Echtzeit WiringPi

Gast #5965845
Bernd schrieb:
> und dann einigermaßen Echtzeit zu erreichen.
Was bitte schon ist "einigermassen Echtzeit"? So was wie ein Drittel 
schwanger? Oder eher 4/5 tot???

Stöbere mal im Archiv, bevor du dumm sterben wirst:
Beitrag "Raspberry Pi - Echtzeitsystem?"
https://www.socallinuxexpo.org/sites/default/files/presentations/Steven_Doran_SCALE_13x.pdf


Hardwarenahe Programmierung am Raspberry Pi

Da hat es eine Literaturliste die Du durcharbeiten und ergänzen 
könntest.
Gast #5965851
Bernd schrieb:
> Sehr interessant: Der WiringPi Entwickler Open-Source-Entwickler hat
> aufgegeben, weil die Leute zu große Ansprüche stellen:

Nee, weil er zuviel mit Arschlöchern zu tun hatte, die "Freie Software 
aber zack" blöcken ohne das geringste technische Verständniss. Erinnert 
irgendwie an den TO.

Gekürztes Zitat:
 An individual ... bleated at me for not releasing the sources for the 
Pi v4 version in a timely manner... [the mentioned individual] pointed 
out:

    Not to be a complete ass or anything, but technically the LGPL 
license REQUIRES you to make the sources available when it’s released.


Klar das man als Autor die Lust verliert wegen solchen naseweisen 
Tunichtguten.
Gast #5965942
>Was bitte schon ist "einigermassen Echtzeit"? So was wie ein Drittel
>schwanger? Oder eher 4/5 tot???

Wenn du jetzt noch etwas tiefer denkst, gibt es gar keine Echtzeit: 
etwas Jitter gibt es immer. Aber das ist mach einem Schnarchzapfen hier 
zu hoch.
#5965946
Es ist die Zeit in dem das System auf ein Ereignis garantiert reagiert. 
Genau das ist mit dem normalen Kernel bzw. dem PI nicht zu machen.

Wenn man dann noch versteht wie GPIOs und diese Bibliothek funktioniert 
würde man die Frage danach auch nicht stellen.
Gast #5965994
Bernd schrieb:
>>Was bitte schon ist "einigermassen Echtzeit"? So was wie ein Drittel
>>schwanger? Oder eher 4/5 tot???
>
> Wenn du jetzt noch etwas tiefer denkst, gibt es gar keine Echtzeit:
> etwas Jitter gibt es immer.

Falsch gedacht, es gibt harte und weiche Echtzeit(-bedingung).
Dir fehlen echt die Grundlagen, lies mal Fachliteratur anstatt die 
Begriffsbedeutung anhand des Klangs der Worte zu erraten:
https://www.embedded-software-engineering.de/echtzeit-grundlagen-von-echtzeitsystemen-a-669520/
Gast #5965998
Oligophrenie Abwehr schrieb:
> Was bitte schon ist "einigermassen Echtzeit"? So was wie ein Drittel
> schwanger? Oder eher 4/5 tot???

Dann erklär mal, was "Echtzeit" ist.

Ohne eine Spezifikation von z.B. garantierten Reaktionszeiten auf äußere 
Events ist der Begriff eine Worthülse.

Ja, ein System kann unterschiedlich schnell auf Echtzeitsignale 
reagieren.
Gast #5968653
Wenn du Echtzeit haben möchtest, dann nimm eine CPU ohne Betriebsystem. 
Also kein Linux drauf. Also nackte Atmels oder Arms. Für ein bisschen 
Komfort gibt es dann noch Freertos. Aber mit einem Linux, welches von 
einer SD-Karte läuft, da wird es nie Echtzeit geben.

Ich habe für meine Echtzeitanwendungen einen Arm-M0, den ich einfach 
über USB an Linux angeschlossen habe.
Gast #5968658
PittyJ schrieb:
> Wenn du Echtzeit haben möchtest, dann nimm eine CPU ohne Betriebsystem.

Die sind ohne weiteres auch nicht zur harten Echtzeit fähig.

Stichwort Caching, Branch Predictoren und sonstiger moderner Kram.

Wer also gerne Startup Dateien übernimmt, fällt schnell auf die Nase.
Gast #5968741
Überhaupt geht Echtzeit ja nur im Rahmen des CPU-Taktes. Das heißt, bei 
einem (naiv) mit 3GHz getakteten Prozessor, der hypothetischerweise 1 
Instruktion pro Takt ausführt, hat man immer noch 3ns Jitter.

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