USB Oszilloskop DS1M12 defekt?

OP #5967632
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Hallo,

nachdem mein USB Oszilloskop DS1M12 bisher gute Dienste geleistet hat, 
scheint es nun nicht bereit zu sein, diese Dienste weiterhin anzubieten.
Es zeigt auf beiden Kanälen nur noch Mist an.
Seit wann das nun ist, kann ich nicht mehr sagen.
Allerdings ist es egal, ob ich die beiden Kanäle auf Masse lege oder 
nicht.
Es wird das Ergebnis im angehängten ds1m12_defekt.PNG angezeigt.

Wenn man einen Kanal an den eingebauten Signalgenerator hängt, bekommt 
man auch einen Teil des Signal angezeigt, allerdings mit den 
überlagerten Wellen. (siehe ds1m12_defekt1.PNG)

Anbei auch mal ein Screenshot von der Platine. (20190910-P9100046.JPG)

Kann man da noch etwas retten?
Angehängte Dateien:
(Firma: matzetronics) #5967645
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Erno R. schrieb:
> Kann man da noch etwas retten?

Es sieht danach aus, als würde die Versorgung der Eingangsverstärker 
defekt sein. Das Problem ist hier allerdings Henne-Ei, d.h., ein 
Oszilloskop wäre vermutlich hilfreich, um Spannungen und Signale in der 
Schaltung zu messen.
Evtl. kannst du mit einem Signalverfolger (NF-Verstärker mit 
Koppelkondensator am Eingang) die Spannungen und das Signal verfolgen. 
Hast du Unterlagen zum Gerät?
Gast #5967790
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So merkwürdige Bilder hatte ich bei der Messung Nucleo/Rigol.

Es lag nicht am Oszi, sondern das Netzteil vom Notebook war defekt.

Bei dir erfolgt die USB Versorgung sicher direkt von PC, oder?

Hast du noch ein anderes Oszi oder einen anderen PC um die USB Spannung 
auf "Reinheit" zu prüfen?
OP #5967825
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pegel schrieb:
> So merkwürdige Bilder hatte ich bei der Messung Nucleo/Rigol.
>
> Es lag nicht am Oszi, sondern das Netzteil vom Notebook war defekt.
>
> Bei dir erfolgt die USB Versorgung sicher direkt von PC, oder?
>
Ich habe das Gerät auch mal an einem Notebook im Batteriebetrieb 
ausprobiert.
Das Ergebnis ist identisch.

> Hast du noch ein anderes Oszi oder einen anderen PC um die USB Spannung
> auf "Reinheit" zu prüfen?

Zweites hab ich leider nicht.
OP #5967835
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Matthias S. schrieb:
> Erno R. schrieb:
>> Kann man da noch etwas retten?
>
> Es sieht danach aus, als würde die Versorgung der Eingangsverstärker
> defekt sein. Das Problem ist hier allerdings Henne-Ei, d.h., ein
> Oszilloskop wäre vermutlich hilfreich, um Spannungen und Signale in der
> Schaltung zu messen.
> Evtl. kannst du mit einem Signalverfolger (NF-Verstärker mit
> Koppelkondensator am Eingang) die Spannungen und das Signal verfolgen.
> Hast du Unterlagen zum Gerät?

Ich habe nur Spezifikationen zum Gerät.
https://www.meilhaus.org/downloadserver/easyusb/PocketScope_10D+E.pdf
https://www.meilhaus.de/en/pocketscope+ds1m12.htm
Du meintest wahrscheinlich Informationen zum Aufbau der Schaltung.

Also kann ich mit einem weiteren Oszi, den Weg bis zum Fehler quasi 
verfolgen?
(Firma: matzetronics) #5968095
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Erno R. schrieb:
> Also kann ich mit einem weiteren Oszi, den Weg bis zum Fehler quasi
> verfolgen?

Ja, das ist der Gedanke dahinter. Wie o.a., geht evtl. auch ein 
NF-Verstärkerchen mit Kopfhörer und 22-100nF Kondensator als Tastkopf, 
um das Britzeln ausfindig zu machen. Dabei gehst du vom Eingang des 
Oszis den Weg des Signals, das mit Sicherheit an einen der 
Operationsverstärker geht. Mit dem Kondensator als Tastkopf kannst du 
auch mal die Speisung am OpAmp abhören.
Als Verstärker eignet sich z.B. auch eine kleine PC-Aktivbox. Masse des 
Verstärkers verbindest du mit der BNC Masse des Oszis.

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