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Forum: HF, Funk und Felder VHS-Signal an Röhrenfernseher übertragen


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Autor: DerGesundbrunner (Gast)
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Hallo,
könnt ihr mir helfen?
Ist est technisch möglich, einen VHS-Recorder an einen uralten RFT SW 
Fernseher (Bj. 1959) anzuschließen? Dieser befindet sich in einer Truhe, 
wo ich keinen neuen Flatscreen einbauen will (von wegen Styl).
Und wenn ja, kennt ihr jemanden, der das realisieren könnte (Großraum 
Berlin)? Ich will nur alte SW Filme abspielen. Qualität ist daher nicht 
so entscheidend.
Gruß

Autor: MaWin (Gast)
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Viele VHS Recorder haben oder muss man sagen hatten denn es werden keine 
mehr hergestellt, Modulatoren eingebaut, die das Signal auf einem 
Fernsehkanal ausgesendet haben auf den dann der Fernseher eingestellt 
werden muss, und das kann auch ein s/w Fernseher mit einem Farbsignal 
denn damals war man noch so klug und hat rückwärtskompatibel gebaut. War 
der Modulator nicht eingebaut, gibt es so was extern, z.B. zum Anschluss 
an SCART, der Buchse mit der man Japaner vom europäischen Markt 
fernhalten wollte.

Autor: Gerold Höcke (Gast)
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Wow! Fernseher von 1959 und funktioniert noch, alle Achtung. Was du 
brauchst ist ein Modulator der das Video und Audio Signal auf einen 
Hochfrequenz Träger aufmoduliert. Frage mal bei Statronic in Hamburg, da 
habe ich solche vor ca. 2 Monaten für kleines Geld gesehen. Eventuell 
könnte Pollin welche haben oder der inhabergeführte Radio und 
Fernsehladen deines Vertrauens. Es ist wenig ratsam zu versuchen das 
Video Signal direkt in den Fernseher einzuspeisen, die Geräte waren 
damals sogenannte Allstromgeräte, d.h. sie arbeiten ohne Netztrafo und 
haben deshalb keine Netztrennung. Sehr gefährlich also wenn man keine 
wirkliche Ahnung hat. Magst du Mal ein Bild des (laufenden) Fernsehers 
hier posten?

Autor: Gerold Höcke (Gast)
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Hey MaWin, ist 01:48.
Musst du gar nicht schlafen?

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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MaWin schrieb:
> Viele VHS Recorder haben oder muss man sagen hatten denn es werden keine
> mehr hergestellt, Modulatoren eingebaut, die das Signal auf einem
> Fernsehkanal ausgesendet haben auf den dann der Fernseher eingestellt
> werden muss, und das kann auch ein s/w Fernseher mit einem Farbsignal
> denn damals war man noch so klug und hat rückwärtskompatibel gebaut. War
> der Modulator nicht eingebaut, gibt es so was extern, z.B. zum Anschluss
> an SCART, der Buchse mit der man Japaner vom europäischen Markt
> fernhalten wollte.

Das war jetzt mal ne echt geile Antwort.

Gerold Höcke schrieb:
> Wow! Fernseher von 1959 und funktioniert noch, alle Achtung. Was du
> brauchst ist ein Modulator der das Video und Audio Signal auf einen
> Hochfrequenz Träger aufmoduliert. Frage mal bei Statronic in Hamburg, da
> habe ich solche vor ca. 2 Monaten für kleines Geld gesehen. Eventuell
> könnte Pollin welche haben oder der inhabergeführte Radio und
> Fernsehladen deines Vertrauens.

Ich hab auch einen dann noch zum abgeben. composite und audio rein, TV 
raus. Sogar RGB. Fertig auf stück Platine.... eigentlich für meinen 
Pi... aber was solls... um so einen TV instand zu setzen! Bzw. Nutzbar 
machen... why not?

Gerold Höcke schrieb:
> Hey MaWin, ist 01:48.
> Musst du gar nicht schlafen?

Eulen mann... EULEN ;-)

Autor: Mario M. (thelonging)
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Die Modulatoren in den VHS-Geräten geben das HF-Signal meist auf Kanal 
36 aus, was im UHF-Band liegt. Leider können diese alten 
(DDR-)Röhrengeräte nur VHF empfangen.
Also brauchst Du entweder einen Modulator im VHF-Bereich oder einen 
sogenannten Konverter, der auch damals schon benutzt wurde, um die 
aufkommenden UHF-Sender zu empfangen.

1) https://www.amazon.de/dp/B07H32DBMV
2) 
Ebay-Artikel Nr. 293223244876

Autor: ManiBo (Gast)
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Es gab auch Modulatoren welche auf Band 1 umgesetzt haben. Also Kanal 4 
z.B.
Aber ein anderes Problem gibt es.
Der Phasenvergleich für Horizontal hat eine zu große Regelzeitkonstante.
Dein Bild wird seitlich immer wackeln.
Probier es einfach aus wenn du einen Modulator findest.

Autor: Marek N. (bruderm)
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In den USA sind VHF-Modulatoren für Kanal 3 oder 4 Standard.
Damit sollte es gehen.

Autor: Marek N. (bruderm)
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Autor: RudolphB (Gast)
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Grundsätzlich sollte man auch die Fernsehnormen nicht außen vor lassen. 
SECAM sollte der VHS schon abgeben können und nicht nur PAL.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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RudolphB schrieb:

> Grundsätzlich sollte man auch die Fernsehnormen nicht außen vor lassen.
> SECAM sollte der VHS schon abgeben können und nicht nur PAL.

Und Du glaubst, ein Ferseher aus dem Jahre 1959 kommt mit Secam zurecht?

Autor: ManiBo (Gast)
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Der hat Pal BG

Autor: Harald W. (wilhelms)
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DerGesundbrunner schrieb:

> Ist est technisch möglich, einen VHS-Recorder an einen uralten RFT SW
> Fernseher (Bj. 1959) anzuschließen?

Hat dieser VHS-Recorder denn keinen eingebauten Modulator?

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Marek N. schrieb:
> In den USA sind VHF-Modulatoren für Kanal 3 oder 4 Standard.
> Damit sollte es gehen.

In den USA hat man NTSC.
Aus dieser Norm wurde später das verbesserte PAL entwickelt.

Relevant ist aber nicht die Farbaufbereitung,
sondern die Bild- und Horizontalfrequenz.
Und die sind bei NTSC anders, als bei SECAM und PAL.

Ein reiner US-Modulator dürfte funktionieren.
Wenn allerdings dabei die Synchronimpulse neu generiert werden, dann 
nicht.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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einer der letzten VHS Recorder den ich für meinen Vater kaufte hatte 
keinen Modulator mehr, O-Ton Verkäufer: Das macht man heute mit Scart", 
auf meine Frage wo ich am Scart den TV-HF verteiler anschliesse blieb 
der VK die Antwort schuldig, ich fand dann doch noch einen VHS mit 
HF-Modulator.
Heute geht noch der Weg von (C)BAS oder (F)BAS cinch gelbe Buchse sowie 
Audio über externe HF Modulatoren, von einfach bis gut.
Stereo und Farbe(PAL/Secam) wird wohl nicht benötigt?
Dann kommt es nur noch an wohin der umsetzen soll, etwas mehr Infos zum 
TV wären toll dann könnte man evtl. passende Modulatoren finden.

Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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ManiBo schrieb:
> Der hat Pal BG

Nö.
Hat er nicht.
DDR-Fernseher gab es erst später in Farbe.
Was er hat, ist 15625 Hz Horizontalfrequenz und 50 Hz Bildfrequenz.
Das hatten die beiden Farbsysteme SECAM und PAL BG später gemeinsam.

: Bearbeitet durch User
Autor: Andreas M. (andreas_m62)
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Andreas M. schrieb:
> ManiBo schrieb:
>> Der hat Pal BG
>
> Nö.
> Hat er nicht.
> DDR-Fernseher gab es erst später in Farbe.
> Was er hat, ist 15625 Hz Horizontalfrequenz und 50 Hz Bildfrequenz.
> Das hatten die beiden Farbsysteme SECAM (DDR)und PAL BG später gemeinsam.

Autor: Joachim B. (jar)
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DerGesundbrunner schrieb:
> Hallo,
> könnt ihr mir helfen?
> Ist est technisch möglich, einen VHS-Recorder an einen uralten RFT SW
> Fernseher (Bj. 1959) anzuschließen?
> Und wenn ja, kennt ihr jemanden, der das realisieren könnte (Großraum
> Berlin)?

ja & ja ...kannst du auch selber, mehr Infos bitte....
auf welchen Kanal am TV, (keine Farbe, kein Stereo nehme ich mal an!)
e-mail mit Antwort email geht auch.
dann kann man antworten.

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Autor: Servo (Gast)
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Hi,

frag mal Meister Jambo (Youtube-Kanal). Der macht sowas andauernd und 
ist Fachmann für alte Röhrentechnik.


Viele Grüße,
Servo

Autor: Joachim B. (jar)
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Servo schrieb:
> frag mal Meister Jambo (Youtube-Kanal). Der macht sowas andauernd und
> ist Fachmann für alte Röhrentechnik.

und was soll der alte Röhrenmeister anderes antworten?
Es geht nicht darum dem alten Röhren TV eine FBAS Eingangsbuchse zu 
verpassen!

Also RF/HF out vom Modulator an TV KoaxBuchse 60/75 Ohm kann man 
vernachlässigen oder 240 Ohm Stecker, dann wird noch ein Baloon fällig.

https://www.amazon.de/Transmedia-Antennenweiche-IEC-historische-Ger%C3%A4te/dp/B0060LCMU4/ref=asc_df_B0060LCMU4/?tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=309851262444&hvpos=1o12&hvnetw=g&hvrand=10132587902587805409&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9043095&hvtargid=pla-474370968675&psc=1&th=1&psc=1&tag=&ref=&adgrpid=65356965287&hvpone=&hvptwo=&hvadid=309851262444&hvpos=1o12&hvnetw=g&hvrand=10132587902587805409&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9043095&hvtargid=pla-474370968675

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Aus China gibt es auch solche Geräte:

Ebay-Artikel Nr. 113375256436

Sieht interessant aus, auch vom Preis her.

Autor: Brunnenpisser (Gast)
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Ohh, ein Troll, nix wie weg....

Autor: Joachim B. (jar)
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michael_ schrieb:
> Ebay-Artikel Nr. 113375256436
>
> Sieht interessant aus, auch vom Preis her.

OK passt, wichtig dabei:
Standard: pal (wegen 50Hz v-sync) denn übliche 60Hz Ami schaffen viele 
TV nicht!

Hauptsache der VHS gibt kein 60Hz aus.

: Bearbeitet durch User
Autor: nachtmix (Gast)
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DerGesundbrunner schrieb:
> Und wenn ja, kennt ihr jemanden, der das realisieren könnte (Großraum
> Berlin)?

Es wird nötig sein, dass das jemand mit Sachverstand macht, denn:

1) Die alten mit Röhren bestückten Fernseher hatten bis auf den 
Antenneneingang keine Netztrennung.
Man darf also nicht direkt an irgeneinem Punkt der Schaltung ein 
Videosignal zuführen, denn das wäre lebensgefährlich.

2) Über den Antenneneingang zu gehen ist auch problematisch, denn die 
VHS-Recorder geben i.d.R. nur ein UHF-Signal aus.
Als diese Fernseher gebaut wurden gab es aber noch kein Fernsehen im 
UHF-Bereich (die zweiten und weitere Programme), so dass der Fernseher 
im Originalzustand das Signal nicht empfangen kann.
Allerdings wurden viele dieser Geräte später mit einem UHF-Tuner oder 
einer Set-Top-Box nachgerüstet um diese Programme empfangen zu können.
Es kommt also darauf an, ob dein Fernseher entsprechend ausgerüstet ist.
Leider waren diese UHF-Tuner anfangs noch mit speziellen Rähren 
ausgerüstet (PC88 u.ä.), die relativ schnell verschlissen. Von daher 
kann man annehmen, das heute -mit einigem Glück- nur noch die Transistor 
bestückten Tuner und Umsetzer brauchbar sind.

Autor: michael_ (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Hauptsache der VHS gibt kein 60Hz aus.

Kaum, wenn das Teil hier gekauft wurde.
Manchmal kann man das im Setup verstellen.

Autor: Zeno (Gast)
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Mario M. schrieb:
> Die Modulatoren in den VHS-Geräten geben das HF-Signal meist auf Kanal
> 36 aus, was im UHF-Band liegt. Leider können diese alten
> (DDR-)Röhrengeräte nur VHF empfangen.

Dafür gab es früher Konverter.

Autor: Zeno (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Und Du glaubst, ein Ferseher aus dem Jahre 1959 kommt mit Secam zurecht?

Dem ist das scheiß egal ebenso wie PAL, weil der mit dem Farbsignal 
nichts anfangen kann. Man konnte auch mit SW Geräten Sendungen schauen 
die in Farbe ausgestrahlt wurden - egal ob PAL oder SECAM. Was meinst Du 
wohl wie wir Westfernsehen geguckt haben.

Autor: Joachim B. (jar)
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nachtmix schrieb:
> Es wird nötig sein, dass das jemand mit Sachverstand macht, denn:
>
> 1) Die alten mit Röhren bestückten Fernseher hatten bis auf den
> Antenneneingang keine Netztrennung.

und um den Antennen Eingang geht es doch, niemand will das der TO das 
Gerät öffnet.
Ich gehe mal davon aus das ein normal begabter Bürger an TV Anschlüssen, 
z.B. Antenne alles anstecken kann was richtig und passend ist, entweder 
den 60/75 Koax aus dem Modulator oder über den Baloon 60/240 Ohm 
Umsetzer.

mehr muss man doch nicht schreiben.

