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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Entscheidung KMU


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Autor: Carsten F. (Gast)
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Wie sieht es mit der Entscheidung KMU nach dem Masterabschluss aus?
Es wird immer davon abgeraten wegen dem geringen Gehalt.
Eure Erfahrung bitte.

Carsten

Autor: SeiMalNichtSoÜbermütig (Gast)
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Besser als die Sklavenbuden.

Für 1 bis 2 Jahre nach dem Studium ok, aber Absprung nicht verpassen.

Autor: Carsten F. (Gast)
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Ok.
Stimmt es, dass die Master, die frisch einsteigen, das kleinste Gehalt 
im KMU haben? Sind Gehaltssteigerungen dort möglich?

Carsten

Autor: Carsten F. (Gast)
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Ist es möglich, das Leute ohne Hochschulstudium im KMU mehr verdienen 
als der Master-Einstieg?

Carsten

Autor: Dr.Who (Gast)
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Carsten F. schrieb:
> Ist es möglich, das Leute ohne Hochschulstudium im KMU mehr verdienen
> als der Master-Einstieg?

Möglich ist alles, nur ist es nicht Wahrscheinlich.
Die Firmen haben doch bei der Personalauswahl alle Trümpfe
in der Hand, ausgenommen, es bewirbt sich keiner, aber das
erfährt im Außenverhältnis keiner. Man kann nur über etwas
berichten, was man selbst erlebt hat. Ob das wahr ist, kann
man nur als Insider beurteilen. Alles andere geht ins Land
der Mythen. Deine Frage kann also nicht/nie verlässlich
beantwortet werden.

Was du als "geringes Gehalt" betrachtest, ist eine Frage, wie
Konzerne (z.B.IGM) und öffentliche Dienste nach Tarif bezahlen.
KMUs versuchen natürlich, auch wenn es eigentlich unangebracht ist,
das beste Ergebnis für sich heraus zu holen. Wenn da die Hütte brennt,
kann man auch ein höheres Gehalt aushandeln. Leider wird man da
weder Feuer noch Rauch sehen.

Wenn man den Markt beobachtet, wie lange Stellen angeboten
werden, dann dürften die, die schnell verschwinden möglicherweise
gut vergütet sein. Die "Karteileichen" dagegen dürften die Rohrkrepierer
für Lau sein. Den Fachkräftemangel kann man ignorieren. Die Statistik
hat hier auch keine Bestätigung dafür. Manche Arbeitgeber wollen
nur spielen.

Eine bekannte Firma für E-Mobilität hatte vor kurzem Anzeigen
geschaltet, die nach ein paar Wochen wieder verschwunden waren.
Eine lokale Adresse gab es gar nicht und dann wurde später noch
der Umstand, dass die Bundesweit inseriert hatten, bekannt.
Anscheinend wollten die nur sehen, wo die größte Bewerberdichte
auftritt. Vermutlich wollen die dann ihr Service-Zentrum
dort auf bauen, dass aber erst in ein paar Jahren Realität wird.

Autor: Eulenspiegel (Gast)
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Carsten F. schrieb:
> Ok.
> Stimmt es, dass die Master, die frisch einsteigen, das kleinste Gehalt
> im KMU haben? Sind Gehaltssteigerungen dort möglich?
>
> Carsten

Im KMU werden vielleicht essentielle Mitarbeiter außergewöhnlich gut 
bezahlt und auch nur dann, wenn die GF ungewöhnlich veranlagt ist 
(unwahrscheinlich) oder der Firma schon einmal oder mehrmals durch den 
Weggang eines MA erhebliche Kosten oder Imageschaeden verursacht wurden 
(wahrscheinlich). Dann sind auch 70-80+ Tsd. möglich. Master, die ohne 
Berufserfahrung durchklingeln und gleich 75 Tsd. haben wollen, sieht man 
meistens gar nicht gerne.

Autor: True (Gast)
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Die Wahrheit wird für dich leider anders ausfallen.  Als Absolvent wirst 
du froh sein, überhaupt was zu bekommen. Und du fängst mit Gehalt an. 
Das wird dein letztes Problem sein. Sammle erstmal be.

