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Forum: Haus & Smart Home Raspberry Pi, PWM, LED's glimmen


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Autor: Thomas (Gast)
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

Ich habe ein Problem, komme da nicht mehr weiter und würde mich deshalb 
sehr über Hilfe freuen!
Verbaut sind:
1x Raspi
Xx Sensoren
1x Lüfter
2x Meanwell LED Netzteil Typ B (dimmbar)
2x Zeitschaltuhren

Verbunden sind die Bauteile über Stromleitungen und Datenleitungen samt 
Widerständen und Transistoren...
Wie so viele stellte auch ich ein schwaches leuchten der LEDs im AUS 
Modus der Zeitschaltuhr fest.
Ich probierte Folgendes:
-Den Stecker drehen brachte keine Besserung.
-Durch einen Entstörkondensator verbesserte sich die Situation, aber nur 
wenn der Raspi nicht über die PWM Leitung mit dem LED Netzteil verbunden 
ist.
-Eine angeblich zweipolig schaltende Zeitschaltuhr löste das Problem 
auch nicht.

Aber wenn der Netzstecker des LED Netzteils gezogen ist oder wenn das 
PWM Steuerungskabel -der betreffenden Lampe- vom Raspi getrennt wurde, 
glimmen die LEDs nicht.
Ich vermute trotz abgeschirmter Kabel eine Induktion aufgrund der 
parallel laufenden Kabel oder irgendwelche Fehlströme über die Erdung 
beim Raspi? Doch wie lässt sich das verhindern/ umgehen? Ein 
Entstörkondensator kurz vor dem LED Treiber würde ja das PWM Signal 
behindern.. Die vielen Meter Kabel würde ich nur ungern neu verlegen 
müssen und auf die Dimmfunktion der LEDs will ich auch nicht verzichten.
Über jegliche Tipps wäre ich sehr dankbar und solltet ihr dafür noch 
irgendwelche Infos benötigen liefere ich die gerne nach.

Viele Grüße,
Thomas

Autor: Christian M. (Firma: magnetmotor.ch) (chregu) Benutzerseite
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Thomas schrieb:
> Verbunden sind die Bauteile über Stromleitungen und Datenleitungen samt
> Widerständen und Transistoren...

Das ist ja - fantastisch! Ich bin sprachlos.

Gruss Chregu

Autor: c-hater (Gast)
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Thomas schrieb:

> solltet ihr dafür noch
> irgendwelche Infos benötigen liefere ich die gerne nach.

Ein netter Schaltplan, der zeigt, wie das ganze Geraffel 
zusammengeschaltet ist, wäre überaus sinnvoll.

Darauf würde wohl jeder Normalbegabte von ganz alleine kommen...

Autor: Bilge (Gast)
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c-hater schrieb:
> Thomas schrieb:
>
>> solltet ihr dafür noch
>> irgendwelche Infos benötigen liefere ich die gerne nach.
>
> Ein netter Schaltplan, der zeigt, wie das ganze Geraffel
> zusammengeschaltet ist, wäre überaus sinnvoll.
>
> Darauf würde wohl jeder Normalbegabte von ganz alleine kommen...

Stimmt. Sogar ein Low-Performer wie du ist darauf gekommen.

Autor: Thomas (Gast)
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Danke für die netten Rückmeldungen :) Aber die Schuld liegt klar bei 
mir. Da ich noch nie einen Schaltplan erstellt habe und die 
Bezeichnungen der verbauten Bauteile auf der Platine auch nicht weiß, 
gebt mir bitte bisschen Zeit. Morgen werde ich das nachreichen. Danke!

Autor: Thomas (Gast)
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Guten Morgen,
So mein erster erstellter Schaltplan.
Im Bereich des braunen Kastens wird das Signal über ein paar Meter durch 
ein CAT 7a Kabel geschickt, über zwei der -einzeln abgeschirmten- 
Aderpaare laufen zusätzlich noch 12V und im selben Kabelkanal läuft auch 
noch ein 230V Versorgungskabel.
Ich hoffe diese weiteren Infos entsprechen euren Vorstellungen.

