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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Bezugsquelle für kleines USB Dongle Gehäuse


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Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Hallo,
ich möchte gerne meinem BLE SWD Debugger einen extra USB Dongle 
beilegen, der z.B. auf einem nrf52840 aufbaut. Es gibt einige zu kaufen, 
nur leider sind die meisten sehr klobig und daher habe ich überlegt, so 
einen dongle in kleineren Stückzahlen ggf. selbst zu entwickeln.

Wie immer, ist bei "kleineren Stückzahlen" dass Gehäuse ein Problem. Ich 
finde 1000ende USB-Dongle, in dem üblichen, sehr kleinen Format. Was ich 
nicht finden kann, ist ein Anbieter für entsprechende Gehäuse.

Ich habe mal einen BLE Dongle bei mir auseinander genommen und ein paar 
Fotos gemacht. Hat jemand von euch eine Bezugsquelle für so kleine 
Gehäuse?

schöne Grüße,

Torsten

Autor: Danish B. (danishbelal)
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Ich kann dir bei dem Gehäuse nicht weiterhelfen, aber hast du mal an 
3D-Druck an an Sintern gedacht?

Sintern ist hochwertiger aber auch teurer.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Was ist für dich ein "Dongle"?

In meiner Welt ist das ein Gerät für DRM, Lizenzmanagement und 
ähnliches.
vgl. das Verb: "verdongelt".

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Cyblord -. schrieb:
> Was ist für dich ein "Dongle"?

https://en.wikipedia.org/wiki/Dongle

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Danish B. schrieb:
> Ich kann dir bei dem Gehäuse nicht weiterhelfen, aber hast du mal an
> 3D-Druck an an Sintern gedacht?
>
> Sintern ist hochwertiger aber auch teurer.

Wir sind bei dem Gehäuse des Debuggers schon von 3D Druck (SLA) 
abgekommen, da der Preis mit 20-40€ (bei 100 Stück) viel zu groß ist.

Da diese USB Gehäuse ja in sehr großen Stückzahlen produziert werden, 
habe ich die Hoffnung, dass man welche davon kaufen kann.

Autor: Patrick C. (pcrom)
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Torsten R. schrieb:
> Wir sind bei dem Gehäuse des Debuggers schon von 3D Druck (SLA)
> abgekommen, da der Preis mit 20-40€ (bei 100 Stück) viel zu groß ist.

Zum vergleich mal ein 3d-gedruckt Produkt das ich letzt bestellt habe 
mit vergleichbaren dimensionen - EINZELPREIS - siehe anhang

Versatile Plastic ist oft OK, billiger bei mehr stuck

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Patrick C. schrieb:

> Zum vergleich mal ein 3d-gedruckt Produkt das ich letzt bestellt habe
> mit vergleichbaren dimensionen - EINZELPREIS - siehe anhang

Ja, 27€. Unser Gehäuse hätte aus 2 Teilen bestanden, dann bist Du schon 
sehr schnell bei 50€ für ein winzig kleines Gehäuse.

Autor: Patrick C. (pcrom)
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Torsten R. schrieb:
>> Zum vergleich mal ein 3d-gedruckt Produkt das ich letzt bestellt habe
>> mit vergleichbaren dimensionen - EINZELPREIS - siehe anhang
>
> Ja, 27€. Unser Gehäuse hätte aus 2 Teilen bestanden, dann bist Du schon
> sehr schnell bei 50€ für ein winzig kleines Gehäuse.

Ich meine warum SLA ? Mit versatile plastik ist man mit 1/5 der preis 
fertig. Dabei noch nicht optimalisiert fuer billige produktion.
"einfach" zeichnen in Sketchup (oder andere programm). Fuer dein gehause 
schaetze ich so 2 bis 4 euro wenn optimalisiert.

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Patrick C. schrieb:

> Ich meine warum SLA ? Mit versatile plastik ist man mit 1/5 der preis
> fertig. Dabei noch nicht optimalisiert fuer billige produktion.
> "einfach" zeichnen in Sketchup (oder andere programm). Fuer dein gehause
> schaetze ich so 2 bis 4 euro wenn optimalisiert.