Schau mal wie viele absolventenstellen du findest.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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Es gibt KMU, bei welchen der Chefentwickler mehr wie die 
Geschäftsleitung verdient. Wenn die erkennt, dass sie ohne den 
Chefentwickler den Laden schliessen kann...

Autor: Carsten F. (Gast)
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Danke.

Ein Freund ist mit 40k€/a im KMU eingestiegen, Region Düsseldorf soweit 
ich weiß. Er hat das Gefühl, das er das niedrigste Gehalt in dem Laden 
hat als Master. Selbst Leute in der Fertigung haben schon 52k€/a. Ohne 
Richtigkeit, habe das so gehört.

Er meinte auch, dass die das schamlos ausnutzen und die Ings auffangen, 
die nichts bekommen. Ok, jemand in der Fertigung hat BE und lange 
Betriebszugehörigkeit.

Sind 40k€/a wirklich niedrig im KMU? Was sagt Eure BE?

Carsten

Autor: MiWi (Gast)
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Carsten F. schrieb:
> Danke.
>
> Ein Freund ist mit 40k€/a im KMU eingestiegen, Region Düsseldorf soweit
> ich weiß. Er hat das Gefühl, das er das niedrigste Gehalt in dem Laden
> hat als Master. Selbst Leute in der Fertigung haben schon 52k€/a. Ohne
> Richtigkeit, habe das so gehört.
>
> Er meinte auch, dass die das schamlos ausnutzen und die Ings auffangen,
> die nichts bekommen. Ok, jemand in der Fertigung hat BE und lange
> Betriebszugehörigkeit.
>
> Sind 40k€/a wirklich niedrig im KMU? Was sagt Eure BE?
>
> Carsten

Das Du glaubst das Dir ein überdurchschnittliches Gehalt zusteht obwohl 
Du noch sowas von grün hinter den Ohren bist, die ersten Monate nur zum 
Büroheizen da bist und es dann nochmals 1-2 Jahre braucht bis Du 
produktiv bist im Sinne von Du bist Dein Gehalt wert - falls überhaupt 
wenn Du permanent solche Fragen stellst.

Wenn Dir der Job taugt, die Leute ok sind und auch die 
Betriebsausstattung angemessen ist (ich würd nie in einem KMU anfangen 
in dem irgend ein altes Rigol für alle herumsteht) oder ich mich mit 
Lötkolben anno Spengler herumschlagen muß... also - wenn Dir das Umfeld 
taugt dann mach es, das Gehalt kommt nicht mit 25 sondern 10 Jahre 
später.

Abgesehen davon - wenn Dein Bekannter mit 40k/a am Anfang nicht auskommt 
dann ist er selber schuld, vorher, als Student hatte der deutlich 
weniger und ist auch über die Runden gekommen.

Mit anderen Worten: der Audi, das eigene Haus, Frau, 2-3 Kinder und 5 
Wochen Urlaub auf der Jacht gehen sich erst in 20 Jahren aus...

Autor: Carsten F. (Gast)
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Nun MiWi,

dann ist das Studium aber ein totaler Reinfall! Hätte ich eine 
Ausbildung dort gemacht, hätte ich mit 35 die 52k€/a.
So hängt man mit einem Master für die restlichen Jahre dort bei 40k€/a.
Mich kotzt es mittlerweile an, das die in der Berufsberatung damals 
nicht solche Gehaltsrechnungen gezeigt haben. Dann kann man sich auch 
richtig entscheiden!

Sorry
Carsten

Autor: True (Gast)
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Du hörst nicht zu. Du hast 0 be. Von deiner sorte gibst 100 000 de jedes 
Jahr. Glaubst du, du bist einzigartig oder die Firmen warten auf dich?

Wie gesagt kommt alles später erstmal min 5 Jahre buckeln als Anfänger.

Und einen Lebenslauf für Konzern haste sicher nicht, sonst würdest hier 
nicht schreiben und solche Fragen stellen.

