)


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F. B. schrieb:
> In meinen bisherigen Klitschen wurde weder nach Leistung noch nach
> Verhalten bezahlt, sondern nach Selbstvermarktung und Selbstdarstellung.

Gehen solche Läden nicht irgendwann pleite?

von Erfolgreicher (Gast)


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Naiver deutscher Michelstudent schrieb:
> Gehen solche Läden nicht irgendwann pleite?

Sogenannte Zombiefirmen vermute ich mal.

von Heiner (Gast)


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Erfolgreicher schrieb:
> Sogenannte Zombiefirmen vermute ich mal.

Full ACK!

lg. Heiner

von Dr. A. Fissur (Gast)


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Ich bin müde, ich geh ins Bett

von Achim B. (bobdylan)


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Erfolgreicher schrieb:
> interessiert aber niemanden..

Stimmt!

von Markus (Gast)


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Ich zitiere den kompletten Beitrag, weil er so gut ist.
Der sollte rot eingerahmt ganz oben in "Ausbildung und Beruf" angepinnt 
werden!


Michael K. schrieb:
> Verhalten ist aber auch eine Leistung.
> Der brilliante Entwickler, der stur seinen eigenen Weg geht, mit
> niemanden arbeitet, sich von niemanden steuern lässt, in Meetings stört,
> etc. pp. ist trotz seiner hohen Qualifikation im Endeffekt ein
> Störfaktor den man entfernen muss, weil er in der Gesammtwirkung
> schädlich ist.
>
> Wer mitspielt, Hierachien achtet, seine Führungskräfte unterstützt, auch
> wenn er nicht ihrer Meinung ist, eine hohe Frustrationstoleranz hat und
> ein Teamplayer ist, erschafft im Endeffekt größere Dinge als der
> verbissene Einzelkämpfer.
>
> Wer verwahrlost in Verhalten und Erscheinung ist, nimmt negativen
> Einfluss auf seine Umgebung. Ob gegenüber Kollegen oder Kunden, sowas
> ist im besten Fall noch zu tolerieren. Gut ist das nie.
>
> Man kann nicht vom Chef erwarten das man mit in Kundengespräche genommen
> wird und an Entscheidungsprozessen teilhat, wenn man im alltäglichen
> Auftritt den Eindruck vermittelt das man sich und sein Erscheinen nicht
> im Griff hat.

von Erfolgreicher (Gast)


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Markus schrieb:
> Ich zitiere den kompletten Beitrag, weil er so gut ist.
> Der sollte rot eingerahmt ganz oben in "Ausbildung und Beruf" angepinnt
> werden!

Bzgl. Beitrag: Wenn ich nicht in Chino + Hemd + schwarz glänzenden 
Lederschuhen erscheine, bin ich also ungepflegt und habe mein Erscheinen 
nicht im Griff? Das sehe ich anders. Wenn mein Vorgesetzter Mist 
erzählt, dann sage ich das auch direkt - oder widersetze ich mich damit 
Hierarchien?

Ganz so schwarz/weiß ist das nicht ;)...

Beitrag #5955331 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Erfolgreicher (Gast)


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MaWin schrieb im Beitrag #5955331:
> Total bescheuert diese Sichtweise. Du trägst normales Polohemd.
> Gebügelt. Das reicht.
>
> Ist es voll Tomatensauce und von gestern, dann hast du dein auftreten
> nicht im Griff...

Ich trage auch kein Polohemd, erst recht nicht gebügelt. Ich besitze gar 
kein Bügeleisen, vll. irgendwo im Schuppen vergaben.
Ich trage für meine Entwicklerarbeit keine andere (saubere) Kleidung, 
als im Alltag - wozu? Wenn Tomatensauce auf meinem Pulli landet ziehe 
ich einen neuen an sobald ich die Gelegenheit dazu habe.

Aber mich extra für die Arbeit rausputzen? Pfff...

von Le X. (lex_91)


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MaWin schrieb im Beitrag #5955331:
> Du trägst normales Polohemd.
> Gebügelt. Das reicht.

Wer Polo trägt hat bereits kapituliert.

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> MaWin schrieb:
> Du trägst normales Polohemd.
> Gebügelt. Das reicht.
>
> Wer Polo trägt hat bereits kapituliert.

MaWin scheint ein ziemlich komischer Kauz zu sein.

von Michael K. (Gast)


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Erfolgreicher schrieb:
> Bzgl. Beitrag: Wenn ich nicht in Chino + Hemd + schwarz glänzenden
> Lederschuhen erscheine, bin ich also ungepflegt und habe mein Erscheinen
> nicht im Griff?
Klar!
Entweder Smoking und Fliege oder Kartoffelsack.
Dazwischen gibt es nichts, da hast Du mich vollkommen richtig 
verstanden.


