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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Mechatronik oder Elektrotechnik


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Autor: Andynym (Gast)
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Hallo Forum,

was würdet ihr einem baldigen Abiturienten raten, bezüglich der 
Studienwahl?


Mein Sohn ist 17 und macht nächstes Jahr Abi. Er ist in Mathe und Physik 
gut bis sehr gut und interessiert sich generell für Technik.
Letztens habe ich ihn gefragt, was er denn dann nach dem Abschluss 
machen will. Er hat ein bisschen gezögert und hat dann gesagt, dass er 
noch unentschlossen sei. In die engere Auswahl kämen aber aktuell 
Mechatronik, Elektrotechnik und Informatik. Ersteres sei aktuell sein 
Favorit, letzteres eher nicht so.


Jetzt würde mich mal interessieren, was ihr so von einem Studium in 
Mechatronik haltet.
Ich bin Elektrotechniker und auch sehr zufrieden damit. Mit Mechanik, 
das ja auch ein Bestandteil von Mechatronik ist, möchte ich mich 
beispielsweise nicht auseinandersetzen. Auch frage ich mich, ob man bei 
einem Studiengang, der ja eigentlich aus 3 anderen besteht, wirklich 
genug lernt und nicht nur jeweils die Grundlagen.


Vielleicht kann ja mal ein Mechatroniker hier seine Erfahrungen 
schildern.

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Sebastian R. (sebastian_r569)
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Meine Erfahrung:

Lass deinen Sohn selber herausfinden und auswählen, was er studieren 
möchte.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Sebastian R. schrieb:
> Meine Erfahrung:
>
> Lass deinen Sohn selber herausfinden und auswählen, was er studieren
> möchte.

Haha das wird heute von den Eltern übernommen. Helikoptereltern sind 
sich nicht mal zu schade sich dafür ein einem Forum zu entblöden. Alles 
für die Nachwuchsoptimierung. Was man bei sich selbst nicht geschafft 
hat, will man wenigstens beim Kind hinkriegen. Dabei wäre es besser 
solche Eltern machen ne Therapie und lassen ihre Kinder in Ruhe.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Andynym schrieb:
> was würdet ihr einem baldigen Abiturienten raten, bezüglich der
> Studienwahl?

Er soll das studieren auf das er Lust hat und sich nix von anderen 
reinreden lassen. Vor allem nicht von den Eltern.
Und wenn sich nach einem Jahr herausstellt daß das Studium völlig anders 
ist als das was er sich erhofft oder erwartet hat, soll er ernsthaft 
darüber nachdenken ob er nicht rechtzeitig noch einmal umsattelt.

Wenn er nicht weiss was er möchte kann ein FSJ oder auch ein oder zwei 
Praktika in unterschiedlichen Firmen äusserst nützlich sein.

Nur mehr als 2 Monate gammeln nach der Schule ist völlig 
kontraproduktiv.

: Bearbeitet durch User
Autor: Raffael (Gast)
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Andynym schrieb:
> Hallo Forum,
>
> was würdet ihr einem baldigen Abiturienten raten, bezüglich der
> Studienwahl?

Warum rätst du ihm nicht zu etwas sichererem? Warum ein 
Ingenieur-Studiengang bei der er zukünftig mit der ganzen Welt 
konkurriert?

Ich würde zur Beamtenlaufbahn raten. Alles andere wird in Zukunft 
ausgelagert (da billiger woanders) oder wegautomatisiert (da flexibler 
und billiger).

Es ist zudem ein gewaltiger Trugschluss, dass die Ingenieure der 
Baby-Boomer-Generation (Die bald in Rente gehen) durch Deutsche 
Ingenieur-Absolventen ersetzt werden. Diese Stellen, die frei werden, 
wandern ab nach Asien oder Osteuropa. Das kann man heute schon 
beobachten.

Zudem diese ganzen Ingenieur-Dienstleister bei denen man eher 
mittelmäßig verdient, kaum Sicherheit hat. Das wird noch viel mehr 
zunehmen. Soll dein Sohn sich sowas wirklich antun?

