Frequenzgang - Vergleich Matlab Filter und FPGA Filter

OP #5964681
Lesenswert?

Hallo,

ich hoffe, dass ich hiermit das richtige Unterforum erwischt habe. Im 
Anhang befinden sich zwei Bilder. Einmal die Frequenzantwort eines von 
Matlab berechneten Filters und einmal der daraus im FPGA implementierte 
FPGA Filter. Mit dem Amplitudengang bin ich soweit zufrieden, aber der 
Phasengang scheint einen (recht großen?) Offset zu haben. Ich bin mir 
mangels Erfahrung unsicher, was das zu bedeuten hat. Heißt das, dass die 
echte Messung durch Kabel etc. einfach einen Offset enthält? Da die 
Steigung der Phasengänge im Durchlassbereich praktisch gleich ist, 
dürfte sich das allerdings nicht praxisrelevant sein, oder? Anwendung 
ist einfach eine Filterung eines Eingangssignals. Welche Verzögerung das 
Ausgangssignal hat, ist eigentlich egal.
Angehängte Dateien:
Gast #5966364
Lesenswert?

Hallo,

zusätzliche Verzögerungen, durch AD Wandler, Kabellängen, Sonstige 
Stufen, durch die das Signal durch muss, erzeugen eine Verzögerungszeit 
t0.

Diese äußert sich in einem Phasenversatz

Sprich die Phasenverschiebung nimmt mit der Frequenz zu. Du müsstest 
also folglich eine steilere Phasenkurve sehen.

Ein über Frequenz stabiler, konstanter Phasenversatz entsteht somit 
nicht durch eine Verzögerung konstanter Zeit.

In deinen oben abgebildeten Phasenkurven sieht man auch recht deutlich, 
dass die Phase schneller abnimmt.
Und wie oben von Duke Scarring geschrieben, ist der eine zusätzliche 
Sprung im Durchlassbereich dem Überlaufen der Phase von -180 auf +180 
grad geschuldet.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren