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Forum: Haus & Smart Home Mikrowelle mit Drehteller oder Drehrotor?


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Autor: Olli Z. (z80freak)
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Hallo, ich möchte mir eine Einbaumikrowelle zulegen. Jetzt gibt es ja 
grundsätzlich zwei Verfahren, bei dem einen dreht das Gargut auf einem 
Glasteller (so macht es z.B. Miele heute noch und beschwört es als das 
einzig Wahre) bei dem anderen dreht sich oben hinterm Hohlleiter ein 
Rotor und "verteilt" so die Energie aufs Gargut.

Abgesehen davon das Einbaugeräte meist das fünfache von vergleichbaren 
Standgeräten kosten sind diese aber in der Regel dann auch richtig 
Leistungsgeregelt, sprich arbeiten nicht im Slow-PWM um verschiedene 
Leistungsstufen zu erreichen.

Aber gibt es Argumente warum die ein oder die andere Art der Rotation 
besser/schlechter ist?

Autor: MaWin (Gast)
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Da die Leute mit Glasteller es seit 50 Jahren bis heute nicht 
hinbekommen, beim Ausschalten den Glasteller so viel wieder drehen zu 
lassen bis das Gargut wieder an derselben Stelle steht wie man es 
reingestellt hat "Scheibenwischer-Prinzip", mit dem Griff nach vorne, 
würde ich zum 'Verwirbler' greifen. Auch Glasteller haben tote und 
überstarke Zonen, garen also alles andere als gleichmässig.

Autor: MaWin (Gast)
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wieder -> weiter

Autor: MM (Gast)
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Olli Z. schrieb:
> bei dem anderen dreht sich oben hinterm Hohlleiter ein
> Rotor und "verteilt" so die Energie aufs Gargut.

Da die Erwärmung wesentlich gleichmäßiger erfolgt und es keine örtliche 
Überhitzung wie beim Drehteller gibt, ist das aus benutzender Erfahrung 
meine klare Empfehlung.

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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Meine Mutter hat ein Gerät mit Rotor, wir haben eines mit Drehteller - 
lokale HotSpots gibt's bei beiden. Daher würde ich sagen: is' egal...

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Hinweis: Es gibt (un dich habe so einen) komplette EInbau-Backherde mit 
eingebauter Mikrowelle (Oberhitze, Unterhitze, Umluft und Mikrowelle). 
Das spart zusätzlichen Einbauplatz.

Solche Herde haben definitiv keinen Drehteller. Ob irgendwo hinter der 
Backraum-Verkleidung eine Art mechanischer Mikrowellen-Quirl ist, weiss 
ich nicht.

Irgendwo habe ich mal gehört: "Eine professionelle Mikrowelle braucht 
keinen Drehteller". Ich glaube, da ging es um Profi-Mikrowellen von 
Panasonic für den Gastro-Bereich im Edelstahlgehäuse.

Mir ist schon klar, dass der Drehteller oder bewegliche Reflektoren dazu 
dienen, das Feld gleichmäßig auf das Gargut einwirken zu lassen. Aber 
wie immer, ist es wohl nur eine Frage des techn. Aufwandes und damit des 
Preises ...

Autor: MaWin (Gast)
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Frank E. schrieb:
> nweis: Es gibt (un dich habe so einen) komplette EInbau-Backherde mit
> eingebauter Mikrowelle (Oberhitze, Unterhitze, Umluft und Mikrowelle).
> Das spart zusätzlichen Einbauplatz

Is wie die HiFi Kompaktanlagen : können nichts richtig, und wenn ein 
Teil davon kaputt ist, ist Wegschmeissen angesagt.

Eine MW ohne Grill hâlt fast ewig, mit Grill wird sie zum 
Verbrauchsartikel.

Autor: Manfred (Gast)
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MaWin schrieb:
> Eine MW ohne Grill hâlt fast ewig,

Gelegentlich lese ich in Werbetexten "mit Invertertechnik". Da fürchte 
ich doch ähnliches wie bei Netzgeräten: Ein ordentlicher Trafo hält fast 
ewig, kein Schaltnetzteil erreicht jemals dessen Lebensdauer.

Autor: hinz (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Irgendwo habe ich mal gehört: "Eine professionelle Mikrowelle braucht
> keinen Drehteller". Ich glaube, da ging es um Profi-Mikrowellen von
> Panasonic für den Gastro-Bereich im Edelstahlgehäuse.

Die haben vier Magnetrons.

Autor: Sebastian S. (amateur)
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Ich bin da etwas Pragmatisch:
Je mehr Aufwand, desto mehr Probleme - so einfach entscheide ich das.
Also ein einfacher Drehteller und gut ist.

Meine aktuelle Mikrowellt (69€ mit Grill) feiert gerade ihren 6. 
Geburtstag.
Sollte sie morgen das Zeitliche segnen, würde ich ihr keine Träne 
nachweinen.

Dumm ist nur - das gilt aber für alle Geräte - dass sie wahrscheinlich 
dann kaputt geht, wenn sie gebraucht wird;-)

Autor: Gabriel M. (gabse)
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Ich würde ganz klar zu einer Mikrowelle mit Drehantenne tendieren. In 
erster Linie, da man auch größere und eckige Gefäße (Auflaufform ecpp) 
hineinstellen kann, ohne darauf achten zu müssen dass sich das Gefäß 
auch drehen kann. Also alles was reinpasst wird auch erhitzt. Im 
Gastrobereich (Mikrowellen mit 2KW+ und mehreren Magnetrone) werden fast 
ausschließlich Drehantennen verbaut.

