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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Auftreten wirklich so wichtig?


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Autor: Bernhard W. (Gast)
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Hi Leute

Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef 
sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug 
rumlaufen oder andere langweiligen Dinge. Bin gern am PC und nicht im 
Shopping center.
Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Autor: Manfred (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es,

Trolltrottel

> dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Sicheres Auftreten hat keinesfalls etwas mit Anzug tragen zu tun, es 
würde damit beginnen, den Chef zu fragen, was er denn darunter versteht.

Autor: Gerd M. (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> neuer Chef sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Dann weißt Du ja, was in der Firma zählt. Hauptsache alles sieht gut 
aus. Spiel das Spiel mit bis du was neues gefunden hast. Leisten misst 
du in dem Laden nichts, nur gut aussehen ;)

Autor: CarlLagerfeld (Gast)
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Das ist ein komplexes Themenfeld:

1) du bist richtig, richtig gut in deinem job: Dann kannst du dir e 
travaganzen in kleidung/sozialverhalten erlauben. Dein umfeld wird duch 
als nerd abstempeln und dich ansonsten tolerieren

2) du bist durchschnitt, der job/einkommen ist dir egal: du wirst als 
der verschrobene typ mit mickrigem einkommen in einem hinterzimmerbüro 
enden

3) du bist durchschnitt, job/einkommen ist dir nicht egal, du bist 
unterdurchschnitt: lerne, mit den wölfen zu heulen und/oder mach dich 
durch kopieren des fashionstyles deines scheffs/des mainstreams und 
durch nachplappern des business blahblah deiner kollegen unsichtbar.

Autor: Christian S. (roehrenvorheizer)
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Bernhard W. schrieb:
> Hi Leute
>
> Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.


Vor wem gegenüber genau sieht Dich Dein Chef unvorteilhaft auftreten?

mfG

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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Der Chef will keine mickrige Truppe.
Ich schlage vor diese Situation zum Lernen zu verwenden. Also aufpeppen 
mit weissem Hemd, Krawatte, Lackschuhe, Gel-frisur. Und nach einem Monat 
soll der Chef 30% aufs Gehalt drauflegen, sonst verschwindet das Zeug im 
Schrank...

Autor: AVR (Gast)
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Mein Fresse...wir Deutschen sind ja ein richtiges Blendervolk geworden. 
Was für eine Schande.

Autor: AVR (Gast)
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Naja was soll man sagen? Das Blenden scheint wohl von Natur aus so 
gewollt. Was in der Berufswelt erwünscht ist, gibt es in der Natur 
bereits seit sehr sehr langem. Ein Beispiel der Pfau. Das Blendertier 
schlechthin. Ersetze dein Informatikjob mit der Paarung des Pfaus und du 
findest eine Analogie.

MfG

Autor: Markus (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Hi Leute
>
> Bin seit kurzem in einem neuen Job, als Informatiker. Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge. Bin gern am PC und nicht im
> Shopping center.
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Wenn ich einen Informatiker einstelle, dann erwarte ich eigentlich ein 
Bückstück welches sich in leicht geduckter Haltung ohne aufzufallen 
durchs Unternehmen bewegt, Sklavenarbeit macht und sich jedes Jahr mit 
einer Reallohnkürzung durch eine Lohnerhöhung unter Inflation zufrieden 
gibt.

Du verhälst dich also genau richtig.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Wann sind denn die Schulferien überall zu ende?

Autor: Toni Tester (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5930375:
> Ersetze dein Informatikjob mit der Paarung des Pfaus und du
> findest eine Analogie.

Hinkt zwar wie Sau, ist aber trotzdem kein Vergleich.
Das, was der Pfau macht, hat einen wirklich tieferen Sinn, nämlich den 
Fortbestand der Art möglichst effizient zu sichern, indem die 
prachtvollsten, stärksten Männchen die fertilsten Weibchen besteigen 
dürfen.
Das "Balzverhalten" dieser Möchtegern-Managertypen in Anzug, Krawatte 
und Gelfrisur ist eher homosexueller Natur - ähnlich dem Äußeren 
typischer "Gender-Opfer"* signalisiert es den Vorgesetzten, dass man 
vergleichsweise billig zu haben ist, vulgo für eine Aussicht auf eine 
auch nur mickrige Karotte mehr als willig die Schenkelschere macht und 
die A-Backen auseinander zieht.

*) Z. B. MzW-Transsexuelle, die mitten in der Umwandlung aufhörten und 
jetzt als Mann im Kleid überzeugen wollen und mit unmöglich hohen 
Schuhen, riesigen Ohrringen und tonnenweise Schminke ihren männlichen 
Gang, ihre männliche Stimme und ihren Kehlkopf zu überdecken suchen.

Beitrag #5930476 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Udo S. (urschmitt)
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Hannes J. schrieb:
> Wann sind denn die Schulferien überall zu ende?

Die haben in BaWü und Bayern gerade erst begonnen

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge.

vielleicht wäre er schon zufrieden, wenn du jeden Tag duschen und keine 
Sandalen tragen würdest.

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

NEIN!

Bernhard W. schrieb:
> Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Wie läufst Du rum, im Gegensatz zu deinen Kollegen?

-Kleidung
-Frisur (Irokese, farblich extrovertiert, ...)
-Haltung (Schluffi,...)
-Körperpflege (wurde schon genannt)

Autor: F.B. (Gast)
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Sei ein Mann! Lern Anzug und Krawatte!

Euer Finanzierungsberater!

Autor: Buppie's World (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5930370:
> Mein Fresse...wir Deutschen sind ja ein richtiges Blendervolk geworden.

von Amerika lernen, heißt blenden lernen!

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Hi wieder mal, ich bin's, der TO.

Also: ich bin in der IT wie es auch hier mal früher geheissen hat in der 
Firma, EDV, als Senior Entwiggler angestellt. In der (bayrischen) 
Niederlassung sind wir hier Teil eines grösseren Baukonzerns, nahm 
damals das Angebot an, da mir der Chef sympathisch war, das Gehalt jetzt 
nicht so schlecht und ich weg von einer Bastlerklitsche wollte. Soviel 
(und nicht mehr) dazu ;-)

Das witzige ist, dass Bauleiter die sich jahrelang einen Ruf 
erarbeiteten, nun im Sommer im T Shirt rumlaufen dürfen.
Mir war es auch sehr heiss, jetzt bei den Temperaturen und ohne (!) 
Klimaanlage im Büro sehe ich es nicht ein, langärmelige Hemden zu 
tragen. Hab 1-2 Neulinge gesehen, die auch mit mir angefangen haben, die 
tragen das, scheint ein ungeschriebener Code zu sein. Hab das auch mal 
versucht und bin kommt mir vor, besser angekommen bei den Leuten, evtl 
reine subjektive Wahrnehmung.

Vielleicht bin ich auch normale Kleidung bzw nicht so ein Theater von 
meiner Klitsche gewöhnt. Nach wie vor gehe ich mit T Shirt bei den 
Temperaturen arbeiten. Sandalen sind schon angenehm, da halte ich jedoch 
nichts davon, eher bequeme Sportschule.
Entweder sie machen eine offizielle Kleiderordnung mit Klimaanlage oder 
sie lassen es und ich auch. So einfach meine ich es, keine Trollerei und 
kein Theater in der Firma.

Viele Grüsse
Bernie

Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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Suit up!

Autor: Gaaast12234 (Gast)
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Das kommt ja auch drauf an was für eine Position die anderen im Tshirt 
haben und was du für eine Position hast.

Die EDV Hansel bei uns laufen auch im Hoodie oder lustigen Shirts rum. 
Dafür sind es halt nur EDV Hansel ohne jeglichen Kundenkontakt.

Selbst die Handwerker bei uns kriegen als Arbeitskleidung Polo Shirts.

Hemd und Jeans kann man von einem Ingenieur gerade wenn er neu ist schon 
erwarten. Ich hab nach 6 Monaten in der Firma auch langsam angefangen 
1-2 die Woche kein Hemd zu tragen.

Autor: DerHeiner (Gast)
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Also ein Pulli bzw. T-Shirt mit gescheiten Birkenstocks muss schon sein, 
damit tritt man sehr angenehm auf.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Also meine Untergebenen müssen immer Anzug und Krawatte tragen, 
einschließlich den Nerds und Entwicklern ohne Kundenkontakt. Das ist 
über das Kleingedruckte des Vertrags sowieso so festgelegt.

Würde jemand in Jeans und Hemd aufkreuzen, würde ich denjenigen sofort 
für 2 Wochen in Büro im Keller degradieren, ohne Sonnenlicht. Das geht 
doch gar nicht.

Autor: Ende Gelände (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Also meine Untergebenen müssen immer Anzug und Krawatte tragen,
> einschließlich den Nerds und Entwicklern ohne Kundenkontakt. Das ist
> über das Kleingedruckte des Vertrags sowieso so festgelegt.
> Würde jemand in Jeans und Hemd aufkreuzen, würde ich denjenigen sofort
> für 2 Wochen in Büro im Keller degradieren, ohne Sonnenlicht. Das geht
> doch gar nicht.

Leistung, Leistung, Leistung, liebe Freunde des schnöden Mammons!

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Toni Tester schrieb:
> Das "Balzverhalten" dieser Möchtegern-Managertypen in Anzug, Krawatte
> und Gelfrisur ist eher homosexueller Natur

Und die "homosexuelle Natur" ist also abzulehnen?

Toni Tester schrieb:
> signalisiert es den Vorgesetzten, dass man
> vergleichsweise billig zu haben ist

Homosexuelle sind also leicht zu haben?

