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Forum: Haus & Smart Home Elektroinstallateur als Dipl. Ing.


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Autor: Martin G. (martin_g697)
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Hi!

Darf ich in Österreich als Dipl.Ing. der Elektrotechnik eine Firma 
gründen und leiten, die Hausinstallationen (Bau oder Reparaturen) macht?
Wie schauts mit der Unterschrift aus? Darf ich das machen?
Wenn nicht, was ist der Weg, damit ich das machen darf und nicht immer 
auf einen anderen angewiesen bin als Inhaber einer E-technik Firma?


Was für Stundenlöhne verlangen z.Z. die E-technik Firmen?

Liebe Grüße,
Martin

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Martin G. schrieb:

> Darf ich in Österreich als Dipl.Ing. der Elektrotechnik eine Firma
> gründen und leiten, die Hausinstallationen (Bau oder Reparaturen) macht?

Das ist eher eine Frage an einen Juristen. Vielleicht bekommst
Du ja auch Auskunft bei der zuständigen Handwerkskammer.

Autor: Rene (Gast)
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Ist nicht die Frage aber macht dir vielleicht Hoffnung...

In Deutschland lautet die Antwort uneingeschränkt:
Ja. Du darfst das und zählst praktisch als Elektromeister. Das hatte ich 
selbst bei der Handwerkskammer in Erfahrung gebracht.

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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Zu der rechtlichen Situation in Österreich kann ich nichts
sagen.

Aber zu deiner Frage: Was kann ich dem Kunden abknöpfen?

Das regelt der Markt. Du wirst nie den Stundensatz des
Toyotahändlers um die Ecke verlangen können.
Für das Auto werden auch schmerzhafte Preise bezahlt.

Egal, ob du als Schreiner, Schlosser oder Elektroinstallateur
am Markt bist, da gibt es immer einen Depp, der dich unterbietet.
(Das hat nichts mit Fachkönnen, Werkstattausrüstung oder
Qualifikation der Mitarbeiter zu tun).

Jahrzehnte später sinnierst du dann, ob es nicht gescheiter gewesen
wäre, lieber den Hausmeisterposten bei der Verwaltung anzunehmen,
oder als Quereinsteiger in den Schuldienst gegangen zu sein.

Aber, mach mal.
Grüße Bernd

Autor: Mark (Gast)
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Bernd F. schrieb:
> Egal, ob du als Schreiner, Schlosser oder Elektroinstallateur
> am Markt bist, da gibt es immer einen Depp, der dich unterbietet.

Wo lebst du? Im Handwerk unterbietet niemand. Handwerk hat goldenen 
Boden. Das war früher ein Spruch, heute ist es Realität.

Autor: Guenter H. (bigfix)
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Autor: Sven L. (sven_rvbg)
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Bernd F. schrieb:
> Egal, ob du als Schreiner, Schlosser oder Elektroinstallateur
> am Markt bist, da gibt es immer einen Depp, der dich unterbietet.
> (Das hat nichts mit Fachkönnen, Werkstattausrüstung oder
> Qualifikation der Mitarbeiter zu tun).

Ist es wirklich so?
Ich kenne Schreiner, die sagen: "Was Angebot, ich verdien mein Geld in 
der Werkstatt und nicht mit Angebote shcreiben?"

Oder auch Schmiede: "Unter 1500 Auftragswert lohnt es für mich nicht, da 
müsste ich andere Arbeit liegen lassen, das mach ich nicht!"

Klar gibt es den Deppen, der alle unterbietet, aber die Kundschaft will 
die andere Sorte Handwerker auch gar nicht.

Du machst doch selbst genug Spezialzeug, ärgerst Du dich denn da mit 
Kunden rum, die dir nicht ganz geheuer sind? Ich kenne mittlerweile 
einige Handwerker, die auch mal ablehnen und nicht alles zu jedem Preis 
machen.

Warum auch, warum mit einem Kunden der von vorn herein schon geizt und 
handelt und am Ende den Fehler bei anderen sucht rumärgen, wenn der 
nächste Kunde da steht, der sagt: "bleib fair und mach einfach".

Auch hab ich schon erlebt, das der Kunde ein Angebot eines anderen 
Betriebes weiter geschickt hat, zum Anfragen, was es kostet. Antwort: 
"Angebotspreis + 1500 Euro." Wieso? Na weil der andere viel Zeit und 
wissen in die Erstellung des Angebots gesteckt hat und man ihn deswegen 
nicht unfair unterbieten wollte.

