Gewinde in Rohr schneiden

Gast #5965458
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Hallo,

vielleicht kann mir hier jemand einen guten Tipp geben:
Ich möchte ein paar Gartenlampen kürzen. Die Lampen bestehen aus einem 
Edelstahlrohr. Unten am Rohr ist ein Innengewinde, das auf das passende 
Gegenstück, welches am Boden angeschraubt wird, aufgeschraubt wird.
Wenn ich die Lampe, also das Rohr kürze verliere ich unten das Gewinde 
und kann die Lampe nicht mehr fixieren.

Daher möchte ich in das Rohr nach dem Kürzen wieder ein passendes 
Gewinde reinschneiden lassen. Das Problem dabei ist, dass das Rohr einen 
Durchmesser von ca. 6.5cm hat. Wer macht sowas? Ich hab's schon bei 
meinem Heizungsbauer probiert, der kann sowas aber nur bis ca. 2". 
Metallbauer habe ich keinen gefunden, der sowas kann.

Danke für Tipps!
Stefan
#5965520
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Stefan Jochens schrieb:
> ... habe ich schon überlegt, dann müsste man aber das Gewindeteil an das
> restliche Rohr ranschweißen (oder löten?). Sicherlich einfacher, aber
> optisch vermutlich auch suboptimal.

Wenn du die Schnittflächen sauber und rechtwinklig bearbeitest, passen 
sie fast unsichtbar aufeinander.
Statt schweißen kannst du auch ein Stück geschlitztes Rohr (aus einem 
Stück des abgesägten Rohrs) innen einfügen und das Ganze mit z.B. 
Uhu-Plus Endfest 300 verkleben.
Gast #5965547
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Außengewinde vom Fuß leicht runterfeilen damits stramm ins Rohr passt 
(also nach dem Kürzen wenn kein Innengewinde mehr im Roht ist). Rohr 
aufstecken und seitlich mit drei Schrauben sichern.

So als Bastellösung wenn wenig Werkzeug vorhanden.
Gast #5965586
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Stefan Jochens schrieb:
> STK500-Besitzer schrieb:
>> oder einfach tiefer in die Erde stecken?!
>
> Die Lampen sind heute ca. 1m hoch ... ich will sie eher auf 50cm haben.
> Tieferlegen geht beim Auto - ist hier aber wohl eher keine Option ;)

Die Lampen stehen gar nicht im Beet, sondern auf dem Weg (oder ähnlicher 
Fläche)?!
Gast #5965620
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STK500-Besitzer schrieb:
> Stefan Jochens schrieb:
>> STK500-Besitzer schrieb:
>>> oder einfach tiefer in die Erde stecken?!
>>
>> Die Lampen sind heute ca. 1m hoch ... ich will sie eher auf 50cm haben.
>> Tieferlegen geht beim Auto - ist hier aber wohl eher keine Option ;)
>
> Die Lampen stehen gar nicht im Beet, sondern auf dem Weg (oder ähnlicher
> Fläche)?!

Bei Ebbe oder Flut?
Gast #5965626
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STK500-Besitzer schrieb:
> Stefan Jochens schrieb:
>> STK500-Besitzer schrieb:
>>> oder einfach tiefer in die Erde stecken?!
>>
>> Die Lampen sind heute ca. 1m hoch ... ich will sie eher auf 50cm haben.
>> Tieferlegen geht beim Auto - ist hier aber wohl eher keine Option ;)
>
> Die Lampen stehen gar nicht im Beet, sondern auf dem Weg (oder ähnlicher
> Fläche)?!

Naja, das Gegenstück (wo das Rohr mit der Lampe aufgeschraubt wird) muss 
am Boden verschraubt werden. Daher bietet sich hier entweder der Weg an 
- oder, was ich aktuell gemacht habe, Pflastersteine, die halt dann im 
Beet eingegraben werden. Prinzipiell habe ich beide Optionen, möchte sie 
aber eher am Weg haben.
Gast #5965627
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Stefan Jochens schrieb:
> Metallbauer habe ich keinen gefunden, der sowas kann.

Kann jeder mit einer Drehbank und Innengewindemeissel.

