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Forum: Platinen Offizieller Name für Pfusch-Draht gesucht


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Autor: Domenik (Gast)
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Hi,

von meiner Ausbildung kenne ich solch grünen Draht, dessen Isolierung 
beim Löten schmilzt, zum Verdrahten von Platinen. Inoffizieller Name: 
Pfusch-Draht.

Wird dieser noch verwendet und gibt's dafür einen offiziellen Namen?

Autor: Msd (Gast)
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Das Zeug heißt gefälligst Fädeldraht. Deinen Begriff gibt es nicht.

Autor: Ingo W. (uebrig)
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Werfe mal "Fädeldraht" in den Raum
https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4deltechnik
Normaler Kupferlackdraht mit Polyurethanisolierung.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Domenik schrieb:
> von meiner Ausbildung kenne ich solch grünen Draht, dessen Isolierung
> beim Löten schmilzt, zum Verdrahten von Platinen. Inoffizieller Name:
> Pfusch-Draht.

Ich bin auch nicht mehr der jüngste, aber den Begriff „Pfusch-Draht“ 
habe ich noch nie gehört.

Ich kenne Fädeldraht, aber ob du den meinst?🤔

Autor: AWG (Gast)
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Wobei Fädeldraht ja nur die dünne Version von Lackdraht ist. Wer will 
kann ja auch mit 10² pfuschen.

Autor: Doofenshmirtz (Gast)
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Domenik schrieb:
> Pfusch-Draht

Muss ich mir merken, guter und verdienter Name für sowas!

Jetzt brauchen wir nur noch einen Namen für die ach so beliebten 
Steckbretter.

Autor: Domenik (Gast)
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Genau! Fädeldraht hatte ich auch im Kopf, nur da findet man alles 
mögliche drunter bei Google. Deswegen war ich mir unsicher. Gibt’s auch 
eine Offizielle englische Bezeichnung dafür?

Autor: Falk B. (falk)
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Domenik schrieb:
> Hi,
>
> von meiner Ausbildung kenne ich solch grünen Draht, dessen Isolierung
> beim Löten schmilzt, zum Verdrahten von Platinen. Inoffizieller Name:
> Pfusch-Draht.

Da is nix Pfusch, eher was für Lochrasteraufbauten oder Last Minute 
Patches. Oder was für wahre Künstler!

http://elm-chan.org/docs/wire/wiring_e.html

http://elm-chan.org/works/mp3/report_e.html

Autor: Falk B. (falk)
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"The UEW is polyurethane enameled copper wire, also called magnet wire, 
used for small inductors and transformers."

Man muss aber aufpassen, da gibt es verschiedene Sorten. Man braucht 
einen Lack, der schon bei moderaten Temperaturen schmilzt. Normales PUR 
braucht da eher 400°C.

Autor: Helmut -. (dc3yc)
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Sowas suche ich auch, denn meine Rolle "Pfuschdraht" (den Ausdruck 
kannte ich auch nicht) geht wohl bald zur Neige. Den gabs in 
verschiedenen Farben von der Fa. Gore und hieß M3001OFHC-195A. Leider 
kann ich den nirgendwo mehr finden. Das Isoliermaterial ist farbiger 
Kunststoff, der beim Erhitzen mit dem Lötkolben schmilzt. Die Lötspitze 
wird aber nicht davon angegriffen. Meine Rolle trägt das 
handschriftliche Produktionsdatum 18.5.1990!
Weiss jemand, was das war und obs den noch gibt? Bei Gore findet man 
nichts mehr.

: Bearbeitet durch User
Autor: äxl (Gast)
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Autor: K. Ein Wei-Chei (Gast)
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patch wire

Der 'offizielle' Fädeldraht ist von Vero, schmilzt bei Berührung mit der 
heißen Lötspitze und ist sauteuer:
https://www.reichelt.com/de/de/faedeldraht-aus-kupfer-0-2-mm-40-m-4er-pack-rosa-gold-faedeldraht-rg-p220366.html?&trstct=pos_2

Dann gibt es noch Kupferlackdraht, der u.U. nicht so gut wegbrennt:
https://www.reichelt.com/de/de/100g-kupferlackdraht-auf-spule-0-10mm-cul-100-0-10-p57176.html?&trstct=pos_8

das 'lötbar' muss nicht 'gut Lötbar' bedeuten.

