Guten Abend,
ich habe mir für das Heimnetzwerk ein WLAN Repeater gekauft. Das
Einrichten bereitet mir nun schon länger große Probleme. Ich habe als
WLAN Router einen DLINK DAP1360. Den Fritz Repeater habe ich nun
eingerichtet. ALs Zugangsart wurde mir nur WLAN-Brücke angeboten. Der
WLAN Router steht auf AccessPoint. Sobald ich im WLAN Router Repeater
oder WLAN Client einstelle funktioniert das WLAN nicht mehr.Für jegliche
Unterstützung wäre ich sehr dankbar.
Leo schrieb:> Sobald ich im WLAN Router Repeater> oder WLAN Client einstelle funktioniert das WLAN nicht mehr
Natürlich. Wie soll es denn funktionieren können ohne Anbindung.
Zuerst mal, fehlt dir Basiswissen. Grundbegriffe wie LAN, WAN, Router
usw. Darauf basierend bauen Funktionen einer (Netzwerk)Brücke, eines
einfachen WiFi-Repeaters oder anderen Betriebsmodus.
Bei AVM gibt es doch eine Super-Dau-Anleitung. Ich empfehle dir die mal
Schritt für Schritt abzuarbeiten. Notfalls die AVM Hotline in Anspruch
nehmen. Jedenfalls funktioniert so ein FritzRepeater hervorragend,
universell und Modelunabhängig zum Uplink.
PS: Am Router sollst Du nichts ändern. Er bleibt ein Router! (kein
Client). Optional kannst du noch Mesh aktivieren. Das erspart dir
weiteres Lesen und Lernen.
Leo schrieb:> Sobald ich im WLAN Router Repeater> oder WLAN Client einstelle funktioniert das WLAN nicht mehr
Das ist richtig so. Dlink-Router als AP lassen und nur den NEU gekauften
Repeater konfigurieren (sofern die IPs richtig sind).
https://avm.de/service/fritzwlan/fritzrepeater-600/uebersicht/
Im WLAN Router habe ich WPS und nicht WPA2 eingestellt. Der WLAN
Repeater zeigt beim Einrichten allerdings WPA2 an und verlangt das WLAN
Router Passwort. Sollte ich womöglich WPA2 im Router aktivieren?
Leo schrieb:> habe ich WPS
Wer sich schützen will, sollte aus den Fehlern von damals lernen und
kann sicherheitshalber die WPS-Funktion am Router deaktivieren. WPA2+
gutes PW ist sicherer, sofern Deine Geräte es können.
In der Anleitung konnte ich nichts dazu finden bezüglkch IP
Adresseinstellung
Mein WLAN Router hat die IP Adresse 192.168.0.50
WLAN Repeater IP Adresse ???
oszi40 schrieb:> Leo schrieb:>> sofern die IPs richtig sind ?>> IPs müssen im gleichen Netz sein. Anleitung lesen.
Netzwerkkomponenten stehen immer auf DHCP.
Egal ob i.d.F. eine LAN- oder Wifi-Brücke avisiert wird. Zudem ein
Repeater auch nicht ganz Dau ist und von Haus aus NAT-tet.
Um auf static und custom zu kommen bedarf es schon ordentlich tiefere
klicks, welche ich dem TO nicht zutraute, es auch nicht zufällig
gefunden zu haben. Außerdem soll hier nur ein Repeater verbunden werden,
kein zweiter Router, kein überlagerndes Subnet und kein zweiter
DHCP-Server.
Oben riet ich Mesh zu verwenden. Dann muss man sich keine Gedanken um
Zahnräder machen. Mesh funktioniert mittlerweile Herstellerübergreifend.
oszi40 schrieb:> WPS-Funktion am Router deaktivieren
Soll was bringen und wovor schützen?
Du verwechselt nicht zufällig WPS mit WEP "von damals"?
Aber WPA2 sollte grundsätzlich genutzt werden, kein WEP. Wenn es der
Router nicht kann, sollte er entsorgt werden.
Ich denke die schnellste Lösung für dieses große Problem wäre:
- WPS Knopf am Router drücken bis aktiviert
- Repeater resetten und Pairing nach Anleitung einleiten (WPS Knöpfchen
drücken)
- 20sek warten, fertig
Guten Morgen,
zu meinem vorhergehenden Beitrag. Natürlich verwende ich WEP und nicht
WPS.
Werde wohl alles auf WPA2 umstellen. Ich vermute dass es auch damit
zusammenhängen könnte. Die Verschlüsselung sollte beim WLAN Router sowie
WLAN Repeater gleich sein.
Subnetze, IP-Adressen, LAN, WLAN das ist mir schon klar.
Ich bin jetzt etwas verunsichert ob ich nun was im Subnetz im WLAN
Router einstellen muss oder nicht. Im WLAN Router habe ich ja DHCP
eingestellt. Wenn ich nun die WPS Variante nutze dann braucht mich doch
die IP-Adressen und das Subnetz nicht interessieren. Oder sehe ich das
falsch?