Da die meisten Metallbauer (wie Grabsteinmetze oder 
Leiterplattenanbieter oder Spritzgussanbieter) aber heute nur noch 
Bestellungen nach China durchreichen und mit 500% Aufschlag 
weiterverkaufen hat und kann das keiner mehr.
Gast #5966150
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Hallo,
wenn ich das passende Gegenstück hätte (zum Probepassen), wäre so ein 
Gewinde wohl kein Problem.
Doch das scheint ja fest in der Erde (oder Beton)
Ich kann mit meiner Drehbank eigentlich jedes Gewinde schneiden, je 
feiner, desto besser ;-)

Old-Papa
Gast #5966490
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Old P. schrieb:
> Es gibt ja Innen- und Außenbacken.... Eher ist immer die Länge ein
> Problem. 50cm ginge gerade noch.

..um da ein Innengewinde hineinzuschneiden?

Allenfalls mit einer sehr stramm sitzenden Lünette. Zum Durchstecken 
müßte die Welle nen Inendurchmesser von mehr als 65 mm haben - wer hat 
denn so einen dicken Brocken von Drehbank? Wohl keiner - außer Leuten, 
die Schiffsdiesel für Ozeanriesen bauen.

Ich hätte da einen anderen Vorschlag:
Nämlich sich eine Vorrichtung zum Gewinde-Schleifen bauen. Das ist kein 
großer Aufwand, macht aber bei der Benutzung deutlich mehr Arbeit:
- ein Alu-Pfropfen von 65 mm Durchmesser (minus 2x Wandstärke), den man 
per schräg eingebrachtem Gewinde (M8..10) per Schraube innen in das zu 
bearbeitende Rohr klemmen kann.
- ein zentrisches Gewinde im Pfropfen mit der Steigung des zu 
schleifenden Innengewindes
- ein Dremel oder Proxxon und jede Menge 30mm Trennscheiben
- eine lange Schraube, die in das Gewinde in der Mitte des Pfropfens 
paßt
- ein Ausleger, am einen Ende ein Loch, wo der Befestigungs-Hals des 
Dremels hineinpaßt, am anderen Ende ein Loch, wo obige Schraube 
hineinpaßt und festgeschraubt werden kann.

So: Ausleger an Schraube befestigen, Pfropfen tief genug ins Rohr und 
arretieren, dann Dremel im Ausleger befestigen, Trennscheibe einsetzen, 
Schraube nun langsam reinschrauben, Dremel schleift nun das Innengewinde 
im Rohr.

Ist ne billige bastlerische Lösung, aber zugegebenermaßen eine recht 
mühselige Angelegenheit.

W.S.
Gast #5966562
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W.S. schrieb:
>
> ..um da ein Innengewinde hineinzuschneiden?
>
> Allenfalls mit einer sehr stramm sitzenden Lünette.

Natürlich mit Lünette, was ist daran so komisch?

> Zum Durchstecken
> müßte die Welle nen Inendurchmesser von mehr als 65 mm haben - wer hat
> denn so einen dicken Brocken von Drehbank? Wohl keiner - außer Leuten,
> die Schiffsdiesel für Ozeanriesen bauen.

Ich auch nicht, aber wie fast jeder Drehmaschinenbesitzer eine Lünette.

> Ich hätte da einen anderen Vorschlag:
>....
> Ist ne billige bastlerische Lösung, aber zugegebenermaßen eine recht
> mühselige Angelegenheit.
>
Dieser Vorschlag ist doch nicht ernst gemeint oder? Dann doch lieber 
eine Schiffsdieseldrehbank beschaffen ;-)

Old-Papa
#5966578
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Old P. schrieb:
> Dann doch lieber
> eine Schiffsdieseldrehbank beschaffen ;-)
>
> Old-Papa

Zum Umarbeiten von 9,90Euro Aussenleuchten sich eine Drehbank 
beschaffen, die mindestens eine Tonne wiegt und entsprechend einen Platz 
mit einem ordentlichen Fundament braucht und auch als ganz alte Dame 
noch reichlich 4-Stellig kostet?
Alleine das Drehbankzubehör kostet das vielfache wie passende Leuchten.

