Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Nachhilfe Gymn. Mathe Klasse


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von Danilo (Gast)


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Bin auch dabei Nachhilfe zu geben (Mathe jetzt 9. Klasse G9 Gymn RLP).

Habe vor etwa 5 Wochen angefangen (Geradengleichungen).

Die 2 Jungs waren im Notenstand von ausreichend bis mangelhaft.

Das merke ich nun auch weil die zum Einen nach 2-3 Wochen fest 
verankertes Wissen bereits wieder vergessen haben. Zum anderen fehlen 
aus dem Schuljahr wichtige Basics (z.B. Wertetabelle aufstellen).

Wie lange würdet Ihr schätzen, dass ein guter NH-Lehrer brauch (bei 1,5 
Stunden wöchentlich) um die sagen wir 1 Note höher zu hieven?

Die Eltern wünschen Ergebnisse natürlich bestenfalls rückwirkend, die 
muss ich aber mal auf den Boden der Tatsachen runterholen. LOL

Dass eine der Eltern die Buben suboptimal angeht ist noch mal ein 
anderes Thema was man ggf. lösen muss (nach dem Motto, was ich früher 
nicht konnte müssen die Kids nun endlich mal draufhaben). LOL


Selbst bin ich > 20 Jahre von der FH weg, habe aber mehr als 
befriedigende Kenntnisse in Mathe/ Physik/ E-Technik. Muss mich aber 
auch wieder in die heutigen Themen reinfuchsen.

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Hallo Danilo,

Danilo schrieb:

> Das merke ich nun auch weil die zum Einen nach 2-3 Wochen fest
> verankertes Wissen bereits wieder vergessen haben.

Nun ja, dann war es wohl doch nicht fest verankert?

Zur Frage: Das hängt von den Jungs ab und von Dir. Kann nix bringen, 
kann aber auch abgehen wie eine Rakete. Hängt einfach nur davon ab, ob 
du die Lösung für deren Problem bist.

Wenn ein Schüler nicht zu mir passt, sage ich, dass er sich lieber einen 
anderen Lehrer suchen soll, kommt vor.

Ich kenne das auch aus eigener Erfahrung. Ich hatte Nachhilfe in Latein. 
Die ersten beiden Lehrer haben einfach nicht mit mir funktioniert, das 
war nur ein unmotiviertes abhängen. Der dritte hatte genau den 
Zündfunken und ich habe direkt eine 1 geschrieben und mein gr. Latinum 
mit 1 abgeschlossen, weil ich plötzlich Latein nicht nur spannend fand, 
sondern es plötzlich auch richtig gut konnte.

Wenn ich Dir einen Tip geben darf: Konzentriere Dich darauf, 
herauszufinden, was deine Schüler brauchen.

Wenn ich Dir noch einen Tip geben darf: von 5 auf 4 reicht normalerweise 
ordentliches Arbeiten und Klausurstrategie. Für eine 3 kommt Drill der 
Basics dazu, Basics sind die dabei die Themen, die in der Klausur auch 
Punkte bringen, ich sage dazu: Pick up the easy meat. Solche Aufgaben 
müssen die Schüler schnell und fehlerfrei abarbeiten können. Das ist ein 
ziemlich simples Notengebiet.

Was es unbedingt braucht sind Hausaufgaben! Und zwar maßgeschneidert für 
die Schüler und zwar am Besten per E-Mail 2 Tage vor der nächsten 
Nachhilfe zu übermitteln.

vlg

 Timm

von Markus (Gast)


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Radio Eriwan sagt: Es kommt drauf an.

Ich würde erstmal herausfinden, auf welchem Wissensstand die Schüler 
sind und vor allem, wann die Probleme tatsächlich zum ersten Mal 
auftraten.
Wenn die zwei Kinder die 9. Klasse besuchen, kann es sein, daß sie schon 
seit Anfang Klasse 7 nur noch Bahnhof verstanden und sich mehr schlecht 
als recht durchgeschlagen haben.... In diesem Fall müßtest Du zuerst den 
Stoff der letzten zwei Jahre nachholen, bevor Du überhaupt den aktuellen 
Stoff besprichst. Und Du mußt es den Schülern und Eltern verständlich 
machen, daß die ganzen Grundlagen fehlen.
Genau aus diesem Grunde habe ich selbst äußerst ungerne Schülernachhilfe 
gegeben, ist mir jedenfalls ein Rätsel wie man den Stoff mehrerer Jahre 
in einigen Wochen (oder Monaten) nachholen soll.

von wurster (Gast)


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Danilo schrieb:
> Wie lange würdet Ihr schätzen, dass ein guter NH-Lehrer brauch (bei 1,5
> Stunden wöchentlich) um die sagen wir 1 Note höher zu hieven?

Der zentrale Punkt ist ihnen beizubringen, das Mathematik ein 
hilfreiches Problem zum Löser vieler Probleme ist. Wenn sie davon nicht 
überzeugt sind, ist Hopfen und Malz verloren.

"Selbstbefriedigung" in reiner Mathematik zu finden, ist eher dann was 
für Hochschule.

von Falk B. (falk)


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wurster schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Wie lange würdet Ihr schätzen, dass ein guter NH-Lehrer brauch (bei 1,5
>> Stunden wöchentlich) um die sagen wir 1 Note höher zu hieven?
>
> Der zentrale Punkt ist ihnen beizubringen, das Mathematik ein
> hilfreiches Problem zum Löser vieler Probleme ist. Wenn sie davon nicht
> überzeugt sind, ist Hopfen und Malz verloren.

Welche Probleme haben denn Teenies, die man mit Mathematik lösen könnte? 
Flatrate kostet nix und eine neues Handy gibt es mit Vertrag alle 2 
Jahre.

> "Selbstbefriedigung" in reiner Mathematik zu finden, ist eher dann was
> für Hochschule.

Und nicht mal das. Mathematik als Interessensgebiet ist was für eine 
verschwindend kleine Randgruppe!

von Marek N. (bruderm)


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Falk B. schrieb:
> Welche Probleme haben denn Teenies, die man mit Mathematik lösen könnte?

