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Forum: Fahrzeugelektronik Motorleistung begrenzen.


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Autor: MrZ (Gast)
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Hallo zusammen,

ich möchte ein normales Fahrrad zum Padellec umbauen. Auf Amazon gibts 
z.B. geeignete Umbausätze. Ich möchte gern sowohl auf den 
Privatgrundstück meiner Eltern, (Bauenhofgelände mit viiiel Land) als 
auch auf der Straße fahren. Hierfür wollte ich eine 500w variante 
verwenden.

Unabhängig ob das 250w zuviel wären. Möchte zumindest in irgendeiner 
weise z.B. mit einem Schalter die Leistung reduzieren können, sodass ich 
nicht mehr wie 25kmh fahren kann. Jemand eine Idee, wie ich so etwas 
bewerkstellige? z.B. eine Leistungsbegrenzung für den Akku?

Ein paar Tipps wären cool.

Grüße Stefan.

: Verschoben durch Moderator
Autor: Fresh Franziskus (Gast)
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MrZ schrieb:
> ich möchte ein normales Fahrrad zum Padellec umbauen.

Kannst meins kaufen, ist billiger.

Autor: MaWin (Gast)
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MrZ schrieb:
> Padellec

Sic, nicht mal schrieben können sie das was sie bauen wollen.

> Möchte zumindest in irgendeiner
> weise z.B. mit einem Schalter die Leistung reduzieren können, sodass ich
> nicht mehr wie 25kmh fahren kann.

Was möctest du nun ?

Die Leistung begrenzen oder die Geschwindigkeit begrenzen ?

Das sind 2 völlig unterschiediche Sachen.

Warum fehlt es euch Fahrradfahrern immer an grundlegendsten 
physikalischen Grundlagen ?

Dann gibt es beim Pedelec 2 Motorarten: BLDC und 
Permanentmagnet-Gleichstrommotor.

Einen Gleichstrommotor begrenzt man in der Geschwindigkeit durch die 
angelegte Spannung und in der Leistung durch den zur Verfügung 
gestellten Strom, aber nur annähernd, es wird ja nicht gemessen, sondern 
nur geschätzt. Um genauer zu begrenzen, müsste man das zu Begrenzende 
messen, also die Geschwindigkeit erfassen, die auch vom Raddurchmesser 
abhängt.

Dann könnte man brutal dem Motor den Versorgungsspannung abschalten und 
erst wieder einschalten wenn die Drehzahl sinkt. Das kann gut ein MOSFET 
machen, der den Blockierstrom=Anlaufstrom des Motors aushalten sollte. 
Diesen MOSFET gibt es wohl schon in der Pedelec-Elektronik zum Motor. Es 
würde also reichen, diese Elektronik zum abschalten zu überzeugen. Dazu 
müsste man aber die Elektronik kennen, also Schaltplan aufnéhmen. 
Ähnlich begrenzt man dann einen BLCD Motor.

Irgendwie befürchte ich, kannst und hast du das alles nicht.

Vergiss also dein Vorhaben.

Autor: Karl (Gast)
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Kauf einfach einen passenden Umbausatz, wo man die Dinge am Display 
einstellen kann.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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MrZ schrieb:

> ich möchte ein normales Fahrrad zum Padellec umbauen.

Kann man sich damit dann auf Gewässern bewegen?

Autor: Schlauberger (Gast)
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Harald W. schrieb:
>
> Kann man sich damit dann auf Gewässern bewegen?

Nein! Pedelec hat nichts mit Paddelboot zu tun, sondern kommt von 'zu 
Fuß gehen' also per Pedes.

Das heisst jetzt aber wiederum auch nicht, dass man nach dem Umbau das 
Fahrrad zu Fuß schieben muss, dann könnte ich ja gleich zu Fuß gehen, 
sondern dass das Fahrrad anschliessend durch einem Motor angetrieben 
wird, bei dem man aber noch mit den Füßen mittampeln muss.