Autor: MaWin (Gast)
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Andynym schrieb:
> In die engere Auswahl kämen aber aktuell Mechatronik

Achte drauf, dass das Studium ihn zur Elektrofachkraft machen wird. 
Ansonsten nutzlos.

> Elektrotechnik

Maxwell, schwere Mathematik, viele werden aufgeben.

> Informatik.

Machen ja 50% der Kinder, denken sie werden da lernen Spiele zu 
programmieren und vor allem spielen. Die Konkurrenz ist gross, das 
Niveau niedrig, im Verdienst prügelst du dich mit Indern.

Autor: r c (Gast)
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Andynym schrieb:
> Auch frage ich mich, ob man bei
> einem Studiengang, der ja eigentlich aus 3 anderen besteht, wirklich
> genug lernt und nicht nur jeweils die Grundlagen.

In keinem Ingenieursstudiengang lernt man "genug". Zumindest nicht 
genug, um anschließend sinnvolle Arbeit zu verrichten.
Dafür aber allerhand anderen Blödsinn.

Er soll das anfangen, was er meint, ob er nach dem Studium auch in 
dieser Disziplin arbeitet, sei dahingestellt.

Ich habe E-Technik studiert, weil ich es nach dem Abi als am 
interessantesten empfunden habe, und war dann heilfroh, dass ich mich im 
Berufsleben mal mit Software, mal mit Mechanik beschäftigen konnte, aber 
keine Inhalte aus dem Studium mehr anfassen musste.

Autor: Peter E. (Firma: S&P) (eosangel)
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Warum nicht auch:

Nachrichten/Kommunikationstechnik
Energietechnik
Qualitätsmanagement

studieren?

Das sind wenigstens Fächer mit einer Chance auf einen soliden Verdienst.

Er soll auf jeden Fall machen wozu ER sich entschieden hat. Alles andere 
ist Murks.

the Raccoon

Autor: Test (Gast)
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Konkurrenz (aus dem Ausland) hat man fast überall. Am stärksten 
natürlich im Niedriglohnsektor, aber auch hochqualifizierte wie z.B. 
Ärzte, Ingenieure, Informatiker, Professoren, etc.

Keine Konkurrenz aus dem Ausland gibt es in Berufen, die speziell auf 
Deutschland zugeschnitten sind bzw. in denen man eine auschliesslich in 
Deutschland erworbene Qualifikation benötigt (z.B. Lehrer, Anwälte, 
Sozialarbeiter, Medizinische Kräfte). Aber das garantiert auch kein 
hohes Gehalt.

Wenn man Abseits vom Studium etwas lernen will, muss man es sich ohnehin 
selbst beibringen. Der Grossteil studiert ohnehin nur für den Abschluss. 
Lernen und nach der Klausur wieder vergessen, weil das "Wissen" unnütz 
ist.

Autor: Udo S. (urschmitt)
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Test schrieb:
> Keine Konkurrenz aus dem Ausland gibt es in Berufen, die speziell auf
> Deutschland zugeschnitten sind bzw. in denen man eine auschliesslich in
> Deutschland erworbene Qualifikation benötigt (z.B. Lehrer, Anwälte,
> Sozialarbeiter

und Steuerberater.

Autor: Cyblord -. (cyblord)
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Test schrieb:

> (z.B. Lehrer,
WENN man täglich vor 30 rotzigen Schülern den Oberkasper geben will. Und 
Reich wird man damit nicht. Nur der Job ist sicher WENN man Verbeamtet 
wird. Was immer schwieriger wird.

> Anwälte,
Gibts tausende die am Hungertuch nagen und das Studium ist mega doof.

> Sozialarbeiter
Weniger verdienen geht nicht mehr.

> Medizinische Kräfte

Höchstens Arzt mit eigener Praxis. Aber erstmal dahin kommen. Das fängt 
beim 1,0 Abi an, geht beim übel schweren und langen Studium weiter und 
führt letzlich über die Vorhölle (Assistenzarzt im KH) vielleicht und 
mit viel Ausgaben und Risiko zum Ziel.