Autor: Dr.Who (Gast)
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MiWi schrieb:
> das Gehalt kommt nicht mit 25 sondern 10 Jahre
> später.

Wenn die Firmen ihn dann nicht schon als Ausgebrannt einstufen.
Die Firmen wollen Gut und Billig und das Dauerhaft. Wenn der Markt
kein Frischfleisch her gibt, was nur die Firma im Fokus hat, dann
stehen die Chancen für die Karriere gut.
Eine Verwandte ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung unerwartet
zur Leitung des Einkaufs aufgestiegen. Jetzt hat die Firma einen
Kaufmann MIT abgeschlossener Berufsausbildung eingestellt.
Wenn der sich Betrieblich akklimatisiert hat, kommt bestimmt der
große Knall.
So was ähnliches habe ich auch schon direkt selbst erlebt.
Personaler leben da ihren Hang zur Manipulation aus.

Carsten F. schrieb:
> Ohne
> Richtigkeit, habe das so gehört.

Vielleicht wollte der Freund nur, dass du ihm keine Konkurrenz
machst und denkst, da gäbe es nichts zu holen.
So lange du nichts Beweiskräftiges siehst, glaube nicht alles
was man dir vor flunkert.
Dafür, dass Firmen es nicht sehr eilig haben, Leute einzustellen,
sollte man immer skeptisch sein.
Nicht hinter jeder Offerte steckt auch ein nachhaltiger Job.

Autor: Carsten F. (Gast)
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True schrieb:
> Du hörst nicht zu. Du hast 0 be. Von deiner sorte gibst 100 000 de
> jedes Jahr. Glaubst du, du bist einzigartig oder die Firmen warten auf
> dich?
> Wie gesagt kommt alles später erstmal min 5 Jahre buckeln als Anfänger.
> Und einen Lebenslauf für Konzern haste sicher nicht, sonst würdest hier
> nicht schreiben und solche Fragen stellen.

Ok.
Ich bin noch Student. Wieso bin ich für einen Konzern ungeeignet, wenn 
ich hier Fragen stelle, die mich interessieren?

Ich sehe nur mittlerweile bei Freunden, das nach dem Studium die Träume 
platzen. Deshalb die Fragen zu kleinen Firmen.

Carsten

Autor: MiWi (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> MiWi schrieb:
>> das Gehalt kommt nicht mit 25 sondern 10 Jahre
>> später.
>
> Wenn die Firmen ihn dann nicht schon als Ausgebrannt einstufen.
> Die Firmen wollen Gut und Billig und das Dauerhaft. Wenn der Markt
> kein Frischfleisch her gibt, was nur die Firma im Fokus hat, dann
> stehen die Chancen für die Karriere gut.

kA wie das "die Firmen" machen, ich kann nur für meine und die wenigen, 
die ich ein bischen besser kenne schreiben. Und da ist es so das vieles 
(nicht alles) getan wird das die Babys bleiben, denn auch wenn sie gut 
ausgebildet sind müssen sie immer noch verdammt viel lernen, und wenn es 
nur das verstehen von Datenblättern ist, Schulungen am CAD oder am 
Warenwirtschaftssystem. Das ist verlorene Zeit wenn sie nach 2 Jahren 
wieder gehen.

> Eine Verwandte ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung unerwartet
> zur Leitung des Einkaufs aufgestiegen. Jetzt hat die Firma einen
> Kaufmann MIT abgeschlossener Berufsausbildung eingestellt.
> Wenn der sich Betrieblich akklimatisiert hat, kommt bestimmt der
> große Knall.

Für den Kaufmann, die Verwandte oder die Firma?

Das wo Erbesenzähler das große sagen haben ist kein KMU mehr sondern ein 
Pleitekandidat im Anfangsstadium.

> So was ähnliches habe ich auch schon direkt selbst erlebt.
> Personaler leben da ihren Hang zur Manipulation aus.

Vor allem weil in einem technischen Unternehmen das, was Personaler 
machen  immer so ein Geschmäckle hat, weil es quasi nicht nachrechenbar 
ist was sie machen.