Autor: Erik (Gast)
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Schlauberger schrieb:
> Autor:
>
>         Schlauberger (Gast)


Du machst deinem Namen keine Ehre.

Padellec != Pedelec

Autor: Erik (Gast)
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MaWin schrieb:
> nicht mal schrieben können

MaWin schrieb:
> Was möctest du nun ?

Glashaus... Steine...

Autor: oszi40 (Gast)
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MrZ schrieb:
> ein normales Fahrrad zum Padellec umbauen

Mit dem bisherigen, optimistischen Wissen findet die Bastelei ein böses 
Ende. Bremsen und restliche Teile müssen der wesentlich größeren 
Belastung standhalten!!! Leihe Dir ein E-Bike und sammle Erfahrungen.

Autor: Deutschlehrer (Gast)
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MaWin schrieb:
> MrZ schrieb:
>> Padellec
>
> Sic, nicht mal schrieben können sie das was sie bauen wollen.
>
>> Möchte zumindest in irgendeiner
>> weise z.B. mit einem Schalter die Leistung reduzieren können, sodass ich
>> nicht mehr wie 25kmh fahren kann.
>
> Was möctest du nun ?

Glashaus, Steine?

Autor: tffak (Gast)
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Hi, habe mein sehr hochwertiges MTB ebenfalls auf E-MTB umgebaut 
(aufgrund Knieverletzung ist mir das Biobiken nicht mehr richtig 
möglich).

Ich habe einen Umbausatz gewählt, der beim Einschalten verschiedene 
Mappings erlaubt. Ich habe einen 550 Watt Motor  mit 60 Volt Technik 
(Akku), der Umbausatz hat 1400 Euro gekostet (mit allem, also inkl 
Scheibenbremse, Akku, Display usw).

BWenn das Radl steht und ich den "Motor" einschalte kann ich durch 
drücken von bestimmten Tasten die "Street-Legal-Settings" gegen eine 
"Full-Power" Version austauschen (Die Tastenfolge kannst du frei 
einstellen im Setup, bei mir eine Taste erst  min 3 Sekunden drücken, 
dann eine zweite nochmal min 2 Sek und dann die erste loslassen und 
nochmal drücken). Das findet so leicht keiner raus. Beide Settings 
(Maps) kann man per USB dann noch nach Unterstützungsstufen 
programmieren (ich habe 6 Stufen derzeit drin, 0= Motor aus (BioBiken) 
bis 5= "schieb mit 550 Watt maximal mit").

Der Streetmodus ist dann auf 25km max Speed für Unterstützung und 
Schiebehilfe 6km/h STVO Konform eingestellt. Auf Privatgrund (haben 75ha 
Wald) dann hinter der Schranke anhalten, System ausschalten, Tasten 
drücken, Einschalten und mit Unterstützung bis 45km/h dann weiterbiken 
:-).

Beim Ausschalten und "einfachen" wieder Einschalten ist dann wieder der 
STO Modus an. Theoretisch kann man das auch während der Fahrt machen 
(solltest du "vergessen" haben dein Radl beim Verlassen des 
Privatgrundes wieder umzustellen :-) Habe ich mich bisher aber nicht 
getraut, der Ärger mit der Polizei ist es nicht wert.

Autor: feuerstein (Gast)
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Du kannst den Spannungsteiler der am Shunt sitzt manipulieren. Quasi 
einen Widerstand mittels Schalter überbrücken. Damit kannst du die 
Strommessung beinflussen und hast somit deine Leistungsbegrenzung.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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oszi40 schrieb:
> Bremsen und restliche Teile müssen der wesentlich größeren
> Belastung standhalten!!!