Bei solchen Alternativen freue ich mich wieder richtig Informatiker zu 
sein.

Autor: Test (Gast)
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Cyblord -. schrieb:
> Bei solchen Alternativen freue ich mich wieder richtig Informatiker zu
> sein.

Jop. So schlecht ist die Bezahlung nicht (auch wenn es natürlich immer 
mehr sein könnte) und wenn man sich für das Thema auch noch privat etwas 
interessiert, dann ist es die Arbeit ebenfalls nicht. Ärzte haben es 
auch nicht leicht: 1,0 Abi, 6+ Jahre Studium, Assitenzarzt, Überstunden, 
Konkurrenz aus dem Ausland und unternehmerisches Risiko bei eigener 
Arztpraxis. Aber grossen Respekt an die, die es geschafft haben.

Beitrag #5988701 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5988702 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #5988724 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: M.A. S. (mse2)
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Udo S. schrieb:
> Er soll das studieren auf das er Lust hat und sich nix von anderen
> reinreden lassen.
Grundsätzlich stimme ich dem zu.


Udo S. schrieb:
> Und wenn sich nach einem Jahr herausstellt daß das Studium völlig anders
> ist als das was er sich erhofft oder erwartet hat, soll er ernsthaft
> darüber nachdenken ob er nicht rechtzeitig noch einmal umsattelt.
Auch dies klingt grundsätzlich zwar vernünftig, doch wenn es gerade um 
den Unterschied zwischen den drei Fächern Elektrotechnik, Informatik und 
Mechatronik geht, fürchte ich, wird der Unterschied nach zwei 
Studiensemestern noch nicht groß genug sein, da im Grundstudium die 
Überlappungen zwischen diese Fächern noch sehr groß sein wird.

: Bearbeitet durch User
Autor: Superkrepierer (Gast)
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Raumfahrttechnik ist die Zukunft. Es geht bald los, zum Mars. Elon Musk 
braucht fähige Leute.

Beitrag #5988744 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5988753 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Superkrepierer (Gast)
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Ob ein zwielichtiges Forum die rechte Quelle für Ratschläge ist, die die 
weitere Lebensplanung betreffen?

Autor: M.A. S. (mse2)
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Superkrepierer schrieb:
> Ob ein zwielichtiges Forum die rechte Quelle für Ratschläge ist, die die
> weitere Lebensplanung betreffen?

Er fragt ja hier.

Autor: Jo S. (Gast)
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Andynym schrieb:

> Mein Sohn ist 17 und macht nächstes Jahr Abi. Er ist in Mathe und Physik
> gut bis sehr gut und interessiert sich generell für Technik.

Lehramt Mathe und Physik -> gute Einstellungschancen

> Mechatronik, Elektrotechnik und Informatik. Ersteres sei aktuell sein
> Favorit, letzteres eher nicht so.
>
also Mechatronik

> Vielleicht kann ja mal ein Mechatroniker hier seine Erfahrungen
> schildern.

Gibt es hier im Forum fast nicht.

Autor: GeilerEntwickler (Gast)
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M.A. S. schrieb:
> Superkrepierer schrieb:
>> Ob ein zwielichtiges Forum die rechte Quelle für Ratschläge ist, die die
>> weitere Lebensplanung betreffen?
>
> Er fragt ja hier.

Ja, in einem Forum voller Trolle und verbitterter alter Männer.

Beitrag #5988839 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Warner (Gast)
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Gibt der Helikopterscheiße doch nicht noch Tipps

Beitrag #5988931 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5988935 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Sohn (Gast)
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In E werden Klasuren recyceled. Was ist, wenn ich im Job dann nichts 
kann?

Autor: M.A. S. (mse2)
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Warner schrieb:
> Gibt der Helikopterscheiße doch nicht noch Tipps
Du durchschaust nicht, was hier läuft und Dein Deutsch ist...
überdenkenswert.