Autor: Niemand (Gast)
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Für so ne blamable Frage müsste man dich eigentlich auslachen, in deinem 
eigentlichen Job, welcher wäre das eigentlich, oder biste nun erst mal 
Absolvent, biste dann genauso un-fähig?

In DE greift die HWO Hand-Werks-Ordnung, du musst nicht Meister oder 
E-Techniker mit Erfahrung sein, nur musst du dir dann die richtigen 
Leute einstellen, kommt dann wohl auf das Gleiche raus!

Martin G. schrieb:
> Wie schauts mit der Unterschrift aus? Darf ich das machen?
> Wenn nicht, was ist der Weg, damit ich das machen darf und nicht immer
> auf einen anderen angewiesen bin als Inhaber einer E-technik Firma?
>
> Was für Stundenlöhne verlangen z.Z. die E-technik Firmen?
>
> Liebe Grüße,
> Martin

Was denn für ne Unterschrift, unter die RE oder unter das 
Abnahmeprotokoll?
Du darfst dich aber auch gern 1 Jahr Vollzeit auf die Meisterschule 
hocken und den Kurs in 4 Teilen ablegen, nur wenn du jetzt schon keinen 
Plan davon hast, brauchste das erst gar nicht anfangen!

Std.-Löhne werden kalkuliert und nicht geraten, kannst also einfach gar 
nix bis jetzt?
Die Lieben Gräße helfen dir dabei aber auch nicht weiter.

Autor: Niemand (Gast)
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Sven L. schrieb:
> Ich kenne Schreiner, die sagen: "Was Angebot, ich verdien mein Geld in
> der Werkstatt und nicht mit Angebote shcreiben?"
>
> Oder auch Schmiede: "Unter 1500 Auftragswert lohnt es für mich nicht, da
> müsste ich andere Arbeit liegen lassen, das mach ich nicht!"

Mit der Tour bekommt man nur Großaufträge die vorher schon woanders 
abgelehnt wurden und man meist dabei noch draufzahlt. Mit Glück läuft 
das vllt. mal gut, aber über Kleinaufträge kann man auch seine Sporen 
verdienen und dann den Kunden zu größeren Projekten bekommen?

Sven L. schrieb:
> Warum auch, warum mit einem Kunden der von vorn herein schon geizt und
> handelt und am Ende den Fehler bei anderen sucht rumärgen, wenn der
> nächste Kunde da steht, der sagt: "bleib fair und mach einfach".

Kann man so pauschal auch nicht sagen, Fairness wird vorher schon mal 
geprüft und wie wenn nicht über den klaren Preis? Die Großkopferten sind 
mit Vorsicht zu genießen, mit der Bezahlung kommt dann meist das 
Erwachen.
Zu verschenken hat keiner was, und Großzügigkeit hier in dem Land?

Autor: Eppelein V. (eppelein)
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Martin G. schrieb:
> Hi!
>
> Darf ich in Österreich als Dipl.Ing. der Elektrotechnik eine Firma
> gründen und leiten, die Hausinstallationen (Bau oder Reparaturen) macht?
> Wie schauts mit der Unterschrift aus? Darf ich das machen?
> Wenn nicht, was ist der Weg, damit ich das machen darf und nicht immer
> auf einen anderen angewiesen bin als Inhaber einer E-technik Firma?
>
>
> Was für Stundenlöhne verlangen z.Z. die E-technik Firmen?
>
> Liebe Grüße,
> Martin

Klar darfst Du eine Fa. gründen wie leiten.

Erfahrungen zeigen jedoch, daß diese Ing. von der Praxis wenig bis gar 
keine Ahnung haben, gerade was das Handwerk anbelangt!

Ich spreche da ausschließlich vom Handwerk!!!!

Gutes Personal ist so selten zu finden, wie eine Unze Gold in einem Sack 
Mehl.
Zieht man seine Leute von Anfang an selbst, bezahlt diese dann 
ordentlich, hat gegenseitigen Respekt uvm., dann kann man schon etwas 
ausrichten.

Mit den Peopels, was auf dem Markt mehr keucht als fleucht, kann man 
nichts Großes erwarten - egal in welcher Branche.

Mit der Haftpflichtversicherungs-Police zur Gewerbeanmeldung, dann 
Eintrag in die Handwerksrolle, Bei den EVU`s, Gemeinden, Städten, 
Stadtwerken... eine Konzession beantragen..., vorher kommt noch der 
Oberfuzzimeister von der Innung die Werkstatträume wie vorzuweisende 
Ausstattung.. in Augenschein zu nehmen.