Autor: Helmut -. (dc3yc)
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Den Fädeldraht von Falk kenne ich auch, aber das ist nicht das, was ich 
suche!

Autor: Andre (Gast)
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Meinst du vielleicht Wire Wrap Draht?

Autor: Jörg R. (solar77)
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Andre schrieb:
> Meinst du vielleicht Wire Wrap Draht?

Ich bin mir nicht sicher ob die Isolierung durch einen Lötkolben 
wegschmilzt.

Beitrag #5932297 wurde vom Autor gelöscht.
Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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Wire-wrap soll ohne Abisolieren an den scharfen Kanten der quadratischen 
Stifte die Isolation aufschlitzen und das Kupfer quasi kaltverschweißen.

Wir haben hier noch grünen Draht der mit transparentem Heißkleber 
überzogen ist. Dazu einen Lötkloben mit dem man den Draht nach dem 
Einlöten auf die Platine kleben soll. Wenn man stattdessen einen 
Heißluftlötkolben nimmt, wird das sogar ganz ordentlich.
https://www.globaco.de/produkte/thermowire/
so heißt der

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Jörg R. schrieb:
> Ich bin mir nicht sicher ob die Isolierung durch einen Lötkolben
> wegschmilzt.

Kommt drauf an, was der Hersteller da genau verwendet hat. Normal aber 
schon, hab aber nie was damit gelötet.... War vielleicht ein 
Fehler?!-|

Autor: Teo D. (teoderix)
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Wire-wrap soll ohne Abisolieren an den scharfen Kanten der quadratischen
> Stifte die Isolation aufschlitzen und das Kupfer quasi kaltverschweißen.

Doch, da wird automatisch (Werkzeug) abisoliert. Hasste/musste mit 
billig Schei..  (Draht) arbeiten, hats dir den Draht gleich mit 
durchgeschnitten/abgerissen. Da kommt Fun auf....

Autor: Helmut -. (dc3yc)
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Wirewrap-Draht hat(te) normalerweise Teflon-Isolierung und das blieb 
fest bei einem  Lötversuch. Meinen habe ich mittlerweilen entsorgt, denn 
der war innen versilbert und anscheinend ist das Silberfluorid, das mit 
der Zeit gewachsen ist, nicht mit den üblichen Flussmitteln zu 
entfernen.

Autor: Toxic (Gast)
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Domenik schrieb:
> Gibt’s auch
> eine Offizielle englische Bezeichnung dafür?

Eventuell "Verowire"

https://www.instructables.com/id/PCB-Prototyping-With-Verowire/

=====================
When a more permanent circuit is required it is common to use 
strip-board which is a single or double-sided PCB with perforated tracks 
pre-installed. By bridging and cutting the tracks it is possible to 
create boards of some complexity. This board is generically known as 
"Vero board" named after the originator of the system described in this 
instructable.
=======================

Autor: Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)
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Hallo zusammen

> Meinst du vielleicht Wire Wrap Draht?

Das ist etwas ganz anderes.
Eigentlich braucht man dafür keinen! Lötkolben.

So, wie Christoph das beschreibt, kenne ich das nicht.
Für den Handbetrieb habe ich einen speziellen Fädelstift.
Dieser bietet erstmal die Möglichkeit, den Draht abzuisolieren.
Dieser abisolierte Draht wird dann an entspr. Stelle in den Stift
eingefädelt. Dieser Stift wird mit dem entspr. Loch über einen Pin
einer Wire Wrap IC Fassung gestülpt und aufgedreht. Der Draht wickelt
sich um den Pin mit seinen scharfen Ecken. Ein Durchdringen der
Isolierung ist also nicht! erforderlich.
Es hört sich alles viel schlimmer an als es ist. Es zu beschreiben
dauert länger als es zu machen.
Man braucht den Stift, den besonderen Wire-Wrap Draht und die
entsprechenden IC-Fassungen.
Den Stift gab (gibt?) es auch in Form einer Pistole, damit es
schneller geht.
Das war mal vor mehr als 30 Jahren eine einfache Form des
Prototypings. Den Wire Wrap Draht kann man heute noch im Net
ohne Ende kaufen. Das ist eben auch dünner Volldraht, den man im
Gegensatz zu den Lackisolierten abisolieren muss.