Toni Tester schrieb:
> *) Z. B. MzW-Transsexuelle, die mitten in der Umwandlung aufhörten und
> jetzt als Mann im Kleid überzeugen wollen und mit unmöglich hohen
> Schuhen, riesigen Ohrringen und tonnenweise Schminke ihren männlichen
> Gang, ihre männliche Stimme und ihren Kehlkopf zu überdecken suchen.

Den Unterschied zwischen Transsexualität und Travestie kennst du? Dass 
Transsexuelle aufgrund von Depression, Mobbing, Diskriminierung oft 
Probleme im Berufsleben haben und sich eine vollständige 
Geschlechtsanpassungs-OP-Serie nicht mal eben so leisten können, und 
dass so eine Sache auch nicht an einem Tag vollständig erledigt ist, 
weißt du?

Toni Tester schrieb:
> "Gender-Opfer"*

Eine Person, welche einen inneren Kampf austrägt und sich nicht von der 
Gesellschaft in eine Ecke drängen lässt bezeichnest du also als "Opfer"? 
Es hat leider nicht jeder das Glück, in der Gen-Lottie das Los 
Männlich-Weiß-Heterosexuell-Cisgender zu ziehen. Diese sind es erst, 
welche andere zum Opfer machen (homo/trans-phobe Schläger, Politiker, 
Gesetze, ...).

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Eine Person, welche einen inneren Kampf austrägt und sich nicht von der
> Gesellschaft in eine Ecke drängen lässt bezeichnest du also als "Opfer"?
> Es hat leider nicht jeder das Glück, in der Gen-Lottie das Los
> Männlich-Weiß-Heterosexuell-Cisgender zu ziehen. Diese sind es erst,
> welche andere zum Opfer machen (homo/trans-phobe Schläger, Politiker,
> Gesetze, ...).

Nun, die meisten haben nun mal keinen inneren Kampf, sondern sind 
unterfordert. Die wollen halt irgendwie "individuell" sein und schaffen 
das nur darüber, dass sie jetzt irgendein cooles Geschlecht haben.

Für mich gibt es nur Mann, Frau und Mischformen, also zwei Geschlechter 
und das in einer deutlichen Mehrheit.

Aber ich habe das Problem eh nicht, da ich eh nur Männer unter mir habe 
und sich sowieso keine Frauen auf Ingenieur Berufe bewerben. Und son 
Zwischending habe ich noch nicht gesehen.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Nun, die meisten haben nun mal keinen inneren Kampf, sondern sind
> unterfordert.

Und woher weißt du das?

Juniormanager schrieb:
> Die wollen halt irgendwie "individuell" sein und schaffen
> das nur darüber, dass sie jetzt irgendein cooles Geschlecht haben.

Bis jetzt ging es um MtF-Transsexuelle. Ist "weiblich" also ein "cooles 
Geschlecht"? Und woher weißt du das?

Juniormanager schrieb:
> Für mich gibt es nur Mann, Frau und Mischformen, also zwei Geschlechter
> und das in einer deutlichen Mehrheit.

Gut dass sich die Welt nicht an dem orientiert, was es "für dich" gibt.

Juniormanager schrieb:
> Und son
> Zwischending habe ich noch nicht gesehen.

Nicht bewusst.

Juniormanager schrieb:
> und sich sowieso keine Frauen auf Ingenieur Berufe bewerben

Vielleicht möchten die nicht mit Menschen zusammen arbeiten, welche 
andere Menschen als Dinge ("Zwischending") bezeichnen.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Vielleicht möchten die nicht mit Menschen zusammen arbeiten, welche
> andere Menschen als Dinge ("Zwischending") bezeichnen.

Unsinn, ganz viel Neusprech bla bla bla. Mann oder Frau 99%. Ansonsten 
irgendwas dazwischen. "Ich hab schon als Kind lieber mit Puppen 
gespielt, ich glaub ich bin eine Frau im Körper eines Mannes" - träum 
weiter.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Mann oder Frau 99%.

Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?

Juniormanager schrieb:
> "Ich hab schon als Kind lieber mit Puppen
> gespielt, ich glaub ich bin eine Frau im Körper eines Mannes" - träum
> weiter.

Richtig, mit Puppen hat das nichts zu tun.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?

Zumindest ist es nicht so wichtig, welches Geschlecht die nun im 
Einzellfall haben, dass man einen Aufstand drum macht. Genauso wie ich 
nicht für einen Veganer unter 100 Fleischessern ein zweites Menu koche 
bei einer (privaten) Feier. Muss der sich halt das rauspicken was er 
mag.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Zumindest ist es nicht so wichtig, welches Geschlecht die nun im
> Einzellfall haben, dass man einen Aufstand drum macht.

Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich 
behandelt und nicht beschimpft, verprügelt, ausgegrenzt, diskriminiert, 
gefoltert, hingerichtet (passiert alles ständig) werden.

Juniormanager schrieb:
> Genauso wie ich
> nicht für einen Veganer unter 100 Fleischessern ein zweites Menu koche
> bei einer (privaten) Feier.

Und wie machst du es bei z.B. bei Menschen mit Zöliakie? Wenn alles 
Gluten enthält, ist es halt Pech?

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Und wie machst du es bei z.B. bei Menschen mit Zöliakie? Wenn alles
> Gluten enthält, ist es halt Pech?

Veganismus/Vegetarismus ist im Gegensatz dazu keine Krankheit (oder 
doch?). Äpfel/Birne.

Genauso reicht Mann/Frau ankreuzen auf irgendwelchen Formularen völlig 
aus. Da wird einfach im Moment so ein Aufstand drum gemacht, das ist 
unfassbar. Machste kein "divers" in dein Stellenangebot, kann gleich der 
Abmahnanwalt kommen. Was wird auf diesem Land..?

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Veganismus/Vegetarismus ist im Gegensatz dazu keine Krankheit (oder
> doch?). Äpfel/Birne.

Aha. Geschlechtsidentität ist angeboren. Die kann man sich genau so 
wenig aussuchen.

Juniormanager schrieb:
> Machste kein "divers" in dein Stellenangebot, kann gleich der
> Abmahnanwalt kommen. Was wird auf diesem Land..?

Oh nein, Menschen werden gleich behandelt! Wo kommen wir da hin? Das 
vergiftet bestimmt unsere Brunnen.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Aha. Geschlechtsidentität ist angeboren. Die kann man sich genau so
> wenig aussuchen.

Das stimmt, nur versuchen sich viele eine andere Ientität aufzusetzen. 
Gerade wieder ein Video gesehen. Fette kurzhaarige Frau mit Geschlecht 
XYZ und ein offensichtlicher Mann, der sich als undefiniert beschreibt.

Was ein Blödsinn, denen gehts einfach zu gut. Natürlich würde ich sowas 
nicht einstellen...

Autor: Rudi Radlos (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Mich nervt es, mich mit so einem Quatsch wie zB jeden Tag in einem Anzug
> rumlaufen oder andere langweiligen Dinge.

Dr. Postel meinte: zu jedem Anlass die richtige Kleidung. Nur so wird 
aus einem Briefträger ein Oberarzt!

Autor: Maxe (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Juniormanager schrieb:
>> Mann oder Frau 99%.
>
> Und die restlichen 1% (70 Millionen weltweit) sind also egal?
Es geht hier ja hoffentlich ums biologische Geschlecht. Und die 1% sind 
eben keine Menschen, die der Meinung sind, im falschen Koerper zu 
stecken, sondern deren biologischen Merkmale sind halt nicht eindeutig.
Per Gesetz sind aber alle auf der Arbeit gleich zu behandeln. Das 
Geschlecht ist aber z.B. bei der Bereitstellung von Toiletten zu 
beruecksichtigen. Dabei geht es um den Schutz der Personen, die die 
Toilette benutzen. Ueblich ist eine Einteilung in zwei Personengruppen, 
die eine mit Zipfel, die andere ohne Zipfel. Weil das bei 99,5% (tendenz 
fallend) eben mit dem Geschlecht korrelliert, nennt man die Toilletten 
der Einfachheit halber nach dem Geschlecht.

> hetero
Auch das ist per Gesetz ohne Relevanz fuer.die Arbeit.

Autor: Maxe (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich
> behandelt und nicht beschimpft, verprügelt, ausgegrenzt, diskriminiert,
> gefoltert, hingerichtet (passiert alles ständig) werden.
Ja, hast recht, bei uns ist heute in der Mittagspause erst wieder ein 
Vegetarier hingerichtet worden.

Autor: Bernd (Gast)
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@ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag

Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Das stimmt, nur versuchen sich viele eine andere Ientität aufzusetzen.

Und woher weißt du, dass es aufgesetzt ist? Kannst du Gedanken lesen?

Maxe schrieb:
> Auch das ist per Gesetz ohne Relevanz fuer.die Arbeit.

Leider doch, denn z.B. die katholische Kirche darf als Arbeitgeber 
(Träger von u.a. Kindergärten, Krankenhäusern) hier fröhlich 
diskriminieren.

Maxe schrieb:
> Ja, hast recht, bei uns ist heute in der Mittagspause erst wieder ein
> Vegetarier hingerichtet worden.

Die nicht, aber in diversen Ländern steht auf Homosexualität die 
Todesstrafe.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Bernd schrieb:
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Ich bin zwar nicht Bernd, aber ich trage auch nachts einen Pyjamer, der 
wie ein Anzug ausschaut! Ich habe hat Stil und muss doch ein Vorbild für 
meine nerdigen Entwickler sein!