Hat das alles seine Richtigkeit, geht ein entsprechendes Schreiben an 
die Heimatgemeinde/Stadt, wo man ansässig ist und die ertse Konzession 
beantragt.

Als Ing. ist eine Lehrlingsausbildung im Handwerk nicht drin. Ein 
gesonderter Lehrgang kann diesbzgl. bei der Handwerkskammer abgelegt 
werden.

Ein Industriemeister darf einen Handwerksbetrieb führen, jedoch keine 
Lehrlinge ausbilden, dies obliegt nur dem Handwerksmeister!

Handwerkskammer, Innungen ... bieten Kurse unter anderem Kurse für 
Rechnungswesen, Kalkulation uvm. an - da mal vorstellig werden, wenn man 
nicht viel Ahnung davon hat, bzw. bei Kollegen mal nachfragen.

Abrechnungen von Material und Arbeitsaufwand richtet sich nach Regionen 
unterschiedlich.
Fingerspitzengefühl ist das A und O bei Angeboten/Abrechnungen.

Ich schreibe hier nur vom Handwerk!


MfG
Eppelein

Autor: Martin G. (martin_g697)
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Guenter H. schrieb:
> Das erklaert alles im besten Amtsdeutsch...
>
> 
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20002433

Danke!
Das wars, was ich brauchte.

Natürlich ist das für mich Neuland, und deshalb frag ich ja, bevor ich 
noch irgendwas falsch mache.

Jetzt ist also meine Situation folgende:
Ich bin Dip.Ing. der Elektrotechnik, (5 Jahre TU Diplom) und bin seit 
2003 in diversen Firmen als HW- und FW-Entwickler angestellt. Hab 
Ahnung, wo wie die Elektrischen Ströme langfliessen, und wo es kitzeln 
kann wenn man zu blöd ist und draufgreift. Hab auch Erfahrung bei 
Platinen Designs mit 400Vdc und 230Vac, sowie thermisches Design der 
Geräte.

Habe selbst sogar verschiedene Verkabelungen im Haus gemacht und aber 
bis jetzt immer eine Elektrofirma gebeten den letzten Anschluss im 
Schaltschrank zu machen, da ich mich nicht getraut und auch die 
Messwerkzeuge zum FI Testen (noch) nicht habe.
Habe sogar die Befähigungsprüfung für Ingeneurbüro Fachrichtung 
Elektrotechnik erfolgreich abgelegt. (Da war  ne ganze Menge an 
unternehmerischem Scheiß dabei, gilt das als Unternehmerprüfung?)

Da wurde ich damals vielleicht falsch beraten, da ich diese 
Befähigungsprüfung abgelegt habe, um auch selbständig HW Entwicklungen 
machen zu dürfen, was ich dann auch kurze Zeit gemacht habe, bis es mir 
zu blöd wurde, daß ich 2x SV zahlen musste (Angestellt und 
nebenberuflich selbständig, aber Sozialversicherung muß man sofort bei 
beiden zahlen)

Nun ist es so, ich sitze den ganzen Tag vorm PC und mache irgendwelche 
Designs beruflich oder auch hobbymäßig. Da ich aber gerne bastle und mit 
meinen Händen gerne anfassbare Dinge mache, hab ich mir gedacht: Richtig 
Geld verdienen eigentlich die Handwerker, die Qualitätsleistung 
erbringen.
Ich hab mir gedacht, wenn ich Planung und Ausführung gemeinsam anbiete, 
könnte ich ein Elektrotechnik Rundum Sorglos Paket den Kunden geben, 
wofür sie auch (wahrscheinlich) gerne zahlen.

Nur eben das dürfen ist die Frage. Danke nochmal für den Gesetzestext.
Ich glaube ich muß mal einen Ausflug zur WKO machen.
Es sei denn einer von euch hat da so einen Schritt schon mal gemacht, 
und möchte seine Erfahrung mit uns teilen.

Das mit den Konzessionen ist jetzt für mich neu. Muß man das bei 
Gemeinde / Land etc kaufen?

Autor: Eppelein V. (eppelein)
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.
> Ich hab mir gedacht, wenn ich Planung und Ausführung gemeinsam anbiete,
> könnte ich ein Elektrotechnik Rundum Sorglos Paket den Kunden geben,
> wofür sie auch (wahrscheinlich) gerne zahlen.


Vorsichtig ausgedrückt:
Von handwerklicher Seite wie Ausführung .... fehlt es bei Dir an allen 
Ecken wie Kanten!

Deine Stärken liegen etwaig in der Planung, Koordinierung...