Das ist ein immer wieder angeführtes Argument, was imho aber wenig bis 
gar keine Aussagekraft hat.
Erstens ist ein normales Rad durchaus in der Lage über 25km/h zu fahren, 
sodaß die Serienbremsen das auch schon aushalten können müssen. Je nach 
Anwendungszweck sind die deshalb auch ohne Akku unterschiedlich groß. 
Ich hab auf meinem 29"er Allmountain z.B. vorn 203 und hinten 180mm, 
auch ohne Motor. Wenn man die richtig zieht und entsprechenden Grip hat 
ist das wie, wenn man gegen eine Wand fährt. Sprich: Die Bremsen sind 
deutlich überdimensioniert, was ja erstmal kein Schaden ist. (Es 
ermöglicht mir dadurch, die Berge auch mal mit 60km/h auf Feldwegen 
sicher runterzukommen, da ich weiß, ich kann in kurzer Zeit die 
Geschwindigkeit stark drosseln. Bei einem Rad, was vornehmlich auf 
befestigten Wegen bewegt wird spielt das keine soo große Rolle, weshalb 
die Bremsen dort dann auch deutlich kleiner dimensioniert sind, auch an 
Pedelecs, auch serienmäßig)

Nächster Punkt: Das Gewicht. Was hat man mit einem Pedelec denn an 
Mehrgewicht? maximal doch so 15kg, eher weniger. Das geht doch 
problemlos in der Varianz des möglichen Fahrergewichtes unter.

Dahingehend sehe ich eher weniger Probleme. Hilfsmotoren gibt es auch 
nicht erst seit es Pedelecs gibt, früher waren die Benzinbetrieben und 
die Fahrräder, an denen sie Montiert waren hatten Stempelbremse vorn und 
Rücktritt hinten. Das könnte man als Bedenklich ansehen. Bei halbwegs 
modernen Scheibenbremsen sehe ich das eher unkritisch.

Autor: Dr. Sommer (Gast)
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Christian B. schrieb:
> früher waren die Benzinbetrieben und
> die Fahrräder, an denen sie Montiert waren hatten Stempelbremse vorn und
> Rücktritt hinten. Das könnte man als Bedenklich ansehen.

früher war Radfahren auch keine Kampfsportart.

Autor: Christian B. (luckyfu)
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Dr. Sommer schrieb:
> früher war Radfahren auch keine Kampfsportart.

Das stimmt allerdings. manchmal hat man schon den Eindruck, daß jeder 
gegen jeden gilt. Wanderer gegen Biker, Bio Biker gegen e-Biker, und 
alle zusammen gegen Autos.
Schade eigentlich, da man mit ein wenig gegenseitiger Rücksichtnahme 
durchaus ruhiger zusammen leben könnte.

Autor: Hmmm (Gast)
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oszi40 schrieb:
> Bremsen und restliche Teile müssen der wesentlich größeren
> Belastung standhalten!!!

Die 5 kg Mehrgewicht für Motor und Akku macht den Bremsen nichts.
Wer 5kg zugenommen hat, benötigt auch nicht sofort ein neues Bike.

Allerdings sollte man schauen, wie und wo die Kraft eingeleitet wird. 
Das gilt ganz besonders für die Abstützung des Rückdrehmoments bei 
Nabenmotoren.

Autor: oszi40 (Gast)
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Hmmm schrieb:
> Die 5 kg Mehrgewicht für Motor und Akku macht den Bremsen nichts.

Als gemütlicher Bio-Radler fährst Du 15 km/h und als gemütlicher E-Biker 
schon 21 km/h. Ohne Motor habe ich bis zu 500W Bio-Spitzenleistung 
gemessen und mit Motor kommt noch "etwas" hinzu. Sollten das Deine alten 
Bremsen so gut sein? Es kommt etwas Zweifel auf. In der Foren stöbern, 
bevor man Geld ausgibt, schadet nicht.

Autor: oszi40 (Gast)
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Sorry kleine Korrektur:

Sollten das Deine alten Bremsen so gut sein? Es kommen etwas Zweifel 
auf. In Foren stöbern, bevor man Geld ausgibt, schadet nicht.

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