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Forum: Fahrzeugelektronik Bleiakku in Roller "Abgebrannt"


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Autor: Eugen (Gast)
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Hallo Kollegen,

ich habe eine Frage. Hier gibt es einen Elektroroller mit dem ein paar 
Kollegen zwischen 2 Werken immer wieder hin un her fahren. Dieser hat 2 
Blei (Starter) Batterien in serie und diese werden über so ein billiges 
"24V" China Ladeteil geladen.

Jetzt stand das Gerät über einen Monat (angesteckt) und in dieser zeit 
ist eine der Batterien "abgeschmort". (Nicht abgebrannt, war aber laut 
aussage brennheiss und sah etwas angeschmolzen aus)

Ich habe das Ladegerät mit einer Last gemessen und es liefert 30V bei 
0,2-0,3 A, und 28V bei 0,3-1,5A. Bei mehr oder weniger Strom schaltet 
das Gerät ab.

Kann es sein dass ein Ungleichgewicht der Zellen dazu geführt hat dass 
eine Überladen wurde? Hatte nicht gedacht dass sowas bei Blei-Akkus ein 
Problem sein könnte?

Wie könnte man so ein Problem (möglichst billig) beheben? Hätte an eine 
Art Balancer gedacht der einfach einen Akku langsam entläd solange er 
über 16V ist. Hat hier jemand einen besseren Vorschlag?

Beitrag #5966278 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Eugen schrieb:
> Wie könnte man so ein Problem (möglichst billig) beheben?

2 neue Batterien rein und ein gescheites Ladegerät für 24V Bleibatterien 
anschaffen das irgendwann mal abschaltet und sie nicht einem Monat lang 
bei 30V kocht bis keine Suppe mehr drin ist. Und vielleicht auch mal 
öfter als alle 15 Jahre (so lange gibts gefühlt schon keine Bleiroller 
mehr) den Zustand der Batterien überprüfen oder erneuern.

Oder gleich auf LiFePo umrüsten samt passendem Ladegerät, dann zieht der 
Roller wahrscheinlich auch besser und fährt weiter.

: Bearbeitet durch User
Autor: Amateur (Gast)
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Billig: Gar nicht!

Batterien kann man (Otto Normal) nicht reparieren. Also sind auf jeden 
Fall zwei neue angesagt.
Ein vernünftiges - sprich angepasstes - Ladegerät sollte auch im 
(Reparatur-)Preis mit inbegriffen sein.

Soll das Ganze längere Zeit "leben", so sollte man auch gleich darüber 
nachdenken, ob nicht Blei-Gel-Akkus eingebaut werden sollen. Die sind 
zwar um einiges teurer wie "normale" Akkumulatoren, aber sollte der 
Roller mal umfallen, so gibt es keine Sauerei. Der Austausch kann 
normalerweise 1:1 (Flüssig <-> Gel) erfolgen.

Autor: Amateur (Gast)
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Bevor ich es vergesse:

Bei einem Elektroroller kommen keine 08/15-Autobatterien zur Anwendung.

Normale Autobatterien sind u. A. darauf optimiert für einen kurzen 
Zeitraum einen sehr hohen Strom zu liefern. Dann ist aber Feierabend 
bzw. Fütterung angesagt.

Die Batterien eines Elektrorollers müssen einen nicht ganz so hohen 
Strom liefern, den aber über einen viel längeren Zeitraum. Wäre aber 
schön, wenn sie sich in diesem Zeitraum (Dauerstrom) nicht überhitzen.

Beitrag #5966378 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: MaWin (Gast)
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Eugen schrieb:
> Wie könnte man so ein Problem (möglichst billig) beheben?

Neuen Akku.

Bei deinem Akku wird eine Zelle intern kurzgeschlossen sein, durch 
herabfallendes Blei bzw. Schlamm am Boden der einen Plattenkurzschlus 
verursacht. Daher mal heiss geworden, und seit dem werden die anderen 
Zellen gnadenlos überladen.

Beitrag #5966384 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Billy Billig (Gast)
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Eugen schrieb:
> Wie könnte man so ein Problem (möglichst billig) beheben?

Geht heute eigentlich noch was ohne billig?

Autor: michael_ (Gast)
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Eugen schrieb:
> Hier gibt es einen Elektroroller mit dem ein paar
> Kollegen zwischen 2 Werken immer wieder hin un her fahren. Dieser hat 2
> Blei (Starter) Batterien in serie und diese werden über so ein billiges
> "24V" China Ladeteil geladen.

Klingt sehr komisch.
Wie alt müssen die Dinger denn sein? Mit Bleiakkus.
Starterbatterien sind es mit Sicherheit nicht.
Ein abgebrannter Bleiakku, ich höre das zum ersten mal.

Es ist Zeit für eine Neuanschaffung.

Autor: Andy (Gast)
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Sag nicht alt :-)
Aldi verkauft gerade neue E-Motorroller mit Bleiakkus.

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