"Schmelzpunkt" von Kupferdraht

OP #5937327
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Guten Abend,

ich hoffe ich finde in diesem Forum Hilfe.

Ich kenne mich mit Berechnungen, Materialkunde e.t.c. leider überhaupt 
nicht aus.

Daher meine (so wie ich hoffe) recht einfache Frage.
Bei welcher Stromstärke (Spannung zw. 2-4 Volt) Länge ca. 2 cm
brennt ein 0,2 mm starker blanker Kupferdraht durch.
Oder auch anders herum.
Welcher Durchmesser muss der o.a. Draht haben, um bei 2-3 A 
durchzubrennnen.

Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Grüsse

heitzer75
Gast #5937334
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Kannst du dir vorstellen, dass der Schmelzpunkt auch von der Umgebung 
und deren Temperatur abhängt?

Mit Umgebung meine ich die Wärmeleitfähigkeit des Umgebungsmaterials und 
deren Masse. Dazu deren Temperatur zu Beginn des Stromflusses.

Deine Angaben sind mehr als dürftig.
#5937344
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R = U / I (Ohmsches Gesetz).
Daraus folgt: U = R x I.

P = U x I (Leistung)
Einsetzen: P = R x I².

Den Widerstand deines Drahtes kannst du ausmessen.

Kupfer hat eine Wärmekapazität C von ca. 0.38 kJ/(kg x K).

Der Draht erwärmt sich um
deltaTheta = P x t / C.

Wieviel der Wärme er an die Umgebung abführen kann, hängt von seiner 
Umgebung ab. Schmelzen tut Kupfer bei knapp über 1080°C, aber weich wird 
es schon vorher. Steht der Draht also unter Spannung, stirbt er vorher.

So, du bist dran.
Gast #5937368
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Heitzer 7. schrieb:

> Daher meine (so wie ich hoffe) recht einfache Frage.

Hmm.
Ich weiss nicht, welchen Erfahrungshintergrund Du hast,
aber als Grundregel kannst Du Dir merken: "Ganz einfache"
Probleme der Praxis sind häufig theoretisch recht schwer
zu behandeln, und in der Theorie "ganz einfache" Fälle
sind praktisch sehr kompliziert.


> Bei welcher Stromstärke (Spannung zw. 2-4 Volt) Länge
> ca. 2 cm brennt ein 0,2 mm starker blanker Kupferdraht
> durch.
> Oder auch anders herum.
> Welcher Durchmesser muss der o.a. Draht haben, um bei
> 2-3 A durchzubrennnen.

Warum verwendest Du keine Gerätesicherung?

Oder anders: Suchst Du eigentlich einen elektrischen
Zünder?
#5937372
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Heitzer 7. schrieb:
> daher bitte ich ja hier um Hilfe.
> Die Umgebung ist an einfacher Luft.
> Der Draht wird daher zw. 5-40 Grad haben an normaler
> Athmosphäre.

"Welcher Durchmesser muss der o.a. Draht haben, um bei 2-3 A
durchzubrennnen."

Naja, da gibt es mehrere Parameter.

1) Der Draht muss eine Mindestlänge haben, damit er von der Seite NICHT 
gekühlt wird, wenn dort große Metallmassen angeschlossen sind 
(Halterung, Platine, etc). Ich sag mal Pi mal Daumen 3-5cm sollten 
reichen.

Ich würde mal tippen, daß man bei 3A unter 0,1mm Durchmesser gehen muss, 
denn Kupfer ist ein guter Leiter, da fällt nicht so viel Verlustleistung 
ab. Rechnen kann man das nur sehr schwer und aufwändig, testen ist 
deutlich schneller und einfacher.

0,1mm Durchmesser sind 0,0078mm^2 Querschnitt, macht bei 5cm Länge ca. 
115 mOhm, macht bei 3A ~
#5937375
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Heitzer 7. schrieb:
> daher bitte ich ja hier um Hilfe.
> Die Umgebung ist an einfacher Luft.
> Der Draht wird daher zw. 5-40 Grad haben an normaler
> Athmosphäre.