Naja, diese Gehäuse werden China wahrscheinlich zu Millionen zu 
vernünftigen Preisen gebaut und sehen dabei dann auch noch vernüftig 
aus. Was ich bis jetzt an 3D-Druck gesehen habe, sah halt auch immer 
sehr nach 3D-Druck aus (deswegen SLA).

Desweiteren müsste ich dann immer noch jemanden finden, der mir den 
Metal-Teil verkauft (und wenn ich den gefunden habe, dann habe ich 
wahrscheinlich auch meine Bezugsquelle für das Komplette Gehäuse 
gefunden ;-)

Autor: Max G. (l0wside) Benutzerseite
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Wenn du genug Nerven zum Selbermachen hast, kannst du auch Silikonguss 
machen. Vorzugsweise im Vakuum, um die Blasen rauszubekommen.

Aber generell ist Kunststoff für kleine Stückzahlen (10...1000) doof - 
Stückkosten zu teuer bei 3D, Einmalkosten zu teuer bei Spritzguss. Ich 
suche auch noch die ultimative Lösung.

Autor: Horst (Gast)
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https://www.newageenclosures.com

Wahrscheinlich zu groß...

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Horst schrieb:
> https://www.newageenclosures.com
>
> Wahrscheinlich zu groß...

Ja, schon. Aber vielleicht wäre das ein Unternehmen, dass man mal darauf 
hinweisen kann, dass es solche Gehäuse nicht zu kaufen gibt.

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Horst schrieb:
> https://www.newageenclosures.com
>
> Wahrscheinlich zu groß...

Aber das ist auf jeden Fall schon mal das kleinste, dass ich gefunden 
habe: 
https://www.newageenclosures.com/images/ecomm/products/files/110603_rb.pdf

Autor: Frank K. (fchk)
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Ich habe das Gefühl, dass es einfacher und billiger ist, komplette 
BLE-Plugs irgendwo als Bulk Pack zu kaufen.

Und wenn Du es selber machst, wird es wahrscheinlich teurer als die 9€ 
für ein BLED112-V1 von Mouser oder Digikey.

fchk

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Frank K. schrieb:
> Ich habe das Gefühl, dass es einfacher und billiger ist, komplette
> BLE-Plugs irgendwo als Bulk Pack zu kaufen.

Dann sind da aber nur sehr günstige Chips drinnen, und ich kann die 
Firmware nicht austauschen. Der Preis ist auch nicht das Hauptkriterium.

> Und wenn Du es selber machst, wird es wahrscheinlich teurer als die 9€
> für ein BLED112-V1 von Mouser oder Digikey.

Wenn ich unter 15-20€ lande, bin ich zugrieden. BLED112-V1 passt 
überhaupt nicht (8051 CPU und kann nur BLE 4.0).

Autor: Frank K. (fchk)
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Wozu willst Du die Firmware austauschen? Wenn Du abseits von Standard 
operierst, haben all die Leute mit fest eingebautem Bluetooth nichts von 
Deinem Produkt. Und ich bestehe bei einem Notebook oder Tablett darauf, 
eben KEINE extra Sender zu haben, weil die ganz leicht entweder 
abbrechen oder verloren gehen. Insbesondere will ich das nicht, wenn das 
Gerät die passende Hardware bereits drin hat.

Sorry, mich als potentiellen Kunden hast Du mit dieser Aktion verloren.

fchk

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Lieber Frank,

Frank K. schrieb:
> Wozu willst Du die Firmware austauschen? Wenn Du abseits von Standard
> operierst, haben all die Leute mit fest eingebautem Bluetooth nichts von
> Deinem Produkt. Und ich bestehe bei einem Notebook oder Tablett darauf,
> eben KEINE extra Sender zu haben, weil die ganz leicht entweder
> abbrechen oder verloren gehen.

wir entwickeln gerade einen SWD Debugger, der über BLE funktioniert. Das 
funktioniert auch schon ganz passabel mit meinem PC als Gegenstück. Da 
wir davon ausgehen, dass nicht alle PCs bereits mit BLE 5.0 daher 
kommen, wollen wir ein Gegenstück mitliefern, dass auf jeden Fall BLE 
5.0 kann und damit die Übertragung von größeren flash-Inhalten in 
akzeptabler Zeit erlaubt (BLE 5.0 kann 2 MBit und hat auch noch andere 
Features, die für die Anwendung interessant sind).

