Forum: PC Hard- und Software Hterm unter Linux Mint Cinnamon


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von Johann D. (khs)


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Bin seit einiger Zeit schon mit Linux Mint Cinnamon 19.2 unterwegs und
hatte gestern mal versucht das Hterm-Terminalprogramm zu installieren.
Die neueste Linux-Version von
http://www.der-hammer.info/terminal/index.htm
gesaugt, mit
tar -xzf hterm.tar.gz
entpackt und dann versucht, das bin-Programm zu starten.

Bei früheren Debianversionen war das kein Problem, doch bei Mint tat
sich nichts.
Habe das Hterm zur Zeit zwar nur auf älteren Laptops im Einsatz, welche
vor Ort bei den verbauten Schaltungen noch gut zu gebrauchen sind,
doch sollte es doch auf aktuellen Linux-Versionen auch laufen.
Hat da jemand für Mint eine Lösung parat?

Gruß
Hans

von Andreas B. (bitverdreher)


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Laß es mal auf der Kommandozeile laufen, dann sieht man die fehlenden 
libs. Das wird Fleißarbeit. Man merkt daß die SW seit >10 Jahren nicht 
mehr gepflegt wurde.
Mir ist es das nicht Wert.
Alternativen: gtkterm und moserial

Gerade mal getestet: Unter wine läuft er.

: Bearbeitet durch User
von Mario M. (thelonging)


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Da fehlen eine Menge 32Bit-Libraries:
$ ldd hterm | grep 'not found'
  libgtk-x11-2.0.so.0 => not found
  libgdk-x11-2.0.so.0 => not found
  libatk-1.0.so.0 => not found
  libgdk_pixbuf-2.0.so.0 => not found
  libfontconfig.so.1 => not found
  libXext.so.6 => not found
  libXrender.so.1 => not found
  libXi.so.6 => not found
  libXrandr.so.2 => not found
  libXcursor.so.1 => not found
  libXfixes.so.3 => not found
  libpango-1.0.so.0 => not found
  libX11.so.6 => not found
  libgobject-2.0.so.0 => not found
  libgmodule-2.0.so.0 => not found
  libgthread-2.0.so.0 => not found
  libglib-2.0.so.0 => not found
  libXinerama.so.1 => not found
  libSM.so.6 => not found
  libpng12.so.0 => not found
  libexpat.so.1 => not found
  libstdc++.so.6 => not found

Bei mir reichte folgende Zeile:

sudo apt-get install libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 libstdc++6:i386

von Johann D. (khs)


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Danke für die Antworten.

Nach
sudo apt-get install libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 libstdc++6:i386
ging noch nichts mit hterm &.

Komischerweise

hans@Lati:~$ hterm &
[1] 2304
hans@Lati:~$ bash: /usr/local/bin/hterm: Datei oder Verzeichnis nicht 
gefunden
cd /usr/local/bin/
[1]+  Exit 127                hterm  (wd: ~)
(gegenwärtiges Arbeitsverzeichnis ist: /usr/local/bin)
hans@Lati:/usr/local/bin$ ls
apt   boot      gnome-help  highlight-mint  mint-sha256sum  search 
upload.new
asem  customiz  hexbin      hterm           reset51         upload  yelp
hans@Lati:/usr/local/bin$ hterm &
[1] 2309
bash: /usr/local/bin/hterm: Datei oder Verzeichnis nicht gefunden

Da fiel mir ein, daß ich ja keinen USB-seriell-Adapter angeschlossen
hatte und sonst auch kein COM da ist.

gtkterm
konnte ich problemlos installieren und starten, und das hat dann auch
gleich gemerkt, daß da was fehlt.....


Danke noch mal, sollte noch weitere Hilfe nötig sein, melde ich
mich noch mal, Gruß

Hans

von Mario M. (thelonging)


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Möglicherweise hast Du ein reines 64Bit-System und es fehlen noch mehr 
Libraries, wie die ia32-lib. Da Du jetzt mit dem noch älteren gtkterm 
zufrieden bist, kannst Du die ganzen Libraries wieder los werden mit:
sudo apt-get purge libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 libstdc++6:i386
sudo apt-get autoremove

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Johann D. schrieb:
> Linux Mint Cinnamon 19.2

Das basiert doch auf Ubuntu und die haben doch soeben alle 32Bit Libs 
rausgeworfen.
Valve mit Steam hat daraufhin auch den Ubuntu Support eingestellt.

Also die Libs nachinstallieren, wie hier soeben getan.
Oder direkt Debian nutzen anstatt als letzter in der Kette zu verhngern.
(MINT -> Ubuntu -> Debian)

Weobei es ja auch die Linux Mint Debian Edition gibt.

von physiker (Gast)


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Mw E. schrieb:
> Johann D. schrieb:
>> Linux Mint Cinnamon 19.2
>
> Das basiert doch auf Ubuntu und die haben doch soeben alle 32Bit Libs
> rausgeworfen.
> Valve mit Steam hat daraufhin auch den Ubuntu Support eingestellt.
>

Die Entscheidung wurde sofort rückgängig gemacht. Außerdem wäre das erst 
mit Ubuntu 19.10 gekommen.

von Mw E. (Firma: fritzler-avr.de) (fritzler)


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Danke für die Aufklärung!

von c-hater (Gast)


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Mario M. schrieb:

> Möglicherweise hast Du ein reines 64Bit-System und es fehlen noch mehr
> Libraries

Ja, es fehlt nach Installation der weiter oben vorgeschlagenen 
i386-Pakete immer noch mindestens eine Lib: libpng12-0.

