Reinhard S. schrieb:>> Warum testest du die vorgeschlagenen Distros nicht in einer VM> Mit VM hatte ich noch nie was zu tun gehabt
Dann probiere das mal. Mit VirtualBox oder VmWare ist die Einrichtung
virtueller Maschinen kinderleicht. Dauert nur 5 Minuten, eine leere
virtuelle Maschine anzulegen.
Reinhard S. schrieb:> Mint hat ja den Live-Modus von USB und gestartet hab ichs da auch schon,> aber mich bisher nicht weiter mit beschäftigt, aus Zeitmangel.
Da hast du noch ein weiteres Problem, nämlich dass Linux besser am
Internet hängt.
Das tolle ist u.a. die Installation per Netz. Man besorgt sich ein
minimales Startprogramm, und holt sich den Rest aus dem Internet.
rbx schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Mint hat ja den Live-Modus von USB und gestartet hab ichs da auch schon,>> aber mich bisher nicht weiter mit beschäftigt, aus Zeitmangel.>> Da hast du noch ein weiteres Problem, nämlich dass Linux besser am> Internet hängt.
Weil?
> Das tolle ist u.a. die Installation per Netz. Man besorgt sich ein> minimales Startprogramm, und holt sich den Rest aus dem Internet.
Naja, kann man machen, muss man nicht.
rbx schrieb:> Das tolle ist u.a. die Installation per Netz. Man besorgt sich ein> minimales Startprogramm, und holt sich den Rest aus dem Internet.
Nein.
Wenn man einfach einen Windows-Ersatz sucht besorgt man sich ein
maximales, vorkonfiguriertes "Startprogramm" wie z.B. ein Ubuntu o. Ä.
und holt sich nur noch Updates und etwaige fehlende Tools aus dem Netz.
Minimalinstallationen from scratch sind eher nicht für Windows-Umsteiger
geeignet.
rbx schrieb:> nämlich dass Linux besser am> Internet hängt
Damit hast du recht.
Ohne Netz macht eine Linuxdistribution nur halb soviel Spaß weil das
mächtigste Feature gegenüber Windows, die Paketverwaltung, ihre Stärken
nicht ausspielen kann.
Du kannst auch FreeBSD probieren - unter X dann nen einfachen
Windowmanager wie Openbox, FluxBox oder Xfce
Falls es dann noch was gibt, was unter Win laufen muss, dann einfach das
Windows virtuell zB unter bhyve laufen lassen
Reinhard S. schrieb:> Weil?Reinhard S. schrieb:> rbx schrieb:>> Reinhard S. schrieb:>>> Mint hat ja den Live-Modus von USB und gestartet hab ichs da auch schon,>>> aber mich bisher nicht weiter mit beschäftigt, aus Zeitmangel.>>>> Da hast du noch ein weiteres Problem, nämlich dass Linux besser am>> Internet hängt.>> Weil?
Wenn man schon nicht viel Zeit hat, dann sicherlich nicht die, ein
einigermaßen brauchbares Offlinesystem zu recherchieren.
Dann braucht man als Nicht-Profi immer wieder mal Hilfe, die man am
schnellsten neben dem Handbuch im Netz findet, wie das schon immer sehr
gute Ubuntu-Forum.
(und darf in der Hilfe nicht stehen, updaten, oder xyz herunterladen um
zu patchen (wie zum Beispiel die Intel Stromspar-Werkzeuge).
Die Paketverwaltung ist ein großer Pluspunkt, gleichzeitig aber auch
manchmal eine ziemliche Nervensäge.
Man muss sich außerdem darauf verlassen können, dass die zur Verwaltung
und Betreuung nötigen Rechner online bleiben.
So manches Programm gibt es gar nicht wirklich offline, außer (mit etwas
Glück) in einer sehr gut gepflegten und gewarteten Distribution wie
Debian. Das ist aber eine Ausnahme.
Der Hinweis oben auf 404-Seiten ist bei Kali nicht so schlimm, da die
meisten Programme zum "Arbeiten" oder Anschauen schon recht vorbildlich
vorinstalliert sind. Das ist aber eine ziemliche Ausnahme bzw. die
Offlinebenutzung ziemlicher Missbrauch ;)
Le X. schrieb:> Ohne Netz macht eine Linuxdistribution nur halb soviel Spaß weil das> mächtigste Feature gegenüber Windows, die Paketverwaltung, ihre Stärken> nicht ausspielen kann.
Zumindest bei Debian kann man sich einfach die
Offline-Installationsimages (16 DVDs oder 4 BDs) laden, und fortan
alles, was sinnvoll offline nutzbar ist, offline sinnvoll nutzen.
Im Grunde kann man sich auch bei jeder anderen Distribution die
jeweiligen Repositories laden und den lokalen Abladeort einbinden. Hab’s
z.B. mal mit Arch so gemacht.
Warum sind eigentlich alle Linux Installationsprogramme dämlich?
Folgender Fall:
Der kleine matzetronics möchte auf das alte Joybook S73 von BenQ mit ATI
Mobility Grafik Linux Mint XFCE installieren und wählt dazu aus
Erfahrung den Kompatibilitätsmodus, denn auf ATI GPU reagieren so gut
wie alle Installer allergisch.
Also installiert und man landet schliesslich auf der XFCE Oberfläche.
Rechner wird nun neugestartet und landet prompt im schwarzen Schirm, auf
dem kurz noch ein paar wilde Zeilen aufflackern, um dann zu erlöschen.
Andere Terminals spielen auch nicht. Die Grundeinstellungen für den X
Server sind angeblich in xorg.default, aber die Datei ist nicht
vorhanden.
Wieso hat dieser beknackte Installer
1. nicht behalten, das ich ihn doch wohl aus gutem Grund im Kompat.
Modus gestartet habe?
2. mich nicht gefragt, was ich an der Hardware für Schwierigkeiten habe
und dann mit mir Punkt für Punkt diese durchgeht?
Das ich jedesmal nun in Grub -nomodeset und -xforcedingenskirchen in die
Boot Zeile einfügen muss, ist dabei eigentlich nicht mehr akzeptabel.
Änderungen in grub.default und anschliessendem 'grub-update' zu machen,
funktioniert auch nicht (warum auch immer).
Das ist bei Linux Mint so, bei Debian 10 auch und Ubuntu ist zu fett für
die kleine Kiste.