Ptot in einem IGBT oder der Vorwiderstand einer LED läßt sich berechnen, 
Entscheidungsprozesse von Personalern sind... unverständlich.

Autor: Carsten F. (Gast)
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MiWi,

es interessiert mich extrem: kann jemand in der Fertigung im KMU ohne 
Studium mehr verdienen als der Mastereinsteiger? Liegt das an der BE, 
wie mir hier alle sagen?

Carsten

Autor: MiWi (Gast)
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Carsten F. schrieb:

> Ich sehe nur mittlerweile bei Freunden, das nach dem Studium die Träume
> platzen. Deshalb die Fragen zu kleinen Firmen.
>

Falsche Träume platzen. Ist so und ein Kennzeichen von Jugend.

Die Schuld auf eine Berufsberatung zu kippen ist nur billig.

Wenn Student nicht in der Lage war und ist vorab einen Realitycheck 
zu machen hat quasi der Darwin-Award der Ausbildung zugeschlagen.

Pech, doch Du lebst noch und bedenke das Du dann am Ende des Studiums 
immerhin bewiesen hast das Du gut lernen kannst. Auch das ist etwas wert 
und sicherlich woanders auch gut zu gebrauchen.

Und wenn Du doch zu einem KMU gehst und dort die Ochsentour machst - Du 
kannst viel, sehr viel lernen wenn Du eine gute Firma erwischt. Doch 
auch dazu gehört eine Persönlichkeit dazu die ich aus Deinen bisherigen 
Worten leider nicht erkennen kann.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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Also. Als Master hat man viel gelernt, vieles gehoert, aber noch nichts 
gemacht. Berufserfahrung Null. Deswegen gibt's auch nicht viel. Was ist 
daran seltsam?
Zieh dir doch erst mal Berufserfahrung rein. Das Geld kommt dann schon. 
Und es kommt mehr wie wenn du nicht studiert hättest. Aber eben nicht 
jetzt grad.

Dafuer darfst du's jetzt auch locker nehmen. Allenfalls eine Weltreise 
einschieben, denn nachher hast du die Zeit nicht mehr dazu. So seltsam 
es toent. Zwar genug Geld, aber keine 6 Monate.

Autor: Kastanie (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Eine Verwandte ist ohne abgeschlossene Berufsausbildung unerwartet
> zur Leitung des Einkaufs aufgestiegen.

Oh je, wie schrecklich.
Diese Drecksfirmen!


Dr.Who schrieb:
> Jetzt hat die Firma einen
> Kaufmann MIT abgeschlossener Berufsausbildung eingestellt.
> Wenn der sich Betrieblich akklimatisiert hat, kommt bestimmt der
> große Knall.

Hätte sie nur auf dich gehört und niemals eine Stelle angenommen.
Es wird ganz sicher so enden, was auch immer dann "der große Knall" 
bedeutet.

Dr.Who, vormals Cerberus, ehemals Michael S. (technicans):
Mit so einem grauenhaften Schicksal in der Verwandtschaft würde ich wohl 
auch niemals eine Arbeit annehmen!

Autor: Karren Karl (Gast)
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Bin mit meinem KMU ganz zufrieden. Verglichen mit anderen KMUs und teils 
größeren Buden hier in Sachsen wird hier verdammt gut bezahlt. Arbeit 
ist abwechslungsreich und spannend, manchmal aber auch langweilig, was 
in Konzernen bestimmt öfters der Fall ist, und man ist, meiner Meinung 
nach, nicht so leicht ersetzbar.
Für mich wäre ein Konzern, trotz höherem Gehalt, wohl nichts.

Autor: NurMut (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Vielleicht wollte der Freund nur, dass du ihm keine Konkurrenz machst
> und denkst, da gäbe es nichts zu holen.

Dich und deine Freunde wünscht man selbst seinen Feinden nicht. Wenn es 
wahre Freunde wären, würden man ihnen gute Firmen empfehlen und sie 
nicht belügen.