Die FFT im MP3-Player währe ohne Mathe unmöglich. Ebenso WLAN und LTE.

von Long Dong Silver (Gast)


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Danilo schrieb:
> Selbst bin ich > 20 Jahre von der FH weg, habe aber mehr als
Warum tut man sich das in diesem Alter an, irgendwelchen verzogenen 
Rotznasen Nachhilfe zu geben? Bist du auf die paar Kröten angewiesen?

von Timm R. (Firma: privatfrickler.de) (treinisch)


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Marek N. schrieb:
> Falk B. schrieb:
>> Welche Probleme haben denn Teenies, die man mit Mathematik lösen könnte?
>
> Die FFT im MP3-Player währe ohne Mathe unmöglich. Ebenso WLAN und LTE.

du gehst ernsthaft davon aus, dass die FFT in einem MP3 Playern einen 9. 
Klässler motivieren könnte auf das Gaußsche Eliminationsverfahren 
abzufahren? Wow. Dieser Weg wird kein leichter sein!

vlg
 Timm

von T.L. (Gast)


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> Bin auch dabei Nachhilfe zu geben (Mathe jetzt 9. Klasse G9 Gymn RLP).

> Selbst bin ich > 20 Jahre von der FH weg, habe aber mehr als
> befriedigende Kenntnisse in Mathe/ Physik/ E-Technik. Muss mich aber
> auch wieder in die heutigen Themen reinfuchsen.

Im Fach Mathe hat sich hier in den vergangenen 20 Jahren wenig
geändert.

Die meisten Nachhilfelehrer beherrschen ihr Fachgebiet recht gut.
Dies ist nunmal die Grundvoraussetzung für ihre Tätigkeit. Aber
sie gehen dabei oft ganz selbstverständlich davon aus, dass sie
ihr Wissen auch erfolgreich an die zahlende Kundschaft weitergeben
können.

Welch ein verhängnisvoller Irrtum! Viele freischaffende Nachhilfe-
lehrer haben in Sachen Didaktik nichts, aber auch gar nichts drauf.
Sie wissen oft nicht einmal, was dies überhaupt ist.

von Udo S. (urschmitt)


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T.L. schrieb:
> Die meisten Nachhilfelehrer beherrschen ihr Fachgebiet recht gut.
> Dies ist nunmal die Grundvoraussetzung für ihre Tätigkeit. Aber
> sie gehen dabei oft ganz selbstverständlich davon aus, dass sie
> ihr Wissen auch erfolgreich an die zahlende Kundschaft weitergeben
> können.
>
> Welch ein verhängnisvoller Irrtum! Viele freischaffende Nachhilfe-
> lehrer haben in Sachen Didaktik nichts, aber auch gar nichts drauf.
> Sie wissen oft nicht einmal, was dies überhaupt ist.

Aus welchen Kaffeesatz hast du diese Weisheiten herausgelesen?

Gewerbliche Nachhilfeschulen zahlen den "Lehrern" maximal 12 Euro die 
Stunden, am liebsten sind ihnen Schüler oder Studenten als 
Nachhilfelehrer, denen kann man ggf. nur den Mindestlohn geben.

Entsprechend "gut" ist meistens das Ergebnis.
Gerade die großen Franchise Ketten sind zum Vergessen, kleine 
unabhängige Nachhilfeschulen können je nachdem wer es macht gut sein.

Ansonsten gilt was Markus und Falk gesagt haben.

von Alex (Gast)


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T.L. schrieb:
> Viele freischaffende Nachhilfe-
> lehrer haben in Sachen Didaktik nichts, aber auch gar nichts drauf. Sie
> wissen oft nicht einmal, was dies überhaupt ist.

Das trifft auf sehr viele hauptberufliche Lehrer auch zu.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Danilo schrieb:
> Wie lange würdet Ihr schätzen, dass ein guter NH-Lehrer brauch (bei 1,5
> Stunden wöchentlich) um die sagen wir 1 Note höher zu hieven?
Kommt drauf an, an welcher Stelle der Kennlinie zu seiner asymptotischen 
"Bestleistung" sich der Kandidat befindet. Wenn er jetzt eine 4,4 hat, 
aber beim "besten Willen" nur eine 3,6 schafft, dann nie...  ;-)

> Habe vor etwa 5 Wochen angefangen (Geradengleichungen).
> Die 2 Jungs waren im Notenstand von ausreichend bis mangelhaft.
Und wie sind die sonstigen Noten?
Ich hatte seinerzeit in Englisch auch nur eine "gute 4", bis ich "meinen 
Lehrer" bekam, der mir dann in den verbleibenden 2 Jahren auf die 
"schlechte 1" hochhievte...  ;-)
Allerdings waren eben die anderen Noten schon weit weg besser als 
"ausreichend". Englisch war der Ausreißer schlechthin.

> Habe vor etwa 5 Wochen angefangen (Geradengleichungen).
Der Witz ist, dass nicht du anfangen musst, sondern die Jungs. Ich 
habe seinerzeit auf Empfehlung des Lehrers englische Bücher und 
Zeitschriften gelesen (und mache das auch heute noch gern) und auf 
Englisch diskutiert. Das hat mir abseits der Grammatikbüffelei dann 
deutlich mehr gefallen. Aber deine Jungs hängen ja sozusagen noch in den 
"Grammatik-Startlöchern" fest.

> Geradengleichungen
Versuche Beispiele aus der Praxis zu finden. Nur so kann man auf diesem 
Niveau Mathematik "begreifen".

Viel Glück, Spaß und Erfolg bei deinem Unterfangen...

von Danilo (Gast)


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Long Dong Silver schrieb:
> Danilo schrieb:
>> Selbst bin ich > 20 Jahre von der FH weg, habe aber mehr als
> Warum tut man sich das in diesem Alter an, irgendwelchen verzogenen
> Rotznasen Nachhilfe zu geben? Bist du auf die paar Kröten angewiesen?

Das frage ich mich auch gerade selbst. Es ist aber eine emotionale 
Bindung zu den beiden, die mich da herausfordert. Zudem strebe ich eine 
Nachhilfetätigkeit sowieso an (der Bürojob hier im Planungsbüro ist für 
mich eher ein Eiterbeutel).

Ich bin mir sicher, die beiden auf ein besseres Niveau zu bringen sind 
(alles auch in dem Bewusstsein, dass einige Bekannte auch erst mit 16 
18oder 20 den Drang zum Lernen bekommen haben). Der Lerndrang kann nicht 
mit 14 Jahren verbal reingeprügelt werden sondern muss m.E. aus den 
beiden selber kommen.

von Joggel E. (jetztnicht)


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> Geradengleichungen

.. muessen sich die Jungs erarbeiten. Du stellst spannende Beispiele, 
welche fast greifbar waeren, wenn man die Geradengleichung haette.