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Die nicht, aber in diversen Ländern steht auf Homosexualität die
> Todesstrafe.

Wir sind hier aber nicht in einem "diversen" Land ;).

Dr. Sommer schrieb:
> Und woher weißt du, dass es aufgesetzt ist? Kannst du Gedanken lesen?

Nö, aber das ist offensichtlich, dass die nur verwirrt sind. Legt sich 
in der Regel mit dem älter werden.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Nö, aber das ist offensichtlich, dass die nur verwirrt sind. Legt sich
> in der Regel mit dem älter werden.

Es ist offensichtlich, dass du verwirrt bist ob der Anforderung, 
alt-eingebrannte Auffassungen zu revidieren. Das legt sich, wenn diese 
Generation älter wird und ab tritt.

Autor: Maxe (Gast)
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Nachtrag:

Dr. Sommer schrieb:
> Niemand macht einen Aufstand. Die Menschen möchten nur gerne gleich
> behandelt [...] werden.
Du verwechselst da was! Die fuehlen sich diskriminiert, WEIL sie gleich 
behandelt werden.
Sie koennen nicht ertragen, dass sie wie jeder andere auch nach ihrer 
Biologie kategorisiert werden.

Autor: NDW (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Mein neuer Chef
> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.

Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

Autor: NDW (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Pyjamer

:-)

Beitrag #5931132 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5931142 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Le X. (lex_91)
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Lass dich halt triggern, Dr. Sommer.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb im Beitrag #5931142:
> Davon
> ab, ja, es wird zu viel aufgrund von biologischem Geschlecht
> kategorisiert. Außer bei medizinischen Zwecken ist das wenig nötig.

Das ist halt der Flucht der Individualität. Die Leute werden immer 
gleichgeschalteter und drehen langsam durch. Nun versuchen sie sich 
durch ein "Geschlecht" wieder individuell zu machen. Die normalsten sind 
halt diejeniger mit Mann/Frau Beziehung, Haus, Kind und Arbeit.

Dann gibts eben ein paar Verrückte, die meinen CIs*TransMann irgendwas 
zu sein, weil sie gerne mit Puppen spielen und gleichzeitig einen SUV 
fahren.

Mir egal, aber die sollen mich einfach mit ihren wirren Gedanken in Ruhe 
lassen.

Wenn ich bei Tagesspiegel einen Artikel lese "was kannst du für LGBT 
machen?" denke ich mir: Nix, die kriegen keine Sonderbehandlung, sondern 
werden wie alle anderen auch behandelt.

Autor: Maxe (Gast)
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Dr. Sommer schrieb im Beitrag #5931142:
> Davon
> ab, ja, es wird zu viel aufgrund von biologischem Geschlecht
> kategorisiert. Außer bei medizinischen Zwecken ist das wenig nötig.
Genau. Und nach GeNdER zu kategorisieren ist überhaupt gar nicht 
notwendig.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Wollen wir nicht lieber über den Klimawandel und die bevorstehende 
Rezession sprechen?
Und über die drohende Massenarbeitslosigkeit in der Automobilindustrie?

Autor: Traumtänzer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Bernd schrieb:
>> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?
>
> Ich bin zwar nicht Bernd, aber ich trage auch nachts einen Pyjamer, der
> wie ein Anzug ausschaut! Ich habe hat Stil und muss doch ein Vorbild für
> meine nerdigen Entwickler sein!

Pyjamer? Jamer nicht rum!

Auch ich trage im Bett einen Anzug. Man könnte ja schließlich im Traum 
jemandem begegnen. Nur die Krawatte hänge ich über die Nachttischlampe, 
weil ich mich schon einmal fast stranguliert hätte.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
Datum:

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Juniormanager schrieb:
> Das ist halt der Flucht der Individualität. Die Leute werden immer
> gleichgeschalteter und drehen langsam durch. Nun versuchen sie sich
> durch ein "Geschlecht" wieder individuell zu machen. Die normalsten sind
> halt diejeniger mit Mann/Frau Beziehung, Haus, Kind und Arbeit.

Wirre Verschwörungstheorie.

Juniormanager schrieb:
> Dann gibts eben ein paar Verrückte, die meinen CIs*TransMann irgendwas
> zu sein,

Du bist also nicht Cis? Was denn?

Juniormanager schrieb:
> Nix, die kriegen keine Sonderbehandlung, sondern
> werden wie alle anderen auch behandelt.

Schön wärs! Wenn es endlich so weit ist, kann man mit den Protesten und 
Forderungen aufhören.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Wirre Verschwörungstheorie.

Ne, man muss sich diese Leute nur mal anschauen und anhören. Total wirr, 
keine Verschwörungstheorie. Lebenserfahrung.

Dr. Sommer schrieb:
> Du bist also nicht Cis? Was denn?

Vermutlich heißt cis irgendwas mit hetero oder? Mir ziemlich egal, 
tangiert mich nicht :). Ich bin ein heterosexueller, junger weißer Mann 
- irgendwann alt.

Dr. Sommer schrieb:
> Schön wärs! Wenn es endlich so weit ist, kann man mit den Protesten und
> Forderungen aufhören.

Nun, dass ich in einem 100 Mann Betrieb für einen Trans ein extra Klo 
für 20.000€ einrichten muss gehört dazu? Bei mir nicht.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Vermutlich heißt cis irgendwas mit hetero oder? Mir ziemlich egal,
> tangiert mich nicht :)

Ah, kennst also nichtmal die Begriffe, weißt aber was andere fühlen und 
denken?

Juniormanager schrieb:
> Nun, dass ich in einem 100 Mann Betrieb für einen Trans ein extra Klo
> für 20.000€ einrichten muss gehört dazu

Muss man überhaupt nicht.

Autor: Juniormanager (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Ah, kennst also nichtmal die Begriffe, weißt aber was andere fühlen und
> denken?

Begriffe sind vollkommen überflüssig, ja. Ich habe mich mit dem Thema 
beschäftigt und für mich abgehackt: unwichtig, maßlose Übertreibung. 
Daher werden die Begriffe auch wieder aus meinem WÖrterbuch gestrichen 
;).

Autor: CarlLagerfeld (Gast)
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Pyjamer, abgehackt, Juniormanager - alles klar...

Autor: Juniormanager (Gast)
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C(K)arl Lagerfeld ist schon tot!

Autor: Elvis P. (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> C(K)arl Lagerfeld ist schon tot!

sagt wer?

Autor: Alter Hase (Gast)
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NDW schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Mein neuer Chef
>> sagt dauernd, dass ich an meinem Auftreten arbeiten soll.
>
> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum 
einer mag):

1.
Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst 
dann  untergeordnet nach Leistung.

2.
Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu 
sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der 
meine Stärken und Schwächen?

Wer 1. und 2. ignoriert hats auf Dauer schwer ... erst recht wenn der 
Chef dauernd ...

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Bernd schrieb:
> @ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Nein, etwas ungeschickt ausgedrückt: ich meinte dieses Anzug-Gehabe: ich 
bin nicht so gerne im Shopping Center, um die ganzen Anzüge zu kaufen, 
ja irgendwann auch reinigen zu lassen (viele Mehrkosten) und sonstige 
Accessoires zu besorgen, wenn ich auch normal arbeiten kann. Im 
Gegenteil Leuten im Anzug (Banker, Versicherungen, Mafia..) traue sogar 
noch weniger als Leuten mit "Standard" Kleidung.

Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich 
wiederum auch übertrieben... Oh mei, manchmal frage ich mich, hätte 
wahrscheinlich eher in die 70er/80er gepasst:
Da war wohl rauchen, Steak, ein gutes Bier, eine schöne Alte und ein 
geil motorisiertes (oder frisiertes) ;-) Auto  noch was.
Heute ist man als "normaler" ja schon Exot. Vegan, alkoholfrei, 
glutenfrei, hirnfrei, alles total normal? Geht's noch. Irgendwann wird 
das "klassische" wieder hip ;-)

Autor: AVR (Gast)
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Alter Hase schrieb:
> Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum
> einer mag):
>
> 1. Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.

Das spiegelt auch den aktuellen Zeitgeist in diesem Sche** Land wieder. 
Das gilt sogar nicht nur bei Konzernen, sondern auch an vielen anderen 
Orten.

Na gut. Macht ruhig so weiter bis letzte Fähige Typ kein Bock mehr haben 
wird. Zum Glück habe ich das damals schon im Studium verstanden und habe 
das mit meinem Start Up sofort beendet. Wozu dadurch mehr unnötig mehr 
Steuern zahlen für irgendwelche Minderleister.

Beitrag #5931499 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Manfred (Gast)
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Msd schrieb im Beitrag #5930476:
> Ihr alle seit Trottel.

Schaue: https://seidseit.de/

> Bis auf der erste, der ist nur ein Troll.

Vermutlich ja, vielleicht aber auch nur doof.

Bernd schrieb:
> @ Bernhard aka Freitagstroll am Dienstag
> Du ziehst zum Einkaufen einen Anzug an? Bist du ein Konsumtrottel?

Geh' mal im Lodderoutfit los, ein Auto (Neuwagen) zu kaufen, das ist 
erlebenswert. Schade nur, dass die Arroganzverkäufer bzw. deren Chef nie 
erfahren, weshalb das nichts wurde bzw. ich bei einem anderen gekauft 
habe.

NDW schrieb:
> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.

Du wiederholst im Prinzip meinen Post:
Beitrag "Re: Auftreten wirklich so wichtig?"