Zum Thema: Einsteiger werden nicht mit deutlich erfahrenen Kollegen 
verglichen, egal ob Akademiker oder nicht. Als durchschnittlicher 
Ingenieur liegt man Mitte 30 DEUTLICH über 52k. Am Band kriegt das aber 
lange nicht jeder. Äpfel mit Birnen...

Autor: Karren Karl (Gast)
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Um das nochmal etwas auszuführen:

Ich hatte letztens ein Gespräch mit jemanden, der in einer großen Firma 
hier in der Nähe arbeitet, wo ich mich auch mal beworben hatte, aber 
nicht eine Rückmeldung erhalten habe, weil die Personalabteilung 
irgendwie umstrukturiert wurde und wird. Er erzählte mir, dass man als 
Neuling, als Dipl.-Ing. oder Master mit 3k brutto anfängt.

Verglichen mit den Einstiegsgehältern in meinem KMU, wo es bei 3.7k 
brutto losgeht, ist das wirklich Luxus. On top kommen noch 
Weihnachtsgeld und Gewinnbeteiligung. Ich war anfangs auch sehr 
unzufrieden, da im "Westen" ja besser der Rubel rollt, aber verglichen 
mit anderen Unternehmen in der selben Branche kann man hier wirklich 
nicht meckern.

Ja es gibt KMUs, die abzocken, aber es gibt auch KMUs, die ihre 
Mitarbeiter schätzen und es ihnen auch entsprechend vergüten. Selbst die 
Leute aus der Produktion werden fair behandelt und denen geht es, 
verständlicherweise, teilweise besser als den Ings., was die Ausstattung 
angeht.
Aber so ein KMU lässt sich nicht über die Stellenbeschreibung finden.

Autor: soso (Gast)
Datum:

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Wieso bist Du enttäuscht Carsten? Freu Dich doch auf den ersten Job.
1) Du kannst viel neues lernen
2) Du kannst Dich einbringen

Fang an und krämpel die Ärmel hoch. Wird eine geile Zeit. Lass Dich 
nicht ausbeuten.

Manch einer wär mit 40k super happy. Den Weg zur Kohle findest Du dann 
schon. Ich sitz im Moment im KMU. Bin zufrieden. Zwar nicht IGM Niveau, 
aber kommt auch noch.

Autor: Ingenieur (Gast)
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soso schrieb:
> Fang an und krämpel die Ärmel hoch. Wird eine geile Zeit. Lass Dich
> nicht ausbeuten.
> Manch einer wär mit 40k super happy. Den Weg zur Kohle findest Du dann
> schon. Ich sitz im Moment im KMU. Bin zufrieden. Zwar nicht IGM-GEHAL Niveau,
> aber kommt auch noch.

Genau die richtige Einstellung, finde ich gut! Lieber kleine anfangen 
und Berufserfahrung sammeln, das große Geld gibt's dann später fast 
automatisch, wenn man sich seine Lorbeeren verdient hat.

Autor: NurMut (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> das große Geld gibt's dann später fast automatisch, wenn man sich seine
> Lorbeeren verdient hat.

So ist es!

Autor: Cris (Gast)
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Carsten, wenn du denkst 40k sind zu wenig, dann mache folgende Rechnung.

40k/12Monate = 3333€ Brutto im Monat
Bist du Single, sind das knapp 2100€

Kaltmiete in Düsseldorf für 60m² ca. 700€

Ergo gibst du 1/3 vom Netto für die Kaltmiete aus. Das ist in Ordnung.

Der Mann am Fließband bekommt mehr Geld, weil er Geld für die Firma 
erwirtschaftet. Und wenn du einmal (offensichtlich nicht) am Band 
gearbeitet hast, dann weißt du, was das für eine Drecks Arbeit ist.

Autor: NurMut (Gast)
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Cris schrieb:
> Der Mann am Fließband bekommt mehr Geld, weil er Geld für die Firma
> erwirtschaftet. Und wenn du einmal (offensichtlich nicht) am Band
> gearbeitet hast, dann weißt du, was das für eine Drecks Arbeit ist.