Ich hatte oben schon geschrieben, Bilder, dass man sieht was evt. 
Alternativen wären und vieleicht kleben.

Man könnte am Fuss das Gewinde soweit abschleifen/feilen, dass es sich 
ohne viel Spiel in die gekürzte Stange stecken lässt.
Das kann man wunderbar verkleben, hält dann nicht 2 Tonnen aber das 
vielfache des Eigengewichts der Leuchte.
#5966621
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Stefan Jochens schrieb:
> Hallo,
>
> Ich hab's schon bei
> meinem Heizungsbauer probiert, der kann sowas aber nur bis ca. 2".

Naja, bis 2'' ist ja Haus&Hof-HSLK
Wenn ich mehr brauche leihe ich den RG-Gewindeschneider bei meinem 
HSLK-Pusher.
Der hat alles von Rigid im Verleih. Ist aber Business-only.
ABer: Wer schneidet im HSLK Bereich Innengewinde? und welches Gewinde 
ist es überhaupt?
Gast #5966659
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Old P. schrieb:
> Natürlich mit Lünette, was ist daran so komisch?

Garnix.

Aber ich geh mal davon aus, daß der TO weder ne Drehbank hat noch 
jemanden kennt, der eine ausreichend lange Drehbank hat. 
Metallerfirmen haben sowas, aber die wiederum lassen garantiert nicht 
irgendwen an ihre Maschinen, also müßte er's in Auftrag geben und 
bezahlen und dann lohnt sich das Ganze nicht mehr.

Ob der TO jedoch ausreichen Muße und Ausdauer und Willen hat, um sich 
das selber auszuschleifen, ist fraglich. Ich nehme aber mal an, daß es 
sich um ein Panzergewinde handelt, die sind ja recht flach für 
dünnwandiges Rohr - und eine ZehnEuro-Lampe dürfte vermutlich nur aus 
Dünnblech gefertigt sein.

W.S.
Gast #5966689
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W.S. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Natürlich mit Lünette, was ist daran so komisch?
>
> Garnix.
>
> Aber ich geh mal davon aus, daß der TO weder ne Drehbank hat noch
> jemanden kennt, der eine ausreichend lange Drehbank hat.
> Metallerfirmen haben sowas, aber die wiederum lassen garantiert nicht
> irgendwen an ihre Maschinen, also müßte er's in Auftrag geben und
> bezahlen und dann lohnt sich das Ganze nicht mehr.

Das verlangt ja auch niemand, ich hätte das für schmalen Taler gemacht, 
doch keine Antwort ist auch eine Antwort.....

Old-Papa
Gast #5966692
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Udo S. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Dann doch lieber
>> eine Schiffsdieseldrehbank beschaffen ;-)
>>
>> Old-Papa
>
> Zum Umarbeiten von 9,90Euro Aussenleuchten sich eine Drehbank
> beschaffen, die mindestens eine Tonne wiegt und entsprechend einen Platz
> mit einem ordentlichen Fundament braucht und auch als ganz alte Dame
> noch reichlich 4-Stellig kostet?
> Alleine das Drehbankzubehör kostet das vielfache wie passende Leuchten.

Noch mal...
Ich hätte das machen können, schrieb ich doch oben.

Old-Papa
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5966711
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irgendeinen Grund muss man schon haben,
um eine Drehbank anzuschaffen.
wenn der zunächst ziemlich trivial
oder bei weitem nicht kostendeckend ist.

is' doch egal, eine Drehbank ist immer gut zu gebrauchen.
Ich weiss wovon ich rede, den ich selbst habe keine .
Auch keinen Platz um sowas noch dazu zu stellen.
Dafür aber bei der Arbeit Zugang dazu.
Gast #5966922
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W.S. schrieb:
>
> Waaaas? Lichte Spindelweite 42 und "eigene kleine Drehmaschine"...
>
> Du hast Maßstäbe... ;-)

Ja, die ist doch klein.
Meine große Bohrmaschine wiegt rund 400kg, ist aber klein gegenüber der, 
an der ich mal gearbeitet habe. Da hat man mir morgens eine halbe 
Lokomotive drauf gestellt ;-)
Ok, war nicht meine eigene....  Ich kenn aber einige Leute, bei denen 
stehen Drehmaschinen mit viel größeren Spindeldurchlässen in der 
privaten Hütte.
Die Welt besteht nicht nur aus Bewohnern von Arbeiterschließfächern.

