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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Positives Rechtecksignal zu alternierendes Rechtecksignal


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Autor: Herr V. (azniq)
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Moin,

ich bekomme aus dem NE555 ein 5V positives Rechtecksignal @50 kHz und 
möchte daraus ein alternierendes Rechtecksignal bekommen. Habe versucht 
einen Hochpassfilter dahinter zu schalten und bekam zwar pos. und neg. 
Werte, allerdings mit keiner ausreichenden Pulsdauer.

Hat jemand hier generell eine Idee, wie man das bewerkstelligen könnte?
Könnte man auf das positive Rechecksignal vllt einen negativen Offset 
geben?

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Koppelkondensator vom Hochpassfilter vergrößern.

Autor: Wühlhase (Gast)
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Komparator

Autor: äasß (Gast)
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Machst Du einfache Experimente, oder hast Du ein konkretes Ziel? Denn:
Würdest Du Dein wirkliches Ziel nennen, könnte man Dir zur Realisierung
ganz direkt verhelfen. Im Moment hingegen kennt man weder Deine weiteren 
Absichten noch die genaue Schaltung, insofern hat es hier hohes Risiko,
in den Graben zu führen (bzw. Dir (jetzt noch) nichts zu bringen).

Autor: Herr V. (azniq)
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Ja, da hast du Recht! Ich erzähle mehr von dem Vorhaben:

Ich möchte einen Resonanzwandler betreiben. Da meine Royerschaltungen 
alle nicht schwingen wollten, weil ich kA doof bin oder so .. wollte ich 
einen NE555-Timer dazu nutzen ein periodisches Signal auszugeben. Leider 
gab er mir bisher nur positive Rechtecksignale. Der Resonanzwandler 
benötigt allerdings wechselnde Spannungen. Auf der anderen Seite des 
Resonanzwandlers  sollen später Hochspannungen von ca 100 V auftreten.

Hier ein paar Eckdaten:

Eingangsspannung: 5V DC für NE555
Ausgabe NE555: 5V @50kHz

Resonanzwandler: 20µH Primärspule

Ziel: Alternierendes Rechtecksignal mit +/- 5V @50 kHz für 
Resonanzwandler.

Ich versuche seit ein paar Stunden die Komponentenwerte des 
Hochpassfilters dahingehend anzupassen, allerdings nur mit mäßig Erfolg. 
- Ich hoffe, dass euch die Infos weiterhelfen können.

- Danke für Eure Mühe!

Autor: Ach Du grüne Neune (Gast)
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Mit einer negativen 5 Volt Versorgungsspannung kann man so eine 
Zwischenstufe aufbauen. Der 2k2 räumt die BE-Kapazität aus, damit das 
Rechteck auch bei höheren Frequenzen einigermaßen sauber bleibt.

Autor: Herr V. (azniq)
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Vielen Dank!! Habs mal kurz in Spice simuliert und das schaut recht gut 
aus! Versuche es nun in real aufzubauen und schaue mal, wie gut es 
funktioniert.

Autor: Falk B. (falk)
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Herr V. schrieb:
> Ja, da hast du Recht! Ich erzähle mehr von dem Vorhaben:
>
> Ich möchte einen Resonanzwandler betreiben. Da meine Royerschaltungen
> alle nicht schwingen wollten, weil ich kA doof bin oder so

Aha, also greift man dann zum NE555. Der schwingt zwar auch, irgendwie, 
aber selten auf der Resonanz des Leistungskreise. Dazu braucht es schon 
ein bisschen mehr.

> Resonanzwandlers  sollen später Hochspannungen von ca 100 V auftreten.

100V ist zwar hoch im Vergleich zu 5V aus dem USB-Kabel, aber mit 
nichten Hochspannung.

> Ich versuche seit ein paar Stunden die Komponentenwerte des
> Hochpassfilters dahingehend anzupassen, allerdings nur mit mäßig Erfolg.

Und all das nur, weil du es nicht schaffst einen Royer-Converter 
zusammenzubauen? Wo man bestenfall mal die Polarität der Steuerwicklung 
vertauschen muss, wenn der nicht schwingt? Ohje!

Autor: äasß (Gast)
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Herr V. schrieb:
> Eingangsspannung: 5V DC für NE555

Sind die 5VDC einzig "für NE555" gedacht (obwohl der tatsächlich etwas
höhere Spannung vertragen würde - bzw. 5VDC gar nicht so optimal sind)?

Oder ganz allgemein ("Es stehen (ausschließlich) 5VDC zur Verfügung.")?
Da hast Du Dich nicht eindeutig ausgedrückt. (Das ist immer wichtig.)


Auch erwähnst Du zwar: > Auf der anderen Seite des Resonanzwandlers
> sollen später Hochspannungen von ca 100 V auftreten.

...sagst aber auch hierzu wiederum nichts genaueres.



Nötig sind im Grunde diese Daten:

--- Versorgungsquelle:

Welches Netzteil (welche möglichen Netzteile) genau?
(Oder: Ausgangsspannung + max. Ausgangsstrom oder -leistung?)

--- Verbraucher/"Last":

Am schnellsten hülfe die Antwort auf:
"Was genau ist es?" (Bezeichnung/Datenblatt)

Alternativ (oder zusätzlich):
Welche Spannung wird gebraucht, bei welchem Dauer-/Maximal-Strom?

(Und: Muß es sehr glatte und/oder geregelte Spannung sein?
Bzw. selbige Charakterisierung des Stromes und der max. Spannung,
falls statt einer Spannungsquelle eine (Konstant-)Stromquelle nötig.)


Ohne diese grundlegenden Infos kommt man nicht besonders weit.

Mit diesen Informationen könnte man Dir nicht nur bei Deinem Ansatz
weiterhelfen, sondern auch alternative (evtl. bessere) Lösungen finden.
(Z.B. beeinflußt der geplante Leistungsbereich stark die Realisierung.)

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