: Bearbeitet durch User
Autor: Joachim B. (jar)
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Zeno schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Und Du glaubst, ein Ferseher aus dem Jahre 1959 kommt mit Secam zurecht?

lesen soll bilden:

DerGesundbrunner schrieb:
> Ich will nur alte SW Filme abspielen

also was soll dein Secam Kommentar?

Autor: Zeno (Gast)
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nachtmix schrieb:
> Leider waren diese UHF-Tuner anfangs noch mit speziellen Rähren
> ausgerüstet (PC88 u.ä.), die relativ schnell verschlissen.

Warum sollte so ein Teil schneller verschleißen als der Empfänger 
selbst? Woher kommt die Erkenntnis das ausgerechnet die PC88 schnell 
verschleißt? Wenn die Röhre nicht mehr tut kommt halt ne Neue rein - 
kann man heutzutage noch kaufen.

Das Problem heutzutage wird eher sein überhaupt noch so einen Konverter 
zu bekommen. Notfalls muß man sich so was selber bauen. Ist an und für 
sich nichts spektakuläres, da es nichts anderes als ein Mischer plus 
passender Oszillator ist. In alten Funkamateurheften findet sich 
bestimmt noch eine Schaltung - vermutlich mit Transistoren - die man 
notfalls nachbauen kann.

Autor: Zeno (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Ich gehe mal davon aus das ein normal begabter Bürger an TV Anschlüssen,
> z.B. Antenne alles anstecken kann was richtig und passend ist, entweder
> den 60/75 Koax aus dem Modulator oder über den Baloon 60/240 Ohm
> Umsetzer.

Genau so ist es.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Joachim B. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Harald W. schrieb:
>>> Und Du glaubst, ein Ferseher aus dem Jahre 1959 kommt mit Secam zurecht?
>
> lesen soll bilden:
>
> DerGesundbrunner schrieb:
>> Ich will nur alte SW Filme abspielen
>
> also was soll dein Secam Kommentar?

Es kam auch bei Anschluss von PAL-Signalen an SW-Fernseher teilweise
zu Störungen (Interferenzen) durch den Farbhilfsträger. Deshalb wurde
bei neueren SW-Fernsehern ein Filter eingebaut. Wie sich allerdings
die zusätzlichen SECAM-Signale auswirkten, weiss ich nicht. Hier im
Westen interessierte sich kaum einer für das SECAM-System, weil es
als schlechter als das PAL-System angesehen wurde.

Autor: Joachim B. (jar)
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Harald W. schrieb:
> Es kam auch bei Anschluss von PAL-Signalen an SW-Fernseher teilweise
> zu Störungen (Interferenzen)

in SW Filme ist kein Farbträger, der TO schrieb doch was er möchte!

Du willst nur Recht behalten mit deinem Kommentar!

Aber nun gut vor dem Modulator noch ein 4,43MHz Filter nachgerüstet und 
pures SW kommt in den HF Modulator, OK die maximale frühere Bandbreite 
von 6,5MHz wird nicht mehr erreicht aber das verhindern schon die Ton-ZF 
Filter bei 5,5MHz.

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Harald W. schrieb:
> Hier im
> Westen interessierte sich kaum einer für das SECAM-System, weil es
> als schlechter als das PAL-System angesehen wurde.


Was ist Westen?
Noch weiter westlich gibt es ein Land, die hatten auch SECAM.

Autor: Cineast (Gast)
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DerGesundbrunner schrieb:
> Ich will nur alte SW Filme abspielen. Qualität ist daher nicht
> so entscheidend.

VHS und Uralt-Röhrenfernseher passen gut zusammen. Beides ist von der
Bildqualität her so richtig Scheisse. ;-)

Dabei wurden ältere SW-Filme meist auf hochwertigem 35mm-Negativfilm
produziert. Wichtige Parameter – wie etwa Auflösungsvermögen oder
Kontrastumfang – können von der o.g. Vintage-Technik nur in geringem
Umfang genutzt werden.

Autor: Karl B. (gustav)
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Hi,
der machts auch auf einen freien VHF-Kanal.

https://www.amazon.de/Video-Wandler-inkl-Meter-Antennenkabel/dp/B003Y3XIKE/ref=pd_lpo_sbs_23_t_1?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=N7TTT0VCNVAXAGSGPKAX

Bei meinem alten Röhrenfernseher funktionierte das.

Aber braucht am besten SCART am Eingang.

Und als ich das Gerät bestellt hatte,
und den Fernseher von der Wand gerückt hatte, sah ich erst, das er
von Hause aus auch schon zwei SCART-Buchsen hat.
Na sowas. Irgendwas mit EURO Scart und noch eine andere Buchse.

Aber spaßeshalber den Modulator über Antenne ausprobiert.
Ist nur irgendwie mühsam, wenn der Fernseher erst einen Sendersuchlauf 
starten muss, bis er den Umsetzer-Kanal gefunden und sich den gemerkt 
hat.

Die Qualität ist ein ganz klein wenig verrauscht. Aber, das Wichtigste,
die Stereokanäle werden auf Mono zusammengefasst.

Die Kanäle werden digital durch Frequenzsynthesizer erzeugt und können 
nicht "finegetuned" werden.

ciao
gustav

: Bearbeitet durch User
Autor: c-hater (Gast)
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Zeno schrieb:

> Das Problem heutzutage wird eher sein überhaupt noch so einen Konverter
> zu bekommen. Notfalls muß man sich so was selber bauen. Ist an und für
> sich nichts spektakuläres, da es nichts anderes als ein Mischer plus
> passender Oszillator ist.

Wennschon Eigenbau nötig wird:

Noch sehr viel einfacher ist es, einen VHF-Modulator zu bauen, der dann 
einfach an den CVBS-Pin des SCART-Ausgangs angeschlossen wird. Oder 
natürlich noch besser: an den Y-Pin eines eventuell vorhandenen 
S-Video-Ausgangs.

Eine einfache Schaltung für einen entsprechenden Modulator besteht aus 
nur 6 Bauelementen.

Autor: c-hater (Gast)
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michael_ schrieb:

> Was ist Westen?
> Noch weiter westlich gibt es ein Land, die hatten auch SECAM.

So ist es. Mehr noch: da kam SECAM sogar her...

Autor: Joachim B. (jar)
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Harald W. schrieb:
> Hier im
> Westen interessierte sich kaum einer für das SECAM-System

Unfug sorry, ich wollte sogar alles in bunt sehen, PAL, Secam & NTSC

ergo musste ich einen Grundig mit PAL/SECAM Modul sowie einer 
Umschaltplatine bestücken mit einem PAL Modul welches ich den 
Zeilenschalter raubte und alle Kreis auf 3,58MHz NTSC umstimmte.

Das Umschaltmodul steuerte ich mit der grünen Uhrtaste der 
Fernbedienung.

NTSC war wichtig für PAC-MAN in Farbe aus dem apple2+ :)
Secam wegen gelegentlichen DDR Konsum nein nicht wegen "Karl Eduard von 
Schni" weiter kam der nicht bis man umgeschaltet hatte.

: Bearbeitet durch User
Autor: Zeno (Gast)
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c-hater schrieb:
> Noch sehr viel einfacher ist es, einen VHF-Modulator zu bauen,

Oder so.

