Dübel ausreichend für SAT-Wandhalterung?

Gast #5960781
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Moin,
ich möchte gerne meine SAT-Schüssel an die Wand bringen und bin mir 
unsicher ob die Dübel samt passenden Sechskantschrauben die ich noch 
hier habe ausreichend sind.

Ich habe diesen Wandhalter:

https://www.durasat.de/Montagematerial/Stahl-Wandhalter-60-cm-D-50mm.html

und eine 75er Schüssel

Meine Wand ist eine Ziegelwand auf der sich noch 6cm 
Styropor/Wärmedämmung aus den 90ern befinden.

Ich habe hier noch fischer Langschaftdübel SXRL 10 x 180 FUS mit den 
entsprechenden Sechskantschrauben. Reichen die zur Befestigung oder 
müssen es unbedingt die Thermax-Dübel sein?
Gast #5960798
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Du musst auf jeden Fall in die Ziegel gehen!
Zwar gibt es heute Dübel, die die auftretende Last in eine 
Styroporplatte einbringen können, aber bei böigem Wind (oder bei der 
Montage nahe einer Hausecke) könnte das ganze leicht zu schwingen 
anfangen.
Im digitalen Umfeld sind Ja-/Nein-Informationen nicht schlecht, beim 
Fernsehempfang aber weniger.
Gast #5960800
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MaWin schrieb:
> Vergiss das mit der Dämmung, du musst an die Wand schrauben.

Leider ist die ganze Wand damit eingepappt und auf dem Dach möchte ich 
das Ding nicht haben, an der Wand kann ich das außerhalb des 
Blitzschutzbereichsmontieren und komme leichter ran.

Peter P. schrieb:
> Mit 6cm langen Stahlhülsen in M10 gehts auch auf der Dämmung.

Hast du einen Link für mich?
Gast #5960813
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Ich würde Metallröhrchen, als Abstandhalter über die Schrauben schieben, 
sodass der Antennenfuß nicht primär auf der weichen Unterlage schwingen 
kann, sondern auf den steifen Röhrchen aufliegt.
So vermeidest Du auch, dass der Antennenfuß langsam ins Styropor 
einsinkt. Durch abwechselnd Hitze und Kälte kommt es doch zu reichlich 
wechselnden Zugkräften.
Gast #5960822
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Heimwerker goto Baumarkt!Nimm lange Dübel, 4 große V2A Unterlegscheiben 
und ein passendes Stück Rohr, eine Kartusche Silikon zur Abdichtung 
gegen Regenwasser. WENN es richtiger Ziegel sein sollte, hält der Dübel 
mit dem kurzen Distanzrohr, bei Hohlziegeln wie Poroton braucht man 
bessere Dübel!
Angehängte Dateien:
#5960824
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Oh Gott, es geht schon wieder los! MaWin: Er will die Sat Schüssel nicht 
an die Dämmung schrauben, sondern in die Wand, die Dämmung ist nur 
davor.
Ich warte bis der nächste kommt und sagt: "Das gibt eine Kältebrücke!"

Wenn du die SXRL Dübel nimmst, wird es wohl so sein, dass es beim 
anziehen der Schrauben die Dämmung nach innen zieht. Das Kunststoff ist 
am Schaft wahrscheinlich nicht stark genug. Ich denke aber ,wenn man 
normale Tox Dübel nimmt, und ein 6cm Rohr, es gut halten wird. (Das Rohr 
überbrückt zwischen Wand und Sat Halterung.) Ziegel ist nicht gleich 
Ziegel: Bei den alten Vollziegel am alten Haus, hält es im Ziegel super, 
aber wehe man erwischt die Fuge. die ist so bröselig, dass da gar nichts 
halten will, außer man klebt.
Letztens hatte ich so ein Dämmziegel da hielt mit Schlag gebohrt nichts, 
ohne Schlag ging es.
Der Thermax Dübel ist natürlich das beste für dein Vorhaben.

Und noch was: Ist es neueres Haus mit Betondecke, dann kann man 
vielleicht die Schüssel so versetzen, dass man in Beton bohren kann...
Gast #5960850
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Amateur schrieb:
> Ich würde Metallröhrchen, als Abstandhalter über die Schrauben schieben,
> sodass der Antennenfuß nicht primär auf der weichen Unterlage schwingen
> kann, sondern auf den steifen Röhrchen aufliegt.
> So vermeidest Du auch, dass der Antennenfuß langsam ins Styropor
> einsinkt. Durch abwechselnd Hitze und Kälte kommt es doch zu reichlich
> wechselnden Zugkräften.

