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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Stundensätze für Leihingenieure


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Autor: Neunordi (Gast)
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Wer kann Beispiele von Endkundenpreisen für Leihingenieure nennen?

Was schlagen die Vermittlungsagenturen auf?

Ich möchte einen Überblick bekommen, weil:

Ich mache seit einiger Zeit den Ersatz-Projektleiter für ein 
Sondermittelprojekt und stelle fachlich Teamanforderungen zusammen, lege 
also ungefähr fest, was an Knowhow wann im Projekt gebraucht wird. Z.B. 
"Anforderungsmanager /-erfasser" für 3 Monate, dann "Softwarearchitekt 6 
Monate" etc. und am Ende Entwickler und Inbetriebnehmer.

Jetzt habe ich die zweifelhafte Ehre, die Vermittelungsbranche für 
Leihingenieure von der anderen Seite kennenlernen zu dürfen. Zweifelhaft 
ist es deshalb, weil ich nicht einfach den bekommen kann, der gebraucht 
wird, sondern starke Kostenrandbedingungen wirken, z.B. recht absurde:

Zu meinem großen Erstaunen (vlt bin ich aber auch einfach nur naiv) 
hauen Anbieter z.T. sehr unterschiedlich ihre Aufschläge drauf, denn 
z.B. kostet bei Anbieter A ein und derselbe Mann gleich fast 10,- mehr, 
als bei Anbieter B. und das, obwohl es Alleinangebote sind, ohne weitere 
Abhängigkeiten. Denn natürlich gibt es auch die Sonderangebote, also 
frei nach dem Motto: Wir haben schon einen drin, verdienen also genug 
und bieten noch eine weiteren super billig an, Hauptsache man hält die 
Konkurrenz draussen.

Ich bin jetzt nicht direkt für die Beauftragung zuständig, muss aber 
irgendwie ein Votum abgeben, weil mir z.B. der Einkauf immer wieder 
Leute von derselben Firma nahelegt und dabei auch öfters eine ganz 
bestimmte Person, die wohl besonders billig zu sein scheint. Ich könnte 
jetzt ein Team um den herum stricken, habe dann aber wieder das Problem, 
dass es ein Rosinenpicker sein könnte, der nur deshalb billig ist, weil 
er ein nettes Projekt haben will und nachdem das Angenehme gemacht 
wurde, verduftet.

Man darf aber auch nicht einfach beim billigen kaufen, wegen 
Sonderabsprachen und Vertragsrandbedingungen. Da hat dann Vermittler A 
das richtige SAP-Modul zum Abrechnen der Leistungen, macht wenig Arbeit 
und wird bevorzugt. Andere werden bevorzugt, weil die bisherigen 
Consultants gut waren.

Es scheint noch ein paar Gründe zu geben, die ich nicht so genu kenne 
oder hier nicht nennenen will.

Mich würde aber interesieren, wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Autor: Neunordi (Gast)
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Vielleicht noch ein Nachsatz zu dem Rosinending: Der Begriff kam hier 
von einem Teamleiter, der oft die Erfahrung gemacht hat, dass einige 
Ingenieure nur für kurze Zeit kommen und dann mitten im Projekt abhauen, 
um keine Verantwortung für das Mislingen übernehmen zu müssen. Warum man 
ihn nicht einfach lange genug beschäftigt und verpflichtet, liegt am 
Einkauf, die nur 3 Monate abschließen (dürfen). Das nutzen einige aus!

Es hängt wohl auch damit zusammen, dass die Sätze für Kurzeinsätze höher 
sind. Als Beispiel bringe ich einen SW-Architekten, der mit Enterprise 
designed: Der Mann kostet gut dreistellig! Bei Bestellung mit mehr, als 
6M gibt es 10% Rabatt. Den braucht man aber kein halbes Jahr, weil man 
so lange nicht planen kann. Wenn, müsste der Aufwand auf mehrere 
verteilt werden. Hat die Vermittlerin nicht auf dem Schirm. Die wollte 
nur verkaufen. Ob es Sinn macht oder nicht, ist zweitrangig.

Und dann die Vermittlungsketten: Statt mit der Person direkt einen 
Vertrag zu machen, muss man Vermittler X buchen, der den Mann dann bei 
Vermittler Y bestellt, der ihn weiterverkauft, weil er ihn zuerst 
gefunden hat.