Da wir auch noch überhaupt nicht wissen, ob der Debugger am Markt 
Anklang finden wird, scheuen wir den Aufwand, für alle gängigen 
Betriebssysteme unsere Treibersoftware (flash tool und GDB-Server) gegen 
die entsprechende BLE API zu entwickeln.

Ein entsprechender USB dongle hätte also den Vorteil, dass wir 
garantiert auf jeder Plattform BLE 5.0 haben und nur gegen eine von 
Nordic gelieferte Bibliothek entwickeln müssen.

Als USB dongle kommt auf jeden Fall der PCA10059 von Nordic infrage, ich 
hätte es aber gerne deutlich kleiner und mit Gehäuse. Es gibt 
entsprechende Clones mit Gehäuse, die sind aber auch alle noch deutlich 
größer als der dongle auf den Fotos.

> Insbesondere will ich das nicht, wenn das
> Gerät die passende Hardware bereits drin hat.

Der Debugger funktioniert auch jetzt schon nativ mit OS/X. Sollte der 
Debugger Kunden finden, wird auch Linux und Windows nativ unterstützt. 
Durch den beiliegenden USB dongle ist aber immer garantiert, dass die 
maximal mögliche Übertragungsrate auch wirklich erreichbar ist.

> Sorry, mich als potentiellen Kunden hast Du mit dieser Aktion verloren.

Das tut mir natürlich leid :'(

schöne Grüße,

Torsten

Autor: Frank K. (fchk)
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Torsten R. schrieb:

> wir entwickeln gerade einen SWD Debugger, der über BLE funktioniert.

Ja, das weiß ich.

> Ein entsprechender USB dongle hätte also den Vorteil, dass wir
> garantiert auf jeder Plattform BLE 5.0 haben und nur gegen eine von
> Nordic gelieferte Bibliothek entwickeln müssen.

Autsch!

>> Insbesondere will ich das nicht, wenn das
>> Gerät die passende Hardware bereits drin hat.
>
> Der Debugger funktioniert auch jetzt schon nativ mit OS/X. Sollte der
> Debugger Kunden finden, wird auch Linux und Windows nativ unterstützt.
> Durch den beiliegenden USB dongle ist aber immer garantiert, dass die
> maximal mögliche Übertragungsrate auch wirklich erreichbar ist.

Solange der beiliegende Dongle wirklich nur ein normaler HCI-BLE5.0 
Dongle ist und dessen Verwendung optional ist, ist ja alles in Ordnung. 
Das hat Microsoft z.B. bei seinen Tastaturen und Mäusen auch so gemacht, 
aber trotzdem konnte ich die Geräte auch am internen BT meines Thinkpads 
benutzen.

Ich kann die Beweggründe nachvollziehen, befürchte aber, dass das ein 
echtes Huhn-Ei-Problem wird. Insbesondere wenn immer mehr mobile Geräte 
nur noch USB-C haben (Macbooks und die meisten Microsoft Surface 
Geräte), ist ein externer Zwangs-Dongle an einem Adapterkabel ein echtes 
No-Go. Und genau dort füllt Dein Produkt eine Marktlücke. Am Desktop 
habe ich meinen JLink Ultra+, da bin ich bedient.

