HDMI RGB-Signal "manipulieren"

Gast #5951154
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Hallo Zusammen,

Ich heiße alle hier im Forum herzlich Willkommen und hoffe ihr Gurus 
könnt mir weiterhelfen :)


Zu meinem Problem, ich habe einen schon in die Tage gekommenen Full-HD 
Beamer aus dem Hause Epson, den ich heiß und innig liebe. Leider Gottes 
hat er von Werk aus eine Konvergenz Verschiebung da es sich um einen 3 
LCD Beamer handelt.
Blau und Grün liegen nahezu Perfekt! übereinander nur Rot driftet um 
ganze zwei Pixel nach links ab. Vertikal gibt es kaum bis keine 
Verschiebung.

Egal war es mir bis jetzt nicht nur in meiner alten Wohnung war der 
Betrachtungsabstand zur Leinwand größer, daher ist es nicht wirklich 
aufgefallen. In der neuen Wohnung sitze ich leider nah genug um den 
"Saum" von kontrastreichen Objekten im Bild stehts ausmachen zu können, 
was mich sehr stört. Außerdem beeinträchtigt es ja schließlich auch die 
Schärfe des Bildes.

Es gibt eine digitale Konvergenz-Korrektur von Epson, nur hat es diese 
erst eine Generation später in die Firmware geschafft, wodurch ich 
leider gezwungen bin damit zu leben.


Jetzt habe ich vor nicht allzu langer Zeit Dying Light auf dem Beamer 
gezockt. Dieses Spiel hat einen stilistischen Effekt der für einen 
Rot-Cyan Versatz sorgt (nennt sich Chromation im Spiel) die ich zuerst 
garnicht wahrgenommen habe, da es sich genau mit der Rot-Cyan 
Verschiebung des Beamers zu gedeckt hat.
Dadurch bin ich auf die Idee gekommen so etwas in der Art "Hardware 
technisch" zu bewerkstelligen.


Und jetzt kommt meine eigentliche Frage, könnte man ein gerät basteln 
dass irgendwo in die HDMI Verbindung zwischen Receiver und Beamer 
eingreift, und mir diese 2-Pixel-Verschiebung beim roten Kanal "digital" 
bewältigt?


Mit besten Grüßen,
Benjamin
Gast #5951190
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Das hatte ich irgendwie schon befürchtet.

Das Problem ist dass die einzelnen LCD Panele direkt auf dem Prisma dass 
alle Farben zusammen führt, verklebt sind. Diese zu entfernen würde sie 
wahrscheinlich ruinieren.
Selbst wenn man es schafft, ist da noch die Sache dass die Panele nicht 
mal 2 cm im Durchmesser haben.
Diese Pixelgenau auszurichten ist ohne entsprechendes Werkzeug?, 
Maschinen? praktisch unmöglich.

Wäre vielleicht eine Software Lösung für einen Raspberry Pi oder 
ähnlichem eine Möglichkeit?
Mit halbwegs geringer Latenz?
Gast #5951250
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Benjamin schrieb:
> Nur weiß ich nicht ob der/die arty-z7 für solch eine Anwendungen
> überhaupt geeignet wäre?!

Finde es heraus. Wenn du da was programmieren willst, musst du dich 
ohnehin durch die Datenblätter wälzen.

Was ist eigentlich mit DRM? Kann man das als nicht eingeweihter 
dekodieren, ohne Software zu klauen?
Gast #5951289
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Stefanus F. schrieb:

> Ich meine damit alle Kopierschutz-Mechanismen, egal was gerade aktuell
> ist und noch kommen wird.

Hmm...guter Einwand, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Damit werde 
ich mich mal auseinander setzen müssen.
Vielleicht macht mir genau das am Ende einen strich durch die Rechnung!
#5951423
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Benjamin schrieb:
> Hmm...guter Einwand, ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung.

Davon aber offenbar eine ganze Menge. Sorry.

> Damit werde ich mich mal auseinander setzen müssen.

Befasse dich doch erst mal mit dem Thema HDMI-Signale. Da wird dir 
hoffentlich ganz schnell klar werden, dass deine Idee ein Witz ist. 
Allein das Platinen-Layout dürfte dich massiv überfordern. Geeignete 
DSPs wirst du nicht ohne NDA und in Einzelstückzahlen bekommen und falls 
doch mit deinen nicht vorhandenen Kenntnissen nicht programmiert 
bekommen. Über das Thema DRM / HDCP reden wir wenn es soweit ist...