Matthias S. schrieb:> Wieso hat dieser beknackte Installer […]
Wieso beteiligt sich dieser beknackte User nicht an der Entwicklung? Und
sei’s nur in Form von Wünschen im jeweiligen Bugtracker. Dann wird ihm
ggf. auch gesagt, warum man bislang davon abgesehen hat, den Installer
so zu gestalten, dass er für genau diesen beknackten User passend ist.
Matthias S. schrieb:> Das ich jedesmal nun in Grub -nomodeset und -xforcedingenskirchen in die> Boot Zeile einfügen muss, ist dabei eigentlich nicht mehr akzeptabel.> Änderungen in grub.default und anschliessendem 'grub-update' zu machen,> funktioniert auch nicht (warum auch immer).
Du machst es halt falsch. RTFM
Hast du mal versucht im Setup / Driver Manager zu schauen, ob es einen
proprietären Treiber für deine Grafikkarte gibt, den man
nachinstallieren kann?
Zumindest einen Versuch wert.
Gerhard
Jack V. schrieb:> Du machst es halt falsch. RTFM
Ich habe einen ganzen Tag mit 'man' und Internet verbracht, um diesen
Mist zu lösen. Dabei hilft nicht gerade, das es dutzende Methoden geben
soll, um das ATI Problem zu lösen, aber keine einzige sagt nun, wo und
was in der xorg.default in der korrekten Syntax drin stehen soll, oder
was man sonst tun kann.
Ich bin ja nicht seit gestern mit Linux unterwegs, aber so eine simple
Sache sollte doch lösbar sein, ohne das man gleich mitentwickeln muss
(habe ich damals ja bei uCLinux auch gemacht).
Ich bin jedenfalls mit diesem Problem nicht allein, wie Blicke in die
Foren beweisen. Aber keiner der Frager kriegt eine klare Antwort oder
nur so Dinge wie 'Mit meiner NVidia gehts aber'.
Sprich, irgendwann habe ich die Nase einfach voll - schade um die Zeit.
Gerhard Zintel schrieb:> im Setup / Driver Manager zu schauen
Gerne, wenn ich wüsste, wo ich den z.B. unter Debian XFCE oder Mint XFCE
finde. In Einstellungen oder System jedenfalls isser nicht.
Matthias S. schrieb:> Warum sind eigentlich alle Linux Installationsprogramme dämlich?
WTF??
Matthias S. schrieb:> auf ATI GPU reagieren so gut> wie alle Installer allergisch.
Hast Du dazu eine Statistik?
Mein PC mit ATI onboard und einer zweiten ATI GraKa (als Multiseat),
mein Laptop (ATI) und mein Netbook sind wohl Ausreißer.
Ich verstehe nicht, warum manche Leute eigene Fehler durch Aggression zu
überspielen suchen. Das hat doch in einem vernünftigen Thread nichts zu
suchen.
Matthias S. schrieb:> Gerne, wenn ich wüsste, wo ich den z.B. unter Debian XFCE oder Mint XFCE> finde. In Einstellungen oder System jedenfalls isser nicht.
Ja, nicht genug drüber nachgedacht. Ich bin auf Mint Mate, ob's die
Möglichkeit in XFCE gibt müsste jemand beantworten, der mit XFCE
arbeitet.
Gerade nachgeschaut, das Program heißt mintdrivers, wird's so für XFCE
wohl nicht geben.
Sorry
Gerhard
> Gibt es ein aktuelles Linux, das auf der Kiste (SSD hat sie schon) auch> flüssig läuft? Und ein möglichst Windows-ähnliches GUI hat?
Nimm Zorin Linux; das basiert auf Ubuntu und hat die Wine Emu gleich
integriert.
Matthias S. schrieb:> Der kleine matzetronics möchte auf das alte Joybook S73 von BenQ mit ATI> Mobility Grafik Linux Mint XFCE installieren und wählt dazu aus> Erfahrung den Kompatibilitätsmodus, denn auf ATI GPU reagieren so gut> wie alle Installer allergisch.
Der große Rezz hat diese Erfahrung heute mit NVidia gemacht. Start vom
Stick (Mint 19.2 Mate) nur im Kompatibilitätsmodus. Installieren auf
Festplatte klappte dann, aber beim Starten verrennt sich noveau nach
einigen Timeouts derart, das nur noch der Ausschalter hilft. Und ich
hatte beim Installer gesagt, das mich propietäre Software nicht stört.
Entweder ist die Geforce 8400 GS zu alt oder zu neu.
Dann wars das wohl mit Mint für mich.
MBUX schrieb:> Hast Du dazu eine Statistik?> Mein PC mit ATI onboard und einer zweiten ATI GraKa (als Multiseat),> mein Laptop (ATI) und mein Netbook sind wohl Ausreißer.
So gut wie alle ATI Mobility Chips (X1000 und höher) machen lt. den
Foren Schwierigkeiten. Die gibts zwar schon länger nicht mehr, weils
etwas älter ist, aber gerade zum Recyceln älterer Hardware war Linux ja
immer bestens.
Ist ja nicht so, das ich Linux nicht leiden kann. Auf menem Server will
ich kein anderes System und ich war damals begeisteter User von
Slackware und Kontributor bei uCLinux.
Reinhard S. schrieb:> Entweder ist die Geforce 8400 GS zu alt oder zu neu.
Sollte ja eigentlich wurscht sein. Ein Fallback bei bekannt nicht
pasender Grafik wäre ja VESA, was so gut wie immer klappt, von den
Installern aber eben partout ignoriert wird. Dabei läuft ja eine
Hardware Erkennung bei der Installation, die sowas merken könnte.
Reinhard S. schrieb:> Dann wars das wohl mit Mint für mich.
Für mich auch. Ich werde nun wieder Windows auf die kleine Möhre
installieren, die Nummer steht ja noch drauf.
Matthias S. schrieb:> Ich werde nun wieder Windows auf die kleine Möhre> installieren, die Nummer steht ja noch drauf.
Windows7 ist keine Alternative, da Supportende. Deshalb mach ich ja das
Abenteuer ;)
ohne Account schrieb:>> Gibt es ein aktuelles Linux, das auf der Kiste (SSD hat sie schon) auch>> flüssig läuft? Und ein möglichst Windows-ähnliches GUI hat?> Nimm Zorin Linux; das basiert auf Ubuntu und hat die Wine Emu gleich> integriert.
