Viele E-Scooter Laden -> Wie?

#5934319
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Wir sind heute zufällig an einer Lagerhalle vorbeigekommen wo einige 
hundert von diesen hippen E-Scootern repariert und geladen wurden.

Sie verwenden für jeden Scooter das normale Ladegerät um die 36V? Volt 
Akku Packs aufzuladen. Also letztlich hunderte Steckernetzteile.

Wir haben dann darüber diskutiert ob dies eine effiziente Lösung ist, 
oder nicht größere Netzteile die immer mehrere Roller aufladen, 
eigentlich effizienter wären. Wir konnten uns nicht einigen :D

Was sagen die Experten?
Gast #5934326
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Es macht wohl wirtschaftlich keinen Sinn, hier Sonderlösungen 
vorzusehen.
Denn jede Station hat unterschiedliche Anzahl von Fahrzeugen.
Für gemeinsame Ladung müsste trotzdem ein "Ladecontroller" irgendwo sein 
(der ist i.d.R. im Ladegerät).
Die ultragroße Allesversorgung bräuchte zu jeder Ladedose ausserdem eine 
Absicherung, denn ca. 48 Volt und 100 Ampere (oder 300 ?) machen keinen 
Spaß mehr.
Gruss
Gast #5934421
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hirn schrieb:
> Werkzeug, Hooverboard und Fahrrad-Akkus usw. haben eigentlich alle ein
> BMS mit an Board welches je nach komplexität als "Ladeelektronik" zu
> bezeichnen ist.

Wenn man eine Schutzschaltung als "Ladeelektronik" missbraucht... Naja.
Wenn die BMS in ihrer Funktion als Schutz das laden beendet haben die 
Zellen schon eine zu hohe Spannung.
Wers mag...
Gast #5934482
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Zwischen einen gewöhnlichen Ladegerät und einem besonders effizienten 
liegen vielleicht 15% Einsparpotential. Eher weniger.

Dafür lohnt es sich nicht, Sonderlocken zu entwickeln. Kümmere dich 
lieber darum, dass die Reifen richtig aufgepumpt sind.

Wie begründest du denn die Annahme, dass ein zentrales großes Ladegerät 
effizienter sei?
Gast #5934531
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test schrieb:
> LiIon laden ist halt einfach :-)
>
> Man braucht dann nur noch die Abschaltbedingung (Strom unter XmA) und
> einige Sicherheitsfunktionen (nicht laden wenn Spannung unter
> soundsoviel V, max. Ladezeit, Temperatur usw.).

Und gerade das muss je Scooter individuell sein.

Das Parallelschalten an einer gemeinsamen Spannungs/Stromquelle geht 
daher schlecht. Man müsste da in jeder "Steckdose" die passende 
Ladeelektronik haben.

Dazu kommt noch: bei vielen angechlossenen Akkus ist die 
Energieübertragung bei 230V deutlich verlustarmer als bei 36V.
Gast #5934544
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Peter R. schrieb:
> Das Parallelschalten an einer gemeinsamen Spannungs/Stromquelle geht
> daher schlecht.

Und das andere Problem wäre das man damit auch die Akkus parallel 
schalten würde. Ist ne schlechte Idee bei unterschiedlichen 
Akkuspannungen ;-)

Ein Zentralladegerät wäre ein grosser Schaltschrank mit x Lademodulen 
(also im Prinzip x Ladegeräte ohne Gehäuse in einen Schrank gepackt). 
Und Senseleitungen parallel zu den Ladeleitungen ;-)
Ich sehe auch nicht was man damit gewinnen würde.

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