Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LED-Beschaltung für Modellbau


von Marvin F. (Gast)


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Hallo,

hier kurz zu meinem vorhaben, es sollen 10SMD LEDs an einem 
Schaltnetzteil mit 12V betrieben werden.

Hierzu eine Frage kann man dies, wie im Bild1 verschalten oder sollte 
man es lieber wie in Bild2 verschalten?

Falls man es, wie im Bild1 verschalten könnte, wie müsste man dafür den 
Widerstand berechnen?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Marvin F. schrieb:
> kann man dies, wie im Bild1 verschalten

Nö. Du hast da 2 LED Ketten direkt parallel und musst damit rechnen, das 
eine deutlich dunkler als die andere leuchtet.

Bild 2 ist der richtige Weg.
Weisse LED werden übrigens gar nicht leuchten - aber zur Farbe schreibst 
du ja nix.

von Marvin F. (Gast)


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okay alles klar danke.

Würde aber kein Problem machen, wenn man die dunklere Leuchtkraft im 
kauf nehmen würde oder?

Farbe wäre Rot also 2V je LED und 2mA

Warum findet man Bild1 dann so häufig im Bereich Modellbau z.B. 
https://www.youtube.com/watch?v=QAU3jHZUuE8

von MaWin (Gast)


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Marvin F. schrieb:
> kann man dies, wie im Bild1 verschalten oder sollte man es lieber wie in
> Bild2 verschalten?

Deine LYW57B ist eine weisse LED ?

Weder-noch.

5 weisse LED in Reihe wollen mehr als 15V sehen - strombegrenzt.

Du hast nur 12V.

Man schaltet an 12V maximal 3 LED in Reihe, und an jede Reihe einen 
passend strombegrenzenden Widerstand.

Marvin F. schrieb:
> Warum findet man Bild1 dann so häufig im Bereich Modellbau

Weil die dumm sind. Seit der Glühlampe nichts hinzugelernt haben.

von J. S. (pbr85)


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Marvin F. schrieb:

> Warum findet man Bild1 dann so häufig im Bereich Modellbau z.B.
> https://www.youtube.com/watch?v=QAU3jHZUuE8

Weil viele keine Ahnung haben und denken LED wären eine Art Glühlampen 
und sie könnten sich so Aufwand sparen, indem sie einfach alles parallel 
schalten. Manche setzen dann noch nicht einmal Widerstände zu 
Strombegrenzung ein ...

von J. S. (pbr85)


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MaWin schrieb:

> 5 weisse LED in Reihe wollen mehr als 15V sehen - strombegrenzt.

Nur wenn man sehr alte weiße LEDs hat oder aktuelle die man strommäßig 
so richtig hart an der Grenze foltert.

Eine gute blaue LED hat heutzutage beim Nennstrom 2,6-2,8V 
Flussspannung, macht also bei 5 in Reihe 13,5V. Die restlichen 1,5V kann 
man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.

Bei 12V kann man dann 4 in Reihe schalten.

Beispiel: Samsung LM301B: 2,7V bei 50mA und 2,86V bei 200mA 
Maximalstrom. Cree XP-G3: 2,73V bei 350mA und 3,06V bei 2000mA.

Bei der Auslegung muss man dann natürlich nach den exakten Werten im 
DaBla gucken. Aber die pauschale Aussage oben von dir ist so halt nicht 
mehr aktuell.

von MaWin (Gast)


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J. S. schrieb:
> Eine gute blaue LED hat heutzutage beim Nennstrom 2,6-2,8V
> Flussspannung, macht also bei 5 in Reihe 13,5V. Die restlichen 1,5V kann
> man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.

Negativen Widerstand ? Freie Energie ? Dampvplaudetei ?

> Bei 12V kann man dann 4 in Reihe schalten.

Noch so einer aus dem Glühlampenalter.

Damit der Vorwiderstand auch bei unterschiedlicher Vorwärtsspannung der 
LEDs, oft angegeben von 2.8V bis 3.6V, und Nein, man nimmt nicht immer 
nur den geringsten angegebenen Wert, den Strom wenigstens noch halbwegs 
auf Nennstrom begrenzen kann, braucht man an ihm einen relevanten 
Spannungsabfall. Nicht bloss 0.8V.

von J. S. (pbr85)


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MaWin schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Eine gute blaue LED hat heutzutage beim Nennstrom 2,6-2,8V
>> Flussspannung, macht also bei 5 in Reihe 13,5V. Die restlichen 1,5V kann
>> man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.
>
> Negativen Widerstand ? Freie Energie ? Dampvplaudetei ?

