Matthias schrieb:
> in meiner Schaltung gibt ein Optokoppler ein Signal an einen
> Mikroprozessoreingang
Aha
> mit positiver Logik (INPUT_PULLUP)
Dieser Satz kein Sinn. Was hat positive Logik mit einem Pullup zu tun?
> Ich möchte den Eingang aus Stromspargründen (Batterien) aber gerne mit
> einem Pulldown auf GND ziehen und 5V als Eingangssignal verwenden.
Aus Stromspargründen ist es vollkommen egal, ob der Optokoppler auf
einen Arbeitswiderstand nach Vcc (vulgo: Pullup) oder auf einen gegen
GND (vulgo: Pulldown) arbeitet.
Der Unterschied besteht nur darin, welchen Pegel du im Programm als
aktiv auswertest. Hier käme jetzt positive Logik ins Spiel. Positive
Logik wäre aktiv=H. Aber einen spezifischen Vorteil hat das nicht, schon
gar nicht bei einem µC, wo man im Programm genausogut auf H wie auf L
prüfen kann.
Wenn es ums Stromsparen geht, sollte man nur darauf achten, daß der
häufigere Zustand derjenige ist, bei dem der Optokoppler nicht leitet.
> Kann ich nach dem Optokoppler noch einen PNP Transistor verwenden
Könntest du. Ist aber sinnlos.
> was gibts für Alternativen?
Den Optokoppler passend beschalten. Der Artikel Optokoppler im
hiesigen Wiki zeigt beide Schaltungsmöglichkeiten. Die Variante mit
Pullup wird deswegen bevorzugt, weil man öfter integrierte
Pullup-Widerstände im µC hat. Dann kann man ein externes Bauteil
einsparen.