Ich bin gelegentlich zu Kunden gefahren / geflogen, die mit dem System 
unzufrieden sind und nun den Experten aus dem Werk benötigen. Jeans-Hose 
von KiK, ungebügeltes Hemd. Das gab regelmäßig skeptische Blicke, aber 
nach kurzer Zeit erledigt - dann haben sie gemerkt, dass ich den Kram 
kenne und in der Lage bin, Korrekturen durchzusetzen.

Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und 
-Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht 
irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter 
Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat. Der Kunde 
kannte ihn schon länger, gemeinsam haben wir "die Kuh vom Eis geholt" - 
nur das zählt.

Das bedeutet aber auch, dass man "Arsch in der Hose" hat, 
Äußerlichkeiten zu ignorieren.

Autor: Maxe (Gast)
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Bimbo. schrieb im Beitrag #5931499:
> Das muss
> wirklich eine winzige Randgruppe sein, die die Medien gekapert hat. Mir
> geht es erlich gesagt auch etwas auf die Nüsse und allen die ich kenne
> ebenfalls.
Es gibt halt Themen wo man tendenziell nicht dagegen sein kann.
Die Gender-Fraktion ist gegen Diskriminierung, wer kann schon f u e r 
Diskriminierung sein. So schweigt eben ein Grossteil der Menschen, 
insbesondere im oeffentlichen Raum.
Im gleichen oeffentlichen Raum moechten sich viele profilieren, Sie 
suchen sich Themen, von denen sie Unterstuetzung/Anerkennung erwarten - 
und wenig Kontra. Und genau da gelangt man wieder an solche Themen.

Dazu kommt noch eine Opferizierung der Gesellschaft. Mir scheint das ein 
Trend zu sein,  dass an jeder Ecke Hilfsbeduerftige gesehen werden. Die 
auf die eigene Hilfe warten. Wie hier der Dr. Sommer. Natuerlich ist er 
weder schwul noch lesbisch, noch trans, weder vegetarier noch weiblich. 
Und trotzdem (oder gerade deshalb) stempelt er ganze 
Bevoelkerungsgruppen als Opfer ab.
Und tut auch noch so als ginge es ihm um deren Interessen. Das laeuft 
natuerlich unterbewusst ab. Eine emotionale Mischung aus 
Hilfsbereitschaft und Selbstbefriedigung.

Autor: Elbi (Gast)
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Manfred schrieb:
> Sicheres Auftreten

Es geht wohl eher um ein zurückhaltendes Auftreten.

Nicht poltern sondern sanft reden und sprechen.

Freundlich und nett ist angesagt

Autor: Manfred (Gast)
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Elbi schrieb:
> Manfred schrieb:
>> Sicheres Auftreten
> Es geht wohl eher um ein zurückhaltendes Auftreten.
> Nicht poltern sondern sanft reden und sprechen.
> Freundlich und nett ist angesagt

"Sicheres Auftreten" schließt Freundlichkeit nicht aus. Zurückhaltung 
ist nicht in jedem Fall angesagt, sicheres Auftreten bedeutet, seine 
Ansicht auch gegen Widerstand zu vertreten.

Sind wir in einem Waldorf-Kindergarten oder einem geschäftlichen Umfeld?

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Alter Hase schrieb:
> 1.
> Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.

In kleinen Betrieben ist das auch nicht so viel anders. Jeder Chef 
toleriert spezielles Verhalten nur bis zu einem gewissen Punkt. Durch 
Können kann man den Punkt hinausschieben, aber irgendwo ist Schluss. Bei 
jedem.

Die Flure der Arbeitsagenturen sind voll von Leuten die glaubten sie 
wären unersetzlich und könnten sich im Betrieb alles leisten.

> 2.
> Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu
> sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der
> meine Stärken und Schwächen?

Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die 
ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne 
Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.

Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten 
wird.

Wer einen Arbeitsvertrag in einer Firma unterschreibt, in der man im 
Anzug rum läuft, das aber nicht will, war bei der Unterschrift bekifft. 
Wer glaubt dass der Anzug für ihn nicht gilt macht das nicht ungestraft. 
Vielleicht kommt die Strafe erst nach Jahren wenn man bei einer 
Gehaltserhöhung oder Beförderung übergangen wird.

Autor: F. B. (finanzberater)
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In meiner vorletzten Klitsche, die allerdings überdurchschnittlich 
bezahlt hat, habe ich den Vorgesetzten gefragt, ob man im Sommer auch 
mit kurzen Hosen kommen darf. Er meinte nein, man könnte ja eine leichte 
Leinenhose tragen. Falls Kunden im Haus wären, würden kurze Hosen keinen 
guten Eindruck machen usw. Später sah ich dann regelmäßig einige 
Kollegen aus anderen Abteilungen in kurzen Hosen und barfuß durch die 
Flure rennen, ohne dass es jemanden gestört hätte. Habe dann aber 
sowieso zum Ende der Probezeit gekündigt. Firma und Bezahlung waren zwar 
gut, aber das Verhalten der Vorgesetzten und die Arbeitsweise dort fand 
ich schon etwas merkwürdig.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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CarlLagerfeld schrieb:
> Das ist ein komplexes Themenfeld:
>
> 1) du bist richtig, richtig gut in deinem job: Dann kannst du dir e
> travaganzen in kleidung/sozialverhalten erlauben. Dein umfeld wird duch
> als nerd abstempeln und dich ansonsten tolerieren
>
> 2) du bist durchschnitt, der job/einkommen ist dir egal: du wirst als
> der verschrobene typ mit mickrigem einkommen in einem hinterzimmerbüro
> enden
>
> 3) du bist durchschnitt, job/einkommen ist dir nicht egal, du bist
> unterdurchschnitt: lerne, mit den wölfen zu heulen und/oder mach dich
> durch kopieren des fashionstyles deines scheffs/des mainstreams und
> durch nachplappern des business blahblah deiner kollegen unsichtbar.

Auf den ersten Blick ziehen alle drei Varianten die gleichen Folgen nach 
sich. Worin liegen jetzt genau die Vor- und Nachteile?

> Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und
> -Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht
> irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter
> Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat.

Das sind so Geschichten von Nerds für Nerds um sich weiter einzureden 
dass nur Können und sonst nichts zählt. Das ist aber leider nicht so.
Die Anzug tragenden Vollpfosten mit guten Kontakten werden befördert und 
der Nerd im Keller wird halt zwangsweise toleriert, nicht befördert, 
aber kann sich dann dem Anzugtyp überlegen fühlen. Schlechter Deal.

Wie immer zählt die Mitte. Man muss fachlich was drauf haben, aber in 
Äußerlichkeiten und Verhalten vorzeigbar sein. Auch für Kunden. Dann 
läufts mit der Karriere.

: Bearbeitet durch User
Autor: AVR (Gast)
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F. B. schrieb:
> Später sah ich dann regelmäßig einige Kollegen aus anderen Abteilungen
> in kurzen Hosen und barfuß durch die Flure rennen, ohne dass es jemanden
> gestört hätte.

Alle sollen gleich sein, aber einige sind halt gleicher.

Autor: Le X. (lex_91)
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AVR schrieb im Beitrag #5931735:
> F. B. schrieb:
>> Später sah ich dann regelmäßig einige Kollegen aus anderen Abteilungen
>> in kurzen Hosen und barfuß durch die Flure rennen, ohne dass es jemanden
>> gestört hätte.
>
> Alle sollen gleich sein, aber einige sind halt gleicher.

Na was soll der AG denn machen?
Sofort die Abmahnung rausholen?

Bei uns laufen auch einige im Gammellook und mit kurzer Hose herum.
Die offizielle Ansage ist dass man, obwohl es keinen Dresscode für 
Entwickler gibt, nicht im Badelook rumlaufen soll.
Aber wenns halt doch einer macht, meingott, wird halt toleriert.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #5931790 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5931841 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932071 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932089 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5932101 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Alter Hase (Gast)
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Hannes J. schrieb:
> Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die
> ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne
> Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.
>
> Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten
> wird.

Ja das würde ich sofort so unterschreiben. Denn Probleme gibts genug, 
man braucht keine zusätzlichen Probleme anderer.
Lösungsvorschläge sind noch besser, mir ist aber klar dass die nicht 
immer mitgeliefert werden können. Wenn sich kein Mitarbeiter mehr traut 
was zu fragen ist es auch nicht wirklich gut.

Was das Auftreten (Optik) betrifft: Anzug und Krawatte sind bei uns out. 
Braucht niemand. Solange man nicht völlig "von der Norm" abweicht ist 
alles ok, einschließlich bis zur letzten Hierarchieebene (oben wie 
unten).

Autor: Alter Hase (Gast)
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Le X. schrieb:
> Bei uns laufen auch einige im Gammellook und mit kurzer Hose herum.
> Die offizielle Ansage ist dass man, obwohl es keinen Dresscode für
> Entwickler gibt, nicht im Badelook rumlaufen soll.
> Aber wenns halt doch einer macht, meingott, wird halt toleriert.

Als erstes versucht man dem Abweichler klar zu machen, dass es seine 
EIGENE  Idee ist dass es besser ist nicht im Badelook herumzulaufen da 
Vorteil A, B, C usw.

Bei geschickter Argumentation und Wortwahl klappt das auch meistens.
Bei beratungsresistenten Fällen ist dagegen das Modell "Ansage" auf der 
Tagesordnung...

Jemandem klar zu machen dass Idee X doch die eigene Idee ist und daher 
schleunigst umgesetzt werden sollte ist auch ganz hilfreich bei Kunden, 
Lieferanten, Mitarbeiter, Chef ...