Die ist so scheisse alt, dass sie schon vor Jahren nicht mehr direkt 
verfügbar war. Die letzte Ubuntu-Version, wo sie enthalten war, war 
xenial.

Aber man kann sie immer noch runterladen und installieren, denn sie hat 
zum Glück weder Abhängigkeiten, die irgendwelche Konflikte erzeugen noch 
erzeugt sie selber welche.

Sprich: man kann HTerm auf einem aktuellen Linux Mint immer noch 
verhältnismäßig einfach nativ laufen lassen.

Aber warum aber ist das unter Windows doch noch so viel einfacher?

von DPA (Gast)


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physiker schrieb:
> Mw E. schrieb:
>> Johann D. schrieb:
>>> Linux Mint Cinnamon 19.2
>>
>> Das basiert doch auf Ubuntu und die haben doch soeben alle 32Bit Libs
>> rausgeworfen.
>> Valve mit Steam hat daraufhin auch den Ubuntu Support eingestellt.
>>
>
> Die Entscheidung wurde sofort rückgängig gemacht. Außerdem wäre das erst
> mit Ubuntu 19.10 gekommen.

Aber es ging doch gar nie um die entfernung der libs, sondern nur 
darum, das die bei einem release wie alles andere auch mal eingefroren 
werden, also keine nicht security updates mehr bekommen in dem release, 
wie alles andere früher oder später auch. So geht das nunmal bei nicht 
rolling-release distros, irgendwann läuft alles stabil, und dan ist 
erstmal schluss mit neuem zeug in dem release, damit das alles nicht 
plötzlich kaputt geht.

von andi (Gast)


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c-hater schrieb:
> Aber warum aber ist das unter Windows doch noch so viel einfacher?

Einfacher? Weil sie die ganzen Altlasten mitschleppen müssen. Wenn ich 
an die letzten Update-Probleme denke......

Aber mal im Ernst. Linux bringt soviele Tools mit. Man muss nicht jeden 
alten Mist installieren wollen, nach dem Motto "Ich benutze es schon 
seit so vielen Jahren, und es hat immer funktioniert....". Schu dir 
MacOS an. Die machen regelmässig einen sauberen Schnitt und schneiden 
die alten Zöpfe ab.

von DPA (Gast)


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Wie kommt man überhaupt auf die Idee, etwas zu installieren, von dem man 
keinen Quellcode hat? Solchen mist sollte man gar nicht erst beachten.

von DuHonk (Gast)


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DPA schrieb:
> Wie kommt man überhaupt auf die Idee, etwas zu installieren, von dem man
> keinen Quellcode hat? Solchen mist sollte man gar nicht erst beachten.

Wie kann man estwas essen, von dem man kein Gaschromatogramm vorliegen 
hat?

von Johann D. (khs)


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Danke für das Interesse,
nachdem ich das Zeugs wieder entfernen wollte:

hans@Lati:~$ sudo apt-get purge libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 
libstdc++6:i386
[sudo] Passwort für hans:
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Paket »libgtk2.0-0:i386« ist nicht installiert, wird also auch nicht 
entfernt. Meinten Sie »libgtk2.0-0«?
Paket »libsm6:i386« ist nicht installiert, wird also auch nicht 
entfernt. Meinten Sie »libsm6«?
Paket »libstdc++6:i386« ist nicht installiert, wird also auch nicht 
entfernt. Meinten Sie »libstdc++6«?
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 526 nicht 
aktualisiert.

habe ich erst gemerkt, das was schief lief und noch mal:

hans@Lati:~$ sudo apt-get install libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 
libstdc++6:i386

um es jetzt nicht zu breit zu treten,
da war dann auch noch zuerst ein apt-get update erforderlich, damit 
alles installiert werden konnte und nach


hans@Lati:~$ hterm &
[1] 6983
hans@Lati:~$ hterm: error while loading shared libraries: libpng12.so.0: 
cannot open shared object file: No such file or directory

[1]+  Exit 127                hterm

hans@Lati:~$ sudo apt-get install libpng12.so.0
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
E: Paket libpng12.so.0 kann nicht gefunden werden.
E: Mittels des Musters »libpng12.so.0« konnte kein Paket gefunden 
werden.
E: Mittels regulärem Ausdruck »libpng12.so.0« konnte kein Paket gefunden 
werden.


habe ich hterm mal ruhen lassen und wieder ein Versuch mit gtkterm 
gemacht
(mit aungeschlossenem USB-Seriell-Adapter)

hans@Lati:~$ gtkterm &
[1] 7079

Das Fenster öffnete sich, doch gleich kam dann noch ein kleines Fenster 
mit der Fehlermeldung:
Cannot open /dev/ttyS0: Keine Berechtigung

Das mit den Berechtigungen habe ich nach vielen Jahren Linux immer noch 
nicht ganz intus.

Auf dem Dell Latitude E6410 hier habe ich auch ein W10 drauf und darauf 
die Windows-Hterm-Version jetzt auch installiert.

Für Wine habe ich in Mint noch PlayonLinux installiert,
doch mit wine bin ich auch noch nicht klar gekommen, mit oder ohne 
Frontend, da bräuchte ich wieder eine genaue Anleitung.