> Wenn mein Vorgesetzter Mist
> erzählt, dann sage ich das auch direkt - oder widersetze ich mich damit
> Hierarchien?
Nein, immer voller Konfrontationskurs ohne Rücksicht auf Verluste.
Führungskräfte lieben es, vor versammelter Mannschaft zur Sau gemacht zu 
werden.
Da muss man auch nicht auf seine Worte achten und fachlich, sachlich, 
respektvoll seine Ansichten äussern.
Nein, möglichst aggressiv und beleidigend seine unmissverständliche 
Missachtung zur Schau stellen, wenn man zu den Top Kräften gehören 
möchte.
Das wird mit einem sicheren, festen Platz im Team belohnt.
Auf der Ersatzbank bzw. Transferliste ...

Erfolgreicher schrieb:
> Ganz so schwarz/weiß ist das nicht ;)...
Sagts DU, nach dem Text?

Konfrontation mit Führungskräften ist manchmal unvermeidlich wenn man 
anders einfach nicht weiterkommt und Reden nur zu noch mehr und immer 
wieder Reden führt.
Das sind schliesslich auch nur Angestellte die einen Chef haben.
Der Ton macht aber die Musik und man sollte durch seine 
Leistungsbereitschaft glänzen können und nicht nur durch eine 'ich bin 
dagegen' Einstellung.
Sonst geht das schnell nach hinten los und man sitzt mit den anderen 
Motzköpfen im Abseits.

Meine Führung erwartet viel von mir und ich erwarte viel von meiner 
Führung.
Das sind keine Götter und ihre Macht wurde ihnen nur Verliehen von 
jemanden mit mehr Macht.
Trotzdem sind auch das meine Kollegen und denen fällt man nicht in den 
Rücken, man mobbt sie nicht und versucht sie im Rahmen seiner 
Möglichkeiten zu unterstützen.
Sonst hat man in dem Team nichts verloren und sollte sich nach was 
anderem umsehen.

von Erfolgreicher (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Meine Führung erwartet viel von mir und ich erwarte viel von meiner
> Führung.
> Das sind keine Götter und ihre Macht wurde ihnen nur Verliehen von
> jemanden mit mehr Macht.
> Trotzdem sind auch das meine Kollegen und denen fällt man nicht in den
> Rücken, man mobbt sie nicht und versucht sie im Rahmen seiner
> Möglichkeiten zu unterstützen.
> Sonst hat man in dem Team nichts verloren und sollte sich nach was
> anderem umsehen.

Bist du nicht ein Selbstständiger - bzgl. deiner "Führung"?

Von Motzen hat keiner geredet. Aber wenn mein Vorgesetzter etwas 
erzählt, was offentsichlich nicht stimmt dann sage ich *nett und 
höflich*: Das stimmt so nicht.

von Michael K. (Gast)


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Erfolgreicher schrieb:
> Bist du nicht ein Selbstständiger
War ich lange.
Habe jetzt aber interessantere Aufgaben und mehr lustige Gestörte um 
mich herum ;-)

von Erfolgreicher (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Habe jetzt aber interessantere Aufgaben und mehr lustige Gestörte um
> mich herum ;-)

Oder einen sicheren Arbeitsplatz :). Nur musst du dich jetzt evtl. 
wieder in Hierarchische System einfügen? Was ziehst du denn auf Arbeit 
an?

von Michael K. (Gast)


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Ich habe nicht nach einem sicheren Arbeitsplatz gesucht, sondern nach 
einer spannenden Aufgabe.

Selbstständigkeit bedeutet doch nur auch nur Schei**e fressen und mit 
sich mit beratungsresistenten Kunden abzuärgern. Auch nur eine 
Hierachie.

Was ich trage?
Gepflegt muss nicht Anzug bedeuten.
Auch nicht schicker als der Chef, aber nicht unrasiert, schmuddelig oder 
Löcher in den Schuhen.
Jede Firma hat ihren (inoffiziellen) Dresscode.
Sehen was die anderen Tragen und sich so kleiden das man in die Gruppe 
passt in der man sich in ein paar Jahren sieht.
Dafür arbeite ich zu hart um mich durch sowas auszubremsen.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Michael.

Michael K. schrieb:

> Selbstständigkeit bedeutet doch nur auch nur Schei**e fressen und mit
> sich mit beratungsresistenten Kunden abzuärgern. Auch nur eine
> Hierachie.

Richtig.
An einen Chef kann man sich teilweise gewöhnen. Kunden hat man immer 
wieder neue. Ein Kunde ist meist schlimmer als 10 Chefs.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von oszi40 (Gast)


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Bernhard W. schrieb:
> Bin seit kurzem in einem neuen Job

Dann hast Du noch viel zu lernen.

von Erfolgreicher (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Sehen was die anderen Tragen und sich so kleiden das man in die Gruppe
> passt in der man sich in ein paar Jahren sieht.

Der Mensch ist ein Herdentier!

von Bürovorsteher (Gast)


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> Selbstständigkeit bedeutet doch nur auch nur Schei**e fressen und mit
> sich mit beratungsresistenten Kunden abzuärgern.