Autor: loeti2 (Gast)
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Ein sicheres Auftreten vermeidet Unfälle und ist bei der 
Berufsgenossenschaft hoch angesehen.

Dazu gehört festes Schuhwerk und eine funktionale nicht einengende 
Kleidung.

Gleichzeitig soll die Kleidung schützen, was zum Beispiel bei kurzen 
Hosen nicht gegeben ist, da könnte ja Lötzinn zwischen die Beine tropfen 
;-)

Autor: Teddy (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Nö. Ich gehe zumindest mit normalen Klamotten (neutrales 
T-Shirt/Pullover + Jeans) zur Arbeit und habe jeden zweiten Tag fettige 
Haare.
Stört niemanden.

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Hi Leute

Vielen Dank für eure Tipps. Hab mich nun etwas für den Mittelweg 
entschieden:

https://st3.depositphotos.com/4071389/16855/i/1600/depositphotos_168551684-stock-photo-shorts-and-suit-guy.jpg

Bin gespannt wie es ankommt in der Firma, werde das ähnliche Outfit 
tragen (aber ohne Krawatte).

Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!

Wenn in einer Firma, warum auch immer, Anzug- und Krawattenzwang ist, 
dann muss ich mich dran halten.

Ich kenne auch welche, die haben als Freiberufler aus solchen Gründen 
einen Job abgelehnt.


Du arbeitest freiwillig (!) unter diesen Rahmenbedingungen.
Love it, Change it, leave it!

Beitrag #5932937 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine 
Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
Wenn mein Chef mich daran erinnern müsste, wäre mir das peinlich.

Man trägt die Klamotten für den Job den man machen möchte.
Ungepflegt mit fettigem Haar, wäre das dann Bahnhofspenner.

Sitze ich mit Entscheidern des Kunden zusammen und möchte ernst genommen 
werden, habe ich mich entsprechend zu benehmen.
Der Mensch ist ein Augentier und die Klamotte ist die Verpackung.
Ein Iphone wickel ich ja auch nicht in eine alte Zeitung ein.

Autor: Doppelnepp (Gast)
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Eigentlich sollte man die Kleidung trage fuer den Job, den man haben 
moechte. Wenn du also Chef werden willst solltest du dich wie ein Chef 
kleiden.

Autor: Ron Jeremy (Gast)
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Michael K. schrieb:
> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
> Wenn mein Chef mich daran erinnern müsste, wäre mir das peinlich.
Mir sind Anzugträger mit tellergrossen Schwitzflecken peinlich, 
Selbstrespekt gegenüber sich selbst und des Kunden sieht für mich anders 
aus. Das zeigt mir nur da sitzt einer der ausgesprochen dämlich ist.
Wie soll man solche Leute ernst nehmen.
Erst gestern wieder sowas erlebt: drückende Schwüle, rein in einen 
Bürobunker dort drinn war es noch stickiger, rein ins Archtektenbüro und 
da rennen sie alle mit blauen Langarmhemden Krawatte und seichnass unter 
den Armen rum. Bin ich hier im Iditoentzoo gelandet?

> Man trägt die Klamotten für den Job den man machen möchte.
> Ungepflegt mit fettigem Haar, wäre das dann Bahnhofspenner.
s.o.


> Der Mensch ist ein Augentier und die Klamotte ist die Verpackung.
S.o. die Schwitzflecken im Businessoutfit. Der Mensch ist auch ein 
Nasentier.

Beitrag #5932979 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Misanthrop schrieb im Beitrag #5932979:
> Ich glaube aber

das Du mal wieder absolut keinen Plan hast.
Wird Dir das nicht langweilig mich unter ständig neuen Identitäten 
anpissen zu wollen?

Beitrag #5933057 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Ich schon wieder (Gast)
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Bimbo. schrieb im Beitrag #5932937:
> Hätte ich nicht anders gemacht. Würde mein Chef heute damit kommen,
> hätte er zwei Möglichkeiten: a) den Unsinn wieder sein lassen. Oder b)
> er ist mich los.

Wenn Du so schnell wieder einen anderen besseren Job bekommst, bei dem 
der Chef, die Kollegen, .. nicht eine andere Macke haben, kannst Du das 
machen.

Beitrag #5933495 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5933538 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Jo S. (Gast)
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Alter Hase schrieb:
>> Btw  Mit "Auftreten" wird im Allgemeinen das Verhalten einer Person
>> beschrieben. Mit deren Outfit hat dies herzlich wenig zu tun.
>
Zum angemessenen Verhalten gehört auch ein passendes Outfit.

> Ja genau so ist es. Die Grundregeln sind einfach (auch wenn die kaum
> einer mag):
> 1.
> Es wird (bei Großkonzernen i.d.R.) nach Verhalten bezahlt - und erst
> dann  untergeordnet nach Leistung.
>
> Wer 1. und 2. ignoriert hats auf Dauer schwer ... erst recht wenn der
> Chef dauernd ...

Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung 
bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.

Wer stets schlechte Leistung bringt (schwarze Liste), hat´s auf Dauer 
schwer, im Unternehmen bleiben zu dürfen.

Autor: Jo S. (Gast)
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Hannes J. schrieb:
>> 2.
>> Aufgabe des Mitarbeiters gegenüber seinem Chef ist für Klarheit zu
>> sorgen: was erwartet der genau von mir? Wo sieht der mich? Wo sieht der
>> meine Stärken und Schwächen?
>
> Noch wichtiger ist keinen Ärger zu machen. Kein Chef mag Leute die
> ständig Ärger machen. Entweder dadurch, dass sie mit Problemen ohne
> Lösungen kommen, oder dass sie selbst das Problem sind.
>
> Ein guter Mitarbeiter ist jemand, der von seinem Chef dafür gehalten
> wird.

volle Zustimmung

Autor: Jo S. (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
>> Ich habe einen externen Servicetechniker erlebt, der in Badehose und
>> -Latschen beim Kunden erschien und diesen duzte, ich war leicht
>> irritiert. Nach wenigen Minuten war klar, dass das ein exzellenter
>> Fachmann ist und Äußerlichkeiten einfach nicht nötig hat.
>
> Das sind so Geschichten von Nerds für Nerds um sich weiter einzureden
> dass nur Können und sonst nichts zählt. Das ist aber leider nicht so.
> Die Anzug tragenden Vollpfosten mit guten Kontakten werden befördert und
> der Nerd im Keller wird halt zwangsweise toleriert, nicht befördert,
> aber kann sich dann dem Anzugtyp überlegen fühlen. Schlechter Deal.
>
> Wie immer zählt die Mitte. Man muss fachlich was drauf haben, aber in
> Äußerlichkeiten und Verhalten vorzeigbar sein. Auch für Kunden. Dann
> läufts mit der Karriere.

ebenso volle Zustimmung

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Beim Auftreten - egal wie - aber immer EINS bedenken: Du sollst Mutter 
Erde nicht mit Füßen treten!

Autor: uiae (Gast)
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Jo S. schrieb:
> volle Zustimmung

Jo S. schrieb:
> ebenso volle Zustimmung

Danke für diese hilfreichen Beiträge!

Autor: Quak Quak (Gast)
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Achim B. schrieb:
> Beim Auftreten - egal wie - aber immer EINS bedenken: Du sollst
> Mutter Erde nicht mit Füßen treten!

https://www.blick.ch/news/ausland/ei-glueck-in-berlin-schwules-pinguin-paar-will-nachwuchs-id15457871.html

Autor: rbx (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Habt ihr ähnliches schon mal erlebt?

Ja, Psychostudiom, 1.Semester Beobachtungspraktikum, Abhängigkeit der 
"Hilfsbereitschaft" vom äußeren Erscheinungsbild.

Schickes Outfit/Auto vs alter VW-Bus + Studi/Palestinensertuchoutfit

So getan als mit Auto stehengeblieben und mit Benzinkanister an der 
Straße winkend, nahe beim Auto.

Bei welchem Auto/Outfit wurde öfter angehalten?

Bei Gericht ist der Effekt noch schlimmer. Wer hübscher ist, wird (viel) 
milder bestraft - falls überhaupt.

Dann gibt es aber auch noch: (diesen Link auf keinen Fall anklicken!)
Youtube-Video "Reaktanz - Weniger ist mehr"

Beitrag #5934507 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Alter Hase (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung
> bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.
>
> Wer stets schlechte Leistung bringt (schwarze Liste), hat´s auf Dauer
> schwer, im Unternehmen bleiben zu dürfen.

Oha - das ist bei uns anders. Selbst Externe "merken und kommunizieren" 
das, wohlgemerkt erst mal wertfrei. Ok wir haben deutlich 6 stellig 
Mitarbeiter an Bord. Lokal wird es da Unterschiede geben. Ich kenne nur 
ein paar Business Units genauer und auch da bei weitem nicht alle 
Bereiche.
Aber: woran wird bei Tarif-MA die Leistung gemessen? Da werden eher 
Aufgaben beschrieben (keine messbaren Ziele). Erst außerhalb Tarif 
werden bei uns die Erbsen genau gezählt - x% von welchem Zielwert auch 
immer mal Multiplikator y ergibt usw. usw.
Gehässig ausgedrückt läufts bei uns wie bei den mittlerweile "verhassten 
Bankern" ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Alter Hase schrieb:
> Aber: woran wird bei Tarif-MA die Leistung gemessen? Da werden eher
> Aufgaben beschrieben (keine messbaren Ziele). Erst außerhalb Tarif
> werden bei uns die Erbsen genau gezählt

Aus diesem Grund kann die höchste Entgeltgruppe mit hoher 
Leistungszulage bei 40h-Woche durchaus attraktiver sein als ein 
AT-Vertrag. Da muss man schon genau abwägen, was am Ende besser ist.