Autor: Antoni Stolenkov (Gast)
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Gabriel M. schrieb:
> mehreren Magnetrone

Ich würde ja eher zu einer Kulisse tendieren.

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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MaWin schrieb:
> Frank E. schrieb:
>> nweis: Es gibt (un dich habe so einen) komplette EInbau-Backherde mit
>> eingebauter Mikrowelle (Oberhitze, Unterhitze, Umluft und Mikrowelle).
>> Das spart zusätzlichen Einbauplatz
>
> Is wie die HiFi Kompaktanlagen : können nichts richtig, und wenn ein
> Teil davon kaputt ist, ist Wegschmeissen angesagt.

Ist wohl eine Preisfrage. Mein Miele-Multiofen tut seit 3 Jahren, zur 
vollen Zufriedenheit, auch meiner Frau u. Schwiegermutter. Ich denke, 
der kann alles richtig: Vom Gänsebraten über Brot u. Kuchen backen bis 
zum Gemüse garen ...

Autor: MaWin (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Ist wohl eine Preisfrage. Mein Miele-Multiofen tut seit 3 Jahren,

Wohl eher eine Anspruchsfrage, meine Bosch MW und der Backofen sind 
jenseits der 30 Jahre alt, und ich habe nicht vor sie in den nächsten 30 
Auszutauschen, ich erwarte dass sie mein Leben lang halten.

Autor: Manfred (Gast)
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Frank E. schrieb:
> Mein Miele-Multiofen tut seit 3 Jahren, zur
> vollen Zufriedenheit,

Drei Jahre empfinde ich nicht als erwähnenswert, bei einer 'Edelmarke' 
wären das eher 13 oder 23 Jahre.

Nun ja, mein letzter Braun-Rasierapparat "designed in Germany" hat nur 
2,5 Jahre geschafft, sein Philips-Nachfolger hat nun schon fast 5 Jahre 
überstanden - soweit zum Thema Markenware.

Meinen Geschirrspüler Whirlpool habe ich nach ca. 23 Jahren 
verabschiedet.

Die Waschmaschine Miele W425 stand 1993 im Haus als ich es gekauft habe 
und lebt noch immer, genaues Alter unbekannt.

Meine Mikrowelle vom Discounter ist von 1993 und noch immer im Einsatz. 
Na gut, da mussten vor Jahren der Entriegelungsknopf geflickt und später 
ein paar Kontakte nachgebogen werden - das verstehe ich unter langlebig.

Autor: ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite
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meine µ~ ist von 1988.
da gabs mal eine verbrannte Lötstelle und vor 10 Jahren einen neuen 
(gebrauchten) Trafo. dafür mussten neue Schraublöcher unten ins 
Bodenblech rein. aber löppt.

wenn da was mit Inverter daher kommt,
stellt Euch darauf ein das die in 5 Jahren tot ist

Autor: Antoni Stolenkov (Gast)
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Antoni Stolenkov schrieb:
> Gabriel M. schrieb:
>> mehreren Magnetrone

Was soll das bringen, außer Leistung?

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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gleichmäßigere Aus"leuchtung" vielleicht?

Autor: F. F. (foldi)
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Matthias L. schrieb:
> Daher würde ich sagen: is' egal...

Kann ich genau so bestätigen.

Autor: Olli Z. (z80freak)
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JA, ich denke das ist ein klares UNENTSCHIEDEN. Aber DAS ist ja auch ein 
Ergebnis und befreit mich von dem Zweifel ggf. die falsche oder gar 
veralterte Technologie zu kaufen.

VIELEN DANK EUCH ALLEN!

Autor: Arno (Gast)
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Tipp: IKEA hat vergleichsweise wenig Aufpreis für Einbau-Mikrowellen... 
vermutlich keine Miele-Qualität (wobei ich Miele-Qualität vor allem bei 
Waschmaschinen und Geschirrspülern verorte, ob die andere Geräte auch so 
viel besser können als andere oder dort eher vom Markennamen leben?)

MfG, Arno

Autor: oszi40 (Gast)
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1.Einbaugeräte haben den Nachteil, daß Reparatur od. Austausch oft sehr 
teuer werden. Einzelgeräte finde ich besser auf der Arbeitsplatte, als 
eine MW wo man sich extra bücken muß. Man kann sie da auch besser 
reinigen.

2.Kleiner Nachteil einer Drehteller-MW ist, daß man keine riesengroßen 
viereckigen Teller drehen kann wenn sie anstoßen.

Autor: oszi40 (Gast)
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Eine Mikrowelle ist eher für kleinere Portionen. Auch ein ein Drehrotor 
wird nicht alle Ecken gleichmäßig treffen.

Autor: Erich (Gast)
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Preiswerte MW haben immer Drehteller.
Ist aber unpraktischer.
Gruss

Autor: Er(der)wärmer (Gast)
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MM schrieb:
> Da die Erwärmung wesentlich gleichmäßiger erfolgt und es keine örtliche
> Überhitzung wie beim Drehteller gibt, ist das aus benutzender Erfahrung
> meine klare Empfehlung.

Etwas OT:

Ich gebe seit einigen Jahren einen großen Schluck Wasser zum meinem 
Essen, also schön gleichmäßig über alles verteilt. Dadurch wird das 
Essen viel schneller warm und schmeckt auch wieder frischer. Kann ich 
nur empfehlen!

Autor: Matthias L. (limbachnet)
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"Was tut Ihr sagen! Ich nehme nur kochendes Wasser. Ich finde, es gibt 
einen köstlichen Geschmack zu Allem." (Asterix auf Korsika)

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