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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik BLDC Unterwasser


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Autor: Generator (Gast)
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Kann ein BLDC Unterwasser betrieben werden oder spricht was dagegen?

-Süßwasser
-manchmal etwas Dreck dabei
-Langsame Drehzahlen (Kavitation)
-kleine Spannung ~12V

Oder kann man sogar einen billigeren Bürstenmotor nehmen?

Den Motor abdichten mit einem Wellendichtring versuche ich zu vermeiden, 
da diese sehr hohe Anforderungen an die Welle/Lebensdauer stellen.


Dankbar für jede Anregung

Autor: Lothar J. (black-bird)
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Kann man machen.  Aber die Kugellager machen das nicht lange mit.
Die Welle wird auch rosten, Wellensicherungsringe und Schrauben auch. 
Das Waser bremst den Rotor auch etwas, da er sicher nicht 
strömungsgünstig aufgebaut ist.

Blackbird

Autor: Stephan (Gast)
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Generator schrieb:
> -manchmal etwas Dreck dabei

Nicht gut. Sandkorn im Luftspalt und es kracht vmtl.

Lothar J. schrieb:
> Das Waser bremst den Rotor auch etwas, da er sicher nicht
> strömungsgünstig aufgebaut ist.

Ich vermute nicht nur etwas, sondern ziemlich heftig.
Ich würde da erst mal mit wirklich geringen Drehzahlen starten (<1m/s 
Umfangsgschwindigkeit).

Autor: Lothar J. (black-bird)
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Naja, so heftig auch wieder nicht. Früher haben wir die Kohlen von 
Bürstenmotoren auch unter Wasser einlaufen lassen. Ging viel schneller 
als an Luft. Die Drehzahlminderung war nicht groß, lag vielleicht auch 
daran, dass es immer recht leistungsstarke Motoren waren.

Blackbird

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Es gibt KFZ Kraftstoffpumpen durch die der Kraftstoff strömt (auch für 
Benzin). Allerdings eher nicht mit Dreck. Da könnte ein Filter helfen.

Autor: Stephan (Gast)
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Lothar J. schrieb:
> Naja, so heftig auch wieder nicht.

War vorhin noch bei einer drehenden Wicklung. Natürlich Quatsch ;)

Hängt deutlich von der Bauform ab würd ich sagen: Die reicht von eher 
hohen Magneten mit großem Spalt über niedrige Magnete mit wenig Spalt 
bis hin zu einem Ferritring oder vergossenen / versenkten Magneten.

Die Außenläufer aus CD-Laufwerken mit Ferrritring und ohne Kühlöffnungen 
dürften kaum gebremst werden.

Autor: Der Zahn der Zeit (Gast)
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Letztendlich kann man zusammenfassen:

1. Natürlich geht es
2. Es fragt sich nur, wie lange.

Es ist abhängig von Bauform, Drehzahl, Verschmutzung des Wassers und 
weiteren Details wie korrodierenden Metallteilen oder ggf. der 
Elektrolyse ausgesetzten Anschlüssen.

Autor: Wassermann (Gast)
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Am besten brushless nutzen wenn drehzahl passt. Spulen und kontakte mit 
lack behandeln um elektrolyse und somit korrosion zu verhindern. 
Dauerhaft wird es jedoch zu Rost kommen

Autor: Generator (Gast)
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Lothar J. schrieb:
> Naja, so heftig auch wieder nicht. Früher haben wir die Kohlen von
> Bürstenmotoren auch unter Wasser einlaufen lassen. Ging viel schneller
> als an Luft

Was muss da einlaufen? :-)
Wieso geht es unter Wasser schneller?

Wassermann schrieb:
> Dauerhaft wird es jedoch zu Rost kommen

Nicht gut..

Autor: Weg mit dem Troll ! (Gast)
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Ein BLDC ist doch hervorragend geeignet. Die Wicklung eingiessen, die 
Lager durch Plastik oder Keramik ersetzen.

Autor: svensson (Gast)
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Moin,

wir verwenden unter Wasser solche Pumpen
https://www.aqua-medic.de/index.php?r=catalog/product&id=433&cid=49
sogar im Salzwasser, weil da der Läufer vom Antrieb völlig elektrisch 
getrennt ist. Vielleicht könnte man die umbauen.

Die lassen sich auch sehr leicht teilzerlegen. Und ein Controller wird 
auch gleich mitgeliefert.

Autor: Lothar J. (black-bird)
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Die Kohle-"bürsten" sollten der Rundung des Kommutators angepasst sein, 
um eine möglichst große Kontaktfläche sicherzustellen. Das ist bei den 
Leistungen, die die Motoren in den Flugmodellen erbringen müssen, 
notwendig. Sonst kommt es zu einem erheblichen Bürstenfeuer, was die 
Fernsteueranlagen stört und zu erhöhtem Verschleiß.

Alles noch in der Zeit, wo es noch keine bürstenlosen Motoren im 
Flugmodellsport gab.

Blackbird

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Man kann ja einen Außenläufer im Bereich der Superkavitation betreiben, 
dann wird das Ding nicht mehr abgebremst und Dreck kommt auch keiner 
dran.

Strom unter Wasser ist ja sowieso kein Problem. Umspannwerke mit 
Hochspannung dürfen ja auch im Regen stehen und gehen nicht kaputt wenn 
sie nass werden.

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