> Vielleicht macht mir genau das am Ende einen strich durch die Rechnung!

Ich möchte auch eine Mondrakete bauen...

Ach nee, die für den Mars ist cooler.
Gast #5951565
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~Mercedes~  . schrieb:
> Gibts im Projektor wirklich keine
> Konvergenzeinstellungsmöglichkeit?

Leider nicht, habe mehrmals das Service-Menü durchkämmt und auch einen 
Kollegen bei einem Heimkino-Spezialisten gefragt der mir bestätigt hat 
dass es das bei der Serie noch nicht gab. Hatte man damals Konvergenz 
Probleme mit mehr als 1,5 Pixel Versatz musste man das Ding 
zurückschicken und hoffen dass man ein Gerät bekommt das nicht so 
schlimm war. Da es sich bei mir nur um eine Farbe handelte und die 
anderen beiden perfekt übereinander lagen, hab ich davon abgesehen.
Gast #5951619
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Jens P. schrieb:
> Davon aber offenbar eine ganze Menge. Sorry.

Jens P. schrieb:
> Befasse dich doch erst mal mit dem Thema HDMI-Signale. Da wird dir
> hoffentlich ganz schnell klar werden, dass deine Idee ein Witz ist.
> Allein das Platinen-Layout dürfte dich massiv überfordern. Geeignete
> DSPs wirst du nicht ohne NDA und in Einzelstückzahlen bekommen und falls
> doch mit deinen nicht vorhandenen Kenntnissen nicht programmiert
> bekommen. Über das Thema DRM / HDCP reden wir wenn es soweit ist...

Da geb ich dir Recht, ich habe mich auch ein bisschen mit dem Thema 
beschäftigt, nicht in der Weise wie manch anderer hier aber doch soweit, 
um zu wissen dass es kompliziert sein KÖNNTE!
Um auf Nummer sicher zu gehen habe ich das Forum befragt und dass es 
sehr kompliziert und vielleicht teuer wird hast du mir hiermit 
unmissverständlich mitgeteilt. Damit hast du mich schon mal ein ganzes 
Stück weiter gebracht danke jedenfalls dafür.

Jens P. schrieb:
> Ich möchte auch eine Mondrakete bauen...
>
> Ach nee, die für den Mars ist cooler.

Entschuldige bitte, aber das ist ein eher inadäquater Vergleich. Zudem 
könnte es hier im Forum eine fähige Person mit entsprechender Ausbildung 
(vielleicht so jemanden wie dich) geben die genau das für mich, 
natürlich gegen eine angemessene Bezahlung, baut und programmiert.
Gast #5951622
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Benjamin schrieb:
> Entschuldige bitte, aber das ist ein eher inadäquater Vergleich.

sicher? Raketen gibt es schon länger, als Kameras mit digitaler Foto und 
Video Aufzeichnung.

> Zudem könnte es hier im Forum eine fähige Person mit entsprechender
> Ausbildung (vielleicht so jemanden wie dich) geben die genau das für
> mich, natürlich gegen eine angemessene Bezahlung, baut und programmiert.

Ich bezweifle, dass du das nötige Geld dazu hast. Ansonsten stelle mir 
einen hübschen Tesla als Beweis vor die Türe, dann erhebe ich meinen 
Hintern und suche ich Dir einen Fachmann.

Spaß beiseite, was denkst du, wie viel so etwas kosten könnte oder wie 
viel würdest du maximal ausgeben wollen?

Jetzt wird folgendes passieren:
a) Du verweigerst einen Betrag zu nennen, vielleicht weil du es so 
billig wie möglich haben willst. oder
b) Du nennt einen völlig absurden Preis. Kleiner Tipp: Es wird mehr als 
den Tesla kosten.

Es endet immer so.
Gast #5951648
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Stefanus F. schrieb:
> Ich bezweifle, dass du das nötige Geld dazu hast. Ansonsten stelle mir
> einen hübschen Tesla als Beweis vor die Türe, dann erhebe ich meinen
> Hintern und suche ich Dir einen Fachmann.
>
> Spaß beiseite, was denkst du, wie viel so etwas kosten könnte oder wie
> viel würdest du maximal ausgeben wollen?
>
> Jetzt wird folgendes passieren:
> a) Du verweigerst einen Betrag zu nennen, vielleicht weil du es so
> billig wie möglich haben willst. oder
> b) Du nennt einen völlig absurden Preis. Kleiner Tipp: Es wird mehr als
> den Tesla kosten.
>
> Es endet immer so.

