Mikrofon (-Verstärker) für Autoradio

OP #5970231
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in einem VW Sprinter "Reisebüsschen" ist ein Autoradio Kenwood KDC120 
verbaut.

Dem Reiseleiter/Tourbegleiter soll nun ein Mikrofon zur Verfügung 
gestellt werden. Das Radio hat einen Aux-Eingang (Frontseite) mit 
unbekannnter Eingangs-Empfindlichkeit. Auf jeden Fall zu gering, um von 
einem dynamischen Mikrofon (ca 300 Ohm) ausreichend versorgt zu werden. 
(Diese 10 EUR Handmikros mit XLR-Stecker)

Man kann zwar die AUX-Line auch noch etwas per Setup verstärken lassen, 
aber das reicht immer noch nicht aus, eine ausreichende Lautstärke 
herzustellen.

Soweit ich das sehe, hat der Aux Eingang keine Phantom-Speisung "nach 
Aussen hin", sondern nur Stereo Eingang zur Befütterung von MP3 Player 
oder ähnlicher Eingangsquellen.

Gesucht wird keine Bastell-Lösung, sondern was fertiges, was die 
Lautstärke anhebt. Ich dachte an:

a) Elektret-Hand-Mikrofon mit eingebautem Vorverstärker und 
einzulegender Batterie
b) Kleiner Vorverstärker (Versorgung über anzustöpeslnden 
Zigarettenanzünder) Eingang Klinke 3.5 oder 6.3, Ausgang Klinke 3.5 oder 
6.3

--> Hat da jemand einen spontanen Tip für mich?
#5970248
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Vorschlag: Miniverstärker, der von Mik-Level auf Line-Level verstärkt, 
versorgt von der USB-Buchse des Radios.
https://www.thomann.de/de/bandlab_link_analog.htm
Oder mit Batterie:
https://www.thomann.de/de/tascam_ixz.htm

Edit: Sehe gerade, dass du explizit nach "Eingang Klinke 3.5" gefragt 
hast. Dann passen die genannten nicht. Habe mich von der Erwähnung von 
XLR weiter oben täuschen lassen.
Gast #5970283
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Wegstaben V. schrieb:
> in einem VW Sprinter "Reisebüsschen" ist ein Autoradio Kenwood KDC120
> verbaut.
>
> Dem Reiseleiter/Tourbegleiter soll nun ein Mikrofon zur Verfügung
> gestellt werden.

Der Innenraum eines Sprinters ist ja relativ überschaubar klein.
Das Durchsage-Mikrofon wird sich deshalb meist im direkten Schall-
feld der Lautsprecher befinden – im Gegensatz etwa zu Reisebussen.
So sind Probleme durch akustische Rückkopplung zu befürchten.

Also ist hier unbedingt ein geeignetes Mikrofon zu verwenden! Es
sollte mindestens über eine Richtwirkung verfügen (Niere). Optimal
wäre eine Ausführung mit Geräuschkompensation, die natürlich sehr
nah besprochen werden muss.
OP #5970297
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Ja, das mit der Rückkopplung wird wohl schnell passieren.

Momentan sind jedoch erst mal die Lautstärke-Pegel extrem 
unterschiedlich:

Radio/CD z.B. Stufe 15, und wenn man dann auf Mikro (Aux) umschaltet, 
muss man den Pegel auf 30 anheben, damit man da überhaupt ein bischen 
was versteht (Das Mikro ist dann eh sehr nah an den Lippen). Ab Stufe 25 
kommt das aber an Grenzen:

Zum einen "knattert" es (selbst ohne angeschlossenen Mikro) im 
Lautsprecher. Da wird wohl irgendwas nicht vollständig entstört sein 
(macht sich aber nur bei dieser "extremen Lautstärke" bemerkbar.

Zum anderen kommt der Verstärker-Ausgang dann schon in Verzerrung, und 
es klingt wahrnehmbar schrabbelig.

... Und wenn man dann von Mikro zurück auf Radio stellt, wirds spontan 
mächtig laut, wenn man nicht vorher die Lautstärke wieder runter 
geregelt hat.

Vielleicht wird es ja mal versuchsweise sowas: ebay 362720189208
Gast #5970301
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Wegstaben V. schrieb:
> wg. XLR: Das Mikro hat XLR, das Kabel geht von XLR auf Klinkenstecker
> 6.3.
> Dann ist da noch ein Adapterkäbelchen von Klinkenbuchse 6.3 auf
> Klinkenstecker 3.5, welches dann in das Radio reingeht.

Hoch lebe die Welt der Adaptierer.