: Bearbeitet durch User
von Joachim B. (jar)


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Lothar M. schrieb:
>> Geradengleichungen
> Versuche Beispiele aus der Praxis zu finden. Nur so kann man auf diesem
> Niveau Mathematik "begreifen".
>
> Viel Glück, Spaß und Erfolg bei deinem Unterfangen...

von mir auch viel Glück,

ich gestehe Integrale per Hand zu lösen war auch nicht mein "Ding" aber 
es gab ja die Keplersche Fassregel -> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Simpsonregel  und da ich schon zur 
Comutergeneration gehöre lies ich im Studium den Computer die 
"Käsekästchen" unter der Funktion zählen, fand der Prof. nicht so toll, 
aber so war seine Aufgabenstellung: "ermitteln sie" und das tat ich mit 
einem 3-Zeiler.

Geradengleichung wie hier geschrieben wurde finde ich immer noch 
nützlich bei ADC Werte einlesen, 2 passende Punkte raussuchen Wertepaare 
bilden, Steigung m ermitteln und Offset b. Mit beliebigem kleinen delta, 
je nach Wunsch, passt auch in den kleinsten µC.

: Bearbeitet durch User
von Wühlhase (Gast)


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Danilo schrieb:
> Wie lange würdet Ihr schätzen, dass ein guter NH-Lehrer brauch (bei 1,5
> Stunden wöchentlich) um die sagen wir 1 Note höher zu hieven?

An deiner Stelle würde ich es mit Hauswurz versuchen, der von einer 
Jungfrau bei Vollmond gesammelt wurde. Den Hauswurz mit Froschschenkeln 
und Nacktschnecken zu einem Sud aufkochen und den Schülern löffelweise 
verabreichen. Je schlechter die Matheleistungen sind, desto mehr Sud muß 
in den Scüler rein. Er ist besonders wirkungsvoll, wenn er im Beisein 
des Schülers zubereitet wird.

Im Ernst, bei dem Zeitrahmen solltest du hoffen und beten. Wann findet 
der Nachhilfeunterricht denn statt? Haben die da überhaupt noch 
Konzentration, oder sind die vom Tag schon fertig?
Bei deinem Ziel und unter den gegebenen Vorraussetzungen würde ich mind. 
3x45min/w Nachhilfeunterricht ansetzen. Und das nicht erst abends, 1800 
oder so, sondern vormittags. Dann, wenn sie noch ausgeschlafen sind. Ich 
weiß, da blockiert dann Vater Staat mit dem verrotteten Bildungssystem 
die Zeit. Aber so sieht dein Vorhaben jetzt nunmal aus.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Markus

Markus schrieb:

> ... In diesem Fall müßtest Du zuerst den
> Stoff der letzten zwei Jahre nachholen, bevor Du überhaupt den aktuellen
> Stoff besprichst. Und Du mußt es den Schülern und Eltern verständlich
> machen, daß die ganzen Grundlagen fehlen.

Erfahrungsgemäß schauen die Dich nur vermundert bis entsetzt an und 
sagen: "Aber es geht ja "nur" darum, die letzten paar Klausuren zu 
bestehen"

Und jetzt mach das denen mal klar.....

> Genau aus diesem Grunde habe ich selbst äußerst ungerne Schülernachhilfe
> gegeben,

Ja, ist ein Frustjob.

> ist mir jedenfalls ein Rätsel wie man den Stoff mehrerer Jahre
> in einigen Wochen (oder Monaten) nachholen soll.

Das geht in Mittel- und Unterstufe bei intelligenten und halbwegs 
begabten Leuten, die sich, aus welchen Gründen auch immer, nur nicht mit 
dem Stoff beschäftigt haben.
Nur....die Fälle sind selten. Wenn sich jemand nicht für den Stoff 
interessiert, dann meistens, weil auch die Begabung fehlt.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Wurster.

wurster schrieb:

> Der zentrale Punkt ist ihnen beizubringen, das Mathematik ein
> hilfreiches Problem zum Löser vieler Probleme ist. Wenn sie davon nicht
> überzeugt sind, ist Hopfen und Malz verloren.

Ja.

Die idealen Übungen dafür wären die "vielgehassten" Textaufgaben, weil 
die das Hin- und Herhüpfen zwischen Abstraktion und Realität trainieren. 
;O)

Das Problem ist, Textaufgaben aus einem die Schüler interessierenden 
Themengebiet zu finden und so zu verpacken, dass es nicht auffällt, dass 
es Textaufgaben sind.

Ersteres ist erleichtert, wenn man von der Altersgruppe der Schüler noch 
nicht zu weit entfernt ist.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Jochen (Gast)


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> ... In diesem Fall müßtest Du zuerst den
> Stoff der letzten zwei Jahre nachholen, bevor Du überhaupt den aktuellen
> Stoff besprichst. Und Du mußt es den Schülern und Eltern verständlich
> machen, daß die ganzen Grundlagen fehlen.

Wenn da irgendwie 2 Jahre an Kenntnissen fehlen, haben aber die 
Erziehungsberechtigten absolut versagt. Es ist doch klar, dass die 
Eltern darauf schauen müssen, dass ihre Bälger auch was für die Schule 
machen. In gewissen bildungsfernen Haushalten mag Bildung leider nur ein 
geringer Stellenwert haben, aber den Eltern muss doch klar sein, dass 
Hartz IV keine anstrebenswerte Karriere ist.

von Alter Lehrer (Gast)


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Wie das Name schon sagt, das habe ich in meinem früheren Leben täglich 
gemacht.

Fang mal bei der Bruchrechnung an. Sollte die Addition zweier Brüche mit 
verschiedenen Nennern schon schief gehen, dann frage nach Erweitern und 
KgV.

Du solltest in jeder Antwort, die dein Kandidat dir gibt, erkennen, wo 
es hapert.

Wenn im letzten Zeugnis eine 5 stand, dann liegen die Lücken schon 2 
Jahre zurück und dort muss die Nachhilfe ggf. anfangen.

Meine beste Erfahrung ist eine Doppelnachhilfe, 1,5h aktuellen Stoff und 
1,5h (an einem anderen Tag) alte Lücken schließen, dann kannst du in 
einem Halbjahr eine Notenstufe schaffen.

Das hängt aber auch vom Lehrer ab. Legt dieser Wert auf Reproduktion, 
dann kann man sich den alten Stoff sparen, dann geht es von der 5 auf 
die 4 in einem halben Jahr ohne Doppelnachhilfe. Der Schritt von 4 nach 
3 ist aber nicht zu schaffen. Wir etwas Transfer gefragt und bringt der 
Kandidat einen guten Willen mit, dann erreicht man mit der 
Doppelnachhilfe sogar eine solide 3 nach einem Jahr.