Da ist sehr schlecht für einen Firmeninhaber, wenn man von 
handwerklicher Seite keine bis sehr wenig Ahnung hat und von dem 
Arbeitsstamm sich sagen lassen muß, wie es zur Sache geht.

Die andere Seite ist die, möchte der Firmeninhaber das Ruder vollständig 
einen angestellten Meister,.... überlassen?
Ich für meinen Teil möchte das niemals!

Respekt muß man sich erarbeiten und das geht nur über die Leistung....


>
> Das mit den Konzessionen ist jetzt für mich neu. Muß man das bei
> Gemeinde / Land etc kaufen?

Eine Konzession kostet normal nichts. Es genügt das Befähigungszeugnis, 
daß ja die zuständige Innung vorliegen hat. Erst nach Besuch des 
Oberfuzzymeister oder einem Stellvertreter in den Werkstatträumen....., 
wie weiter oben schon geschrieben, gibt der sein ok und dieses wird dem 
zuständigen Amt/Stadtwerke...  mitgeteilt. Nun kann man sich bei diesen 
als Konzessionsträger eintragen lassen.

Hat man vor, in einem anderen Regierungsbezirk/Bundesland eine 
Zweigstelle zu errichten, Hauptsitz bleibt nach wie vor der 
Betriebsstandort, wird man wieder einmal gezwungen der zuständigen 
Handwerkskammer beizutreten, damit ein Eintrag in die Handwerksrolle 
erfolgt.
Handwerkskammern sind so sinnlos wie ein Kropf!!!!!!


Alles schon mitgemacht.

Eine Innungsmitgliedschaft ist nicht vorgeschrieben, jedoch nicht 
schlecht.
Bekommt man Lehrgänge und vieles mehr was zur Weiterbildung beiträgt 
übermittelt.
Auch hier wird die Hand aufgehalten. Jeder Lehrgang.... kostet...


Apropo Elerktroplaner:
Zurzeit über einem größeren Bauvorhaben.
Der Planungsing. hat die Normen... voll im Griff, von der Ausführung wie 
teils Planung wenig bis gar keine Ahnung.
Sind schier am ausrasten, wenn dieser ein Jourfix abhält und mit neuen 
Leistungen angetanzt kommt, wo dieser Abschnitt schon längst 
abgeschlossen ist.
Da wurde etwas vergessen, diese Kabelauslässe müssen umgelegt werden, da 
die Entlüftungstrassen entlang laufen usw. usf.

In den uns übergebenen Plänen ist von all dem nichts enthalten!
Da soll man keinen Hals bekommen -

Kurzum:
Selten wirklich gute Elektroplaner als Ansprechpartner gehabt!!!!

Typisch BER-Flughafen.
Auf die Handwerksbetriebe wird die Hauptschuld an dem Dilemma 
übertragen.
Zig Elektrofirmen sind schon stier gegangen und weitere werden folgen.

Die Hauptschuld tragen die Planungsbüros, Architekten und zu guter letzt 
die Politpromis, die in den Ausfsichtsräten sitzen.

Was hat ein Politiker überhaupt bei derartigen  Bauvorhaben und im 
Allgemeinen für Mitspracherechte -

Autor: Martin G. (martin_g697)
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Genau das meinte ich ja! Wenn der Plan schlecht ist, würde ja ich als 
erster merken bei der Ausführung, dass dies und jenes nicht passt. Somit 
dem Kunden so wenig Ärger verursachen wie möglich, und selbst auch noch 
dazulernen, wie es beim nächsten Mal besser zu planen ist.

Autor: Auf geht's! (Gast)
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Fangen wir mit einer kleinen Praktikeraufgabe an:

2 gerissene Koaxialkabel aus einem Leerrohr entfernen. Leerrohr ist ca. 
7m lang, Kabel nur noch von einer Seite greifbar, bewegen sich aber kein 
mm.
Wie machst du die Kabel raus?

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Auf geht's! schrieb:
> Fangen wir mit einer kleinen Praktikeraufgabe an:

90% aller Elektriker kloppen dir die ganze Wand auf, reißen das Leerrohr 
raus und gipsen dir das neue kabel direkt in die Wand.
:-(

Autor: Richard B. (r71)
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Martin G. schrieb:
> Natürlich ist das für mich Neuland, und deshalb frag ich ja,
> bevor ich noch irgendwas falsch mache.

Eppelein hat das eh schon geschrieben ->

Eppelein V. schrieb:
> Von handwerklicher Seite wie Ausführung ....
> fehlt es bei Dir an allen Ecken wie Kanten!
>
> Deine Stärken liegen etwaig in der Planung, Koordinierung...