Momentan habe ich Hterm nur auf einem alten Laptop mit Win98 im Einsatz
und falls das ausfallen sollte, hätte ich noch ein nicht ganz so altes 
Laptop mit Pentium M CPU und auf dem ist das BS Q4OS drauf und da gab es 
mit dem Linux-hterm wieder gar keine Probleme.

Ob man Hterm verwenden oder nicht verwenden sollte, ist in diesem Forum 
an anderen Stellen schon so viel diskutiert worden, dafür sollte dieser 
Thread nicht gedacht sein.

Falls noch jemand zum Thema Berechtigung oder Wine schreibt,
hätte ich da auch wieder was gelernt, Gruß

Hans

von Gerhard (Gast)


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Evtl. taugt dir CuteCom:
http://cutecom.sourceforge.net

Gerhard

von c-hater (Gast)


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Johann D. schrieb:

> Das Fenster öffnete sich, doch gleich kam dann noch ein kleines Fenster
> mit der Fehlermeldung:
> Cannot open /dev/ttyS0: Keine Berechtigung

sudo usermod -a -G dialout <dein username>

von Le X. (lex_91)


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Johann D. schrieb:
> habe ich hterm mal ruhen lassen und wieder ein Versuch mit gtkterm
> gemacht
> (mit aungeschlossenem USB-Seriell-Adapter)
>
> hans@Lati:~$ gtkterm &
> [1] 7079
>
> Das Fenster öffnete sich, doch gleich kam dann noch ein kleines Fenster
> mit der Fehlermeldung:
> Cannot open /dev/ttyS0: Keine Berechtigung
>
> Das mit den Berechtigungen habe ich nach vielen Jahren Linux immer noch
> nicht ganz intus.

Ein USB-Seriell-Adapter sollte eigentlich als /dev/ttyUSB0 zu finden 
sein.
ttyS0-9 sind eigentlich native Serielle Schnittstellen.
Möglicherweise benutzt du also das falsche Deivce-File.

Trotzdem wirst du weiterhin das Problem mit den Zugriffsrechten haben.
Für einen schnellen Test kannst du hterm (oder gtkterm) mal mit sudo 
starten (Achtung, ganz ganz böse) und testen ob so alles läuft.
Das ist aber keine Dauerlösung.

Danach kannst du dir die nötigen Rechte immer noch über den deiner 
Distribution entsprechenden sauberen Weg beschaffen.
Die Gruppe dialout ist da normalerweise der richtige Weg.

Ich selbst hab hterm vor kurzem unter Arch eingesetzt.
Das ging relativ problemlos, sobald man weiß dass man die 32-Bit Libs 
installieren muss.
gtkterm (und auch sonst kein term) sind leider kein adäquater Ersatz für 
hterm. Das Tool hat doch einen sehr speziellen Einsatzzweck und ist in 
dieser Nische ein Unikat.
Wenn nicht eh schon so viele Projekte liegen blieben wäre ein 
OSS-Nachfolger mal ein schönes Projekt :-)

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Was soll eigentlich ausgerechnet an hterm so besonders sein daß es 
diesen nachhaltigen Hype verdient? Da ist doch keine Raketentechnologie 
drin und außerdem ist es auch sonst eher mittelmäßig und noch dazu 
vollkommen unperformant?

Sowas wie hterm hat doch ein engagierter Hobbypprogrammierer an zwei 
Wochenenden komplett nachgebaut, inklusive sämtlicher Features und 
exklusive aller nervigen Bugs! Warum ist das noch nicht geschehen oder 
wenn es geschehen ist (halte ich für sehr wahrscheinlich) warum wird das 
ignoriert?

von Andreas B. (bitverdreher)


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Le X. schrieb:
> gtkterm (und auch sonst kein term) sind leider kein adäquater Ersatz für
> hterm. Das Tool hat doch einen sehr speziellen Einsatzzweck und ist in
> dieser Nische ein Unikat.

Das würde mich jetzt auch mal interessieren, was an hterm so speziell 
ist was man mit anderen Tools nicht auch erschlagen kann.
Ich selbst verwende gtkterm oder moserial und vermisse da eigentlich 
nichts.

von Le X. (lex_91)


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Bernd K. schrieb:
> Was soll eigentlich ausgerechnet an hterm so besonders sein

Andreas B. schrieb:
> Das würde mich jetzt auch mal interessieren, was an hterm so speziell
> ist

Nun, es fängt damit an dass es, entgegen dem Namen, eben kein 
Terminalprogramm wie gtkterm oder putty ist sondern eher ein 
low-level-Analysetool für die Serielle Schnittstelle.

Die Darstellung der Zeichen in hex, dez, oct und bin (wenns sein muss 
gleichzeitig) inklusive Zeitstempel, das Zählen von Zeichen und das 
freie Definieren von Zeilenenden (inklusive Timeouts) sind schon sehr 
praktisch, z.B. wenn man eine Verbindung oder ein Protokoll debuggt.
Mir hat es sehr geholfen einen auf dem STK500-Protokoll basierenden 
Bootloader zu implementieren und später zu optimieren, oder einen 
XCP-Stack.
Gerade bei Binärprotokollen kann es gut glänzen.

Man kriegt das ganze sicher alles irgendwie in anderen Programmen hin, 
wenns sein muss sogar mit ner bash und etwas termio-magic.
Man sollte aber dabei nicht vergessen dass gtkterm, putty & Co. eher 
einen anderen Einsatzzweck haben, nämlich Remoteverbindungen mittels 
telnet oder ssh.

