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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Lötstation was ist das beste ?


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von Michi F. (Firma: Privat) (speedyconsales)


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Ich wäre sehr dankbar wenn Ihr mir Tips geben könntet , ich möchte mir 
eine neue Lötstation kaufen und werde nicht wirklich fündig was am 
besten ist ! Mit freundlichen Grüßen Speedy

: Verschoben durch Moderator
von Jörg R. (solar77)


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Michi F. schrieb:
> Ich wäre sehr dankbar wenn Ihr mir Tips geben könntet..

Tipp...ein Thema, ein Thread;-)

Beitrag "Brauche neue Lötstation was ist das beste ?"

DS Thema wurde zudem schon mehrfach behandelt, einfach mal suchen.
Dazu kommt die enorme Preisspanne von Lötstationen, es kommt daher auch 
darauf an was du ausgeben möchtest.

von Andrew T. (marsufant)


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Michi F. schrieb:
> Ich wäre sehr dankbar wenn Ihr mir Tips geben könntet

Du produzierst doppelposts im forum,

das macht keinen Sinn!

von Hannes J. (pnuebergang)


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Wenn nur das Beste für dich gut genug ist: JBC.

von böser Bube (Gast)


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Das Beste wird sein, du schnitzt dir eine aus goldgepresstem Latinum!

Mal ehrlich, es gibt nur wenige dumme Fragen, diese gehört eindeutig 
dazu!
Ohne jegliche Nebeninformation kann man unmöglich eine passende Antwort 
kreieren!
Ach ja, es ist wieder Freitag...

von Achim B. (bobdylan)


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Michi F. schrieb:
> ich möchte mir
> eine neue Lötstation kaufen und werde nicht wirklich fündig was am
> besten ist !

Weller!

von Karriereberater (Gast)


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Ersa!

von Testi (Gast)


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Ersa I-con 4 habe ich daheim und bin sehr glücklich damit 😊

von Was der Bauer nicht kennt... (Gast)


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Hannes J. schrieb:
> Wenn nur das Beste für dich gut genug ist:

Hakko

von Toni Tester (Gast)


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Michi F. schrieb:
> und werde nicht wirklich fündig was am besten ist

Tipp: Es gibt nicht diese große Vielzahl an unterschiedlichen Modellen 
und Herstellern am Markt, weil die bösen Hersteller die Kunden ärgern 
und ihnen das Leben bei der Auswahl möglichst schwer machen wollen. Wir 
kennen Deine Ansprüche, Vorkenntnisse, Anforderungen und Dein Budget 
nicht - aber das sind essentielle Angaben für eine gute Beratung.

Für fortgeschrittene Elektroniker oder Einsteiger, die nicht jeden Cent 
drei Mal herumdrehen müssen und sich sicher sind, auch in Zukunft noch 
viel zu löten, und bei denen es primär um filigranere Arbeiten wie SMD 
geht, nimm JBC.
Für eher typische Bastlerarbeiten (d. h. auch mal bedrahtet, mit 
Fädeldraht usw.) kann man auch zu Weller oder Ersa greifen; das ist dann 
wohl eher eine Glaubensfrage.
Und für absolute Einsteiger mit knappem Budget gibt es auch eine gute 
Chinastation z. B. bei Pollin, deren Bezeichnung mir gerade entfällt.

von wurster (Gast)


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JBC CD-2BQE

Power ohne Ende und noch mehr unzählige Spitzen.

Nicht billig aber eine Anschaffung fürs Leben.

von No Y. (noy)


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Die weidinger analog Version reicht auch.  Finde ich persönlich sogar 
besser...
Drehschalter mag ich lieber als Knöpfe. Und wieder was was weniger 
kaputt geht...

von rehlein (Gast)


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hi,
Weller spart an Sicherungen
JCB gut sparsam mit Abschaltung bei Ablage
Ersa Lokal PCB-Hero
weidlinger gib es alles nur billiger
Quick und other chinesium alles aber ohne Menschrechte


digital viel Tasten wenig ergebnis
analog schnell und einfach

von Michi F. (Firma: Privat) (speedyconsales)


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Danke für alle Beiträge , bisher hatte ich eine Weller WCP20 diese hat 
aber jetzt nach gut 25 jähren den Geist aufgegeben , daher dachte ich 
erst an Weller oder auch Ersa jedoch finde ich bei allen immer auch 
Negative Bewertungen ! Daher meine Frage hier im Forum Finanziell ist es 
ziemlich egal bis 500 € ist alles Ok für mich , ich möchte aber was 
gutes mit einer Guten Qualität was ich wieder lange habe ! Mfg Speedy

von Stefan (Gast)


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Du beschreibst nicht, was die LS alles können soll.
Ansonsten kann ich die Ersa i-CON 1 empfehlen.
Spitzen gibt es zwar nur ne Standard-Ausführung mit zu, alle anderen 
muss man separat dazu erwerben. Es gibt jedoch eine Menge Auswahl.
Leistung ist auch genügend vorhanden. Zudem gefällt mir die Handlichkeit 
des Lötkolben.
Aber meine Aussage ist auch nur subjektiv, andere Forenmitglieder sehen 
das wiederum anders...

von 3D-Innovations (Gast)


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Die Chinesen bieten bessere Reworkstation an als die aus dem 
Conradgeschäft. Schließlich kommt die ganze Elektronik auch aus Fernost.

Mein Favourit ist 862D weil der ziemlich schnell erhitzen kann. die 
Temperaturanzeige in Echtzeit und Heissluftfön für SMD

https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=862D+&_sacat=0

von Achim B. (bobdylan)


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Michi F. schrieb:
> bisher hatte ich eine Weller

Einmal Weller - immer Weller!

von Fanatiker (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Einmal Weller - immer Weller!

Weller ? Liegt schon lange im Regal.

Einmal JBC  immer JBC  !

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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Fanatiker schrieb:
> Einmal JBC  immer JBC  !

Einmal Ersa, immer JBC
Zumindest, wenn der Preis keine Rolle spielt.

von Philipp G. (geiserp01)


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Die beste ist die, welche Deine Anforderungen erfüllt. Die wir nicht 
kennen.

Ich habe zwei Lötstationen, eine Weller für Elektronik allgemein, eine 
für SMD. Dazu einen 150W Kolben für die groben Sachen, einen Dremel 
Gaskolben für KFZ Arbeiten, einen Weller Piezo Gaskolben für 
anspruchsvollere Arbeiten im Auto, etc.

Du siehst es hängt alles von den Anforderungen ab.

von Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)


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Ja mei
Wie ich den To einschätze ist er der typische Bastler, will ordentliche 
Werkzeug, aber keine Wissenschaft daraus machen.
Die negativen Bewertungen kann man getrost ignorieren, oftmals sind 
billig Crimpzangen besser bewertet als zB. Knipex, einfach weil die 
Leute mit dem Preis immer kritischer werden, wer etwas billiges kauft 
ist damit meist zufrieden, wenn man allerdings zB. eine Kappsäge für 
1,2k kauft fängt man an über alles zu meckern.

Empfehlenswert ist zB:
Weller WSD81 mit WP80 Kolben oder eine JBC BT-2BWA

LG

: Bearbeitet durch User
von Philipp G. (geiserp01)


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Arno K. schrieb:
> billig Crimpzangen besser bewertet als zB. Knipex, einfach weil die
> Leute mit dem Preis immer kritischer werden, wer etwas billiges kauft
> ist damit meist zufrieden, wenn man allerdings zB. eine Kappsäge für
> 1,2k kauft fängt man an über alles zu meckern.

Falsches Beispiel. Gerade bei Crimpzangen gibt es WELTEN dazwischen. 
Schau dir mal so eine Weidmüller an und vergleiche die mit der 
Allerweltszange vom Baumarkt ohne Zwangsverriegelung.

von Marten Morten (Gast)


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Fanatiker schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Einmal Weller - immer Weller!
>
> Weller ? Liegt schon lange im Regal.
>
> Einmal JBC  immer JBC  !

Man, den Witz hättest du richtig durchziehen müssen:

Weller? Liegt nur rum im Keller.

von marais (Gast)


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Arno K. schrieb:
> Empfehlenswert ist zB:
> Weller WSD81 mit WP80 Kolben ...

Also ich stand im letzten Jahr vor der gleichen Frage und habe mich für 
Weller WT1 mit WTP90 Kolben entschieden - und bin hochzufrieden. Scheint 
mir der moderne Nachfolger der alten WSD81 zu sein - so vom Design her. 
Die Kombi gibt's auch als preisgünstiges Kit.

von Stefan F. (stefanus)


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Michi F. schrieb:
> jedoch finde ich bei allen immer auch Negative Bewertungen

Jedes Produkt findet einen Käufer, der unzufrieden ist. Ein Produkt ganz 
ohne negative Bewertungen würde mich stutzig machen.