73
Wilhelm

Autor: Marten Morten (Gast)
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Die deutsche Bezeichnung dafür ist einfach nur grüner Schaltdraht 
(Englisch hock-up wire). Grün, damit es auf der Platine weniger 
auffällt. Spezielle englische Bezeichnungen sind "green wire"(machmal 
kann die Welt so einfach sein :)) oder "Kynar wire".

Kynar ist eigentlich ein Markenname für Polyvinylidenfluorid (PVDF). 
Damit ist der Draht isoliert. Ursprünglich wurde er für Wire-Wrapping 
verwendet. Den hatte man halt da wenn eine Platine repariert werden 
muss.

Typisch ist 30 AWG (ca. 0,5 mm Aussen-Ø, 0,25mm Leiter-Ø) bis ca. 24 
AWG. Entweder mit der traditionellen PVDF (Schmelzpunkt ca. 177 Grad) 
Isolierung oder was der Händler gerade da hat. Leider ist vieles was 
heute als Kynar Wire, Wire-Wrap Wire o.ä. angeboten wird mit PVC 
isoliert. Das schmilz auch schnell aber es entstehen Gifte. PVDF soll da 
besser sein.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Wilhelm S. schrieb:
> Für den Handbetrieb habe ich einen speziellen Fädelstift.
> Dieser bietet erstmal die Möglichkeit, den Draht abzuisolieren.
> Dieser abisolierte Draht wird dann an entspr. Stelle in den Stift
> eingefädelt.

Mach das mal OHNE vorher ab zu isolieren und staune!
....
Oder hast du da wirklich was krudes?

Autor: Bla (Gast)
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Sind die Wire-Wrap-Sockel mit den längeren Beinchen nicht immer so teuer 
?

Autor: Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Helmut -. schrieb:
> Sowas suche ich auch, denn meine Rolle "Pfuschdraht" (den Ausdruck
> kannte ich auch nicht) geht wohl bald zur Neige. Den gabs in
> verschiedenen Farben von der Fa. Gore und hieß M3001OFHC-195A. Leider
> kann ich den nirgendwo mehr finden. Das Isoliermaterial ist farbiger
> Kunststoff, der beim Erhitzen mit dem Lötkolben schmilzt. Die Lötspitze
> wird aber nicht davon angegriffen. Meine Rolle trägt das
> handschriftliche Produktionsdatum 18.5.1990!
> Weiss jemand, was das war und obs den noch gibt? Bei Gore findet man
> nichts mehr.

Also ich bin mit dem hier ganz zufrieden:
https://www.voelkner.de/products/116080/Mayerhofer-Modellbau-40513-Kupferlackdraht-1-x-0.15mm-Blau.html
Gibts auch in anderen Farben zum auseinander halten auf der Platine.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Domenik schrieb:

> von meiner Ausbildung kenne ich solch grünen Draht, dessen Isolierung
> beim Löten schmilzt, zum Verdrahten von Platinen. Inoffizieller Name:
> Pfusch-Draht.

Vielleicht war das ja WireWrapDraht. Wobei "Pfusch" da völlig falsch
war, da WireWrap-Verbindungen zuverlässiger als Löten sind.

Autor: Wolfgang (Gast)
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AWG schrieb:
> Wobei Fädeldraht ja nur die dünne Version von Lackdraht ist.

Nicht nur dünner, sondern der Lack ist auch deutlich 
temperaturempfindlicher, damit man ihn ohne Stress verlöten kann.

Autor: Teo D. (teoderix)
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Harald W. schrieb:
> da WireWrap-Verbindungen zuverlässiger als Löten sind.

Nich wirklich. Sollten sie, könne sie auch, ist aber leider nicht immer 
so. Abhilfe wenns nach Jahren hackt, viel Flux und verlöten.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Mw E. schrieb:
> 
https://www.voelkner.de/products/116080/Mayerhofer-Modellbau-40513-Kupferlackdraht-1-x-0.15mm-Blau.html
> Gibts auch in anderen Farben zum auseinander halten auf der Platine.