Sohn schrieb im Beitrag #5988931:
> Wo hab ich mehr Gehalt?

Sohn schrieb:
> In E werden Klasuren recyceled. Was ist, wenn ich im Job dann nichts
> kann?

Die Trollerei ist so sch31ss3, dass sie fast schon wieder gut ist.  :)

Autor: Michael (Gast)
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Auch wenn der Thread nur Trollerei ist.

Was hier mittlerweile in NRW abgeht, kann man keinem erzählen. Wohne 
neben der Uni, auch jetzt sehe ich fast nur Eltern, die in der O-Woche 
die wichtigen Dinge einsammeln. Ein paar der angehenden Studenten sitzen 
uninteressiert im SUV am Smartphone.

Auf dem Campus fast nur Eltern. Vielleicht poste ich morgen mal Bilder, 
falls der Thread noch steht.

So denn
Michael

Autor: Ansgar K. (malefiz)
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Und was möchte dein Sohn als Mechatroniker machen? Mir ist noch nie 
einer über den Weg gelaufen. Ursprünglich Mal geplant um bei kleine 
Sachen in der Instandhaltung nicht einen Schlosser und eine Elektriker 
zu haben sondern ein Mechatroniker der erst abklemmt dann auseinander 
baut.

Autor: EinMechatroniker (Gast)
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Ich habe Mechatronik studiert. Wobei der Mechanikanteil verschwindend 
gering war. Der große Vorteil war, dass man eben in mehrere 
(Elektrotechnik/Informatik) reinschnuppert. Im Endeffekt sind bei uns 
alle später alle in der Elektronikhardware- oder Softwareentwicklung 
gelandet (allerdings überwiegend SW).
Der Nachteil ist, man wird nie so tief in die Materie eintauchen wie bei 
einem spezialisiertem Studiengang.

Beitrag #5989236 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5989269 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5989275 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5989278 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #5989303 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Arnonym (Gast)
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Hallo,

habe selbst Mechatronik studiert, als das Fach "frisch aufgelegt" war.
Letztlich hat man aus den Vorlesungen der Studiengänge Maschinenbau, 
Informatik und Elektrotechnik einen neuen Studiengang zusammengebaut (+ 
1-2 neue Vorlesungen ins leben gerufen).
Ich fand aber, dass es eher die interessanteren Themen der 
"Spender"-Studiengänge waren und war nicht unglücklich darüber.

Ich habe Mechatronik gewählt, weil ich mich nicht so richtig entscheiden 
konnte ;-)

Die meisten Mechatroniker finden im Laufe des Studiums ihren eigenen 
Schwerpunkt (Mechanik, Elektronik, Software, ...) den sie mit 
Wahlfächern ausleben können oder erst mit dem Berufseinstieg finden.

Persönlich bin ich mit dem Berufseinstieg Mechatroniker geblieben: Ich 
mache jetzt Sensorik und treibe mich fachlich zwischen Hardware, 
Software, Mechanik, Statistik - oft in vermittelnder Rolle zwischen den 
Fachabteilungen - herum. Man erklärt dem Softwareentwickler, dass ein 
Problem besser in der Mechanik gelöst wird und umgekehrt.

Meine Eltern haben sich übrigens nicht in meine Studienwahl eingemischt. 
Ich finde man sollte als Eltern Information zugänglich machen, und bei 
deren Einordnung unterstützen. Vorsichtig beraten, mehr nicht.

Autor: Pascal (Gast)
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Viel beängstigender finde ich, dass mittlerweile die Studenten erst mit 
35 mit dem Master in Elektrotechnik oder Maschbau fertig werden.

Pascal

Autor: Test (Gast)
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Pascal schrieb:
> Viel beängstigender finde ich, dass mittlerweile die Studenten erst mit
> 35 mit dem Master in Elektrotechnik oder Maschbau fertig werden.