Bedenke auch, dass die enttäuschten Kunden sich eher dazu bewegt fühlen, 
ihren Frust hinzuschreiben, als dass zufriedene Kunden ihr Lob 
aufschreiben.

Wichtiger sind die Texte.

Wenn zum Beispiel jeder dritte sich darüber beklagt, dass ein Griff 
abgebrochen ist, dann taugt der Griff wohl nichts. Tut das aber nur 
einer, dann hat er wohl einfach nur persönliches Pech gehabt.

von Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)


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Philipp G. schrieb:
> Falsches Beispiel. Gerade bei Crimpzangen gibt es WELTEN dazwischen.

Falsch verstanden!
Ich meinte eher, dass eine Person die nur 3 Aderendhülsen montieren will 
mit einer billigen sicher zufrieden ist, der Monteur bei dem die Knipex 
nach 10000 Crimps bricht regt sich da eher auf.
Hier habe ich auch nur Weidmüller, HF Stecker sind einfach zu teuer um 
sich den Mitelstift von einer billig Crimpzange zerstören zu lassen.

LG

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefanus)


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Arno K. schrieb:
> Hier habe ich auch nur Weidmüller, HF Stecker sind einfach zu teuer um
> sich den Mitelstift von einer billig Crimpzange zerstören zu lassen.

Mir gefällt das Prinzip der SAT Stecker ohne Mittelstift, für deren 
Montage man nur ein Messer und eine Kräftige Hand braucht.

: Bearbeitet durch User
von Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)


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Stefanus F. schrieb:
> Arno K. schrieb:
>> Hier habe ich auch nur Weidmüller, HF Stecker sind einfach zu teuer um
>> sich den Mitelstift von einer billig Crimpzange zerstören zu lassen.
>
> Mir gefällt das Prinzip der SAT Stecker ohne Mittelstift, für deren
> Montage man nur ein Messer und eine Kräftige Hand braucht.

Schön, gibt das auch für SMA oder N bis 18Ghz?
Eher nicht, HI

LG:)

: Bearbeitet durch User
von Stefan F. (stefanus)


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Arno K. schrieb:
> Schön, gibt das auch für SMA oder N bis 18Ghz?
> Eher nicht, HI

Leider nicht, schön wär's.

von René F. (therfd)


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Stefanus F. schrieb:
> Mir gefällt das Prinzip der SAT Stecker ohne Mittelstift, für deren
> Montage man nur ein Messer und eine Kräftige Hand braucht.

Ja F-Stecker sind schön zum montieren, ich habe aber auch schon einige 
selbsternannte Experten gesehen welche auch dafür zu doof sind.
Vor ein paar Jahren dürfte ich so ne Verkabelung komplett instandsetzen 
vom LNB auf dem Dach über Multischalter zu den einzelnen Wohnungen.

Danach funktionierte der SAT-Empfang sogar ohne zusätzliche Verstärker 
in den Wohnungen.

So ne Verkabelung ist kein Hexenwerk, aber trotzdem sollte sauber 
gearbeitet werden. Bei der Verkabelung waren teilweise zu große 
F-Stecker montiert. Seele zu kurz abgezwickt, Schirm nicht richtig 
aufgelegt, bzw. das was vom Schirm noch übrig war.

Naja wenigstens hat mein Bekannter es eingesehen das es Murks war, was 
er da fabriziert hat und mich gut entlohnt mit Bier und Grillen ;)

von 2 Cent (Gast)


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René F. schrieb:
> mich gut entlohnt mit Bier und Grillen
YMMD. Insekten schmecken zum Bier sehr gut! Her damit!

von Lothar J. (black-bird)


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Was macht bei einem Bastler eine 500€-Lötstation besser als eine 
100€-Lötstation?

Es kommt auf die Lötspitze an, die der jeweiligen Löt-Aufgabe angepasst 
ist und bei Bedarf gewechselt wird, übrigens bei allen gängigen 
Lötstationen.

Was kann man mit den eingesparten 400€ alles anstellen?

Blackbird

von Roland F. (rhf)


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Hallo,
Lothar J. schrieb:
> Was kann man mit den eingesparten 400€ alles anstellen?

Warum sollte man damit etwas anderes anstellen?

rhf

: Bearbeitet durch User
von Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)


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Lothar J. schrieb:
> 500€-Lötstation besser als eine 100€-Lötstation?

Ergonomie,Leistung,Sicheheit,Schnelligkeit.....die Möglichkeit DPAKs auf 
eine 4 Lagen Platine mit 3 Massefächen und 20 Dukos auf dem Pad zu löten 
usw.

von Hauke Haien (Gast)


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wurster schrieb:
> JBC CD-2BQE

Volle Zustimmung! Möchte mit nichts anderem löten müssen :)

von Stefan F. (stefanus)


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Lothar J. schrieb:
> Was kann man mit den eingesparten 400€ alles anstellen?

Bessere Lötspitzen kaufen.

von Paul A. (wandkletterer)


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Es wäre schlauer zu Schreiben: "[...] ist die beste?". Auch ohne 
Leerzeichen vor dem Satzzeichen.

von Chris K. (deadeye5589)


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1. JBC
2. Metcal
3. Ersa
4. Weller

von Arno K. (Firma: advanced microsystems) (radiosonde)


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Ersa vor Weller?

Eher:

1. JBC/Weller
2. Hakko/Pace/Metacal
3. Ersa

Ist aber sinnlos, man müsste JBC auch mit der direktbeheizten Weller 
vergleichen, genauso Hakko/Pace.

von Markus M. (adrock)


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Jepp, letztendlich kommt es auf die verwendete Technik an.

Die Heizelemente in der Lötspitze haben den Vorteil, dass sie schneller 
regeln bzw. heizen können. Der Nachteil ist natürlich, dass die Spitzen 
dadurch relativ teuer sind, da sie das Heizelement enthalten.

Dennoch möchte ich auch für meine gelegentlichen Lötarbeiten die JBC 
nicht mehr missen. Die Ersa-Station war dagegen sehr träge in der 
Regelung.

IMHO kann man mit der kleinsten (analog eingestellten - die Regelung ist 
die gleiche wie bei den anderen) JBC Station nichts falsch machen.

von Wolfgang S. (wolle62)


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Könnt Ihr die Hakko FX 888d Lötstation für den Hobbybereich empfehlen?

von Toxic (Gast)


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Reichelt bietet momentan folgende Loetstation an:
https://www.reichelt.de/loetstation-rnd-560-00155-1-kanal-100-w-rnd-560-00155-p206051.html?PROVID=2061&rnl=48a2019&nldnt=3Demhln&&r=1

Bevor gejammert wird: Datenblaetter lesen und sich gegebenfalls bei 
Reichelt beschweren falls sie eurer Meinung nach Schrott anbieten.
Ich halte mich aufjedenfall bei eventuell aufkommendem Gezaenk und 
wuesten Kommentaren heraus.....

von Alter Sack (Gast)


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Wolfgang S. schrieb:
> Könnt Ihr die Hakko FX 888d Lötstation für den Hobbybereich
> empfehlen?

Dave Jones in eevblog denkt schon so.

Die Kernfrage ist, Direkte integrierte Spitzen Heizung und Sensor oder 
konventionelle getrennte Spitzen und Heizer/Sensor Kombination. Darum 
alleine geht es.

Im konventionellen $100 Segment sind die Hakko FX-8888d, WE1010, Ersa, 
WSP80 etz. und ähnliche alle gleich gut geeignet plus oder Minus 
Qualität.

Andernfalls kommen nur teurere JBC und Weller-RT, MEtcal im hohen 
Preissegment oder billige China Nachahmungen in Frage.

Wer nicht gerade stark Hitze ableitende Lötstellen bewerkstelligen unter 
kontrollierten Bedingungen muss, ist mit den billigeren allesamt adäquat 
bedient. Man muss ab und zu die Temperatur im Vergleich zu direkter 
Beheizung aufdrehen. Für den Hobby Bereich ist das alles kein Thema.

Man dramatisiert hier oft viel zu viel subjektiv. Ja, die JBC ist 
wahrscheinlich technisch die beste Lösung, klar, aber der Preis ist halt 
auch nicht gerade so ohne. Als Student muss man oft mit dem arbeiten was 
man erschwingen kann.

