Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Wie ist das bei einem Bandpass


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von MEGAbyte (Gast)


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Hi,

ich habe mal eine frage zu einem Bandpass.

und zwar habe ich eine Lichtschranke (2 x IR + 1 x Fotodiode) mit 
entsprechender Verstärkung dazu möchte ich mit 2 bandpässen bestimmen 
welche IR-Diode unterbrochen wird. Die eine mit 1KHz (oder eine bessere) 
die andere mit 10KHz (oder eine bessere) gepulst.

Frage 1. Würde das so funktionieren ?
Frage 2. Was bekomme aus dem Bandpass raus um damit weiter zu Arbeiten 
(µC).

Danke

Mfg

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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MEGAbyte schrieb:

> Frage 1. Würde das so funktionieren ?

Könnte schon.

> Frage 2. Was bekomme aus dem Bandpass raus um damit weiter zu Arbeiten
> (µC).

Erst einmal eine nicht allzu hohe Wechselspannung der jeweiligen 
Frequenz. Die müsstest du ggf. gleichrichten, glätten und dann per ADC 
detektieren – nicht vergessen, dir auch um zeitliche Aspekte Gedanken zu 
machen (Einschwingzeit des Filters, Abklingzeitkonstante der Siebung 
nach dem Gleichrichter).

Alternativ, falls dein Controller genügend leistungsfähig ist: Signal 
direkt mit mehr als 20 kHz Abtastrate im ADC sampeln und regelmäßig eine 
FFT drüber laufen lassen. Die Präsenz der beiden Linien für 1 und 10 kHz 
sollte gut erkennbar sein. Wichtig wäre in diesem Falle, dass einerseits 
der ADC genügend ausgesteurt wird, dass die tatsächlichen Signale sich 
hinreichend vom Rauschen abheben, andererseits nicht übersteuert wird, 
d.h. die höchste mögliche Signalamplitude darf noch kein Clipping 
hervorrufen.

: Bearbeitet durch Moderator
von Julian C. (Gast)


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Wenn die Lichtschranke ein PWM ausgibt miss das mit einem Timer.

von Erich (Gast)


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Früher hat man sowas mit dem Tondecoder-IC LM567 (NE567) erledigt.
Gruss

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Jörg W. schrieb:
> eine FFT drüber laufen lassen
Ich würde je eine DFT für die beiden Frequenzen aufsetzen. Mit dem 
Goertzel-Algorithmus lassen sich die beiden interessanten "Linien" aus 
der FFT herauspicken. Damit spart man sich das Berechnen der restlichen 
510 FFT-Werte.

von Jens G. (jensig)


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Ich würde hier aber auch darauf achten, daß die eine f kein ganzzahliges 
Vielfaches der zweiten f ist, denn sonst gibt's evtl. Oberwellenprobleme 
der höheren f durch die niedrigere f, wenn Du die LEDs mit Rechteck 
ansteuerst.
Bei Rechteck haste aber eine Chance von 50%, daß das aber doch nicht 
stört, denn Rechteck erzeugt wohl nur ungeradezahlige Oberwellen (bzw. 
geradzahlige Harmonische) (oder war's genau andersherum?), und die 10kHz 
liegt ausgerechnet auf so einer Oberwelle von 1kHz. Also lieber 11 oder 
9kHz nehmen, oder eben einen ganz krummen Wert für die Vielfache nehmen.

: Bearbeitet durch User

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