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Forum: Fahrzeugelektronik Woher kommen die Verluste beim DirectDrive Antrieb


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Autor: Unwissender (Gast)
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Hallo,

habe mir ein neues Pedelec mit DirectDrive hinten angeschafft.
Der Controller kann keine Reku.

Wenn ich nun bekannte Strecken abfahre (die ich x-mal mit dem BioBike 
gefahren bin), merke ich an leichten Gefällen oberhalb von 25 km/h, dass 
der Motor deutlich bremst. Wo das BioBike ohne zu Treten immer noch 
leicht beschleunigt hat, verharrt das neue Pedelec bei 25 km/h.

Was ist nun alles für die Bremswirkung verantwortlich?
Ich nenne mal Wirbelstromverluste und Ummagnetisierungsverluste.

Wie sieht es aus mit der induzierten Spannung?
Fließt da was über den Controller ab?

Dass der stromlose DirectDrive Verluste hat, war mir klar.
Es geht mir darum, die Ursachen für die Verluste zu verstehen.

Interessant wäre auch auch, die Verluste als Wert (Watt) zu bestimmen.
Wie würde man hier am besten vorgehen?

Klaus

Autor: Teo D. (teoderix)
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Ich denke, irgendwann wird man die Induzierte Spannung auch begrenzen 
müssen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Teo D. schrieb:
> Ich denke, irgendwann wird man die Induzierte Spannung auch begrenzen
> müssen.

Die kann bei 25km/h nicht höher sein als die Akkuspannung sonst würde 
der Antrieb gar keine 25km/h schaffen.

Und wenn Du sie begrenzen willst, wohin dann mit der Energie? Einzig 
vernünftige Möglichkeit wäre zurück in den Akku, aber er sagt das kann 
oder will das Ding nicht machen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Ich hab nen 4kW Motor an meinem Roller, der bremst auch spürbar (bei 
ausgeschalteter Rekuperation), das Gefälle muss schon ziemlich 
ausgeprägt sein damit ich antriebslos rollen kann, ne normale Brücke 
reicht noch nicht. Es können eigentlich nur Verluste beim 
Ummagnetisieren sein, anders kann ich mir das auch nicht erklären.

Autor: Boerge (Gast)
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Da der beschriebene Effekt bei meinen DD im HR nicht auftritt, wird der 
Grund wohl in deinem System oder einem Defekt zu finden sein...

Autor: Unwissender (Gast)
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Teo D. schrieb:
> Ich denke, irgendwann wird man die Induzierte Spannung auch begrenzen
> müssen.

Bei einem Konkurrenzprodukt (MIT Reku) steht in der BA, dass man nicht 
schneller wie 55 km/h fahren sollte, da sonst das System beschädigt 
werden könnte. Bei meinem Bike (OHNE Reku) findet sich in der BA ein 
solcher Hinweis nicht.

Autor: JJ (Gast)
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25 km/h klingen jetzt ein wenig danach, als würde das Rad bewusst auf 
diese Geschwindigkeit abbremsen. Die Frage ist wo die Energie bleibt...

Möglichkeit 1: Die wird irgendwo in Wärme umgesetzt.
Möglichkeit 2: Das Rad rekuperiert heimlich, es wird aber nicht als 
Feature beworben weil du es nicht bewusst als Bremse nutzen kannst. 
(Keine Lizenz oder einfach nur kein Schalter dafür)

Autor: Gegeg J. (cdfgdfgdfhsdklklk)
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bei gleichstrommotren geht es wieder zurück in den Akku über die 
Diodenwirkungn der Fets.
Bei Drehstrommoten wird es vermutlich in wärme umgewandelt..bis einer 
der Fets platzt

Autor: Physikalische Modelle (Gast)
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Gegeg J. schrieb:
> Bei Drehstrommoten wird es vermutlich in wärme umgewandelt..bis einer
> der Fets platzt

Wenn drei Halbbrücken den Drehstrommotor direkt aus dem Akku befeuern, 
ist das falsch. Vermutlich™ platzt der Akku wenn du zuviel rekuperierst.

Autor: Fred F. (feuerstein7)
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Wäre vielleicht ganz spannend, zu erfahren um welchen Antrieb es sich 
handelt. Go Swiss, BionX, oder????

Autor: Mani W. (e-doc)
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Liegt wohl an den Vorschriften:

Definition Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec
Das Fahrrad ist in der StVO zunächst definiert als ein Fahrzeug, das mit 
einer Vorrichtung zur Übertragung der menschlichen Kraft auf die 
Antriebsräder ausgestattet ist. Aber auch Fahrräder mit 
Tretunterstützung, sogenannte Pedelecs, und E-Bikes, also elektrisch 
angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung, sind Fahrrad im Sinne der 
StVO. Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale 
Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die 
Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein.

Folglich wird die Elektronik das Fahrrad bremsen und nicht über
25 km/h laufen lassen...

: Bearbeitet durch User
Autor: A. S. (achs)
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Mani W. schrieb:
> Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale
> Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die
> Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein.
>
> Folglich wird die Elektronik das Fahrrad bremsen und nicht über
> 25 km/h laufen lassen...

Quelle dazu?

Autor: Teo D. (teoderix)
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A. S. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale
>> Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die
>> Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein.
>>
>> Folglich wird die Elektronik das Fahrrad bremsen und nicht über
>> 25 km/h laufen lassen...
>
> Quelle dazu?

"Mit einer Unterstützung beim Treten bis maximal 25 km/h (plus Toleranz) 
und einer Nenndauerleistung des Motors von 250 Watt gelten Pedelecs als 
Fahrrad."
(https://www.e-bikeinfo.de/recht/gesetzliche-vorschriften-e-bikes-pedelecs)

Autor: Mani W. (e-doc)
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A. S. schrieb:
> Quelle dazu?

Guckst Du bitte selbst!

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Wenn nicht rekuperiert wird, wird eben gechoppert. Die Endstufe 
schliesst dann definiert die Motorwicklung kurz. Wird u.a. auch in 
kleinen Windkrafträdern bei Sturm gemacht.

Autor: Al3ko -. (al3ko)
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Mani W. schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Quelle dazu?
>
> Guckst Du bitte selbst!

Du redest von "Vorschriften", und wenn dich jemand danach fragt, 
antwortest du mit "guck selbst"? Entweder kannst du deine Aussage mit 
der jeweiligen Quelle belegen, und dann hat dein Beitrag eine hohe 
fachliche Qualität, oder du belässt es dabei, und dann ist dein Beitrag 
fachlich genau so Murks wie mein jetziger Beitrag.