Ich arbeitete viel Jahre mit der Magnastat weil ich mir nichts anderes 
leisten konnte und konnte so ziemlich alles machen. Auch die neuen 
bleifreien Lote sind kein großes Problem mehr. Das Geheimnis ist eben 
die größte Spitze die möglich ist zu nehmen die platzmässig paßt, dann 
hat man  auch hier ausreichend Hitze Zufuhr. Der größte Fehler ist, auf 
konische, lange, dünne Spitzen zu bestehen. Nur die Meißel oder 
abgeschrägten Spitzen habe den nötigen Dampf. Auch die Messerspitzen 
sind sehr nützlich.

Mein Hobbyisten Rat: Kaufe die Hakko FX-888D. Hat zwar eine 
gewöhnungsbedürftige Bedienung, funktioniert aber sonst gut und ist ein 
Qualitätserzeugnis.

Wenn Geld keine Rolle spielt, dann die JBC-2BE.

von svensson (Gast)


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Wenn es etwas mehr sein darf: die Weller WXR3 samt einigen Werkzeugen!

von Manfred (Gast)


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Alter Sack schrieb:
> Man dramatisiert hier oft viel zu viel subjektiv.

"Subjektiv" dürfte gutgetroffen sein.

> Ich arbeitete viel Jahre mit der Magnastat [..]
> und konnte so ziemlich alles machen.

Ich auch, die war ca. 1973 ein erheblicher Fortschritt gegenüber dem 
Ersa30.

Seit knapp 4 Jahren betreibe ich meinen Eigenbau mit Weller-RT 
(originales Griffstück) und fasse den Magnastaten nur noch selten an.

Funktionierende Lötstellen bringe ich mit fast jedem Kolben zustande, 
aber klein und leicht und zügiger Wärmenachschub fühlen sich deutlich 
besser an.

von Alter Sack (Gast)


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Damals im Alter von 14 war der schwarze Ersa30 mit dem roten Bakelit 
Abstandsring mein "Traumlötkolben". Später gab es dann eine zunderfreie 
Spitze die man nicht mehr feilen mußte. Der Ersa leistete mir gute 
Dienste beim Radio und Verstärker bauen. Bei den damaligen Lötfahnen war 
die Heizkapazität durchaus ausreichend.

In der Lehre gaben mir dann die Elektriker Kollegen die Einzelteile für 
den Magnastat Lötkolben. Die hatten dort nur Magnasten die ich 
bewunderte. Den M74 Netztrafo berechnete und wickelte ich natürlich 
selber. Hatte das Ding noch bis vor zehn Jahren im Betrieb. Der 
Magnastat war im Vergleich zum Ersa30 der absolute Knüller. Ein 
absolutes Lötvergnügen. Wie sich die Zeiten ändern. Damals hatte der 
Magnastat noch nicht viel Wettstreiter, nehme ich an und war vielfach 
Industriestandard. SMD gab es ja noch lange nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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Michi F. schrieb:

> Ich wäre sehr dankbar wenn Ihr mir Tips geben könntet , ich möchte mir
> eine neue Lötstation kaufen und werde nicht wirklich fündig was am
> besten ist !

Das ist eine Frage wie:"Ich möchte mir ein neues Auto kaufen.
Welches ist da wohl am Besten?"
Bei solchen Fragen steht sehr viel persönlicher Geschmack in
den Antworten.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Alter Sack schrieb:
> Die Kernfrage ist, Direkte integrierte Spitzen Heizung und Sensor oder
> konventionelle getrennte Spitzen und Heizer/Sensor Kombination. Darum
> alleine geht es.
>
> Im konventionellen $100 Segment sind die Hakko FX-8888d, WE1010, Ersa,
> WSP80 etz. und ähnliche alle gleich gut geeignet plus oder Minus
> Qualität.
>
> Andernfalls kommen nur teurere JBC und Weller-RT, MEtcal im hohen
> Preissegment oder billige China Nachahmungen in Frage.

Ich denke das faßt es ziemlich gut zusammen.

von MaWin (Gast)


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Alter Sack schrieb:
> Ja, die JBC ist wahrscheinlich technisch die beste Lösung, klar, aber
> der Preis ist halt auch nicht gerade so ohne. Als Student muss man oft
> mit dem arbeiten was man erschwingen kann

Er wollte aber das Beste, er hat nicht nach dem Preis gefragt.