Dann eben punkt B. Ich hatte mir einen Preis zwischen €700 und €2000 
vorgestellt da ich um 2500 bereits einen neuen Beamer bekomme um ehrlich 
zu bleiben. Jetzt interessiert mich aber mehr noch wieso so eine Platine 
mehr als ein Tesla kosten würde?! Bitte klär mich auf.
Gast #5951705
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Hallo.
Hdmi capture Karten liegen Bereich um einige 100€. Hier mal ein Beispiel 
ebay -> 173926533952. Ich weiss nicht, ob dies konkrete Produkt Dir 
genügt, ich selbst habe keine. Achte auf 1080p60 und vielleicht auch 
noch auf einen etablierten Namen (Blackmagic ist so einer). Diese Karten 
werden hin und wieder von VLoggern/Youtubern genutzt, es gibt also einen 
Markt. HDCP gibt es eigentlich nur im Video-Bereich, also 
DVD/Bluray/Netflix etc..

Die Karte steckst du in einen zweiten PC und dann ist das Problem "nur" 
noch Software. Da kann ich schon wieder nicht helfen, die eigentliche 
Berechnung ist aber trivial. Die Arbeit besteht darin, sich in das 
Framework einzulesen. Ganz eventuell kann man sogar was in VirtualDub 
o.ä. "zusammenklicken".

Deine nächste Anlaufstelle ist aber das Blackmagic Forum. Schildere dort 
Dein Problem.

Das Hardware-Budget von 700,- ist sicherlich groß genug, vielleicht 
reicht sogar die Hälfte.
#5951796
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Moin,

Benjamin schrieb:
> Hätte da an so etwas in der richtung gedacht:
>
> 
https://store.digilentinc.com/arty-z7-apsoc-zynq-7000-development-board-for-makers-and-hobbyists/
>
> Nur weiß ich nicht ob der/die arty-z7 für solch eine Anwendungen
> überhaupt geeignet wäre?!

Ja, das koennt' schon von der Hardware her gut passen. Muesste man mal 
gucken, an was fuer Pins des FPGAs genau die HDMI Interfaces anliegen, 
und was da max. fuer Frequenzen druebergehen und ob das dann reicht.
Aber potentiell waere so ein FPGA schon die richtige HW dafuer. Damit 
koennte man dann auf Latenzen von wenigen Bildzeilen kommen; bei den 
Loesungen mit Grabberkarte schaetz' ich mal, wird man immer im Bereich 
mindestens eines Vollbilds sein; wahrscheinlich auch noch schwankend.

Allerdings ist das ganze auf'm FPGA ein deutlich heftigerer Brocken an 
Programmieraufriss (bzw. was man da als knowhow braucht) als aufm PC. 
Und auch da ist's schon deutlich ueber einem "Hello World" angesiedelt.

Gruss
WK
Gast #5951939
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Benjamin schrieb:
> Dann eben punkt B. Ich hatte mir einen Preis zwischen €700 und €2000
> vorgestellt da ich um 2500 bereits einen neuen Beamer bekomme um ehrlich
> zu bleiben. Jetzt interessiert mich aber mehr noch wieso so eine Platine
> mehr als ein Tesla kosten würde?! Bitte klär mich auf.

Es ist nicht die Platine, die so viel kostet, sondern die Entwicklung. 
Aber vielleicht kann man da wirklich wie du gehofft hattest, eine 
bereits fertige Platine verwenden.

Jedenfalls hast du da eine Summe genannt, die deutlich attraktiver ist, 
als ich erwartet hatte. Ich denke, damit stehen die Chancen ganz gut, 
einen Entwickler zu locken, der schon eine Idee hat, wie man das mit 
weitgehend fertigen Hard- und Software-Bausteinen realisieren kann.
Gast #5952001
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Dergute W. schrieb:
> Ja, das koennt' schon von der Hardware her gut passen. Muesste man mal
> gucken, an was fuer Pins des FPGAs genau die HDMI Interfaces anliegen,
> und was da max. fuer Frequenzen druebergehen und ob das dann reicht.
> Aber potentiell waere so ein FPGA schon die richtige HW dafuer. Damit
> koennte man dann auf Latenzen von wenigen Bildzeilen kommen; bei den
> Loesungen mit Grabberkarte schaetz' ich mal, wird man immer im Bereich
> mindestens eines Vollbilds sein; wahrscheinlich auch noch schwankend.