Gruß,

Autor: MaWin (Gast)
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Teo D. schrieb:
> A. S. schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale
>>> Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die
>>> Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein.
>>>
>>> Folglich wird die Elektronik das Fahrrad bremsen und nicht über
>>> 25 km/h laufen lassen...
>>
>> Quelle dazu?
>
> "Mit einer Unterstützung beim Treten bis maximal 25 km/h (plus Toleranz)
> und einer Nenndauerleistung des Motors von 250 Watt gelten Pedelecs als
> Fahrrad."
> (https://www.e-bikeinfo.de/recht/gesetzliche-vorschriften-e-bikes-pedelecs)

Und was hat jetzt Dein Zitat mit der Aussage davor und dem Problem des 
TO dzu tun?
Richtig: gar nichts.

Autor: Roland E. (roland0815)
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Es kann tatsächlich sein, dass der Hersteller in einer Art 
vorauseilendem Gehorsam das Teil auf 25km/h bremst, wenn nicht 
getrampelt wird. Solche Ersatzhandlungen kommen in DE öfter mal vor um 
bei unklarer Zulassungslage keinen Stress mit der Prüfstelle zu haben. 
Siehe auch Tagfahrlicht bei Autos.

Man sollte aber die reine Bremswirkung durch die Anwesenheit des Motors 
nicht unterschätzen. Schon ein Nabendynamo bremst merklich. Zumindest 
wenn man ein wirklich frei rollenden Fahrrad gewöhnt ist.
Bei den ganzen E-Prothesen fehlt ein Freilauf am Motorausgang.

: Bearbeitet durch User
Autor: Teo D. (teoderix)
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MaWin schrieb:
> Und was hat jetzt Dein Zitat mit der Aussage davor und dem Problem des
> TO dzu tun?
> Richtig: gar nichts.

Lass es dir von Papa o. Mama erklären. Ist ja nur ein Satz, das wird 
schon klappen, nur Mut.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Ob der Motorcontroller bremst oder nicht lässt sich mit Sicherheit 
herausfinden wenn man mal zu Testzwecken den Motor komplett abklemmt. Da 
müsste eine Steckverbindung sein.

Dann wird auch wieder alles auf die rein technische Frage aus Post 1 
reduziert und man braucht keine Hobbyjuristen mehr die irgendwas daher 
spekulieren.

Autor: Boerge (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Ob der Motorcontroller bremst oder nicht lässt sich mit Sicherheit
> herausfinden wenn man mal zu Testzwecken den Motor komplett abklemmt. Da
> müsste eine Steckverbindung sein.

Ohne zu wissen, um welches System es sich handelt, wäre es 
empfehlenswert, mit solchen Tips vorsichtig zu sein...

Bei meinem System zB kann bei abgetrennt getriebenem Motor die im Motor 
sitzende Endstufe durchknallen :(

Autor: Juergen P. (optronik)
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Die Bremswirkung wird durch einen sogenannten Aktiven Kurzschluss 
erwirkt. Hier werden die Motorphasen kurzgeschlossen.

Warum (Batterieschutz, Bauteilschutz, falsch interpretierte gesetzl. 
Anforderungen, ...) und bei welcher Drehzahl es erfolgt wird der 
Hersteller wissen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Boerge schrieb:
> die im Motor
> sitzende Endstufe

Wer baut denn so einen Krampf in einen Nabenmotor ein, da ist doch gar 
kein Platz?!

Natürlich meinte ich mit meinem Vorschlag den Motor von der Elektronik 
abzuklemmen, anders gäbs doch gar keinen Sinn, es ging doch gerade darum 
zu testen ob es die Elektronik ist die den Motor bremst!

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Juergen P. schrieb:
> Die Bremswirkung wird durch einen sogenannten Aktiven Kurzschluss
> erwirkt. Hier werden die Motorphasen kurzgeschlossen.

Mit kurzgeschlossenen Motorphasen fährst Du nicht, da machst Du ne 
Vollbremsung.

Autor: Boerge (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Boerge schrieb:
>> die im Motor
>> sitzende Endstufe
>
> Wer baut denn so einen Krampf in einen Nabenmotor ein, da ist doch gar
> kein Platz?!

Andere Perspektive: der Platzbedarf der Endstufe sinkt dafür enorm bei 
aktivem Cooling...und bei DD-Nabenmotoren ist groß eine günstige Bauform 
;)

Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Bernd K. schrieb:
> Juergen P. schrieb:
>> Die Bremswirkung wird durch einen sogenannten Aktiven Kurzschluss
>> erwirkt. Hier werden die Motorphasen kurzgeschlossen.
>
> Mit kurzgeschlossenen Motorphasen fährst Du nicht, da machst Du ne
> Vollbremsung.

Hatte ich oben schon geschrieben. Es wird durch Kurzschluss gebremst, 
aber nicht durch einen andauernden. Beim Choppern wird kurzzeitig die 
Wicklung gebrückt. Die Bremswirkung wird umso höher, je länger gebrückt 
wird.

Autor: Karl (Gast)
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Boerge schrieb:
> und bei DD-Nabenmotoren ist groß eine günstige Bauform

Was soll das heißen? Bei Nabenmotoren ist groß nie günstig. Wegen 
Trägheitsmoment und r² und so.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Matthias S. schrieb:
> Es wird durch Kurzschluss gebremst,
> aber nicht durch einen andauernden. Beim Choppern wird kurzzeitig die
> Wicklung gebrückt. Die Bremswirkung wird umso höher, je länger gebrückt
> wird.

Ja, aber warum sollte das Ding bremsen wenn er gar nicht bremsen will? 
Das ist ein Fahrrad! Wer würde ein Fahrrad mit angezogener Bremse 
kaufen? Das wäre ja dann eher ein Heimtrainer den man sich ins 
Wohnzimmer stellen kann! Entweder ist es kaputt oder es bremsen 
tatsächlich nur die Eisenverluste im Motor, was ich für sehr 
wahrscheinlich halte, denn die existieren tatsächlich immer und können 
nicht wegdiskutiert werden. Bei großen Motoren sind die schon deutlich 
spürbar.

Wenn er mal die Motorwicklungen abklemmen würde (wenn das geht) während 
das Fahrrad hochgebockt ist und er am Rad dreht, einmal mit und einmal 
ohne, dann wäre dieser Punkt sehr schnell geklärt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)
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Bernd K. schrieb:
> Ja, aber warum sollte das Ding bremsen wenn er gar nicht bremsen will?

