Hallo Zusammen, wir haben bei einem unserer älteren Produkten einen veralteten bzw obsoleten SPI Flash Chip bestückt und das Produkt soll wieder anlaufen. Jedenfalls ist keiner mehr im Hause der sich mit der dafür geschriebenen Software auskennt. Ich habe mit der Software eigentlich so gut wie gar nichts zu tun und finde mich dort auch nur sehr schlecht ein. Nun ist meine Frage, gibt es bei SPI Flash Speicher kriterien, um herauszufinden ob ein neuer Chip mit dem alten kompatibel wäre? Es handelt sich um folgenden Flash: http://www.farnell.com/datasheets/1738889.pdf?_ga=2.6214195.1878244054.1566821722-1705362916.1555572997 Wonach müsste ich schauen, um dort etwas passendes zu finden, ohne, dass die Software umgeschrieben werden müsste? Ist das Protokoll oftmals auch bei anderen SPI Flashs das selbe? Hardwareänderung wäre an sich kein Problem. Hoffe mir kann jemand helfen. Grüße!
Thomas R. schrieb: > Ist das Protokoll oftmals auch > bei anderen SPI Flashs das selbe? Häufig. Nicht immer. Gibt ja immerhin ein paar SPI Modes. Achte auf die Pagesize!! Denn das wird in der Software abgehandelt werden müssen. Wenn allerdings auch "Protection" oder andere Hersteller/Type spezifische Features genutzt werden... Da gibts dann schon größere Unterscheide.
Thomas R. schrieb: > Wonach müsste ich schauen, um dort etwas passendes zu finden, ohne, dass > die Software umgeschrieben werden müsste? Ist das Protokoll oftmals auch > bei anderen SPI Flashs das selbe? Die seriellen Flashes werden alle sehr ähnlich angesteuert, verwenden aber trotzdem häufig unterschiedliche Befehlskennungen. Zudem gibt es beträchtliche Unterschiede bei den Löschblockgrößen. Wenn Ihr in dem alten Produkt nur vorprogrammierte Flashes ohne Updatemöglichkeit im Feld und ohne Nutzung des Flashes zur Datenspeicherung einsetzen solltet, könnten sehr viele Bausteine passen. Ansonsten muss man das ganze doch sehr im Detail betrachten. Falls Du einen Baustein finden solltest, der exakt dieselben Befehle wie Euer altes Flash ("Table 3. Instruction Set") mit derselben Binärdarstellung aufweist, sind die Chancen sehr hoch, dass er als direkter Ersatz funktioniert. Ansonsten muss man eben in die Firmware schauen, welche Befehle tatsächlich verwendet werden, und schauen, ob sich das 1:1 auf den neuen Baustein abbilden lässt. Wenn man einen Blick z.B. in den Flash-Treiber Xilinx xilisf wirft, sieht man die Unmengen an Fallunterscheidungen, die dort in Abhängigkeit vom Hersteller, Baureihe und konkretem Typ getroffen werden. Das, was mittlerweile auch sehr haarig ist, sind die vielen Umbenennungen der Hersteller. Bei Flash-Hersteller nagelt fast monatlich jemand ein neues Firmenschild an die Haustür.
Thomas R. schrieb: > Ich habe mit der Software eigentlich so gut wie gar nichts zu tun und > finde mich dort auch nur sehr schlecht ein. Du solltest sie trotzdem mal darauf untersuchen, ob der Programmierer seinerzeit die ID des Speichers ausgelesen hat, um sicherzustellen, dass die Kommunikation wie gewünscht funktioniert...
Thomas R. schrieb: > Jedenfalls ist keiner mehr im Hause der sich mit der dafür geschriebenen > Software auskennt. Ich habe mit der Software eigentlich so gut wie gar > nichts zu tun und finde mich dort auch nur sehr schlecht ein. Dann poste doch mal die Sourcecodes hier und wir schauen drüber
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