Dauerhaft gestörter Schlaf wegen der 3-Schicht und geschafft von der 
Arbeit kommen. Das übersehen viele. Die Zulagen gibt es auch nicht ohne 
Grund.

Trotzdem verdient man als Ingenieur schon nach ein paar Jahren deutlich 
mehr, wenn man sich nicht blöd anstellt. Auch wenn man nur 
durchschnittlich begabt ist.

Autor: Ingenieur (Gast)
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NurMut schrieb:
> Trotzdem verdient man als Ingenieur schon nach ein paar Jahren deutlich
> mehr, wenn man sich nicht blöd anstellt. Auch wenn man nur
> durchschnittlich begabt ist.

Richtig. Deshalb lohnt sich in der Regel auch ein Studium. Ohne Studium 
hätte ich jetzt nicht den guten Job und den Verdienst, den ich jetzt 
habe, da wäre ich sonst nie hingekommen.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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NurMut schrieb:
> wenn man sich nicht blöd anstellt.
Ich wollte das nur noch mal ausdrücklich hervorheben.

> Auch wenn man nur durchschnittlich begabt ist.
[sarkasmus on]
Man glaubt es aber kaum, wie viele schlechte Ingenieure es gibt. Weil 
sie das mangels Können selber aber nicht erkennen können, verstehen sie 
auch beim besten Willen nicht, warum die anderen Ingenieure es immer 
irgendwie leichter haben und weniger Fehler machen. Und sind deshalb 
verbittert...
[sarkasmus off]

Autor: Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite
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Lothar M. schrieb:
> [sarkasmus on]

Das ist doch keine sarkastische Aussage, sondern die pure Realität ohne 
jegliche Beschönigung oder Übertreibung.

Autor: Dr.Who (Gast)
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Lothar M. schrieb:
> wie viele schlechte Ingenieure es gibt.

Und wo soll da der Schwellenwert liegen?
Durchschnittsnote 1.0 werden die wenigsten haben.
(Die würden dann eh promovieren).

Also, wer ist ein guter, wer ein schlechter Ing.?

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Dr.Who schrieb:
> Also, wer ist ein guter, wer ein schlechter Ing.?
Der Gute erkennt den Schlechten eher als andersrum.
Es gibt aber tatsächlich kein Messgerät mit einer Skala von rot bis 
grün...

Autor: Le X. (lex_91)
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Lothar M. schrieb:
> Dr.Who schrieb:
>> Also, wer ist ein guter, wer ein schlechter Ing.?
> Der Gute erkennt den Schlechten eher als andersrum.
> Es gibt aber tatsächlich kein Messgerät mit einer Skala von rot bis
> grün...

Wichtig ist eigentlich nur zu wissen dass man selbst immer zu den 
Guten gehört und die anderen die Schlechten stellen.
Ist genauso wie beim Autofahren oder beim Recht-Haben am Stammtisch.

Autor: A. K. (prx)
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Lothar M. schrieb:
> Und sind deshalb verbittert...

Funktioniert das auch andersrum? Kann man also am Grad der Verbitterung 
die guten und schlechten Ings unterscheiden? Da wär in A&B ganz 
praktisch.

Autor: Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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A. K. schrieb:
> Funktioniert das auch andersrum? Da wär in A&B ganz praktisch.
Leider funktionieren nur die wenigsten Dinge in der Praxis auch 
"andersrum" richig gut... ;-)

Autor: Ingenieur (Gast)
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Le X. schrieb:
> Wichtig ist eigentlich nur zu wissen dass man selbst immer zu den Guten
> gehört und die anderen die Schlechten stellen.
> Ist genauso wie beim Autofahren oder beim Recht-Haben am Stammtisch.

Richtig. Also ich gehöre auf jeden Fall zu den guten Ingenieuren.

Autor: AVR (Gast)
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Ingenieur schrieb:
> Also ich gehöre auf jeden Fall zu den guten Ingenieuren.

Wollte keiner wissen.

Autor: Ingenieur (Gast)
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AVR schrieb im Beitrag #5983938:
> Ingenieur schrieb:
> Also ich gehöre auf jeden Fall zu den guten Ingenieuren.
>
> Wollte keiner wissen.