Autor: Dominik (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich
> wiederum auch übertrieben...

Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne 
Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr 
drin.

Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben, 
wenn er den Konsum selbiger meidet?

Beitrag #5934815 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: P. S. (namnyef)
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Michael K. schrieb:
> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.

Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss 
mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich 
manche das vorstellen.

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Dominik schrieb:
> Bernhard W. schrieb:
>> Apropos Veganer, Gluten, Transgender, XYZ  etc. Alles das finde ich
>> wiederum auch übertrieben...
>
> Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne
> Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr
> drin.
>
> Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben,
> wenn er den Konsum selbiger meidet?

Nö, diejenigen mit Vegan, Gluten etc. die habens meistens beim Hirn, 
weniger am Arsch.

Wen jemand Erdnüsse aus Allergiegründen nicht isst, ist das i.O., da der 
Konsum derjenigen dann in dem Fall nachweisbar schadet.
Hirngespinste wie vegan, Gluten, Transgender usw. kommen eher aus 
Hollywood oder aus Nahrungsmittelkonzernen und es gibt leider viel zu 
viel Leute die an diesen Schund glauben.
(In Wirklichkeit ist die Nahrungsindustrie dahinter, die einfach über 
solche fragwürdigen Trends und andere Signale versucht, die Bevölkerung 
zu manipulieren). Meistens sind es Teenies, Yuppies, wie junge 
Studienabgänger oder Studenten die sich intellektuell geben wollen, 
Biofreaks, Öko/Konsumtussis, die sich gut vorkommen etc. oder einfach 
sogar teilw. normale Leute die diese Hirnwäsche glauben.
Hat es das in den 70er/80er/90er etc. gegeben? nein. Die Leute haben 
trotzdem überlebt. Ja sogar hat es Zeiten gegeben, in dem sie froh 
waren, überhaupt etwas zu essen zu bekommen. Den Leuten geht´s heute 
anscheinend zu gut.

Grüsse
Bernie

Autor: Einfach unverbesserlich (Gast)
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P. S. schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Gepflegte Erscheinung ist eine Sache des Selbstrespekts und eine
>> Respektsbezeugung gegenüber den Kunden.
>
> Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss
> mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich
> manche das vorstellen.

Labberiges Nerd-T Shirt und ausgebeulte Jeans müssen reichen

Beitrag #5934834 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Einfach unverbesserlich (Gast)
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Dirty Harry schrieb im Beitrag #5934834:
> P. S. schrieb:
>> Sehr richtig! Das verstehen die meisten einfach nicht. Und das muss
>> mitnichten der Anzug oder gegelte Haare sein, oder wie auch immer sich
>> manche das vorstellen.
>
> Ja es reichen absolut schon ein Sakko, Chino und glänzende Lederschuhe
> als Entwickler. Frisur ist relativ unwichtig, als Mann natürlich maximal
> Ohrenlang. Als Hausmeister/Praktikant reichen dann Hemd, Markenjeans und
> Markenschuhe.
>
> Alles andere ist Schlabberlook.

Unfug. Es zählt nur der Code

Autor: F. B. (finanzberater)
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Jo S. schrieb:
> Meine Erfahrung: Auch in Großkonzernen wird primär nach Leistung
> bezahlt, ein angemessenes Verhalten gehört dazu.

Wie kann im Großkonzern nach Leistung bezahlt werden, wenn es 
ERA-Tabellen gibt? Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit 
der ein High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist 
wie die Low-Performer? Darüber kann sich doch nur jemand freuen, der im 
Hamsterrad feststeckt.

Beitrag #5934927 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Bernhard.

Bernhard W. schrieb:

> Hirngespinste wie vegan, Gluten, Transgender usw. kommen eher aus
> Hollywood oder aus Nahrungsmittelkonzernen und es gibt leider viel zu
> viel Leute die an diesen Schund glauben.

Wegen Gluten:
https://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie
Zölliakie ist kein Hirngespinst.

> (In Wirklichkeit ist die Nahrungsindustrie dahinter,

Nahrungsindustrie? Auch bei Transgender? Das hat wohl was mit 
Menschenfresserei zu tun. ;O)

> die einfach über
> solche fragwürdigen Trends und andere Signale versucht, die Bevölkerung
> zu manipulieren). Meistens sind es Teenies, Yuppies, wie junge
> Studienabgänger oder Studenten die sich intellektuell geben wollen,
> Biofreaks, Öko/Konsumtussis, die sich gut vorkommen etc. oder einfach
> sogar teilw. normale Leute die diese Hirnwäsche glauben.

Da oft hinter esoterischen Trends Fachleute stecken, die sehr 
überzeugend auch andere Fachleute hinters Licht führen können, sind hier 
teilweise umfassende Recherchen nötig.

Als Startpunkt für eigene Recherchen empfielt sich oft 
https://www.psiram.com/de/index.php/Hauptseite

> Hat es das in den 70er/80er/90er etc. gegeben? nein.

Doch. die 70er, 80er und 90er waren voll mit Esoterik und Drogen. ;O)
Nur eine andere Esoterik und andere Drogen als heute.

> Die Leute haben trotzdem überlebt.

Eben nicht alle. Und die wegen Problemen verstorben sind, können Dir nun 
nichts davon erzählen. Das verfälscht Deine Wahrnehmung.

Allerdings bist Du in die damalige Welt hineingewachsen, hast Dich mit 
ihr arrangieren können und hineingepasst. Die Welt entwickelt sich aber 
weiter, und wir Menschen können halt mit zunehmendem Alter nicht mehr 
folgen, weil wir im Kopf die Kurve nicht mehr kriegen. Das geht 
anscheinend Dir so, und mir geht das schon lange so. Aber das heisst nun 
mal nicht automatisch, das früher alles besser war, und heute 
schlechter. Es kommt uns lediglich so vor.


> Den Leuten geht´s heute
> anscheinend zu gut.

Dir geht es nach meiner Einschätzung aber auch zu gut. Warum stören Dich 
denn sonst Sachen die Dich eigentlich nix angehen wie die 
Ernährungsvorlieben/Geschmack und die sexuellen Präferenzen anderer 
Leute?
Hast Du Langeweile?

Alternativ bist Du ein Trollbot, der aus irgendwelchen 
Textversatzstücken
Trollpostings zusammensetzt....das es öfters nicht ganz logisch passt, 
verstärkt den Eindruck.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

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Autor: Ingenieur (Gast)
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F. B. schrieb:
> Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit der ein
> High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist wie die
> Low-Performer?

Fünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der 
Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.
Bei ERA gibt es ja nicht umsonst verschiedene Entgeltgruppen. Und wer 
wirklich so gut ist, dem steht ja AT jenseits des Tarifkreises offen.

Autor: Locker gekleidet (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> ünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der
> Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.

Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung berichten, dass es solche 
Unterschiede durchaus gibt, ich würde sogar sagen, bis zu Faktor 10. Ein 
Top Entwickler, welcher super schnell versteht und die Technik bis ins 
Detail versteht, kann gerade bei Bugs, die eine sehr komplizierte und 
tiefe Fehleranalyse benötigen, sehr viel schneller sein, als ein 
Entwickler, der sich am unteren Rande des Durchschnitts befindet. Wenn 
der Top Entwickler 3 Stunden braucht das zu analysieren und noch mal 1 
um eine Lösung zu erarbeiten, braucht der weniger begabte vielleicht 
sogar mehrere Tage oder wird gar nie das Problem beheben, sondern eine 
Workaroundlösung vorschlagen, die nicht die Fehlerquelle beseitigt und 
nicht zur Zuverlässigkeit und Qualität des Produktes beiträgt, sondern 
nur das eigentliche Problem verschleiert oder bestenfalls nach 
Problementstehung irgendwie beseitigt. Wenn man solche Fälle betrachtet, 
kann die Produktivität durchaus um Faktor 10 höher sein. Mangelnde 
Zuverlässigkeit eines Produktes können durchaus über das Schicksal eines 
Unternehmens entscheiden.

Zum Thema: Ich als Entwickler bin eher locker gekleidet, wie die meisten 
im Team. Wer die klassische Management Karriere machen möchte, sollte 
sich bezüglich der Kleidung und Auftreten am Besten am Management 
orientieren. Häufig wolleln Manager Leute um sich herum haben, die ihnen 
ähnlich sind.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Ingenieur schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit der ein
>> High-Performer abgespeist wird, der fünf Mal so produktiv ist wie die
>> Low-Performer?
>
> Fünf mal so produktiv zu sein ist praktisch unmöglich, da muss der
> Kollege im Vergleich ja schon geistig behindert sein.

Selbstverständlich ist das möglich, aber für einen Low- oder 
Normal-Performer natürlich nicht vorstellbar. Exakt lässt sich die 
höhere Produktivität schwer messen bzw. hängt von der Maßzahl ab. Ein 
möglicher Indikator wäre beispielsweise, wie viele Bug-Tickets die 
betreffende Person am Tag durchschnittlich fixt.

Autor: F. B. (finanzberater)
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Locker gekleidet schrieb:
> Ich kann aus meiner beruflichen Erfahrung berichten, dass es solche
> Unterschiede durchaus gibt, ich würde sogar sagen, bis zu Faktor 10.