Naja, unter einer möglichst Windows-ähnlichen GUI verstehe ich etwas
anderes als eine Windows-Emulation.
Ich hab auch grad mal Debian ausprobiert, das aktuelle 10.1 stable.
Hängt sich leider sowohl vom USB-Stick als auch direkt installiert mit
ACPI-Error auf, reagiert aber immerhin noch auf den Ausschalter und
fährt sich dann selbst runter...
Ist so ein Bürorechner mit nVidia-Grafik wirklich so ungewöhnlich? :-/
Mw E. schrieb:> Der Stinkefinger von Torvalds zu nivider war doch eindeutig, oder?
Alle paar Jahre ist es wieder andersrum. Erst heißt es Nvidia hat
bessere Unterstützung, dann wieder AMD, dann wieder Nvidia, was soll ich
jetzt in meinen nächsten Rechner einbauen?
Bernd K. schrieb:> Alle paar Jahre ist es wieder andersrum. Erst heißt es Nvidia hat> bessere Unterstützung, dann wieder AMD, dann wieder Nvidia, was soll ich> jetzt in meinen nächsten Rechner einbauen?
Einfach einmal richtig informieren?
mh schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Alle paar Jahre ist es wieder andersrum. Erst heißt es Nvidia hat>> bessere Unterstützung, dann wieder AMD, dann wieder Nvidia, was soll ich>> jetzt in meinen nächsten Rechner einbauen?>> Einfach einmal richtig informieren?
Was soll dabei rauskommen?
* "Kauf AMD"
* "Kauf Nvidia"
* "kauf AMD"
* [...]
Woher soll ich wissen wem Torvalds in 2 Jahren zufällig wieder seinen
Stinkefinger zuwendet oder was auch immer da wieder passiert ist?
Bernd K. schrieb:> Was soll dabei rauskommen?
Wenn du den Zustand der Treiber kennst, kannst du selbst entscheiden was
sinnvoll ist. In den letzten Jahren hat sich beim Treibervergleich wenig
geändert.
mh schrieb:> Wenn du den Zustand der Treiber kennst, kannst du selbst entscheiden was> sinnvoll ist.
Aber woher soll man 'den Zustand der Treiber' wissen (und wie ist
'Zustand' in dem Fall gemeint)?
Bei den Systemanforderungen der verschiedenen Distros findet sich
regelmässig keine Blacklist oder auch 'known working' - und wenn doch,
dann gilt das für die aktuelle Version meist wieder nicht, weil wieder
am Rädchen gedreht wurde. Welche Linux Distro also arbeitet mit meiner
ATI Mobility X1600 Grafik, meinetwegen auch als VESA?
mh schrieb:> Bernd K. schrieb:>> Was soll dabei rauskommen?>> Wenn du den Zustand der Treiber kennst, kannst du selbst entscheiden was> sinnvoll ist. In den letzten Jahren hat sich beim Treibervergleich wenig> geändert.
Den kann ich nicht! Woher auch? Ich weiß auch immer noch nicht was mit
"Torvalds Stinkefinger" gemeint ist, was ist da wieder vorgefallen? Also
was kauf ich jetzt im Jahre 2019, Du scheinst es zu wissen?
Ich hab hier nen AMD von vor vielen Jahren mit AMD R7 260x Graphik.
Irgendwann hab ich dann gelesen ich hätt mir mal besser Nvidia holen
sollen. Und jetzt doch plötzlich wieder AMD? Oder was ganz anderes?
Bernd K. schrieb:> Den kann ich nicht! Woher auch? Also was kauf ich im Jahre 2019, Du> scheinst es zu wissen?
Wie soll ich beantworten, was du kaufen sollst? Da gibt es so viele
Fragen die du beantworten müsstest. Willst du nen Open Source Treiber?
Wofür brauchst du die GPU? Bist du auf bestimmte Software wie z. B. CUDA
angewiesen? Willst du ne Grafikkarte oder APU? Wieviel Geld darfs
kosten? Wieviel elektrische Leistung darf die GPU verheizen? Was kannst
du an Wärmeleistung wegkühlen? Aktiv oder passiv gekühlt? Was für
Anschlüsse brauchst du? Brauchst du eine GPU oder mehrere?
...............
mh schrieb:> Willst du nen Open Source Treiber?
Ich will in erster Linie einen funktionierenden Treiber, an dem Punkt
ist es mir mittlerweile egal ob der Open Source ist oder nicht, er soll
nur funktionieren und keine Probleme verursachen.
> Wofür brauchst du die GPU?
3d-Graphik mit aller Hardware-Unterstützung die die Graphikkarte zu
leisten vermag.
> Bist du auf bestimmte Software wie z. B. CUDA> angewiesen?
Video-Dekodieren in aktuellen Formaten (h265 und VP9) wäre nett, sowas
wie CUDA hätt ich auch schon ein oder zweimal brauchen können, war aber
nicht wirklich wichtig.
Bernd K. schrieb:> 3d-Graphik mit aller Hardware-Unterstützung die die Graphikkarte zu> leisten vermag.
Also das Maximum an 3D Leistung, das man für Geld kaufen kann? Dann such
nach Benchmarks für die von dir benutzte Software und kauf die
entsprechende Grafikkarte die am besten abschneidet. Der Treiber folgt
dann ganz automatisch.
rbx schrieb:> Die Paketverwaltung ist ein großer Pluspunkt, gleichzeitig aber auch> manchmal eine ziemliche Nervensäge.> Man muss sich außerdem darauf verlassen können, dass die zur Verwaltung> und Betreuung nötigen Rechner online bleiben.
Man kann die Paketverwaltung auch Offline nutzen.
Siehe:
https://debiananwenderhandbuch.de/apt-offline.html
Matthias S. schrieb:> Wieso hat dieser beknackte Installer> 1. nicht behalten, das ich ihn doch wohl aus gutem Grund im Kompat.> Modus gestartet habe?> 2. mich nicht gefragt, was ich an der Hardware für Schwierigkeiten habe> und dann mit mir Punkt für Punkt diese durchgeht?>> Das ich jedesmal nun in Grub -nomodeset und -xforcedingenskirchen in die> Boot Zeile einfügen muss, ist dabei eigentlich nicht mehr akzeptabel.> Änderungen in grub.default und anschliessendem 'grub-update' zu machen,> funktioniert auch nicht (warum auch immer).>> Das ist bei Linux Mint so, bei Debian 10 auch und Ubuntu ist zu fett für> die kleine Kiste.
