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Forum: Fahrzeugelektronik Plug-in-Hybrid Eigenbau, Stromverbrauch Lichtmaschine senken


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Autor: Peter (Gast)
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Hallo Zusammen,
E-Autos sind teuer und auch Plug-in-Hybride sind für Otto 
Normalverbraucher noch nicht bezahlbar. Warum also nicht einfach im 
kleinen Stil selber bauen.
Im Auto laufen sehr viele elektrische Verbraucher, die den 
Spritverbrauch ordentlich ankurbeln 
(https://www.hk-auto.de/telekt.html). In Zeiten von Elektroautos liegt 
die Idee nahe, diesen Strom daheim in eine Batterie zu laden und dann im 
Auto zu verbrauchen.
Also hier meine Konkrete Idee:
Ich habe einen E-Bike Akku daheim, welcher ca. 500 Wh Energie fasst. 
Diesen nehme ich bei Fahrtantritt (vor allem bei Kurzstrecken) mit ins 
Auto und schließe ihn an eine Ladeelektronik an, welche mir Dauerhaft 
die Batterie des Autos aufläd. Dadurch, dass die Ladespannung so hoch 
ist, schaltet die Lichtmaschine ab und so spare ich Sprit. Wenn der 
E-Bike akku leer ist übernimmt wie gewohnt die Lichtmaschine. Daheim 
wird der E-Bike akku dann wieder aufgeladen.
Was haltet ihr von der Idee? Ich freu mich auf die Diskussion mit euch 
;)
Grüße Peter

Autor: Thomas (Gast)
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Diese Diskussion gab es schon bei Motor-talk.

Autor: S. M. (lichtmensch)
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Das dürfte kaum Wirtschaftlich sein. Deine 0,5Kw kosten aus dem 
Stromnetz ~15 Cent dazu altert dein Akku. Für das Einsparen von ein paar 
Watt packst du dir einen mehrere Kilo schweren Akku ins Auto wodurch der 
Verbrauch natürlich steigt. Du könntest einfacher zb gleich mit dem 
Ebike fahren oder Gewicht in deinem Auto einsparen und die Räder 
Aufpumpen.
Ach ja und Downsizing. Muss es immer der SUV sein oder tut es auch ein 
Kleinwagen…

Autor: A. H. (pluto25)
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Klingt aufwändig. Die Ladeelektronik sollte ca 50A bei 14 V liefern ohne 
den Akku zu tief entladen. Die Zyklen sind auch begrenzt wodurch sich 
das ganze möglicherweise nicht rechnet. Grobe Schätzung: Akku hält eine 
Stunde
 ca 50 Km ca 5Liter, Ersparniss 0,2L ca 30 Cent mal 500 Zyklen = weniger 
als Akkukosten?

Autor: Armin X. (werweiswas)
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Moderne Autos laden die Batterie vorzugsweise nur noch im Schubbetrieb. 
Dieser "Blödsinn" ist dafür verantwortlich, dass für die Autobatterien 
kein billiger Bleisammler mehr ausreicht sondern eine relativ 
zyklenfeste AGM-Batterie für teuer Geld eingebaut ist. Auch deren 
Mehrkosten dürften im Laufe eines Autolebens nicht mmehr durch 
Spritersparnis zu erwirtschaften sein.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Peter schrieb:

> Ich habe einen E-Bike Akku daheim, welcher ca. 500 Wh Energie fasst.
> Diesen nehme ich bei Fahrtantritt (vor allem bei Kurzstrecken) mit ins
> Auto und schließe ihn an eine Ladeelektronik an, welche mir Dauerhaft
> die Batterie des Autos aufläd.
> Was haltet ihr von der Idee?

Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Also meinem 4L V8 Dieselschweinchen ist es egal ob da ein paar Watt 
Lichtmaschine mehr oder weniger am Rippenriemen hängen. Man merkt nicht 
mal die Klimaanlage. Das einzige was man wirklich merkt sind 
Stadtfahrten, vor allem tagsüber. Oder eine leere Autobahn, so ab 220 
km/h bezahlt man einen spürbaren Express-Zuschlag.

Autor: Michael_O (Gast)
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Bei meinem 1,6Liter Diesel mit recht hohem AdBlue Verbrauch merkt man 
Unterschiede schon sehr gut. Das laden im Schubbetrieb beherrscht der 
Wagen ebenso wie Start Stopp und 0 Verbrauch im Schubbetrieb. Von 3 
Liter bei konstant 80km/h bis 10 Liter auf 100km bei 200km/h ist alles 
drin. D-Zug Zuschlag ab 220 ist Märchenstunde der Verbrauch durch den 
Windwiderstand steigt schon bei 80km/h über Rollwiderstand und interne 
Reibung und danach quadratisch zur Geschwindigkeit. Da gibt es keine 
plötzlichen Anstiege.

MfG
Michael

Autor: Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)
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Ich glaube darüber brauchen wir nicht zu streiten und es sollte klar 
sein, daß es keine plötzlichen Anstiege beim Luftwiderstand gibt. Mich 
nervt, daß man sich hier gegenseitig immer totale Debilität unterstellt. 
Dankeschön dafür, fühlste Dich nun wenigstens besser, mächtiger oder 
wichtiger?

Allerdings führt der exponentielle Anstieg dazu, daß bei hohen 
Geschwindigkeiten für ein wenig mehr Geschwindigkeit viel mehr Leistung 
und damit Verbrauch aufgewendet werden muß. Der Unterschied des 
Mehrverbrauchs zwischen 80 und 130 km/h und zwischen 220 und 270 km/h 
ist sehr deutlich und das ist es, was ich mit Express-Zuschlag meine.

Autor: batman (Gast)
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Dass man beim 4l-Motor entsprechend weniger von der Last merkt als beim 
1,6l, ist doch wohl klar. Das spiegelt nicht mehr und nicht weniger als 
die Ineffizienz der Übermotorisierung wieder.
Im Sommer lade ich die Starterbatterie mit Solarmodulen im Auto, was 
deren Lebensdauer um ein paar Jahre verlängert. Das ist sicher 
wirtschaftlicher und bequemer als mit schweren Akkus zu hantieren und 
"Hybrid" zu spielen.

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