Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Zukunft Intel Standort Duisburg


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von Rolf R. (dankobum)


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Ich habe 2 Aussagen gelesen, die sagen, dass Apple den 
Intel-Duisburg-Standort nicht mit übernimmt.

Kann jemand darüber etwas Genaueres sagen?

Stimmt das?

Es gibt auch Aussagen, dass der ganze Standort geschlossen werden soll. 
Stimmt das?

Wie sieht die Zukunft von Intel-Duisburg aus?

:
Beitrag #5979004 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ramires (Gast)


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Wechsel nach München oder Abfindung und ein feuchter Händedruck.

von Journalist (Gast)


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Einfach unverbesserlich schrieb im Beitrag #5979004:
> Wird dichtgemacht!

Woher weißt du das? Kannst du Quellen angeben oder einfach 
Dummschwätzer?

von K. L. (Gast)


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Ich lese heute zum ersten mal etwas von "Intel Duisburg". Was bauen die 
dort?

Beitrag #5979281 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektrofan (Gast)


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Déjà vu:

Ganz in der Nähe, in Bochum, wurden bei Nokia (zugegebene)
88 Millionen € Subventionen zwecks Arbeitsplatzerhaltung
"investiert".
Dann (natürlich nicht vor Verbrauch auch dieser Staatsknete)
wurde der Standort plattgemacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nokia-Werk_Bochum

von Rolf R. (dankobum)


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K. L. schrieb:
> Ich lese heute zum ersten mal etwas von "Intel Duisburg". Was bauen die
> dort?

Ganz zu Anfang war das Siemens Halbleiter im Norden von Düsseldorf. Dann 
wurde es Infineon Wireless und es kam ein Umzug in den Süden von 
Duisburg und danach wurde es Intel irgendwas.

Zuletzt wurden dort Teile der Intel Mobilfunkmodems entwickelt, die u.a. 
in iPhones verbaut wurden.

Vor kurzem hat Intel die Modementwicklung eingestellt. Dann hat Apple es 
übernommen, aber nicht vollständig, weil Apple z.B. den Standort 
Duisburg nicht haben wollte.

Zu Infineon-Zeiten wurden dort auch DECT- und Bluetooth-Chips 
entwickelt. Es gab auch eine große Abteilung, die analoge Chips oder 
Blöcke entwickelt haben, z.B. Bluethooth-Transceiver-Frontends.

von NureinGast (Gast)


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Rolf R. schrieb:
> Ich habe 2 Aussagen gelesen, die sagen, dass Apple den
> Intel-Duisburg-Standort nicht mit übernimmt.
>
> Kann jemand darüber etwas Genaueres sagen?
>
> Stimmt das?
Ja, das stimmt
> Es gibt auch Aussagen, dass der ganze Standort geschlossen werden soll.
> Stimmt das?
Die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass es geschlossen wird.

> Wie sieht die Zukunft von Intel-Duisburg aus?

Nicht gut. Die Mitarbeiter dort hoffen auf eine fette Abfindung und 
suchen auch schon nach einem neuen Job.

von Käptn Knallfrosch (Gast)


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NureinGast schrieb:
>> Wie sieht die Zukunft von Intel-Duisburg aus?
>
> Nicht gut. Die Mitarbeiter dort hoffen auf eine fette Abfindung und
> suchen auch schon nach einem neuen Job.

d.h. bei IMST kann man sich zur Zeit auch nicht bewerben, weil die alten 
Intel Leute dort schon alles belagern?

von Rolf R. (dankobum)


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Käptn Knallfrosch schrieb:
> d.h. bei IMST kann man sich zur Zeit auch nicht bewerben, weil die alten
> Intel Leute dort schon alles belagern?

Ich vermute mal, dass alle Firmen, die im Umkreis von ca. 80 km um 
Duisburg liegen und mit Halbleiterei zu tun haben, viele Bewerbungen von 
den Intel-Duisburg-Leuten bekommen. Das schließt z.B. auch Elmos in 
Dortmund mit ein.

Es ist mir allerdings nicht klar, ob sie ein ähnlich hohes Gehalt wie im 
Moment bei Intel in den Bewerbungen fordern werden. Wenn jemand das 
macht, hat er auf dem Arbeitsmarkt wahrscheinlich schlechte Karten. Ich 
vermute, die Firmen nehmen dann lieber jemanden, der z.B. nur 4-5 Jahre 
Erfahrung hat, als jemanden, der schon zu Siemens-Halbleiter-Zeiten in 
Düsseldorf und später Duisburg gearbeitet hat und jetzt ein sehr hohes 
Gehalt hat.