Ohne den guten Willen des Kandidaten nehme ich keine Nachhilfe mehr an.

Unter Mathelehrern gilt in den letzten Jahren: 60 min = 25-30€, 90 
min=35 -40€.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Jochen.

Jochen schrieb:

> Wenn da irgendwie 2 Jahre an Kenntnissen fehlen, haben aber die
> Erziehungsberechtigten absolut versagt. Es ist doch klar, dass die
> Eltern darauf schauen müssen, dass ihre Bälger auch was für die Schule
> machen.

Vermutlich haben die das nicht spitz gekriegt, weil ihnen das dazu 
nötige Hintergrundwissen fehlt.
Um zu erkennen, dass viel fehlt, müsste man zumindest schon einen groben 
Überblick haben.

Ausserdem: Viele Eltern bewegen sich an der Grenze ihrer eigenen 
Leistungsfähigkeit. Dann fehlt für so etwas Übersicht und Energie.


> In gewissen bildungsfernen Haushalten mag Bildung leider nur ein
> geringer Stellenwert haben, aber den Eltern muss doch klar sein, dass
> Hartz IV keine anstrebenswerte Karriere ist.

Das wird den Eltern (und meistens auch den Kindern) schon klar sein. 
Sonst wären sie nicht auf dem Gymnasium.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Jemand (Gast)


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Hallo

die Möglichkeiten die das Jahr 2019 (und schon viele Jahre davor) bietet 
zumindest ergänzend nutzen:

Es gibt wirklich sehr gute Nachhilfe und Erklärvideos auf Youtube die 
wirklich sehr verständlich erklären - eventuell kegelst du dich selbst 
damit ein wenig ins aus - aber wenn es hoffentlich nur darum geht die 
Schüler die Sachen zu erklären und das sie es letztendlich auch 
verstehen (und bessre Noten erlangen - traurig das das leider meist das 
wichtigste ist - das ist aber ganz andere Baustelle die wir des Friedens 
willen besser außen vor lassen...) dann können die Videos sehr hilfreich 
sein.

Leider bei den Grundlagen noch recht schwierig, kann es sehr hilfreich 
und motivierend sein die zu erlernende  Mathematik (Formeln) an realen 
und interessanten Problemen anzuwenden (z.b. wenn Interesse an E-Technik 
und Experimente mit den Arduino bestehen z.B. Beschleunigungskurven 
berechnen und dann praktisch nutzen und so manches mehr) auf verwirrende 
Fachbegriffe zu verzichten bzw langsam  darauf hinarbeiten (keine angst 
vor "Kindergartensprech" wenn es nicht dabei bleibt) und ähnliches was 
dazu beiträgt das lernen Spaß macht und der Sinn der Mathematik erkannt 
wird.
Und an wichtigsten wäre es den Leistungsdruck seitens der Schule 
herauszunehmen (aber wie gesagt eine ganz andere Baustelle von der man 
sich innerhalb dieses Forums besser fernhält...).

Traurig das durchaus moderne auf den jeweiligen Schüler angepasste 
Lernverfahren und andere Vorgehensweisen ohne  harte Bewertungen (Noten) 
nicht nur in Deutschland spätestens ab der 7 - 8 Klasse Geschichte sind 
und der Gleiche Schei... gemacht wird wie "immer" schon, aber lassen wir 
das lieber obwohl ich mal gerne ruhig, offen und fair darüber 
diskutieren würde...


Jemand

von Ingenieur (Gast)


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Danilo schrieb:
> Zudem strebe ich eine Nachhilfetätigkeit sowieso an (der Bürojob hier im
> Planungsbüro ist für mich eher ein Eiterbeutel).

Da würde ich an deiner Stelle lieber den Hauptjob im Planungsbüro gegen 
einen interessanteren auswechseln, da hast du insgesamt mehr von.
Nachhilfe geben ist nur was für Schüler und Studenten mit schmalem 
Geldbeutel, hab ich auch gemacht, würde ich aber freiwillig nie wieder 
machen, ist einfach eine sehr undankbare Aufgabe.

von Einfach unverbesserlich (Gast)


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Sendung mit der Maus kann ich für die Rabauken empfehlen

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd W. schrieb:
> Jochen schrieb:
>> Wenn da irgendwie 2 Jahre an Kenntnissen fehlen, haben aber die
>> Erziehungsberechtigten absolut versagt. Es ist doch klar, dass die
>> Eltern darauf schauen müssen, dass ihre Bälger auch was für die Schule
>> machen.
> Vermutlich haben die das nicht spitz gekriegt, weil ihnen das dazu
> nötige Hintergrundwissen fehlt.
Naja, die Note purzelt ja nicht am Ende des Schuljahrs irgendwie 
zufällig aus dem "Notenautomaten".
Tendenzen kann man schon bei den ersten Klassenarbeiten erkennen. Die 
erste 4 in der Klassenarbeit kann man sich noch schönsaufen und auf ein 
Tagestief schieben. Bei der zweiten ist es dann ein klares Formtief. Und 
wenns grundlegend nicht besser ist (auch in anderen Fächern nicht), dann 
ist der Schüler eben an dieser Schule überfordert (ja, auch das gibt 
es!) oder einfach ein fauler Sack.
Unsere Kinder standen da z.B. schon unter spürbarer Überwachung meiner 
Holden und haben durch sie das Lernen gelernt (= Hinsitzen, sich 
durchbeißen und die Aufgaben fertig machen). Arg viel mehr muss die 
Mutter da meist nicht tun, die Kinder bringen das nötige Wissen 
tatsächlich aus der Schule mit. Nur bei tiefgehenden Problemen mit 
Aufgaben weit nach der Geradengleichung oder bei Physik-Geschichten 
durfte dann mal der Papa ran...  ;-)

Danilo schrieb:
> Dass eine der Eltern die Buben suboptimal angeht ist noch mal ein
> anderes Thema was man ggf. lösen muss (nach dem Motto, was ich früher
> nicht konnte müssen die Kids nun endlich mal draufhaben). LOL
Ja, manche Kinder werden auch als Eltern nicht erwachsen. Mit 
zunehmender Tendenz...
> nach dem Motto, was ich früher
> nicht konnte müssen die Kids nun endlich mal draufhaben
Ich kenne inzwischen einige Fälle persönlich, wo die Eltern ihr Kind 
dank Wahlfreiheit aufs Gymnasium geschickt, es dann nach 1...3 Jahren 
eingesehen und das Kind auf die Realschule umgebucht haben. Gut die 
Hälfte dieser Kinder studiert jetzt (ich habe da jetzt naturgemäß eher 
die Techniker im Fokus). Die haben einfach einen anderen Weg zu ihrem 
Ziel gebraucht.
Und die anderen? Die waren auf der Realschule allemal glücklicher mit 
ihren besseren Noten und werden auch ihren Weg machen.

von Spätzünder (Gast)


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Meiner Erfahrung nach ist der Schlüssel, Mathe nicht als Selbstzweck 
anzusehen, sondern wirklich als Problemlöser.