Stell Dir vor, irgendeine Serverapplikation liefe nur mit einem 
mitgelieferten 10G-Ethernet-Adapter. Die Leute würden den Kopf 
schütteln, und das völlig zu Recht.

fchk

: Bearbeitet durch User
Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Frank K. schrieb:

> Ich kann die Beweggründe nachvollziehen, befürchte aber, dass das ein
> echtes Huhn-Ei-Problem wird. Insbesondere wenn immer mehr mobile Geräte
> nur noch USB-C haben (Macbooks und die meisten Microsoft Surface
> Geräte), ist ein externer Zwangs-Dongle an einem Adapterkabel ein echtes
> No-Go. Und genau dort füllt Dein Produkt eine Marktlücke.

Die Marktlücke, die wir im Auge haben, ist eher der Einsatz auf z.B. 
rotierenden Maschinen, im Umfeld von Hochspannung oder wenn Du Deine 
Elektronik im Gehäuse debuggen möchtest und nicht möchtest, dass irgend 
wo noch Kabel raus gucken. Oder, wenn Du eine schnell entwickelte Over 
The Air Update-Möglichkeit für Dein Produkt suchst.

Autor: Johannes S. (jojos)
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hast du schonmal bei elecrow https://www.elecrow.com/services.html
oder Aisler angefragt?

Autor: Andreas W. (andreasw) Benutzerseite
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Max G. schrieb:
> Wenn du genug Nerven zum Selbermachen hast, kannst du auch Silikonguss
> machen. Vorzugsweise im Vakuum, um die Blasen rauszubekommen.

Einen Abguss mittels Silikonform bekommt man in China relativ günstig, 
z.B. bei Lexcent. Die nehmen dabei ein SLA Druckteil für die Form, aber 
dem fertigen Teil sieht man dies dann nicht mehr an.

Autor: Chris S. (schris)
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Dann schau dir mal www.holyiot.com an.
Der extrem kleine verwendet den NRF52832, k.A ob dir der auch genügen 
wurde, ansonsten den
HOLYIOT-17120-NRF52840 ist ca 30mm, der kleine ist 23mm, beides incl USB 
Buchse.
Preis ca 3€.

Mff
Chris

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Johannes S. schrieb:
> hast du schonmal bei elecrow https://www.elecrow.com/services.html
> oder Aisler angefragt?

Das ist eine sehr gute Idee. Ich werde mal ein paar Fertiger abklappern 
und fragen, ob die eine Idee haben!

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Chris S. schrieb:
> Dann schau dir mal www.holyiot.com an.
> Der extrem kleine verwendet den NRF52832, k.A ob dir der auch genügen
> wurde, ansonsten den

Von der Leistung her alle mal, der Debugger ist selbst "nur" mit einem 
nRF52832 implementiert. Ich fürchte nur, dann müsste ich die Firmware 
für den Dongle selbst schreiben. Das möchte ich im Moment erst einmal 
vermeiden (aber später wäre das eine Option).

> HOLYIOT-17120-NRF52840 ist ca 30mm, der kleine ist 23mm, beides incl USB
> Buchse.

Da werde ich mal ein paar Muster von bestellen. Danke für den Tipp.

> Preis ca 3€.

Die Preise, die ich sehe, liegen so bei 10€ und das ist schon sehr 
günstig. Der nrf52840 wird schon mehr als 3€ kosten.

Anbei mal ein Foto von den Kandidaten, die ich bis jetzt schon gefunden 
habe (ganz links ein USB-Stick in der Größe, wie ich es gerne hätte und 
ganz rechts der Debugger).

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Andreas W. schrieb:

> Einen Abguss mittels Silikonform bekommt man in China relativ günstig,
> z.B. bei Lexcent. Die nehmen dabei ein SLA Druckteil für die Form, aber
> dem fertigen Teil sieht man dies dann nicht mehr an.

Danke, dass werde ich mir auch noch mal genauer angucken!

Autor: Patrick C. (pcrom)
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Torsten R. schrieb:
> Anbei mal ein Foto von den Kandidaten, die ich bis jetzt schon gefunden
> habe

Haben die allen CE pruefung oder wirst du das selber machen ?

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Patrick C. schrieb:

> Haben die allen CE pruefung oder wirst du das selber machen ?

