Gast
#5972471
Hallo Leute, da ich eine spezielle Geometrie eines Reglers brauche, kreiere ich ich gerade einen BLDC-Treiber (oder ESC wie er in letzter zeit gerne benannt wird) passend auf meine Bedürfnisse der sehr dicht an den Motor "geflanscht" wird. Jetzt stellt sich mir aber die Frage, ob man Freilaufdioden und Snubberglieder vorsehen sollte? Der Treiber und der eigentliche Motor sind nur wenige cm voneinander getrennt. Der Motor hat etwa 350Wnenn/800Wpeak @ 42V (also grob gerundet 10Anenn/20Apeak) und wird mit 20-30kHz angesteuert. Wenn ich das richtig verstehe, übernehmen die Freilaufdioden nur in der Totzeit der FETs das leiten - also nur sehr kurze Zeiten. Sprich ich kann da, wenn ich sie benutze mit den Peakzeiten anstatt der Dauerflussleistung rechnen, oder? Ich habe aktuell eine 5Anenn/125Apeak schnellsperrende 100V Schottky mit einer niedrigen Flusspannung vorgesehen (namentlich: STPS5H100AF). Wenn die Regelung und die damit verbundene Totzeiteinstellung stimmt und die Totzeiten auf die FETs/FET-Treiber optimal angepasst ist, sollte das doch passen, oder? Bei einem Snubber hingegen bin ich mir weniger sicher. Der soll ja das Avalance-Durchgehen der FETs verhindern. Da habe ich bei 42Vdc aktuell min. 80, vielleicht auch 100V FETs vorgesehen. Brauche ich dann noch Snubber? Falls "ja" nimmt man dann RCD-Typen und parallel zur High, als auch zur Lowside oder reicht die Lowside? Ich habe Angst, das die Snubber kontraproduktiv wären und einfach nur Wärme erzeugen :-/