Bernd K. schrieb:
> Sowas wie hterm hat doch ein engagierter Hobbypprogrammierer an zwei
> Wochenenden komplett nachgebaut

Ja, hätte er.
Es ist sicher keine Raketenwissenschaft, hat auch niemand behauptet.

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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Le X. schrieb:
> Bernd K. schrieb:
>> Sowas wie hterm hat doch ein engagierter Hobbypprogrammierer an zwei
>> Wochenenden komplett nachgebaut
>
> Ja, hätte er.
> Es ist sicher keine Raketenwissenschaft, hat auch niemand behauptet.

Na dann, liebe hterm Freunde: Macht mal los. ;-)
Im Ernst, da ist die Frage von Bernd K. schon berechtigt: wenn hterm 
eine solche Fan Gemeinde hat, frage ich mich auch warum sich da noch 
niemand drangemacht hat, das seit >10 Jahren nicht mehr gepflegte 
Programm mal neu aufzusetzen. Ich schätze auch daß das nicht mehr als 2 
WE dauern würde.

von Mario M. (thelonging)


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Le X. schrieb:
> Die Gruppe dialout ist da normalerweise der richtige Weg.
sudo useradd -g dialout hans

Unter Mint 19.2 muss man die libpng manuell herunterladen und 
installieren.
http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/libp/libpng/libpng12-0_1.2.54-1ubuntu1.1_i386.deb
sudo dpkg -i libpng12-0_1.2.54-1ubuntu1.1_i386.deb

von c-hater (Gast)


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Andreas B. schrieb:

> Im Ernst, da ist die Frage von Bernd K. schon berechtigt: wenn hterm
> eine solche Fan Gemeinde hat, frage ich mich auch warum sich da noch
> niemand drangemacht hat, das seit >10 Jahren nicht mehr gepflegte
> Programm mal neu aufzusetzen.

Vermutlich ausschließlich deshalb, weil der Quelltext nicht frei 
verfügbar ist. Wäre er das, wäre das Programm wahrscheinlich wirklich an 
einem oder maximal zwei Wochenenden an die Gegenwart anzupassen.

> Ich schätze auch daß das nicht mehr als 2
> WE dauern würde.

Solche Schätzungen kommen gewöhnlich von Leuten, die selber praktisch 
garnicht programmieren können. Von den typischen C&P-"Programmierern" 
oder gar von solchen, die nur irgendwann mal ein "Hello world" übersetzt 
bekommen haben und sich dadurch irgendwie als "Programmierer" fühlen...

Nö, ein GUI-Programm mit einigem Funktionsumfang ist eben nicht from 
scratch an zwei WE zu programmieren. Allein das GUI-Design und die 
GUI-Logik, die in jeder beliebigen Situation den Benutzer davon abhält, 
irgendwelchen Mist zu bauen, ist schon recht aufwendig. Dazu kommt dann 
noch die eigentliche Programmfunktionalität...

Jeder, der tatsächlich selber schonmal so etwas programmiert hat, würde 
den Aufwand für einen voll funktionalen HTerm-Nachbau eher auf 
mindestens zwei Arbeitswochen Vollzeit schätzen (das schliesst dann 
allerdings die Eleminierung diverser Schwächen von HTerm gleich ein).

von c-hater (Gast)


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Mario M. schrieb:

> Unter Mint 19.2 muss man die libpng manuell herunterladen und
> installieren.
> 
http://security.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/libp/libpng/libpng12-0_1.2.54-1ubuntu1.1_i386.deb
>
sudo dpkg -i libpng12-0_1.2.54-1ubuntu1.1_i386.deb

Naja, es wurde alles schon gesagt. Nur noch nicht von jedem...

von Bernd K. (prof7bit)


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c-hater schrieb:
> Nö, ein GUI-Programm mit einigem Funktionsumfang ist eben nicht from
> scratch an zwei WE zu programmieren.

In Assembler sicherlich nicht, da hat der c-hater sicherlich recht.

> Allein das GUI-Design

Ansonsten sehe ich da kein großartiges Design, das aufwendigste ist die 
Textarea mit der aufwendigen Darstellung, da kann man sich echt dran 
verkünsteln, der Rest vom Fenster ist im GUI-Designer in 20 Minunten aus 
ganz normalen Standardwidgets zusammengeklickt.

Natürlich würden nach der Veröffentlichung nach 2 durchgecodeten 
Wochenenden  zahlreiche Verbesserungsvorschläge und auch Bugreports von 
Nutzerseite kommen und es dann beliebig lange weiterentwickelt und 
erweitert. Aber der erste voll funktionsfähige Prototyp wäre bei einem 
unverheirateten Entwickler und bei schlechtem Wetter in 2WE fertig. Und 
zwar inklusive der hübschen bunten Textarea. Diese würde ich sogar als 
erstes angehen und da kann man sich am längsten dran verkünsteln und 
Zeit versenken, der Rest ist nämlich vollkommen triviale Pillepalle die 
man im Halbschlaf abwickelt, oder wo siehst Du da irgendwelche komplexe 
Funktionalität?

: Bearbeitet durch User
von Andreas B. (bitverdreher)


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c-hater schrieb:
>> Ich schätze auch daß das nicht mehr als 2
>> WE dauern würde.
>
> Solche Schätzungen kommen gewöhnlich von Leuten, die selber praktisch
> garnicht programmieren können. Von den typischen C&P-"Programmierern"
> oder gar von solchen, die nur irgendwann mal ein "Hello world" übersetzt
> bekommen haben und sich dadurch irgendwie als "Programmierer" fühlen...