Deswegen:

Roland E. schrieb:
> Es kann tatsächlich sein, dass der Hersteller in einer Art
> vorauseilendem Gehorsam das Teil auf 25km/h bremst, wenn nicht
> getrampelt wird.

Wenn man trampelt, kann der Controller ja auch die Bremsung einstellen. 
Du hattest bloß die technische Möglichkeit des Chopperns angezweifelt, 
die es aber ohne weiteres gibt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Boerge (Gast)
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Karl schrieb:
> Boerge schrieb:
>> und bei DD-Nabenmotoren ist groß eine günstige Bauform
>
> Was soll das heißen? Bei Nabenmotoren ist groß nie günstig.

Aus der Perspektive von Drehmoment, Wärmeabfuhr und Drehzahl imho schon.

Autor: A. S. (achs)
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Teo D. schrieb:
> Lass es dir von Papa o. Mama erklären. I

Sorry, nein. Die Aussagen von Manni W höre ich zum ersten Mal und sind 
durch keine von dir verlinkten oder mir bekannten Vorschriften gedeckt. 
Deshalb habe ich ihn gefragt.

Autor: J. T. (chaoskind)
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Boerge schrieb:
> Bei meinem System zB kann bei abgetrennt getriebenem Motor die im Motor
> sitzende Endstufe durchknallen

Wenn bei abgetrenntem Motor die Endstufe abbraucht, wenn der Motor 
gedreht wird, dann ist die Endstufe wohl doch nicht abgetrennt gewesen.

Autor: Johannes S. (jojos)
Datum:

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Matthias S. schrieb:
> Deswegen:
>
> Roland E. schrieb:
>> Es kann tatsächlich sein, dass der Hersteller in einer Art
>> vorauseilendem Gehorsam das Teil auf 25km/h bremst, wenn nicht
>> getrampelt wird.

So einen Mist würde keiner kaufen weil es nicht mal gesetzlich nötig 
ist. Ein Rentnerrad? Selbst da gibt es viele die noch schneller fahren 
können. Laut herbert sind die Räder sowieso alle frisiert.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

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J. T. schrieb:
> Boerge schrieb:
>> Bei meinem System zB kann bei abgetrennt getriebenem Motor die im Motor
>> sitzende Endstufe durchknallen
>
> Wenn bei abgetrenntem Motor die Endstufe abbraucht, wenn der Motor
> gedreht wird, dann ist die Endstufe wohl doch nicht abgetrennt gewesen.

Und wenn die so falsch konstruiert ist daß das überhaupt passieren kann 
dann würd ich die schleunigst wieder verkaufen und was gescheites holen 
bevor es tatsächlich passiert.

Autor: Unwissender (Gast)
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JJ schrieb:
> 25 km/h klingen jetzt ein wenig danach, als würde das Rad bewusst auf
> diese Geschwindigkeit abbremsen.

Sorry, das war von mir ungut formuliert: Das Bike bremst nicht ab 25 
km/h, sondern es bremst, wenn der Motor abschaltet. Auch ein Fahren mit 
stromlosem Motor geht zäh ohne Ende. Merkt man besonders, wenn es etwas 
abwärts geht. Hier läuft das Bio-Rad von selber, während man bei dem 
Pedelec mit DD-Antrieb hinten etwas mit treten muss, um die 
Geschwindigkeit des Bio-Bikes zu halten.

Fred F. schrieb:
> Wäre vielleicht ganz spannend, zu erfahren um welchen Antrieb es sich
> handelt. Go Swiss, BionX, oder????

AEG - bringt aber niemanden weiter, weil ein riesen-Schwindel.
Wer den Motor baut, weiß niemand.
Das Bike ist aber "Made in Germany" (wer's glaubst, wird selig)

Bernd K. schrieb:
> Wenn er mal die Motorwicklungen abklemmen würde (wenn das geht) während
> das Fahrrad hochgebockt ist und er am Rad dreht, einmal mit und einmal
> ohne, dann wäre dieser Punkt sehr schnell geklärt.

Gute Idee, wobei das Hinterrad schon mit angestecktem Motorcontroller 
deutlich bremst. Nicht so stark wie ein guter Seitenläufer-Dynamo, aber 
viel fehlt da nicht.

Autor: Johannes S. (jojos)
Datum:

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Hast du schonmal im Pedelec-Forum gefragt? Da sind eigentlich alle 
Antriebe und auch deren Nachteile bekannt.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Unwissender schrieb:
> AEG - bringt aber niemanden weiter, weil ein riesen-Schwindel.

AEG ist nur noch ne Wortmarke die man lizensieren kann wenn man mal 
schnell nen klingenden Namen für sein Produkt braucht. Die AEG AG wurde 
1996 aufgelöst und nach einer durchzechten Nacht hat man beschlossen die 
Wortmarke an den nächstbesten zu verscherbeln auf daß damit beliebig 
Schindluder getrieben werden möge.

: Bearbeitet durch User
Autor: Mani W. (e-doc)
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Al3ko -. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> A. S. schrieb:
>>> Quelle dazu?
>>
>> Guckst Du bitte selbst!
>
> Du redest von "Vorschriften", und wenn dich jemand danach fragt,
> antwortest du mit "guck selbst"? Entweder kannst du deine Aussage mit
> der jeweiligen Quelle belegen, und dann hat dein Beitrag eine hohe
> fachliche Qualität, oder du belässt es dabei, und dann ist dein Beitrag
> fachlich genau so Murks wie mein jetziger Beitrag.

Tja!

Ich hab es auch nur gelesen...

Also Murksbeitrag, wie Du selbst schreibst...

: Bearbeitet durch User
Autor: Harald W. (wilhelms)
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Mani W. schrieb:

> Aber auch Fahrräder mit
> Tretunterstützung, sogenannte Pedelecs, und E-Bikes, also elektrisch
> angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung, sind Fahrrad im Sinne der
> StVO.

...und das Motorfahrrad = Mofa ist auch ein Fahrrad?

Autor: Unwissender (Gast)
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Johannes S. schrieb:
> Hast du schonmal im Pedelec-Forum gefragt? Da sind eigentlich alle
> Antriebe und auch deren Nachteile bekannt.

Das war nicht meine Intention, sondern mich interessiert, welche 
Faktoren für das nicht erwünschte Bremsen verantwortlich zeichnen.

Man könnte auch anders fragen: Was müsste man tun, um das unerwünschte 
Bremsen zu beseitigen oder zumindest stark zu reduzieren. Wahrscheinlich 
irgendwas, was richtig Geld kostet und deswegen macht es keiner.