Linux Mint basiert auf Ubuntu, Ubuntu basiert auf Debian SID.
Um das Problem also zu lösen, sollte man es in Debian lösen.
D.h. das Problem kannst du mal in der Debian Mailingliste ansprechen und
da fragen, warum das so ist.
Die einfachste Erklärung ist einfach, dass die Pakete mit der
Defaultkonfiguration der Pakete installiert werden und der Installer
unabhängig von diesen ist und da dann auch nichts anpasst.
Bekannter Sachen, wie Zeitzone und Netzwerkkonfiguration werden eher
übernommen. Bei der Sprache happert es bei Debian leider auch noch, wenn
man etwas anderes als Gnome verwendet. Die Sprachpakete musste ich
jedenfalls manuell nachinstallieren.
Bernd K. schrieb:> Alle paar Jahre ist es wieder andersrum. Erst heißt es Nvidia hat> bessere Unterstützung, dann wieder AMD, dann wieder Nvidia, was soll ich> jetzt in meinen nächsten Rechner einbauen?
Wenn du drauf verzichten kannst: Keine von beiden. Dann hast du auch
keinen Stress mit Treibern. Für Office und Katzenvideos reicht jeder
beliebige Grafikchip bzw. CPU mit integrierter Grafik.
Jack V. schrieb:> Matthias S. schrieb:>> Wieso hat dieser beknackte Installer […]>> Wieso beteiligt sich dieser beknackte User nicht an der Entwicklung? Und> sei’s nur in Form von Wünschen im jeweiligen Bugtracker. Dann wird ihm> ggf. auch gesagt, warum man bislang davon abgesehen hat, den Installer> so zu gestalten, dass er für genau diesen beknackten User passend ist.>> Matthias S. schrieb:>> Das ich jedesmal nun in Grub -nomodeset und -xforcedingenskirchen in die>> Boot Zeile einfügen muss, ist dabei eigentlich nicht mehr akzeptabel.>> Änderungen in grub.default und anschliessendem 'grub-update' zu machen,>> funktioniert auch nicht (warum auch immer).>> Du machst es halt falsch. RTFM
Nö, er macht gar nichts falsch. Er ist nur Nutzer, kein Entwickler.
Bugreports und Rückmeldungen von Nutzern sind zwar eine schöne Sache und
der einzige Weg, da wirklich auf ein Problem aufmerksam zu machen,
können aber nicht vorausgesetzt werden.
Ich würde es niemandem verübeln, wenn er deswegen wieder zu Windows
greift.
> 3d-Graphik mit aller Hardware-Unterstützung die die Graphikkarte zu> leisten vermag.
Dann bist du bei Linux falsch. Die optimale Leistung holt Linux nur
zeitweise bei bestimmten Modellen raus, weil sich die Hersteller der
Grafikkarten auf Windows konzentrieren.
Aber wundere dich dann nicht, wenn deine tolle Grafikleistung durch
irgendeinen Telemetrie-Sammeldienst im Hintergrund zunichte gemacht
wird. Oder durch dieses grandios lahme Dateisystem NTFS.
Md M. schrieb:> Virtualbox installieren, dann darin die Distro installieren, als wär es> ein PC. Kinderleicht.
Inwiefern die Hardware kompatibel ist, kann man so aber nicht klären.
Matthias S. schrieb:> Ich bin jedenfalls mit diesem Problem nicht allein, wie Blicke in die> Foren beweisen. Aber keiner der Frager kriegt eine klare Antwort oder> nur so Dinge wie 'Mit meiner NVidia gehts aber'.>> Sprich, irgendwann habe ich die Nase einfach voll - schade um die Zeit.
Schau nicht in die Foren, schau in die Debian Bug Report Liste und such
da, ob der Fall schon gemeldet wurde. Wenn ja, dann besteht die
Möglichkeit, dass da jemand schon eine Lösung oder einen Workaround
angegeben hat.
Leider benutzt Debian ein > 20 Jahre altes Bugreportssystem, das macht
das finden von Fehlern in mehreren Paketen recht schwierig.
https://www.debian.org/Bugs/
Eine Alternative wäre Ubuntus Launchpad, das ist übersichtlicher und
einfacher.
Stefanus F. schrieb:>> 3d-Graphik mit aller Hardware-Unterstützung die die Graphikkarte zu>> leisten vermag.>> Dann bist du bei Linux falsch. Die optimale Leistung holt Linux nur> zeitweise bei bestimmten Modellen raus, weil sich die Hersteller der> Grafikkarten auf Windows konzentrieren.
Das stimmt nicht.
Die proprietären NVidia Treiber funktionieren wunderbar.
Man muss sie allerdings installieren und wenn man ein Problem hat, sich
irgendwie helfen können.
Bei Ubuntu ist die Installation der proprietären NVidia Treiber aber
sehr einfach, bei Debian habe ich damit noch keine Erfahrung gemacht.
Die von dir geschilderten Probleme gibt es nur bei den Open Source
Treibern.
Wie gut das bei AMD und den Open Source Treibern läuft weiß ich nicht.
Bei Intel geht das mit den Open Source Treibern recht gut, allerdings
sind die Intel iGPUs auf den Intel CPUs eher leistungsschwach und nicht
mit der Leistung einer dedizierten GPU von NVidia oder AMD vergleichbar.
Nano schrieb:> Bei Intel geht das mit den Open Source Treibern recht gut, allerdings> sind die Intel iGPUs auf den Intel CPUs eher leistungsschwach und nicht> mit der Leistung einer dedizierten GPU von NVidia oder AMD vergleichbar.
Da stimme ich Dir voll zu. Für die Klickibunti Effekt vom Windows
Desktop, KDE oder Gnome 3 reicht es. Auch für viele einfache Spiele
(Adventures), aber für Gamer ist das nichts.
Mw E. schrieb:> Bei AMD sieht alles gut aus:> https://wiki.archlinux.org/index.php/AMDGPU> Offener Treiber ;)
Da steht aber auch 'amdgpu is the open source graphics driver for the
latest AMD Radeon graphics cards'.