Nö, in Lazarus (Objectpascal) mach ich Dir das an 2 WE. Die GUI steht ja 
schon da, braucht also nur noch kopiert zu werden. Und die Logik 
dahinter ist auch kein Hexenwerk.
Was vermutlich mehr Zeit beanspruchen würde, ist das Programm an die 
eigenen Ansprüche anzupassen.

Bernd K. schrieb:
> der Rest vom Fenster ist im GUI-Designer in 20 Minunten aus
> ganz normalen Standardwidgets zusammengeklickt.

So ist es.
Auch sonst : Full Ack.

Beitrag #5945959 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5945961 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5945969 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5946023 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Johann D. (khs)


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Wieder zurück zum Thema.

Die vorher installierten Pakete habe ich mit
sudo apt-get purge libgtk2.0-0:i386 libsm6:i386 libstdc++6:i386
sudo apt-get autoremove
wieder entfernt, ohne Fehlermeldung, dafür schluckt mir die Konsole
jetzt die Umlaute.



hans@Lati:~$ sudo useradd -g dialout hans
[sudo] Passwort fÃŒr hans:
useradd: Benutzer »hans« existiert bereits
hans@Lati:~$ sudo usermod -a -G dialout hans
hans@Lati:~$ gtkterm &
[1] 2017

Wieder das selbe wie vorher,
das Fenster öffnete sich, doch gleich kam dann noch ein kleines Fenster 
mit der Fehlermeldung:
Cannot open /dev/ttyS0: Keine Berechtigung


hans@Lati:~$ sudo gtkterm &
[1] 2781

Das kleine Fenster mit der Fehlermeldung kam dann nicht, obwohl in der 
Konsole

hans@Lati:~$ Steuersignale gelesen: Eingabe-/Ausgabefehler

kam. Am seriellen Anschluß war allerdings kein Endgerät.

Das gtkterm habe ich mir dann mal angesehen, soweit ich bisher 
durchgestiegen bin,
kann man damit nur ganze Files senden, aber keine einzelne Zeichen über 
die
Tastatur rausgeben.


Habe dann mal moserial installiert, Fenster geht ohne Fehlermeldung auf,
Porteinsellungen ohne Handshake festgelegt und versucht ein paar Zeichen
rauszuschicken:

Fehler: Gerät konnte nicht geöffnet werden:/dev/ttyS0

In der Konsole kam dabei:
hans@Lati:~$ moserial &
[1] 3687
hans@Lati:~$ Gtk-Message: 22:41:51.781: GtkDialog mapped without a 
transient parent. This is discouraged.
Gtk-Message: 22:43:40.640: GtkDialog mapped without a transient parent. 
This is discouraged.


So habe ich auch noch cutecom probiert zu installieren:


hans@Lati:~$ tar -xzf cutecom-0.22.0.tar.gz
hans@Lati:~$ ls
 asem51_1.3-2_i386.deb             LICENSE.TXT
 Bilder                            Musik
 changelog.txt                     Ãffentlich
 cutecom-0.22.0                   "PlayOnLinux's virtual drives"
 cutecom-0.22.0.tar.gz             Schreibtisch
  hterm.tar.gz                      Vorlagen

hans@Lati:~$ cd cutecom-0.22.0
hans@Lati:~/cutecom-0.22.0$ ls
Changelog       COPYING          cutecommdlg.ui      qcppdialogimpl.h
CMakeLists.txt  cutecom.1        main.cpp            README
configure       cutecom.desktop  qcppdialogimpl.cpp  TODO
hans@Lati:~/cutecom-0.22.0$

Jetzt stehe ich wieder auf dem Schlauch, vermute mal, daß man da die
CMakeLists.txt
mit make erst selber compillieren muß.

Vielleicht kann mir auch noch wer das mit wine für das Win-hterm 
erklären.

Gruß Hans

von Beitragstitel (Gast)


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>Jetzt stehe ich wieder auf dem Schlauch, vermute mal, daß man da die
>CMakeLists.txt


Ja, mach' nur, ändert halt am Problem nix.

Macht mit dem Kopf gegen die Wand hämmerneigentlich Spass?

von Le X. (lex_91)


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Johann D. schrieb:
> Fehler: Gerät konnte nicht geöffnet werden:/dev/ttyS0

Hast du meinen Beitrag übersehen?
Bei Verwendung eines USB-Seriell-Wandlers sollte das Devicefile 
/dev/ttyUSB0 oder ähnlich heißen.
Dein /dev/ttyS0 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch.

Schau mal bei dir, bei angestecktem Wandler, im Verzeichnis /dev welche 
tty-Files existieren.
Am besten postest du die Ausgabe von
cd /dev
ls -al | grep tty


Nebenbei:
Dein Problem ist dass du nicht weißt welches Device-File (unter Windows 
würde man sagen: welchen COM-Port) du brauchst.
Und wenn du es wüsstest musst du dir erstmal die nötigen Rechte 
beschaffen um darauf zuzugreifen (notfalls erstmal mittels sudo).
Aber diese beiden Probleme wirst du immer haben, unabhängig vom 
verwendeten Terminalprogramm.
Daran ändert sich auch nichts wenn du noch hundert Tools installierst 
oder compilierst. Damit müllst du dir nur dein System zu.