Drücke die Knöpfe wie in der Anleitung. Wenn es so geht ist gut. Alles
dokumentieren für später.
Wenn es nicht geht, dann Router IPs ins gleiche Segment holen und gut
auf DHCP-Bereich aufpassen wegen doppelter IPs.
Oh jessas.
Hier muss echt mal aufgeräumt werden...
WEP und WPA bzw. WPA2 sind Verschlüsselungstechniken für den Funk.
WEP ist binnen einstelliger Minuten geknackt und sollte absolut nicht
mehr benutzt werden, da kann man sich besser die Verschlüsselung
schenken und unverschlüsselt arbeiten. NEIN, NICHT MACHEN!
WPA2 ist der Stand der Technik. Seit Jahren schon. Nicht unknackbar,
aber was besseres gibt es nicht.
Also: Das ganze Netz auf WPA2 umstellen. Pronto.
WPS ist ein System zur Übertragung des WLAN-Namens und -Schlüssels auf
Geräte, ohne das man das eintippen müsste.
Da es da diverse Sicherheitslücken und Implementierungsschwächen gibt,
sollte man das nur so lange im Router aktiv lassen wie es benötigt wird.
Also anmachen, koppeln, ausmachen. Sonst hat man evtl. schnell fremde
Leute im WLAN...
WPS hat nichts damit zu tun, ob man Verschlüsselung benutzt, oder welche
das ist.
Es stört verbundene Geräte auch nicht, wenn WPA (nicht) aktiv ist: WPA
tauscht den Schlüssel auf einfachem Weg aus, mehr nicht.
IP-Bereiche: (Achtung, vereinfacht, ich weiß)
Alle Geräte im LAN (auch die, die per Access Point im WLAN verbunden
sind) müssen im gleichen Subnetz sein.
Die Adressen fangen in der Regel mit 192.168. an, dann kommt eine freie
Zahl und die letzte ist quasi die Geräteadresse.
Alle Zahlen sind im Bereich 1-254, 0 und 255 sind Sonderfälle.
Die freie Zahl ist bei AVM gern mal 178, bei vielen anderen Routern auch
0 oder 1.
Die Subnetzmaske 255.255.255.0 sagt "die ersten drei Zahlen müssen
gleich sein". Also wenn der Router eine Fritzbox ist, hat die
192.168.178.x, also müssen alle Geräte auch 192.168.178.er Adressen
haben, sonst können sie sich untereinander nicht erreichen.
Die letzte Zahl dagegen muss bei jedem Gerät einmalig sein.
Man muss dabei aufpassen, das keine doppelt vergeben sind.
Der Router ist normalerweise die 1, und er vergibt für Geräte mit nicht
festgelegter Adresse via DHCP dynamisch Adressen aus einem Pool, der
irgendwo in dem Bereich liegt, das muss man im Router nachsehen.
Fest in den Geräten vergebene Adressen müssen außerhalb des
DHCP-Bereichs sein, sonst könnte es passieren, das der Router eine
Nummer aus dem Pool sucht und zuteilt, die in einem anderen Gerät fest
eingestellt ist, und dann gibts eigenartige Verbindungsprobleme.
Zu dem Fritzrepeater:
Der wird ganz easy via WPS eingebunden als Repeater.
Man sollte nur vielleicht vorher mit Kabel am Computer (ohne Verbindung
zum Restnetz) die IP-Adresse des Webzugriffs auf dem Repeater richtig
auf eine aus dem Bereich des Routers einstellen, denn WPS teilt nur den
WLAN-Schlüssel, nicht die IP-Einstellungen.
Ohne eine Adresse aus dem richtigen Netz kann der Repeater keine Updates
laden und auch nicht eingestellt werden.
Und wenn man dann eh drin ist, kann man auch gleich bequem die
WPS-Geschichte machen, oder gleich besser alles manuell eintragen.
also:
Computer mittels Kabel an Repeater, WLAN aus, IP 192.168.178.100
einstellen, Subnetz 255.255.255.0.
192.168.178.2 im Browser eintragen,
- Repeatermodus aktivieren
- WLAN-Einstellungen vornehmen
- IP aus dem Routerbereich eintragen
- neu starten
- Kabel ziehen
- Computer mit WLAN/RouterLAN verbinden
- Prüfen ob Verbindung zum Repeater besteht
yay.
Es hilft übrigens ganz ungemein, wenn man mal einfach eine Tabelle
aufschreibt (mit Excel z.B.) und da mal aufschreibt welche IP welches
Gerät ist.
Hallo Jens, vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag :-)
Du hast geschrieben, ich sollte den Repeater per Kabel an den Computer
verbinden. Der Repeater hat keinen Ethernetanschluss.
Sollte der WLAN Repeater nicht vielleicht die IP-Adresse 192.168.0.51
erhalten? Der WLAN Router hat ja die IP-Adresse 192.168.0.50. Somit ist
dann das Subnetz gleich.
