Sensor liefert Strom 4-20mA

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Gast #5966537
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Damit man den Sensor leicht an eine 0-10 Volt Schnittstelle anschließen 
kann (500 Ohm Bürde). Und damit der Sensor auch noch an einem 
Optokoppler angeschlossen werden kann. Die ersten 2 Volt (4mA) werden 
schon für die LED Flussspannung benötigt.
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Gast #5966544
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StefG schrieb:
> 0 mA heisst Leitungsbruch

ok, dass klingt für mich nachvollziehbar.

Rebecca schrieb:
> Und damit der Sensor auch noch an einem
> Optokoppler angeschlossen werden kann

Das verstehe ich leider nicht. Was nützt mir denn bei Analogsignalen ein 
Optokoppler? Bei einem digitalen Signal könnte ich das verstehen, damit 
man dann beide Seiten voneinander trennen kann.
Gast #5966546
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MaWin schrieb:
> Der Sensor braucht auch Strom zu seiner eigenen Versorgung der
> Elektronik, diese Versorgung aus dem Schleifenstrom der damit nie 0 wird
> spart das eigene Sensornetzteil.

Der Drucksensor hat aber zwei separate Anschlüsse für die 
Spannungsversorgung und braucht 24V. Vielleicht trifft das dann halt auf 
andere Sensoren dann zu.

Ist eigentlich ein Stromsignal in einem langen Kabel 
störungsunempfindlicher als ein Spannungssignal?
Beitrag #5966553 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5966564 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5966566
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> Der Drucksensor hat aber zwei separate Anschlüsse für die
> Spannungsversorgung und braucht 24V.

Das ist bei soetwas banalem wie einen Drucksensor eigentlich 
ungewoehnlich.


> Vielleicht trifft das dann halt auf
> andere Sensoren dann zu.

Man versucht in aller Regler mit den beiden Leitungen auszukommen. Das 
hat viele Gruende, aber ein offensichtlicher ist schonmal das zwei 
Leitungen billiger sind als vier.

> Ist eigentlich ein Stromsignal in einem langen Kabel
> störungsunempfindlicher als ein Spannungssignal?

Ja, vor allem macht es dann nichts wenn auf einer langen Leitung 1-2V 
verloren gehen. Ausserdem verwendet man auch noch gerne 3.8mA und 21.5mA 
um Fehlerzustaende auszugeben.

Olaf
Beitrag #5966573 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5966584
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Olaf schrieb:
> Ja, vor allem macht es dann nichts wenn auf einer langen Leitung 1-2V
> verloren gehen. Ausserdem verwendet man auch noch gerne 3.8mA und 21.5mA
> um Fehlerzustaende auszugeben.

cool. Da muss ich mal schauen, ob der Drucktransmitter von mir das dann 
auch sogar kann.

Danke für die vielen Antworten :-)
#5966586
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Olaf schrieb:
> Ja, vor allem macht es dann nichts wenn auf einer langen Leitung 1-2V
> verloren gehen. Ausserdem verwendet man auch noch gerne 3.8mA und 21.5mA
> um Fehlerzustaende auszugeben.

Jop.

Strom hat den Vorteil, dass in einer Reihenschaltung von Widerständen 
der Strom überall gleich ist. Die Leitungslänge hat also keinen Einfluss 
auf den Messwert (solange zusammen mit dem Eingangswiderstand der 
Auswerteeinheit die max. Bürde nicht überschritten wird)

Die 4...20mA nimmt man, damit wie schon erwähnt wurde ein Leiterbruch 
(0mA) erkannt werden kann und bei 2-Leiter-Anwendungen der Transmitter 
noch seine Betriebsspannung erzeugen kann und weiter läuft.

Bei Spannungsausgängen sind 0...10V zwar üblicher, aber oftmals sind 
auch 2...10V auswählbar. Dadurch würde man auch hier bei 0V einen 
Leitungsbruch erkennen können.

Um aus einem Strom-Normsignal ein Spannungs-Normsignal zu machen, 
braucht es einen 500R-Widerstand und schon werden 4...20mA ganze 
2...10V.

Und für Stromschleifen 4...20mA gibt es dann auch noch ein aufgeprägtes 
Kommunikationssignal (HART), über das man parallel digital Werte 
auslesen und einstellen kann.
#5967363
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Liebe Leute, das erinnert mich nun wirklich an einen Faden, den ich 
gerade erst mitgelesen habe. In der industriellen Messtechnik ist ein 
4...20mA Signal seit Erfindung der Dampfmaschine quasi Standart. Die 
Frage warum und ob das "sicher", "sicherer als was" ist, kann nur mit 
einem klaren Ja beantwortet werden!
Also schon wieder so ein armer Mensch, der aus seinem gemütlichen 
Kenntnisumfeld vom Chef in die gräßliche Realität befohlen wurde...mein 
Beileid!
Gruß Rainer
#5969092
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Rainer V. schrieb:

> Ja, ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich meinte "echte"
> Stromübertragung und getrennt. 4-20mA auf 1% genau ist schon nicht so
> trivial

Eigentlich ist bei 4...20mA-Sensoren eine galvanische Trennung
nicht üblich und meist auch unnötig. Es gibt zwar Optokoppler
mit einem zweiten Fototransistor, mit dem über eine Regelschal-
tung die Stromübertragung linearisiert werden kann, aber 1%
Genauigkeit ist da schon schwer erreichbar. Heutzutage ver-
wendet man eher serielle AD-Wandler auf der getrennten Seite
plus Optokoppler, da die Signale meist sowieso digital weiter
verarbeitet werden un die Genauigkeit damit fast beliebig hoch
werden kann.

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