Karl hat ja was passendes verlinkt. Wußte gar nicht das es so etwas noch 
gibt.

Autor: c-hater (Gast)
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Zeno schrieb:

> Oder so.

War im Übrigen sowieso Quatsch. Ich hatte doch glatt vergessen, dass 
auch SW-Filme in der Mehrzahl Ton hatten. Der einfache VHF-Modulator mit 
6 Bauelementen kann natürlich nur Bild, keinen Ton.

Sorry.

Autor: Hennes (Gast)
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Hallo

"VHS und Uralt-Röhrenfernseher passen gut zusammen. Beides ist von der
Bildqualität her so richtig Scheisse. ;-)

Dabei wurden ältere SW-Filme meist auf hochwertigem 35mm-Negativfilm
produziert. Wichtige Parameter – wie etwa Auflösungsvermögen oder
Kontrastumfang – können von der o.g. Vintage-Technik nur in geringem
Umfang genutzt werden."

Richtig (bis auf die die Wortwahl bei der Qualitätsbeschreibung...) aber 
mehr war halt mit bezahlbaren Aufwand und den begrenzten Bandbreiten 
nicht wirklich für den praktischen Einsatz machbar, bitte daran denken 
TV für das große Publikum hat mit Trägerfrequenzen bei 40MHz bis 60MHz 
(also das was über die Antenne abgestrahlt wurde) begonnen hatte - da 
ist halt nicht so viel Platz und je mehr Bandbreite um so mehr Leistung 
ist notwendig. Desweitern schaffen es 50Mhz Signale auch öfter mal etwas 
weiter - dementsprechend musste noch Sparsamer mit den Frequenzen und 
Bandbreiten umgegangen werden.
Das bald die TV Bänder nach oben erweitert wurden hatte wie so oft keine 
durchdringenden Verbesserungen zufolge weil halt das System kompatibel 
bleiben musste und die ganze Produktionshardware vorhanden war und im 
vergleich zu heutigen ,die auch nicht billig ist, extrem teurer war 
(Kaufkraft, Nachfrage, Technik  ,nur  Staatliche und Öffentlich 
rechtliche Programmanbieter die "jeden" preis bezahlt haben)
Auch konnte man kein Filmmaterial direkt verwenden (abtasten), sondern 
musste sich auf Livesendungen (und somit der entsprechenden sehr 
teureren Kameratechnik bei trotzdem sehr beschränkter 
Leistungsfähigkeit) oder halt die ebenfalls sehr beschränkten 
Videobändern und Maschinen - auf den halt nur das sowieso schon 
eingeschränkte Material analog gespeichert war, nutzen.

Das es noch relativ lange so was wie Wochenschauen im Kino gab und Kino 
damals sehr beliebt war bestimmt nicht zuletzt den beschränkten 
Möglichkeiten des analogen terrestrischen TV zu "verdanken".

Kritisieren von heutigen Standpunkt, den Kosten und Möglichkeiten ist 
einfach - wenn man aber nur etwas genauer hinschaut so war das was 
geleistet wurde schon sehr ordentlich.

Und wenn man genau hinschaut - so anders ist es heute auch nicht.
Selbst echtes HD TV (nicht hochgerechnet) ist keine 
Selbstverständlichkeit, geschweige den 4k im  TV, egal ob Online, 
Terrestrisch oder Satellit - die Sendetechnik und Bandbreite ist meist 
vorhanden, auch die Empfangsgerätschaften (Monitore, Bildschirme, 
Datenleitungen...) sind kein wirkliches Problem - aber es wird halt sehr 
wenig in 4k wirklich Produziert oder sogar bewusst (Gewinnmaximierung, 
Spartensender die extra bezahlt werden, irgendwelche Urheberrechtlicher 
Unsinn...)obwohl technisch vorhanden und möglich, nicht angewandt.

Hennes

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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Harald W. schrieb:
> Hat dieser VHS-Recorder denn keinen eingebauten Modulator?

Doch kommt aber drauf an ob die Frequenz passt. Bzw Frequenz ist das 
falsche Wort Kanal VHF oder UHF.

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Hennes schrieb:
> Hennes

So, und nun ist es dir wohler?

Autor: Zeno (Gast)
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Hennes schrieb:
> Auch konnte man kein Filmmaterial direkt verwenden (abtasten), sondern
> musste sich auf Livesendungen (und somit der entsprechenden sehr
> teureren Kameratechnik bei trotzdem sehr beschränkter
> Leistungsfähigkeit) oder halt die ebenfalls sehr beschränkten
> Videobändern und Maschinen - auf den halt nur das sowieso schon
> eingeschränkte Material analog gespeichert war, nutzen.

Das halte ich für ein Gerücht. Filmabtaster gab es schon sehr zeitig, so 
ab den 30'ziger Jahren des letzten Jahrtausends.
https://www.radiomuseum.org/r/telefunken_filmabtaster_karolu.html bzw. 
hier http://www.kinoxx.de/filmimfernsehen.htm.

Mitte/Ende der 50'ziger war das 
http://www.olafs-16mm-kino.de/Anleitungen/Siemens%20Studio%20Zweiband%20Projektoren.pdf 
aktuell


Vor unserer Zeit war man halt auch nicht blöd.

Autor: Volker S. (sjv)
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Hennes schrieb:
> Auch konnte man kein Filmmaterial direkt verwenden (abtasten), sondern
> musste sich auf Livesendungen (und somit der entsprechenden sehr
> teureren Kameratechnik bei trotzdem sehr beschränkter
> Leistungsfähigkeit) oder halt die ebenfalls sehr beschränkten
> Videobändern und Maschinen - auf den halt nur das sowieso schon
> eingeschränkte Material analog gespeichert war, nutzen.

Das ist Unsinn, der elektronische Filmabtaster (Flying Spot Scanner) ist 
schon in den 30er Jahren entwickelt worden. (M.v.Ardenne 1932?). In den 
ersten Kamera-Wagen der RRG mit der Kamera auf dem Dach lief ein Film 
durch die Kamera, der im Wagen entwickelt und abgetasten wurde und 
danach neu beschichtet wurde, um wieder durch die Kamera zu 
laufen(Endlosschlaufe). Videobänder gab es erst nach dem 2. Weltkrieg.

: Bearbeitet durch User
Autor: nachtmix (Gast)
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Zeno schrieb:
> Warum sollte so ein Teil schneller verschleißen als der Empfänger
> selbst?

War so.
Vermutlich, weil die Kathodenschichten sehr dünn waren.
700MHz ist mit Gitter gesteuerten Röhren nicht mehr ganz einfach.
Wegen der merklichen Elektronenlaufzeiten sind sehr geringe Abstände 
zwischen Gitter und Kathode erforderlich. Bei der PC88 waren das nur 
13,5µm iirc.
Bei ca. 700°C Kathodentemperatur ist dafür schon eine enorme Präzision 
erforderlich, und die Kathodenschicht muss sehr glatt sein, was man am 
einfachsten mit einer dünnen Beschichtung erreicht.

