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Forum: Offtopic Ideologiefrei über Wirtschaft und Politik reden


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Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Hallo,

wo gibt es eigentlich die Möglichkeit sich möglichst Ideologiefrei über 
politische und wirtschaftliche Themen zu unterhalten? Mich stört, dass 
es kauf wissenschaftliche bzw. sachlich fundierte Beiträge in diesem 
Bereich gibt.

Bspw. sind die Themen Trickle-Down-Effect und Supply-Side-Effect nahezu 
kaum zu durchdringen. Man findet fast nur persönliche Vorstellungen und 
Meinungen. Alles ist politisch und auf Basis von Individualinteressen 
gefärbt.

Autor: A. K. (prx)
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Stefan H. schrieb:
> wo gibt es eigentlich die Möglichkeit sich möglichst Ideologiefrei über
> politische und wirtschaftliche Themen zu unterhalten?

Vor dem Spiegel. Sobald verschiedene Meinungen zusammen treffen, besteht 
über kurz oder lang ein nicht unerhebliches Risiko von Vorwürfen über 
ideologisch motivierte Standpunkte.

Autor: Joggel E. (jetztnicht)
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Die ideologiefreie Diskussion bringt schnell mal zwei gegensätzliche 
Standpunkte. Die Einen wollen als Habenichtse mit den Habenden teilen, 
und die Anderen, die Taugenden, wollen den Taugenichtsen nichts geben. 
Je mehr die einen wollen, desto mehr wollen die anderen.

Autor: A. S. (achs)
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Stefan H. schrieb:
> zu unterhalten

Wozu? Wenn Du was wissen willst, Frage beide, bzw. alle Seiten. Frag nur 
nicht, warum sie sich nicht verstehen, das führt zu nichts.

Autor: Der C. (derchris)
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Stefan H. schrieb:
> wo gibt es eigentlich die Möglichkeit sich möglichst Ideologiefrei über
> politische und wirtschaftliche Themen zu unterhalten?

Wenn dann im Leben außerhalb des Internets. Wenn man sich gegenübersteht 
sind die Leute doch etwas zurückhaltender mit Beleidigungen und 
ideologischer Verbohrtheit.

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Joggel E. schrieb:
> Die ideologiefreie Diskussion bringt schnell mal zwei gegensätzliche
> Standpunkte. Die Einen wollen als Habenichtse mit den Habenden teilen,
> und die Anderen, die Taugenden, wollen den Taugenichtsen nichts geben.

Das hast Du falsch verstanden, fürchte ich. Es müsste heißen " ... und 
deshalb wollen sie als Taugliche den Taugenichtsen nicht noch mehr 
überlassen".

> Je mehr die einen wollen, desto mehr wollen die anderen.

Das kommt hinzu.

Autor: Tilo R. (joey5337) Benutzerseite
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Das Grundproblem sehe ich darin, dass viele meinen, bei so einer 
Diskussion gehe es darum, den anderen zu überzeugen. Und wenn er es denn 
nicht einsieht, muss man wieder und wieder die selben Argumente 
wiederholen oder ausschmücken.

Statt dessen würde es mich oft reizen, in einer Diskussion die 
verschiedenen Gesichtspunkte zu erörtern, zu vertiefen und die 
Argumentation für den jeweiligen Standpunkt zu verstehen.
"Recht" zu haben ist (mir persönlich) dabei nicht wichtig.

Aber das funktioniert glaube ich nur, wenn man bereit ist zu 
akzeptieren, dass es nicht "die eine" Wahrheit gibt. Und dass auch 
andere Meinungen neben der eigenen richtig sein können, vielleicht sogar 
diametral entgegen gesetzte. (Oder zumindest stichhaltige Punkte dafür 
sprechen.)


Bei politischen und wirtschaftlichen Themen ist das imho besonders 
schwierig, weil hier im allgemeinen eine sehr niedrige Bildung, dafür 
umso ausgeprägtere Meinungen, auch unbewusste Vorurteile, vorhanden 
sind.

Autor: Der Freundliche Gast X. (Firma: mc.net) (friendly_offtopic)
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Tilo R. schrieb:
> Statt dessen würde es mich oft reizen, in einer Diskussion die
> verschiedenen Gesichtspunkte zu erörtern, zu vertiefen und die
> Argumentation für den jeweiligen Standpunkt zu verstehen.
> "Recht" zu haben ist (mir persönlich) dabei nicht wichtig.

Man muss einfach nur Fefes Blog und Danisch' Blog zusammen lesen, dann 
ist man aus beiden Spektren bedient. Wahlweise stehen wir damit kurz vor 
der Erhebung des 4. Reichs oder der 2. DDR.

: Bearbeitet durch User
Autor: A. K. (prx)
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Der Freundliche Gast X. schrieb:
> Man muss einfach nur Fefes Blog und Danisch' Blog zusammen lesen, dann
> ist man aus beiden Spektren bedient.

Es fehlt dabei die Mitte. Und beim Genderismus musst du woanders lesen, 
Fefe und Danisch sind da nicht so weit auseinander.

: Bearbeitet durch User
Autor: Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Der C. schrieb:
> Wenn dann im Leben außerhalb des Internets. Wenn man sich gegenübersteht
> sind die Leute doch etwas zurückhaltender mit Beleidigungen und
> ideologischer Verbohrtheit.

Das kann ich so nicht bestätigen.

Autor: A. K. (prx)
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Der C. schrieb:
> Wenn dann im Leben außerhalb des Internets. Wenn man sich gegenübersteht
> sind die Leute doch etwas zurückhaltender mit Beleidigungen und
> ideologischer Verbohrtheit.

Das scheint sich heute wieder zurück zu früheren Jahrhunderten zu 
entwickeln. In denen unterschiedliche Ansichten gelegentlich im Duell 
geklärt wurden.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite
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Besser Duell als Krieg, wenn ma schon Leben opfern will für Ideale, dann 
doch nur das Eigene nicht Fremde.

Namaste

Autor: Percy N. (vox_bovi)
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Stefan H. schrieb:
> Der C. schrieb:
>> Wenn dann im Leben außerhalb des Internets. Wenn man sich gegenübersteht
>> sind die Leute doch etwas zurückhaltender mit Beleidigungen und
>> ideologischer Verbohrtheit.
>
> Das kann ich so nicht bestätigen.

Es gab kürzlich auch eine Untersuchung, aus der angeblich hervorging, 
dass in anonymen Postings seltener und weniger heftig beleidigt wird als 
namentlich. Überzeugende Erklärungsansätze scheint es noch nicht zu 
geben.

Autor: H-G S. (haenschen)
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Fakten und Zahlen sind rar, noch dazu können sie falsch sein.

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