Doch - ich denke, Le X. freut sich ob der Bestätigung seiner These.

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Lothar M. schrieb:
>> Auch wenn man nur durchschnittlich begabt ist.
> [sarkasmus on]
> Man glaubt es aber kaum, wie viele schlechte Ingenieure es gibt. Weil
> sie das mangels Können selber aber nicht erkennen können, verstehen sie
> auch beim besten Willen nicht, warum die anderen Ingenieure es immer
> irgendwie leichter haben und weniger Fehler machen. Und sind deshalb
> verbittert...
> [sarkasmus off]

https://dilbert.com/strip/2019-09-23

Autor: Carsten F. (Gast)
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Wenn man in einem KMU arbeitet, hat man dann irgendeine Möglichkeit an 
die Gehaltszahlen der Mitarbeiter zu kommen? Oder kann man nur 
persönlich fragen?

Carsten

Autor: Arno (Gast)
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Dr.Who schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> wie viele schlechte Ingenieure es gibt.
>
> Und wo soll da der Schwellenwert liegen?
> Durchschnittsnote 1.0 werden die wenigsten haben.

Die Note sagt wenig darüber aus, wie gut ein Ingenieur ist.

Und es gibt viel mehr unpassend eingesetzte Ingenieure (und sonstige 
Mitarbeiter) als schlechte. Ob man einen Mitarbeiter als "gut" oder 
"schlecht" empfindet, hängt deswegen öfter von der Qualität der Führung 
ab als von der Qualität des Mitarbeiters.

Der eine kann sich im Kopf vorstellen und entsprechend 
nachrechnen/simulieren, wie ein 5GHz-Signal durch einen verformten 
Hohlleiter wandert und wie sich dabei die Signalform verändert, der 
zweite weiß, wie er Leistungsstecker mechanisch sicher auf der Platine 
befestigt. Wer ist besser? Und beide scheitern daran, fertigungsgerechte 
Zeichnungen und Stücklisten zu erstellen, das kann Ingenieur Nummer 3, 
der die Lieferantenkataloge und PCB Design Rules im Kopf hat...

Gute Ergebnisse - und Spaß bei der Arbeit - hat man, wenn das Team Leute 
aus allen (benötigten) Fachrichtungen hat, auf die sich die anderen 
verlassen können. Und gleichzeitig Leute, die Interesse an "grunt work" 
haben.

MfG, Arno

Beitrag #5986341 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Test (Gast)
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Ein guter Ingenieur ist man, wenn man einen TU-Master mit <= 1,5 
abgeschlossen hat. Aber wieviele haben das schon?

Autor: SchlechterIng (Gast)
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Test schrieb:
> Ein guter Ingenieur ist man, wenn man einen TU-Master mit <= 1,5
> abgeschlossen hat. Aber wieviele haben das schon?

Ups, ich habe nur ein FH-Diplom und das mit nur 1,9. Man bin ich ein 
schlechter Ing. Ich glaube, es macht keinen Sinn mehr zu arbeiten.

Man merkt, es ist wieder Freitag ;-)

Beitrag #5986390 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5986393 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Henry G. (gtem-zelle)
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Carsten F. schrieb:
>
> Sind 40k€/a wirklich niedrig im KMU? Was sagt Eure BE?
>
> Carsten
>
>

Das ist fast schon Gaunerei und absolut unseriös. Eine Firma, die am 
Anfang schon so auffährt, wird dir später noch viel größere Probleme 
bescheren. 50k+ sind mit Master zum Einstieg IMMER drin. Wenn die dir 
mit unter 48k kommen, sofort mehr fordern und ggf. absagen.

Autor: Carsten F. (Gast)
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Henry G. schrieb:
> Das ist fast schon Gaunerei und absolut unseriös. Eine Firma, die am
> Anfang schon so auffährt, wird dir später noch viel größere Probleme
> bescheren. 50k+ sind mit Master zum Einstieg IMMER drin. Wenn die dir
> mit unter 48k kommen, sofort mehr fordern und ggf. absagen.