Auch bei "dickeren" UHF-Röhren, wie der Scheibentriode 2C39A, liess die 
Lebensdauer stark nach, wenn man sie mit hoher Anodenspannung betrieben 
hat, damit sie an der oberen Frequenzgrenze noch Verstärkung und 
Leistung bringen konnte.

Zeno schrieb:
> Woher kommt die Erkenntnis das ausgerechnet die PC88 schnell
> verschleißt?

Erfahrung. Ich habe im Bekanntenkreis genug davon erneuert.



Zeno schrieb:
> Wenn die Röhre nicht mehr tut kommt halt ne Neue rein -
> kann man heutzutage noch kaufen.

Ja, ausgelutschte Ansichtsstücke sind sogar preisgünstig. Neu war sie 
aber auch damals nicht billig.

Zeno schrieb:
> Das Problem heutzutage wird eher sein überhaupt noch so einen Konverter
> zu bekommen. Notfalls muß man sich so was selber bauen. Ist an und für
> sich nichts spektakuläres, da es nichts anderes als ein Mischer plus
> passender Oszillator ist. In alten Funkamateurheften findet sich
> bestimmt noch eine Schaltung - vermutlich mit Transistoren - die man
> notfalls nachbauen kann.

Dass "man" so etwas bauen kann, steht ausser Frage. Ob du es kannst, 
bezweifle ich.
Immerhin gab es in der DDR engagierte Bastler, die solche Tuner selber 
bauten - auch um Westfernsehen zu empfangen.
Ich erinnere mich, dass so um 1970 herum eine entfernte Tante aus der 
DDR hier auftauchte, -Rentner durften ja ausreisen-, und auf ihre 
Wunschliste standen u.a. UHF-Transistoren AF139.
Ich habe ihr dann einige davon im Bastlerladen besorgt, und bei der 
Rückreise hatte sie die Transistoren in den Rocksaum eingenäht, damit 
sie bei ihrer Wiedereinreise in die DDR nicht beschlagnahmt würden...

Autor: Karl B. (gustav)
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Karl B. schrieb:
> alten Röhrenfernseher

R.I.P.
Hat beim Umschalten im laufenden Fernsehprogramm von 16:9 auf 4:3 
plötzlich "Knack" gemacht. (Wohl mehr Stromverbrauch bei voll 
angesteuertem Bildschirm)

Der war so schwer, dass ich ihn nicht alleine transportieren konnte.
Entsorgung der Bildröhre ist auch nicht gerade billig.
Wie ich recherchiert hatte, war das auch so ein Gerät, das Grundig sogar 
nach Firmenpleite in eine Rückholliste eingetragen hatte, und in den 
Werkstätten zur Platinensteckermodifikation zwecks Verhinderung der 
Brandgefahr modifiziert wurde.

ciao
gustav

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Autor: Hennes (Gast)
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Hallo

ja so wie ich das mit der Filmabtastung geschrieben habe hatte ich 
natürlich unrecht, wobei ich eigentlich auch was anderes Aussagen wollte 
und dabei über das Ziel (zugegeben auch durch Unwissenheit) 
hinausgeschossen bin:

Es war aber unmöglich einen SW Film in hoher (ich spreche nicht mal von 
voller) Auflösung und Kontrastumfang in Echtzeit in ein für eine 
Funkübertragung, also Fernsehen, analoges elektronisches Signal zu 
wandeln.
Siehe was z.B. in den schon gegebenen Link 
http://www.kinoxx.de/filmimfernsehen.htm erklärt wurde.
Für eine aus heutiger Sicht lächerlich Auflösung von 625 Zeilen und 
25FPS (Abtastungen) die dann auch noch letztendlich am Empfangsgerät 
beim Konsumenten als Halbbilder dargestellt wurden um ein Flimmerarmes 
Bild (-"Flimmerkasten" wird so manchen älteren noch ein Begriff sein) 
bei sagenhaften 50Hz zu erhalten, wurde ein immenser Aufwand betrieben.

Meine Aussage bezog sich also mehr auf die Unmöglichkeit alleine schon 
am Anfang der Sendekette (Signalerzeugung) die Auflösung und 
Kontrastumfang des Mediums 35mm (Kino) Film für eine TV Übertragung 
nutzen zu können.
Auch heute wäre es wohl schwierig, aber sicherlich möglich, so was in 
Realzeit zu machen, aber zum Glück haben wir ganz andere Möglichkeiten 
direkt ein Hochauflösendes Bild (Bilderstrom -> Video) mit hoher fps 
Rate und als Vollbilder zu erzeugen, und das selbst im Profiumfeld mit 
relativ geringen Kostenaufwand (die sich hauptsächlich durch die 
Optischen  und mechanischen Komponenten ergeben - so manches wird 
mittlerweile sogar beim "echten TV" mit gehobenen Gerätschaften aus den 
Amateur- und Semiprofibereich Produziert siehe auch was technisch so 
mancher Youtuber leistet, schon mit 1500-3000 Euro Gesamtkosten spielt 
technisch in einer Liga die selbst in den neunziger, geschweige denn 
davor, noch weit mehr als das zehnfache bezogen auf die Kaufkraft 
aufwenden musste - natürlich kann man mit den richtigen Optisch 
Komponenten auch heute noch viele 10000 Euro ausgeben).
Was aber immer noch nicht gemeistert worden ist (ich spreche von in 
großen Umfang genutzten Übertragungsverfahren und bezahlbaren 
Wiedergabegeräten -Monitoren, Bildschirme...) ist der Kontrastumfang.
Zwar beherrschen den mittlerweile schon einfache DSLR (und deren 
Videofunktion) aber sowohl das typische Bildformat mit seinen relativ 
geringen Speichertiefe als auch bezahlbare Monitore verhindern das 
dieser Kontrastumfang auch dargestellt wird.
Mit entsprechenden Bild- (Video) Formaten und geeigneten Monitoren ist 
das zwar auch möglich wird dann aber schnell "richtig" teuer.


Hennes

Autor: Zeno (Gast)
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nachtmix schrieb:
> Vermutlich, weil die Kathodenschichten sehr dünn waren.
> 700MHz ist mit Gitter gesteuerten Röhren nicht mehr ganz einfach.
> Wegen der merklichen Elektronenlaufzeiten sind sehr geringe Abstände
> zwischen Gitter und Kathode erforderlich. Bei der PC88 waren das nur
> 13,5µm iirc.
Wo hast Du denn den Wert von 13,5µm her? Laut Beschreibung von 
Telefunken (https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_pc88.html, Link am 
Ende der Seite und dort S.4) ist es fast der 3-fache Wert, lt. 
Beschreibung 35µm.
Was sehr dünn gehalten werden muß ist die Kathodenbeschichtung, das ist 
aber ein Prozess den man damals beherrscht hat.
Wenn die Röhre innerhalb ihrer Spezifikation betrieben wird, dürfte sie 
auch nicht häufiger ausfallen als andere Röhren. Was bei diesen Röhren 
allerdings ein KO-Kriterium sein dürfte ist die mechanische Belastung, 
insbesondere während des Betriebes. Mit anderen Worten auf eine Bassbox 
sollte man einen Konverter mit PC88 eben nicht stellen.