Ganz schwierig stelle ich mit die Situation für Führungskräfte mit 
Personalverantwortung vor. Wer will die schon haben?

von Halbleider (Gast)


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Rolf R. schrieb:
> Ich
> vermute, die Firmen nehmen dann lieber jemanden, der z.B. nur 4-5 Jahre
> Erfahrung hat, als jemanden, der schon zu Siemens-Halbleiter-Zeiten in
> Düsseldorf und später Duisburg gearbeitet hat und jetzt ein sehr hohes
> Gehalt hat.

Was verdient denn so jemand bei Intel? Wirf mal realistische Zahlen in 
den Raum.

von Rolf R. (dankobum)


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Halbleider schrieb:
> Was verdient denn so jemand bei Intel? Wirf mal realistische Zahlen in
> den Raum.

Ich weiß es nicht genau. Was ich aber weiß, ist, dass, als es noch 
Infineon war, IGM gezahlt wurde.

Ich vermute mal mit IGM letzte Tarifstufe und z.B. mehr als 15 Jahren 
Berufserfahrung liegt man bestimmt >93000 bei 35h-Woche. Das kann man 
aber googlen (IGM NRW).

Als aus Infineon Intel wurde, wurde nicht mehr nach IGM bezahlt. Es 
fielen dann die jährlichen von der Gewerkschaft herausgehandelten 
automatischen Gehaltserhöhungen weg. Intel zahlte wohl weniger an 
Erhöhung, wie ich gehört habe. Das hat u.a. zu einer schlechten Stimmung 
bei den ehemaligen Infineon-Mitarbeitern geführt.

von NureinGast (Gast)


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Rolf R. schrieb:

> Es ist mir allerdings nicht klar, ob sie ein ähnlich hohes Gehalt wie im
> Moment bei Intel in den Bewerbungen fordern werden. Wenn jemand das
> macht, hat er auf dem Arbeitsmarkt wahrscheinlich schlechte Karten. Ich
> vermute, die Firmen nehmen dann lieber jemanden, der z.B. nur 4-5 Jahre
> Erfahrung hat, als jemanden, der schon zu Siemens-Halbleiter-Zeiten in
> Düsseldorf und später Duisburg gearbeitet hat und jetzt ein sehr hohes
> Gehalt hat.

So siehts aus. Ungefähr 200 Mitarbeiter, Großteil ü45 , sind auf der 
Jobsuche. Ich denke bei einem neuen Job wird es bei den meisten 15-30% 
Gehalt weniger sein. Zumindest hier in NRW...

von Elektrofan (Gast)


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> Ich denke bei einem neuen Job wird es bei den meisten 15-30%
> Gehalt weniger sein.

Bei ganz vielen von dem
> Großteil ü45
wird es gar nicht (mehr) um einen neuen Job gehen ...
---
Ach, ganz vergessen: Offiziell werden (zumindest bislang) Fachkräfte 
händeringendst gesucht.
Zum Glück (für die Produktionsmittelinhaber)
haben die ca. 2 Millionen aktuell zugewanderten 'Experten' die meisten
Stellen ja schon wertschöpfend ausgefüllt ...

von Ottmahr Zittlau (Gast)


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sehr traurig das Ganze: immer mehr "High Tech" verlässt Deutschland :<

von Markus (Gast)


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Ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeiter bei Intel in Düsseldorf 
dürfte aus hochqualifizierten Experten mit Dr. usw. bestehen, die finden 
überall was.

Käptn Knallfrosch schrieb:
> d.h. bei IMST kann man sich zur Zeit auch nicht bewerben,
IMST ist zwar sehr interessant, aber letztlich ein kleiner Laden. 
Wieviele MA haben die heute, vielleicht 50 oder doch 100 ?
Und da IMST sehr forschungslastig orientiert ist, sind die nur an 
obengenannten Experten interessiert (da spreche ich aus eigener 
Erfahrung, da ich vor einigen Jahren dort abgeblitzt bin).

von Markus (Gast)


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Ein Blick auf die Website verrät, daß es mittlerweile 145 Mitarbeiter 
bei IMST sind.

von Feierabend (Gast)


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Alles eine Frage der Zeit wie lange der Staat noch so viel Steuern 
raussaugen kann. Schuften muss man immer für das Brutto und mit dem 
steht man auch international in Konkurrenz.

von Rolf R. (dankobum)


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Markus schrieb:
> Ein nicht unerheblicher Teil der Mitarbeiter bei Intel in Düsseldorf
> dürfte aus hochqualifizierten Experten mit Dr. usw. bestehen, die finden
> überall was.