Autor: hinz (Gast)
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Keine Zeitschaltuhren, kein Entstörkondensator zu sehen.

Autor: Martin H. (horo)
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Ich verstehe die Menschheit nicht mehr. Wenn ich eine Schaltung aufbaue, 
dann nehme ich ein Blatt Karopapier (bzw. meine Laborkladde) und 
skizziere erstmal die Struktur (dreimal so groß wie man denkt) und 
anschließend die konkreten Verbindungen (3x so groß...).
Davon Photo oder Scan kann auch nicht schaden. Bei der Fehlersuche kann 
ich dann an den auf dem Papier an den Knotenpunkten Spannungen, 
Zeitverläufe etc. skizzieren.
Lieber TO, wie hast Du denn Deine Verbindungen mit "Stromleitungen und 
Datenleitungen samt Widerständen und Transistoren" strukturiert?

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Thomas schrieb:
> Aber wenn der Netzstecker des LED Netzteils gezogen ist oder wenn das
> PWM Steuerungskabel -der betreffenden Lampe- vom Raspi getrennt wurde,
> glimmen die LEDs nicht.

Hast du schon mal probiert den GPIO des Raspi bei PWM-0 abzuschalten 
bzw. auf GND zulegen?

Autor: Thomas (Gast)
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hinz schrieb:
> Keine Zeitschaltuhren, kein Entstörkondensator zu sehen.

Da das Problem unabhängig der verwendeten Zeitschaltuhren auftritt habe 
ich die Hersteller weggelassen. Der Vollständigkeit halber kann ich dir 
die ausprobierten Hersteller gerne nennen:
- Tevion
- Rev (mechanisch)
- Rev (digital)
- IVT (2-polig)
...

Die Entstörkondensatoren habe ich nicht auf die Platine gelötet, 
deswegen wohl vergessen bzw. auch für unwichtig erachtet da das Problem 
durch die PWM Datenleitung besteht oder zumindest ohne diese -dank dem 
Entstörkondensator- nicht mehr Auftritt. Tschuldigung

Die verbauten Entstörkondensatoren sind:
- Miflex KSPpzp-10-2 X1Y2

Martin H. schrieb:
> Lieber TO, wie hast Du denn Deine Verbindungen mit "Stromleitungen und
> Datenleitungen samt Widerständen und Transistoren" strukturiert?

Ich habe mich unter anderem hier informiert und meine strukturierten 
Gedanken auf einer Steckplatine ausprobiert. Nachdem das klappte lötete 
ich es auf die Lochrasterplatine. Das Glimmen ist dann erst später bei 
völliger Dunkelheit aufgefallen.

Hubert G. schrieb:
> Hast du schon mal probiert den GPIO des Raspi bei PWM-0 abzuschalten
> bzw. auf GND zulegen?

Jaein also ich habe bereits erfolglos probiert den GPIO bei PWM-0 
abzuschalten, was du mit ihn "auf GND zulegen" meinst ist mir leider 
nicht schlüssig.

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Thomas schrieb:
> Jaein also ich habe bereits erfolglos probiert den GPIO bei PWM-0
> abzuschalten, was du mit ihn "auf GND zulegen" meinst ist mir leider
> nicht schlüssig.

Den GPIO als Ausgang auf 0 schalten.

Autor: c-hater (Gast)
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Thomas schrieb:

> So mein erster erstellter Schaltplan.

Dieser "Schaltplan" ist kaum mehr als ein schlechter Scherz. Es fehlt 
offensichtlich die Hälfte von dem Zeug, was du in der Prosa deines TO 
erwähnt hast und außerdem alles, was naturgemäß nötig ist: nämlich die 
Versorgung(en). Insbesondere Letzteres wird nämlich sehr wahrscheinlich 
der Knackpunkt sein...