Ich stamme noch aus der Zeit als Fernseher und Radios mit Röhren gebaut 
wurden. Ich kann mich nicht entsinnen, das diese Röhren öfter kaputt 
gingen als andere. Im Fernseher wurde mal die Zeilenendröhre (ich meine 
das war ne PL86) gewechselt, ansonsten lief das Ding gute 10 Jahre 
störungsfrei.


nachtmix schrieb:
> Ja, ausgelutschte Ansichtsstücke sind sogar preisgünstig. Neu war sie
> aber auch damals nicht billig.
Ich habe nicht von billig gesprochen, ich habe nur gesagt das man sie 
noch bekommen kann.

nachtmix schrieb:
> Dass "man" so etwas bauen kann, steht ausser Frage. Ob du es kannst,
> bezweifle ich.
Woher diese Erkenntnis? Du kennst mich doch gar nicht. Du trägst die 
Nase ganz schön hoch - pass mal auf das es da nicht rein regnet. Ich 
behaupte mal das ich schon mit Röhren gebastelt habe als Du noch als 
Quark im Schaufenster gelegen hast.

nachtmix schrieb:
> Immerhin gab es in der DDR engagierte Bastler, die solche Tuner selber
> bauten - auch um Westfernsehen zu empfangen.
Richtig! Die haben auch, wie z.B ich Antennenverstärker gebaut, um auch 
in ungünstigen Empfangslagen Westempfang zu haben.

nachtmix schrieb:
> Wunschliste standen u.a. UHF-Transistoren AF139.
Mag ja sein aber wirklich nötig war es nicht. Bei uns gab es den GF145 
der konnte auch so um 800MHz. Der hat vielleicht etwas mehr gerauscht 
als der AF139, was aber nur bei sehr schwachen Signalen ins Gewicht 
gefallen ist. Wenn man es besser machen wollte dann hat man halt den 
GF147 oder den GF147s (rauscharm) genommen. Die waren in der Frequenz 
sogar noch etwas höher - ich meine so bei 900MHz. Die Transistoren 
konnten sogar mehr als der AF139. Das Problem war nur das sie schwer zu 
bekommen waren und dazu noch schweineteuer. Wenn ich mich recht entsinne 
kostete der GF147 um 20Ostmark oder sogar noch mehr, ich weis es nicht 
mehr so genau ist zu lange her.

Autor: Joachim B. (jar)
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Zeno schrieb:
> Im Fernseher wurde mal die Zeilenendröhre (ich meine
> das war ne PL86) gewechselt

nie gesehen und gehört, aber OK die gab es wohl nur nicht in meiner 
Wirkungsstätte, da gab es PL36, PL504, ab Color PL509, PL519

Zeno schrieb:
> PC88

ist mir auch nie begegnet und wenn musste ich die nie tauschen.
Tunerröhren waren recht unauffällig, was immer gewechselt werden musste 
waren Endstufen, vertikal und horizontal, die fielen oft aus.

Autor: Zeno (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> Zeno schrieb:
>> Im Fernseher wurde mal die Zeilenendröhre (ich meine
>> das war ne PL86) gewechselt
>
> nie gesehen und gehört, aber OK die gab es wohl nur nicht in meiner
> Wirkungsstätte, da gab es PL36, PL504, ab Color PL509, PL519

Wie ich sagte ist lang her. Aber wo Du es jetzt sagst. PL36 war doch die 
mit Oktalsockel und Anodenkappe.

Vorstufen- und Tunerröhren waren eher selten kaputt, wenn das alles 
ordentlich dimensioniert war. Endpentoden waren halt auch deutlich höher 
belastet, so das dann eben doch mal die eine oder andere aufgegeben hat.

Autor: omg (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> ... oder über den Baloon 60/240 Ohm Umsetzer

Manchmal ist es nicht schlecht, die Begriffe auch zu kennen, die man 
benutzt.

https://en.wikipedia.org/wiki/Balun
https://en.wikipedia.org/wiki/Balloon

Autor: Dirk B. (dirkb2)
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Zeno schrieb:
> nachtmix schrieb:
>> Wunschliste standen u.a. UHF-Transistoren AF139.
> Mag ja sein aber wirklich nötig war es nicht. Bei uns gab es den GF145
> der konnte auch so um 800MHz. Der hat vielleicht etwas mehr gerauscht
> als der AF139, was aber nur bei sehr schwachen Signalen ins Gewicht
> gefallen ist.

Nun, in der DDR waren die Westsender nicht gerade an jeder Ecke 
vorhanden.

Und im Tal der Ahnungslosen (Dresden) nicht zu empfangen.

Autor: Joachim B. (jar)
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omg schrieb:
> Manchmal ist es nicht schlecht, die Begriffe auch zu kennen, die man
> benutzt.

ich schrieb mit einem L

aber was soll ich mich um Worte streiten, den Artikel kenne ich, oft 
genutzt und habe ihn auch verlinkt zum Kaufen,

https://www.amazon.de/Transmedia-Antennenweiche-IEC-historische-Ger%C3%A4te/dp/B0060LCMU4/

OMG Hauptsache sich selber mal wieder zu erheben um andere niedrig zu
halten?

na je wer es braucht, meinen Segen soll er bekommen.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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omg schrieb:
> Joachim B. schrieb:
>> ... oder über den Baloon 60/240 Ohm Umsetzer
>
> Manchmal ist es nicht schlecht, die Begriffe auch zu kennen, die man
> benutzt.
>
> https://en.wikipedia.org/wiki/Balun
> https://en.wikipedia.org/wiki/Balloon

Tja, der "beautiful balun". :-)

Autor: nachtmix (Gast)
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Joachim B. schrieb:
> nie gesehen und gehört, aber OK die gab es wohl nur nicht in meiner
> Wirkungsstätte, da gab es PL36, PL504, ab Color PL509, PL519

Du hast die PL81  vergessen.
Das war der Vorläufer der PL36, und sie steckte in den ersten 
Fernsehkisten, z.B. Philips Tizian, die noch mit magnetisch fokussierten 
Bildröhren MW..., 70° Ablenkwinkel und 14kV liefen.
Für die neueren elektrostatisch fokussierten Röhren AW... mit 90° 
Ablenkung und 17kV wurde dann die stärke PL36 benötigt.

Zeno schrieb:
> Wo hast Du denn den Wert von 13,5µm her? Laut Beschreibung von
> Telefunken (https://www.radiomuseum.org/tubes/tube_pc88.html, Link am
> Ende der Seite und dort S.4) ist es fast der 3-fache Wert, lt.
> Beschreibung 35µm.

Deshalb schrieb ich ja "iirc". Nun, es waren eben 35µm. TFK wirds 
wissen, und ich kenne diese Besprechungen auch. Ist allerdings schon ein 
Weilchen her.
Tatsächlich gab es da auch schon Röhren mit nur 10µm G-K-Abstand, wie 
z.B. die Scheibentriode GL6299.