Es ist Duisburg und nicht Düsseldorf.

Genau diese Experten werden es meiner Meinung besonders schwer haben, 
etwas neues zu finden. Da gibt es dann Absagen wegen falschem 
Expertenwissen. Oder es wird abgesagt, weil sie überqualifiziert sind.

Es gibt auch noch einen anderen Aspekt, der es für alle schwer macht: 
Apple wollte die nicht. Irgendetwas scheint also an der Mehrheit der 
Leute dort schlecht zu sein. Daran werden alle denken, die Bewerbungen 
von denen erhalten.

Wenn es bei Intel Duisburg besonderes Wissen oder Spezialkenntnisse 
gegeben hätte, die man nicht so leicht auch in München hätte ansiedeln 
können, dann hätte Apple das gesehen und die Notwendigkeit erkannt, 
diesen Standort mit zu übernehmen. So, wie es gelaufen ist, scheint es 
aber so zu sein, dass München sehr einfach die vorigen 
Duisburg-Aktivitäten übernehmen kann.

von Freak (Gast)


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Oh Mann! Dort arbeiten auch sehr viele, die bereits eine Insolvenz von 
BenQ in Kamp-Lintfort miterlebt haben. Ein Jahr vor BenQ gehörte der 
Standort Kamp-Lintfort noch zu Siemens (Mobilfunkstandort). Das war eine 
sehr unschöne Geschichte, mit damals rund 10.000 betroffenen 
Mitarbeitern. Die meisten dürften das Alter 45 bereits überschritten 
haben.

von K. L. (Gast)


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Rolf R. schrieb:
> Zu Infineon-Zeiten wurden dort auch DECT- und Bluetooth-Chips
> entwickelt. Es gab auch eine große Abteilung, die analoge Chips oder
> Blöcke entwickelt haben, z.B. Bluethooth-Transceiver-Frontends.

Interessant! Danke! Ich dachte, in D machen die nur Stahl :-)

Da es mit dem Kleinmetall dort jetzt wohl zu ende geht, haben die Leute 
dort noch weniger Optionen. Ist da oben nicht auch dieses Kamp-Linfort? 
Wo die BenQ war?

von Ingenieur (Gast)


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Entwickler K. schrieb:
> Ist da oben nicht auch dieses Kamp-Linfort?
> Wo die BenQ war?

Hast du nicht den Beitrag direkt über deinem gelesen?

von Käptn Knallfrosch (Gast)


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Entwickler K. schrieb:
> Interessant! Danke! Ich dachte, in D machen die nur Stahl :-)

Nein, Stahl war zusammen mit Kohle nur der "dickste" Brocken.

Logistik hat genaugenommen in Duisburg sogar die viel längere Tradition, 
wegen der günstigen Lage. Das war früher viel wichtiger als heute.

Es gab auch jede Menge andere Industrie in Duisburg. Textilindustrie 
(Krefeld ist ja nicht weit) oder Chemie (früher Rohstoffe aus Resten der 
Kohle- und Stahlindustrie. Heute ist das zur Abfallaufbereitung 
geworden. Die Duisburger Kupferhütte z.B. stellt kein Kupfer mehr her, 
sondern erzeugt in ihren Hochöfen Roheisen, dass dort aus 
Industrieabfällen erschmolzen wird. Die katalytische Wirkung der 
Metallschmelze ermöglicht dabei das verbrennen einiger problematischer 
Stoffe. Die Stäube aus den Filtern werden dann in Säure aufgelöst, in 
mehreren Stufen wieder gefällt und gefiltert, und die Rückstände gehen 
dann an andere Aufbereitungsbetriebe weiter. Die kupferhaltigen z.B. an 
eine "echte" Kupferhütte.

Das Umfeld von Kohle und Stahl gab auch ein gutes Entwicklunsgumfeld für 
Maschinen- und Anlagenbau und Verfahrenstechnik.

Daraus resultieren immer noch existierende Unternehmen wie Brabender 
Messtechnik, Krohne Messtechnik oder Tablar Messtechnik.

Es gibt immer noch etliche kleine Werften in Duisburg, wenn die 
mittlerweile auch oft ein zweites Standbein im Stahlbau haben.

Di Demag hatte dort eine extra Greiferfabrik für Krangreifer (in der 
auch z.B. die Schaufelräder für die Braunkohlenbagger im Köln-Aachener 
Revier gebaut wurden.) Es existiert immer noch die Firma 
Woko-Magnetgreifer, die Magnetgreifer produziert, die zuverlässig bis 
zum Curiepunkt des Eisens funktionieren.

Wegen ehemaliger Unternehmen: Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ehemaliges_Unternehmen_(Duisburg)
Es fehlen dort aber noch so Firmen wie Mattes und Weber (Chemie), 
Waschmaschinenfabrik "Bonn", "Sarafan-Folien", "AEG-Kabel", 
"Kabel-Theissen" (Duisburg war mal Kabelhauptstatt Europas), Viele 
andere hatten dort große Filialen, wie z.B. die Didier-Werke.


> Da es mit dem Kleinmetall dort jetzt wohl zu ende geht, haben die Leute
> dort noch weniger Optionen. Ist da oben nicht auch dieses Kamp-Linfort?
> Wo die BenQ war?

Richtig.

Der ganze Raum am Niederrhein brummte mal vor Technologie und 
Mittelstand.

von Rolf R. (dankobum)


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von Marius (Gast)


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Ich hatte vor langer Zeit meinen ersten Job bei Intel in Duisburg 
angetreten. Der Standort ist in Duisburg Huckingen. Damals war die 
Übernahme durch Intel schon etwas her. Ich kam als motivierter Uni 
Absolvent und mich hat die Stimmung dort nach einigen Tagen so runter 
gezogen, dass ich dort auch nicht lange geblieben bin. Waren damals 
schon alles alte E-Technik Frickel Opas die mit Software Entwicklung 
überfordert waren und 90% Ihrer Zeit damit verbracht haben dem IGM 
nachzuheulen. Das Duisburg zur Disposition steht war auch damals allen 
schon klar. Das Problem ist allerdings, dass es in NRW nur sehr 
schlechte Möglichkeiten im Embedded Bereich gibt (Gab es hier auch schon 
einige Threads zu).

Ich bin damals Gott sei Dank recht schnell in Richtung SAP ERP 
gewechselt. Mag mir gar nicht vorstellen, wie schlecht meine Chancen 
ansonsten wären, wenn ich als 45 jähriger Frickel Opa auf den NRW 
Arbeitsmarkt für Embedded Entwickler gerotzt werde :) Im Bestfall kommen 
Sie bei ZF in Düsseldorf, wobei es dort aktuell das erste mal seid 
Jahren keine ausgeschriebene Stelle gibt und man dort auch nur auf die 
nächste Abfindung wartet. Alternativ vielleicht bei Delphi in Wuppertal 
(Aktuell 2 Mögliche Stellen), oder bei Krohne (Aktuell 0 Mögliche 
Stellen). VW-Infotainment in Bochum hat sich eigentlich eher auf billige 
Uni Lohnsklaven spezialisiert. Die Angebote dort richtigen sich auch 
nicht unbedingt an Low-Level C Opas und an Hardware Frickler.

Bliebt den meisten wohl nur der Umzug.

von Elektrofan (Gast)


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> Wie sieht die Zukunft von Intel-Duisburg aus?

Perfekt.
Dort gibt's jede Menge neue 'Fachkräfte', und die retten dann die Fa.

https://www.waz.de/staedte/duisburg/zwei-drittel-der-jungen-duisburger-sind-migranten-id215405679.html

Die damit forcierte Lohndrückerei ist viel wichtiger, als das
bisschen Bildung, die fehlt ...
oder ist das sogar Zweck der Sache?

https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/bildung/article202089182/IQB-Bildungstrend-Vergleich-offenbart-Deutschlands-Mathe-Dilemma.html

von Zocker_55 (Gast)


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> Autor: Journalist (Gast)
> Datum: 20.09.2019 23:44

> Kannst du Quellen angeben oder einfach Dummschwätzer?

Ich würde auf Dummschwätzer tippen.

> Autor: K. L. (Gast)
> Datum: 21.09.2019 00:16

> Was bauen die dort?

Spatzenhäuser !

von Peter H. (Firma: RF-Frontend GmbH) (peter_hildenhagen)


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Nur mal so zur Info, die Firma RF-Frontend in Kamp-Lintfort sucht auch 
noch Verstärkung für ihr Team. Die Firma ist tätig im Bereich Antennen- 
und Elektronikentwicklung. Und da ohne Software mittlerweile kein HF 
Teil mehr läuft, gehört auch Mikrocontroller sowie Webprogrammierung mit 
dazu. Zur Zeit 13 Mitarbeiter.

von void (Gast)


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Peter H. schrieb:
> Nur mal so zur Info, die Firma RF-Frontend in Kamp-Lintfort sucht auch
> noch Verstärkung für ihr Team.