Merkwürdig daß niemand denkt das hätte irgendwelche Nachteile.
OP #5970316
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MaWin schrieb:
> Merkwürdig daß niemand denkt das hätte irgendwelche Nachteile.

naja, das das suboptimal ist ist schon klar. Weniger wegen der Optik 
(auch das ist ja wichtig), sondern (auch) dass da Stecker zu weit in den 
Raum ragen, und die Fahrgäste beim Ein/Aussteigen die Strippen und 
Stecker zermurksen.

Die identifizierten "Probleme" (Pegel, Geknatter) werden auch durch 
keinen Adapter nicht verschwinden ;-)
Gast #5970876
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PS

2 Cent schrieb:
> Kreis-Säger schrieb:
>> Peter L. schrieb:
>>> So sind Probleme durch akustische Rückkopplung zu befürchten.
>> Pfeif drauf!
> YMMD

Das Autoradio kann man sicher so einstellen, dass die Lautsprecher 
hinten gefühlt doppelt so laut sind. Oder Vorne ganz aus. Das könnte das 
Pfeif-Problem etwas entschärfen.
Beitrag #5970888 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970907 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970913 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970914 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970917 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970918 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5970920 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #5970921
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Mark S. schrieb:
> professionelles Funkmikro

Meist gehen die Empfänger mit 12V. Nur sind die real im Auto extrem 
verseuchte 13,5V. Filter und Suppressordiodenwerden nötig.

Von LD Systems bekommt man sowas schon ab 75 europäischen Talern, von 
Thomann Hausmarke t-bone bzw. Musicstore Fame natürlich günstiger. Blöd 
nur, dass es bei denen einen Mindestabstand zwischen Sender und 
Empfänger braucht.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #5971061
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Mikro an FM-Transmitter und das Radio auf den entspr. Sender einstellen.
Würde ich jetzt erstmal damit versuchen und dort ggf. den 
Eingangs-Pegel
anzupassen versuchen. Bevor ich jetzt evtl das Radio rauspuhl und darin 
etwas anpasse.

So könntest Du sogar Leuten,
die mit den Handies UKW empfangen können,
direkt in den Ohrhörer sabbeln.

OHNE Rückkopplung!
OP #5971071
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● J-A V. schrieb:
> Mikro an FM-Transmitter und das Radio auf den entspr. Sender einstellen.

Ja, das wäre auch eine Möglichkeit, interessante Idee.

Beim kurzen stöbern bei ebay habe ich EINEN FM-Transmitter gefunden, 
welcher auch als Freisprechanlage wirkt, und ein fest angeschlossenes 
Mikrofon (wohl für unter die Sonnenblende zu verbauen) hat.

Leider wäre das auch nur suboptimal: Diese "Krawatten-Mikrofone" sind 
halt zu klein, um sie in der Hand zu halten. Die Zuleitung ist zu kurz, 
und sie ist nicht steckbar.

Andere FM-Transmitter (z.B. in Form von DAB+ Empfänger mit zusätzlichen 
EINGANG) hab ich nicht gefunden. Diese zusätzlichen Eingänge werden aber 
vermutlich wieder auf 1000 mV ausgelegt sein (um z.B. von einem MP3 
Player Signale einzuspielen). Passt also nicht vom Pegel. Und selbst 
wenn diese Buchsen eine Phantom-Speisung bieten würden, hätte ich immer 
noch kein Hand-Mikro, welches das nutzen könnte - das derzeitige ist ein 
dynamisches.
(Firma: matzetronics) #5971182
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Wegstaben V. schrieb:
> Diese "Krawatten-Mikrofone" sind
> halt zu klein, um sie in der Hand zu halten. Die Zuleitung ist zu kurz,
> und sie ist nicht steckbar.

Wenn du an der Zuleitung was ändern kannst - es ist mit ein wenig NYM 
Draht einfach, sich ein Kopfbügel Mikro zu machen, das man sich hinters 
Ohr klemmt.
Übrigens kann ein passiver Trafo, wie aus einer DI Box, reichen, um den 
Pegel des Dyn. Mikros so weit anzuheben, das es ohne aktive Verstärkung 
am AUX Eingang funktioniert.
https://www.thomann.de/intl/millenium_die_dibox_passiv.htm
Dazu betreibt man die Box umgedreht, d.h., am XLR geht dein Mikro ran 
und an der Klinke kommt das hochtransformierte Signal raus. Funktioniert 
hier sehr gut. Allerdings ist da ein XLR-M drin, den man gegen XLR-F 
tauschen sollte.

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