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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Konstanter - Netzstecker gezogen -> Stromschlag


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Autor: Florian (Gast)
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Hallo zusammen,

Ich habe heute morgen an einen Konstanter den Netzstecker gezogen um ihn 
zu transportieren. Als ich den Stecker gezogen habe, bin ich irgendwie 
an EINEN PIN des Steckers gekommen und habe eine gewischt bekommen.
Nun zu meiner Frage muss ich mir hierbei Gedanken machen (Arzt ja oder 
nein)?

Gruß

Autor: Teddy (Gast)
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Ja!

Dein Herz kann etwas abgekommen haben und die Folgen spürst du ein paar 
Tage später!

Autor: Jörg R. (solar77)
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Florian schrieb:
> Ich habe heute morgen...

..und mit der Frage wartest du dann bis zum Abend?🤔

Autor: Florian (Gast)
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Danke für die Antwort.

Die Frage kam so spät, weil ich mir bis jetzt keine Gedanken darüber 
gemacht habe.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Wenn in dem "Konstanter" ein 230V Generator versteckt ist UND der 
Konstanter auch noch geerdet war, dann solltest du dir Sorgen machen.

Autor: Mela (Gast)
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Mach dir keine Sorgen! Das selbe passiert(e) mir manchmal bei meiner 
alten Küchenmaschine. Hatte auch schon Bedenken, aber mein Hausarzt hat 
mir versichert, dass ich noch gesund bin und keine Gefahr besteht.

Autor: Florian (Gast)
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Ist schwierig zu sagen ob beides zutrifft. Hab leider nicht die genaue 
Bezeichnung vom Gerät nur dass er Colin Delta Electronika Serie 1500 
ist.

Autor: GL (Gast)
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In der Theorie kann selbst 24h später noch Kammerflimmern auftreten. 
Wenn ich bedenke, wie oft ich schon eine gewischt bekommen hab, muss ich 
wohl sehr sehr viel Glück haben.

Autor: Jim M. (turboj)
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Florian schrieb:
> Als ich den Stecker gezogen habe, bin ich irgendwie
> an EINEN PIN des Steckers gekommen und habe eine gewischt bekommen.

Hattest Du vorher (geerdetes) Metall angefasst?

Wenn nein: Elektrostatische Entladung, kein Grund zur Sorge.

Autor: Rainer W. (Gast)
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Naja, vielleicht warens ja auch beide Stifte und du hast den noch 
geladenen Netzfilterkondensator auf die Pfote bekommen?
Bei älteren Geräten war da ja noch nicht immer ein Entladewiderstand 
drin, und auch mit so einem kann mans schon schaffen.
Die Energie ist aber nicht groß, und der Strom fließt ja auch nur in der 
Hand und nicht durch kritische Körperteile, von daher, harmlos.

Blöd nur wenns Folgeschäden gibt:
Ich hatte mal einen sehr schweren Videomonitor eine Treppe 
runtergetragen, wobei dessen Netzkabel gegen meine Beine gebaumelt ist 
(kurze Hose), und ich so den Entstörkondensator entladen hatte. War 
nicht mal schlimm, nur der Schreck führte dazu, dass ich den Monitor 
losgelassen hab und der, mit großem Krach und Flurschaden, als 
Trümmerhaufen unten ankam.

Autor: Florian (Gast)
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Das müsste der Konstanter gewesen sein.

 https://www.delta-elektronika.nl/upload/MAN_SM700.pdf

Auf die Frage mit der metallischen Platte einzugehen:
Es kann gut möglich sein, dass ich davor kein Metall berührt habe. 
Jedoch bin ich mir nicht sicher.

Autor: Jörg R. (solar77)
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Florian schrieb:
> Das müsste der Konstanter gewesen sein.

Wieso müsste...du hast das Teil doch Zuhause rumstehen🤔


Mela schrieb:
> Mach dir keine Sorgen! Das selbe passiert(e) mir manchmal bei meiner
> alten Küchenmaschine.

Klar;-)

: Bearbeitet durch User
Autor: Helmut S. (helmuts)
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Zwischen den Stecker-Pins liegen ca. 1,8uF parallel mit 2,21MOhm. Wenn 
man da direkt nach dem ziehen des Netzsteckers die beiden Pins 
gleichzeitig berührt, dann würde man unter Umständen einen ziemlich 
heftigen Stromschlag bekommen.
Hast du eventuell beide Pins des Steckers berührt?