Nur mal so zur Info Herr Hildenhagen.
Firmen die am Niederrhein wirklich nach Verstärkung suchen schreiben so 
etwas einfach unter Nennung der geforderten Qualifikation, Arbeitszeiten 
usw. in der Rubrik Karriere auf Ihre Homepage.

Und wo wir gerade bei der Homepage sind. Deutsche Firmen die eine 
Homepage auch Englisch anbieten wechseln nicht von Absatz zu Absatz die 
benutzte Sprache...
https://www.rf-frontend.de/antenna-development.html

Beitrag #6074720 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hengst (Gast)


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Marius schrieb:
> Ich hatte vor langer Zeit meinen ersten Job bei Intel in Duisburg
> angetreten. Der Standort ist in Duisburg Huckingen. Damals war die
> Übernahme durch Intel schon etwas her. Ich kam als motivierter Uni
> Absolvent und mich hat die Stimmung dort nach einigen Tagen so runter
> gezogen, dass ich dort auch nicht lange geblieben bin. Waren damals
> schon alles alte E-Technik Frickel Opas die mit Software Entwicklung
> überfordert waren und 90% Ihrer Zeit damit verbracht haben dem IGM
> nachzuheulen.

Und ausgerechnet bei denen kauft Apple Komponenten für das iPhone.

von Franko S. (frank_s866)


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void schrieb:
> Und wo wir gerade bei der Homepage sind. Deutsche Firmen die eine
> Homepage auch Englisch anbieten wechseln nicht von Absatz zu Absatz die
> benutzte Sprache...
> https://www.rf-frontend.de/antenna-development.html
Er sagte doch sie suchen auch Webentwickler ;)
Da hat wohl der Entwickler mit den Sprachtemplates die Overview 
verlostet.

von Elektrofan (Gast)


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> Zukunft Intel Standort Duisburg

=0

Wenn es nennenswert anders ablaufen würde, als z.B. bei Nokia Bochum:
"In den Standort Bochum waren insgesamt 88 Millionen Euro öffentliche 
Fördergelder eingeflossen."
aus:
https://de.wikipedia.org/wiki/Nokia-Werk_Bochum

würden jede Menge Manager arbeitslos ...

von Rolf R. (dankobum)


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von Markus (Gast)


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Endlich wurden Sie erlöst!

Jetzt müssen die 45+ Embedded Entwickler und E-Technik Greise nur noch 
darauf warten, dass Sie mit Job Angeboten überschüttet werden.

NRW ist ja eine absolute Embedded Wüste, das wird richtig richtig hart!

von Radelnde Rita (Gast)


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Intel hat früher wie auch aktuell in diesem Fall immer hohe Abfindungen 
gezahlt.
Die guten Leute wurden von Appel übernommen, die anderen kommen mit 
Abfindung + ALG gut über die Runden bis sie eine neue Stelle gefunden 
haben oder direkt in Rente gehen.
Problem hierbei nur: Wer sich mit Haus und Familie an NRW und 
insbesondere das Arbeitslosen- und Ausländerparadies Ruhrgebiet gebunden 
hat, wird mit deftigen Gehalseinbußen fertig werden müssen.
Die anderen haben genügend Alternativen in den besseren Bundesländern.

von ... (Gast)


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Das Ruhrgebiet ist der neue Osten. Es ist immer wieder traurig wenn man 
liest das dort ein Firmenstandort geschlossen wird.
Vor kurzem stand doch bei welt.de das händeringend IT Spezialisten im 
öffentlichen Dienst gesucht werden. Da müssten doch so langsam genügend 
Bewerber vorhanden sein.

von Gerald K. (geku)


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Ottmahr Zittlau schrieb:
> sehr traurig das Ganze: immer mehr "High Tech" verlässt
> Deutschland :<

Man überlässt China den Aufbau der Kommunikationstechnik und beklagt 
sich den, dass das technische Wissen verloren geht und man den Chinesen 
aud Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

von Markus (Gast)


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... schrieb:
> Das Ruhrgebiet ist der neue Osten. Es ist immer wieder traurig
> wenn man
> liest das dort ein Firmenstandort geschlossen wird.
> Vor kurzem stand doch bei welt.de das händeringend IT Spezialisten im
> öffentlichen Dienst gesucht werden. Da müssten doch so langsam genügend
> Bewerber vorhanden sein.