Das ist ein recht guter Tipp. Du musst auf jeden Fall für eine stabile 
Auflagefläche sorgen.
Gast #5960856
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Wenn du Hülsen nimmst, sollte deren Wandstärke aber nicht zu dünn sein. 
Sonst könnte der Druck auf den Putz/Ziegel zu groß werden und die Hülsen 
sich dort hinein bohren.
Ich kenne diese Art der Dämmung nicht, aber wäre es möglich, die Dämmung 
auf 15x15cm zu entfernen und die Halterund direkt auf den Ziegel zu 
schrauben?
Dann das verbleibende Loch wieder zu dämmen. Allerdings ist die 
Herausforderung dann, das ganze so dicht zu bekommen, dass kein Wasser 
eindringen kann...
Gast #5960891
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Hubert M. schrieb:
> Er will die Sat Schüssel nicht
> an die Dämmung schrauben, sondern in die Wand, die Dämmung ist nur
> davor.

Nun, die Erfahrung sagt: Die aus der Wand heruasstehenden Schrauben in 
der Dämmung sind ein Problem.

Das erste ist natürlich, wenn man einfach die Platte gegen die Dämmung 
zieht, daß die Dämmung nicht gegenhalten kann, sondern plattegdrückt 
wird, der Oberputz bricht.

Aber selbst wenn man das mit Röhrchen verhindert: Die Schüssel wackelt 
an den Schrauben, die wackeln mit, und die Dämmung kann die Schraube, 
mit oder ohne Röhrchen, nicht abstützen sondern es entsteht ein Spalt 
zwischen Schraube und Dämmung bzw. dem Oberputz der Dämmung. Es läuft 
Wasser rein, tränkt die Dämmung und du kannst die Dämmung wegschmeissen. 
Die wenigsten haben wasserabweisendes XPS oben an der Wand, meist EPS.

Bloss weil Langts? zu faul ist aufs Dach zu steigen oder eine Stange in 
den Garten einzugraben.
Gast #5960925
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Ich wuerde wohl entsprechend lange Gewindestangen durch
die Ziegel benutzen. Wenn es die Daemmung dann ein wenig eindrueckt,
einfach mit den Muttern wieder nachziehen...

Die auftretende Windlast bei einem Orkan der Staerke 12 ist nicht ohne.

Ich gehe mal davon aus, dass die Wand dir gehoert.
Gast #5960939
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... schrieb:
> Ich wuerde wohl entsprechend lange Gewindestangen durch
> die Ziegel benutzen. Wenn es die Daemmung dann ein wenig eindrueckt,
> einfach mit den Muttern wieder nachziehen...

Und über die Zeit wird die Dämmung schön eingedrückt, die schützende 
Putzschicht zerstört und zumal hat man vier unnötig durchgehende Löcher 
in der Wand...
Wackeln wird die Konstruktion auch noch, da die Dämmschicht keinen 
ausreichenden Widerstand bei Wind bietet.
#5960952
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der im ersten Beitrag genannte Schüsselhalter hat ja wirklich einenn 
ziemlich kleinen Fuß, er scheint ja kaum Handflächen-groß zu sein.

Ich empfehle eine "Auflage" in 30 x 30 cm oder 40 x 40 cm, an der der 
Fuss angeschraubt wird. In den 4 Ecken der Auflage jeweils ein stabiles 
Rohr hinein, welches sich passend an den Klinkern im Untergrund, und an 
die Rückseite der Auflage anschmiegt.

Wenn die Rohre in den Ecken z.B. 8 cm lang sind (bei 6 cm Isolierung), 
dann steht die Platte 2 cm vor der Wärmedämmung und drückt diese auch 
nicht ein. Die Rohre in der Isolierung solllten aber gut eingeschäumt 
werden, damit kein Wetter oder Viecher da rein kommen.

Windkräfte gehen dann nur in die Platte hinein, und beschädigen nicht 
die Putzschicht der Dämmung.
Gast #5960964
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Für solche schwierige Situation, muß es denn unbedingt so eine 
Monsterschüssel sein?
Ich begreife das nicht!

Eine mit 42cm reicht doch locker für ASTRA.
Es würde alles massiv entschärfen.
Oder eine SELFSAT.