Wie sieht es aus mit:

- dünnere Bleche verwenden ?
- andere Bleche verwenden ?

Autor: Unwissender (Gast)
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Angenommen ich rolle mit zwei nahezu identischen Bikes (je 100 kg mit 
Fahrer) ein Gefälle hinunter, das eine Bike mit Leerlaufnabe erreicht 
eine Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h, das andere mit DD-Motor hinten 
erreicht nur 30 km/h.

Lässt sich aus dem Geschwindigkeitsunterschied eine Bremsleistung in 
Watt errechnen?

Autor: Unwissender (Gast)
Datum:

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Bernd K. schrieb:
> AEG ist nur noch ne Wortmarke die man lizensieren kann wenn man mal
> schnell nen klingenden Namen für sein Produkt braucht.

Eben, und genau das nenn ich einen riesen Schwindel.
Ähnlich mit Grundig, Blaupunkt, Telefunken, Zündapp, Kreidler ...

Autor: Otto P. (Gast)
Datum:

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Unwissender schrieb:
> Was ist nun alles für die Bremswirkung verantwortlich?
> Ich nenne mal Wirbelstromverluste und Ummagnetisierungsverluste.

Wikipedia schreibt dazu:

- Hystereseverluste
- Wirbelstromverluste
- Exzess- oder Zusatzverluste
- Nachwirkungsverluste

https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenverluste

Und hier das gesamte Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetkern

Autor: chris (Gast)
Datum:

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JJ schrieb:
> Die Frage ist wo die Energie bleibt...
>
> Möglichkeit 2: Das Rad rekuperiert heimlich, es wird aber nicht als
> Feature beworben weil du es nicht bewusst als Bremse nutzen kannst.
> (Keine Lizenz oder einfach nur kein Schalter dafür)

Es rekuperiert nicht sondern es wird die Gleichstrombremse eingeschaltet 
sprich ein stehendes Magnetfeld bremst dich auf die vrogegeben 25km/h 
ab!

Autor: Unwissender (Gast)
Datum:

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chris schrieb:
> Es rekuperiert nicht sondern es wird die Gleichstrombremse eingeschaltet
> sprich ein stehendes Magnetfeld bremst dich auf die vrogegeben 25km/h
> ab!

Dann bleibt immer noch die Frage, wo die Energie bleibt.

Wenn es länger ein Gefälle hinab geht, müssen schnell mal 500 Watt als 
Wärme abgeführt werden. Ein Bremswiderstand incl. Gebläse wäre wohl 
nicht zu übersehen.

Autor: A. S. (achs)
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chris schrieb:
> Es rekuperiert nicht sondern es wird die Gleichstrombremse eingeschaltet
> sprich ein stehendes Magnetfeld bremst dich auf die vrogegeben 25km/h
> ab!

Da sind wir wieder bei der gegenstandlosen Behauptung, für die bisher 
nur Roland eine sinnvolle Vermutung beigetragen hat:

Roland E. schrieb:
> Es kann tatsächlich sein, dass der Hersteller in einer Art
> vorauseilendem Gehorsam das Teil auf 25km/h bremst, wenn nicht
> getrampelt wird.

Autor: Schlaues Kerlchen (Gast)
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Unwissender schrieb:
> Angenommen ich rolle mit zwei nahezu identischen Bikes (je 100 kg mit
> Fahrer) ein Gefälle hinunter, das eine Bike mit Leerlaufnabe erreicht
> eine Höchstgeschwindigkeit von 35 km/h, das andere mit DD-Motor hinten
> erreicht nur 30 km/h.

35 km/h - 30 km/h = 5 Watt ?

Autor: Boerge (Gast)
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Unwissender schrieb:
> Wenn es länger ein Gefälle hinab geht, müssen schnell mal 500 Watt als
> Wärme abgeführt werden. Ein Bremswiderstand incl. Gebläse wäre wohl
> nicht zu übersehen.

500W ist sicher mächtig übertieben (bei mir brechen bei ~600W die 
Speichen weg) und passen auch nicht plausibel zu der von dir 
beschriebenen Bremswirkung "etwas stärker als Seitenläuferdynamo".

daher solltest du von sehr viel weniger ausgehen, die durchaus im 
Controller verbrannt werden können. Schnapp dir doch einfach ein 
IR-Thermometer und schon wird dir klarer, wo es warm wird... ;)

btw...Kreuzotter ist ein Rechner für Leistungen am Rad

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

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Boerge schrieb:
> bei mir brechen bei ~600W die Speichen weg

Das Drehmoment am angetriebenen Rad bestimmt wann die Speichen 
wegbrechen, nicht die Leistung.

600W bei kleiner Drehzahl: brachiales Drehmoment, Salto rückwärts. 600W 
bei voller Fahrt: relativ moderates Drehmoment, gerade genug um den 
Fahrtwind zu kompensieren.

: Bearbeitet durch User
Autor: Boerge (Gast)
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das Drehmoment beim Rekupieren ist nicht angegeben, nur die Leistung 
wird ermittelt und ausgegeben.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Boerge schrieb:
> das Drehmoment beim Rekupieren ist nicht angegeben, nur die Leistung
> wird ermittelt und ausgegeben.

Das Drehmoment wird wahrscheinlich konstant gehalten sonst fühlt sich 
die Bremse irgendwie seltsam an, also wird die Leistung bei geringer 
werdender Geschwindigkeit kleiner.

Autor: Unwissender (Gast)
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Boerge schrieb:
> 500W ist sicher mächtig übertieben (bei mir brechen bei ~600W die
> Speichen weg) und passen auch nicht plausibel zu der von dir
> beschriebenen Bremswirkung "etwas stärker als Seitenläuferdynamo".

Wir sind aktuell beim Rekupieren und da entsprechen 600 Watt einer eher 
normalen Verzögerung. Die von mir beschriebenen Bremswirkung "etwas 
stärker als Seitenläuferdynamo" bezog sich auf die Bremswirkung des 
DirectDrive, die systembedingt vorhanden ist, siehe 
Beitrag "Re: Woher kommen die Verluste beim DirectDrive Antrieb"

Autor: chris (Gast)
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A. S. schrieb:
> Da sind wir wieder bei der gegenstandlosen Behauptung, für die bisher
> nur Roland eine sinnvolle Vermutung beigetragen hat:

Bisher hab ich nicht einen gesehen der sich mit dem Aufbau des DDA's 
beschäftigt hat aber mir eine "gegenstandslose Behauptung" unterstellen!

Man wird did Forum immer schlechter. Bevor du damit umherschmeißt 
beschäftige dich erstmal mit FU's und Antriebstechnik!

