Manfred schrieb:
> Das ist, zumindest bei meiner Anlage, ein mehrdimensionales
> Kennfeld mit dem man Jahre der Optimierung verbringen kann.
Anscheinend ist deine mehrdimensionale Heizung so miserabel optimiert,
dass du zu solchen Krücken greifen musst. Oder du hast die
Bedienungsanleitung nicht gelesen.
Bei jeder halbwegs brauchbaren Heizungssteuerung, die in den letzten
20 Jahren gefertigt wurde, kann man die Parameter so einstellen, dass
auch in der Übergangszeit eine korrekte Vorlauftemperatur erzeugt wird.
Bei besseren Modellen hat man einen zusätzlichen Raumtemperaturfühler
(oder kann diesen nachrüsten) und kann darüber eine
raumtemperaturabhängige Korrektur vornehmen. Automatische
Sommer/Winter-Umschaltung ist sowieso Standard.
Bei gefühlt zusätzlicher Wärmeanforderung stellt man die
Raumtemperatur-Korrektur etwas höher. Das macht man bequem im
Wohnzimmer, dazu muss man nicht am Außentemperaturfühler rumfummeln.
Wenn das alles nicht funktioniert, liegt der Verdacht nahe, dass der
hydraulische Abgleich der Heizung falsch ist. Dann ist ein Heizungsbauer
gefragt. Nicht jeder Heizungsbauer ist darin kompetent, aber das
Bewusstsein hat in den letzten Jahren aufgrund gestiegener gesetzlicher
Anforderungen zugenommen.
Autor: Wolfgang (Gast) schrieb:
> Stell einfach den Offset hoch oder runter. Dann kannst du die anderen
> Dimensionen ganz in Frieden lassen.
Jein. Falls die automatische Sommer/Winter-Umschaltung falsch
eingestellt ist, kann es auch daran liegen. Oder der
Außentemperaturfühler ist ungünstig angebracht und wird von der Sonne
beschienen, bloß leider das Haus nicht. Oder, oder - Gründe kann es
viele geben.
Basteln am Außentemperaturfühler ist jedenfalls der falsche Weg.
Der erste Tip ist, Bedienungsanleitung lesen. Meist steht da ein Absatz
drin, was man tun soll, wenn es in der Übergangszeit nicht warm genug
ist.