Das halte ich für ein Gerücht. Wenn man mit 18 anfängt zu Studieren 
wären das 38 Semester bis man fertig ist. Bei meiner FH war es so, dass 
man nach spätestens 10 Semester oder 3 Fehlversuchen endgültig 
durchgefallen ist. Dazu kommt die landesweite Sperre für diesen und 
verwandte Studiengänge an allen Hochschulen. Manchmal wird hier schon 
ein bisschen übertrieben.

Autor: kik (Gast)
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Test schrieb:
> Pascal schrieb:
>> Viel beängstigender finde ich, dass mittlerweile die Studenten erst mit
>> 35 mit dem Master in Elektrotechnik oder Maschbau fertig werden.
>
> Das halte ich für ein Gerücht. Wenn man mit 18 anfängt zu Studieren
> wären das 38 Semester bis man fertig ist. Bei meiner FH war es so, dass
> man nach spätestens 10 Semester oder 3 Fehlversuchen endgültig
> durchgefallen ist. Dazu kommt die landesweite Sperre für diesen und
> verwandte Studiengänge an allen Hochschulen. Manchmal wird hier schon
> ein bisschen übertrieben.


Wie kommst du denn auf 38 Semester? Sind doch nur 17 Jahre ...


Wenn man direkt nach der Schule ein Studium startet, dann kann man 
natürlich kaum 35 beim Abschluss dieses Studiums sein. Da gibt's ja die 
Höchststudiendauer, die das verhindert.

Aber wenn man ständig abbricht und etwas neues anfängt, dann kann das 
schon passieren ...

Viele fangen aber halt auch erst mit ~25 mit dem Studieren an, da sie 
vorher gearbeitet haben. Dann ist man auch schnell mal älter.



Das gab´s aber früher bei uns auch schon.

Bedenklicher finde ich, dass da wirklich noch "Kinder" an die Uni 
kommen. Die sind so unselbständig, weil die Eltern eben jedes Hindernis 
aus dem Weg räumen.

Wenn dann das böse Studium zu schwer ist, dann darf das Kind sich halt 
was neues aussuchen.
Besser wäre aber, kein neues Studium, sondern durch eine Arbeit mal 
erwachsen zu werden.

Diejenigen, die den Abschluss widererwartend schaffen, sind fast noch 
schlimmer.
Da steht dann ein 22-jähriger mit dem Abschlusszeugnis in der Hand und 
hat keine Ahnung, was er damit machen soll.

Autor: Test (Gast)
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Naja, diejenigen die eine Lehre anfangen sind 15/16 zu Beginn und bei 
Abschluss 18/19, also noch jünger. Was sie damit anfangen sollen? Na, 
wie wärs mit arbeiten. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. 
Natürlich kann man vom Absolventen nicht erwarten, dass er alles kann, 
aber man kann sich ja einarbeiten. Auch wenn viele meinen, dass die 
heutigen Abiturienten und Absolventen alle vollkommen verblödet sind und 
alles geschenkt bekommen haben.

Ich bin generell der Meinung, dass die heutige Generation (etwas) besser 
qualifiziert ist als frühere Generationen. Wer heute studiert hat, 
verrichtet eine Arbeit, die früher von einem Facharbeiter durchgeführt 
wurde zum Facharbeitergehalt. Und wer heute Facharbeiter ist, der 
verrichtet eine Hilfsarbeit zum Hilfsarbeitergehalt. Und wer heute 
Hilfsarbeiter ist, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Und ich bin 
auch der Meinung, dass ein Studium heutzutage etwas höher vom Niveau 
angesiedelt ist als eine Berufsausbildung früher.

Anständig bezahlte Arbeit ist leider sehr rar geworden, während die 
Lebenshaltungskosten explodiert sind. Bei 100k machen gleich viele 
grosse Augen, obwohl das eigentlich nicht übermäßig viel ist, wenn man 
eine 4-köpfige Familie versorgen will. Und ein Millionär ist heutzutage 
auch nicht mehr wirklich "reich". Er kann sich davon eine alte Wohnung 
in der Grossstadt kaufen und dann ist die Million auch schon weg. Selbst 
bei mir in einer bayerischen Kleinstadt (50k Einwohner) kostet eine neue 
100m² Wohnung 420k. Und da passen keine 4 Menschen rein.