Aber ich habe nicht den 'latest' sondern eben einen alten Chip. Dafür
solls ja den 'radeon' Treiber geben. Aber der crasht leider mein altes
Notebook. Wenn ich Bock drauf habe - noch ist da Debian mit XFCE auf der
Platte - schau ich nochmal, ob ich den VESA Modus irgendwie aktiviert
kriege. Immerhin hat der Installer ja so einen einwandfreien Desktop
hingekriegt.
Matthias S. schrieb:>text
Der Text:
1) war an Bernd gerichtet
2) hab ich doch wohl klar zwischen alten ATI Karten und neuen AMD Karten
unterschieden.
Die X1600Go kommt aus 2006, im selben Jahr hat AMD ATI gekauft.
Daher ist bei dieser Karte nix von AMD Politik zu merken und es ist auch
nicht teil des amdgpu Treibers.
Hier angeregt habe ich mir linuxmint-19.2-mate auf einen USB-Stick
gespielt, was auf einem älteren E8400 gut zu laufen scheint.
Allerdings finde ich trotz einiger technischen Spielereien keine
Möglichkeit, die Schriftgröße und die Größe der Icons in der Taskleiste
bzw. den Menüs einzustellen.
Übersehe ich da etwas? Die Standardgrößen auf einem 2560x1440 Schirm
sind deutlich zu klein.
Ferner ist mir nicht klar, ob ein einfacher Klick oder ein Doppelklick
der Maustaste notwendig ist. Es scheint nicht einheitlich zu sein.
m.n. schrieb:> Allerdings finde ich trotz einiger technischen Spielereien keine> Möglichkeit, die Schriftgröße und die Größe der Icons in der Taskleiste> bzw. den Menüs einzustellen.
apt install mate-tweak
Damit geht das
m.n. schrieb:> Allerdings finde ich trotz einiger technischen Spielereien keine> Möglichkeit, die Schriftgröße und die Größe der Icons in der Taskleiste> bzw. den Menüs einzustellen.> Übersehe ich da etwas? Die Standardgrößen auf einem 2560x1440 Schirm> sind deutlich zu klein.
Das einfache Skalieren des gesamten Bildschirms wird erst in einer
kommenden Version unterstützt.
Panel: Rechtsklick im Panel > Panel Settings > Customize, Icon
Skalierung geeignet wählen. In der Notification Area (typischerweise
rechts im Panel) werden häufig Bitmap Icons verwendet. Da ist eine fixe
Größe besser.
Fonts: System Settigns > Font Selection
Zugegebenermaßen etwas umständlich, aber dafür macht man es ja nicht so
oft.
> Ferner ist mir nicht klar, ob ein einfacher Klick oder ein Doppelklick> der Maustaste notwendig ist.
Wofür?
Marcus H. schrieb:> Panel: Rechtsklick im Panel > Panel Settings > Customize, Icon> Skalierung geeignet wählen.>> Fonts: System Settigns > Font Selection
Ich habe eine dt. Version. Selbst, wenn ich diese Begriffe richtig
interpretiere, finde ich sie nicht unter den Menüpunkten.
Stefanus F. schrieb:> apt install mate-tweak
Das habe ich mal als Befehlszeile eingegeben. Dann dudeln ein paar
Meldungen auf dem Bildschirm und das war's dann. Nett aber wirkungslos.
Gefunden: man muß "mate-tweak" auch noch aufrufen ;-)
Da läßt sich sogar unter Schreibtisch->Fonts->Details ein DPI-Wert
einstellen, der sich aber scheinbar nur auf die untere Taskleiste
auswirkt. Egal, Hauptsache die Augen können sich wieder entspannen.
Ich spiele weiter!
m.n. schrieb:> Das habe ich mal als Befehlszeile eingegeben. Dann dudeln ein paar> Meldungen auf dem Bildschirm und das war's dann.
Du hast damit ein Programm installiert, dass irgendwo im Startmenü
wieder auftaucht. Für den mate Desktop gibt es ein alternatives
Startmenü mit Suchfunktion, wie in Windows. Das kannst du mit der
rechten Maustaste in die Leiste einfügen. Ich nutze es sehr gerne, weil
es nicht nur nach den deutschen Titel suchen kann, sondern auch nach den
englischen, der Beschreibung und dem tatsächlichen Datei/Programm-Namen,
der dahinter steckt. Wenn du da nach "Tweak" suchst, findest du es
sofort.
m.n. schrieb:> Ich habe eine dt. Version. Selbst, wenn ich diese Begriffe richtig> interpretiere, finde ich sie nicht unter den Menüpunkten.
Mein Fehler! Ich hab übersehen, dass Du Mate verwendest und bin von
Cinnamon ausgegangen.
Geht bei Mate aber im Prinzip ähnlich. Es gibt ein Menü in dem man die
verwendeten Schriften auswählt, und bei Rechtsklick im Panel dessen
Konfiguration. Dort kann man auch einen Skalierungsfaktor einstellen.
Reinhard S. schrieb:> :D Ich würde ja gerne mitreden...
Dann mußt Du nur einfach alles ausprobieren; bis zum Jahresende ist ja
noch viel Zeit. Bis dahin baust Du Dir Dein eigenes "Rezzux" ;-)
Vielleicht hast Du ja Zugriff auf eine andere Grafikkarte, die das
Problem löst. Ich habe hier eine ATI Radeon HD4600. Aber klar, es nervt,
wenn man sich erst durch diverse Probleme kämpfen muß, bevor man Land
sieht. Ab einem gewissen Alter braucht man das nicht mehr!
Auf den 1. Blick sieht mint-mate gut aus, auch wenn ich es letztlich
nicht verwenden sollte. Deine eingangs formulierten Anforderungen
erledigt es spielend. Meine Platten mit WIN7 werden sich auch weiterhin
drehen, aber bald wohl ohne Netzzugang.
Stefanus F. schrieb:>> 3d-Graphik mit aller Hardware-Unterstützung die die Graphikkarte zu>> leisten vermag.>> Dann bist du bei Linux falsch. Die optimale Leistung holt Linux nur> zeitweise bei bestimmten Modellen raus, weil sich die Hersteller der> Grafikkarten auf Windows konzentrieren.
Was für ein Humbug.