In die Dämmung würde ich auf keinen Fall gehen.
Ich habe das auf einem Balkon mal abgebrochen. Drunter war kein mass. 
Beton.
Und bei Ziegel, wenn du bei einem Loch auf eine Fuge kommst, geht das 
Gemurkse weiter.
Gast #5960981
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Thermax 16/170 mit dem zugehörigen Injektionsmörtel und Abdichtung wirds 
werden. Ein Nachbar zwei Häuser weiter, stand vor demselben Problem, 
soll wie Bombe halten und an seiner Dämmung ist auch nichts kaputt oder 
nass.
Danke für die verschiedenen Lösungsvorschläge und zu bedenkenden Dinge.
Gast #5961010
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Die einfachste Methode ist doch eine lacnge Stockschraube...

Ich würde die Dämmung soweit entfernen, dass ich vernünftig hantieren 
kann. Stockschrauben ordentlich eindrehen...Scheibe drauf, Mutter drauf 
und festziehen....dann eine Mutter auf Außenkante Dämmung, Scheibe 
drauf, Antennenfuß, Scheibe, Mutter...festziehen....der Vorteil...man 
kann noch über die Muttern justieren und auch Gegenhalten beim 
Festziehen. Den freigeschnittenen Bereich vorsichtig mit Montageschaum 
auffüllen, beschneiden und partiell anputzen.
Gast #5961308
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Langts? schrieb:
> Thermax 16/170 mit dem zugehörigen Injektionsmörtel und Abdichtung wirds
> werden. Ein Nachbar zwei Häuser weiter, stand vor demselben Problem,
> soll wie Bombe halten und an seiner Dämmung ist auch nichts kaputt oder
> nass.
Na dann viel Glück!

Meine Meinung: sowas baut man nur einmal, aber dann richtig, also 
wirklich verwindungssteif und fest "wie Bombe". Jeder Pfusch wird zum 
sich rächenden Tamagotchi.
Ich befinde bereits den Halter als untauglich (augenscheinlich zu 
elastisches Minirohr, und viel zu kleine Auflagefläche an der Wand, 
speziell bei der grossen Länge des Hebelarmes) für die Windlast einer 
scharf fokussierenden 75er.
Gast #5961316
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2 Cent schrieb:
> Na dann viel Glück!
>
> Meine Meinung: sowas baut man nur einmal, aber dann richtig, also
> wirklich verwindungssteif und fest "wie Bombe". Jeder Pfusch wird zum
> sich rächenden Tamagotchi.

Richtig, darum habe ich mich nun für die Thermaxteile entschieden. Die 
Gewinde werden die Wand reingemörtelt, der Konus schaut dann noch ca. 
1mm raus, so dass nichts direkt auf Putz liegt und keine Druckkräfte auf 
die Dämmung ausgeübt werden.
Wenn Leute damit ihre Markisen aufhängen können, wird's für so ne 
SAT-Schüssel schon reichen.
Gast #5961343
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Langts? schrieb:

> Wenn Leute damit ihre Markisen aufhängen können, wird's für so ne
> SAT-Schüssel schon reichen.

Nein, nein, so geht das nicht. Wenn die Experten in diesem Forum sagen, 
das geht nicht, dann geht das nicht. Weil, das sind Experten, die kennen 
sich damit auch. Und mit allem anderen, was es in der Welt so geben 
könnte, natürlich auch. Zwar noch nie gesehen, geschweige denn gemacht, 
aber egal. Experten.
#5961358
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Langts? schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Vergiss das mit der Dämmung, du musst an die Wand schrauben.
>
> Leider ist die ganze Wand damit eingepappt und auf dem Dach möchte ich
> das Ding nicht haben, an der Wand kann ich das außerhalb des
> Blitzschutzbereichsmontieren und komme leichter ran.
>
> Peter P. schrieb:
>> Mit 6cm langen Stahlhülsen in M10 gehts auch auf der Dämmung.
>
> Hast du einen Link für mich?

Baumarkt, Verlängerung für M12 Stockschrauben z.B
Schlosserei,  Sanitärinstallateur
Gast #5961468
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Langts? schrieb:
> 2 Cent schrieb:
>> Na dann viel Glück!
>>
>> Meine Meinung: sowas baut man nur einmal, aber dann richtig, also
>> wirklich verwindungssteif und fest "wie Bombe". Jeder Pfusch wird zum
>> sich rächenden Tamagotchi.
>
> Richtig, darum habe ich mich nun für die Thermaxteile entschieden. Die
> Gewinde werden die Wand reingemörtelt, der Konus schaut dann noch ca.
> 1mm raus, so dass nichts direkt auf Putz liegt und keine Druckkräfte auf
> die Dämmung ausgeübt werden.
Ok, gute Dübel, alles richtig (und wichtig) mit der mechanisch 
unbelasteten Dämmung wie von anderen bereits Beschrieben, am Umsetzen. 
Dein Einzelteil hat nun eine theoretisch solide Basis; ändert leider nix 
an dem Einwand des Hebels der Wandanschlussstelle. Bitte beachte:
Beitrag "Re: Dübel ausreichend für SAT-Wandhalterung?"