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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chris schrieb:
> Bisher hab ich nicht einen gesehen der sich mit dem Aufbau des DDA's
> beschäftigt hat aber mir eine "gegenstandslose Behauptung" unterstellen!

Die Vermutung(!) das Rad würde absichtlich bremsen oberhalb von 25km/h 
weil der Hersteller das so gewollt hat ist zumindest so derart 
unwahrscheinlich, abwegig und an den Haaren herbeigezogen daß es schon 
eines stichhaltigen Beweises bedürfte um auch nur anzufangen darüber 
nachzudenken das zu glauben.

Insofern war es also keine gegenstandslose Behauptung sondern nur eine 
gegenstandslose Vermutung. Während Behauptungen schwerer wiegen sind 
bloße Vermutungen normalerweise völlig straffrei, also kannst Du Dich 
als entlastet von jeglichen Vorwürfen betrachten.

Gegenstandslos ist es aber trotzdem.

: Bearbeitet durch User
Autor: Unwissender (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Die Vermutung(!) das Rad würde absichtlich bremsen oberhalb von 25km/h
> weil der Hersteller das so gewollt hat ist zumindest so derart
> unwahrscheinlich, abwegig und an den Haaren herbeigezogen ...

Solch ein Bike-Hersteller würde nicht ein einziges Bike verkaufen.
Warum: Weil es andere Bike-Hersteller gibt, die dies nicht tun.
Man hat also Alternativen.

Real wird in den Bike-Foren permanent heiß diskutiert, welches Bike 
(bzw. welcher Antrieb) über 25 km/h am leichtesten läuft, denn dies ist 
ein ganz entscheidendes Kaufkriterium.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Unwissender schrieb:
> Real wird in den Bike-Foren permanent heiß diskutiert, welches Bike
> (bzw. welcher Antrieb) über 25 km/h am leichtesten läuft, denn dies ist
> ein ganz entscheidendes Kaufkriterium.

Ja nun, nur liegt da der Bosch PerformanceCX nur im Mittelfeld und wird 
trotzdem gekauft wie blöde.

Autor: chris (Gast)
Datum:

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Bernd K. schrieb:
> Die Vermutung(!) das Rad würde absichtlich bremsen oberhalb von 25km/h
> weil der Hersteller das so gewollt hat ist zumindest so derart
> unwahrscheinlich, abwegig und an den Haaren herbeigezogen daß es schon
> eines stichhaltigen Beweises bedürfte um auch nur anzufangen darüber
> nachzudenken das zu glauben.

hier mal die Gesetzliche Grundlage das der Motor nur bis 25km/h 
unterstützen darf und danach eben nur mit reiner Muskelkraft schneller 
als 25km/h möglich sind.

Unwissender schrieb:
> Dann bleibt immer noch die Frage, wo die Energie bleibt.

Die Energie kann im Zwischenkreis bis zu einer gewissen 
Spannungserhöhung führen die entweder gespeichert wird zB.: 
HOCHVOLTBATTERIE oder KONDENSATOR
oder wie du schon richtig geschrieben hast abgeleitet und in Wärme 
umgesetzt werden kann/muss/soll.

Die Bremsung selbst kann hart erfolgen, obiger Beitrag von mir, oder 
aber regelbar in dem der Schlupf genutzt wird. In dem das Rad/Rotor dem 
Stator folgt in dem die Frequenz des Stators veringert wird. Daraus 
folgt eine Induzierung vom Rad/Rotor in den Stator aber bei regelbaren 
Schlupf
(Drehzahldifferenz ->
gering = geringes Megnetfeld = geringer Strom/Spannung sanftes 
Bremsen/Beschleunigen
groß = starkes Megnetfeld = hoher Strom/Spannung = starkes 
Bremsen/Beschleunigen)

Jenachdem welcher ROATION dominanter ist. QUASI intrinsisch oder 
extrinssich

Gewisse andere Kleinigkeiten müssen zwar auch angepasst werden aber zum 
Grundvertsändniss verweise ich mal auf

https://studyflix.de/elektrotechnik/asynchronmaschine-1427
Youtube-Video "Asynchronmotor"

https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumrichter

Falls die Frage aufkommt: Mensch der FU wird aber mit Wechselspannung 
berieben. Ist erstmal richtig.
ABER der ZwischenKreis arbeitet mit DC und somit kann man am Eingang 
auch DC anlegen und vom PRINZIP, nur mit Gleichspannung betreiben....

Wissenstransferleistung nun wird der FU in solch einem DDA, spezieller 
ausgelegt sein z.B. auf 48V und Peakspannungen auf ca 100V.
Das PRINZIP bleibt aber unabhängig der Spannnungen/Ströme/Leistungen 
unvorstellbar IDENTISCH.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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chris schrieb:
> hier mal die Gesetzliche Grundlage das der Motor nur bis 25km/h
> unterstützen darf und danach eben nur mit reiner Muskelkraft schneller
> als 25km/h möglich sind.

Ja, so siehts aus. Ich denke auch die Hersteller haben sich das von 
ihrer jeweiligen Rechtsabteilung ganz genau erklären lassen. Ich glaub 
nicht daß die den Gesetzestext nicht kennen.

Und von automatisch Bremsen über 25 steht da offensichtlich nichts.

Autor: chris (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Und von automatisch Bremsen über 25 steht da offensichtlich nichts.

Erschwerter Freilauf oder eben doch aktive Bremsung wenns Berg ab geht 
wenn eben nicht getreten wird

Autor: Walter S. (avatar)
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Mani W. schrieb:
> Das Fahrrad ist in der StVO

nein, in der StVZO

Mani W. schrieb:
> Aber auch Fahrräder mit
> Tretunterstützung, sogenannte Pedelecs, und E-Bikes, also elektrisch
> angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung, sind Fahrrad im Sinne der
> StVO.

nein, nur Pedelecs zählen als Fahrräder

Autor: Roland E. (roland0815)
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Bernd K. schrieb:
> chris schrieb:
>> hier mal die Gesetzliche Grundlage das der Motor nur bis 25km/h
>> unterstützen darf und danach eben nur mit reiner Muskelkraft schneller
>> als 25km/h möglich sind.
>
> Ja, so siehts aus. Ich denke auch die Hersteller haben sich das von
> ihrer jeweiligen Rechtsabteilung ganz genau erklären lassen. Ich glaub
> nicht daß die den Gesetzestext nicht kennen.
>

Niedlich, wie ihr euch in dem Verhalten deutscher Prüfhäuser auskennt. 
Was im Gesetzestext steht ist das Eine, was das Prüfhaus interpretiert 
zählt. Siehe dazu auch das Eintrageverhalten von TÜV und Co bei 
Sidepipes vor den Jahr 2000...