Ich war immer sauschlecht in der Schule. Wegen Mathe war des öfteren 
meine Versetzung gefährdet und einmal ist es sogar schiefgegangen.
Ich fand den theoretischen Kram so öde, dass ich mich nicht aufraffen 
konnte.

Es konnte mir auch in der SChule keiner erklären, wofür Logarithmen oder 
die e-Funktion da sind. Studpides Ausrechnen der pq-Formel ohne 
praktischen Nutzen für irgendwas. Bei der Kurvendiskussion wars dann 
ganz vorbei.

Später hab ich dann E-Technik studiert. Am Anfang wars auch echt hart. 
Die Wiederholung der Grundlagen im Vorbereitungskurs vor dem ersten 
Semester (2 Wochen!) hat mir mehr aber mehr gebracht, als das gesamte 
Gymnasium.

Nach den ersten Semestern (Mathe I 3,7 und Mathe II dann 1,7) hatte ich 
irgendwie kapiert, wozu man den Krempel braucht. Und ab da wars ein 
Selbstläufer.

Klar kommt in der Schulzeit ne Menge zusammen. Pubertät, Interesse an 
anderen Dingen, Mathe ist nicht cool....  Aber der Hauptfaktor ist für 
mich der fehlende Praxisbezug.

Da Lehrer aber oft selbst nicht wissen, wofür man das braucht, wird das 
wohl auch so bleiben.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Spätzünder schrieb:
> Da Lehrer aber oft selbst nicht wissen, wofür man das braucht, wird das
> wohl auch so bleiben.
Das ist wohl das Problem.
Und wenn die Lehrer dann sogar noch im Jahre 2010 in der Grundschule, wo 
Kinder so langsam Taschengeld bekommen und damit umzugehen lernen, 
Übungsaufgaben mit Mark und Pfennig bringen und sagen "es geht ja nur 
ums Prinzip", das malt ein deutliches Bild dieser Realitätsferne. Nach 
anständigem Herunterputzen des betreffenden Leerkörpers wurden die 
Aufgaben im Jahr 2011 dann auf Euro und Cent umgestellt...

Und wenn dann im Gymnasium bei den Gleichungen undbedingt alles auf 
a,b,c,x und y umgebogen werden muss, und nicht naheliegendere 
Variabelnnamen wie l und h (für Länge und Höhe) verwendet werden können 
(das war eine der Diskussionen, die ich mit den Kindern hatte), auch das 
zeugt davon, dass die Lehrer selber offenbar oft den Aufgaben 
überfordert sind.

Der Knaller war letztlich der Mathelehrer, der sonst kaum Witze machte, 
dann aber "im Scherz" irrationale Zahlen als "unvernünftige Zahlen" 
bezeichnete. Da musste ich erst mal meinen Kindern beibiegen, dass der 
das wohl als Witz gemeint hat und natürlich alle Zahlen "vernünftig" 
sind. Und im Gespräch mit dem Lehrer dann diesem, dass er doch deutlich 
mehr Witze machen und diese auch besonders deutlich als solche 
rüberbringen müsse. Dem war bis dahin offenbar gar nicht klar, was er 
mit diesem Spruch bei seinen Schülern anrichtet.

: Bearbeitet durch Moderator
von Marek N. (bruderm)


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Lothar M. schrieb:
> irrationale Zahlen als "unvernünftige Zahlen"

Dann sind wohl komplexe Zahlen wahres Teufelszeug für ihn ;-)

von Falk B. (falk)


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Lothar M. schrieb:

> Übungsaufgaben mit Mark und Pfennig bringen und sagen "es geht ja nur
> ums Prinzip",

Na immer noch besser als Heller und Groschen ;-)

> das malt ein deutliches Bild dieser Realitätsferne. Nach
> anständigem Herunterputzen des betreffenden Leerkörpers wurden die
> Aufgaben im Jahr 2011 dann auf Euro und Cent umgestellt...

Ich hätte Bitcoin eingefordert! Die Zukunft!

> Und wenn dann im Gymnasium bei den Gleichungen undbedingt alles auf
> a,b,c,x und y umgebogen werden muss, und nicht naheliegendere
> Variabelnnamen wie l und h (für Länge und Höhe) verwendet werden können
> (das war eine der Diskussionen, die ich mit den Kindern hatte), auch das
> zeugt davon, dass die Lehrer selber offenbar oft den Aufgaben
> überfordert sind.

Oder schlicht in ihrem abstrakten Mathematiktunnel gefangen sind. 
Praxisbezug, igitt!

> Der Knaller war letztlich der Mathelehrer, der sonst kaum Witze machte,
> dann aber "im Scherz" irrationale Zahlen als "unvernünftige Zahlen"
> bezeichnete. Da musste ich erst mal meinen Kindern beibiegen, dass der
> das wohl als Witz gemeint hat und natürlich alle Zahlen "vernünftig"
> sind.

Vor allem die schwarzen ;-)

von Markus (Gast)


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Spätzünder schrieb:

> Klar kommt in der Schulzeit ne Menge zusammen. Pubertät, Interesse an
> anderen Dingen, Mathe ist nicht cool....  Aber der Hauptfaktor ist für
> mich der fehlende Praxisbezug.

Ich glaube nicht, daß der oft zitierte Praxisbezug tatsächlich das 
K.O.-Kriterium darstellt, sondern die Kindern können es einfach nicht. 
Zum Beispiel fand ich zu Schulzeiten Französisch durchaus interessant, 
trotz vielen Übens war und wäre ich aber niemals auf eine '2' gekommen 
(und das lag nicht nur an meinem miesen Akzent :-) )
Und bei meinen Kindern (sie 14, er 12) sehe ich deutlich die 
geschlechtsspezifischen Unterschiede; die Große ist zwar mathematisch 
und naturwissenschaftlich nicht gänzlich unbegabt, sieht diese Fächer 
aber nur als notwendiges Übel an. Ganz im Gegensatz zum Kleinen, der 
diese Fächer trotz 3er und 4er nahezu begeistert angeht.
Und beim Kleinen spüre ich selbst, wie wenig Einfluß 
'Erziehungsberechtigte'  auf ihre Kinder ausüben: Der hatte im letzten 
Schuljahr in etlichen Fächern blaue Briefe (heißen jetzt Elternbriefe) 
nach Hause gebracht wegen wiederholten Vergessens der Hausaufgaben. Zwar 
habe ich Sohnemann öfter eingetrichtert, er möge daran denken, aber er 
spielt halt lieber Volleyball und geht zu den Pfadfindern oder spielt 
Gitarre. Hat er halt ne 4 in Mathe, obwohl selbst der Lehrer sein 
Potential im 2er-Bereich sieht... Da kannste nix machen, außer beten, 
daß er irgendwie den Übergang in die Oberstufe schafft und spätestens 
dann aufwacht.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Lothar.