Du hast es nicht auf die Rolle bekommen? Interessant.

von Michael K. (Gast)


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Erfolgreicher schrieb:
> Der Mensch ist ein Herdentier!

Ist so.
Da kann ich versuchen alle Menschen zu ändern, oder ich ändere mich.
Der Mensch funktioniert nach Regeln, wie jede Maschine.
Eine 95%tige Fleischmaschine mit 5% Bewustsein.
Bei vielen eher weniger.

Da muss ich den Automatismen was anbieten und wenn gepflegte Erscheinung 
dazu führt ernster genommen zu werden weil da im Primatenhirn was 
triggert, ist das okay für mich.

Geh mal wie ein Penner unter Leute und mach das gleiche mal mit Anzug 
und Krawatte.
Beobachte die Reaktionen auf Dich und sag mir dann, das Klamotte keinen 
Unterschied macht, weil wir alle doch so wundervolle Individuen sind, 
die nur durch ihre innere Schönheit glänzen.

Wie ein Banker auszusehen ist im technischen Umfeld ebenso fehl am 
Platz, wie das löchrige, verschwitze T-Shirt.

von Michael K. (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Du hast es nicht auf die Rolle bekommen? Interessant.

Im Gegenteil.
Ich habe Haus + fettes Polster binnen weniger Jahre verdient, alleine 
mit meiner persönlichen Arbeitskraft, ohne einen Tross an schwerfälligen 
Geldverbrennern mitzuschleppen.

Jetzt finde ich das hier ganz geil.

Noch mehr was Du wissen möchtest, oder pinkelst Du nur gerne an fremder 
Leute Beine?

von Bürovorsteher (Gast)


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Dieser Satz hier hat mich irritiert:

> Selbstständigkeit bedeutet doch nur auch nur Schei**e fressen

Ich habe da völlig andere Erfahrungen.

> oder pinkelst Du nur gerne an fremder Leute Beine?

Was ist denn das für eine Mimosenhaftigkeit, Herr Knoelke?

von Michael K. (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Was ist denn das für eine Mimosenhaftigkeit, Herr Knoelke?

Was stimmt denn bei Deinem Ego nicht, das Du einem ehemals 
Selbstständigen unterstellen musst, er wäre aus Unfähigkeit gezwungen 
gewesen wieder ins Angestelltenverhältniss zu wechseln?
Brauchst Du das um dich besser zu fühlen?
Warum ist das so?
Was macht dich denn so unglücklich, das Du das nötig hast, anstatt 
einfach zu fragen was mich dazu bewogen hat?

Wenn ich das richtig rekapituliere was Du m.E. hier schon geschrieben 
hast, besteht Deine Selbstständigkeit darin, als Einzelkämpfer mit 
Bestückungsmaschine große Stückzahlen zu liefern.
Fände ich ja reichlich öde, was Deine Unzufriedenheit erklären könnte.

Mein Job bestand immer darin auftragsbezogene Entwicklung zu machen.
Das ist richtig spannend, aber mit einem größeren Team stemmt man 
einfach sehr viel geilere Projekte.
Hätte ich mir aber ein größeres Team aufbauen wollen, hätte sich mein 
Job vom Entwickler zum Verwalter (Bürovorsteher ;-))verändert.
Das, und den Rattenschwanz an Personal, Gebäude und Kapitalbedarf wollte 
ich nie.
Insofern ist das was mir hier zur Verfügung steht das Beste aus zwei 
Welten.

Das Mittelständler mir nicht annähernd das bezahlen können was ich 
vorher eingestrichen habe stört mich kein Stück.
Geld war ein großer Antrieb als ich zuwenig davon hatte.
Jetzt spielt es viel mehr eine Rolle für mich das ich für das bezahlt 
werde was ich aus Leidenschaft tue.
Also arbeite ich eigentlich garnicht, sondern werde für meine 
Leidenschaft bezahlt.

Da kannst Du gerne mit Deiner Luxuskarosse die weisse Kiesauffahrt 
Deiner Elbschlossvilla rauf und runter fahren. Viel Spaß dabei. Ich 
würde trotzdem nicht tauschen wollen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Michael K. schrieb:
> Hätte ich mir aber ein größeres Team aufbauen wollen, hätte sich mein
> Job vom Entwickler zum Verwalter (Bürovorsteher ;-))verändert.