Dummes Gelaber deinerseits, nur um dich hier als Klugscheißer aufspielen 
zu können.

MaWin schrieb:

>
> Noch so einer aus dem Glühlampenalter.
>
> Damit der Vorwiderstand auch bei unterschiedlicher Vorwärtsspannung der
> LEDs, oft angegeben von 2.8V bis 3.6V, und Nein, man nimmt nicht immer
> nur den geringsten angegebenen Wert, den Strom wenigstens noch halbwegs
> auf Nennstrom begrenzen kann, braucht man an ihm einen relevanten
> Spannungsabfall. Nicht bloss 0.8V.

Von welcher "unterschiedlicher Vorwärtspannung" schwadronierst du hier? 
Ich habe mich exakt ausgedrückt.

Es wäre sinnvoll, wenn du erst liest und verstehst, was überhaupt 
geschrieben wurde. Es sei denn, du bist damit überfordert.

Und zum Thema "Glühlampenalter": Ich baue in einem Jahr wohl mehr 
LED-Leuchten, seit 2005, als du wohl im ganzen Leben gebaut hast und je 
bauen wirst.

Was ich übrigens auch gerade jetzt in diesem Augenblick mache, mit der 
besagten Samsung LM301B LED ...

von HildeK (Gast)


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Marvin F. schrieb:
> Hierzu eine Frage kann man dies, wie im Bild1 verschalten oder sollte
> man es lieber wie in Bild2 verschalten?

Bild 2, aber nur vom rechten der beiden geposteten Bilder.
Leider lassen sich die namentlich nicht auseinanderhalten ...

von Lothar J. (black-bird)


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Also 12V hat der TO angegeben als Speisespannung.
5 LEDs in Reihe haben dann 13,5V bei 2,7V Spannungsabfall pro LED (der 
leider auch noch stromabhängig steigen kann).

Wie man da 1,5V "verbraten" kann, hätte ich auch gern gewusst ;)

Blackbird
PS: Ich würde auch nur 3 weiße in Reihe nehmen bei 12V Speisespannung 
(die auch nicht immer konstant sind).

von Christian H. (netzwanze) Benutzerseite


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J. S. schrieb:
> Die restlichen 1,5V kann
> man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.

Darum geht es bei LED nicht. Du willsten den Strom begrenzen und keine 
Spannung verbraten. 1,5V über dem Widerstand ist etwas wenig um den 
Strom hinreichend zu begrenzen.

von J. S. (pbr85)


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Christian H. schrieb:
> J. S. schrieb:
>> Die restlichen 1,5V kann
>> man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.
>
> Darum geht es bei LED nicht. Du willsten den Strom begrenzen und keine
> Spannung verbraten. 1,5V über dem Widerstand ist etwas wenig um den
> Strom hinreichend zu begrenzen.

Was soll dieses Aufhängen am lockeren Begriff "verbraten"? 
Selbstverständlich ist damit gemeint, dass man hier einen passenden 
Widerstand nimmt, um den Strom zu begrenzen.

Diesen legt man wiederum so aus, dass man die Flussspannung der LEDs 
berücksichtigt, samt der Erwärmung im Betrieb und den damit verbunden 
Rückgang der Flussspannung. Sodass dann am Anfang ein geringer Strom 
fließt, der sich dann mit der Erwärmung immer mehr dem gewünschten Strom 
annähert.

Oder ist das wie beim Psychopathen MaWin und seiner genauso 
psychopathischen Nachahmer nur eine Klugscheißerei der Klugscheißerei 
willen?;)

Zu den 1,5V: Bei einem normalen Schaltnetzteil reihen diese völlig aus, 
oder welche Schwankungen der Versorgungsspannung und Temperatur werden 
hier unterstellt? Werden da aus 12V mal 13-14V? Vielleicht noch mehr? 
Was soll das für ein Schaltnetzteil sein, dass dermaßen schlecht regelt?

Sicher, wenn man die LED an der thermisch-elektrischen Grenze betreiben 
will, ist das was anderes. Aber dann sollte man auch eher eine KSQ 
nehmen oder gleich eine stärkere LED.