Exakt. Den Faktor 10 hätte ich aus eigener Erfahrung auch als Obergrenze 
geschätzt.

Es gab Kollegen, die haben selbst dann bei einem Bugfix noch Fehler 
eingebaut, wenn man ihnen die Lösung des Problems als Zehnzeiler per 
Mail geschickt hat. Das war dann aber wirklich der absolute 
Low-Performer im Team. Dem Kunden ist der nur aufgefallen, wenn unsere 
Firma ihnen den Mitarbeiter in Rechnung gestellt haben. Die wussten gar 
nicht, wer das ist, weil sein Name in den gefixten Bugtickets praktisch 
nie aufgetaucht ist.


Locker gekleidet schrieb:
> Mangelnde Zuverlässigkeit eines Produktes können durchaus über das
> Schicksal eines Unternehmens entscheiden.

Das war einer der Gründe, warum meine Ex-Klitsche ihre zwei größten 
Kunden verloren hat und jetzt pleite ist.

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Autor: Bernhard W. (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Allerdings bist Du in die damalige Welt hineingewachsen, hast Dich mit
> ihr arrangieren können und hineingepasst. Die Welt entwickelt sich aber
> weiter, und wir Menschen können halt mit zunehmendem Alter nicht mehr
> folgen, weil wir im Kopf die Kurve nicht mehr kriegen. Das geht
> anscheinend Dir so, und mir geht das schon lange so. Aber das heisst nun
> mal nicht automatisch, das früher alles besser war, und heute
> schlechter. Es kommt uns lediglich so vor.
Hallo Bernd.
Normalerweise krieg viel in meinem Kopf rein, warum sollte es jetzt 
anders sein?
>> Den Leuten geht´s heute anscheinend zu gut.
>
> Dir geht es nach meiner Einschätzung aber auch zu gut. Warum stören Dich
> denn sonst Sachen die Dich eigentlich nix angehen wie die
> Ernährungsvorlieben/Geschmack und die sexuellen Präferenzen anderer
> Leute?
> Hast Du Langeweile?
Stimmt schon,  evtl. geht es mir auch nicht schlecht,  aber ich finde 
den ganzen Firlefanz übertrieben,  das ist alles. Man sollte doch 
zufrieden sein, mit dem was man hat. Es ist trotzdem einfach bescheuert, 
wenn ich solchen Leuten zuhöre, die nur zB Veganer sein wollen, weil es 
gerade hip ist, das stört, nicht wenn jemand es aus Überzeugung tut wie 
zB Tiere schützen,  wobei das auch fragwürdig ist...
>
> Alternativ bist Du ein Trollbot, der aus irgendwelchen
> Textversatzstücken
> Trollpostings zusammensetzt....das es öfters nicht ganz logisch passt,
> verstärkt den Eindruck.
>
> Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
> http://www.dl0dg.de
Nein, bin kein Troll, bin echt.. wie kommst du darauf?

Autor: Ingenieur (Gast)
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F. B. schrieb:
> Selbstverständlich ist das möglich, aber für einen Low- oder
> Normal-Performer natürlich nicht vorstellbar.

Glaubst du, ich wäre ein Minderleister?

Autor: STK500-Besitzer (Gast)
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Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:
Vielleicht hat der Chef auch einfach nur gesagt "Halt dich gerade!" oder 
"Sieh Leuten ins Gesicht, wenn du mit ihnen sprichst!".

Autor: Bernhard W. (Gast)
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STK500-Besitzer schrieb:
> Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:
> Vielleicht hat der Chef auch einfach nur gesagt "Halt dich gerade!" oder
> "Sieh Leuten ins Gesicht, wenn du mit ihnen sprichst!".

Ja vielleicht ist es die ganze Mischung die ihm nicht passt.

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Dirty Harry schrieb im Beitrag #5934815:
> Dominik schrieb:
> Ignorantes Gehabe. Als Unverträglichkeits-Patient wünsche ich dir ne
> Zöliakie an den Arsch. :) Da ist selbst das Feierabend-Bier nicht mehr
> drin.
> Wenn jemand ne Allergie gegen Erdnüsse hat, ist es auch übertrieben,
> wenn er den Konsum selbiger meidet?
>
> Du kommst mit Erdnussallergie und Zöliakie. Es geht um Veganer,
> Transgender und Pseudo-Glutenunverträglichkeiten.
>
> Letztens beim Bäcker: "Ist da denn Gluten drin?" "Ja, benötigen Sie
> Allergie bedingt etwas anderes?" "Nein, ich möchte einfach kein
> Backwaren mit Zucker oder Gluten, am besten vegan das ist ja alles total
> ungesund". VÖLLIG BEHÄMMERT!....

Absolute Zustimmung!
Um das geht es... Pseudo-Unverträglichkeiten, da sich Leute das momentan 
einbilden,  da es einfach im Trend liegt, Vegan weil es hip ist, und 
sorry ja das ist behindert! Und Transgender von mir aus, aber früher gab 
es sowas nicht (da sagte man Gesindel).
Wenn aber Leute echte Allergien haben,  ist nichts einzuwenden.

Autor: A. S. (achs)
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Ingenieur schrieb:
> Glaubst du, ich wäre ein Minderleister?

Erstens reicht laut F.B. auch normalo, zweitens gibt es Bereiche, in 
denen die Spanne kleiner ist. Ein Gutachter z.b. kann kaum 10x schneller 
sein. Bei SW-entwicklern ist es jedoch offensichtlich. Bei 
Programmierern eher weniger.

Autor: Dominik (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> aber früher gab es sowas nicht (da sagte man Gesindel)

Klingt nach Afd-Wähler.
Wie wäre es mit leben und leben lassen?

Autor: rbx (Gast)
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STK500-Besitzer schrieb:
> Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben:

Ja, Gott sei dank. Wenn hier schon Internetseiten ohne Impressum, aber 
mit strafrechtlichen Inhalten verlinkt werden (z.B. Verleumdung), 
teilweise politisch sehr brisant, dann hätte ich als Admin mit sehr gut 
funktionierendem Politikverbot keine Ruhe.

@Bernhard W
Hat dir der Chef nahegelegt, Vegan zu essen und zur Mittagspause 
Mandelmilch zu trinken?
(sind Mandeln überhaupt "vegan"?)
https://www.vegpool.de/magazin/mandeln-nicht-vegan.html

Autor: Bernhard W. (Gast)
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Aber die langen Diskussionen haben auch Selbsterkenntnis  gebracht:
-Ich ordne mich nicht gerne Konventionen oder Hypes unter, evtl. bin ich 
auch deswegen etwas unbeliebt in der Firma. D.h. gegen den Mainstream 
sein, funktionierte gut auf der Uni, nun in diesem Geschäfts- und 
Büroleben fühle ich mich nicht wohl, evtl. kommt das dann negativ rüber. 
Das betrifft alles was hip ist, Ernährung,  Kleidung etc. Ist ein 
Hipster ist auch nur mehr Mainstream wenn plötzlich jeder ein Bärtchen 
trägt und zum "Barber" geht. Ich gehe da mit solchen Modewellen nicht 
mit, mir ist das ziemlich wurst.

Dominik schrieb:
> Klingt nach Afd-Wähler. Wie wäre es mit leben und leben lassen?
Ja stimmt schon, bin ich auch dafür,  "meine " jedoch nur... ;-)
rbx schrieb:
> @Bernhard W
> Hat dir der Chef nahegelegt, Vegan zu essen und zur Mittagspause
> Mandelmilch zu trinken?
Nein. Aber ich liebe zB Mandeln, lecker mit Schokolade oder gebrannte 
Mandeln.

Hier noch ein guter Artikel, apropos Gluuten:
https://magazin.envivas.de/gesundheitswissen/zoeliakie-ernaehrung/

"Das Geschäft mit glutenfreien Produkten steigt seit Jahren 
kontinuierlich an und beschert den Lebensmittelunternehmen 
Rekordumsätze. Paradox: In Deutschland leidet nur eine überschaubare 
Gruppe von etwa einem Prozent der Bevölkerung an Zöliakie und ist damit 
wirklich auf glutenfreie Produkte angewiesen."
Experten gehen davon aus, dass in Deutschland rund 800.000 Menschen an 
Zöliakie leiden. Dieser Anteil entspricht rund einem Prozent der 
Bevölkerung und liegt damit in etwa im internationalen Durchschnitt."
"Übrigens: Die USA genießen in puncto glutenfreie Ernährung eine 
Sonderstellung: Obwohl auch hier nur etwa ein Prozent der Menschen an 
Zöliakie leidet, lebt jeder zehnte US-Haushalt glutenfrei. Sogar jeder 
vierte Amerikaner ist der Meinung, dass die glutenfreie Ernährungsform 
für jedermann gesund ist, und in amerikanischen Restaurants werden jedes 
Jahr rund 200 Millionen Essen glutenfrei zubereitet."

Also, da haben wir es: US Konzerne, Rekordumsätze, Trends. Die Konzerne 
sind sehr schlau, sie machen aus einer Allergie einen Trend. Plötzlich 
haben es alle. Was ich bemerkenswert finde dass  sogar akademisch 
gebildete Leute (ohne Diagnose) drauf reinfallen, schon gesehen bei 
Bwler Modepüppchen, Öko Fritzen etc. Naja egal ich mit meinen Ing., und 
IT Kollegen wir bevorzugen immer noch ein gutes Steak und Bier!
Diagnose also nur mit Darmspiegelung möglich,  bzw. Biopsie. Wer also 
einfach so glutenfrei frisst, weil es cool ist, kann sich sogar 
schädigen. Wer von den Anti Glutengänger hat wirklich eine Diagnose 
machen lassen? Vegan schädigt auch, wegen fehlender B12 Vitamine (kein 
Fleisch  ). Egal, ich schweife ab: alles was zuviel ist, ist gefährlich.

