Widerstandsmessung

Gast #5981632
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HAllo wollte fragen ob mir jemand von euch weiter helfen kann da ich 
eine Schaltung zur messung von widerständen im bereich von 10 Ohm -1 
Megaohm machen möchte mit hilfe einer konstantstromquelle wie ich das 
genau machen kann da ich einen relativ großen BEreich abdecken muss.
Gast #5981643
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Du wirst auf jeden Fall mehrere Konstantstromquellen brauchen, zwischen 
denen du umschaltest.

Der Strom bewirkt einen Spannungsabfall am Widerstand, den du messen 
kannst: U = R x I

Dein Voltmeter muss dazu einen möglichst hochohmigen Eingang haben, 
damit es die Messung nicht verfälscht. Um 1MΩ Widerstände zu messen, 
würde ein Voltmeter mit mindestens 100MΩ Eingangswiderstand verwenden. 
Das ist schon ein bisschen speziell, aber machbar.
Gast #5981648
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Hätte die oben angehängte Schaltung verwendet nur weiß ich dabei nicht 
welchen strom ich einstellen soll wenn so einer großer 
Widerstandsbereich gemessen wird da diese Schlatung zum messen von 
Widerstandswerten verwendet werden soll.
Gast #5981673
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Elektronik schrieb:
> nur weiß ich dabei nicht welchen strom ich einstellen soll

So viel, dass die daraus resultierende Spannung zum Voltmeter passt.

Wenn dein Voltmeter 0 bis 200mV messen kann, dann brauchst du für den 
2MΩ Messbereich

R = 0,2V / 2000000Ω = 0,1µA

Mit der gleichen Formel berechnest du auch alle anderen Messbereiche:

2MΩ   -> 0,1µA
200kΩ -> 1µA
20kΩ  -> 10µA
2kΩ   -> 100µA
200Ω  -> 1mA
20Ω   -> 10mA
#5981725
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Schaltung ? Ich wuerde ein prozessor nehmen wo stromquelle und geeignete 
ADC
schon eingebaut ist.
Abhangig von genauigkeit vielleicht noch einige precision-widerstaende

zB mittels PSOC5lp prozessor (Devboard CY8CKIT-059 $10) aber es gibt 
wahrscheinlich noch mehrere von andere Hersteller

(Sorry fuer mein schlechtes Deutsch)
Patrick
#5981820
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Elektronik schrieb:
> HAllo wollte fragen ob mir jemand von euch weiter helfen kann da
> ich
> eine Schaltung zur messung von widerständen im bereich von 10 Ohm -1
> Megaohm machen möchte mit hilfe einer konstantstromquelle wie ich das
> genau machen kann da ich einen relativ großen BEreich abdecken muss.

Weshalb kein 5,- Euro DMM?

Ansonsten...wie genau?

Noch nehme ich den Thread nicht ernst?
#5981826
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Elektronik schrieb:
> HAllo wollte fragen ob mir jemand von euch weiter helfen kann da ich
> eine Schaltung zur messung von widerständen im bereich von 10 Ohm -1
> Megaohm machen möchte

Warum? Auch billige Multimeter können Widerstände ganz passabel messen. 
Glaubst du, du kannst das besser?

> mit hilfe einer konstantstromquelle wie ich das
> genau machen kann da ich einen relativ großen BEreich abdecken muss.

Tja. Die Methode mit Konstantstromquellen, gar noch umschaltbar und über 
5 Dekaden macht man in der Praxis gar nicht so. Dieses Verfahren steht 
nur deswegen in Lehrbüchern und bei Wikipedia, weil es sehr einfach zu 
verstehen ist. Praktikabel ist es eher nicht.

Hier: http://www.zabex.de/site/ohmmeter.html gibt es eine Schaltung, die 
funktioniert und gegenüber einem handelsüblichen Multimeter auch einen 
Mehrwert bietet - sie zeigt den Nennwert des Widerstands aus der E-Reihe 
mit an. Ist auch ein ratiometrisches Verfahren.
#5981942
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Georg schrieb:
> Patrick C. schrieb:
>> Ich wuerde ein prozessor nehmen wo stromquelle und geeignete
>> ADC
>> schon eingebaut ist.
>
> Welchen Prozessor mit eingebauter Stromquelle meinst du?

