Guten morgen zusammen. Durch Zufall bin ich an einen sehr betagten Drucker gekommen, einen NEC Spinwriter 3515. Leider mit einen defekt, den ich so nicht ausmachen kann. Gerät zieht -laut Schätzeisen- 6w und macht gar nichts. Einzigst R1 wird gut warm. So lag meine Vermutung bei den beiden Elkos. Denn nach gut 30 Jahren hätten die auch hinüber sein können. Nach Tausch durch neue mit sehr ähnlichen Werten bleibt es dabei, R1 wird an die 100°C warm. Da dies alles für mich zu Umständlich ist, entschied ich mich für einen Umbau zu eine Art Walzenplotter. Dann kam mir aber die Idee, das die ganze Druckersteuerung doch auch ein Arduino übernehmen können könnte. Hat jemand von euch so etwas (ähnliches) schon einmal umgesetzt oder hat Links zu anderen, ähnlichen Projekten? Im Grunde bräuchte es ja nur eine H-Brücke pro Stepper, also 3, und einen passenden Transistor für den "Schlagbolzen". Oder denke ich da gerade zu einfach? Alles weitere kann man ja nach und nach dazu basteln, wie zB die Papierende-Erkennung. Ein Hall-Sensor für den Druckschlitten-Anschlag ist bereits verbaut und kann -denke ich mal- genutzt werden.
Sind die Motoren denn noch gangbar? Eventuell hängt ein Motor (verharzung des Schmierstoffes) und sorgt deshalb für die Last in der Schaltung?
Thomas schrieb: > Sind die Motoren denn noch gangbar? Eventuell hängt ein Motor > (verharzung des Schmierstoffes) und sorgt deshalb für die Last in der > Schaltung? Hatte alles geprüft. Alles geht leicht und fluffig. Auch wurden die Motoren alle von der Steuerplatine abgesteckt und getestet. Nichts. Noch nicht einmal die Power-LED beginnt zu leuchten.
Prüfe mal in welcher Stellung der Umschalter für die Netzspannung steht. Der könnte irgendwo auf der Rückseite des Gehäuses sein. Dann poste bitte mal den Schaltplan in mindestens doppelter Auflösung. P.S Wird langsam Zeit, dass man mal caritative Einrichtungen für zu Unrecht verdächigte Kondensatoren gründet. Na ja.
Theor schrieb: > Schaltplan in mindestens doppelter Auflösung. Doppelter von was? Inzwischen werden die Forderungen hier irrational.
Thomas schrieb: > Eventuell hängt ein Motor Bei Schrittmotoren spielt es für die Stromaufnahme i.A. keine Rolle, ob sie blockiert sind. Sind sie blockiert, ist der Fehler deutlich zu hören.
Peter G. schrieb: > eine H-Brücke pro Stepper, also 3 Eher eine H-Brücke pro Stepperwicklung, 2 pro Motor, wenn das 4-Draht Motoren sind. Der Drucker lässt sich aber recht leicht mit 17V speisen, um das Netzteil als Fehlerquelle auszuschliessen. Peter G. schrieb: > o lag meine Vermutung bei > den beiden Elkos. Denn nach gut 30 Jahren hätten die auch hinüber sein > können. Nippon Chemicon? Du scherzest. Die halten nochmal 30 Jahre und sind auch nur mit 100Hz belastet.
Paul schrieb: > Theor schrieb: >> Schaltplan in mindestens doppelter Auflösung. > > Doppelter von was? > Inzwischen werden die Forderungen hier irrational. FAKT: im PDF-Anhang kann ich den Schaltplan gut zoomen und sehr gut alle Details lesen. Das Vorschaubild hingegen ist nur bedingt tauglich, mit zoomen ist da nix rauszuholen. Ist halt bloss ein... Vorschaubild. FAZIT: Sonntags so früh im Monat ist die MECKEREI nach mehr Auflösung UNANGEMESSEN. Theor (Gast) soll sich für seine Forderung schämen.
Prüfe, ob alle genannten Spannungen an CN2 vorhanden sind. Prüfe den Spannungswahlschalter und dessen Funktion. Robert
gewichtetes Auflösungsmittel schrieb: > im PDF-Anhang kann ich den Schaltplan gut zoomen und sehr gut alle > Details lesen. Das Vorschaubild hingegen ist nur bedingt tauglich Darauf bin ich auch schon einmal herein gefallen. > Theor (Gast) soll sich für seine Forderung schämen. So schnell schäme ich mich nicht. Es gibt Schlimmeres.
Theor schrieb: > Der könnte irgendwo auf der Rückseite des Gehäuses sein. Ist im inneren und sehr Interessant. Muss mindestens an zwei stellen umgestellt werden: Zum einen der umlegeschalter im Plastikröhrchen und zum anderen dieser -ich nenne ihn mal- Brückenaufbau. Steht aber alles auf 230v. Hätte wohl auch einen tollen Effekt gegeben, wenn der irgendwo auf 115v gestanden Hätte :-) @R. F. (rfr): "Prüfe den Spannungswahlschalter und dessen Funktion." Siehe oben :-) Spannungen werde ich gleich nochmal angehen. Hatte es gestern kurz getestet, bevor ich das Service-Manual hatte, soweit war aber alles auf 0v. Hier gibt es das komplette Service-Manual, http://www.bitsavers.org/pdf/nec/spinwriter/ Das ganz unten mit 13MB, falls da mal jemand drüber schauen möchte. Netzteil ist Seiten 98-99 und Seite 123-124
Also wenn du willst kannste den auch mir geben ;) Das wäre der passende Drucker für unser MIPS CPU TTL Grab: http://www.fritzler-avr.de/spaceage2/index.htm Wenn ich das im Manual richtig sehe, dann hat der 3515 ein serielles Interface, aber mit viel mehr Handshakeleitungen als man heutzutage hat? Das wäre kein Problem, die Buskarte müssen wir eh selber bauen.
@ Peter G. Tja. Die 230/115V Umschaltung wäre auch zu einfach gewesen. Schade. Spannungen testen scheint mir jetzt gerade der richtige nächste Schritt. Ich hoffe, Du schaffst es, das Ding zu reparieren. Das PDF ist hoch genug aufgelöst. Habe nur das Vorschaubild gesehen. Mein Fehler.
Das Primärnetzteil macht offensichtlich nur 17V, da könne man messen ob ein Kurzschluß drauf ist, und wenn nicht externe 17V einspeisen. Auch mal prüfen, ob das Startnetzteil funktioniert (T1, Spannung an C9).
*.* schrieb: > Auch mal prüfen, ob das Startnetzteil funktioniert (T1, Spannung an C9). 10,4V C9/C51 (Einen C9 finde ich absolut nicht, nur den C51, der -laut plan- ein C9 sein könnte. Kommt hin, oder?) Ausgang Gleichrichter (RC1) _- 318Vdc / 702Vac Ausgang T1: 13Vac Ausgang RC2 = 12Vdc Ein und Ausgang PT1 = 0v überall Muss jetzt erst einmal für vernünftige Beleuchtung hier sorgen.
13V AC zu 12V DC ist etwas wenig - vielleicht ist der Kondensator taub geworden.
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