Hallo Zusammen, ich bräuchte mal eure Hilfe. Ich setze in einer Schaltung den Mean Well IRM-05-05 ein. Das ist ein Modul, das aus 230V AC 5V DC macht. https://www.mouser.at/ProductDetail/MEAN-WELL/IRM-05-5?qs=WkdRfq4wf1OdYoHS8Am9VA== Dahinter hängt nichts spannendes dran, ein uC, ein Display, ... Insgesamt laufen aus dem Modul permanent ca. 500mA DC raus, ohne große Peaks. Herstellerangabe liegt bei 1A, da sollte also genug Reserve sein. Es ist in einem großen Gehäuse verbaut und wird indoor betrieben, also sollte es auch nicht zu heiß werden. Jetzt fallen nach 1 Jahr die ersten Module aus. Soweit ich das bisher analysiert habe, ein Kurzschluss eingangsseitig, so, dass die 2A-Sicherung fliegt. Hat jemand eine Idee, was da los sein könnte? danke.
Hewald schrieb: > Soweit ich das bisher analysiert habe, ein Kurzschluss eingangsseitig, > so, dass die 2A-Sicherung fliegt. Was hast du gemessen, den Kurzschluss oder die geflogene Sicherung. Wie ist das Modul eingangsseitig abgesichert? Altert die Sicherung oder das Modul?
nach der Sicherung hängt nur das Modul dran, sonst nix. d.h. Wenn die Sicherung geflogen ist, dann muss da ja viel Strom rein geflossen sein. ich hab dann zuerst die Sicherung getauscht, und nochmal eingesteckt. da hats mir sofort die Haus-Sicherung raus gehaun und die Zuleitungen zum Modul sind verdampft. Den Kurzschluss selbst konnte ich dann nicht mehr messen (auch nicht direkt am Modul), ich vermute, dass bei der zweiten Aktion sich dann eben auch der Kurzschluss gemeinsam mit den Leiterbahnen aufgelöst hat?! Ausgangsseitig am Modul ist alles OK. Wenn ich hier die nachfolgende Schaltung mit 5V versorge läuft alles einwandfrei. Das Modul ist sonst gar nicht abgesichert - hängt quasi direkt an der Steckdose nur mit der Sicherung davor. (Glassockel 2A) Zur Alterung kann ich leider nix sagen!?
Bei Spanungsspitzen sterben schon mal die Halbleiter auf der Primärseite bzw. der interne Varistor. Also zusätzlich externe Varistoren einsetzen, entsprechender Größe. Oder mit den gelegentlichen Ausfällen leben. Bei 500 mA Dauerlast würde ich aber über das IRM-10-5 nachdenken. Gleiche Abmessungen und nur unwesentlich teurer. Besonders im Hinblick auf Eigenerwärmung in geschlossenem Gehäuse.
Hewald schrieb: > nach der Sicherung hängt nur das Modul dran, sonst nix. > d.h. Wenn die Sicherung geflogen ist, dann muss da ja viel Strom rein > geflossen sein. Naja, im Datenblatt zu IRM-05 Serie steht was von 40A. Eine 2A Sicherung darf da nicht zu flink sein. Wieso allerdings die Haussicherung fliegt und irgendwelche Leitungen verdampfen, wenn du das Modul nach Sicherungstausch noch mal einsteckst, ist irgendwie nicht ganz klar.
Wolfgang schrieb: > Naja, im Datenblatt zu IRM-05 Serie steht was von 40A. > Eine 2A Sicherung darf da nicht zu flink sein. Ja, das stimmt, aber das kann ja nicht das Problem sein - "normal" läuft das ja so. Das Modul hat ja definitiv einen defekt, sonst häts nicht dann mit der neuen Sicherung gleich wieder geknallt, oder?
Mikki M. schrieb: > Bei Spanungsspitzen sterben schon mal die Halbleiter auf der Primärseite > bzw. der interne Varistor. Das könnte durchaus der Fall gewesen sein. Würde das Fehlerbild dazu passen? Wenn ein Varistor stirbt wegen Spannungsspitze, kann der dann viel Strom ziehen? wäre möglich, oder eher unwahrscheinlich?
In diesem Zusammenhang noch eine Frage, kennt jemand ein "universelles Eingangsschutz Modul"? Was fertiges, wo ein paar richtig dimensionierte Varistoren drin sind inkl. Thermoschutz usw. Sozusagen einfach und unkompliziert. Bauteilkosten sind in dem Fall nicht so tragisch. danke.
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