Old-Papa
Gast #5968916
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Eine Adapterhülse wäre auch noch eine Option, die wäre wohl einfacher 
zum herstellen.
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|=                         =|
8
|=                         =|

So in der Art, unten ein Gewinde das auf den Sockel passt und oben das 
Abgeschnittene Rohr drüberschieben und durch zb. kleben befestigen
Gast #5973274
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Kurz unterhalb des oberen Endes das Stück herausschneiden, so daß ein 
paar Zentimeter stehen bleiben und dann mit einem Zierring Deiner Wahl 
verkleben/verlöten/verhaken oder das Zeltstangenprinzip anwenden.
#5974920
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Harald W. schrieb:
> Old P. schrieb:
>
>> Ich kann mit meiner Drehbank eigentlich jedes Gewinde schneiden,
>
> Naja, eine Drehbank, die 65mm spannen kann, gehört nicht mehr zu
> den ganz kleinen. :-)

Denke, Old P. hat schon recht damit, und Du "vertust" Dich hier ein 
wenig. :)

Selbst mit einer kleinen Fuzel-Drehmaschine kann man die 65mm spannen.
Dabei dann halt nur von innen nach außen, was an sich kein Problem ist, 
sofern man Stützhülsen hat, die man über das Rohr, es im Spannbereich 
abstützend, überschiebt.

Leider haben aber Fuzel-Drehmaschinen meistens auch kein besonders 
langes Maschinenbett.
Um in ein von innen gespanntes Rohr ein Innengewinde eindrehen zu 
können, muß man eine Lünette auf dem Maschinenbett setzen.
Hinzu kommt dann noch die Länge des Kreuztisches incl. Drehstahl, mit 
dem das Innengewinde eingeschnitten werden soll/kann.

Dafür braucht man insgesamt Weglängen, die Fuzel-Drehmaschinen nicht 
haben.

Dennoch kann das verdeutlichen, wo die eigentliche Problematik liegt:
- kein Equipment vorhanden, um das selbst tun zu können
- jemand, der sowas völlig problemlos drehen könnte, will man nicht 
beauftragen bzw. bezahlen, weil man dann einen Stundensatz von ca. 50 
Euro "löhnen" müßte.
- den ganzen Mist nach China oder Rumänien zur Erledigung zu versenden, 
ist mühsam und kostet "unter dem Strich" auch etwas, das man nicht 
bezahlen will.

Es ist hier im Forum immer sehr merkwürdig, daß jemand nach 
Lösungsvorschlägen für ein Problem sucht, ohne auch nur die geringste 
Andeutung zu machen, über welche Mittel er verfügt, das Problem selbst 
lösen zu können. ;)

Es gibt meistens mehrere "Lösungswege" für ein Problem.
Auch unorthodoxe, die nicht unbedingt jedermann geläufig sind.
Dazu wäre es aber hilfreich, zu wissen, was jemand selbst tun kann.

@Stefan Jochens:
Hast Du eine Bohrmaschine?
Hast Du einen Gasbrenner, mit dem Du hartlöten kannst?
Hast Du eine Eisensäge oder eine Flex, mit der Du Metall ablängen oder 
schlitzen kannst?
Moderator Persönliche Seite #5975109
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Eine andere Lösung:

Bei "Überlängen" vertausche ich Werkzeug und Werkstück, d.h. das Rohr 
wird auf dem Schlitten bspw. auf Prismen verspannt, deren Höhe und 
Parallelität man mit Stell- und Konterschrauben einstellen kann.

Der Drehmeissel kommt ins Futter - idealerweise in einen Halter, den man 
radial verstellen kann.

Das erfordert natürlich ein genaues Einrichten, aber damit hab ich hier 
schon Innengewinde in 1,5m-Rohre bei 100mm Durchmesser geschnitten.