Tja du hast die wichtigste Regel für eine Selbständigkeit missachtet: 
"Ein guter Chef arbeitet nicht in der Firma sonder an der Firma".
Alles andere wird nichts.

von oszi40 (Gast)


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Das klingt gut, wenn man nur noch aus Spaß noch arbeitet. Dann ist das 
Auftreten auch viel lockerer als unter Druck.

von Michael K. (Gast)


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Cyblord -. schrieb:
> Tja du hast die wichtigste Regel für eine Selbständigkeit missachtet:

Ist doch eine Frage der Zielsetzung.
Reichtum und Privatjet waren nie mein Antrieb.
Für meine persönliche Zielsetzung habe ich alles richtig gemacht.
Was gibt es schöneres als sich auf die Arbeit zu freuen, mit der man den 
größten Teil seines Lebens verbringt.
Andere entspannen sich im Urlaub von einem Drecksjob der gut bezahlt 
wird.
Ich weiß immer garnicht was ich mit 30T Urlaub soll.
Bekomme ja nicht mal meine Überstunden abgebaut.

von Alter Hase (Gast)


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Michael K. schrieb:
> Also arbeite ich eigentlich garnicht, sondern werde für meine
> Leidenschaft bezahlt.

Wunderbar. Es gibt immer noch intrinsisch motivierte Mitarbeiter. So 
jemanden suche ich immer für mein Team. Denn dann kommt die Leistung 
quasi von alleine.

"Nur wer selbst brennt bingt andere zum Brennen".

Finde ich gut.

von Erfolgreicher (Gast)


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Viel besser ist doch, wenn man etwas macht das einem Spaß macht und 
man sich den Privatjet leisten kann 😁

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo alter Hase.

Alter Hase schrieb:

> "Nur wer selbst brennt bingt andere zum Brennen".

Irgendwann ist jeder Treibsatz ausgebrannt.

Ist die Frage, wie lange, wie stark und vor allem, wer zum Schluss davon 
profitiert hat.

Darum: Misstraue den Motivatoren!

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Nicht W. (nichtsowichtig)


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Für was braucht man ein Privatjet, wenn der Job das Paradies ist. 
Verstehen nur die wenigsten.

von AVR (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Irgendwann ist jeder Treibsatz ausgebrannt.
>
> Ist die Frage, wie lange, wie stark und vor allem, wer zum Schluss davon
> profitiert hat.
>
> Darum: Misstraue den Motivatoren!
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.dl0dg.de

Guten Abend Bernd,

als ich damals schon ein Student war, habe ich viel von deinen Beiträgen 
lernen können.

In diesem Fall hast du auch recht. Wenn jemand unbegründet versucht mich 
zu motivieren und mir erzählen will, dass ich zu höherem berufen bin, 
dann bin ich ganz vorsichtig mit dem Typen, der mir sowas erzählt. Schon 
alleine deswegen, weil wir in einer Neidgesellschaft leben. Niemand 
will, dass der andere besser ist. Darum bin ich bei Motivatoren genau 
wie du ganz vorsichtig.

MfG

von Bürovorsteher (Gast)


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> Also arbeite ich eigentlich garnicht, sondern werde für meine
> Leidenschaft bezahlt.

Und jemand anderes kassiert dafür, dass du dir den Hintern bis zum 
Kragen aufreißt. Tieferes Nachdenken ist nicht so dein Ding?

von Alter Hase (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Irgendwann ist jeder Treibsatz ausgebrannt.
>
> Ist die Frage, wie lange, wie stark und vor allem, wer zum Schluss davon
> profitiert hat.
>
> Darum: Misstraue den Motivatoren!

Hallo Bernd,

bevor das Ausbrennen passiert, muss es die Möglichkeit zur Regeneration 
geben. Es bedarf eines adequaten Ausgleichs, z.B. mittels Lebenspartner, 
Freunde, Hobbies usw.)

Ausbrennen kann man als Topmanager, Spitzensportler, Normalo-Ing. oder 
auch als Pflegekraft oder Hofkeeper, auch ganz ohne Motivator.

Motivatoren sind doch gut solange sie nicht negativ manipulieren.
Darum: Misstraue den Manipulatoren.

Was den Link angeht: Asche auf mein Haupt ich war noch nie in Duisburg.
http://www.dl0dg.de

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Wenn du wissen willst, was mit "Auftreten" gemeint ist, dann schau dir 
den VSL an:

https://www.digistore24.com/redir/214795/entroserv/

Wenn du so ein Video produzieren kannst, dann hast du das richtige 
Auftreten.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Alter Hase.


Alter Hase schrieb:
>
>> Irgendwann ist jeder Treibsatz ausgebrannt.
>>
>> Ist die Frage, wie lange, wie stark und vor allem, wer zum Schluss davon
>> profitiert hat.
>>
>> Darum: Misstraue den Motivatoren!

>
> bevor das Ausbrennen passiert, muss es die Möglichkeit zur Regeneration
> geben. Es bedarf eines adequaten Ausgleichs, z.B. mittels Lebenspartner,
> Freunde, Hobbies usw.)

Das was man heute als Work life Balance bezeichnet. Ja. Du vergisst 
aber, dass das für Überforderte nicht mehr hinkommen kann, weil denen es 
erstens an Zeit für vollständige Regeneration fehlt bzw. wenn ich gerade 
so eben den Job noch auf die Reihe kriege, dann fehlt hinterher auch die 
Energie für Lebenspartner, Freunde und Hobbies.

Der Tipp ist also gut, wenn es um eine Optimierung geht, aber nicht, 
wenn die Ressourcen überhaupt nicht mehr ausreichend vorhanden sind.

Die meisten Leute machen das ja auch automatisch richtig, und bei denen, 
wo es nicht langt, hilft auch das "richtigmachen" nicht, weil die 
grundlegenden Ressourcen fehlen.


>
> Ausbrennen kann man als Topmanager, Spitzensportler, Normalo-Ing. oder
> auch als Pflegekraft oder Hofkeeper, auch ganz ohne Motivator.

Richtig, die ganzens "selbstoptimierungs Strategien" laufen darauf aus, 
irgendwann die letzten Reserven aufzubrauchen. Wenn man nur "genügend 
will".....eine Zeitlang funktioniert es ja auch.

Aber letztlich läuft das, um im Rahmen eines elektrischen Modelles zu 
bleiben, auf etwas wie das "überbrücken von Sicherungen" hinaus.

> Motivatoren sind doch gut solange sie nicht negativ manipulieren.
> Darum: Misstraue den Manipulatoren.

Der Unterschied ist nicht wirklich vorhanden. Auch eine Motivation ist 
immer eine Manipulation.
Wir assozieren lediglich mit Motivation etwas gutes, sinnvolles, und mit 
Manipulation etwas destruktives. Es ist aber letztlich das gleiche, und 
nur unsere Bewertung macht den Unterschied. Und meist ist diese 
Bewertung auch überhaupt erst in der Retrospektive sinnvoll.

> Was den Link angeht: Asche auf mein Haupt ich war noch nie in Duisburg.
> http://www.dl0dg.de

Das "alte" Duisburg, das mit der Montan- und Schwerindustrie, wie ich es 
in Kindheit und Jugend erlebt habe und lieben gelernt habe, ist leider 
mittlerweile an Altersschwäche verstorben. So ist der Lauf der Dinge.

Auch ich wohne seit ca. 20 Jahren nicht mehr in Duisburg, sondern bin an 
den Niederrhein und ins Bergische Land meinen Jobs hinterher gezogen, 
weil ich mich damit umbringen würde, wenn ich täglich zwei bis drei 
Stunden und mehr auf der Autobahn verbringen würde.

Allerdings bin ich noch oft in Duisburg.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Le X. (lex_91)


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Und nicht vergessen: Eine Leistungsgesellschaft ist in erster Linie 
immer eine Verlierergesellschaft!

von Ingenieur (Gast)


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Le X. schrieb:
> Und nicht vergessen: Eine Leistungsgesellschaft ist in erster
> Linie immer eine Verlierergesellschaft!

Stimmt, das hat gefehlt, Bernd wird wohl langsam vergesslich. ;-) Aber 
diese kleine Schwäche sei ihm verziehen, denn inhaltlich kann ich ihm 
diesmal nur recht geben. Ich misstraue ebenfalls sogenannten 
Motivatoren, denn sowas mache ich lieber mit mir selbst aus als mich 
freiwillig manipulieren zu lassen. Da muss die Vertrauensbasis schon 
sehr, sehr groß sein.

Beitrag #5959577 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zocker_55 (Gast)


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> Le X. schrieb:
> Und nicht vergessen: Eine Leistungsgesellschaft ist in erster
> Linie immer eine Verlierergesellschaft!

Quatsch !

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Le X.

Le X. schrieb:
> Und nicht vergessen: Eine Leistungsgesellschaft ist in erster
> Linie
> immer eine Verlierergesellschaft!

Natürlich. Gut das Du es erwähnst! ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Dinge, die die Welt nicht braucht (Gast)


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> Auftreten wirklich so wichtig?

Wer einmal einen Gicht-Anfall erlitten hat, der weiß, wie wichtig gutes 
Auftreten ist.

von Alter Hase (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Das was man heute als Work life Balance bezeichnet. Ja. Du vergisst
> aber, dass das für Überforderte nicht mehr hinkommen kann, weil denen es
> erstens an Zeit für vollständige Regeneration fehlt bzw. wenn ich gerade
> so eben den Job noch auf die Reihe kriege, dann fehlt hinterher auch die
> Energie für Lebenspartner, Freunde und Hobbies.

Hallo Bernd,

na ja nicht wirklich vergessen, als Führungskraft muss man tief in seine 
Mitarbeiter hineinhören, beobachten, fragen, fühlen ...

... um festzustellen dass völlig unerwartet Mitarbeiter sich überfordert 
fühlen (!), von denen man (ich) das nie für möglich gehalten hätte. Ja 
das ist nicht immer einfach. Daher gefällt mir der Spruch "wer Führen 
möchte muss Menschen mögen". Da durfte ich viel lernen, ist aber super 
spanned, da ja gemachte Fehler selten intelligent sind. Und Umgang mit 
Fehlern ist das A und O.