"Welcher Durchmesser muss der o.a. Draht haben, um bei 2-3 A
durchzubrennnen."

Naja, da gibt es mehrere Parameter.

1) Der Draht muss eine Mindestlänge haben, damit er von der Seite NICHT 
gekühlt wird, wenn dort große Metallmassen angeschlossen sind 
(Halterung, Platine, etc). Ich sag mal Pi mal Daumen 3-5cm sollten 
reichen.

Ich würde mal tippen, daß man bei 3A unter 0,1mm Durchmesser gehen muss, 
denn Kupfer ist ein guter Leiter, da fällt nicht so viel Verlustleistung 
ab. Rechnen kann man das nur sehr schwer und aufwändig, testen ist 
deutlich schneller und einfacher.

0,1mm Durchmesser sind 0,0078mm^2 Querschnitt, macht bei 5cm Länge ca. 
115 mOhm, macht bei 3A ~1W Verlustleistung. Das wird HEIß! Ob es zum 
schmelzen reicht, muss man testen.

Wenn man mit 3A einen kurzen Draht schmelzen will, sollte man besser den 
Glaskolben einer kleinen Glühbirne zerschlagen, ohne den Glühfaden zu 
beschädigen. Der brennt dann garantiert bei Nennspannung durch.
Gast #5937379
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S. R. schrieb:
> Wieviel der Wärme er an die Umgebung abführen kann, hängt von seiner
> Umgebung ab. (...)
>
> So, du bist dran.

Das ist genau das Problem. Auch mit deinen Formeln fehlt die Abschätzung 
der Leistungsabgabe des Drahtes an die Umgebung (aka Kühlleistung).

Heitzer 7. schrieb:
> Die Umgebung ist an einfacher Luft.
> Der Draht wird daher zw. 5-40 Grad haben an normaler Atmosphäre.

Dann geht es weniger Mathematisch an und entnehme einfach den Wert aus 
der Tabelle oder Formal nach Daumen-Regel.
http://www.edaboard.de/sicherungsdraht-berechnen-t5457.html
http://pages.interlog.com/~speff/usefulinfo/fusing.htm
Gast #5937411
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Zu den theoretischen Formeln oben und um das Ganze noch etwas zu 
verkomplizieren sei noch die temperaturabhängigkeit des Widerstands 
genannt.

Ich weiß nicht ob die Kurve bis zum Schmelzpunkt linear verläuft, aber 
bei 140°C hat Cu schonmal einen doppelt so hohen Widerstand wie bei 
Zimmertemperatur.


Was soll das eigentlich werden? Einen elektronischen Zünder kann man 
auch anders bauen, falls es das ist.
OP #5937430
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Hi,

ich kann alle beruhigen, es soll kein Zünder werden.
Schmelzsicherungen fallen aus Kostengründen weg.
Hat aber schon was mit Sicherungen zu tun.
Ich habe mal ein Bild hochgeladen.

Die Drähte sollen im Falle eines Falles 18650 Lipos vom restlichen Akku 
trennen.

Hoffentlich konnte ich hier etwas Licht ins Dunkel bringen.

Grüsse

heitzer75
Angehängte Dateien:
#5937501
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Hi, du solltest im Auge behalten, dass die Drähtchen sich wahrscheinlich 
lange bevor sie verglüht sind, irgendwie, also unkontrolliert, entlöten 
werden. Jedenfalls können sie ,bevor sie verglüht sind ,noch viel 
Blödsinn anrichten! Es sei denn, du gehst davon aus, das sich eine 
Sprunghafte Lasterhöhung einstellt. Dann werden sie wahrscheinlich 
schnell wegspritzen...will man das?? Und wenn sie bei "Nennlast" gut 
warm werden, damit die gewünschte Sicherung rasch greift, dann werden 
die Drähtchen in kurzer Zeit vergammeln, verspröden usw. und du wirst 
keine Freude an der Bank haben.
Nur aus Unkenntnis gefragt:

Heitzer 7. schrieb:
> 18650 Lipos

18650 ist eine Typenbezeichnung oder?? Oder hast du diese Anzahl in der 
Powerbank :-)
So oder so würde ich über ein anderes Sicherungskozept nachdenken!
Gruß Rainer
Gast #5937516
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Rainer V. schrieb:
> Heitzer 7. schrieb:
>> 18650 Lipos
>
> 18650 ist eine Typenbezeichnung oder?? Oder hast du diese Anzahl in der
> Powerbank :-)

Sieht man doch, dass da 40Stck. parallel verbaut sind.
Warum sollte da ein Kupferdraht mit diesem Durchmesser schmelzen?
Ich glaube nicht, dass eine einzelne Zelle so einen Kurzschlußstrom 
fließen lässt.
Eher brennt so eine Zelle ab und reißt die anderen mit.
Ein Himmelfahrtskommando.
Gast #5937518
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michael_ schrieb:

> Ich glaube nicht, dass eine einzelne Zelle so
> einen Kurzschlußstrom fließen lässt.

Ähm.
Dir ist schon klar, dass solche Zellen zulässige
Entladeströme im Bereich von 20A und darüber haben
können?

Was da im -- natürlich unzulässigen -- Kurzschlussfall
fließt, möchte ich lieber gar nicht so genau wissen...
Gast #5937538
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@heitzer75: Wie hast du es geschafft, die Zellen zu verlöten(!), ohne 
dass sie kaputt gehen? Normalerweise werden die ja punktgeschweisst. 
Dass man die trotzdem lösten kann, wusste ich gar nicht. Und kannst du 
mal bitte ein Foto von unten posten? Oben hat es ja den abgehobenen 
Kopf. Da kann ich mir ein Löten noch irgendwie vorstellen. Aber der 
Boden der Zelle ist ja massiv und leitet die Wärme sehr gut nach innen. 
Wie man das löten kann, wüsste ich jetzt so spontan nicht...
Gast #5937548
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Und noch ein Praxistipp: Ich würde die Sicherung auf 10A spezifizieren. 
Erstens hast du dann einen niedrigeren Vdrop, zweitens BRAUCHST du gar 
keinen niedrigeren Wert, da du anscheinend alle Zellen parallel 
geschaltet hast. Im Normalfall fliessen also eh nur maximal 1A und die 
Fehlerfälle, die auftreten können, gilt es zu untersuchen:

1. Eine einzelne defekte Zelle verursacht einen Kurzschluss: Es fliessen 
sofort locker 300A in die Zelle. Ein auf 10A dimensioniertes Kabel 
brennt in einigen ms durch.

2. Ein extern angeschlossener Verbraucher verursacht einen Kurzschluss: 
Ohne Hauptabsicherung am Terminal wird dir entweder die Hauptleitung 
durchschmoren oder alle(!) Minisicherungen binnen ms durchbrennen. Das 
zu reparieren wird dann sehr aufwändig werden.

Ich würd das Design noch n bissl verbessern. Ach und wie gesagt würde 
ich gerne mal das Foto von unten sehen. Danke!
Gast #5937549
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Egon D. schrieb:
> Ähm.
> Dir ist schon klar, dass solche Zellen zulässige
> Entladeströme im Bereich von 20A und darüber haben
> können?

Ich denke, ein Kupferdraht so freihängend lacht über 20A.
Schau dir die Bonddrähte in FET an.
Vielleicht glüht er, aber mehr nicht.

Jan schrieb:
> @heitzer75: Wie hast du es geschafft, die Zellen zu verlöten(!),
....

Schließe mich der Meinung an.
Murks.
Gast #5937550
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@Wegstaben: Bei Parallelschaltung spielt es keine Rolle, welche Akkus du 
nimmst, solange es die gleiche Zellchemie ist, genauergesagt muss nur 
die Ladeschlussspannung identisch sein. Prinzipiell ist eine 
Parallelschaltung die angenehmste Topologie mit den wenigsten Problemen. 
Allerdings wäre eine SP-Schaltung eleganter gewesen, da weniger Vdrop 
bzw. mehr Effizienz.
Gast #5937556
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michael_ schrieb:

> Egon D. schrieb:
>> Ähm.
>> Dir ist schon klar, dass solche Zellen zulässige
>> Entladeströme im Bereich von 20A und darüber haben
>> können?
>
> Ich denke, ein Kupferdraht so freihängend lacht über 20A.