Zeno schrieb:
> Im Fernseher wurde mal die Zeilenendröhre (ich meine
> das war ne PL86) gewechselt,

Da siehst du ja, was der Zahn der Zeit anrichtet.
Entweder war das eine PL81 oder eine PL36.

Zeno schrieb:
> nachtmix schrieb:
>> Wunschliste standen u.a. UHF-Transistoren AF139.
> Mag ja sein aber wirklich nötig war es nicht. Bei uns gab es den GF145
> der konnte auch so um 800MHz. Der hat vielleicht etwas mehr gerauscht
> als der AF139, was aber nur bei sehr schwachen Signalen ins Gewicht
> gefallen ist. Wenn man es besser machen wollte dann hat man halt den
> GF147 oder den GF147s (rauscharm) genommen. Die waren in der Frequenz
> sogar noch etwas höher - ich meine so bei 900MHz. Die Transistoren
> konnten sogar mehr als der AF139. Das Problem war nur das sie schwer zu
> bekommen waren und dazu noch schweineteuer.

Im Klartext: Für Privatleute gab es die UHF-Transistoren in der DDR eher 
in der Theorie, und glücklich war der, welcher einige aus dem Westen 
einschmuggeln konnte.
Der Nachfolger des AF139 hieß übrigens AF239, und die Tatsache, dass der 
ältere Typ verlangt wurde, lässt darauf schließen, dass es für den AF239 
noch keine Bauanleitungen gab.


Zeno schrieb:
> Ich
> behaupte mal das ich schon mit Röhren gebastelt habe als Du noch als
> Quark im Schaufenster gelegen hast.

Vielleicht.
Vielleicht auch nicht.
Ich werde das hier nicht diskutieren.
Allerdings ist mir schon oft die pampige Umgangsform mancher "Ossis" 
aufgefallen.
Hat man das dort schon in der Grundschule gelernt oder erst in der 
Tanzstunde?

Autor: michael_ (Gast)
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nachtmix schrieb:
> Im Klartext: Für Privatleute gab es die UHF-Transistoren in der DDR eher
> in der Theorie, und glücklich war der, welcher einige aus dem Westen
> einschmuggeln konnte.
> Der Nachfolger des AF139 hieß übrigens AF239, und die Tatsache, dass der
> ältere Typ verlangt wurde, lässt darauf schließen, dass es für den AF239
> noch keine Bauanleitungen gab.

DDR ist ein langer Zeitraum.
Mitte der 70' ziger stimmt obige Aussage.
Mitte der 80' ziger war es entspannter.

Da gab es TV mit UHF und PAL normal im Handel.

Für Antennenverstärker war ein AF239 schon klasse.
Aber es gab da auch die Si-Russentypen KTxxx.

Wer kennt noch die Bauanleitung im FuA?
Den KT habe ich nach der Wende durch den besseren BFR91 ersetzt.

Autor: Zeno (Gast)
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michael_ schrieb:
> Wer kennt noch die Bauanleitung im FuA?

Welche meinst Du?

Da gab's mal einen Antennenverstärker für Fernsehen und Radio. Die 
Vorstufe für UHF war mit 2x GF145/147 die dritte Stufe für alles mit 
SF245. Das Ding habe ich nach gebaut und der ging super.

Autor: Zeno (Gast)
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michael_ schrieb:
> Für Antennenverstärker war ein AF239 schon klasse.

Es ging allerdings um den AF139.

Autor: Joachim B. (jar)
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nachtmix schrieb:
> Du hast die PL81  vergessen.

nicht wirklich (vergessen)
Die ist mir weder in meiner Lehrzeit noch in meiner Aussendienstzeit 
begegnet.

Wie gesagt, die ältesten SW die ich in den Fingern bekam hatte maximal 
PL36, danach PL504 als Zeilenendstufe, dann kam schon Farbe mit PL509 
(gelegentlich noch mit zusätzlich PL504) und danach kurz die PL519.
Dann die Transistor und Thyristor Endstufen.

Autor: Zeno (Gast)
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nachtmix schrieb:
> Im Klartext: Für Privatleute gab es die UHF-Transistoren in der DDR eher
> in der Theorie

Nein das stimmt so nicht. In Dresden, Chemnitz und Leipzig konnte man 
die genannten Transistoren immer kaufen. Ebenso im Elektronikversand 
Wermsdorf.
Sie waren halt sehr teuer und vom Schülertaschengeld kaum zu bezahlen. 
Ich bekam damals 2M/Woche. Jetzt kannst Du ausrechnen wie lange man da 
sparen mußte.

nachtmix schrieb:
> Allerdings ist mir schon oft die pampige Umgangsform mancher "Ossis"
> aufgefallen.
> Hat man das dort schon in der Grundschule gelernt oder erst in der
> Tanzstunde?
Pampig geworden bist ja wohl Du zuerst 
(Beitrag "Re: VHS-Signal an Röhrenfernseher übertragen"). Jetzt läßt Du 
schon wieder den Besserwessi raus hängen. Hast zwar keine Ahnung wie es 
wirklich war, vertraust da nur darauf was irgendend welche Tanten sagen 
aber weist es besser. Ich behaupte mal Du bist niemals in der DDR 
gewesen und kannst es demzufolge gar nicht wissen.

nachtmix schrieb:
> Der Nachfolger des AF139 hieß übrigens AF239, und die Tatsache, dass der
> ältere Typ verlangt wurde, lässt darauf schließen, dass es für den AF239
> noch keine Bauanleitungen gab.
Nö an Bauanleitungen hat es ganz bestimmt nicht gemangelt. Im übrigen 
waren die DDR Transistoren von den Daten her fast identisch (UE etwas 
niedriger). Wobei die DDR-Transistoren sogar eine höhere Grenzfrequenz 
und auch eine höhere Stromverstärkung hatten. Den AF139 haben die 
definitiv in die Tasche gesteckt. Aber im Westen war ja alles besser - 
dachte man. Ja und jetzt wirst Du gleich wieder an kommen und es besser 
wissen.

Autor: Zeno (Gast)
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michael_ schrieb:
> Aber es gab da auch die Si-Russentypen KTxxx.
>
> Wer kennt noch die Bauanleitung im FuA?
> Den KT habe ich nach der Wende durch den besseren BFR91 ersetzt.

Die Russen hatten schon gute Sache. Wenn man dort war und in den 
Bastelladen gegangen ist, dann hat man schon große Augen bekommen - und 
es war bezahlbar.

Autor: Karl B. (gustav)
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Zeno schrieb:
> Das Problem heutzutage wird eher sein überhaupt noch so einen Konverter
> zu bekommen. Notfalls muß man sich so was selber bauen. Ist an und für
> sich nichts spektakuläres, da es nichts anderes als ein Mischer plus
> passender Oszillator ist.

Hi,
noch ein Bildchen.
Anscheinend doch nicht mehr lieferbar. Oder nur auf Anfrage.

ciao
gustav

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Zeno schrieb:

> Das Problem heutzutage wird eher sein überhaupt noch so einen Konverter
> zu bekommen. Notfalls muß man sich so was selber bauen.