Autor: Thomas (Gast)
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Hubert G. schrieb:
> Thomas schrieb:
>> Jaein also ich habe bereits erfolglos probiert den GPIO bei PWM-0
>> abzuschalten, was du mit ihn "auf GND zulegen" meinst ist mir leider
>> nicht schlüssig.
>
> Den GPIO als Ausgang auf 0 schalten.

Da haben wir beide uns wohl ein wenig unklar ausgedrückt. Ja das habe 
ich probiert. Danke trotzdem.

c-hater schrieb:
> Dieser "Schaltplan" ist kaum mehr als ein schlechter Scherz. Es fehlt
> offensichtlich die Hälfte von dem Zeug, was du in der Prosa deines TO
> erwähnt hast und außerdem alles, was naturgemäß nötig ist: nämlich die
> Versorgung(en). Insbesondere Letzteres wird nämlich sehr wahrscheinlich
> der Knackpunkt sein...

Wie gesagt das ist mein erster Schaltplan gewesen...
Da dich die Treiber interessieren:
1x MeanWell-DR60-12 (zur Versorgung des Pi)
2x MeanWell HLG-xxxH-CxxxB (Zur Versorgung der LEDs)
Falls gewünscht kann ich dir gerne Versuchen einen zweiten Schaltplan zu 
erstellen.

Autor: Thomas (Gast)
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Mir ist aufgefallen dass das Glimmen weg ist wenn der Kontakt 
(Schutzleiter) zwischen dem Metallgehäuse der Lampe und dem 
Metallgehäuse des Netzteiles weg ist. Nur was sagt mir das?

Autor: Thomas (Gast)
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Falls noch jemanden Anteil nimmt... Das Problem würde sich so nur bei 
einer Lampe "lösen" lassen. Die Andere glimmt auch ohne den 
beschriebenen Kontakt.

Autor: HildeK (Gast)
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Alles was in deinem ersten Schaltplan irgendwie im Namen GND beinhaltet, 
sollte ein Netz sein, also miteinander verbunden. Ist es das?

Autor: Thomas (Gast)
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HildeK schrieb:
> Ist es das?

Ja das ist der Fall

Autor: Andre (Gast)
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Keine Ahnung was die Zeitschaltuhren damit zu tun haben und wozu dann 
noch der RPi nötig ist... Egal, muss ja sehr hochwertiges Gras sein das 
da beleuchtet wird.

Zum Thema: Die Meanwell Treiber haben da ein etwas seltsames 
Blockschaltbild und den Hinweis "do not connect dim- to v-".
Deswegen vermute ich, dass die Steuerspannung irgendwo direkt in den 
Regelkreis geht und eigentlich potentialfrei sein sollte. Oder zumindest 
nicht geerdet.
Mögliche Lösung wäre z.B. die PWM über Optkoppler zu schicken oder 
Trennverstärker einzubauen.
Davor würde ich aber erstmal messen ob zwischen den dim- Anschlüssen 
Ausgleichsströme entstehen oder das noch ganz andere Ursachen hat.

Autor: Thomas (Gast)
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Andre schrieb:
> Zum Thema: Die Meanwell Treiber haben da ein etwas seltsames
> Blockschaltbild und den Hinweis "do not connect dim- to v-".
> Deswegen vermute ich, dass die Steuerspannung irgendwo direkt in den
> Regelkreis geht und eigentlich potentialfrei sein sollte. Oder zumindest
> nicht geerdet.
> Mögliche Lösung wäre z.B. die PWM über Optkoppler zu schicken oder
> Trennverstärker einzubauen.
> Davor würde ich aber erstmal messen ob zwischen den dim- Anschlüssen
> Ausgleichsströme entstehen oder das noch ganz andere Ursachen hat.

Danke Andre für den Hinweis mit der potenzialfreiheit. Ich werde es mit 
einem Optokoppler probieren.

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