Keine Ahnung. Ich müsste er einmal prüfen, ob soetwas für 
Entwicklungswerkzeuge überhaupt nötig ist. (Zumindest der Raytac hat 
eins)

Autor: Hans (Gast)
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Torsten R. schrieb:
> ob soetwas für
> Entwicklungswerkzeuge überhaupt nötig ist

Ja!

Für Dev-Boards könntest du behaupten in die Ausnahmeregelung zu fallen. 
Das ist aber nicht soo einfach weil das ziemlich eng ausgelegt wird.

Sobald es ein Gehäuse hat, würde ich mich das nicht mehr trauen...

73

Autor: Martin (Gast)
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Ich würde selbst drucken nicht komplett abschreiben. Bei einem Dongle 
könnte man die Leiterplatte sogar "eindrucken".
Youtube-Video "Three hundred 3D printers in one room: A quick look to our printing farm"

Oder je nach Stückzahl mal einen China-Spritzgiesser anschauen
http://www.sourcing-cn.com/moldcalc_input.asp
...

Beitrag #5966071 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5966090 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5966094 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Frank K. (fchk)
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Martin schrieb:
> Ich würde selbst drucken nicht komplett abschreiben. Bei einem Dongle
> könnte man die Leiterplatte sogar "eindrucken".

Ich frage mich inzwischen, ob die Zielgruppe es nicht sogar akzeptieren 
würde, wenn das Gehäuse nur aus einem Stück Schrumpfschlauch bestehen 
würde.

fchk

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Martin schrieb:
> Ich würde selbst drucken nicht komplett abschreiben. Bei einem Dongle
> könnte man die Leiterplatte sogar "eindrucken".

Man bräuchte dann aber immer noch das Metal-Teil (und das wird es sicher 
da geben, wo es auch die Gehäuse gibt) und es sieht dann halt nach 
gedruckt aus.

Ich habe jetzt jemanden gefunden, der das selbe Problem hat und 
angefangen hat, einen entsprechend kleinen Dongle zu entwickeln. Bei dem 
können wir den Dongle später fertig beziehen.

Schönen Dank an al die Tipps. Ich werden rein aus Neugier auf jeden Fall 
noch mal bei ein paar Bestückern nachfragen (und bei unserer Quelle).

Fall jemand doch noch über eine entsprechende Bezugsquelle stolpert, 
kann er es ja bitte noch hier posten.

Schöne Grüße,

Torsten

Autor: Amateur (Gast)
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Ich habe mit i.materialise recht gute Erfahrungen gemacht.
Die können alle möglichen Materialien drucken und ein Online-Kalkulator 
lässt dich vorab berechnen, was die einzelnen (oder mehrere) Teile 
kosten.
Einfacher Kunststoff bis zu verschiedenen, gesinterten Materialien sind 
im Angebot. Rabatte bei mehreren Teilen werden auch angezeigt.
Natürlich gilt auch hier: Umsonst ist nur der Tod, obwohl er das Leben 
kostet. Ich fand aber, dass bei Einzelstücken oder Kleinserien die 
Preise stimmten.
Die Qualität war jedes Mal top.

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Amateur schrieb:
> Ich habe mit i.materialise recht gute Erfahrungen gemacht.

Man bräuchte dann aber immer noch das Metal-Teil (und das wird es sicher
da geben, wo es auch die Gehäuse gibt) und es sieht dann halt nach
gedruckt aus.

Autor: Amateur (Gast)
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>Man bräuchte dann aber immer noch das Metal-Teil (und das wird es sicher
>da geben, wo es auch die Gehäuse gibt) und es sieht dann halt nach
>gedruckt aus.

Schau doch einfach mal bei i.materialise.com nach!

Es sollte doch wohl kein Problem sein das Unterteil aus irgendeinem 
(preiswerten) Kunststoff drucken zu lassen und das Oberteil aus 
Metall...

Wie bereits gesagt: Ich fand die Qualität immer so ordentlich, dass sie 
auch außerhalb eines geschlossenen Kastens präsentabel war. Ist aber 
wohl auch ein bisschen Geschmacksache, weil halt manche Kunststoffe 
nicht so viel hermachen.