Das Problem des TEs lässt sich sicherlich besser mit einem Modelator
mit Ausgang im Band1 lösen als mit Modulator plus Konverter. Es gab
damals sogar ein spezielles IC, welches RGB-Signale in FBAS-Signale
umformte und auch einen Modulator fürs Band1 enthielt.

Autor: Joachim B. (jar)
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Harald W. schrieb:
> Das Problem des TEs lässt sich sicherlich besser mit einem Modelator
> mit Ausgang im Band1 lösen

wurde doch alles schon geschrieben

VHF Band I geht von Kanal 1-4 und von 41-68 MHz und die Modulatoren ab 
47MHz liegen dann auf Kanal 2-4

Beitrag "Re: VHS-Signal an Röhrenfernseher übertragen"
Ebay-Artikel Nr. 113375256436

oder bei Amazon nach "AV Modulator" suchen gibt ähnliches:
https://www.amazon.de/HDM68-Modulator-HF-HDMI-Modulator-AV-zu-HF-Konverter-VHF-UHF-PAL-NTSC-Standard-tragbarer-Blau/dp/B07WHH9HM1
https://www.amazon.de/HDM68-Modulator-Digitaler-HF-HDMI-Modulator-AV-zu-HF-Wandler-UKW-UHF-PAL-Standard-tragbarer-Orange/dp/B07WFH978T/

nach Bedarf Balun / Weiche dazu
https://www.amazon.de/Transmedia-Antennenweiche-IEC-historische-Ger%C3%A4te/dp/B0060LCMU4/ref=asc_df_B0060LCMU4

: Bearbeitet durch User
Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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die alten Pong, Pelota, Tennis "Telespiel"-Konsolen
hatten doch VHF Modulatoren.

Grad jetzt ist wieder so'n Ding in den KA für 5UR drin.

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Joachim B. schrieb:

>> Das Problem des TEs lässt sich sicherlich besser mit einem Modelator
>> mit Ausgang im Band1 lösen
>
> wurde doch alles schon geschrieben

Der TE hat sich ja sowieso nicht mehr gemeldet. Entweder hat er das
Problem gelöst, oder alles ist ihm viel zu kompliziert.

Autor: Joachim B. (jar)
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Harald W. schrieb:
> Der TE hat sich ja sowieso nicht mehr gemeldet.

auch wieder wahr, leider wie so oft hier vergebene Mühe.
Dabei war das Problem einfach lösbar für ca. 20,-€

: Bearbeitet durch User
Autor: michael_ (Gast)
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Zeno schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Wer kennt noch die Bauanleitung im FuA?
>
> Welche meinst Du?
>
> Da gab's mal einen Antennenverstärker für Fernsehen und Radio. Die
> Vorstufe für UHF war mit 2x GF145/147 die dritte Stufe für alles mit
> SF245. Das Ding habe ich nach gebaut und der ging super.

Ich meine den "Breitband Verstärkeranlage für den VHF/UHF-Bereich"
von M.Gerlach aus FuA 6/83.

Als Russentypen hatte ich den KT372A und den besseren KT391.

Den SF245 konntest du aber im UHF-Bereich als 3. Treiberstufe vergessen.
Höchstens im Band 5 als Selektivverstärker.

Autor: c-hater (Gast)
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nachtmix schrieb:

> Allerdings ist mir schon oft die pampige Umgangsform mancher "Ossis"
> aufgefallen.
> Hat man das dort schon in der Grundschule gelernt oder erst in der
> Tanzstunde?

Weder, noch. Den Aufrechten Gang lernt man nicht in irgendwelchen 
Veranstaltungen, die die Gesellschaft anbietet. Das kann man nur selbst 
wollen und dann auch tun.

Deswegen ist die historische Möglichkeit zur Wiedervereinigung auch (und 
gerade) von den besonders pampigen Ossis erstritten worden. Den 
unangepassten, den Freidenkern, nicht von den Arschsitzern und den 
Mitläufern.

Und schon garnicht von den auf Konsum gebürsteten Besserwessis. Die 
hatten zwar auch mal eine schöne Sache am Laufen in den 80ern, den 
überaus sinnvollen Aufstand gegen den drohenden Atomkrieg (also die 
Friedensbewegung) und dabei gab es durchaus auch viele Tausende echte 
Aufrechtgänger. Das waren die Guten. Völlig vergleichbar mit den 
besonders pampigen Ossis, denn auch im ach so freien Westen konnte eine 
besondere Exponierung bei der Systemkritik zu einem recht abrupten 
Wendepunkt im Leben werden, da waren sich die Regimes auf beiden Seiten 
der Mauer einig: echter Widerspruch zum System ist nicht tolerierbar, 
spätestens dann nicht mehr, sobald er das Potential bekommt, effektiv 
wirksam zu werden, also wenn er droht, auch die Mitläufer zu 
aktivieren...

Fazit: Wattebällchenwerfer haben noch nie irgendwas bewegt. Eine klare 
und eindeutige Sprache ist immer die Grundlage, um was zu bewegen. 
Deswegen habe sie ja auch all diese angepassten Politiker NICHT... Heute 
sind das alles Konzernhuren, selbst wenn sie sich noch als 
Protestbewegung gegen die etablierte Politik gerieren. Das System hinter 
dem System hat dazugelernt...

Es ist unumstößlich so: die wahre Macht haben heute die Konzerne. Die 
kontrollieren und finanzieren das politische Kasperle-Theater. Und sie 
tun das vorbeugend. Wenn es gerade keine wenigstens scheinbar ernsthafte 
Opposition gibt, generieren sie mal eben eine...

Autor: Zeno (Gast)
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michael_ schrieb:
> Ich meine den "Breitband Verstärkeranlage für den VHF/UHF-Bereich"
> von M.Gerlach aus FuA 6/83.

Da hatte ich den Funkamateur schon nicht mehr abonniert und hatte auch 
keine Zeit mehr großartig zu basteln. Da hatte der Ausbau der Wohnung 
Vorang.

Der Verstärker den ich meinte muß so 1975 im FA gewesen sein - ich schau 
noch mal nach (die Hefte habe ich noch).

Autor: RudolphB (Gast)
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c-hater schrieb:
> Deswegen ist die historische Möglichkeit zur Wiedervereinigung auch (und
> gerade) von den besonders pampigen Ossis erstritten worden.

Und heute sind das die, die andere Leuten die erkämpfte Freiheit nicht 
gönnen möchten, die sie selbst lange Jahre hinter dem "Raumtrenner" 
ersehnten, die (AfD)-Rechten.

Autor: Kilo S. (kilo_s)
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c-hater schrieb:
> Es ist unumstößlich so: die wahre Macht haben heute die Konzerne. Die
> kontrollieren und finanzieren das politische Kasperle-Theater. Und sie
> tun das vorbeugend. Wenn es gerade keine wenigstens scheinbar ernsthafte
> Opposition gibt, generieren sie mal eben eine...

Waahre Worte!

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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RudolphB schrieb:
> "Raumtrenner"

:D der ist gut

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