Danke für den konstruktiven Beitrag, wäre natürlich besser je geringer 
die Latenz ausfällt, aber da der Beamer nicht mehr der Jüngste ist und 
mit ~50 ms daher kommt was heutzutage für viele Gamer absolut 
unbrauchbar wäre, bin ich da nicht soo heikel...mir reichts jedenfalls 
:)
Gast #5952007
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Stefanus F. schrieb:
> Es ist nicht die Platine, die so viel kostet, sondern die Entwicklung.
> Aber vielleicht kann man da wirklich wie du gehofft hattest, eine
> bereits fertige Platine verwenden.
>
> Jedenfalls hast du da eine Summe genannt, die deutlich attraktiver ist,
> als ich erwartet hatte. Ich denke, damit stehen die Chancen ganz gut,
> einen Entwickler zu locken, der schon eine Idee hat, wie man das mit
> weitgehend fertigen Hard- und Software-Bausteinen realisieren kann.

Ok das hab ich mir fast schon gedacht, ich kann mir gut vorstellen dass 
es SEHR viel Arbeit ist, und das Programmierer-Stunden heutzutage in 
Gold aufgewogen werden war mich auch irgendwo klar, schließlich braucht 
man sie wie einen Laib Brot.
Gast #5952020
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Benjamin schrieb:
> das Programmierer-Stunden heutzutage in Gold aufgewogen

Du bekommst problemlos Hobbyprogrammierer für 10€ und Profis ab 20€ pro 
Stunde. Also kein Gold.

Leider unterschätzen viele Leute den Zeitaufwand für Hard- und 
Softwareentwicklung. Früher (in den 80er) Jahren konnte man noch in 
einem einzigen Lehrbuch erklären, wie ein Fernseher funktioniert. Heute 
braucht man schon mehrere Bücher, um den Chip in der Fernbedienung zu 
erklären.

Die Komplexität digitaler Geräte ist in den vergangenen 40 Jahren 
regelrecht explodiert. Es ist für Einzelpersonen nicht mehr möglich, 
handelsübliche Unterhaltungselektronik komplett zu verstehen.

Die Preise sind nur deswegen nicht ebenso angestiegen (sondern sogar 
gesunken), weil die Hersteller mehr aus Massenmarkt setzen und mit 
Robotern produzieren. Die Entwicklung der Prototypen ist hingegen 
weiterhin mühsame Handarbeit.
Gast #5952026
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Philipp G. schrieb:
> Sorry für die blöde Frage, warum verkloppst Du den alten nicht einfach
> auf ebay und holst Dir für 2k einen neuen?

Es gibt keine blöden Fragen...würde mein Lehrer jetzt sagen :)

Es ist so dass ich diesen Beamer wirklich gern behalten möchte da ich 
damals 3 Jahre lang! recherchiert habe und den Beamer wirklich exakt auf 
meine Bedürfnisse zugeschnitten gekauft habe...schließlich kauft man ja 
die Katze im Sack, und einfach zurückgeben nach dem ersten Einschalten 
is auch nicht wirklich.

Das nächste ist der Beamer ist mittlerweile über 10 Jahre alt und hat 
schon deutliche Gebrauchsspuren (verbrannter staub in den Lüftungswegen, 
verfärbtes Gehäuse an manchen Stellen, etc) obwohl ich ihn immer gut 
gepflegt habe, hat er trotzdem schon gute 18000h aufm buckel (aber immer 
noch super Farben, da anorganische panels) für den bekomm ich wenns gut 
geht 200 Mücken wenn nicht weniger.

Irgendwann muss ein Neuer her aber seine Zeit ist noch nicht gekommen :D
Gast #5952032
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Stefanus F. schrieb:
> Du bekommst problemlos Hobbyprogrammierer für 10€ und Profis ab 20€ pro
> Stunde. Also kein Gold.

Ok das klingt doch recht bezahlbar :)

Stefanus F. schrieb:
> Leider unterschätzen viele Leute den Zeitaufwand für Hard- und
> Softwareentwicklung. Früher (in den 80er) Jahren konnte man noch in
> einem einzigen Lehrbuch erklären, wie ein Fernseher funktioniert. Heute
> braucht man schon mehrere Bücher, um den Chip in der Fernbedienung zu
> erklären.

