Gast
#5940133
Hallo zusammen, Zur Qualifikation von induktiven Bauelementen bei hohen Strömen suche ich eine Stromquelle, mit der die Verluste/die Erwärmung der Bauteile in unterschiedlichen Arbeitspunkten bestimmt werden können. Es sollen sowohl Leistungsinduktivitäten als auch Transformatoren getestet werden können. Es sind also sowohl DC- als auch AC-Ströme notwendig. Daher sollte es möglich sein, unterschiedliche Stromverläufe einzuprägen. Im Anhang sind beispielhaft zwei Arbeitspunkte dargestellt. Arbeitspunkt 1: Glättungsinduktivität mit Stromripple ⦁ Frequenz: f = 1/T = 50 ... 150 kHz ⦁ max. Ausgangsstrom: I = 100 Arms ⦁ einstellbarer Stromripple: di ≥ 30 App ⦁ max. Induktivität Prüfling: L_test = 100 µH Arbeitspunkt 2: HF-Transformator ⦁ max. Frequenz: f = 1/T = 50 ... 150 kHz ⦁ max. Ausgangsstrom: I = 100 Arms ⦁ Streuinduktivität Prüfling: L_test = 10 µH Die Stromform kann hier ggf. auch zu einem einfachen Rechtecksignal mit begrenzter Flankensteilheit vereinfacht werden. Dies sollte bezüglich der Verluste in Kern vernachlässigbar sein. Problematisch dürfte sein, dass hohe Spannungen notwendig sind, um die geforderten Anstiegsraten des Stroms zu erzielen und gleichzeitig die Stromregelung und damit die Schaltfrequenz sehr schnell sein müsste, da ja der in der späteren Applikation eigentlich durch die Schaltfrequenz hervorgerufene Stromripple durch eine Regelung nachgebildet werden muss. Kennt ihr einen Hersteller, der eine solche Quelle liefern kann oder habt ihr einen Vorschlag, was wir ansonsten nutzen könnten? Gruß Christian