Man bekommt den Eindruck, dass diese Agenturen Menschen aus Fleisch und 
Blut ähnlich wie Designer-Artikel im Dekoladen anbieten: Billig 
zusammengezimmert, toll bedruckt und lackiert, aufwändig beworben, 
astronomisch bepreist und dann Rabatte geben, um zum Kauf zu animieren.

Das ist doch nicht mehr gesund!

Ich hätte da nebenbei noch einen Softwareprogrammierer vom 
GULP-Wühltisch, für den ich keine Verwendung habe. Kostet nur 75,- für 1 
Jahr, kann Linux/C++ und programmiert angeblich alles, was bei drei 
nicht im Serverraum ist. Wer will?

Autor: Tom (Gast)
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Neunordi schrieb:
> Man bekommt den Eindruck, dass diese Agenturen Menschen aus Fleisch und
> Blut ähnlich wie Designer-Artikel im Dekoladen anbieten: Billig
> zusammengezimmert, toll bedruckt und lackiert, aufwändig beworben,
> astronomisch bepreist und dann Rabatte geben, um zum Kauf zu animieren.
>
> Das ist doch nicht mehr gesund!

Aber bitte nicht die Hände in Unschuld waschen. Wenn ihr euer Personal 
nicht aus Sklaven zusammenstellen würdet, gäbe es diese Sklavenhändler 
doch gar nicht. Wenn Ihr was verbessern wollt, dann sucht Euch eure 
Leute selbst und stellt sie auch fest ein!!!

Autor: Kinderkacke Entsorger (Gast)
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Tom schrieb:
> Aber bitte nicht die Hände in Unschuld waschen. Wenn ihr euer Personal
> nicht aus Sklaven zusammenstellen würdet, gäbe es diese Sklavenhändler
> doch gar nicht. Wenn Ihr was verbessern wollt, dann sucht Euch eure
> Leute selbst und stellt sie auch fest ein!!!

Klar du schreibst ja auch regelmäßig Stellen für deine Haushaltsputze, 
Klempner, Automonteur, Zahnarzt etc. pp. aus, stellt sie ein und 
entlässt sie nach einem halben Tag wegen erledigter Arbeit ...

Aber wer im Kopf nur Sklavenhalter hat, kan ja noch nicht in der 
Dienstleistungsgesellschaft angekommen sein.

Autor: Sem52 (Gast)
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Kinderkacke Entsorger schrieb:
> Aber wer im Kopf nur Sklavenhalter hat, kan ja noch nicht in der
> Dienstleistungsgesellschaft angekommen sein.

Jedenfalls muss sich ein Sklavenmieter imho nicht über mangelnde 
Loyalität der Leute a la haut nach 3 Monaten ab beklagen. Das machen 
Sklaven halt, sobald es geht. Und warum auch nicht..

Autor: Kinderkacke Entsorger (Gast)
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Sem52 schrieb:
> Jedenfalls muss sich ein Sklavenmieter imho nicht über mangelnde
> Loyalität der Leute a la haut nach 3 Monaten ab beklagen. Das machen
> Sklaven halt, sobald es geht. Und warum auch nicht..

Loyalität ... noch so ein Griff in Mottenkiste.
Arbeitsmarkt ist kein feudalistisches Lehnsverhältniss, da gilt Geld 
gegen Leistung nicht Gefolgsschaft wegen Erbpacht.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Neunordi schrieb:
> Vielleicht noch ein Nachsatz zu dem Rosinending: Der Begriff kam hier
> von einem Teamleiter, der oft die Erfahrung gemacht hat, dass einige
> Ingenieure nur für kurze Zeit kommen und dann mitten im Projekt abhauen,
> um keine Verantwortung für das Mislingen übernehmen zu müssen. Warum man
> ihn nicht einfach lange genug beschäftigt und verpflichtet, liegt am
> Einkauf, die nur 3 Monate abschließen (dürfen). Das nutzen einige aus!

Ich habe kein Mitleid mit dir und deiner Firma. Ihr seid Teil des 
Problems. Je mehr eurer Projekte an eurer Personal"politik" verrecken, 
um so besser.