Ja ich hab da einen Webdesigner der ständig über den Zeitaufwand 
gegenüber früher schimpft, selbst das ist heute nicht mehr so einfach. 
Kann mich erinnern als ich damals HTML gelernt hab damit allein kann ich 
heute nix mehr anfangen.

Stefanus F. schrieb:
> Die Komplexität digitaler Geräte ist in den vergangenen 40 Jahren
> regelrecht explodiert. Es ist für Einzelpersonen nicht mehr möglich,
> handelsübliche Unterhaltungselektronik komplett zu verstehen.
>
> Die Preise sind nur deswegen nicht ebenso angestiegen (sondern sogar
> gesunken), weil die Hersteller mehr aus Massenmarkt setzen und mit
> Robotern produzieren. Die Entwicklung der Prototypen ist hingegen
> weiterhin mühsame Handarbeit.

Ja da hast du Recht.
#5952405
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Hallo,

die einfachste Lösung wird vermutlich sein, alle Geräte vor dem Beamer 
(Receiver,DVD-Player,...) durch einen kleinen Medien-PC zu ersetzen 
(ggf. mit DVB-S/T-Karte) und die Konvergenzverschiebung über einen 
passenden Software-Filter zu realisieren.

Auftretende DRM-Probleme würden sich mit passender Software lösen lassen 
(bzw. durch Streamen des fertig dekodierten Videosignals vom Receiver 
zum Media-PC).

Oder alternativ als Old-School-Hardware: Es gibt 
HDMI-RGB-Converter-Boxen, die auch HDCP können (z.B. HD-Fury), und das 
Rot-Signal könnte dann analog verzögert werden (ich nehme an, dass der 
Projektor noch einen Analog- bzw. VGA-Eingang hat). Qualitativ könnte 
das aber schlechter sein (bzw. einen gewissen Entwicklungsaufwand 
benötigen).

Schöne Grüße,
Martin
#5952475
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Moin,

Martin L. schrieb:
> Qualitativ könnte
> das aber schlechter sein (bzw. einen gewissen Entwicklungsaufwand
> benötigen).

Auch ne schoene Idee. Der Aufwand ist nicht so riesig. 2 Pixel delay bei 
1080p machen 2.70m Kabel. D.h. z.b. die Strippen fuer G,B, und Sync sind 
30cm lang, die Strippe fuer R dagegen 3m und der Drops ist gelutscht. 
Oder andersrum...
Geht leider wirklich nur bei Analogsignalen. Wenn man's bei einem 
HDMI-Kabel machen wuerde, wuerd's der Empfaenger merken und entsprechend 
gegensteuern oder austicken, wenns zu viel Laufzeitdifferenz ist.

Gruss
WK
#5952508
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stöpsel Dir nen entsprechenden ffmpeg filter für die Verschiebung 
zusammen und kodiere alle Deine Filme um.

--

Ich an Deiner Stelle würd ihn verkaufen und mir nen neuen holen. Und 
dann würd ich das Gerät genau prüfen und bei einem Produktmangel nicht 
freiwillig auf die Gewährleistung verzichten und die Differenz als 
Lehrgeld verbuchen.
Gast #5953076
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Martin L. schrieb:
> Oder alternativ als Old-School-Hardware: Es gibt
> HDMI-RGB-Converter-Boxen, die auch HDCP können (z.B. HD-Fury), und das
> Rot-Signal könnte dann analog verzögert werden (ich nehme an, dass der
> Projektor noch einen Analog- bzw. VGA-Eingang hat). Qualitativ könnte
> das aber schlechter sein (bzw. einen gewissen Entwicklungsaufwand
> benötigen).

Die Idee mit dem PC klingt garnicht so schlecht.
Das mit dem VGA input am beamer, müsst ich mir mal so anschaun zwecks 
der reinen Bildqualität, aber wenn das wirklich funktioniert wäre das 
denk ich mal die kostengünstigste variante ;)
Gast #5953095
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Ich denke auch. Wenn du nicht gerade auf der Konsole zockst, ist es am 
Einfachsten alle Zuspieler durch nen PC zu ersetzen und gucken, ob man 
nicht irgendwie global nen Pixel Shader das Problem beheben lassen kann.

Capture Card geht prinzipiell natürlich auch, aber das braucht dann 
schon einiges an Leistung und ich wette einen Sack Kartoffeln, dass du 
nicht (ohne extremen Aufwand) unter 5 Frames delay kommst.

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