War mein Beitrag tatsächlich so schwer verständlich?

Wenn schon der ZULÄSSIGE Entladestrom bei 20A liegt, wie
groß wird dann wohl der KURZSCHLUSSSTROM sein?

Und ganz nebenbei sind glühende, NICHT schmelzende
Leitungen eine erhebliche Brandgefahr.
Beitrag #5937722 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5937744
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Heitzer 7. schrieb:
> Bei welcher Stromstärke (Spannung zw. 2-4 Volt) Länge ca. 2 cm
> brennt ein 0,2 mm starker blanker Kupferdraht durch.

Hallo,
willst du auf Nummer Sicher setzen, dann mach Mitte Draht ein Tropfen 
Zinn. Kupfer wird dann noch weit vor dem Durchbrennen in Zinn gelöst. 
Somit vermeidest du Feuer und mögliche Probleme damit. So macht man bei 
Leistungssicherungen.

Der Draht kannst du noch in ein Keramikröhrchen stecken, so wird 
Brandgefahr noch kleiner.

Genau die Abhängigkeit von Stromstärke und Zeit kannst du selber leicht 
messen, dafür brauchst du nur Labornetzteil, das hat doch jeder 
Hobbyelektroniker.
Gast #5937765
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Hans_Dampf schrieb:
>> bitte mehr Licht.. wo ist dieses
>> Gebilde verbaut.. ich will sowas
>> niemals kaufen können
>
> Anscheinend macht es Tesla auch auf diesem Weg:
>
> http://files.wizkid057.com/teslapack/2014-08-19%2019.12.44.jpg

Da sind die Zellen aber höchstwahrscheinlich nochmal seperat geschützt.

https://www.ebay.de/itm/5PCS-Dual-MOS-Battery-Protection-Board-for-18650-Lithium-Battery-de/272509747390?hash=item3f72d8c0be:g:p~MAAOSwzhFcNv0D
Gast #5937767
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Bedacht werden muss, dass das Durchschmelzen ein komplexer Vorgang ist, 
welcher rückgekoppelte Elemente besitzt. Erwärmt sich eine bestimmte 
Stelle schneller als andere, so steigt dort lokal die umgesetzte 
Leistung, da der Widerstand dort steigt. Dadurch beschleunigt sich 
wiederum die umgesetzte Leistung an dieser Stelle usw... Schlussendlich 
brennt an dieser Stelle dann der Draht durch, obwohl der Draht an 
anderen Stellen noch nicht einmal glüht. Diese Prozesse sind sehr 
dynamisch und schwer zu berechnen. Daher ist Testen und Messen wichtig. 
Sicherungstechnik ist eine Wissenschaft für sich. Es macht keinen Sinn 
Sicherungen selber zu bauen. Es gibt grosse Stueckzahlen zu kleinem 
Preis. Selbstbauen wird teurer sein...
#5937777
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Schmelz Experte schrieb:
> Es macht keinen Sinn
> Sicherungen selber zu bauen.

Ich habe das oft gemacht: früher bei Sozialismus war ja alles 
Mangelware, auch Sicherungen. Alte Sicherung + ein paar 
Drahtumwicklungen = das Gerät funktioniert weiter! :) Deshalb sollte ich 
natürlich ein bißchen aufpassen, welche Strom und welche Durchmesser. 
Meistens war es für Hausgerät mit Draht zwischen 0,13 und 0,3 mm 
optimal, je nach Strom.
Ich habe natürlich nur Draht genommen, der zu haben war: auch Mangelware 
bei sozialistischer Wirtschaft :)
Gast #5937782
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> Da sind die Zellen aber
> höchstwahrscheinlich nochmal seperat
> geschützt.