Patrick C. schrieb:
> zB mittels PSOC5lp prozessor (Devboard CY8CKIT-059 $10)
Also damit meine ich (sorry wenn das nicht deutlich war):

Cypress PSOC5lp, hat 4 stromquellen (0..2mA) und flexibeler guter ADC 
schon eingebaut. Zu benutzen mittels $10 development kit genennt 
CY8CKIT-059. Einzige externe component = widerstand den man testen woll, 
eventuel mit extra referenz-widerstaende.
#5982149
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Frank S. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Hier: http://www.zabex.de/site/ohmmeter.html gibt es eine Schaltung,
>
> Genau das Teil versieht seit Jahren bei mir erfolgreich seinen Dienst.

Dito. Ich habe es noch ein bißchen ver(schlimm?)bessert. Ich nutze eine 
LiPo Zelle mit einem MCP1640 Stepup auf 5V. Und die Referenzwiderstände 
habe ich auf Werte aus meinem Sortiment angepaßt, die ich auch noch 
ausgemessen habe. Funktioniert einfach.
Angehängte Dateien:
Beitrag #5982162 wurde von einem Moderator gelöscht.
#5982387
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Philipp C. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Nein, 4W ist doch nur für kleine Widerstände interessant. Wichtig, im
>> Falle des TO, ist dass das Messgerät im 1M Bereich 10R auflöst.
>
> Es ging darum welche Messgeräte eine Konstantstromquelle verwenden.
>
> Von 10ppm Auflösung habe ich übrigens nichts gelesen.

Sorry, ich habe Messgeräte aufgeführt die den gewünschten Bereich des TO 
ohne Umschaltung des Messbereiches abdecken.
Persönliche Seite #5982474
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Ich habe gerade mal spaßeshalber ein Fluke 187 Handmultimeter genommen. 
Fester Range und bei verschiedenen Widerständen den Strom gemessen. 
Zumindest im Bereich um 100Ohm sind es konstant 1mA und im Bereich um 1k 
sind es 100µA konstant.

Langsam frage ich mich eher, welches Multimeter KEINE 
Konstantstromquelle verwendet. (Ausgenommen die sehr hochohmigen 
Bereiche, da liegt oft etwas parallel zur Stromquelle).
#5982589
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Jörg R. schrieb:
> Keithley DMM6500, Fluke 8845a bzw. 8846a ;-)

Philipp C. schrieb:
> Die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Ich würde mal behaupten
> mindestens die, die eine 4W Messung haben.

Bei 4 Leitermessung wird also eine Konstantstromquelle benutzt?
Danke für die Infos.
Wie ist das mit den Messbereichen für höhere Widerstandswerte? Wird da 
ratiometrisch gemessen oder auch mit Konstantstromquellen?

Sorry für offtopic, aber das finde ich gerade interessant.
Persönliche Seite #5982636
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Udo S. schrieb:
> Bei 4 Leitermessung wird also eine Konstantstromquelle benutzt?
> Danke für die Infos.
> Wie ist das mit den Messbereichen für höhere Widerstandswerte? Wird da
> ratiometrisch gemessen oder auch mit Konstantstromquellen?

Nicht nur bei 4W Geräten. Die oben genannten Handmultimeter machen es 
auch so.

Und warum oder? Man kann doch auch mit Stromquelle ratiometrisch messen. 
So mache ich es zB oft bei Temperaturmessungen mit einem Pt100, wenn es 
präzise werden soll.

Multimeter wie ein HP 34401A machen es auch mehr oder weniger 
ratiometrisch. Die Stromquelle wird mit der gleichen Referenz betrieben 
wie der ADC. So wird am Ende auch der strombestimmende Widerstand direkt 
(mehr oder weniger) mit dem zu messenden Widerstand verglichen.
Man kann sich die Stromquelle des 34401A im Service Manual auch ansehen.

Bei höheren Messbereichen wird dann oft der Eingangswiderstand des DMM 
parallel zum Eingang geschaltet. ZB im 100Meg Bereich des 34401A.

Besonders schön gemacht ist die Widerstandsmessung bei Geräten wie zB 
dem Fluke 8508A 
(http://download.flukecal.com/pub/literature/Roberts_ncsl02.pdf).

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