Alles in allem hat sich meiner Meinung nach der Lebensstandard seit der 
Wende massiv verschlechtert und das obwohl Deutschland jährlich 965 Mrd. 
€ für Soziales ausgibt. Ist halt wie in vielen Ländern so, dass sich ein 
paar wenige die Taschen füllen und die grossen Konzerne fast keine 
Steuern bezahlen, während der Rest der Bevölkerung leer ausgeht.

Autor: M.A. S. (mse2)
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Arnonym schrieb:
> Persönlich bin ich mit dem Berufseinstieg Mechatroniker geblieben: Ich
> mache jetzt Sensorik und treibe mich fachlich zwischen Hardware,
> Software, Mechanik, Statistik - oft in vermittelnder Rolle zwischen den
> Fachabteilungen - herum. Man erklärt dem Softwareentwickler, dass ein
> Problem besser in der Mechanik gelöst wird und umgekehrt.

Das ist auch genau der Sinn der Erfindung dieses Studiengangs gewesen:
Moderne Produkte enthalten Elemente aus den klassische drei 
Fachrichtungen und es gab einfach zu wenig Leute, die sich in mehr als 
einem davon gut genug auskannten.

Autor: 1234567890 (Gast)
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Andynym schrieb:
> Ich bin Elektrotechniker

Wenn du selbst so wenig über den Tellerrand geblickt hast, dass du 
solche Fragen nicht beantworten kannst, dann versuche bitte nicht deinem 
Sohn zu helfen. Und schon gar nicht, indem du in einem Forum fragst.

Autor: kik (Gast)
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Test schrieb:
> Ich bin generell der Meinung, dass die heutige Generation (etwas) besser
> qualifiziert ist als frühere Generationen. Wer heute studiert hat,
> verrichtet eine Arbeit, die früher von einem Facharbeiter durchgeführt
> wurde zum Facharbeitergehalt. Und wer heute Facharbeiter ist, der
> verrichtet eine Hilfsarbeit zum Hilfsarbeitergehalt. Und wer heute
> Hilfsarbeiter ist, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Und ich bin
> auch der Meinung, dass ein Studium heutzutage etwas höher vom Niveau
> angesiedelt ist als eine Berufsausbildung früher.


Hast du getrunken?

Kein Studierter verrichtet die Arbeit, die früher ein Facharbeiter 
gemacht hat. Da fehlt doch komplett die Qualifikation. Du kannst doch 
keinen Absolventen einfach so zum Schweißen schicken.

Natürlich ist das Studium höher angesiedelt als eine Ausbildung. Was ist 
das denn für eine Erkenntnis?

Autor: wer's tool nicht ehrt, ist das Survival nicht wert (Gast)
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Andynym schrieb:
> was würdet ihr einem baldigen Abiturienten raten, bezüglich der
> Studienwahl?

Erst mal was praktisches machen um sich die Eierschalen hinten den 
Ohgren abzustossen.

Am besten eine Lehre, damit kann er sich dann selbst das Studium 
finanzieren. Lehre zum Programmierheini halte ich für eher Praxis fern, 
besser was dem Filou den Umgang mit richtigen Werkzeug nahebringt wie
. Mechtroniker: https://www.ausbildung-me.de/mechatroniker-in

oder  Elektroniker
https://www.talenthero.de/ausbildung/elektronik-und-technik/elektroniker-fuer-automatisierungstechnik/

Dank dem Abitur kann Sohnemann seine Lehre um 1 bis 2 Jahre verkürzen 
lassen.

Autor: wer's tool nicht ehrt, ist das Survival nicht wert (Gast)
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kik schrieb:
> Natürlich ist das Studium höher angesiedelt als eine Ausbildung.

Jaja je höher, destu Luft dünner, desto dämlicher beim Umgang mit Hammer 
und Zange ...