Kinderkacke Entsorger schrieb:
> Klar du schreibst ja auch regelmäßig Stellen für deine Haushaltsputze,

Unsere ist angestellt und wird selbstverständlich nicht am Ende jedes 
Tages entlassen.

> Klempner, Automonteur, Zahnarzt etc. pp. aus, stellt sie ein und
> entlässt sie nach einem halben Tag wegen erledigter Arbeit ...

Nein, sie bekommen einen Werkvertrag, der regelt, welche Leistung sie 
eigenständig erbringen sollen. Im Gegensatz zu einem Leihsklaven, der 
den Anweisungen des jeweiligen Leihers unterstellt wird.

Wie groß der Unterschied ist siehst du unter anderem daran, dass 
Handwerker selbstverständlich Fahrtkosten berechnen, für jeden Tag den 
sie bei dir sind aufs Neue. Leihsklaven bekommen in den seltensten 
Fällen ihre Fahrt- und Reisekosten ersetzt.

> Aber wer im Kopf nur Sklavenhalter hat, kan ja noch nicht in der
> Dienstleistungsgesellschaft angekommen sein.

Wer von "Dienstleistungsgesellschaft" redet hat nur neo-liberale Scheiße 
im Kopf. Der Begriff wurde erfunden um die De-Industrialisierung 
Deutschlands, besonders die Vernichtung der Stahlindustrie, zu 
verschleiern.

Als bester Dienstleistungsjob aller Zeiten wurde dabei die Arbeit in 
Callcentern bejubelt, der Kukunfts-Multimedia-Job überhaupt. Callcenter 
waren dann in der Tat Vorreiter in Sachen Deregulierung von 
Arbeitsverhältnissen. Einhergehend mit einer Dequalifikation.

Autor: AVR (Gast)
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Neunordi schrieb:
> Man bekommt den Eindruck, dass diese Agenturen Menschen aus Fleisch und
> Blut ähnlich wie Designer-Artikel im Dekoladen anbieten: Billig
> zusammengezimmert, toll bedruckt und lackiert, aufwändig beworben,
> astronomisch bepreist und dann Rabatte geben, um zum Kauf zu animieren.

Wieder so ein Beweis, wie kaputt diese Gesellschaft doch ist. Das Äußere 
muss stets toll aussehen. Wie ein schön glänzender Apfel, der aber im 
Kern am verfaulen ist.

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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AVR schrieb im Beitrag #5931654:
> Neunordi schrieb:
>> Man bekommt den Eindruck, dass diese Agenturen Menschen aus Fleisch und
>> Blut ähnlich wie Designer-Artikel im Dekoladen anbieten: Billig
>> zusammengezimmert, toll bedruckt und lackiert, aufwändig beworben,
>> astronomisch bepreist und dann Rabatte geben, um zum Kauf zu animieren.
>
> Wieder so ein Beweis, wie kaputt diese Gesellschaft doch ist. Das Äußere
> muss stets toll aussehen. Wie ein schön glänzender Apfel, der aber im
> Kern am verfaulen ist.

Er regt sich doch nur darüber auf, dass die Leute aus seiner Sicht zu 
teuer ("astronomisch bepreist") sind und nicht auf einen Fingerschnipp 
für ihn sofort zur Verfügung stehen. Er könnte Geld und Vorlaufzeit 
sparen, wenn er die Sklavenhalter umgehen würde. Dazu müsste er die 
Leute einfach direkt einstellen. Das will er aber nicht, weil er 
Wegwerf-Arbeitnehmer haben möchte. Seine ganze Aufregung über das System 
ist scheinheilig.

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Da stellt sich mir erst mal die Frage, warum ihr überhaupt über einen 
Vermittler geht. Wenn Ihr die selbe Person über unterschiedliche 
Vermittler bekommt, dann ist der doch ganz offensicht selbstständig. Die 
Vermittler, mit denen ich in der Vergangenheit gearbeitet haben, 
schlagen um die 30% auf die Stundensätze der Freiberufler auf. Wenn euch 
das die Leistung des Vermittlers wert ist, dann ist das ok. Wenn Du das 
Gefühl hast, eh den Großteil der Arbeit zu machen, dann solltest Du 
evtl. auf dieses Dienste verzichten. Dann hast Du auf der Kostenseite 
plötzlich auch wieder etwas mehr Spielraum.