Jetzt diskutiert ihr doch mal mit eurer benannten Stelle für etwa 6tEuro 
pro Tag Prüfstandkosten ob rollen (ohne Tretunterstützung) über 25kmh 
vom Gesetzestext gedeckt ist oder nicht. Im Lande der Richter und 
Bedenkenträger...Viel Spaß.

Wie schon geschrieben, es ist eine reine Vermutung, basierend auf dem 
typisch deutschen Verhalten seit etwa 25 Jahren.
Denn auch ein leer laufender 6W Nabendynamo bremst schon merklich. Wie 
sehr bremst dann einer mit 600?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> was das Prüfhaus interpretiert

Welchen Teil der Vorschrift, welchen Satz, welche Formulierung könnte 
man denn Deiner Meinung nach auch nur im Entferntesten dahingehend 
interpretieren daß eine geschwindigkeitsabhängige Bremsvorrichtung 
eingebaut sein muß?

Autor: Roland E. (roland0815)
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Bernd K. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> was das Prüfhaus interpretiert
>
> Welchen Teil der Vorschrift, welchen Satz, welche Formulierung könnte
> man denn Deiner Meinung nach auch nur im Entferntesten dahingehend
> interpretieren daß eine geschwindigkeitsabhängige Bremsvorrichtung
> eingebaut sein muß?

Es geht nicht darum, ob eine Bremse eingebaut wird, sondern wie die 
Abschaltung der Unterstützung aussehen darf und muss. Wie weiter oben 
schon festgestellt wurde, bremst ein frei laufender EC-Motor über die 
Freilaufströme einer unangesteuerten H-Brücke von selbst.
Um das zu unterdrücken, müsste die Brücke auch über 25kmh aktiv passend 
zur Geschwindigkeit angesteuert werden.
*Dokumentiere und Entwickle das jetzt so, dass es das Prüfhaus schluckt 
und in der heutigen Zeit kein E-Motorrad durch die Hintertür wittert.*
Merkste was? Es ist für alle Beteiligten (der Kunde gehört nicht dazu) 
einfacher die Elektronik über 25kmh einfach aus zu machen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Roland E. schrieb:
> Es geht nicht darum, ob eine Bremse eingebaut wird, sondern wie die
> Abschaltung der Unterstützung aussehen darf und muss. Wie weiter oben
> schon festgestellt wurde, bremst ein frei laufender EC-Motor über die
> Freilaufströme einer unangesteuerten H-Brücke von selbst.

Soso. Also ein E-Bike komplett ohne Akku kann man auch fahren. Das 
sollte doch extrem Bremsen. Und es bremst auch ein wenig. Aber nicht 
übermäßig.
Und es gibt auch Hersteller da kann der Motor quasi auskuppeln um noch 
weniger Widerstand beim Fahren ohne Unterstützung zu haben.

Autor: Roland E. (roland0815)
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Cyblord -. schrieb:
>
> Soso. Also ein E-Bike komplett ohne Akku kann man auch fahren. Das
> sollte doch extrem Bremsen. Und es bremst auch ein wenig. Aber nicht
> übermäßig.
> Und es gibt auch Hersteller da kann der Motor quasi auskuppeln um noch
> weniger Widerstand beim Fahren ohne Unterstützung zu haben.

Definiere: "ein wenig".
Beim Fahrrad machen 10W am Hinterrad schon mal 5 kmh aus.
Ein mechanischer Freilauf ist die beste Lösung, kostet aber Geld.
Die Leute, die sich hier am lautesten darüber aufregen, dass ihr 
Mumienhilfsgestell nicht über 25 kommt, schaffen auf einen normalen 
Fahrrad grade mal die Hälfte. Da wundert es nicht wenn bei 
Geschwindigkeiten über 25 plötzlich die Unterstützung weg fällt das 
Gejammer groß ist. Ist aber wahrscheinlich gar nicht so viel 
Bremswirkung. Nur Luftwiderstand.

PS: Bremsen des Motors ist für mich in dieser Diskussion alles, was an 
Energieverlust über einen Freilauf hinausgeht. Das können 2W sein oder 
200W.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> Wie weiter oben
> schon festgestellt wurde, bremst ein frei laufender EC-Motor über die
> Freilaufströme einer unangesteuerten H-Brücke von selbst.

Nein, tut er nicht, wie kommst Du denn auf dieses schmale Brett?

Wenn die Brücken nicht angesteuert werden und hochohmig sind fließt 
überhaupt kein Strom. Dann bremsen nur noch die Eisenverluste im Stator.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn die Brücken nicht angesteuert werden und hochohmig sind fließt
> überhaupt kein Strom. Dann bremsen nur noch die Eisenverluste im Stator.

Wie kommst du darauf, Roland bräuchte Fakten und Wissen um über E-Bikes 
zu lästern? Das geht doch wunderbar auch ganz befreit von solchem 
Unsinn.

Autor: Klaus (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> Wenn die Brücken nicht angesteuert werden und hochohmig sind fließt
> überhaupt kein Strom. Dann bremsen nur noch die Eisenverluste im Stator.

Die Bodydioden der FETs vergessen? Die bilden eine wunderbare 
Drehstrombrücke und wenn die Drehzahl hoch genug ist, lädt die sogar den 
Akku auf. Und alles ohne Ansteuerung.

MfG Klaus

Autor: Roland E. (roland0815)
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Eben.
Aber was interessieren in der heutigen Welt schon Fakten.

Aber vielleicht baut cyblord noch bipolar, weil ihm die FETs immer 
abrauchen. Da muss er nicht über Bodydioden nachdenken.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Klaus schrieb:
> Die Bodydioden der FETs vergessen? Die bilden eine wunderbare
> Drehstrombrücke und wenn die Drehzahl hoch genug ist, lädt die sogar den
> Akku auf. Und alles ohne Ansteuerung.

Der Motor ist so dimensioniert daß die Generatorspannung bei allen zu 
erwartenden Drehzahlen niedriger ist als die Akkuspannung. Es müsste 
schon eine selten schrottige Konstruktion sein wenn einem schon bei beim 
normalen  Bergabrollen jedesmal gleich der Akku explodiert.

Autor: Roland E. (roland0815)
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Bernd K. schrieb:
>
> Der Motor ist so dimensioniert daß die Generatorspannung bei allen zu
> erwartenden Drehzahlen niedriger ist als die Akkuspannung.