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Amateur schrieb:

> Es sollte doch wohl kein Problem sein das Unterteil aus irgendeinem
> (preiswerten) Kunststoff drucken zu lassen und das Oberteil aus
> Metall...

Guck Dir doch mal das Gehäuse oben an. Das besteht aus 2 
Kunststoffteilen und einem Metalteil. Um für die Kuststoffteile an eine 
ähnliche Qualität, wie oben zu kommen, braucht man entweder SLA-Druck, 
oder (wie vorgeschlagen) Guss.

Ich habe jetzt mal ein kleines Model (2-Teiliges Gehäuse für den 
Debugger) hoch geladen und komme dann auch wieder auf 20€ (bei 100 
Stück). Für das obige Gehäuse (inkl. Metalteil), würde ich aber eher 
einen Preis von 2€ erwarten.

Beitrag #5966559 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Andreas W. (andreasw) Benutzerseite
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Am einfachsten findet man soetwas meist mit der Baidu 
Bildersuchmaschine:
https://image.baidu.com/search/index?tn=baiduimage&word=usb%E6%A3%92%E5%A4%96%E5%A3%B3

Da gibt es auch ein kleines Gehäuse ohne Metallteil:
http://www.sooshong.com/dianzi/offerdetail-62811444.html

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Andreas W. schrieb:
> Am einfachsten findet man soetwas meist mit der Baidu
> Bildersuchmaschine:
> 
https://image.baidu.com/search/index?tn=baiduimage&word=usb%E6%A3%92%E5%A4%96%E5%A3%B3
>
> Da gibt es auch ein kleines Gehäuse ohne Metallteil:
> http://www.sooshong.com/dianzi/offerdetail-62811444.html

Ja, die Dinger auf dem grünen Bild sind es. Ich habe jetzt noch mal 
probiert, mit Google-Translate, den Hersteller aufzuspüren, aber ohne 
Erfolg :-(

Autor: Timmo H. (masterfx)
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Torsten R. schrieb:
> Ja, 27€. Unser Gehäuse hätte aus 2 Teilen bestanden, dann bist Du schon
> sehr schnell bei 50€ für ein winzig kleines Gehäuse.
mach ich dir günstiger. Sind ja gerade mal ein paar Gramm Resin und 2 
Std Druckzeit für 12 Gehäuse. Bräuchte nur mal ein 3D-Modell von dir. 
Wie viele brauchst du?

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Timmo H. schrieb:

> mach ich dir günstiger. Sind ja gerade mal ein paar Gramm Resin und 2
> Std Druckzeit für 12 Gehäuse. Bräuchte nur mal ein 3D-Modell von dir.
> Wie viele brauchst du?

Hi Timmo,
wir haben wahrscheinlich die Möglichkeit, die Dongle komplett bei 
jemanden zu beziehen, der das selbe Problem hatte und die Dinger selbst 
fertigen möchte.

Trotzdem Danke für das Angebot (wobei dann aber immer noch das Problem 
bleiben würde, die Metal-Dinger zu beziehen [und wenn man dafür eine 
Quelle gefunden hat, hat man wahrscheinlich auch eine Quelle für das 
komplette Gehäuse]).

mfg Torsten

Autor: Michael (Gast)
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Torsten R. schrieb:
> Hi Timmo,
> wir haben wahrscheinlich die Möglichkeit, die Dongle komplett bei
> jemanden zu beziehen, der das selbe Problem hatte und die Dinger selbst
> fertigen möchte.

Kannst du bitte die Quelle uns nennen?

Autor: Torsten R. (Firma: robitzki.de) (torstenrobitzki)
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Michael schrieb:

> Kannst du bitte die Quelle uns nennen?

Es geht dabei nicht nur um ein Gehäuse, sondern ein nrf52840 dongle im 
kleinen Gehäuse. Falls Dich das interessiert, schicke mir einfach eine 
PM.

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