Auch meinen Einwand bitte komplett nochmal lesen.

> Wenn Leute damit ihre Markisen aufhängen können, wird's für so ne
> SAT-Schüssel schon reichen.
Nö!
Markisen sollen nur gegen runterfallen gesichert werden.
Eine (präzise) 75cm-Schüssel ist sehr (oder ansonsten sinnlos; durch 
eine bessere ersetzbar) richtungsabhängig. Bei dieser "Kampfklasse" 
erwarte ich guten Antennengewinn und sehr präzise(!) Reflektorform.
Zweck: Auch bei schlechtwetter (Wind UND Regen UND Schnee) Datenkontakt 
zu haben.
Dein ganzes Konstrukt geht doch schon mit leichten Furzwinden (wie ein 
Markenhersteller solch 600mm lange dünnströhrchen anbieten mag???) den 
Bach herunter. Zerstörung der Fassade inklusieve.

Praktisches Beispiel btdt einer präzisen (so soll es sein!) 
60cm-Schüssel gepresst aus tragendem 2mm-Stahl; an den Rändern der 
Schüssel nur ein/zwei Millimeter absolut verzogen oder verdreht 
(horizontal/vertikal egal) := null Empfang. Entsprechend brachialstabiel 
aufgebaut. Alltag: Brachialpegel, kein Unwetter kann dem Ding was 
anhaben.

Muss man hald windstabil aufbauen.
Gast #5961542
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Das mit der Auflegefläche verstehe ich, die könnte ich noch vergrößern.
Aber jetzt mal Butter bei die Fische. 75er Schüssel ist nen halber m² 
Fläche, bei 160km/h Wind wirken im ungünstigen Fall 1kN ca.? Also rund 
100kg, das sollten 4 solcher eingemörtelten Gewindestangen doch 
abkönnen.
Gast #5961560
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2 Cent schrieb:
> viel zu kleine Auflagefläche an der Wand

Als ich vor vielen Jahren SAT ans Haus bringen wollte, fand ich die 
handelsüblichen Halter wenig vertrauenswürdig und außerdem überteuert.

Hier lagen ein paar Reste 40mm-Stahlrohr (Loro-X) herum. Ein Bekannter 
lieferte eine Stahlplatte 300x300mm / 3mm stark, Schweißen kann ich 
alleine. Das hängt mit 8 Dübeln 8mm an der Nachkriegshauswand und da 
bewegt sich nichts. Wenn ich da mal dran muß, wird die Anlegeleiter mit 
einem Gurt am Antennenträger gesichert.

Vom Bauablauf hat es sich so ergeben, dass der SAT-Halter montiert wurde 
bevor das Dämmsystem kam. Dennoch habe ich damals Putz abstemmen müssen, 
um auf der undefinierten Wand eine Position zu finden, wo alle Dübel 
tragen.
#5961572
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So kann man das auch machen.

Die Bilder machte ich auf einer Almhütte (1550m).

Eine Einschraubmutter nach 'DIN 7965' war dem Monteur vermutlich nicht 
bekannt. Die hinter der Bretterverkleidung befindliche Isolation, welche 
die Halterung nicht wirklich tragen konnte, wurde gemeinhin ignoriert.

Letztlich musste ein Weidezaundraht (dort reichlich vorhanden) 
herhalten, dass der Azimut mit Hilfe der Regenrinnenhalterungen 
eingestellt werden konnte.

Meine Familie konnte mein herzliches Lachen ob der Lösung nicht wirklich 
interpretieren.

JuTi
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Beitrag #5961939 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5961942
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Luna schrieb:

> Ich würde dir auch Stahldübel empfehlen, die halten auf jeden Falls viel
> besser.

Wenn "richtige" Steine oder Beton vorhanden ist, kann man auch
geschlitzte Messingdübel nehmen. Dort wird dann eine passende
metrische Gewindestange eingeschraubt. An vier solcher M6-
Dübel habe ich meinen alten 48cm-Röhrenfernseher aufgehängt.
Der ist sicherlich deutlich schwerer als Deine "Schüssel",
allerdings habe ich im Schlafzimmer keine Windlast.
Gast #5962136
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Holger R. schrieb:
> die VDE sagt, Dübel aus Thermoplast sind verboten.
> Also Stahldübel und die Schüssel auf die Wand.