Wenn Rohr samt Unterstützung noch auf den Schlitten passt, wäre das 
einen Versuch wert.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5975186
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ist natürlich auch die Frage,
welche Steigung ein solches Gewinde wirklich haben muss.
von "Fotogewinde" bis Gewehrlauf gibts ja gewisse Zwischenschritte.

Aber wenn man eine Muffe aussen herrum anbringt
und das mit Madenschrauben fest schraubt,
wird das sicherlich auch nicht ein designmässiger Weltuntergang sein.
Gast #5975222
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Ich würd ein KG Rohr vergraben und die Sch.... einfach einbetonieren. 50 
cm im Beton ist super.

Irgendwelche Unterteile aufschrauben ist eh Mist, das biegt sich 
meistens einfach weg.

Wie ist die Kabelführung?
#5975340
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L. H. schrieb:

>> Naja, eine Drehbank, die 65mm spannen kann, gehört nicht mehr zu
>> den ganz kleinen. :-)
>
> Denke, Old P. hat schon recht damit, und Du "vertust" Dich hier ein
> wenig. :)
>
> Selbst mit einer kleinen Fuzel-Drehmaschine kann man die 65mm spannen.
> Dabei dann halt nur von innen nach außen, was an sich kein Problem ist,

Wenn man Innengewinde schneiden will, schon. Ich nehme auch an, das am 
anderen Ende des Rohrs das Lampengehäuse fest verschweisst ist.

> Leider haben aber Fuzel-Drehmaschinen meistens auch kein besonders
> langes Maschinenbett.

So isses.
Ich kenne durchaus Drehmaschinen und habe auch bereits damit gearbeitet.

Das Problem des TEs kann man m.E. am einfachsten lösen, indem man
irgendwo in der Mitte zwischen Gewinde und Lampe ein Stück Rohr
heraussägt. Das herausgesägte Teil wird der Länge nach aufgesägt
und als Führungshülse zum Zusammenfügen der beiden Rohrhälften
genommen. Zusätzlich würde ich die Hälften nuch mit Epoxdharz
verkleben. Das ganze kann man m.E. ohne besonderes Spezialwerk-
zeug machen. Ähnliches wurde ja auch bereits von anderen "Ant-
wortern" vorgeschlagen.
Gast #5975435
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Harald W. schrieb:
>
> Das Problem des TEs kann man m.E. am einfachsten lösen, indem man
> irgendwo in der Mitte zwischen Gewinde und Lampe ein Stück Rohr
> heraussägt. Das herausgesägte Teil wird der Länge nach aufgesägt
> und als Führungshülse zum Zusammenfügen der beiden Rohrhälften
> genommen. Zusätzlich würde ich die Hälften nuch mit Epoxdharz
> verkleben. Das ganze kann man m.E. ohne besonderes Spezialwerk-
> zeug machen. Ähnliches wurde ja auch bereits von anderen "Ant-
> wortern" vorgeschlagen.

So kanns der TE auch machen... Ich vermute aber, er ist längst auf einem 
anderen Planeten, nur wir lesen hier noch mit ;-)

Old-Papa
#5976101
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Old P. schrieb:
> So kanns der TE auch machen... Ich vermute aber, er ist längst auf einem
> anderen Planeten, nur wir lesen hier noch mit ;-)

Vielleicht hat sich der TE auch aus lauter Verzweiflung in eine irdische 
Schlucht gestürzt.
Um all seine Probleme endgültig zu beenden. :D

Makabrer Spaß beiseite:
VA hat die angenehme Eigenschaft, daß es mit Cu und Legierungen davon, 
vornehmlich MS, ohne weiteres mit Silberlot hartverlötet werden kann.
Und natürlich auch in der Kombination VA/VA.

Man muß nicht unbedingt WIG-Schweißungen bei VA einsetzen, um dieses 
Material dauerhaft miteinander verbinden zu können.
Ohne, daß man sich dabei irgendein "Theater" einhandelt.
#5977059
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Harald W. schrieb:
> Fürs Hartlöten braucht man aber nicht nur das nötige Gerät, sondern
> auch die nötigen Kenntnisse. Das ist m.E. doch noch etwas schwieriger
> als Weichlöten.