Bei farbigem Lackdraht fällt mir regelmäßig auf daß selbst bei Draht vom 
selben Hersteller und Typ die Farbe der Lackschicht den Unterschied 
macht zwischen gut und schlecht zu löten. Momentan hab ich hier ne 
kleine Rolle violetten Draht (auf kleinen Nähmaschinenröllchen von 
Singer geliefert) der geht außerordentlich gut. Der selbe Artikel in 
anderen Farben bestellt braucht teilweise höhere Temperaturen oder 
brennt schlechter weg.

Der hier ist das glaub ich:
https://de.farnell.com/pro-power/rrw-v-105-pk-4/einzelader-34m-1-0-19mm-kupfer/dp/148731?MER=sy-me-pd-mi-alte

Obwohl dort steht man braucht 400°C-480°C brennt die Isolierung mit 
einem Lötkolben der auf 350°C steht (teure JVC-Station) in 
Sekundenschnelle weg wie nichts, der lötet sich super-einfach. Andere 
Farben gehen teils viel schlechter. Von nem anderen Hersteller hab ich 
roten Lackdraht, genauso dünn, quasi unmöglich zu verarbeiten und 
kupferfarbenen der geht einwahdfrei.

Autor: Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)
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Interessant!
Da ich mehrere Farben von dem verlinkten Fädeldraht habe kann ich das ja 
mal testen.
Aber erstmal ist Bugsuche in meinem MIPS Emulator angesagt.

Autor: A. K. (prx)
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Helmut -. schrieb:
> Wirewrap-Draht hat(te) normalerweise Teflon-Isolierung

Ich kenne AWG30 Wrap-Draht mit Kynar-Isolierung, Schmelzpunkt 175°C.
Mit dem geht es gut.

Autor: Helmut -. (dc3yc)
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So, hab mal eine Anfrage an die Fa. Gore losgelassen. Vielleicht wissen 
die ja noch. um was es sich handeln koennte!

Autor: Falk B. (falk)
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A. K. schrieb:
> Ich kenne AWG30 Wrap-Draht mit Kynar-Isolierung, Schmelzpunkt 175°C.
> Mit dem geht es gut.

Das klingt logisch. Normaler PUR-Lackdraht ist das nicht.

Autor: Helmut -. (dc3yc)
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Hab grad in einem anderen Forum eine entsprechende Anfrage gefunden 
(http://www.edaboard.de/faedeldraht-t20029.html). Dort wird auch auf 
Kynardraht verwiesen. Nun hab ich mal ein paar Meter zum Testen 
bestellt. Schaun mer mal, wie der alte Franz zu sagen pflegte.

Autor: michael_ (Gast)
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Für die seltenen Fälle, wo ich sowas brauchte, habe ich irgendwelchen 
PU-Draht von einer Spule/Relais genommen.

Ich habe so einen Stift geerbt, leider war der Draht darin sehr schlecht 
lötbar.
Habe mir dann die Spule mit irgendwelchen PU-Draht per Hand 
aufgewickelt.

Geld würde ich für sowas nicht ausgeben.

Autor: D. (Gast)
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Ich nehm immer die Litzen von kleinen Motoren, die Wicklungen sind dort 
ja auch isoliert. Das letzte mal musste ein alter Videorekorder dran 
glauben.

Ansonsten Fädeldraht gibt's ja eh in allen Ausführungen/Stärken.

Autor: Patrick C. (pcrom)
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Ich benutze immer "RoadRunner Wire"
Bekommt man via Farnell, ordercode 5017233 (jetzt 116 im stock), 
artikelnr RRP-A-105, 0.15mm diameter
http://www.farnell.com/datasheets/2620916.pdf

4 verschiedene Farben, ich soldiere bei 320 und fuer ab-isolierung 
benutze ich 340+.
Warning : Toxic Vapour, also gut belueften

Funktioniert prima fuer meine anwendungen

Patrick

Autor: Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)
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Hallo zusammen.

@ Theo D.

