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Forum: Offtopic Überraschung beim Psi-Tests (GWUP): Magnetfeld fühlen.


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Autor: Boris (Gast)
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Mit welchen elektronischen Mitteln kann man schwache Magnetfelder 
messen, die es einem Kandidaten ermöglichen zu schummeln ohne gleich 
erwischt zu werden?

Zitat aus dem unten verlinkten Artikel der GWUP:

Der Versuch war nach dem Testverfahren 1:10 als Doppelblindtest konzipiert. Der Kandidat wollte in 13 Durchgängen aus zehn gleich aussehenden verschlossenen Schachteln jeweils die eine herauszufinden, in der ein Magnet versteckt lag. Für jeden Durchgang ermittelte Versuchsleiter Dr. Martin Mahner per Losverfahren den jeweiligen Standort des Magneten und platzierte ihn dort. Erst danach betrat der Kandidat mit dem zweiten Versuchsleiter, Dr. habil. Rainer Wolf das Versuchsgelände und „ortete“ die entsprechende Schachtel, indem er an den Tischen vorbeiging und eine Hand im Abstand von etwa zehn bis 25 Zentimetern vor oder neben jeder Schachtel bewegte. Der Versuch fand im Freien auf dem Campus der Universität Würzburg statt, da nach Maurers Aussage die elektromagnetischen Felder in Innenräumen den Versuchsablauf beeinflusst hätten.



https://www.gwup.org/infos/nachrichten/2129-ueberraschung-bei-den-psi-tests-der-gwup

: Verschoben durch Moderator
Autor: Georg (Gast)
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Boris schrieb:
> die es einem Kandidaten ermöglichen zu schummeln ohne gleich
> erwischt zu werden?

Wie kommst du nur auf die Idee, da könnte jemand schummeln?

Aber zur Frage: es gibt viele Möglichkeiten, auch extrem schwache 
Magnetfelder zu messen (z.B. SQUID Sensoren), aber die sind garnicht 
notwendig, beim beschriebenen Versuch würde ein Kompass reichen. Das 
Problem ist nur den Kandidaten über das Ergebnis zu informieren, aber 
auch dafür gibt es genug Möglichkeiten.

Georg

Autor: Anselm 6. (anselm68)
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3d-Magnetfeldsensor (elektron. Kompass)
Da ist nur auf die Empfindlichkeit zu schauen.

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Manche Leute haben einen kleinen Magneten implantiert und können so 
Magnetfelder und Strom fühlen.
Und angeblich sind Tauben usw. nicht die einzigen Tiere, die Magnetit im 
Hirn haben um Norden/Süden zu fühlen ;)

Autor: Martin G. (martin_g697)
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Wenn ich mir so'n Nd Magneten in die Hand operiere, was fühle ich dann? 
Kitzelt das, oder was?

Autor: Jens M. (schuchkleisser)
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Na, das zieht/drückt/vibriert.
Kleb zum testen mal einen winzigen NdFeB mit Sekundenkleber an einen 
Finger, meist wird dafür die Außenseite des "kleinen" genommen.

Autor: Bernd K. (prof7bit)
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Boris schrieb:
> Der Kandidat

Hat man den Kandidaten vorher mal in ein MRT gelegt um zu 
sicherzustellen daß er keine Implantate hat? Andernfalls war der Versuch 
eine blödsinnige Verschwendung von Forschungsgeldern.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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In dem Artikel steht gleich ganz vorne:

>Seine selbst gestellte Aufgabe

Das lässt auf eine schlaue Manipulation schließen, welche von den Profs 
nicht erkannt wurde.

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Bernd K. schrieb:

> Hat man den Kandidaten vorher mal in ein MRT gelegt um zu
> sicherzustellen daß er keine Implantate hat? Andernfalls war der Versuch
> eine blödsinnige Verschwendung von Forschungsgeldern.

Vor dem zweiten Test möchte man ihn wohl etwas genauer kontrollieren. 
Aus dem GWUP-Artikel:
Zwar waren ein Profi- und zwei Hobbyzauberer beim Test anwesend und der Kandidat wurde vor Versuchsbeginn äußerlich mit einem Kompass und einem sehr starken Magnet auf ferromagnetisch-metallische Objekte und Magnete untersucht, doch versagt diese Methode beim Aufspüren von kleinen nichtmetallischen und nichtmagnetischen Sensoren, die im oder am Körper versteckt werden. Die Geräte sind für einige hundert Euro im Zauberhandel erhältlich und werden u. a .von Zauberkünstlern und Mentalisten in Bühnenshows eingesetzt. „All diese Überlegungen werden wir bei der Planung des zweiten Tests berücksichtigen“, kündigt Martin Mahner an.

Autor: Alex G. (dragongamer)
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Wird mit hoher wahrscheinlichkeit ein implantierter Magnet gewesen sein. 
Das wird auch für eine Reihe weiterer Zaubertricks verwendet.

Elektronisch könnte man sowas natürlich auch lösen, wenn auch 
aufwendiger. Die heutigen MEMS Sensoren sind schon echt empfindlich. 
Kann man ja sehr gut an seinem Handy testen.