Die Embedded C Frickel Opas will selbst der ÖD nicht haben. In NRW ist 
Embedded absolut tot! Da gibt es nichts!

Beitrag #6081304 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Thomas R. (sunnyingtom)


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Beitrag #6087253 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Reinhard S. (rezz)


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Wende 2.0 schrieb im Beitrag #6087253:
> Werden händeringend gesucht
> 
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Handwerkspraesident-Branche-hat-Riesenbedarf-an-Fachkraeften-4623684.html

Finde den Unterschied? Ein Ingenieur wird doch niemals zum Handwerker 
mutieren. Erstens aus Stolz, zweitens mangels Können. </troll>.

von Thomas R. (sunnyingtom)


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Erinnert mich an NXP-Nürnberg vor 11 Jahren.
Viele gingen dann von NXP zu Comneon, dann im gleichen Standort zu 
Infineon, dann im gleichen Standort zu Intel.
Und das in weniger als 10 Jahren.
Ist die Mobilfunkentwicklung nun am Ende?

: Bearbeitet durch User
von allerbösester Onkel. (Gast)


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Reinhard S. schrieb:


> Finde den Unterschied? Ein Ingenieur wird doch niemals zum Handwerker
> mutieren. Erstens aus Stolz, zweitens mangels Können. </troll>.

Wetten, bevor sie harzen, arbeiten sie doch lieber als Handlanger?
Stolz ist nicht wirklich ein Argument.

> zweitens mangels Können.

Als Facharbeiter im Handwerk können Ingenieure übrigens nur dann 
arbeiten, wenn sie einen Facharbeiterbrief haben. Den haben aber die 
wenigsten. Und nun versuch mal, mit Mitte 30 noch eine Lehrstelle für 
eine Handwerksausbildung zu bekommen.

von Markus (Gast)


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Nürnberg ist jetzt so tot wie Duisburg, da ist kaum noch was im Bereich 
Nachrichtentechnik. Bleiben nur noch Stuttgart und München übrig.

Beitrag #6087462 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6087478 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marco Polo (Gast)


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allerbösester Onkel. schrieb:
> Und nun versuch mal, mit Mitte 30 noch eine Lehrstelle für
> eine Handwerksausbildung zu bekommen.

Jedes Jahr immer wieder in den Nachrichten: Unzählige Lehrstellen 
unbesetzt.
Nur will man für Lehrlinge nichts zahlen. Wenn die Jungen schon nicht 
wollen, werden es dann die (verzweifelten) Alten machen?

Beitrag #6087779 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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allerbösester Onkel. schrieb:
> Und nun versuch mal, mit Mitte 30 noch eine Lehrstelle für eine
> Handwerksausbildung zu bekommen.

Das Alter ist kein Problem. Es ist nur unwahrscheinlich, dass ein 
Ingenieur, der Gleitzeit, Kaffeepausen und >60k@35h gewohnt ist, jetzt 
Normschrift und Fleiß aufbringt.

Beitrag #6087811 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6087812 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Rolf R. (dankobum)


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Wie hoch ist eigentlich die Abfindung abhängig von der 
Betriebszugehörigkeit und dem aktuellen Gehalt?

Wie viel bekommt z.B. jemand, der schon 1998 bei Siemens Halbleiter war 
und dann die Wechsel zu Infineon und Intel mit gemacht hat und heute 90 
000 Euro Jahresgehalt hat?

Da gibt es doch bestimmt eine Formel für einen Richtwert, oder?

von Tim  . (cpldcpu)


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Rolf R. schrieb:
> Wie hoch ist eigentlich die Abfindung abhängig von der
> Betriebszugehörigkeit und dem aktuellen Gehalt?
>
> Wie viel bekommt z.B. jemand, der schon 1998 bei Siemens Halbleiter war
> und dann die Wechsel zu Infineon und Intel mit gemacht hat und heute 90
> 000 Euro Jahresgehalt hat?
>
> Da gibt es doch bestimmt eine Formel für einen Richtwert, oder?

https://www.kanzlei-hasselbach.de/2014/abfindung-bei-betriebsbedingter-kuendigung/09/

Gesetzliches Minimum ist ein halbes Monatsgehalt pro Jahr 
Betriebszugehörigkeit. Praktisch wird der Schlüssel allerdings häufig 
höher sein.

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