Die Mesa Treiber sind für AMD Grafikkarten der Hammer. Nicht so
aufgeblasen wie der AMD Treiber unter Windows. Mit einem aktuellen
Kernel > 4.8 kann man auch den prohibitären Treiber von AMD
installieren.
Ich nutze derzeit den experimentellen Mesa Treiber mit ACO Kompiler von
Valve.
Die Leistung ist kein bisschen schlechter als unter Windows.
Jan schrieb:> Was für ein Humbug.> Die Mesa Treiber sind für AMD Grafikkarten der Hammer. Nicht so> aufgeblasen wie der AMD Treiber unter Windows. Mit einem aktuellen> Kernel > 4.8 kann man auch den prohibitären Treiber von AMD> installieren.
Unter Windows bekommt man sowas:
https://twitter.com/gsuberland/status/1175570500292108289
m.n. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> :D Ich würde ja gerne mitreden...>> Dann mußt Du nur einfach alles ausprobieren; bis zum Jahresende ist ja> noch viel Zeit. Bis dahin baust Du Dir Dein eigenes "Rezzux" ;-)
Naja, ausprobieren... Bei den Distris ist die Auswahl, bezogen auf die
alte Hardware, nicht so riesig. Und großartig rumbasteln will ich nicht,
irgendwie fehlt mir da auch der Zugang zu. Oder die richtigen
Suchwörter...
> Vielleicht hast Du ja Zugriff auf eine andere Grafikkarte, die das> Problem löst.
Leider nein.
> Auf den 1. Blick sieht mint-mate gut aus, auch wenn ich es letztlich> nicht verwenden sollte. Deine eingangs formulierten Anforderungen> erledigt es spielend.
Das glaub ich und das wird wohl auch jedes Linux schaffen. Aber halt es
erstmal zum Laufen zu bekommen...
Vor Jahren lag irgendeiner Zeitschrift ein SuSE Linux 7.0 bei, mit KDE1
und so. Das lies sich schnell und einfach installieren. :D
Ich muss das hier nochmal aufwärmen. Nachdem also bisher kein Linux
geklappt hat werd ich den PC erstmal mit Win7 laufen lassen bis zum
bitteren Ende und mir bis dahin einen zweiten PC aufbauen.
Problem: Durch die Linux-Installation ist nun Grub installiert, der
natürlich bei Nichts-Tun (=Standard) immer ins Linux bootet. Die
Linux-Partitionen hab ich (rückblickend dummerweise) schon gelöscht,
also geht nur noch eine Rescue-Konsole, mit der ich aber nix anfangen
kann.
Sämtliche Versuche, per Win7 den MBR neu zu schreiben, schlugen fehl
bzw. starten alle "Ganz einfach!"-Anleitungen mit "Legen sie die
Installations-CD ein". Prima, hab ich nicht.
Irgendwelche GParted- oder sonstige Linux-Distros für solche Fälle
schmieren sämtlich beim Starten auf dem System ab, ich kann nix machen.
Ich lad mir grad Knoppix 8, hab aber wenig Hoffnung, das das nun
plötzlich läuft.
Was für ein Gemurkse. Hoffentlich ergehts mir auf meinem ThinkPad, das
auch noch unter Win7 läuft, besser.
Reinhard S. schrieb:> bzw. starten alle "Ganz einfach!"-Anleitungen mit "Legen sie die> Installations-CD ein". Prima, hab ich nicht.
Dann lad dir halt ein Image, und schreibe es auf ’ne DVD.
Reinhard S. schrieb:> Irgendwelche GParted- oder sonstige Linux-Distros für solche Fälle> schmieren sämtlich beim Starten auf dem System ab, ich kann nix machen.
Kannst du die Festplatte ausbauen und woanders die ersten Sektoren
ausnullen?
Jörg W. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Irgendwelche GParted- oder sonstige Linux-Distros für solche Fälle>> schmieren sämtlich beim Starten auf dem System ab, ich kann nix machen.>> Kannst du die Festplatte ausbauen und woanders die ersten Sektoren> ausnullen?
Könnte ich. Aber wenn da nur Nullen sind, was bringt das?
Win7-ISO-Download von Winfuture (MS rückt mit dem OEM-Key keins raus)
und auf USB-Stick schreiben klappt übrigens auch nicht.
Reinhard S. schrieb:> Win7-ISO-Download von Winfuture (MS rückt mit dem OEM-Key keins raus)> und auf USB-Stick schreiben klappt übrigens auch nicht.
Was klappt da nicht?
Das Booten?
Eine iso haste ja schon:
Dann versuch mal das "Windows 7 USB DVD Download Tool".
Die damit bespielten USB Sticks booteten bisher immer.
Das BIOS/UEFI muss natürlich auf USB Boot eingestellt sein vorher, dazu
reicht auch das per F taste erreichbare Schnellmenü.
Ansonsten musste kein zweiten Rechner aufbauen, sondern teste das Linux
in der Virtuellen Maschine.
Ist dann auch viel angenehmer mit der Installation mehrerer Distris und
dem schnellen austausch oder sogar Parallelvergleich.
Virtualbox kostet ja nix.
Aus reiner Neugier:
Was hat dir denn an Debian mit MATE nicht gefallen?
Mw E. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Win7-ISO-Download von Winfuture (MS rückt mit dem OEM-Key keins raus)>> und auf USB-Stick schreiben klappt übrigens auch nicht.>> Was klappt da nicht?> Das Booten?> Eine iso haste ja schon:> Dann versuch mal das "Windows 7 USB DVD Download Tool".> Die damit bespielten USB Sticks booteten bisher immer.
Bei mir genau nicht, das hat rumgemeckert beim schreiben auf den Stick.
Nachdem ich das Image mit dem LiLi USB Creator geschrieben hab gings
dann und ich konnte auch den MBR fixen, damit Win7 wieder läuft.
> Ansonsten musste kein zweiten Rechner aufbauen, sondern teste das Linux> in der Virtuellen Maschine.> Ist dann auch viel angenehmer mit der Installation mehrerer Distris und> dem schnellen austausch oder sogar Parallelvergleich.
Will ich meiner Hardware nicht zumuten. Zumal ich es auch gerne auf
echter Hardware testen will.
> Aus reiner Neugier:> Was hat dir denn an Debian mit MATE nicht gefallen?