Lothar M. schrieb:

>> Vermutlich haben die das nicht spitz gekriegt, weil ihnen das dazu
>> nötige Hintergrundwissen fehlt.
> Naja, die Note purzelt ja nicht am Ende des Schuljahrs irgendwie
> zufällig aus dem "Notenautomaten".

Gerade das können sie nicht einschätzen. 3,5 bis 4 langt ja. Aber hinter 
einer 4 kann sich von Grundlagen verstanden aber nicht vertieft bis 
Grundlagen nicht verstanden aber viel geübt und irgendwie durchgehangelt 
alles verbergen.

Letzterem ist gegenüber ersterem sehr problematisch, und Eltern ohne 
eigene Kenntnisse im Fach können nicht erkennen, wann es von ersterem zu 
zweitem kippt. Fals sie die Problematik mit Grundlagen und Vertiefung 
überhaupt verstehen.


> Unsere Kinder standen da z.B. schon unter spürbarer Überwachung meiner
> Holden und haben durch sie das Lernen gelernt (= Hinsitzen, sich
> durchbeißen und die Aufgaben fertig machen).

Wer sich durchbeissen muss, hat eigentlich schon verloren.
Weil ich habe auch gelernt, mich durchzubeissen, und später erkannt, 
dass ich es besser darum gelassen hätte.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.dl0dg.de

von Maxe (Gast)


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Mit dem Praxisbezug ist das so eine Sache, meines Erachtens ist das eher 
eine Ausrede. Meistens wissen die Matheschwachen genau, dass sie die 
Mathematik brauchen, jeden Tag im Leben wird man damit konfrontiert. 
Wenn man sich abgehaengt fuehlt ist das natuerlich frustrierend. Zumal 
sich in Mathe von der ersten Klasse an gefuehlt nichts wiederholt. 
Tatsaechlich lernt man aber immer das gleiche (logisches Vorgehen), nur 
in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Diesen (fehlenden) 
Gesamtzusammenhang kann aber eine Nachhilfe m.M.n. nicht nachholen. Es 
geht eher darum, beim Verstaendnis des aktuellen Stoffes zu helfen. Aus 
dem Schulbuch ist eher schwer zu lernen. Wenn man den Unterricht also 
verpasst hat, weil man z.B. einfach nicht mitkommt, dann kann eine 
Nachhilfe sehr wertvoll sein.

Dann gibt es auch noch eine psychologische Komponente, besonders wenn 
sich der Schueler in der Mathematik verloren sieht.
Wenn man ein gutes Verstaendnis in auch nur einem Teilgebiet erreicht, 
scheinen auch andere Felder als "machbar".

von Wühlhase (Gast)


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Maxe schrieb:
> Mit dem Praxisbezug ist das so eine Sache, meines Erachtens ist das eher
> eine Ausrede. Meistens wissen die Matheschwachen genau, dass sie die
> Mathematik brauchen, jeden Tag im Leben wird man damit konfrontiert.

Wie oft wurdest du, als du in der sechsten Klasse warst, mit Brüchen 
konfrontiert? Doch höchstens dann, wenn man sich die letzte Wurst mit 
dem Bruder teilen soll oder die letzten paar Gummibärchen aufgeteilt 
werden sollen. Dazu braucht es aber weder ein KGV, Kürzen oder 
Gleichnamigmachen, noch die vier Grundrechenarten mit Brüchen.

Oder wann hast du, solange du Schüler warst, jemals eine 
Geradengleichung aufgestellt? Nullstellen einer Funktion benötigt? Oder 
deren Ableitung? Integral?
Allenfalls im Physikunterricht KÖNNTE man so etwas mal anbringen, in 
meiner Schulzeit ist das jedoch nie geschehen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Maxe schrieb:
> Zumal sich in Mathe von der ersten Klasse an gefuehlt nichts wiederholt.
Aber blöderweise (anders als in stupiden Lernfächern wie 
Gemeinschaftskunde oder Biologie) meist das Neue auf das Alte aufbaut.
Und dass so die "ausreichenden" Grundlagen der 9. Klasse in der 12. 
Klasse immer noch gebraucht werden und dort dann eigentlich nicht mehr 
"ausreichen".

Bernd W. schrieb:
> Wer sich durchbeissen muss, hat eigentlich schon verloren.
Es geht ja nicht darum, sich über Jahre hinweg "durchzubeißen".
Aber es gibt wie bei einer guten Schweinshaxe eben immer mal eine "zähe 
Faser" oder eine sehr "knusprige Kruste", die man duch "mit der Zunge am 
Gaumen zerdrücken" nicht geschluckt und verdaut bekommt.

> Weil ich habe auch gelernt, mich durchzubeissen
Und vor allem geht es beim "Durchbeißen durch ein Thema" nicht darum, 
das "Durchbeißen" an sich zu lernen.

> 3,5 bis 4 langt ja.
Es ist aber eben nicht "gut", sondern jetzt gerade mal "ausreichend", um 
nicht durchzufallen. Nicht umsonst gibt es für die Schulnoten solche 
"sprechenden" Namen. Allerdings vermittelt die Note "ausreichend" 
tatsächlich einen deutlich zu positiven Eindruck in Richtung 
"ausreichend gut". Und "gut" ist an dieser Stelle völlig falsch 
platziert.

Markus schrieb:
> er 12
> Da kannste nix machen
An dieser Stelle endet die "Selbstverwaltung" eines 12-jährigen und es 
kommen die Eltern (als Chef, der einen Teil der Lebenszeit verwaltet) 
ins Spiel. Das ist im nachfolgenden Leben ja auch so. Das kapiert ein 
Kind mit 12 nicht von selbst (woher auch, es hat die Phase mit dem Chef, 
der über einen Teil der Lebenszeit das Sagen hat, ja noch nicht 
durchgemacht).