: Bearbeitet durch User
von Bernd K. (prof7bit)


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Johann D. schrieb:
> So habe ich auch noch cutecom probiert zu installieren:
>
> hans@Lati:~$ tar -xzf cutecom-0.22.0.tar.gz

Warum installierst Du es nicht ganz normal aus dem Repository?

von Johann D. (khs)


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Danach ist mir erst noch der Beitrag von Le X eingefallen
und nach dem Einstellen des ttyUSB0 funktionierte gtkterm
und moserial, gtkterm auch als user, vermutlich war da noch
der Neustart erforderlich.

Vielen Dank nochmal für die Unterstützung und damit soll es
für dieses Thema genug sein, Gruß

Hans

von DPA (Gast)


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Es Spielt keine Rolle, welches Programm du nimmst. Solange du dein 
Berechnungsproblem nicht löst, wird keines gehen, die wollen ja alle mit 
dem gleichen User auf das gleiche Terminal zugreifen, natürlich mit dem 
selben Resultat.

Du brauchst also erstmal einen crashkurs zu Linux Berechtigungen. Aber 
vor all dem, schaue erstmal welches tty was richtige ist.

Schaue zuerst mal nach, ob /dev/ttyS0 überhaupt das richtige tty ist. Am 
einfachsten macht man das so:
 1) USB-seriell-Adapter ausstecken
 2) "dmesg -w" ausführen, eventuell ein paar mal enter drücken. Laufen 
lassen.
 3) USB-seriell-Adapter einstecken.
 4) Bei dmesg müssten ein paar Zeilen dazugekommen sein. Da müsste 
irgendwo was in die Richtung "[    X.XXXXXXX] usb X-X.X: Bla bla now 
attached to ttyBLA123". Das ttyBLA123 ist dann das richtige.
 5) Das noch laufende "dmesg -w" wieder mit ctrl+c beenden

In der Manpage des verwendeten Programms stehen die Optionen, und wie 
man ein anderes tty device verwendet. bei "man gtkterm":
https://linux.die.net/man/1/gtkterm

gtkterm ist das also die "-p" Option. Also ist der Aufruf in dem 
Beispiel dann "gtkterm -p ttyBLA123". Das ttyBLA123 entsprechend 
anpassen.


Damit zu den Berechtigungen.

Schau dir zuerst die Berechtigungen der Datei an. z.B. mit "ls -l 
/dev/ttyBLA123". Das sollte eine Ausgabe generieren die etwa so 
aussieht: "crw-rw---- 1 root dialout 4, 1 Aug 21 09:25 /dev/ttyBLA123"

Das bedeutet übersetzt:
 c - Es ist ein character device
 rw- (octal 6 -> 4+2) Der Besitzer der Datei (hier root) darf lesen (r 
oder octal 4) und schreiben (w oder octal 2), aber nicht ausführen (x 
oder octal 1).
 rw- Jeder in der Gruppe "dialout" darf lesen und schreiben
 --- Alle anderen dürfen die Datei nicht nicht Lesen, Schreiben oder 
Ausführen

Danach schaut man sich mit "id benutzername" an, welche Gruppen der 
Benutzer, mit dem man darauf zugreifen will, hat. Wenn man den 
benutzername weglässt, zeigt es den momentanen benutzer und dessen 
gruppen usw. an. Beispiel:
$ id
uid=1000(abre2) gid=1000(abre2) groups=1000(abre2),27(sudo)

Den Eintrag für die Hauptgruppe des Benutzers "gid=1000(abre2)" können 
wir hier erstmal ignorieren, diese ist eigentlich nur bei der Gruppe, 
die neue Dateien per default bekommen, relevant, und wird beim Offnen 
von dateien nicht berücksichtigt.

Relevant sind hier der Benutzer "uid=1000(abre2)" und die Gruppen 
"groups=1000(abre2),27(sudo)"

Die Datei gehört momentan root, ich bin aber abre2, das root lesen und 
schreiben könnte hilft mir also nichts.

Die Datei gehört zur Gruppe dialout, ich bin aber nur in den abre2 und 
sudo Gruppen, das Personen in der dialout Gruppe die Datei lesen und 
schreiben können, nützt mir also nichts.

Bleiben noch die Berechtigungen der Anderen auf die Datei. Andere haben 
keine, nützt mir also auch nichts.


Um das Problem zu lösen, muss also eine Änderung vorgenommen werden, 
durch die sich die Situation so ändert, dass ich Zugriff habe. Was 
könnte ich hier also vieles ändern, um das zu erreichen:
 1) Ich könnte das Programm unter einem berechtigten User starten, also 
hier root. z.B. "sudo -u root gtkterm -p ttyBLA123" (Root ist hier aber 
speziell, da dieser Benutzer normalerweise auf jede Datei zugreifen 
kann, auch wenn es nicht seine ist. Deshalb ist das in der regel nicht 
empfohlen.)
 2) Ich könnte meinen Benutzer der Gruppe, welcher die Datei gehört, 
hinzufügen "sudo usermod -a -G dialout abre2" (Danach muss man sich neu 
anmelden, damit die Änderung übernommen wird.)
 3) Ich könnte den Besitzer der Datei ändern: "sudo chown abre2 
/dev/ttyBLA123"
 4) Ich könnte die Gruppe, welcher die Datei gehört, ändern, auf eine, 
bei der ich Mitglied bin: z.B. "sudo chown :abre2" oder "sudo chown 
:sudo". Ich könnte mit "addgroup" auch eine neue Gruppe anlegen.
 5) Ich könnte allen Lese und Schreibrechte auf die Datei geben "sudo 
chmod o+rw /dev/ttyBLA123" ("o" steht für "others", also Andere, + heist 
hinzufügen, - wäre entfernen, rw ist lesen und schreiben. Benutzerrechte 
wären u (wie user) und Gruppenrechte wären g (wie group)."). Alternativ 
kann man auch "chmod +006 /dev/ttyBLA123" verwenden (+ = hinzufügen, - = 
entfernen, kein Vorzeichen = setzen, erste Ziffer rechte des 
Dateiowners/users, zweite ziffer Gruppenrechte, dritte ziffer rechte 
anderer)