> Der Unterschied ist nicht wirklich vorhanden. Auch eine Motivation ist
> immer eine Manipulation.
> Wir assozieren lediglich mit Motivation etwas gutes, sinnvolles, und mit
> Manipulation etwas destruktives. Es ist aber letztlich das gleiche, und
> nur unsere Bewertung macht den Unterschied. Und meist ist diese
> Bewertung auch überhaupt erst in der Retrospektive sinnvoll.

Ja das stimmt schon ("unsere Bewertung macht den Unterschied"). Ich 
möchte aber was positives erreichen - also ein win-win. Mit bestem 
Wissen und Gewissen. Sonst wäre es in meinen Augen auch negative = 
einseitige Manipulation.

Plötzlich sind wir bei den Werten angekommen: Vertrauen ist echt was 
wert.
Ohne geht bei mir nix.

von Manfred (Gast)


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Alter Hase schrieb:
> als Führungskraft muss man tief in seine
> Mitarbeiter hineinhören, beobachten, fragen, fühlen ...

Das ist eine Gratwanderung zwischen Kontrolle und Zuwendung.

> ... um festzustellen dass völlig unerwartet Mitarbeiter sich überfordert
> fühlen (!), von denen man (ich) das nie für möglich gehalten hätte.

Das kann ich verstehen, wenn der Mitarbeiter sich allein gelassen fühlt. 
Der Chef kann einen Mitarbeiter frei arbeiten lassen, wenn dieser gut 
ist und sich darauf verlassen, dass der Mitarbeiter sich meldet, wenn er 
ein Problem hat. Aber genau dann, wenn der Mitarbeiter den Chef braucht, 
hat dieser sich unmittelbar um ihn zu kümmern. Es kann nicht sein, 
selbst erlebt, dass ich meinen dreimal anrufe und danach zweimal in 
seinem Büro einen Tanz aufführe, bevor der begreift, dass er mich / 
seine Abteilung gegen andere Kollegen zu vertreten hat.

Personalführung ist nicht einfach, ich hatte nur wenige, die das 
ordentlich konnten.

von Juniormanager (Gast)


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Manfred schrieb:
> Aber genau dann, wenn der Mitarbeiter den Chef braucht,
> hat dieser sich unmittelbar um ihn zu kümmern.

Der Mitarbeiter hat sich um mein Wohlbefinden zu kümmern. Seine primäre 
und oftmals auch einzige Aufgabe ist es, mein Ego zu pinseln, Kaffee für 
mich zu holen und mir kühle Luft zuzufächeln wenn es draußen heiß wird 
und die Klimaanlage in meinem Einzelbüro nicht genügend Leistung liefert 
(nur ich habe ein Einzelbüro und nur ich habe eine Klimaanlage - 
versteht sich von selbst). Fachliche, organisatorische und 
zwischenmenschliche Probleme sind von mir fernzuhalten. Die 
Verschwendung meiner hochbezahlten und wertvollen Arbeitszeit durch 
Nachfragen oder gar Forderungen seitens des Untergebenen führt zum 
Karriereaus. Ich werde schließlich bezahlt um zu lenken und nicht um zu 
denken. In einem funktionierenden Unternehmen findet der Informations - 
und Befehlsfluss in eine Richtung statt: Von Oben nach Unten.
Wenn der Mitarbeiter einen Kümmerer benötigt, soll er bei RTL anrufen 
und nach der Super Nanny fragen. Wir sind doch hier nicht im 
Kindergarten.

von Manfred (Gast)


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Juniormanager schrieb:
> Fachliche, organisatorische und
> zwischenmenschliche Probleme sind von mir fernzuhalten. Die
> Verschwendung meiner hochbezahlten und wertvollen Arbeitszeit durch
> Nachfragen oder gar Forderungen seitens des Untergebenen führt zum
> Karriereaus. Ich werde schließlich bezahlt um zu lenken und nicht um zu
> denken.

Auch, wenn Du es vermutlich ironisch meinst: Genau solche Vorgesetzte 
sind in der realen Arbeitswelt anzutreffen.

von Juniormanager (Gast)


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Manfred schrieb:
> Juniormanager schrieb:
>> Fachliche, organisatorische und
>> zwischenmenschliche Probleme sind von mir fernzuhalten. Die
>> Verschwendung meiner hochbezahlten und wertvollen Arbeitszeit durch
>> Nachfragen oder gar Forderungen seitens des Untergebenen führt zum
>> Karriereaus. Ich werde schließlich bezahlt um zu lenken und nicht um zu
>> denken.
>
> Auch, wenn Du es vermutlich ironisch meinst: Genau solche Vorgesetzte
> sind in der realen Arbeitswelt anzutreffen.