Das es beim Starten sich aufgehängt hat. Genau wie Mint und 2
Rettungstools-Distris. Mint im Kompatibilitätsmodus hat vom Stick
gestartet, aber die Installation wurde halt nicht auf den
Kompatibilitätsmodus eingestellt...
Reinhard S. schrieb:>> Kannst du die Festplatte ausbauen und woanders die ersten Sektoren>> ausnullen?>> Könnte ich. Aber wenn da nur Nullen sind, was bringt das?
Dass dann das darauf zu installierende Windows gezwungen wird, den
Bootstrap komplett selbst zu schreiben, statt einen existierenden
weiterzuverwenden.
Zu meinem Problem mit dem ATI Mobility X1600 (der übrigens auch in
älteren Macbooks verbaut ist), gibt es wenigstens einen Lichtblick. Es
scheint, als habe ein gewisser Herr König von AMD den Radeon Treiber in
einem aktuellen Kernel Release verschlimmbessert, weil er an der PLL was
geändert hat.
Man kann sich nun selber einen Patch für den Radeon Treiber basteln oder
darauf warten, das der Patch im Treiber durch die Community
durchsickert.
Kernel kompilieren fällt hier erstmal weg, weil meine Kiste ja nicht
laufen möchte.
https://bugs.freedesktop.org/show_bug.cgi?id=108514https://bugs.launchpad.net/bugs/1791312
Werner und Paul haben da gute Arbeit geleistet. Allerdings ist es
anscheinend eine zähe Sache, diesen Bugfix durch die Verwaltung absegnen
zu lassen.
Ich persönlich finde Manjaro KDE die beste Windows alternative. Super
customizeable Dekstop environment, (SMB Share mount geht out of the box,
nicht so wie bei manchen/fast alle debian distros), rolling release,
based on Arch. Super Foren / FAQ!
https://manjaro.org
dirk.h schrieb:> Ich persönlich finde Manjaro KDE die beste Windows alternative
Thread gelesen, komplett?
Wenn nicht: tu es.
Wenn ja: du hast noch nicht bemerkt, dass es schon lange um keine
Alternative mehr geht, weil aktuelle Linuxe auf der Hardware des TE
schlicht nicht zum Laufen zu bringen sind.
dirk.h schrieb:> SMB Share mount geht out of the box,> nicht so wie bei manchen/fast alle debian distros
Hey, das ging schon unter wheezy (Debian 7) mit Gnome/Nautilus Desktop
ohne Probleme. Nur mein komisches ECS Desknote, was ich mit diesem
System beschickt hatte, war eine Grotte.
Ich hab jetzt erstmal meinen eigenen Laptop (ThinkPad) umgestellt. Durch
die gleichzeitige Erweiterung der SSD war auch genug Platz da.
Mint 19.2 Mate lief auf Anhieb vom Stick und lies sich auch sauber
installieren und hat grad mal 9 GB Platz belegt. Programme gabs alle
und/oder ließen sich installieren (auch wenn mich das dann sehr an eine
Windows-Vista-UAC erinnert hat), so das ich für die Alltagsgeschäfte
quasi keinen Unterschied habe.
Was mir noch fehlt: Ein Programm zum PDF bearbeiten. Also bestehende PDF
mit Text/Anmerkungen und kleinen Strichen versehen (keine Formulare).
Kennt da jemand was?
Reinhard S. schrieb:> Also bestehende PDF> mit Text/Anmerkungen und kleinen Strichen versehen (keine Formulare).
Okular kann das. Evince, abgesehen von der "kleine Striche" Anforderung,
auch.
Reinhard S. schrieb:> Also bestehende PDF> mit Text/Anmerkungen und kleinen Strichen versehen (keine Formulare).
Das geht mit Libreoffice Draw/Impress recht gut, besser als mit dem
Writer. Man muss anschließend allerdings die Datei wieder nach PDF
exportieren.
Reinhard S. schrieb:> Was mir noch fehlt: Ein Programm zum PDF bearbeiten. Also bestehende PDF> mit Text/Anmerkungen und kleinen Strichen versehen (keine Formulare).> Kennt da jemand was?>
ich nehme dafür xournal, klein und schmerzlos. Muss allerdings auch nach
dem Bearbeiten wieder in PDF exportiert werden.
Gerhard
Reinhard S. schrieb:> ließen sich installieren (auch wenn mich das dann sehr an eine> Windows-Vista-UAC erinnert hat)
Tja, Sicherheit und Komfort sind leider zwei Sachen, die sich
gegenseitig ausschließen.
Wobei man sagen muß, das diese UAC-Geschichte (die es ja in zugunsten
des Komforts noch weiter verwässerter Form auch heute bei Windows10 noch
gibt) vom Grundkonzept her deutlich unsicherer ist als der bei den
Linux-Desktops verwendete Ansatz.
Unter Windows weitaus besser (und dann dem Linux-Konzept
sicherheitstechnisch mindestens gleichwertig) ist: einen zusätzlichen
Benutzer einrichten, diesen zum Mitglied der Administatorengruppe machen
und dann seinen eigenen normalen Arbeitsaccount aus der Admin-Gruppe
entfernen. Und dies sollte man idealerweise direkt nach der allerersten
Anmeldung auf einem frisch installierten Windows tun, noch bevor man
anfängt, irgendwelche Programme zu installieren.
Das kann man dann unter dem neu geschaffenen Admin-Account tun, bis
alles Wesentliche installiert ist. Danach arbeitet man nur noch mit dem
beschränkten Benutzeraccount. Für Sachen, die Adminrechte erfordern,
klappt dann, analog zum Linux-Konzept, ein Login-Dialog auf (immer genau
dort, wo beim Standardkonzept der UAC-Kram aufpoppen würde).
Ja, das ist noch unkomfortabler als der UAC-Kram, aber eben auch
deutlich sicherer.
versteh nicht was an win7 falsch ist nur weil windoof keine updates mehr
liefert..
die will doch eh keiner der bei Verstand ist haben!