Bei Gulp könntest Du z.B. einfach mal nach ein paar passenden Profilen 
suchen und gucken, was die für Stundensätze haben. Wenn Du den 
Freiberufler eh selbst suchen musst (weil die Vermittler unfähig sind, 
die richtige Person zu finden), Du aber (aus welchen Gründen auch immer) 
gezwungen bist, über einen Vermittler gehen musst, dann suchst Du Dir 
erst die richtige Person (z.B. Gulp, Xing etc.) und nimmst als letztes 
einen Vermittler ins Boot, der dann formal den Vermittler-Job für wenige 
Prozente übernimmt.

Autor: Arno K. (radiosonde)
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Umso mehr Firmen wie deine in Konkurs gehen, umso besser.

: Bearbeitet durch User
Autor: Claus M. (energy)
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Mit so einem zusammrngewuürfelten Haufen wird die Entwicklung eh schief 
gehen.

Autor: Gaaast12234 (Gast)
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Studensatz ab 50Eur für frisch von der Uni.

Autor: A. S. (achs)
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Neunordi schrieb:
> denn z.B. kostet bei Anbieter A ein und derselbe Mann gleich fast 10,-
> mehr, als bei Anbieter B. und das, obwohl es Alleinangebote sind, ohne
> weitere Abhängigkeiten

Wow! Das ist ja wucher! Zum Glück kann ich den angemessen Stundenlohn 
mit einem Blick erkennen und falle auf sowas nicht rein.

Autor: Neunordi (Gast)
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Torsten R. schrieb:
> Da stellt sich mir erst mal die Frage, warum ihr überhaupt über einen
> Vermittler geht. Wenn Ihr die selbe Person über unterschiedliche
> Vermittler bekommt

So einfach ist das leider nicht. Zum Ersten bin ich nicht der, der 
Entscheidet, wie rekrutiert wird und auch nicht der, der entscheidet, 
wer rekrutiert wird. Ich bin nicht mal der, der weiss, wer rekrutiert.

Ich weiss nur, was im Projekt gebraucht wird und wann.

Leider kann man dafür nicht mal eben schnell jemanden einstellen, 
sondern muss schauen, wer intern vorhanden ist, wann er Zeit hat und wie 
man ihn ins Projekt bekommt. Alle anderen werden zugekauft. Entweder 
über Werkslieferung, oder Dienstleistung.

Richtig ist, dass es ohne Vermittler billiger wäre, aber dem stehen 2 
Punkte entgegen:

1) Die Suchzeit und die Verfügbarkeit

2) Die Sicherheit der Lieferung. Wenn eine Einzelperson krank wird, 
stirbt oder die Selbständigkeit aufgibt, ist der nicht mehr greifbar. 
Daher muss eine Firma dahinter, die Masse hat.

Sie muss auch finanzielle Masse haben, um größere Schäden abdecken zu 
können. Wir reden dann von Ausfällen von 5-stelligen Beträgen pro Tag 
Überziehung und möglichen Gewinnausfällen im Bereich 7-stellig. Schäden 
gegen in die 100 Mio. Das decken Einzeltäter nicht ab. Auch nicht mit 
ihren Versicherungen.

Die Aufträge gehen also an Firmen und die beauftragen Leute.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Dann würde ich mir doch aber an deiner Stelle eine richtige 
Softwarebutze ins Boot holen, da hast du dann ein eingespieltes Team das 
für dich arbeitet. Die kennen sich, haben die Werkzeuge und Erfahrung, 
und dann ist es gut.

Du stellst dir gerade ein Team selber zusammen, mit Leuten die sich 
gegenseitig nicht kennen, deren Leistung und Fähigkeiten ungewiss sind 
(Wieviele Personen beim Menschenhändler können denn die fachliche 
Qualifikation eines Ingenieurs beurteilen?), und die einfach nicht 
dazugehören.

Wenn du schon Projektleiter bist, dann solltest du sowas auch wenigstens 
mitentscheiden können. Wenn du kein Mitspracherecht hast, solltest du 
dieses an dich reißen, oder alternativ überlegen, ob die Firmenstruktur 
dir sinnvoll genug erscheint um dort länger zu arbeiten.