Ersteres ist richtig:
Man braucht mindestens einen leistungsfähigen Gasbrenner dazu.
Bei kleineren zu verlötenden Teilen kann auch die offene Flamme eines 
Gasherdes oder Camping-Gaskochers ausreichend sein.

Zu Letzterem:
So großartig unterscheidet sich nach meinen Erfahrungen das Hartlöten 
vom Weichlöten nicht. :)

Man braucht zwar ein anderes Fluß- und Lötmittel, aber dennoch ist der 
Lötvorgang an sich gewissermaßen mit dem Weichlöten nahezu derselbe.
Nur halt auf einem höheren T-Niveau.
Angenehmer ist dabei, daß die Flußmittel nicht so schnell wie beim 
Weichlöten "verbrannt" werden können.

Höllisch Obacht geben muß man beim Hartlöten nur, wenn dabei MS mit 
beteiligt ist, weil das bei zunehmender T-Erhöhung irgendwann 
"schlagartig" wegfließt.

Ganz generell:
Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, zwei Rohre oder Teile von 
ihnen verbinden zu können. ;)

Elegante und auch optisch schöne, wenn man das entspr. Equipment dazu 
hat.
Hat man das nicht, muß man sich halt etwas anderes einfallen lassen.

Wünschenswert wäre es m.E., wenn ein TE bereits eingangs beschreiben 
würde, über welche Möglichkeiten er verfügt, etwas selbst tun zu können.
Damit man ihm dazu nicht "die Würmer aus der Nase ziehen" muß.
Scheint aber offensichtlich zu viel verlangt zu sein. :D
#5977112
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L. H. schrieb:
> Ersteres ist richtig:
> Man braucht mindestens einen leistungsfähigen Gasbrenner dazu.
> Bei kleineren zu verlötenden Teilen kann auch die offene Flamme eines
> Gasherdes oder Camping-Gaskochers ausreichend sein.

Letzteres geht zwar irgendwie, kannst Du aber praktisch dennoch knicken.
Ich spreche da aus Erfahrung, weil ich das probiert habe.
Sowie Du mehr als zwei dünne Stückchen verlöten willst bratest Du viel 
zu lange rum ehe alles heiß genug ist dass das Lot zügig aufschmilzt und 
in den Lotspalt einzieht.
Gast #5977150
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Für den Aufwand und Stress mit Löten oder ä. würde ich mir lieber eine 
neue Lampe kaufen.
Oder einfach tiefer eingraben.
Oder abschneiden und einen neuen Fuß anschweißen.
Oder das Rohr kürzen und wieder zusammenschweißen. Edelstahl macht doch 
heute jeder Dorfschmied.
...

Alles streßfreier als Gewind schneiden.
Außer es ist Zoll. Da hilft der Klempner um die Ecke.
#5977201
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Des Menschen Wille ist sein "Himmelreich". :D

Was er letztlich zu wollen vermag, hängt auch ein wenig davon ab, was 
tun zu können er im Stande ist.

Wie schon gesagt, ist das alles nur eine Frage der Mittel, über die man 
verfügen kann.
Oder auch nicht.

Mittel kann man aber auch "zukaufen".
Sei es, um sich selbst "aufzurüsten" oder wenn man das nicht tun will, 
"kauft" man halt die Mittel Anderer hinzu, um seine Probleme lösen zu 
können.

Grundregel ist dabei:
Wenn man die Mittel Anderer beansprucht, bezahlt man mindestens einen 
Partialpreis der Mittel.
Denn Andere haben sich die Mittel auch nicht gerade deshalb "zugelegt", 
um Hinz und Kunz damit "zum Nulltarif" bedienen zu können.

Hinz und Kunz könnten sich die Mittel ja auch selbst "zulegen".
Dann wüßten sie auch, was Spezial-Werkzeuge kosten.

Damit wollen sie sich aber gar nicht befassen/auseinander setzen.
Leben lieber in dem Irrglauben, daß in unserer Welt irgendwas "umsonst" 
zu bekommen sei.

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