Aber klar.. Mint ist okay (ich pers. hab Ubuntu lieber kA wieso)
hauptsächlich hacke ich aber auf winxp und win7 rum..
selten auf MacOS (snowleopard? weiss ich nichtmal ausm kopf...)
niemals nirgendwo n update ausser der virendefinitionsdateien..
nix hakt, nix laggt alles prima
c-hater schrieb:> Reinhard S. schrieb:>>> ließen sich installieren (auch wenn mich das dann sehr an eine>> Windows-Vista-UAC erinnert hat)>> Tja, Sicherheit und Komfort sind leider zwei Sachen, die sich> gegenseitig ausschließen.>> Wobei man sagen muß, das diese UAC-Geschichte (die es ja in zugunsten> des Komforts noch weiter verwässerter Form auch heute bei Windows10 noch> gibt) vom Grundkonzept her deutlich unsicherer ist als der bei den> Linux-Desktops verwendete Ansatz.
Ich versteh aber den (Mint-)Linux-Ansatz nicht, da ich ja ständig mein
normales Nutzer-Passwort eingeben muss. Und ja, damit kann ich mich über
die Konsole auch zum root aufschwingen.
Daniel A. schrieb:> Reinhard S. schrieb:>> Also bestehende PDF>> mit Text/Anmerkungen und kleinen Strichen versehen (keine Formulare).>> Okular kann das. Evince, abgesehen von der "kleine Striche" Anforderung,> auch.
Okular sieht für mich nur wie ein Betrachter aus. Text oder Striche find
ich da gar nicht.
LibreOffice Draw ist erstmal ungewohnt von der Bedienung her (bin
Acrobat gewöhnt), scheint aber den Job zu machen.
Xournal ist in der Tat klein und übersichtlich und kann auch erstmal
das, was ich will. Das werd ich näher testen.
Reinhard S. schrieb:> Ich versteh aber den (Mint-)Linux-Ansatz nicht, da ich ja ständig mein> normales Nutzer-Passwort eingeben muss. Und ja, damit kann ich mich über> die Konsole auch zum root aufschwingen.
Es gibt da mehrere, unabhängige Zugrifsverwalltungsmethodiken, mit
unterschiedlichen Anwendungsbereichen und Anwendungszwecken:
* login/login manager: Zum physischen einloggen als ein Benutzer am
system
* su: Zum nachträglichen einloggen als anderen nutzer
* sudo: Zum starten eines Kommandos als anderer Benutzer, sofern dies
im sudoers file erlaubt wurde
* policykit (inklusive pkexec): Ich hab mir damit noch nicht
auseinandergesetzt. Einsatzzweck, scheint vergleichbar mit sudo zu sein,
aber auf Service-/Funktions- statt Programmebene (abgesehen von pkexec).
Hauptaufgabe ist glaub ich Zugriffskontrolle von dbus Servicen. Die
Zugriffskontrolle ist damit granularer, andererseits aber auch
komplexer, die Auswirkungen damit schwerer abschätzbar und das attack
surface potentiell grösser als bei restriktiven sudo policies.
Das Reguläre Login halte ich für die sicherste Methode, um Benutzerdinge
und Administrative Dinge zu trennen. Nimm man su, und der eigene Account
war Compromitiert, ist es der andere danach womöglich auch. Selbes bei
sudo zu root, würde ich davon abraten, am besten ausschalten.
Sudo eingeschränkt auf bestimmte Befehle, wie z.B:
1
%users ALL=(ALL) NOPASSWD: /sbin/halt ""
(auf keinen fall das "" vergessen, das verhindert das angeben weiterer
Optionen!), find ich sehr gut. Einfach, aber effektiv, Benutzern
bestimmte Kommandos zu erlauben, von denen man genau weiss, was sie tun
und anrichten können.
Und policykit, nunja, ich würde sagen, potentiell gefährlich,
konzeptionell gut, in der Praxis weiss praktisch keiner, wie es
funktioniert. Wenn sudo an gewissen stellen keine Option ist, ganz
eventuell praktisch. Passwort prompt kann man auch ausschalten
(https://askubuntu.com/questions/98006/how-do-i-prevent-policykit-from-asking-for-a-password),
ob man das sollte, ist ne andere Frage.
(PS: Das oben hat Erstmal nichts mit dem Unix Rechtesystem zutun, auch
wenn es komplex damit interagiert.)
Reinhard S. schrieb:> Okular sieht für mich nur wie ein Betrachter aus. Text oder Striche find> ich da gar nicht.
Mit F6, oder unter Tools->Review. Des blendet ne leiste ein, mit Markier
& Kommentarwerkzeugen. Hat aber auch ein paar Einschränkungen.
Reinhard S. schrieb:> Ich versteh aber den (Mint-)Linux-Ansatz nicht, da ich ja ständig mein> normales Nutzer-Passwort eingeben muss.
Nunja, die Kenntnis des Passworts ist halt das, worin die Sicherheit im
Kern besteht.
Das Benutzerkennwort kannst du deswegen benutzen, weil bei Linux die
Sache über den sudo-Mechanismus abgewickelt wird. In der
sudo-Konfiguration steht, was der durch das Passwort authentifizierte
Benutzer darf.
Dieses Konzept ist weniger sicher für das Szenario, bei dem ein
Desktop-Benutzer (nämlich normalerweise: der Besitzer des Systems)
gelegentlich in vollem Umfang administrativ tätig werden muß, aber
flexibler für das Szenario, dass ein Desktopbenutzer nur für bestimmte
Aufgaben administrativ tätig werden soll (also bei delegierten
Verantwortlichkeiten).
Letzteres geht bei Windows auch, erfordert allerdings einen
Windows-Server, der die Berechtigungen für solche komplexeren Szenarien
zuteilen kann. Macht auch Sinn, denn für einen einzelnen Desktop braucht
man das normalerweise eher nicht...
Hier z.B. zeigt sich, dass W.S. mit seiner hier im Thread geäußerten
Behauptung, dass Linux eher auf Server zugeschnitten ist, durchaus nicht
völlig im Unrecht ist...
Reinhard S. schrieb:> Ein Programm zum PDF bearbeiten.
Closed source: Foxit Reader gibt's auch für Linux. Kann sogar Formulare.
Adobe hatte früher den Acrobat auch für Linux angeboten, machen sie aber
schon eine Weile nicht mehr. War meiner Erinnerung nach der einzige (man
möge mich korrigieren, falls es noch andere gibt), mit dem man 3D-PDFs
ansehen konnte. Allerdings sind selbige mittlerweile kaum noch
anzutreffen, da man sich lieber gleich stattdessen STEP-Daten geben
lassen kann.