> außer beten
Schadet wenigstens nicht...  ;-)

von rbx (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> und natürlich alle Zahlen "vernünftig"
> sind.

Den Spruch für Techniker aufheben, die Ärger mit Fließkommazahlen haben.

Besser vielleicht: Zahlen sind ein Werkzeug für die Unvernüftigen.

Youtube-Video "Jonglieren lernen mit 3 Bällen in 3 Minuten 💡 Jonglieren Tutorial"

von Markus (Gast)


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Wühlhase schrieb:
> Wie oft wurdest du, als du in der sechsten Klasse warst, mit Brüchen
> konfrontiert?

Wie Lothar treffend schrieb, endet bei solchen Dingen die 
"Selbstverwaltung" eines Kindes. Kinder und Jugendliche sind schlicht 
nicht in der Lage zu beurteilen, was sie brauchen und was nicht oder was 
allgemein notwendig ist.

von Danilo (Gast)


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Danke für Eure guten Rückmeldungen.

Werde diese in Ruhe lesen später.

Zunächst habe ich denen aber mal mitgeteilt, dass ich die Lernstunden 
nicht mehr bei denen zu Hause abhalte, da mich die Wutausbrüche selbst 
runterziehen und m.E. auch nicht erfolgsfördernd sind.

Mal sehen welche Reaktion nun erfolgt.

Da mir selber früher wenig so zugeflogen ist in der Schule, traue ich 
mir aber schon zu zu erkennen, wo es bei denen hapert und das 
abzustellen.

Ob die Mathenachhilfe in Summe dazu führt, dass die anderen Fächer 
leiden glaube ich auch schon fast. Das ist nach Ausage der Mutter aber 
nicht so. LOL

von Marek N. (bruderm)


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Wühlhase schrieb:
> Wie oft wurdest du, als du in der sechsten Klasse warst, mit Brüchen
> konfrontiert? Doch höchstens dann, wenn man sich die letzte Wurst mit

Uhrzeitangaben: Viertel Stunde, halbe Stunde, dreiviertel zwölf...
Oder im Musikunterricht: Halbe Note, Viertelnote, Achtelnote, Halbton, 
Terz, Quarte, Quinte...
Sportergebnisse, hat nicht erst letztens Dortmund wieder 1:5 gewonnen?
Oder Pokemon-Skillz: nur noch 15% bis zur nächsten Evolutionsstufe...

Ich hab früher, als ich im Fitness-Studio auf dem Cross-Trainer stand, 
mir die verbliebene Strecke von Prozent in Brüche umgerechnet und 
gekürzt.

von Falk B. (falk)


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Marek N. schrieb:
> Wühlhase schrieb:
>> Wie oft wurdest du, als du in der sechsten Klasse warst, mit Brüchen
>> konfrontiert? Doch höchstens dann, wenn man sich die letzte Wurst mit
>
> Uhrzeitangaben: Viertel Stunde, halbe Stunde, dreiviertel zwölf...

Nö, im Digitalzeitalter ist das eher 15min, 30min, 11:45

> Oder im Musikunterricht: Halbe Note, Viertelnote, Achtelnote, Halbton,
> Terz, Quarte, Quinte...

Welchen Bruchteil(!) der Teenies betrifft das? 1/20tel? Weniger?
Musik heißt für die Masse MusikKONSUM aus dem Handy und sonstigen 
Dudelmedien.

> Sportergebnisse, hat nicht erst letztens Dortmund wieder 1:5 gewonnen?

Also 20%? ;-)

> Oder Pokemon-Skillz: nur noch 15% bis zur nächsten Evolutionsstufe...

Sind das wirklich % oder nur einfache Zahlen? Hab noch nie was mit 
Pokemon zu tun gehabt. Ich bin zu alt für den Scheiß.

> Ich hab früher, als ich im Fitness-Studio auf dem Cross-Trainer stand,
> mir die verbliebene Strecke von Prozent in Brüche umgerechnet und
> gekürzt.

FREAK!

von TuNichtGut (Gast)


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Zumal sich eine Gleichgültigkeit einstellen kann, wenn man kein Land 
mehr in einem Fach sieht. Der Tipp mit den Online Lern Videos ist gar 
nicht mal schlecht. Das hätte es zu meiner Zeit geben sollen.
Ich habe Mathe auch nie kapiert und alles irgendwann nur nach Schema F 
durchgerechnet. Für ne 3-4 reichts bis durchs Abi (kein Gymnasium). Wir 
haben die Lehrerin immer gefragt, wozu man z.B. eine Kurvendiskussion 
braucht im Leben. Sie antwortete darauf irgendwas unverständliches mit 
Windkanal?!? Wie viele vorredner schon schrieben, kam das Verständnis 
erst durch den Praxisbezug. Im Studium hätte mir niemand geglaubt, dass 
ich die Schule+später Abi nur ganz knapp geschafft habe. Wenn man für 
Mathe keine Anwendung hat fällts dem einen beiläufig leicht oder halt 
bei manch anderen auch schwer. Kindheit ist eine harte Zeit. Vielleicht 
hat man einfach auch zu viele andere Sachen im Kopf oder ist einfach 
noch nicht reif dafür. Ein Jahr später (oder früher?) eingeschult kann 
auch was ausmachen.


MfG

von Marek N. (bruderm)


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Also wir mussten noch die Notenwerte und Tonschritte damals lernen: Geh 
du alter Esel hole Fische.
Fand ich zwar auch nicht spannend, weil es eben Auswendiglernen war, 
aber immer noch besser als Bach-Kantaten.

Beitrag #5945299 wurde von einem Moderator gelöscht.
von TuNichtGut (Gast)


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Diese Eselsbrücke hinkt aber.

von rbx (Gast)


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Markus schrieb:
> Kinder und Jugendliche sind schlicht
> nicht in der Lage zu beurteilen, was sie brauchen und was nicht oder was
> allgemein notwendig ist.

Es gibt bzw. gab oder gibt immer noch Studien zum Begriff 
"Instrumentaliätsüberzeugungen" womit  gemeint war/ist, dass die 
Verbindung von Lernen und dem späteren Anwendungsfall zu besserer 
Lernleistung führt.
Also die Frage:
Wozu mache ich das hier?
-> möglichst gut beantworten können, und das gilt ganz besonders für 
Jugendliche.
("nicht für die Schule lernen wir..")