Beitrag #5989711 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: wer's tool nicht ehrt, ist das Survival nicht wert (Gast)
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1tagfliege schrieb im Beitrag #5989711:
> Was stimmt denn mit unseren Leuten nicht??

Zuviel Kindergeld und zuviel BaFöG, jedenfalls bei denen die Langzeit 
auf der Hochschule hocken.

Wenn man von der Gesellschaft nur noch durchgefüttert wird, vergisst man 
schnell worin der Sinn der Ausbildung eigentlich liegt - nämlich in der 
Ertüchtigung selbst sein (Über-)Leben im Griff zu haben.

Autor: Richard (Gast)
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1tagfliege schrieb im Beitrag #5989711:
> Was stimmt denn mit unseren Leuten nicht??

Kenne persönlich auch viele, die 8 bis 10 Jahre für den Bachelor und 
Master in Etech gebraucht haben. Falsches Fach aber beißen sich durch.
Der Horror kommt dann im Beruf, wenn man nichts kann und gekündigt wird. 
Jobhopper ist dann vorprogrammiert.

Richard

Autor: GeilerEntwickler (Gast)
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wer's tool nicht ehrt, ist das Survival nicht wert schrieb im Beitrag 
#5989819:
> Zuviel Kindergeld und zuviel BaFöG, jedenfalls bei denen die Langzeit
> auf der Hochschule hocken.

Wäre mir neu das man Bafög für länger als die Regelstudienzeit bekommt.

Beitrag #5989884 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Giesbert A. (Gast)
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Richard schrieb:
> Der Horror kommt dann im Beruf, wenn man nichts kann und gekündigt wird.
> Jobhopper ist dann vorprogrammiert.

Mit Glück kann man sich dann beim Leiher durchschlagen.

Ansonsten bleibt nur der Gang zum Job Center.

Autor: kik (Gast)
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Richard schrieb:
> 1tagfliege schrieb:
>> Was stimmt denn mit unseren Leuten nicht??
>
> Kenne persönlich auch viele, die 8 bis 10 Jahre für den Bachelor und
> Master in Etech gebraucht haben. Falsches Fach aber beißen sich durch.
> Der Horror kommt dann im Beruf, wenn man nichts kann und gekündigt wird.
> Jobhopper ist dann vorprogrammiert.
>
> Richard


Naja, immerhin abgeschlossen! Ein Horror wäre es, wenn man nach so einer 
langen Zeit ohne Abschluss dasteht.
Mit einem schlechten Abschluss bekommt man immerhin noch was beim Leiher 
oder bei Klitschen. Zwar alles nicht toll bezahlt, aber man kann sich ja 
noch hoch arbeiten.
Ohne Abschluss kannst du dich als Ungelernter in die Fabrik stellen oder 
auf dem Bau arbeiten.


Es gibt aber auch Leute, die in der Schule und im Studium zwar gut sind 
und auch fachlich was können, bei denen dann aber im Berufsleben der 
Horror losgeht, weil sie sozial inkompatibel sind. Solche werden dann 
erst recht zu Jobhoppern und Langzeitarbeitslosen.

Beitrag #5990099 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Test (Gast)
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Wie hast du denn mit dieser Rechtschreibung und Grammatik den 
Hauptschulabschluss geschafft? Da müssen aber die Lehrer wirklich beide 
Augen fest zugedrückt haben!

Autor: Ansgar K. (malefiz)
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Test schrieb:
> Naja, diejenigen die eine Lehre anfangen sind 15/16 zu Beginn und bei
> Abschluss 18/19, also noch jünger. Was sie damit anfangen sollen?

Nicht wirklich, beitechnische Berufe ist die Lehrzeit 3,5 Jahre lang und 
können maximal auf 3 verkürzt werden und 15 ist keiner mehr der die 
Regelschulzeit macht.

Autor: AVR (Gast)
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1tagfliege schrieb im Beitrag #5990099:
> Also wenn ich LEUTE  von Beruch und co miete, dann will ich sicherlich
> keine Langzeitstudenten, leider mutieren die schnell zu
> Langzeitarbeitslosen, weil die langsam arbeiten und viel zu viel
> schwatzen.