Pace und Metcal sind sicher untrr den Besten.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Alter Sack schrieb:
> Im konventionellen $100 Segment sind die Hakko FX-8888d, WE1010, Ersa,
> WSP80 etz. und ähnliche alle gleich gut geeignet plus oder Minus
> Qualität.

Hast du dich da nicht mit dem Preis vertan?

WSP80 ist ja nur der Lötkolben. Wenn ich eine komplette Station damit 
kaufen will, bin ich (zumindest neu) auch schon bei mehr als dem 
Doppelten.

Toxic schrieb:
> Reichelt bietet momentan folgende Loetstation an:

Der Lötkolben sieht auf den ersten Blick wie ein WSP80-Clone aus. Wenn 
sich der Rest auch so benimmt (Regelung, Spitzenwechsel, Verfügbarkeit 
der Spitzen), dann ist das für diesen Preis ganz OK.

von Gerhard O. (gerhard_)


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Jörg W. schrieb:
> Hast du dich da nicht mit dem Preis vertan?
>
> WSP80 ist ja nur der Lötkolben. Wenn ich eine komplette Station damit
> kaufen will, bin ich (zumindest neu) auch schon bei mehr als dem
> Doppelten.

Naja. Gebraucht gibt es sie doch recht günstig.

von Walter K. (walter_k488)


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Toxic schrieb:
> Reichelt bietet momentan folgende Loetstation an:
> 
https://www.reichelt.de/loetstation-rnd-560-00155-1-kanal-100-w-rnd-560-00155-p206051.html?PROVID=2061&rnl=48a2019&nldnt=3Demhln&&r=1

Hat das Teil denn schon jemand -hier aus m Forum- im Einsatz?

von Joachim B. (jar)


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Michi F. schrieb:
> bisher hatte ich eine Weller WCP20

Achim B. schrieb:
> Einmal Weller - immer Weller!

würde ich nach über 30 Jahren Nutzung WECP-20 immer wieder kaufen, auch 
gebraucht auch teuer!

von Thomas O. (kosmos)


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Ich hatte das mal diesen Lotkolben in der Hand gehabt, die Station war 
aber ein anderes Modell mir fällt der Herstellernahme nicht mehr ein.

Nur soviel zum Lötkolben das Keramikelement sitzt in einem Röhrchen und 
schaut zu Hälfte raus, diese haben mind 0,5mm Spiel miteinander also 
Abenteuerlich wie die Wärme da übertragen wird. Die Lötspitze wird da 
dann nochmal drüber gestülpt und hat genau soviel Spiel, die 
Kontaktstelle zum Übertragen der Wärme ist diese Überwurfverschraubung 
und evtl. das flache Ende des Heizelementen (vielleicht 4mm²) mit der 
Lötspitze. Die Lötstation zeigte zwar ein sehr schnelles Erreichen der 
eingestellten Temperatur an die Lötspitze hingegen bräuchte um einiges 
Länger. Jeder schwächere Ersa Multitip ist da m.M. nach um Welten besser 
gewesen.

Aber vielleicht kann man sich ja einen Fremdkolben dranbauen, wenn die 
Temperaturerfassung identisch ist.

von Wolfgang S. (wolle62)


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Ich habe immer noch die Ersa ELS 803 mit Fußpedal zu stehen.
Die geht nur bis 400 Grad.
Für Hobby Sachen, wo man noch verbleit verarbeiten darf ging die immer 
noch.

Mir fehlt echt der Vergleich, da ich meine Sachen sehr pflege und die 
lange halten. Spitzen bekommt man dafür ja noch.
Ich will mich auf jeden Fall verbessern....

: Bearbeitet durch User
von W.A. (Gast)


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Wolfgang S. schrieb:
> Ich habe immer noch die Ersa ELS 803 mit Fußpedal zu stehen.
> Die geht nur bis 400 Grad.
> Für Hobby Sachen, wo man noch verbleit verarbeiten darf ging die immer
> noch.

Du weisst schon, dass der Schmelzpunkt von verbleitem Standardlötzin bei 
183°C und der von bleifreiem bei 217°C liegt.

Ob dein Lötkolben 370°C oder 400°C schafft ist völlig schnuppe - beides 
viel zu heiß. Da verbrennt nur das Flussmittel.

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