Hallo Henry,

das stimmt. Leider nutzten die die Situation schamlos aus. Viele 
Masterabsolventen Etechnik bekommen keinen Job mehr und steigen dann, um 
den Personaldienstleister zu umgehen, in ein KMU ein. Das Gehalt kann 
dann gedrückt werden.
Ich habe jetzt auch von mehreren Stellen gesagt bekommen, dass der 
Master im KMU mit dem geringsten Gehalt einsteigt. Selbst Leute aus der 
Fertigung bekommen ihre 50k€/a nachgeschmissen!

Kannst Du schätzen, was ein Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung (im 
KMU<100 Mitarbeiter) für eine Gehaltshöhe hat?

Carsten

Autor: Rantanplan (Gast)
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Carsten F. schrieb:
> Wenn man in einem KMU arbeitet, hat man dann irgendeine
> Möglichkeit an
> die Gehaltszahlen der Mitarbeiter zu kommen? Oder kann man nur
> persönlich fragen?
>
> Carsten

Mit deinen Kollegen nach Feierabend in die Kneipe, Biergarten, Bar und 
nach dem Gehalt fragen, wenn die Zunge locker sitzt.
Alternativ in die Personalabeilung nachts einbrechen oder die Alte von 
der HR knallen.

Autor: Claus M. (energy)
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Test schrieb:
> Ein guter Ingenieur ist man, wenn man einen TU-Master mit <= 1,5
> abgeschlossen hat. Aber wieviele haben das schon?

Lächerlich. Ein guter Ingenieur hat 20 Jahre Berufserfahrung als 
Entwickler . Aber welcher Absolvent hat das schon?

Autor: Dergute W. (derguteweka)
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Moin,

Carsten F. schrieb:
> Wie sieht es mit der Entscheidung KMU nach dem Masterabschluss aus?

Carsten F. schrieb:
> Stimmt es, dass die Master, die frisch einsteigen, das kleinste Gehalt
> im KMU haben? Sind Gehaltssteigerungen dort möglich?

Carsten F. schrieb:
> Ist es möglich, das Leute ohne Hochschulstudium im KMU mehr verdienen
> als der Master-Einstieg?

Carsten F. schrieb:
> Sind 40k€/a wirklich niedrig im KMU? Was sagt Eure BE?

Carsten F. schrieb:
> Kannst Du schätzen, was ein Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung (im
> KMU<100 Mitarbeiter) für eine Gehaltshöhe hat?

Carsten F. schrieb:
> Wenn man in einem KMU arbeitet, hat man dann irgendeine Möglichkeit an
> die Gehaltszahlen der Mitarbeiter zu kommen? Oder kann man nur
> persönlich fragen?

Wieso sollte irgendein GrossKleinMittelUnternehmenVolkseigenerBetrieb 
jemandem monatlich Unsummen Geld zahlen, der anscheinend nix anderes 
kann, als voellig bekloppte Fragen abzusondern? Und ist es da nicht 
voellig wurst, ob der promoviert ist oder nur abgebrochene Baumschule 
vorweisen kann? Das Geld, dass der Arbeitgeber dir monatlich überweist, 
muss irgendwoher kommen. Langfristig klappt das nur, wenn du das selbst, 
plus noch etwas mehr (fuer den/die Eigentümer, die so einen Laden ja 
nicht zum reinen Spass aufmachen), erwirtschaftest. Wie soll das bei dir 
funktionieren? Was kannst du denn, damit das Unternehmen durch dich mehr 
Geld einnimmt? Wird das Geld schon im Unternehmen erwirtschaftet, nur 
weil die dein olles Jodeldiplom gesehen haben? Und wieso frag' ich jetzt 
auch so viele, bekloppte Fragen? ;-)

SCNR,
WK

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Autor: AVR (Gast)
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@Die Idioten vor mir

Seid ihr geistig hängengeblieben? Wie kann man nur so ein Dünnpfiff von 
sich geben? Wundert mich nur, dass der Thread noch steht.

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