Will ich doch auch mal schwer hoffen!
Wie eine Sicherung sollte sowas nur als letztes Mittel vor dem äußersten 
schützen. Das ganze muss aber schon soweit geschützt sein, dass es im 
Normalbetrieb nicht einmal in die Nähe des Auslösens kommt.

In dem Fall sprechen wir dann neben Produktsicherheit noch zusätzlich 
über Produktzuverlässigkeit.
#5937788
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Falk B. schrieb:
> Ich würde mal tippen, daß man bei 3A unter 0,1mm Durchmesser gehen muss,
> denn Kupfer ist ein guter Leiter, da fällt nicht so viel Verlustleistung
> ab. Rechnen kann man das nur sehr schwer und aufwändig, testen ist
> deutlich schneller und einfacher.

Ich sehe das auch so.


Dass testen manchmal sehr viel effizienter ist als rechnen, Habe ich auf 
der Ingenieurschule x mal bewiesen.
Allerdings fanden die Professoren das gar nicht lustig ...

Es kam zu einem legendären Vortrag:
"... wir sind Ingenieure, keine Bastler …"
#5937905
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Harald W. schrieb:
> Maxim B. schrieb:
>
>> In Ebay kann man Lotpaste kaufen mit Wismut. Sehr schonend.
>
> Welcher Schmelzpunkt?

Ich glaube, 130 oder 140. PCB kann man so mit Fön verzinnen.

Mit Rose kann man auch versuchen, es gibt auch zu kaufen. Aber ob 
Material von Akkuhülle damit in Verbindung kommt, schon bei 100 Grad, 
dann braucht man wahrscheinlich besondere Flußmittel...

Rose kann in kochendem Wasser schmelzen.
#5938523
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Harald W. schrieb:
>> Dann funktioniert das mit dem anlöten ganz easy und hält prima.
>
> Das das Löten hält, ist hier nicht die Frage. Die Frage ist,
> ob die Li-Akkus dann noch genausolange halten, wie nicht gelötete.

Wer sich eine Solaranlage bastelt, kauft sich entweder eine fertige 
Lösung oder baut sich aus alten Zellen selbst was. Da kommt es auf die 
Restlebensdauer der Zellen dann auch nicht mehr an.

Mit einem ordentlich dicken Lötkolben (100W aufwärts) und hinreichend 
kurzer Lötzeit kommt man schon recht weit, ohne die Zelle zu braten.
Gast #5938556
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Lothar M. schrieb:
> Kannst du dir vorstellen, dass der Schmelzpunkt auch von der Umgebung

> Deine Angaben sind mehr als dürftig.

Das tut mir aber leid. Hier die Angaben: Umgebungstemperatur 44 K (−229 
°C), Luftdruck 3·10−6 bar, Schwerkraft 0,62 m/s2 da ich mein Experiment 
selbstverständlich am Pluto durchführen möchte.

Erwarte jetzt deine Auskünfte.
#5938586
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Da stimmt was nicht!

Jeder I****t weiß, dass man rund um Batterien und Akkus keine 
Widerstände verwenden soll, um unnötige Verluste zu vermeiden.

Wenn ein Kupferdraht im Grenzfall durchbrennen soll, so wird er im 
Normalfall, durch seinen Eigenwiderstand, schon heiß. Abgesehen von der 
schon oben erwähnten Verzunderung bedeutet dies "richtig viel Verlust" - 
meiner Meinung nach unnötiger Verlust.

Willst Du also nicht ein "Akku Pack" mit minimalem Wirkungsgrad basteln 
oder den Versorger glücklich machen, würde ich mir was anderes 
überlegen.
#5938611
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Sebastian S. schrieb:
> Jeder I****t weiß, dass man rund um Batterien und Akkus keine
> Widerstände verwenden soll, um unnötige Verluste zu vermeiden.

Du kannst auch eine aktive Überwachung mit MOSFETs einbauen. Wenn deren 
Software versagt oder der FET durchlegiert, dann hat man auch Spaß.

Letzteres ist einem Kommilitonen passiert.
Das Labor war dann erstmal 4 Wochen geschlossen.
Der Not-Aus-Knopf hat die Batterie nicht interessiert.

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