Gast
#5938547
Hallo! Angenommen ich habe einen OPV, den ich mit einer nicht symmetrischen Spannung (z.B. nur +5V) versorgen möchte. Damit ich Schwankungen der Eingangsspannung nicht abscheide, verwende ich eine virtuelle Masse und lege den nicht invertierenden Eingang auf z.B. 2.5V. Wenn ich nun am invertierenden Eingang 2.6V anlege, dann müssten doch am Ausgang 2.5 - 0.1 * R2/R1 anliegen oder? Bei 2.4V am invertierenden Eingang entsprechend 2.5 + 0.1 * R2/R1... Wenn dies einmal stimmt kann ich einen Schritt weiter gehen. Angenommen ich möchte eine kleine Wechselspannung (z.B. Amplitude 0.1V) nicht nur verstärken, sondern auch gleichzeitig einen offset von z.B. 2.5V erzeugen. Wäre dann die abgebildete Schaltung richtig? Ich muss ja die kleine Wechselspannung über den Koppelkondensator den 2.5V durch den Spannungsteiler aufmodulieren oder? Der Grund weshalb ich nachfrage ist folgender: Ich möchte einen Seismographen bauen und die kleinen, von z.B. einen Piezo stammenden Wechselspannungen verstärken bei einem offset von 2.5V, damit ich beide Auslenkungen erfasse und den Spannungsbereich des ADC von 0-5V optimal ausnütze. Vielen Dank im voraus für eure Bemühungen...