Hier ist noch zusätzlich zu beachten, dass Devicefiles in /dev 
heutzutage normalerweise automatisch von einem device mapper (meistens 
udev) erstellt und entfernt werden, und dieser bei diesen Dateien die 
Owner, Guppe und Berechtigungen angibt. Eine Änderung mit "chmod" ist 
also spätestens nach einem neustart oder neu Anschliessen des Geräts 
wieder weg. Man muss dann den Device Mapper entsprechend Configurieren 
passende berechtigungen zu vergeben, sofern möglich (bei udev erstllt 
man dafür eine udev rule und lädt alle udev rules dann neu.)

Es gäbe auch noch ACLs, um zusätzlichen Benutzern und Gruppen Zugriff 
auf eine Datei zu geben, ähnlich wie bei Windows. Das verwendet aber 
praktisch niemand, weill es nur unnötige Komplexität schafft.

Oh, und die Benutzer und Gruppennamen sind eigentlich nur Dekoration, 
damit die dumme Menschheit das Berechtigungsystem verstehen kann. Das 
System selbst interessiert sich eigentlich nur für die id Nummer der 
Benutzer, Gruppen, etc. In der regel merkt man davon nichts, aber wenn 
man Dateien zwischen Systemen austauscht, und die Berechtigungen im 
Dateisystem das man dafür nimmt sind in diesem als Nummern gespeichert, 
und die Benutzerlisten und ids der Systeme nicht übereinstimmen, dann 
kann es zu Problemen kommen. Oder wenn man eine Nummer als Benutzer oder 
Gruppenname verwenden will, das kann auch unschön enden (auch in 
nicht-dezimalen Formaten).

von DPA (Gast)


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Edit: Sieht so aus als wäre ich mal wieder zu langsam gewesen...

von DPA (Gast)


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Ich hab jetzt mal ein kleines Script geschrieben, um die fehlende 
library Problematik zu beseitigen (siehe Anhang). Verwendung ist 
"mkstandalone.sh /pfad/zum/program zielverzeichnis". Es geht momentan 
nur mit ELF Programmen und nur auf debian, man muss alle libs bereits 
installiert haben (das Programm muss laufen), und man muss patchelf 
installiert haben. Das Programm kopiert alle benötigten Libraries nach 
zielverzeichnis/lib, das Programm nach zielverzeichnis/rbin, erstellt 
ein Script in zielverzeichnis/bin um die Programme in 
zielverzeichnis/rbin aufzurufen, und kümmert sich um das anpassen aller 
library pfade. Es versucht auf debian systemen auch noch, die 
Lizenzinformationen zu den dazugehörigen Paketen zu kopieren. Andere 
Daten, die ein Programm eventuell noch braucht, werden nicht 
berücksichtigt. Im Idealfall sollte man danach die Programme in 
zielverzeichnis später auf jedem System verwenden können, ohne 
zusätzliche libraries installieren zu müssen.

von c-hater (Gast)


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DPA schrieb:

> Ich hab jetzt mal ein kleines Script geschrieben, um die fehlende
> library Problematik zu beseitigen (siehe Anhang). Verwendung ist
> "mkstandalone.sh /pfad/zum/program zielverzeichnis". Es geht momentan
> nur mit ELF Programmen und nur auf debian, man muss alle libs bereits
> installiert haben (das Programm muss laufen), und man muss patchelf
> installiert haben.

Das geht aber ziemlich dramatisch am Problem des TO vorbei. Wenn er alle 
nötigen Libs bereits installiert hätte, würde HTerm ja einfach laufen. 
Dann braucht er aber dieses Script nicht mehr...

von Daniel A. (daniel-a)


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Ja schon, aber der Author des Programs, und Ersteller sowie 
Distributoren vergleichbarer Programme können damit zukünftig das 
Program einfach neu verpacken, so das es auch immer funktional bleibt 
und solche Probleme sich nicht wiederholen. Sofern sie über den Beitrag 
stolpern.

Wenn der Author von Hterm in der Lizenz nicht fordern würde, dass man 
seine ausdrückliche Erlaubnis braucht um alternative Downloads 
anzubieten, könnten das hier auch andere, die die Libraries noch haben, 
erledigen.

Dennoch kann es sicher in Zukunft auch noch einigen helfen, die ein 
Programm (z.B. ihre noch funktionierende Hterm Kopie) für später 
konservieren wollen.

von Bernd K. (prof7bit)


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Daniel A. schrieb:
> Ja schon, aber der Author des Programs, und Ersteller sowie
> Distributoren vergleichbarer Programme können damit zukünftig das
> Program einfach neu verpacken

Schonmal was von AppImage gehört? Dieses Rad ist schon so rund wie es 
nur geht, man muss es nicht neu erfinden.