Beitrag #5935629 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> -Ich ordne mich nicht gerne Konventionen oder Hypes unter, evtl. bin ich
> auch deswegen etwas unbeliebt in der Firma. D.h. gegen den Mainstream
> sein, funktionierte gut auf der Uni, nun in diesem Geschäfts- und
> Büroleben fühle ich mich nicht wohl, evtl. kommt das dann negativ rüber.

an der Uni hast du dich nicht gegen Konventionen aufgelehnt und bist 
nicht gegen den Strom geschwommen. Scheiße aussehen ist im MINT-Bereich 
Standard.

Im Beruf bedeutet scheiße aussehen auch nicht gegen den Mainstream zu 
sein.
Es sieht einfach nur scheiße aus.

Autor: rbx (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Egal, ich schweife ab: alles was zuviel ist, ist gefährlich.

Kommt darauf an. Manchmal ist das Verirren auf Nebenschauplätzen ja 
durchaus gewünscht.

Ich bin durch das "Politikverbot" hier (soweit man das so nennen kann) 
und Fernsehverzicht (selbst - soweit es eben geht) wieder mehr auf dem 
historischen Pfad geraten.

Teilweise ziemlich interessant:

Milchzentrifugen..
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Lefeldt

Wegwarten*:
https://de.wikipedia.org/wiki/Zichorienfabrik

* https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Wegwarte bzw. was die Vögel so 
alles mitbringen (z.B. auch Brombeeren, Hallimasche, Hanf, Himbeeren, 
Holunder, Scharbockskraut, Schmerwurz, Sonnenblumen..)

Schlimm wirds, wenn man sich nicht gut gegen bestimmte Strömungen wehren 
kann (z.B. Kinder generell oder Haupt-Urlaubsstreichung ein paar Tage 
vorher oder s.o.).

Autor: rbx (Gast)
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Dr. Sommer schrieb:
> Scheiße aussehen ist im MINT-Bereich
> Standard.

Gar nicht, standardisiertes Aussehen ist Standard

Autor: Ingenieur (Gast)
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Bernhard W. schrieb:
> Naja egal ich mit meinen Ing., und IT Kollegen wir bevorzugen immer noch
> ein gutes Steak und Bier!

Das kann ich zu 100 Prozent unterschreiben. Lecker!

Beitrag #5935901 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Misanthrop schrieb im Beitrag #5933495:
> Oh hier zerpflücken aber die Mods wieder den Gesprächsverlauf.
Oh, hier sind wieder ein paar mit mehreren Namen unterwegs.
Und frei nach der simplen Regel "Nur 1 Name pro Thread" aus den simplen 
Nutzungsbedingungen werden alle Posts ab dem ersten Namenswechsel 
gelöscht.

: Bearbeitet durch Moderator
Autor: Alter Hase (Gast)
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F. B. schrieb:
> Wie kann im Großkonzern nach Leistung bezahlt werden, wenn es
> ERA-Tabellen gibt? Oder meinst du die paar Prozent Leistungszulage, mit
> der ein High-Performer abgespeist wird,...

Tja da ist leider was dran. Die Leistungszulage reicht da eher nicht aus 
um die Performance Unterschiede auszugleichen. Also muss auch die 
Stellenbeschreibung "gedehnt" werden und umgruppiert werden. Mach ich - 
geht.

Das Berufsleben ist da nicht fair. Das weiß auch jeder. Vor ERA war das 
weder völlig anders noch wirklich besser. Der stärkste Esel ...

Ist m.E. aber auch zweitrangig. Intrinsische Motivation muss passen, 
Auftreten (Verhalten, Haltung, äußere Erscheinung) auch und bei 
ausreichender Flexibilität lässt sich schon was an der Karriere 
zusammenbasteln. Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie 
von selbst, fast so einfach wie bei manchen Spekulanten hier;-)

Autor: Rick M. (rick-nrw)
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Alter Hase schrieb:
> Ist m.E. aber auch zweitrangig. Intrinsische Motivation muss passen,
> Auftreten (Verhalten, Haltung, äußere Erscheinung) auch und bei
> ausreichender Flexibilität lässt sich schon was an der Karriere
> zusammenbasteln.

JA!

Alter Hase schrieb:
> Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie
> von selbst,

auch nicht von selbst, man muss immer daran arbeiten.

> fast so einfach wie bei manchen Spekulanten hier;-)

Autor: F. B. (finanzberater)
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Alter Hase schrieb:
> Dann kommt das Geld überproportional rein.

Überproportional kann gar nicht sein. Wenn wirklich leistungsgerecht 
bezahlt werden würde, dann müsste es Gehaltsunterschiede von mehreren 
hundert Prozent geben.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rick M. schrieb:
> Alter Hase schrieb:
>> Dann kommt das Geld überproportional rein. Quasi wie
>> von selbst,
>
> auch nicht von selbst, man muss immer daran arbeiten.

Aber ab einem gewissen Level kann man getrost eine ruhigere Kugel 
schieben. Wichtig ist vielmehr, dass man in den ersten Berufsjahren Gas 
gibt, und sich seine Lorbeeren verdient. Danach gibt es mehr Geld für 
weniger Einsatz.

Autor: Alter Hase (Gast)
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F. B. schrieb:
> Überproportional kann gar nicht sein. Wenn wirklich leistungsgerecht
> bezahlt werden würde, dann müsste es Gehaltsunterschiede von mehreren
> hundert Prozent geben.

Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich 
(dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

Alle Ings im Tarif haben bei uns Schwerpunktaufgaben, aber keine Ziele 
in dem Sinn dass das Entgelt 1:1 hart an eine echte Zielerreichung 
gekoppelt wäre.

Dieses Modell gab es bei uns jahrelang erst im außertariflichen Bereich:
Bonus nach Zielereichung, berechenbar nach Formel xyz. Ergebnis: da 
versuchen sich zu viele nur selbst zu optimieren.

Mit überproportional meine ich dass Beitragsgrenzen zu 
Krankenversicherung, Rentenversicherung usw. überschritten sind. Dann 
schlägt "nur" noch die Einkommenssteuer böse zu. Es bleibt immer mehr 
Geld übrig zum Ab- oder Anlegen in welchen Finanzprodukten auch immer 
oder zum Verjubeln.

Ich wäre froh wenn ich 5 Millionen Euro Einkommensteuer zahlen müsste, 
denn dann hätte ich ja rund 10 Millionen an Einnahmen. Genau das wird 
aber gern völlig anders gesehen, ist mir aber Wurscht.

Obendrein wird die Spreizung nach oben immer größer (Gehaltsbänder) - 
auch nett.

Autor: Alter Hase (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Aber ab einem gewissen Level kann man getrost eine ruhigere Kugel
> schieben. Wichtig ist vielmehr, dass man in den ersten Berufsjahren Gas
> gibt, und sich seine Lorbeeren verdient. Danach gibt es mehr Geld für
> weniger Einsatz.

Da kann ich 100% zustimmen. Leider ein Faktor sich nicht günstig 
hinsichtlich gerechtere Entlohnung auswirkt.

Was solls. Siegen von Siegern lernen. Jammern hilft nix.
Wer meint z.B. Abteilungsleiter x, Stabsstelleninhaber y usw. bekommt 
alles geschenkt der  sollte zusehen selbst einer zu sein. Jeder ist 
seines Glückes Schmied.

Autor: Michael K. (Firma: Knoelke Elektronik) (knoelke)
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Alter Hase schrieb:
> Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich
> (dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

Verhalten ist aber auch eine Leistung.
Der brilliante Entwickler, der stur seinen eigenen Weg geht, mit 
niemanden arbeitet, sich von niemanden steuern lässt, in Meetings stört, 
etc. pp. ist trotz seiner hohen Qualifikation im Endeffekt ein 
Störfaktor den man entfernen muss, weil er in der Gesammtwirkung 
schädlich ist.

Wer mitspielt, Hierachien achtet, seine Führungskräfte unterstützt, auch 
wenn er nicht ihrer Meinung ist, eine hohe Frustrationstoleranz hat und 
ein Teamplayer ist, erschafft im Endeffekt größere Dinge als der 
verbissene Einzelkämpfer.

Wer verwahrlost in Verhalten und Erscheinung ist, nimmt negativen 
Einfluss auf seine Umgebung. Ob gegenüber Kollegen oder Kunden, sowas 
ist im besten Fall noch zu tolerieren. Gut ist das nie.

Man kann nicht vom Chef erwarten das man mit in Kundengespräche genommen 
wird und an Entscheidungsprozessen teilhat, wenn man im alltäglichen 
Auftritt den Eindruck vermittelt das man sich und sein Erscheinen nicht 
im Griff hat.

Autor: F. B. (finanzberater)
Datum:

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Alter Hase schrieb:
> Es wird doch gar nicht nach Leistung bezahlt ... das ist das was ich
> (dauernd) versuche zu vermitteln, sondern nach Verhalten.

In meinen bisherigen Klitschen wurde weder nach Leistung noch nach 
Verhalten bezahlt, sondern nach Selbstvermarktung und Selbstdarstellung.

Autor: Zocker_55 (Gast)
Datum:

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> Re: Auftreten wirklich so wichtig?

Ja !

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