Leo schrieb:> Der Repeater hat keinen Ethernetanschluss.
Oh, bin von meinem ausgegangen, der hat.
Dann die WPS-Prozedur machen und im Router nachsehen ob sich das Ding
per DHCP bedient hat.
Sonst am PC die 191.168.178er Adresse einstellen und die Weboberfläche
des Repeaters suchen.
Leo schrieb:> Der WLAN Router hat ja die IP-Adresse 192.168.0.50.
Warum?
Router sind meist auf der 1. Nur wenn das jemand anders konfiguriert ist
das anders. Warum hast du? (Nur aus Interesse. Das Netz funzt auch so.
Ist nur ungewöhnlich...)
Ansonsten: sofern die 51 nicht schon belegt oder im DHCP-Bereich ist,
kannst du sie natürlich dem Repeater zuweisen.
Jens M. schrieb:> Hier muss echt mal aufgeräumt werden...
Danke Jens. Das war echt nötig.
Leo schrieb:> Sollte der WLAN Repeater nicht vielleicht die IP-Adresse 192.168.0.51> erhalten?
Richtig. Eine freie im Bereich 192.168.0.1-49.
Der DHCP Bereich wird sehr wahrscheinlich im oberen Anschlussbereich
sein. Das siehst du aber in den Settings des Routers sprich
DHCP-Servers.
Leo schrieb:> Der Repeater hat keinen Ethernetanschluss.
Warum wurde dann die LAN/Wifi-Brücke genannt?
Egal, dann im Browser http://192.168.178.2 aufrufen und das ganze auf
statische Konfiguration
192.168.0.x/255.255.255.0/192.168.0.50/192.168.0.50
(IP/Subnetmask/Gateway/DNS) setzen.
Halte dich an das Posting von Jens. Er hat alles richtig und gut
erklärt.
Hallo, ich sitzt jetzt schon wieder seit einer Ewigkeit hier und bekomme
diesen Repeater einfach nicht zu Laufen. Weiß nicht mehr was ich nun tun
soll.
Wie gesagt ich kann die IP-Adresse des Fritz Repeater nirgends ändern.
Auf meinem Tablet sehe ich zwar dann den Fitz Repeater aber wenn ich die
Adresse http://fritz.repeater ausführe kann ich auf der Oberfläche keine
Adressen einstellen.
Sogar die Variante mit dem WPS habe ich ausprobiert. Ohne Erfolg. Ich
habe den Button WPS von meinem Router DAP136ß gedrückt und dann die
Connect Taste vom Fritz Repeater. Da tut sich echt nichts.
Hab nun mein WLAN Router auf static ip umkonfiguriert.
IP-Adresse 192.168.178.50 WLAN Router
Subnetzmaske 255.255.255.0
Standardgateway 192.168.178.2 Fritz Repeater
DNS-Server 192.168.178.2
Jetzt kann ich von meinem PC aus nicht mehr auf den WLAN Router
zugreifen.
Leo schrieb:> aber wenn ich die> Adresse http://fritz.repeater ausführe kann ich auf der Oberfläche keine> Adressen einstellen.
Das liegt daran, das dein Router keine Fritzbox ist, der Netzname ist
anders und vermutlich wird er den Repeater nicht erkennen und ihm einen
Namen zuweisen... ;)
Das funzt nur an Fritzboxen, die man ja auch per "fritz.box" aufrufen
kann...
Oder ist das Mistding so einfach, das es keine konfigurierbare IP hat?
Kann ich mir bei AVM kaum vorstellen.
Leo schrieb:> Jetzt kann ich von meinem PC aus nicht mehr auf den WLAN Router> zugreifen.
Weil du den Router umgestellt hast, den Rechner aber nicht.
Alle Geräte müssen im gleichen Netz sein, sonst können sie sich nicht
erreichen, der Subnetzmaske 255.255.255.0 sei dank: jedes gesetze Bit
sagt "das muss in Quell- und Zieladresse gleich sein".
Dein PC hat noch 192.168._0_.x, der Router und der AP jetzt
192.168._178_.x und schon ist Ende mit der Verbindung.
Der Witz: hättest du nur den Rechner in das 178er Netz geholt, hättest
du den AP erreichen können, denn die beiden wären dann ja im 178er Netz.
Dort dann dem AP eine 0er Adresse geben, Rechner auch wieder ins 0er
Netz und voila, geht.
Die Anleitung unter
https://avm.de/service/fritzwlan/fritzrepeater-600/wissensdatenbank/publication/show/3487_FRITZ-Repeater-mit-Router-eines-anderen-Herstellers-verbinden/
kennst du?
Jens M. schrieb:> Oder ist das Mistding so einfach, das es keine konfigurierbare IP hat?
Eher nicht. Solche Settings versteckt man (aus gutem Grund) im
Expertenmodus.