Sei lieber vorsichtig mit solchen Aussagen und pauschalisiere nichts. 
Manche Langzeitstudenten haben sich bei uns als High Performer bewiesen. 
Hätten wir nicht gedacht.

Autor: L. H. (holzkopf)
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Andynym schrieb:
> was würdet ihr einem baldigen Abiturienten raten, bezüglich der
> Studienwahl?
>
> Mein Sohn ist 17 und macht nächstes Jahr Abi. Er ist in Mathe und Physik
> gut bis sehr gut und interessiert sich generell für Technik.
> Letztens habe ich ihn gefragt, was er denn dann nach dem Abschluss
> machen will. Er hat ein bisschen gezögert und hat dann gesagt, dass er
> noch unentschlossen sei. In die engere Auswahl kämen aber aktuell
> Mechatronik, Elektrotechnik und Informatik. Ersteres sei aktuell sein
> Favorit, letzteres eher nicht so.
>
> Jetzt würde mich mal interessieren, was ihr so von einem Studium in
> Mechatronik haltet.

Was jemand anders von Mechatronik hält, dürfte an sich völlig 
uninteressant sein, weil es nur darum geht, was Dein Sohn studieren 
will. :)

Bestärk ihn deshalb unbedingt darin, das zu studieren, was er will!

Sieh mal:
Auch Du wirst erfahren haben, daß nach einem Studium die weitere 
berufliche Entwicklung nicht nur von vielen Zufälligkeiten abhängt, 
sondern auch davon, in welche Richtung man sich dabei nach und nach 
weiter spezialisiert.
Insgesamt kann dazu aber tatsächlich keine Prognose getroffen werden.

Mit dem Abi hat Dein Sohn eine "breite" Basis, auf der er aufbauen kann.
Durch ein Studium wird diese Basis weiter verbreitert.
In eine Richtung, die einem liegt/angenehm zu sein scheint.
Wohin sich das entwickeln wird, kann nur Dein Sohn entscheiden.

Auf Grund dessen, was er nach dem Studium beruflich macht und woran er 
dann Gefallen finden wird.

Ca. 6 Jahre nach meinem Examen wurde mir ein Fragebogen zur Erhebung 
einer Statistik zugeschickt.
Als Motivation, ihn auszufüllen, wurde in Aussicht gestellt, das 
Ergebnis der Erhebung zugeschickt zu bekommen.
Füllte ihn aus und bekam später auch das Ergebnis zugeschickt.

Einer der Kernpunkte war, wie viel von einem Studium später (im Beruf) 
nutzbar umgesetzt werden kann.
Das Ergebnis der Erhebung war verblüffend:
Gerade mal ca. 5%.
Was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann.

Es geht bei einem Studium natürlich auch um eine gewisse 
Spezialisierung.
Gleichzeitig damit aber auch darum, die Fähigkeit zu erlernen, 
x-beliebige Problemstellungen der Spezialisierung lösen zu können.

Dieser Lernprozess geht endlos weiter und sollte auch dazu führen, daß 
man mit der gewählten Spezialisierung weiterhin glücklich ist und 
bleibt.

Beitrag #5990284 wurde von einem Moderator gelöscht.
Autor: Kastanie (Gast)
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@1tagfliege (Gast)

ich habe es ehrlich versucht zu verstehen, was du hier mitteilen willst.
Ich bin gescheitert, sorry!

Autor: L. H. (holzkopf)
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Und was haben Dein Gesülze und Deine Polemik mit dem Thematisierten zu 
tun?

Autor: Test (Gast)
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Also entweder ist "1tagfliege" ein extrem guter Troll, auf starken 
Drogen (Ecstasy, LCD oder sowas) oder hat einen IQ <70. Kaum ein Wort 
ist richtig geschrieben und kein einziger Satz ist grammatikalisch 
korrekt oder ergibt auch nur ansatzweise Sinn. Echt traurig sowas.

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