Ja im Atomkraftwerk sind Metalldübel üblich. Im AKW ist die Wand aber 
gaaanz selten aus Hohlziegeln oder Watte, sondern eher aus hochfestem 
Beton. :-) Deswegen kann die Befestigung sehr verschieden sein.
Gast #5962240
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michael_ schrieb:
> Lach schrieb:
>> Holger R. schrieb:
>>> die VDE sagt, Dübel aus Thermoplast sind verboten.
>>
>> Zeig doch mal wo die VDE das sagt. Seit wann hat der VDE was zu Dübeln
>> zu sagen?
>
> Doch, deshalb wird der BER nie fertig.

Die haben auch kein Problem mit Dübeln, sondern mit Pfosten. Genuer 
gesagt mit Vollpfosten ;)
#5962245
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Wenn die Wand eventuell aus Hohlziegeln ist, würde ich Klebedübel mit 
Gewindestange verwenden. Wenn die Dinger fest sind kann man die Ritzen 
in der Dämmung auschäumen. Danach eine Platte ca. 300x300x10 mm auf 
Abstand von der Dämmung befestigen. Ob man darauf den mikrigen 
Antennenhalter oder was eigenes befestigt ist dem Erbauer überlassen. 
Wenn er Mist baut kann er jederzeit eine neue Platte hinhängen.
Vermutlich überträgt die Schüssel drahtlos zum Receiver... ;-)
#5962482
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Gast #5962495
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Oder M12 Gewindestangen mit Distanzierung (zB Mutter und Kontermutter) 
und kleben. Da gibt's so Stahlnetze in Dübelform auch noch...
Das hält und man kann es auch noch gut abdichten, damit kein Wasser in 
die Fassade rinnt.
Wenn das unterhalb vom Dach ist, ist die Abdichtung sowieso einfach.

Hilti Hit & Co ist jetzt auch nicht so teuer.
Gast #5965139
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Das Ergebnis hält wie Bombe und hat auch schon ein ordentliches windiges 
Unwetter hinter sich.
Es sind übrigens die Fischer Thermax M12/110, für die größeren ist die 
Dämmung nicht dick genug und der Konus würde zu weit rausschauen.
Es war ein bisschen Frickelscheiße, aber ging, man muss nur sehr zügig 
mit dem Injektionsmörtel unterwegs sein.
Die Kabel werden über ein M25 Leerrohr in den Dachboden geführt, Bohrung 
abgedichtet mit Fischer Multi Kleb- und Dichtmasse und die 
Kabelzwischenräume im Rohr mit Mineralwolle ausgestopft.
Gast #5965589
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Langts? schrieb:
> Das Ergebnis hält wie Bombe und hat auch schon ein ordentliches windiges
> Unwetter hinter sich.
Mit montiertem Spiegel, oder ohne? -SCNR
Naja, wenns bei Wind Empfangsprobleme gibt wirst du sicherlich hier 
berichten.

Tipp: lass die Koaxkabel innen 2m zu lang baumeln, wenn (in 15 Jahren) 
aussen das Sonnenlicht und Wetter die Kabel gefetzt hat, dann kannste 
einfach frisches Koax "nachschieben".
Gast #5965715
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Ja auch mit Schüssel :-)

Da drüber ist gleich das Giebelfenster. Ich kann Schüssel und LNB 
(gerade so) mit der Hand erreichen. Von draußen nach drinnen hab ich 
Kathrein 115 genommen, geht direkt auf die Erdungsschelle. Innen dann 
110. Soweit passt erstmal alles
Gast #5966165
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2 Cent schrieb:
> Mit montiertem Spiegel, oder ohne? -SCNR
> Naja, wenns bei Wind Empfangsprobleme gibt wirst du sicherlich hier
> berichten.

Quatsch. Bei so einer Halterung und Wind gibt es keine Probleme.
1000 fache Sicherheit.
Kann mich irren, aber es sieht nach einer 6cm Halterung aus.

Ich habe auch so eine Halterung mit 6cm Rohr.
Aber "nur" 8mm Schwerlastanker als Befestigung.
Der TO hat dagegen 12mm!

Bei mir hängt aber eine 90cm Schüssel und zusätzlich eine 
Dreheinrichtung dran.

> Tipp: lass die Koaxkabel innen 2m zu lang baumeln, wenn (in 15 Jahren)
> aussen das Sonnenlicht und Wetter die Kabel gefetzt hat, dann kannste
> einfach frisches Koax "nachschieben".

Nach über 20 Jahren habe ich noch nie deine Zerfallserscheinungen 
gesehen.

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