Dsf. Danke, setzen fünf.
Ein Elektromotor ist eine Stromquelle. Der erzeugte Strom an einer 
hochohmigen Senke erzeugt locker Spannungen die über der 
Auslegungsspannung der Maschine liegen. Ein E-Motor ist prinzipiell in 
der Lage die nennleistung auch wieder zurückzugewinnen.
Damit speist er den Akku locker nach.

Es müsste
> schon eine selten schrottige Konstruktion sein wenn einem schon bei beim
> normalen  Bergabrollen jedesmal gleich der Akku explodiert.

Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas 
Berge hinunter. Und dann gibt es noch das BMS im Akku.

Falls der Hersteller übervorsichtig ist, choppert er den Strom bei 
vollem Akku per Kurzschluss weg. (Womit wir wieder beim Bremsen sind).

Ihr wollt Entwickler sein? Ihr macht mir Angst...

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Roland E. schrieb:
> Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas
> Berge hinunter.

Tut man nicht?

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> Falls der Hersteller übervorsichtig ist, choppert er den Strom bei
> vollem Akku per Kurzschluss weg. (Womit wir wieder beim Bremsen sind).

Bei einer vernünftigen Auslegung filießt kein Strom den man 
"wegchoppern" muß, da fließt überhaupt kein Strom, er kann zum Beispiel 
einfach den Motor so dimensionieren daß die Generatorspannung im 
normalen Betrieb niemals höher als die Akkuspannung wird, so wie man das 
üblicherweise auch macht. Und sicherheitshalber noch ne Diode einbauen 
wenn Reku eh nicht vorgesehen ist.

: Bearbeitet durch User
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas
> Berge hinunter.

Du lebst im Flachland? Schonmal Berge gesehen? Im Fernsehen wenigstens, 
wenn schon nicht im Urlaub?

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Cyblord -. schrieb:

>> Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas
>> Berge hinunter.
>
> Tut man nicht?

Wohnst Du genau auf einer Bergspitze?

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Harald W. schrieb:
> Cyblord -. schrieb:
>
>>> Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas
>>> Berge hinunter.
>>
>> Tut man nicht?
>
> Wohnst Du genau auf einer Bergspitze?

Wäre das die einzige Möglichkeit um lange Bergstrecken mit einem Fahrrad 
bergab zu fahren?

Und ja es gibt TATSÄCHLICH Leute die wohnen etwas weiter oben und fahren 
also erstmal bergab. Unglaublich diese Flachländer.

: Bearbeitet durch User
Autor: Klaus (Gast)
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Roland E. schrieb:
> Normal rollt man nicht mit einem vollen Akku minutenlang mit Vollgas
> Berge hinunter.

Mit Vollgas auf keinen Fall, da bei über 25kmh die Brücke aus ist. Und 
ein Akku, der einen Motor mit 250W Nenndauerleistung versorgt, verträgt 
auch mal 250W an Ladung, so denn soviel überhaupt anfällt bevor es das 
Rad aus der nächsten Kurve trägt.

MfG Klaus

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Harald W. schrieb:
> Wohnst Du genau auf einer Bergspitze?

Du warst echt noch nie in ner bergigen Gegend. Mach mal Urlaub.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Klaus schrieb:
> Und
> ein Akku, der einen Motor mit 250W Nenndauerleistung versorgt, verträgt
> auch mal 250W an Ladung

Aber nicht wenn er voll ist. Dann fliegt er einem um die Ohren oder 
schaltet sich ganz ab. Nichts davon ist vom Hersteller gewünscht. Also 
wird das ganze System von vornherein so ausgelegt daß so ein 
unkontrollierter Zustand überhaupt nicht erst eintreten kann, es sei 
denn jemand bastelt es sich selbst zusammen aus falsch ausgewählten und 
falsch verschalteten China-Komponenten.

: Bearbeitet durch User
Autor: DümmerGehtImmer (Gast)
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Klaus schrieb:
> Mit Vollgas auf keinen Fall, da bei über 25kmh die Brücke aus ist. Und
> ein Akku, der einen Motor mit 250W Nenndauerleistung versorgt, verträgt
> auch mal 250W an Ladung, so denn soviel überhaupt anfällt bevor es das
> Rad aus der nächsten Kurve trägt.

Na ja, ich war vor zwei Jahren auf dem Sellajoch in Urlaub. Wenn man von 
dort morgens beschliesst nach Canazai runterzufahren hat man 12,5 km und 
fast 800 Höhenmeter bergab.
Und ja trotz Passstraße kann man es da auch immer mal schön mit 50 
laufen lassen.
Wenn man abends den Akku voll geladen hat weil man eigentlich weiter in 
die Berge wollte, aber wegen gemeldeten Gewittern morgens beschliesst 
runter zu fahren, dann ist der Akku voll und kann die Energie der 800 Hm 
nicht aufnehmen.

Autor: Roland E. (roland0815)
Datum:

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Bernd K. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> Falls der Hersteller übervorsichtig ist, choppert er den Strom bei
>> vollem Akku per Kurzschluss weg. (Womit wir wieder beim Bremsen sind).
>
> Bei einer vernünftigen Auslegung filießt kein Strom den man
> "wegchoppern" muß, da fließt überhaupt kein Strom, er kann zum Beispiel
> einfach den Motor so dimensionieren daß die Generatorspannung im
> normalen Betrieb niemals höher als die Akkuspannung wird

[ ]Du hast verstanden wie ein Elektromotor funktioniert.

(Resterguss gelöscht)

Autor: Roland E. (roland0815)
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DümmerGehtImmer schrieb:
>
> dort morgens beschliesst nach Canazai runterzufahren hat man 12,5 km und
> fast 800 Höhenmeter bergab.
> Und ja trotz Passstraße kann man es da auch immer mal schön mit 50
> laufen lassen.
>

Bei gerade mal 6% Gefälle kommen keine 50 Sachen zusammen ohne 
zusätzlich zu treten. Und selbst wenn, die 15 Minuten Minimalladung 
versenkt das BMS.

Neuer Versuch?

Autor: DümmerGehtImmer (Gast)
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Roland E. schrieb:
> Bei gerade mal 6% Gefälle kommen keine 50 Sachen zusammen ohne
> zusätzlich zu treten. Und selbst wenn, die 15 Minuten Minimalladung
> versenkt das BMS.
Hab ich irgendwo geschrieben daß man dort konstant 50 fährt? Wenn du das 
annimmst, dann hast du im Leben noch keine Passtraße gesehen.