Problematisch sind aber gerade für Kinder so manche Nachhilfestunden. 
Sagen wir mal so: Freitag so richtig vollgeknallter Schultag (6-8 
Stunden, schwere Fächer-Kombi) - und DANN zum großen Glück noch eine 
tolle Stunde Nachhilfe.
Da geht kaum noch etwas "rein".
Wenn man dann auch noch Übung machen muss, deren Zielführung nur 
schlecht erklärt werden kann (z.B. Angstminderung, besses Einschätzen 
von Zahlenverhältnissen/Ergebnissen -> ein Ergebnis gut raten können 
o.ä.) dann ist das wegen der nicht vorhandenen 
"Instrumentalitäts-Verbindung" vermutlich auch nicht sehr effektiv.

Vielleicht hilft etwas mehr Alltagsbezug. Kommt aber darauf an. 
Pythagoras hatte mir mit 15 eher weniger beim Mofa frisieren geholfen. 
Dass aber das einfache Prinzip bei vielen Problemstellungen erstaunlich 
oft anwendbar ist, das konnte ich erst durch viel Übung lernen.

Heute bin ich eher geschichtlich an dem Erscheinungsbild von P. 
interessiert.

Wenn man bei uns die Leute auf Gauß anspricht, dann wirken die seltsam 
inspiriert, gut drauf usw.
https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Friedrich_Gauß

Vielleicht kann man herausbekommen, woran das eigentlich liegt. Auf 
jeden Fall wirken sich CFG und P hier recht ähnlich.

von Falk B. (falk)


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Nun ja, man kann das Thema auch auf alle anderen Fächer ausweiten.
"Wozu brauche ich das?"

100m Sprint, Hoch/Weitsprung?
Oxidationszahlen, stöchiometrisches Rechnen?
Enzyme, DNA-Struktur?
30 Jähriger Krieg, 1848er Revolution etc.?

Liste unvollständig.

Ach ja, seinen Namen sollte man schon tanzen können! ;-)

von rbx (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Nun ja, man kann das Thema auch auf alle anderen Fächer ausweiten.
> "Wozu brauche ich das?"
>
> 100m Sprint, Hoch/Weitsprung?
> Oxidationszahlen, stöchiometrisches Rechnen?
> Enzyme, DNA-Struktur?
> 30 Jähriger Krieg, 1848er Revolution etc.?
>
> Liste unvollständig.
>
> Ach ja, seinen Namen sollte man schon tanzen können! ;-)

Aus heutiger Sicht total interessant ist ja dass damals während der 
Ölkrisen in der Schule:

- Grenzen des Wachstums (alle Grafiken und Statistiken abgemalt und 
abgeschrieben)
- (O Ton der Lehrerschaft damals, inklusive Diashow) "Hamburg 25m unter 
Wasser!"

Tja, und was wissen wir heute?
Viele drehen durch ( Youtube-Video "Harald Lesch fordert endlich Konsequenzen aus dem Wissen um den Klimawandel zu ziehen (#HAV16)" ) 
(nicht nur HL)(schön, wenn der Strom aus der Steckdose kommt) und sind 
doch trotzdem 95% der Lehrerschaft zwei Straßen weit von der Schule 
kommend, eventuell etwas weiter, unbedingt mit dem Auto da, Parkplätze 
der Anwohnenden oder der Kollegen von weiter her wegnehmend.

5% (manchmal auch mehr) der Lehrerschaft sind richtig gut, kommen mit 
dem Fahrrad zu Schule, laden die Kinder/Jugendlichen nach Zuhause ein 
engagieren sich für die Chancengleichheit, für technische Teilhabe uvm. 
Man kann den Kindern zumindest raten, diese Lehrer zu finden und mit 
ihnen zu arbeiten.

von Danilo (Gast)


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Ich denke auch dass der Praxisbezug helffen kann.

Jetzt haben die ja Physik und da kann man auch Synnergieeffekte finden.

Den ersten Tesr über den alten Stoff haben die aber schon mal befr. 
gestaltet. Prima.

Wichtig wäre dass die Mutter Ihr Gekeife reduziert. LOL

von Schlauer Schüler (Gast)


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Hat deine Nachhilfe gefruchtet und sind die Schüler besser geworden? 🤓

von TR.0LL (Gast)


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Alter Lehrer schrieb:
> Fang mal bei der Bruchrechnung an. Sollte die Addition zweier Brüche mit
> verschiedenen Nennern schon schief gehen, dann frage nach Erweitern und
> KgV.
Für was steht KgV?

von Nietnagel2020 (Gast)


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Danilo schrieb:
> Das merke ich nun auch weil die zum Einen nach 2-3 Wochen fest
> verankertes Wissen bereits wieder vergessen haben.

Nebenwirkung von permanennten Smartphonegedaddel und "Social Media"?

Beitrag #6328550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marek N. (bruderm)


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Nein.
Damit bei YT ordentlich Geld fließt, muss da schon jede Woche ein Video 
rausgehauen werden, das 1e6 Klicks generiert. Besser zwei bis drei Mal 
die Woche.
Viele YT-Stars sind bestenfalls wieder in ihren alten Job zurückgehrt, 
einige harzen, manche sind in psychologischer Behandlung.

von Percy N. (vox_bovi)


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TR.0LL schrieb:
> Für was steht KgV?

Kein geschlechtlicher Verkehr.
oder Kein großer Verlust
oder Kannst gern Vergessen!

HTH

von Zocker_57 (Gast)


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Stand vorige Woche im ALDI an der Kasse. Das Mädchen vor mir hat den 
Preis von zwei Artikeln mit dem Händy zusammengezählt. War nicht in der 
Lage die beiden Werte im Kopf zu addieren.

Traurig, traurig, traurig.

von Gehirnchirurg (Gast)


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Zocker_57 schrieb:
> Stand vorige Woche im ALDI an der Kasse. Das Mädchen vor mir hat den
> Preis von zwei Artikeln mit dem Händy zusammengezählt. War nicht in der
> Lage die beiden Werte im Kopf zu addieren.

In den 80ern haben sie das mit Casiouhren gemacht.

von Zocker_57 (Gast)


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> von Gehirnchirurg (Gast)
> 06.07.2020 08:51

> In den 80ern haben sie das mit Casiouhren gemacht.

Gab es dich da schon ?

Oder warst du zu der Zeit noch im Rückenmark vom Papa Fahrstuhl gefahren 
?

Was sind Casiouhren ?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Zocker.

Zocker_57 schrieb:

> Was sind Casiouhren ?

Armbanduhren halt. Die damaligen gemeinten hatten einen integrierten 
Taschenrechner.

Die Bedienung war aber unter aller Sau, Kopfrechenen war einfacher. ;O)


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Beitrag #6328841 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Roland F. (rhf)


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