> Mach das mal OHNE vorher ab zu isolieren und staune!

Wenn es denn möglich wäre, es geht nicht! Loch zu klein.
Da gibt es nichts zu staunen.
....
> Oder hast du da wirklich was krudes?

Ich denke mal nicht.

https://de.rs-online.com/web/p/products/0544005/?grossPrice=Y&ef_id=EAIaIQobChMIlZL4sP7y4wIVBLTtCh2ogQkBEAQYAiABEgKeEvD_BwE:G:s&s_kwcid=AL!8729!3!340766113405!!!g!476198621642!&cm_mmc=DE-PLA-DS3A-_-google-_-CSS_DE_DE_Leiterplatten-Prototyping_Whoop-_-(DE:Whoop!)+Wire+Wrap+Werkzeuge-_-PRODUCT_GROUP&matchtype=&pla-476198621642&gclid=EAIaIQobChMIlZL4sP7y4wIVBLTtCh2ogQkBEAQYAiABEgKeEvD_BwE&gclsrc=aw.ds

Wie man sieht heute noch bei RS zu einem Heidenpreis zu kaufen.
Dieser Originalstift war auch vor mehr als 30 Jahren kein Schnäppchen.
Eine grosse Rolle Wire Wrap Draht konnte man sich als Amateur kaum
leisten.

73
Wilhelm

PS: Das habe ich gerade noch im Net gefunden

Youtube-Video "Wire-Wrap Grundlagen / Wire-Wrap Verbindung"

Da wird auch so ein halautomatisch Stift gezeigt

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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Wilhelm S. schrieb:
>> Mach das mal OHNE vorher ab zu isolieren und staune!
>
> Wenn es denn möglich wäre, es geht nicht! Loch zu klein.
> Da gibt es nichts zu staunen.
> ....
>> Oder hast du da wirklich was krudes?
>
> Ich denke mal nicht.

OK, mein Wehrzeug kostete einen Hunderter mehr. Ob das bei meinem 
Handzwirbler auch so vorgesehen war, weiß ich garnicht, funktioniert 
hats aber.
(Abbildung nur ein zB. Was ich genau hatte KA, zu lang her)

Autor: Martin H. (horo)
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Ich arbeite für Korrekturverbindungen gerne mit Teflon-Wrapdraht: 
abschneiden und das Ende kurz an die Lötspitze halten zum Verzinnen, 
dabei zieht sich das Teflon ca. 1 mm zurück und kann dann perfekt 
gelötet werden. Andererseits ist die Isolation unempfindlich, wenn man 
mal im Kabel-Gestrüpp der Bastelmuster mit dem Lötkolben abrutscht.

Siehe auch:
http://www.eps.mcgill.ca/jargon/html/entry/purple-wire.html

Autor: Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)
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Hallo zusammen, hallo Martin.

> ..zieht sich das Teflon ca. 1 mm zurück und kann dann perfekt
> gelötet werden.

Das war ein heisser Tip: sofort probiert, geht prima.

Gerade nachgesehen:
Meine angebrochene Rolle Draht hat noch den Aufkleber von
Bürklin 91F5006; gibt es heute noch. Ich weiss nicht, wie alt
meine Rolle ist.

73
Wilhelm

Autor: Erwin D. (Gast)
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K. Ein Wei-Chei schrieb:
> und ist sauteuer

Na ich weiß ja nicht...
17 Cent für den Meter ist bei dir "sauteuer"?

Autor: Maria S. (doc-brown)
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In Verbindung mit den nachträglich gezogenen Leitungen auf Platinen habe 
ich öfter den Begriff "Hay-Wire" gehört. Dieser dünne Draht ist Teflon 
isoliert und wird mit klaren Klebepunkten auf dem Weg zwischen den 
Lötstellen befestigt. Das ist möglicherweise im englischen auch nur so 
ein dort intern üblicher Begriff der Entwickler.

Wire-Wrap war früher ein verbreitetes System zum Erstellen von 
Prototypen in der TTL Technik.

Aber was und wofür sucht Domenik diesen sog. "Pfusch-Draht" oder soll 
nur prinzipiell die offizielle Bezeichnung und der Typ gefunden werden.

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