Autor: Jochen (Gast)
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Was ist ein Konstanter?
Wie kann man einen PIN des Steckers berühren, während man ihn rauszieht?
Wie sieht der Stecker aus? Normgerecht mit richtiger Isolation?

Autor: Florian (Gast)
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Bin mir ziemlich sicher dass ich nur einen Pin berührt habe.

Nicht direkt beim rausziehen. Hab den Stecker gezogen und nochmal kurz 
abgelegt. Als ich die Leitung auf den konstanter gelegt habe bin ich hin 
gekommen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Florian schrieb:
> bin ich irgendwie
> an EINEN PIN des Steckers gekommen und habe eine gewischt bekommen.

Irgendwie ist sehr ungenau. Wenn es bloß zwischen den Fingern war, ist 
es wahrscheinlich harmlos. Wenn es über den ganzen Körper/Herz war 
sollte man wachsam sein. Auf Arbeit haben wir diese Leute zum Arzt 
geschickt (EKG).

Autor: Jochen (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Auf Arbeit haben wir diese Leute zum Arzt
> geschickt (EKG).

Ist auch richtig so. Ein Stromschlag ist ein Arbeitsunfall und muss auch 
als solcher behandelt werden.

Autor: Manfred (Gast)
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Florian schrieb:
> (Arzt ja oder nein)?

Troll oder Trottel?

Jörg R. schrieb:
>> Mach dir keine Sorgen! Das selbe passiert(e) mir manchmal bei meiner
>> alten Küchenmaschine.
> Klar;-)

Ich habe hier ein Heißluftgebläse Marke unbekannt, Baumarkt oder 
Lebensmitteldiscounter. Der Stecker beißt auch nach mehreren Minuten 
noch, da fehlt vermutlich der Entladewiderstand am Eingangskondensator.

Die Tage hat mich der Netzstecker von meinem Flachbettscanner gebissen, 
da ist aber nach 2 Sekunden nichts mehr drauf.

Gucke ich in den Plan von Florian, können, je nach Pasenlage beim 
Herausziehen, die C100 - 102 - 104 geladen sein, wie bei jedem anderen 
Elektrogrät auch. Da gibt es aber den R101, der für Entladung sorgt.

Wir nehmen zur Kenntnis: Finger weg vom Netzstecker, direkt nach dem 
Herausziehen kann da eine unangenehme Ladung hinter sein. Einige 
Sekunden später darf man anfassen, beißt der trotzdem noch, hat der 
Hersteller einschlägige Regeln nicht beachtet.

Autor: Andrew T. (marsufant)
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Florian schrieb:
> Das müsste der Konstanter gewesen sein.
>
>  https://www.delta-elektronika.nl/upload/MAN_SM700.pdf

Nun, dann ist vermutlich der R101 defekt.

Der sorgt nämlich dafür, dass sich der C binnen weniger Sekunden entlädt 
nachdem der Netzstecker gezogen wurde.

Das solltest du mal reparieren (lassen).

Autor: Peter R. (Gast)
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Bei abgeschaltetem Gerät liegen die Entstörkondnsatoren noch am Netz. 
Das ist bei vielen Geräten der Fall, da hinter dem Schalter liegende 
Entstörkondensatoren den Schalter sehr stark belasten schließlich sind 
das sehr niederohmige Folienkondensatoren. Beim Ziehen des Steckers vom 
abgeschalteten Gerät kann das C auf die Spitzenspannung des Netzes 
aufgeladen sein.

Mein Weib hat z.B. immer vom Stecker an der Bügelmaschine etwas 
abbekommen, bis sie entsprechende Achtung vor den Steckerstiften hatte.

Nach VDE ist das sogar erlaubt.VDE lässt daher nur eine Mindestgröße für 
die Kondensatoren zu.
 Die gespeicherte Energie in den Entstörkondensatoren darf m.W. nicht 
größer als 500mJ betragen. Bei den 325V Scheitelspannung des Netzes 
wären das dann 9,5 µF.
wahrscheinlich ist aber der Grenzwert für den Leckstrom der Cs schon 
durch die 10mA für die RCDs festgelegt.

Den exakten Grenzwert wissen die Fachleute, bisher hat sich noch keiner 
gemeldet.

Was Deinen Fall angeht: solange das Gerät VDE-gerecht ist, brauchst du 
dir keine Sorgen machen, ausgenommen du wärest herzkrank.

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