Ich bin durch die harte Schule der Stromberg-Academy gegangen. Seither 
bin ich eine gefragte Führungskraft. Die Personaler lieben mich.

von Hamburger (Gast)


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Manfred schrieb:
> "Sicheres Auftreten" schließt Freundlichkeit nicht aus. Zurückhaltung
> ist nicht in jedem Fall angesagt, sicheres Auftreten bedeutet, seine
> Ansicht auch gegen Widerstand zu vertreten.

Dann bist du aber schnell raus aus dem Gespräch, wenn der andere sich in 
der besseren Position wähnt. Und ist das Verhältnis erst zerrüttet, dann 
ist Eissalon angesagt ...

Man muss Kompromisse machen ,,,

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Lerne Verkaufen!

Beitrag #5961753 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hasi Goreng (Gast)


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Stefan H. schrieb:
> Lerne Verkaufen!

Für dumm verkaufen. Das ist heute ein sehr wichtiges Vietscher (oder so)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Hasi Goreng schrieb:
> Für dumm verkaufen. Das ist heute ein sehr wichtiges Vietscher (oder so)

Nein, für schlau verkaufen! Gebe deinem Gegenüber das Gefühl er/sie habe 
die richtige Entscheidung getroffen.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo alter Horst.

Alter Hase schrieb:

>> Das was man heute als Work life Balance bezeichnet. Ja. Du vergisst
>> aber, dass das für Überforderte nicht mehr hinkommen kann, weil denen es
>> erstens an Zeit für vollständige Regeneration fehlt bzw. wenn ich gerade
>> so eben den Job noch auf die Reihe kriege, dann fehlt hinterher auch die
>> Energie für Lebenspartner, Freunde und Hobbies.

> na ja nicht wirklich vergessen, als Führungskraft muss man tief in seine
> Mitarbeiter hineinhören, beobachten, fragen, fühlen ...

....damit man sie besser manipulieren kann.

>
> ... um festzustellen dass völlig unerwartet Mitarbeiter sich überfordert
> fühlen (!), von denen man (ich) das nie für möglich gehalten hätte. Ja
> das ist nicht immer einfach. Daher gefällt mir der Spruch "wer Führen
> möchte muss Menschen mögen".

Naja, als Vorgesetzter heisst oft genug "führen" eigentlich "in die 
Pfanne hauen". Und als Vorgesetzter bist Du wohl meistens gut Beraten, 
Leute, die überfordert sind, gegen nicht Überforderte auszutauschen. 
Laufen ja genug herum, die Arbeit suchen und vermutlich nicht 
überfordert wären.
Darum werde ich mir in einer solchen Situation dreimal überlegen, ob ich 
meinem Chef das erzähle. Wenn er von selber darauf kommen muss, ist das 
vielleicht ein Monat weiter vom Harzen weg.

> Da durfte ich viel lernen, ist aber super
> spanned, da ja gemachte Fehler selten intelligent sind. Und Umgang mit
> Fehlern ist das A und O.

Ja, interessant schon.

> Ja das stimmt schon ("unsere Bewertung macht den Unterschied"). Ich
> möchte aber was positives erreichen - also ein win-win. Mit bestem
> Wissen und Gewissen. Sonst wäre es in meinen Augen auch negative =
> einseitige Manipulation.

Das mit der Win-Win Situation ist oft genug nicht hinzubekommen.
Chefs haben immer eine Agenda, die sich mit der persönlichen Agenda des 
Untergebenen im allgemeinen NICHT gut deckt, obwohl einige wenige 
Deckungspunkte fast immer existieren. Aber im allgemeinen bleiben 
unzählige Kollisionspunkte.
Das sollte nicht unterschlagen werden.

>
> Plötzlich sind wir bei den Werten angekommen:

Nicht bei Werten, bei Bewertungen. ;O)


> Vertrauen ist echt was
> wert.
> Ohne geht bei mir nix.

Ja, "alte Hasen" zeichnen sich durch Erfahrung und Misstrauen aus. Und 
meistens auch durch Kaltschnäuzigkeit und Zynismus.

Das, was Du beschreibst, ist eher eine Situation unter "Peers".

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

: Bearbeitet durch User
von Alter Hase (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Naja, als Vorgesetzter heisst oft genug "führen" eigentlich "in die
> Pfanne hauen". Und als Vorgesetzter bist Du wohl meistens gut Beraten,
> Leute, die überfordert sind, gegen nicht Überforderte auszutauschen.

Hallo Bernd,

"in die Pfanne hauen" passt überhaupt nicht in mein Weltbild.
Wie gehe ich dann die nächsten x Monate/Jahre mit dem Mitarbeiter (der 
Mitarbeiterin) um?
Wenn er/sie geht - muss ich nachbesetzen, neu einlernen usw.
Nee: ich bin stolz auf meine Mitarbeiter(innen). Und ja - ich habe 
durchaus hohe Erwartungen.

> Und als Vorgesetzter bist Du wohl meistens gut Beraten, Leute, die
> überfordert sind, gegen nicht Überforderte auszutauschen.