Dich kennt keiner. Woher willst du die Aufträge bekommen?
Planen kannst du auch nicht ;)

Autor: Harald W. (wilhelms)
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Auf geht's! schrieb:

> Wie machst du die Kabel raus?

Neues Leerrohr legen. :-)

Autor: Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Udo S. schrieb:
>> Fangen wir mit einer kleinen Praktikeraufgabe an:
>
> 90% aller Elektriker kloppen dir die ganze Wand auf, reißen das Leerrohr
> raus und gipsen dir das neue kabel direkt in die Wand.

Die anderen 10 % schrauben dir einen Kabelkanal auf die Wand …

Autor: michael_ (Gast)
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Martin G. schrieb:
> Hi!
>
> Darf ich in Österreich als Dipl.Ing. der Elektrotechnik eine Firma
> gründen und leiten, die Hausinstallationen (Bau oder Reparaturen) macht?
> Wie schauts mit der Unterschrift aus? Darf ich das machen?

Du kannst Fragen stellen!
Ich weiß zwar nicht, was in Ö so eine Qualifikation beinhaltet.
In D gibt es da Vorlesungen zum Businessplan.

Du stellst dann die Leute ein.
Meister, Facharbeiter, Hofkehrer und du brauchst dann nur den Gewinn 
einstreichen.

Autor: oszi40 (Gast)
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michael_ schrieb:
> und du brauchst dann nur den Gewinn einstreichen.

Gut formuliert! Leider in der Praxis mühsamer.

Es wäre sinnvoller, in eine funktionierende Firma einzusteigen und diese 
schrittweise zu übernehmen, wenn der Eigentümer wegen Alter keine Lust 
mehr hat.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Jörg W. schrieb:
> Die anderen 10 % schrauben dir einen Kabelkanal auf die Wand …

YMMD :-)

Autor: Bernd F. (metallfunk)
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oszi40 schrieb:
> michael_ schrieb:
>> und du brauchst dann nur den Gewinn einstreichen.
>
> Gut formuliert! Leider in der Praxis mühsamer.
>
> Es wäre sinnvoller, in eine funktionierende Firma einzusteigen und diese
> schrittweise zu übernehmen, wenn der Eigentümer wegen Alter keine Lust
> mehr hat.

Das ist die Lösung.

Es gibt unglaublich viele Betriebe, die mangels Kinder,
bzw. Willigen aus dem eigenen Betrieb schließen müssen.

Über Jahrzehnte wurde mit guter Arbeit ein (fast unbezahlbarer)
Kundenstamm aufgebaut.
Hier einzusteigen, könnte funktionieren, soweit man sich
finanziell nicht über den Tisch ziehen lässt.

Grüße Bernd

Beitrag #5985266 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Martin G. (martin_g697)
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Auf geht's! schrieb:
> Fangen wir mit einer kleinen Praktikeraufgabe an:
>
> 2 gerissene Koaxialkabel aus einem Leerrohr entfernen. Leerrohr ist ca.
> 7m lang, Kabel nur noch von einer Seite greifbar, bewegen sich aber kein
> mm.
> Wie machst du die Kabel raus?

Hmm. Erst mal nachschauen ,wo die Dose ist, wo noch das Kabel festhängt, 
die öffnen, Kabel lockern, und dann am anderen Ende an der greifbaren 
Seite ziehen :D
Ich denke solche Fehler verursacht man sich selbst. Wie reisst man denn 
in 7 m ein Koaxkabel? Da hat man mindestens einen Haken oder Stecker am 
Ende gelassen, und der verkantet sich.
Wer so bekloppt ist, muß halt das neue Rohr zahlen sammt Stemmarbeiten.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Martin G. schrieb:
> Wer so bekloppt ist, muß halt das neue Rohr zahlen sammt Stemmarbeiten.

Gepfuscht hat der Elektriker oder der Lehrbub ders nicht besser wusste.
Zahlen darf das dann der Auftraggeber oder glaubst du es gibt ein 
Handwerker, der sich freiwillig von den Kunden stellt und sagt: "Sorry 
ich/wir haben Mist gebaut und korrigieren das unentgeltlich, auch wenn 
es jetzt das 20fache kostet".
Solange der Auftraggeber so einen Pfusch nicht 200%ig nachweisen kann 
ist er der angeschissene und der Verursacher wird schon dafür sorgen, 
daß man das nicht nachweisen kann.

Dann mach ich lieber meinen eigenen Pfusch, da weiss ich wenigstens wo 
er ist und welche Konsquenzen drohen.

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