Wenn man aber die LED im grünem Bereich betreibt, sagen wir mal 30-50% 
des Maximalstromes (!), dann driftet da gar nichts weg und 1,5V reihen 
völlig aus und das sage ich aus Erfahrung und es kann jeder selber 
nachrechnen sowie ausprobieren.

von Lothar J. (black-bird)


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J.S (pbr85)
Ganz sachte und langsam bitte (lesen):

MaWin schrieb:
> Marvin F. schrieb:
> ...
> Deine LYW57B ist eine weisse LED ?
>
> Weder-noch.
>
> 5 weisse LED in Reihe wollen mehr als 15V sehen - strombegrenzt.
>
> Du hast nur 12V.
> ...

Marwin legt dem TO hier nahe, dass 5 weiße LEDs einen Strom-BEDARF von 
15V haben können, er aber nur 12V hat.

J. S. schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> 5 weisse LED in Reihe wollen mehr als 15V sehen - strombegrenzt.
>
> ...
> Eine gute blaue LED hat heutzutage beim Nennstrom 2,6-2,8V
> Flussspannung, macht also bei 5 in Reihe 13,5V. Die restlichen 1,5V kann
> man dann wunderbar mit einem Widerstand verbraten.
>
> ...

Du nimmst hier die 15V aber als Versorgungsspannung an, obwohl Du 
richtig zitiert hast, aber schon wieder nicht richtig gelesen hast.

Aus Deinem Irrtum heraus nimmst Du Dir das Recht, andere zu beleidigen.

Ich hoffe, Du liest Dir jetzt alles noch mal durch und entschuldigst 
Dich.
Wenn Du aber trotzdem bei Deiner Meinung bleibst, hätte ich wirklich 
gerne gewusst, wie Du es anstellst, die 1,5V zu "verbraten".

Blackbird

von J. S. (pbr85)


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Lothar J. schrieb:

> Marwin legt dem TO hier nahe, dass 5 weiße LEDs einen Strom-BEDARF von
> 15V haben können, er aber nur 12V hat.

Du meinst wohl den Psychopathen MaWin, denn der TO heißt Marvin.

15V sind ein "Strombedarf"? Also bei mir sind 15V eine Spannung und kein 
Strom und erst Recht kein Strombedarf. Auch keine Stromspannung oder 
dergleichen Unsinn.

Ansonsten habe ich mich weiter oben exakt ausgedrückt und wiederhole es 
nochmal: Mehr als 15V SPANNUNGsbedarf sind bei 5 weißen LEDs heutzutage 
nicht mehr korrekt, sondern eine Pauschalisierung.

In der Praxis guckt man dann ins DaBla und misst am besten noch mal 
selber im warmen Zustand und dem gewünschten Strom nach, um auf Nummer 
sicher zu gehen.

Und nein, ich war es nicht, der 15V angenommen hat, diesen Wert hat 
MaWin ins Spiel gebracht und ich habe mich nur darauf bezogen. Dass man 
5 weiße LEDs, selbst mit niedriger Flussspannung von jeweils ~2,7V, 
nicht an 12V Versorgungspannung betreiben kann, sollte offensichtlich 
sein und ich habe auch nirgendwo was anderes behauptet. Wie auch, wenn 
ich von 13,5V Flussspannung bei 5 in Reihe gesprochen habe? Bei 12V 
sprach ich von bis zu 4 weißen LEDs, die man in reihe Schalten kann. 
Lesen!

Und nun zum MaWin: Er und seine Nachahmer sind Psychopathen, die 
berüchtigt sind. Da nehme ich gar nichts zurück, geschweige denn 
entschuldige ich mich.

von Wolfgang (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Weisse LED werden übrigens gar nicht leuchten - aber zur Farbe schreibst
> du ja nix.

Sei beruhig, es sind auch keine weißen LEDs.

Ein Blick ins Datenblatt verrät, dass eine LY W57B bei 587 nm (gelb) 
leuchtet. Bei 400mA gibt das eine maximale Vf von 2.6V

von J. S. (pbr85)


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Wolfgang schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Weisse LED werden übrigens gar nicht leuchten - aber zur Farbe schreibst
>> du ja nix.
>
> Sei beruhig, es sind auch keine weißen LEDs.
>
> Ein Blick ins Datenblatt verrät, dass eine LY W57B bei 587 nm (gelb)
> leuchtet. Bei 400mA gibt das eine maximale Vf von 2.6V

Richtig, aber MaWin zieht sich weiße LEDs aus den Fingern (nett 
ausgedrückt) und pauschalisiert dort dann nochmal kräftig mit 
Uraltwerten. Warum? Weiß nur MaWin ...