Autor: Christoph db1uq K. (christoph_kessler)
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drei Grabsteine:
"Hier ruht der Hütchenspieler Salvatore!"
"Oder hier!"
"Oder hier!"

Dynamische Erkennung, Induktionsspule in der beim schnellen 
Drüberwischen ein Impuls erzeugt wird.
Jedenfalls ein Kandidat für "Wetten dass".

Autor: Thomas W. (thomas_v2)
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Wenn man wüsste wie stark der zu erkennende Magnet ist, dann könnte man 
auch mal die Kraft ausrechnen die der Magnet auf das Eisen im Hämoglobin 
des Blutes ausübt. Dieser ließe sich durch entsprechende Eisenpräparate 
auch noch erhöhen und die Wirkung maximieren. Bei der Entfernung von 10 
cm zum Magneten müsste dieser vermutlich schon recht stark sein um auf 
einen nennenswerten Effekt zu kommen.

Autor: Kara B. (Firma: ...) (karabenemsi)
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Thomas W. schrieb:
> e der Magnet auf das Eisen im Hämoglobin
> des Blutes ausübt.

Du glaubst also ernsthaft, daß Eisen elementar im Blut vorliegt?!

Autor: Georg A. (georga)
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Hämoglobin ist im sauerstofflosen Zustand immerhin paramagnetisch. Also 
wenn der Kandidat auffällig blass/bläulich war... ;)

Autor: Roland L. (roland2)
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Boris schrieb:
> Mit welchen elektronischen Mitteln kann man schwache Magnetfelder
> messen, die es einem Kandidaten ermöglichen zu schummeln ohne gleich
> erwischt zu werden?

Boris schrieb:
> Der Versuch fand im Freien auf dem Campus der Universität Würzburg
> statt, da nach Maurers Aussage die elektromagnetischen Felder in
> Innenräumen den Versuchsablauf beeinflusst hätten.

warum elektronische Mittel?
komisch dass der Versuch unbedingt in Freien stattfinden musste.
vielleicht stand einfach einer irgendwo am Fenster und hat zugeschaut wo 
der Magnet hinein gelegt wurde. Anschließend gab er irgendwelche 
Zeichen.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Roland L. schrieb:
> warum elektronische Mittel?
> komisch dass der Versuch unbedingt in Freien stattfinden musste.
> vielleicht stand einfach einer irgendwo am Fenster und hat zugeschaut wo
> der Magnet hinein gelegt wurde. Anschließend gab er irgendwelche
> Zeichen.

Exakt. Diese Magnetsensoren für Zauberer gibt es und waren den 
Versuchsleitern bekannt. Somit fällt das aus. Die Dinger kann man nicht 
wirklich gut verstecken. Auch die Theorie mit den ultrakleinen "nicht 
magnetischen" Sensoren halte ich für Unsinn. Der Sensor allein reicht ja 
nicht, man braucht Schaltung und Energie.

Darum tippe ich hier auch auf eine Low-Tech Lösung mit Komplize. Die 
Durchführung im Freien spricht dafür.

Autor: Achim B. (bobdylan)
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Man wird den Versuch wiederholen müssen.

Autor: Wolfgang S. (wolfi0)
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hmm - hier 2 Ideen ohne Komplizen:

- Magnetsensor (ist klein) z.B. zwischen die Finger kleben, (da sieht
  ihn niemand) und mit hauchdünnen Cu-LackDrähten mit einer
  Auswerteelektronik unter/in der Kleidung versteckt verbinden,
  bei vorhandenem B-Feld erfolgt Meldung über z.B. einen
  Vibrations-'motor' an den Kandidaten.

  (Beispiele/Bilder von B-Feld-Sensoren:
 https://sensing.honeywell.com/honeywell-sensing-magnetic-sensors-line-guide-005894-21-en.pdf 
)

- Das Magnetfeld muss nicht unbedingt mit der Hand 'gefühlt' bzw
  gemessen werden. Also:
  Ganze Magnetfeldsensorik an anderem Körperteil anbringen/verstecken,
  diesen in die Nähe der Schachtel bringen, und, wie getan, dabei mit
  der Hand fuchteln und so zu tun, als fühle man das Magnetfeld damit.

-wolfi0-

: Bearbeitet durch User
Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Wolfgang S. schrieb:
> hmm - hier 2 Ideen ohne Komplizen:
>
> - Magnetsensor (ist klein) z.B. zwischen die Finger kleben, (da sieht
>   ihn niemand) und mit hauchdünnen Cu-LackDrähten mit einer
>   Auswerteelektronik unter/in der Kleidung versteckt verbinden,
>   bei vorhandenem B-Feld erfolgt Meldung über z.B. eine
> Vibrations-'motor'
>   an den Kandidaten.

Und wie passt das zu:

> mit einem Kompass und einem sehr starken Magnet auf ferromagnetisch-
> metallische Objekte und Magnete untersucht

So eine Schaltung findet man mit jedem "Flughafenquitscher" und schon 
allein durch das normale "Abstasten". Das wäre dann doch ein wenig ZU 
einfach.

: Bearbeitet durch User
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