Autor: Bonzo N. (jetztnicht)
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> 2) Die Sicherheit der Lieferung. Wenn eine Einzelperson krank wird,
stirbt oder die Selbständigkeit aufgibt, ist der nicht mehr greifbar.
Daher muss eine Firma dahinter, die Masse hat.


Hihihihihi.....
Eine Firma, die zwar Masse hat, aber keine Leute, die's auch koennen... 
Schlussendlich ist es eh ein Einzelner.

Autor: Ron Jeremy (Gast)
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Bald ist Sommer Sale. Dann gibts Rabat auf jeden Sklaven bis zu 60%.
Die Lager müssen leer sein wenn der Herbst kommt.

Autor: Neunordi (Gast)
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Wühlhase schrieb:
> Du stellst dir gerade ein Team selber zusammen, mit Leuten die sich
> gegenseitig nicht kennen,

Nein. Der überwiegende Anteil der Bearbeiter ist natürlich intern. Nur 
etwa 15% werden durch Externe abgedeckt. Die Profilierung berücksichtigt 
alle Bearbeiter und ist die Vorleistung für die Entscheidung, wer 
gebraucht wird, weil sich durch die geplanten Abläufe ergibt, wer wann 
Zeit hat und wer nicht. Sommerzeit ist natürlich ein Thema.

Ein Thema ist auch die Abdeckung von Sonderaspekten wie Zulassung, 
Qualifizierte Tests, Zertifizierung. Da gibt es Spezialisten.

Ron Jeremy schrieb:
> Bald ist Sommer Sale.
Wir brauchen niemanden vom Wühltisch. Schon richtig gute Leute mit 
Wissen.

Meine Erfahrung ist, lieber einen besseren einkaufen, weil der auch noch 
zu anderen Dingen zu gebrauchen ist, die sich im Laufe des Projektes 
ergeben. Da muss nur mal ein fest eingeplanter Interner plötzlich 
kündigen oder (wie ich es schon gehabt habe) vom Fahrrad zu fallen oder 
Hund gebissen werden. Der Radfahrer fiel 3 Wochen aus - das Hundeopfer 
war für 7 Wochen weg vom Fenster, wegen Entzündung und Verkeimung. Weiß 
ich noch, wie heute.

Ich durfte nämlich damals seine Arbeit machen :-)

Aber zurück zum eigentlichen Punkt:

Autor: Neunordi (Gast)
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Die Firma mit dem großen S hat heute den Vogel abgeschossen:

Vermittelt uns einen Consultant, der nach dem Gespräch freimütig 
erklärt, dass er gar keine Lust habe, für Firma S tätig zu sein und 
lieber über einen anderen "ins Boot" will, weil er sich mit denen 
bekriegt.

Autor: Tobias B. (Firma: www.elpra.de) (ttobsen)
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Neunordi schrieb:
> Ron Jeremy schrieb:
>> Bald ist Sommer Sale.
> Wir brauchen niemanden vom Wühltisch. Schon richtig gute Leute mit
> Wissen.

Da beisst sich die Katze in Schwanz. Richtig gute Leute haben kein 
Interesse an eine Zusammenarbeit mit Vermittlern. Und richtige gute 
Leute haben auch kein Interesse daran so behandelt zu werden, als 
wuerden so von einem Sklavenhaendler verliehen.

Das Problem das ihr im Einkauf habt ist, dass ihr wahrscheinlich 
Rahmenvereinbarungen mit Vermittlungsargenturen habt und deshalb ueber 
diese gehen muesst um kein Geld zu verlieren.

Meine persoenliche Meinung: Wer nicht nur Teil dieses Systems ist, 
sondern es auch noch mit Bargeld fuettert und am Leben haelt, hat es 
nicht verdient gute Leute zu einem guten Preis zu bekommen. :-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Zukunft (Gast)
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Ungenieurflatrate nur heute zwischen 16:00 und 17:00 bei MyDealz, 
Kennwort: BilligSklaw

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Wir haben kurze und lustige Lehrvideos, wo alles erklärt wird.

Autor: Rotkäppchen (Gast)
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Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das nur 
ein?

Autor: Juniormanager (Gast)
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Rotkäppchen schrieb:
> Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das
> nur ein?