Nachtrag, zum "Verbraten": Das ist eine Anspielung darauf, dass hier 
Leistung einfach in Wärme umgesetzt wird, obwohl man da locker noch eine 
LED betreiben kann. Sicher, bei 2mA mag das egal sein, es gibt aber auch 
Experten die schalten HighPower-LEDs (wie die im Schaltplan als Bsp.) 
oder dutzende und Hunderte 20mA-LEDs alle parallel an 12V mit einem 
Widerstand und verbraten dort dann ~80% der Spannung und damit Leistung 
einfach so im Widerstand. Und wundern sich dann, dass sie soviel Strom 
brauchen und ihre LEDs im Vergleich zu Glühlampen gar nicht so effizient 
sind ...

von Lothar J. (black-bird)


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Die Fehler mit Marvin - MaWin und Strom- statt Spannungsbedarf sind mir 
selber auch aufgefallen, war aber schon zu spät zum Editieren. Trotzdem 
Danke, damit verstehen jetzt auch andere Leser, was ich schrieb.

Deine Art, Daten und Fakten an Namen von Postern hier im Forum zu 
binden, führt nicht zu einer sachlichen Lösung, weil Du ja einen Teil 
der Beiträge ausklammerst. Deine sonstigen Arbeiten will hier im Thread 
auch keiner als Beispiel wissen, hier geht es um die Frage des TO. Die 
Beleidigungen kannst Du Dir aber verkneifen!

An den TO:
Wenn die Versorgungsspannung schwankt, verändert sich auch die 
Helligkeit der LEDs. Ist das nicht gewünscht, hilft nur eine 
Konstantstromquelle oder einfacher und billiger: ein Widerstand, an dem 
ungefähr die halbe nominale Versorgungsspannung abfällt.
Darf die Helligkeit sichtbar schwanken, dann kann die Zahl der LEDs in 
Reihe erhöht werden bis nur noch eine Flussspannung "Reserve" über dem 
Widerstand abfällt. Alles " Pi mal Daumen" ;)
Da von Dir keine Angaben zur Spannungsversorgung genannt wurden, gehe 
ich mal von den üblichen Modellbau- und Modelleisenbahn-Netzteilen aus.

Blackbird

von J. S. (pbr85)


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Lothar J. schrieb:

> Deine Art, Daten und Fakten an Namen von Postern hier im Forum zu
> binden, führt nicht zu einer sachlichen Lösung, weil Du ja einen Teil
> der Beiträge ausklammerst. Deine sonstigen Arbeiten will hier im Thread
> auch keiner als Beispiel wissen, hier geht es um die Frage des TO. Die
> Beleidigungen kannst Du Dir aber verkneifen!

Was bei meinen Beiträgen ja genau so gemacht wurde. Ich habe nirgendwo 
pauschalisiert, sondern mich exakt auf die Angaben bezogen und sonst 
gesagt, dass man ins Datenblatt schauen und am besten selber nachmessen 
sollte beim gewünschten Strom und im warmen Zustand. Wo ist das denn 
falsch?

Ja, bei stark schwankender Versorgungsspannung muss man natürlich einen 
größeren Aufwand betreiben, was aber bei einem 12V Schaltnetzteil nicht 
der Fall ist. Wenn man die LEDs nicht an der Grenze betreibt, dann ist 
eine kleine Schwankung auch völlig egal, weil weder wahrnehmbar noch 
sonst für die LEDs im Bezug auf Lebensdauer relevant.

Aber MaWins erste Antwort war, dass ich Dampfplauderei betreibe und aus 
dem "Glühlampenalter" stamme, obwohl ich einen Beitrag drüber das 
Gegenteil geschrieben habe, dass sich LEDs nicht wie Glühobst verhalten! 
Was soll das?

Wie war das noch mal mit dem Wald und so? Und das ist bei ihm und seinen 
Nachahmern hier sehr oft der Fall.

Und dir wollte ich nicht ans Bein pissen, aber die Steilvorlage musste 
ich nutzen.:D

von Dietrich L. (dietrichl)


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Wolfgang schrieb:
> Ein Blick ins Datenblatt verrät, dass eine LY W57B bei 587 nm (gelb)
> leuchtet. Bei 400mA gibt das eine maximale Vf von 2.6V

... aber das bei 25°C. Die Temperaturabhängigkeit kommt also noch dazu.

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