Das ist ein gaaaanz weiter Weg im Großkonzern. Eher trägt man so manchen 
über die Ziellinie. Deshalb: Augen auf bei der Einstellung neuer MA.

> Darum werde ich mir in einer solchen Situation dreimal überlegen, ob ich
> meinem Chef das erzähle.

Das ist klar. Mit geeigneter Fragetechnik und Beobachtung und/oder 
Empathie kann man durchaus überwiegend die Lage richtig einschätzen.

> Aber im allgemeinen bleiben unzählige Kollisionspunkte.

Was ich erlebt habe: nein. Bei mir ist die Wechselquote sehr gering. 
Bisher ausreichend gute Bewerber, auch wenn nur intern besetzt werden 
durfte.
Einzelne Kollisionspunkte gibt es immer. Man muss damit umgehen können.

> Ja, "alte Hasen" zeichnen sich durch Erfahrung und Misstrauen aus.
> Und meistens auch durch Kaltschnäuzigkeit und Zynismus.

Erfahrung bestimmt. Misstrauen nein - das hilft mir wenig.
Kaltschnäuzigkeit und Zynismus - hift mir noch weniger, also erst recht 
nein.

Zusammengefasst: wer meiner Meinung nach - ein negatives Menschenbild 
hat, der sollte nicht führen wollen. Macht wenig Spaß, erzeugt viel 
Stress (auf beiden Seiten) und bringt eher minderwertige Performance in 
Summe.

Beitrag #5963658 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Alter Hase (Gast)


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Manfred schrieb:
> Es kann nicht sein,
> selbst erlebt, dass ich meinen dreimal anrufe und danach zweimal in
> seinem Büro einen Tanz aufführe, bevor der begreift, ...

das sollte kein Problem sein nach 3 Anrufen und 2 Visiten.
Das begreift jeder Chef. Jeder!

> dass er mich / seine Abteilung gegen andere Kollegen zu vertreten hat.

Ist das tatsächlich erstrebenswert? Oder fördert das dann Grabenkriege 
zwischen Gruppen und Abteilungen. Als Chef gilt es die Lage zu 
überblicken und die beste Gesamtlösung zu suchen, natürlich zum Wohl des 
Arbeitgebers.

Wenn der Chef in so einer Situation zögert, dann liegt das nicht an 
mangelndem Verständnis der Lage sondern an mangelndem EINVERSTÄNDNIS zu 
dem was der Mitarbeiter vorschlägt bzw. erwartet.

Die meiste Energie geht in zwischenmenschlichen Problemen verloren, 
nicht in den Sachthemen.

von Manfred (Gast)


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Alter Hase schrieb:
>> Es kann nicht sein,
>> selbst erlebt, dass ich meinen dreimal anrufe und danach zweimal in
>> seinem Büro einen Tanz aufführe, bevor der begreift, ...
> das sollte kein Problem sein nach 3 Anrufen und 2 Visiten.
> Das begreift jeder Chef. Jeder!

Wenn er seiner Aufgabe gerecht würde, hätte er sich spätestens beim 
zweiten Anruf gekümmert - vergleichbare Erlebnisse berichteten auch 
andere Kollegen.

>> dass er mich / seine Abteilung gegen andere Kollegen zu vertreten hat.
> Ist das tatsächlich erstrebenswert?

Das kommt auf die Aufgabenstellung an. Außendienst-Service und Vertrieb 
sehen Produkte anders als die Entwicklung. Wenn der Außendienst Probleme 
beim Kunden nicht lösen kann und die Entwicklung keine Kooperation 
zeigt, müssen sich die beiden Chefs hauen, eine Lösung zu finden. Sitzt 
ersterer das einfach aus, hat er unzufrieden / überforderte Mitarbeiter, 
das darf er nicht hinnehmen.

> Oder fördert das dann Grabenkriege zwischen Gruppen und Abteilungen.

Grabenkrieg kenne ich aus einem Projekt, das muß man wirklich nicht 
haben. Der passiert aber eigentlich nur dann, wenn versucht wird, 
Unfähigkeit zu verdecken um den eigenen Arsch zu retten.

> Als Chef gilt es die Lage zu überblicken
> und die beste Gesamtlösung zu suchen, natürlich zum Wohl des
> Arbeitgebers.

Das ist vollkommen richtig. Er hat das dann aber zu kommunizieren und 
sich nicht einfach in Abtauchhaltung zu üben.

> Wenn der Chef in so einer Situation zögert, dann liegt das nicht an
> mangelndem Verständnis der Lage sondern an mangelndem EINVERSTÄNDNIS zu
> dem was der Mitarbeiter vorschlägt bzw. erwartet.

Das setzt voraus, siehe oben, dass er überhaupt erst einmal reagiert und 
das mitteilt.

von Zocker_55 (Gast)


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> Re: Auftreten wirklich so wichtig?

Ja !

Vor allem sicheres Auftreten.

Weicheier, Trockenspucker und Leisetreter haben da keine Chance.

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