Aus meinem Nerd-Team habe ich unter Anwendung modernster Change 
Management Methodiken innerhalb weniger Monate ein Team aus 
einzigartigen Top-Performern geformt. Selbstbewusst und kühn stellt sich 
das Spitzenteam jeder Herausforderung, sei sie auch noch so groß. 
Letztens hat das Team mit vereinten Kräften eine CSV-Datei in MATLAB 
importiert. Success through Winner Mentality. Das nenne ich Engineering 
4.0.

Autor: Fabian F. (fabian_f55)
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Ohne Angabe der Region/Sparte sind doch jegliche Zahlen bedeutungslos?

Wir haben Dienstleister für 50€/h bis 200€/h unter Vetrag gehabt. Je 
nach Position, Dauer und Erfahrung..

Autor: Jo S. (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Rotkäppchen schrieb:
>> Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das
>> nur ein?
>
Das ist keine Einbildung.  ;)

> Aus meinem Nerd-Team habe ich unter Anwendung modernster Change
> Management Methodiken innerhalb weniger Monate ein Team aus
> einzigartigen Top-Performern geformt. Selbstbewusst und kühn stellt sich
> das Spitzenteam jeder Herausforderung, sei sie auch noch so groß.
> Letztens hat das Team mit vereinten Kräften eine CSV-Datei in MATLAB
> importiert. Success through Winner Mentality. Das nenne ich Engineering
> 4.0.

Weiter so!  ;)

Autor: AVR (Gast)
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Wo soll dieses Land nur enden? Mittelmäßigkeit wird gefördert und die 
Fähigen werden zu Idioten erklärt.

Autor: Ingenieur (Gast)
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Rotkäppchen schrieb:
> Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das
> nur ein?

Das bildest du dir nur ein.

Autor: Einfach unverbesserlich (Gast)
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Juniormanager schrieb:
> Rotkäppchen schrieb:
>> Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das
>> nur ein?
>
> Aus meinem Nerd-Team habe ich unter Anwendung modernster Change
> Management Methodiken innerhalb weniger Monate ein Team aus
> einzigartigen Top-Performern geformt. Selbstbewusst und kühn stellt sich
> das Spitzenteam jeder Herausforderung, sei sie auch noch so groß.
> Letztens hat das Team mit vereinten Kräften eine CSV-Datei in MATLAB
> importiert. Success through Winner Mentality. Das nenne ich Engineering
> 4.0.

Gut so. So muss es laufen 👏

Autor: Hamburger (Gast)
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Rotkäppchen schrieb:
> Sind Ingenieure die Idioten dieser Nation oder bilde ich mir das nur
> ein?

Sagen wir, es sind die "Melkkühe"!

Ok, ich habe Verständnis dafür, wenn jemand nicht mit Vermittern 
arbeiten möchte. Aber dann darf er sich eben auch nicht vermitteln 
lassen.


Fabian F. schrieb:
> Ohne Angabe der Region/Sparte sind doch jegliche Zahlen bedeutungslos?
>
> Wir haben Dienstleister für 50€/h bis 200€/h unter Vetrag gehabt. Je
> nach Position, Dauer und Erfahrung..
Das sehe ich ein. Also

1) Softwarearchitekt zur Konzeption von Linux-Servives (on demand)
2) Softwarearchitekt zur Konzeption von Applikationen / GUI
3) Umsetzer für diese Tätigkeiten.

Einen Softwarearchie für firmware haben wir nun: Dreistellig pro Stunde. 
Entwickler noch klar zweistellig.

> 200€/h
Dafür bekommen wir 3 Stück (fast :-)

Autor: Industrie (Gast)
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>
> 200€/h
>
> Dafür bekommen wir 3 Stück (fast :-)

Bei uns kosten Industriehelfer um die 60 Euro pro Stunde.

Gebrauchsingenieure vom Verleih kosten bei uns weniger. Diese sind nicht 
dumm und machen einen guten Job.

Autor: Jo S. (Gast)
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Industrie schrieb:
> Bei uns kosten Industriehelfer um die 60 Euro pro Stunde.

Ca. 25/h

Autor: Einfach unverbesserlich (Gast)
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Jo S. schrieb:
> Industrie schrieb:
>> Bei uns kosten Industriehelfer um die 60 Euro pro Stunde.
>
> Ca. 25/h

Industriehelfer kosten beim Leiher ca. 30 Euro

Sind aber dumm wie Knäckebrot

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