Alle anderen machen ein .deb oder ein .rpm und schreiben die Liste der 
Abhängigkeiten in die Metadaten, das ist noch sauberer.

: Bearbeitet durch User
von Daniel A. (daniel-a)


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Zweck, Anwendungsgebiet und Benutzerfreundlichkeit der 3 Technologien 
(Packete/Repos vs. Container vs. alles mit enm Script in ein verzeichnis 
packen lassen) ist aber unterschiedlich.

von Bernd K. (prof7bit)


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Daniel A. schrieb:
> Zweck, Anwendungsgebiet und Benutzerfreundlichkeit der 3 Technologien
> (Packete/Repos vs. Container vs. alles mit enm Script in ein verzeichnis
> packen lassen) ist aber unterschiedlich

Ja, ich denke die Benutzerfreundlichkeit von Appimage ist (neben dem 
nativen Paketsystem) am höchsten. Wohlgemerkt die NUTZER-Freundlichkeit, 
nicht die Autorenfreundlichkeit! Die Nutzer sind nämlich in der 
Überzahl, denen würd ichs einfach machen wollen, nicht der einen Person 
die einmal(!) ein Paket packt (und spätestens beim zweiten mal ein 
Script fürs packen schreibt).

: Bearbeitet durch User
von Johann D. (khs)


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Das Script habe ich jetzt nicht verwendet, weiß auch nicht,
ob es nur auf org. Debian oder auch Ubuntu und Mint läuft.

Da ich in den Einstellungen für das Terminal den Pfad zur
Zeichenkodierung nicht gleich fand, wie schon erwähnt wurden
nach der ganzen Hin- und Herinstalliererei die Umlaute nicht mehr
richtig angezeigt, habe ich die alten libs und das fehlende
dann auch noch manuell installiert und noch ein
apt-get upgrade nachgeschickt.

Bei den Umlauten hat das nichts zurück geändert,
doch hterm kann ich jetzt auch öffnen:

hans@Lati:~$ hterm &
[1] 2567
hans@Lati:~$ Gtk-Message: 00:55:46.313: Failed to load module "gail"
Gtk-Message: 00:55:46.314: Failed to load module "atk-bridge"

(hterm:2567): Gtk-WARNING **: 00:55:46.329: Im Modulpfad »pixmap« konnte 
keine Themen-Engine gefunden werden,

(hterm:2567): Gtk-WARNING **: 00:55:46.331: Im Modulpfad »adwaita« 
konnte keine Themen-Engine gefunden werden,
.
.

Das kommt so an die 20mal

.
.
(hterm:2567): Gtk-WARNING **: 00:55:46.353: Im Modulpfad »murrine« 
konnte keine Themen-Engine gefunden werden,

(hterm:2567): Gtk-WARNING **: 00:55:46.354: Im Modulpfad »pixmap« konnte 
keine Themen-Engine gefunden werden,


Bei den ersten paar Versuchen hat es so ungefähr 1 Minute gedauert,
bis sich das hterm-Fenster öffnete, doch jetzt ist es auch ganz
normal nach ca. 1 sek da und funktioniert so wie es soll.


Die Zeichenkodierung habe ich wieder richten können,
und auch sonst sieht es so aus als hätte das BS (und auch die
Wand ;-) ) keinen größeren Schaden genommen.
So hänge ich mal ans Thema gelöst an, damit das hier auch mal
zum Ende kommen kann.

Gruß
Hans

von Le X. (lex_91)


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Die Warnungen sagen eigentlich nur aus dass dir irgendwelche Gtk-Themes 
fehlen. Die GUI-Frameworks, auch immer so ein leidiges Thema ;-)
Das kannst du eigentlich alles ignorieren. Wahrscheinlich schaut das 
hterm halt jetzt aus wie irgendein Sun OS aus den 90ern weil auf ein 
Fallback-Thema zurückgegriffen wird.

von c-hater (Gast)


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Le X. schrieb:

> Wahrscheinlich schaut das
> hterm halt jetzt aus wie irgendein Sun OS aus den 90ern weil auf ein
> Fallback-Thema zurückgegriffen wird.

Naja ist halt das typische bevelled 3D Design. Das gab's auf vielen 
Systemen, ich persönlich habe es zuerst auf einem Amiga mit Workbench 
2.04 gesehen.

Aber wen interessiert's? Hauptsache das Tool macht seinen Job.

von Bernd (Gast)


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Johann D. schrieb:
> hans@Lati:~$ cd cutecom-0.22.0
> hans@Lati:~/cutecom-0.22.0$ ls
> Changelog       COPYING          cutecommdlg.ui      qcppdialogimpl.h
> CMakeLists.txt  cutecom.1        main.cpp            README
> configure       cutecom.desktop  qcppdialogimpl.cpp  TODO
> hans@Lati:~/cutecom-0.22.0$
>
> Jetzt stehe ich wieder auf dem Schlauch, vermute mal, daß man da die
> CMakeLists.txt
> mit make erst selber compillieren muß.
Fast.

Hier hilft
./configure
make
sudo make install

von Tobi H. (tobi-) Benutzerseite


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Etwas spät aber es gibt HTerm mitlerweile auch für 64bit Linux, da muss 
nur noch libgtk2.0-0 nachinstalliert werden:
http://der-hammer.info/pages/terminal.html

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