Wenn man wirklich keine Ahnung hat dann sollte man einfach mal seine 
Finger still halten.

Roland E. schrieb:
> [ ]Du hast verstanden wie ein Elektromotor funktioniert.

[ ]Du hast verstanden daß es nicht DEN EINEN Elektromotor gibt? Ein BLDC 
Motor erzeugt als Generator eine der Drehzahl proportionale 
Generatorspannung und ist mitnichten eine Stromquelle, schon gar nicht 
eine ideale!

Also selber setzen 6!

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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DümmerGehtImmer schrieb:
> [ ]Du hast verstanden daß es nicht DEN EINEN Elektromotor gibt? Ein BLDC
> Motor erzeugt als Generator eine der Drehzahl proportionale
> Generatorspannung und ist mitnichten eine Stromquelle, schon gar nicht
> eine ideale!
>
> Also selber setzen 6!

Und das erstaunliche ist, er sitzt seit Stunden schon an einem mit dem 
Internet verbundenen PC, er hätte also schon längst mal kurz googeln 
können und ein paar Sachen nochmal schnell querlesen weil ihn der 
verdächtig starke Gegenwind eigentlich hätte verunsichern müssen.

Autor: DümmerGehtImmer (Gast)
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Bernd K. schrieb:
> weil ihn der
> verdächtig starke Gegenwind eigentlich hätte verunsichern müssen.

Dunning-Kruger-Effekt

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> die 15 Minuten Minimalladung
> versenkt das BMS.

Wie klein (in Zahlen) ist denn "minimal" wenn man vom Sellajoch nach 
Canazai herunter rekuperiert (um mal bei dem Beispiel zu bleiben) und 
welche Leistung oder wieviel Arbeit kann das BMS wegheizen bevor es 
geschmolzen ist (auch in Zahlen bitte)?

: Bearbeitet durch User
Autor: Roland E. (roland0815)
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Bernd K. schrieb:
> Roland E. schrieb:
>> die 15 Minuten Minimalladung
>> versenkt das BMS.
>
> Wie klein (in Zahlen) ist denn "minimal" wenn man vom Sellajoch nach
> Canazai herunter rekuperiert (um mal bei dem Beispiel zu bleiben) und
> welche Leistung oder wieviel Arbeit kann das BMS wegheizen bevor es
> geschmolzen ist (auch in Zahlen bitte)?

Na nach deiner Aussage NULL, weil ja dein Superduper 
Spannungserzeugender BLDC-Motor keinen Strom produziert.

Realistisch sind es auf der og Strecke etwa 1Ah (bei einem 36V-Akku), 
welche in den Akku zurückgespeist würden.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Roland E. schrieb:
> Na nach deiner Aussage NULL, weil ja dein Superduper
> Spannungserzeugender BLDC-Motor keinen Strom produziert.

Wenn der Motorcontroller keinen Strom entnimmt produziert er auch 
keinen. Dazu muß er auch nicht "superduper" sein sondern nur genauso 
gebaut wie alle anderen auch.

> Realistisch sind es auf der og Strecke etwa 1Ah (bei einem 36V-Akku),
> welche in den Akku zurückgespeist würden.

Du glaubst also das BMS-Platinchen in der Batterie setzt eine 
Viertelstunde lang 144W in Wärme um ohne dabei mit der Wimper zu zucken? 
Das würde beim ersten Anzeichen von Überspannung an den Zellen 
kurzerhand die Schutzschaltung triggern, ich schätze mal so nach 
spätestens 5 Sekunden würdest Du einen Ruck spüren und das Rad läuft 
frei weil die Batterie beschlossen hat sich abzuklemmen.

So einen Murks baut keiner. Wenn der Akku randvoll ist oder wenn der 
Fahrer nicht bremsen will wird auch nicht rekuperiert und fertig, der 
Motor kann dann frei drehen. Warum irgendwelchen aufwendigen Extramurks 
einbauen wenns auch ganz simpel und einfach und preisgünstiger geht?

: Bearbeitet durch User
Autor: Ich WeißEsAuchNichtBesser! (Gast)
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Mhh,
ich denke ein bisschen Wirbelstromverluste und Ummagnetisierung ist 
recht klar.
Aber das mit den 55 km/h finde ich schon seltsam:

Unwissender schrieb:
> Bei einem Konkurrenzprodukt (MIT Reku) steht in der BA, dass man nicht
> schneller wie 55 km/h fahren sollte, da sonst das System beschädigt
> werden könnte. Bei meinem Bike (OHNE Reku) findet sich in der BA ein
> solcher Hinweis nicht.

Ich fahre mit dem Mountainbike im flachen im Windschatten 45 km/h im 
Verkehr mit. Bergrunter sind es sicher immer wieder mal über 55 km/h. 
Ich fahre allerdings klassisch ;).

Ich wäre jetzt schon davon ausgegangen, dass ab einer Bestimmten 
Spannung ein Brems-Chopper wirkt. Macht man da nichts? Kann man den 
Motor nicht via Zenerdiode "kurzschließen"? Die Motorwicklung sollte ja 
ein paar Watt verbraten können.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
Datum:

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Ich WeißEsAuchNichtBesser! schrieb:
> Ich wäre jetzt schon davon ausgegangen, dass ab einer Bestimmten
> Spannung ein Brems-Chopper wirkt. Macht man da nichts?

Wo willst Du das hinchoppern, willst Du noch einen riesen Kühlkörper 
spazieren fahren der mittlere bis hohe dreistellige Leistungen 
wegsteckt?

> Kann man den
> Motor nicht via Zenerdiode "kurzschließen"?

Wenn Du ne Zenerdiode findest die 500 Watt oder so in dem Dreh aushält 
und das Gewicht für deren Kühlkörper rumschleppen willst dann 
sicherlich.

Die 55km/h wird genau die Geschwindigkeit sein bei der die 
Generatorspannung die Akkuspannung übersteigt. Dann kann der 
Motorcontroller nicht mehr verhindern daß über die Body-Dioden 
unkontrolliert Strom in den Akku zurückfließt.

Bei dem anderen Fahrzeug ohne Rekuperation ist vielleicht noch ne Diode 
in der Zuleitung zur Batterie eingebaut weil es eh nicht rekuperieren 
soll, oder dessen Motor hat ne höhere Drehzahlkonstante so daß es dort 
erst bei so absurd hohen Geschwindigkeiten passiert daß man es nicht für 
erwähnenswert hielt. Oder es hat nen mechanischen Freilauf.

: Bearbeitet durch User

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